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Kritiken von "ulrichkissmann" aus

31 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Logan's Run
    Flucht ins 23. Jahrhundert
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 12.09.2007
    Ein absoluter Klassiker seiner Zeit! Die Menschen in unserer Zeit haben die Erde durch Umweltverschmutzung, Hungersnöten und damit verbundenen Kriege zerstört, sie ist unbewohnbar geworden, die Menschen sind fast ausgestorben.

    Nur eine "kleine" Gruppe Menschen leben in einer riesigen Stadt unter einer Kuppel, von der Aussenwelt abgeschottet.

    Die Regierung erzählt den Bürgern, es gäbe da nichts ausserhalb der Kuppel. Die Menschen glauben es, denn sie sind damit zufrieden, dass die hochtechnisierte Welt ihnen jede Arbeit abnimmt und ihnen jeden Wunsch erfüllt. Menschen leben nur noch zum Spaß haben..

    Einen Hacken hat die Sache: da unter der Kuppel nur für eine begrenzte Anzahl Menschen Platz ist, müssen alle Menschen mit der Vollendung des 30. Lebensjahres sterben. Die Todeszeremonie gleicht einem Volksfest, denn die Menschen glauben, sie werden wiedergeboren. Sie steigen in ein Karusell, durch eine technische Einrichtung werden sie in die Höhe gezogen und werden durch einen explosionsähnlichen Vorgang bei lebendigen Leibe zerfetzt. "Erneuerung" brüllt das Volk und ist gläubig.

    Aber nicht alle, manche Menschen wollen sich nicht töten lassen, sie fliehen, man nennt sie "Läufer". Die Jäger sind die "Sandmänner" Logan 5 ist der erfolgreichste Sandmann seiner Generation. Er bekommt den Sonderauftrag, die Lücke in der Kuppel zu suchen, durch die angeblich schon mehr als 1000 Todeskandidaten in die Aussenwelt geflüchtet sind und er soll die "Zuflucht" suchen. Damit der Untergrund ihn als Läufer akzeptiert, wird seine Lebensuhr vorgestellt und ihm 4 Jahre "gestohlen".

    Logan versteht: es gibt keine Erneuerung, nur Mord. So schliesst er sich mit seiner Freundin Jessica (von der bezaubernden Jenny Agutter gespielt) in den Untergrund, flieht durc die Lücke in der Kuppel und stellt entsetzt fest, dass alle Läufer vor ihm auf der Flucht gestorben sind.

    Was tun? Sie beschliessen in der Aussenwelt zu bleiben, die nach mehr als 200 Jahren ohne Menschen wieder sauber und bewohnbar geworden ist, und finden in den Trümmern von Washington einen alten Mann, der dort alleine lebt.

    Mit dem weißbärtigen alten Mann treten sie die Rückkehr in die Kuppel an um das Regime zu stürzen und die Todesspiele zu beenden ...
  • Das indische Tuch
    Krimi, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 24.04.2006
    Einer der besten!

    Dieser Edgar Wallace-Film ist einer der besten der Reihe. Warum? Weil er die ganze Zeit über nicht langatmig wird. Die Story wie oben erzählt ist ganz einfach und klar und der Drehbuchschreiber versucht erst gar nicht, irgendwelche Spuren für den Zuschauer zu legen, die ihn verwirren, damit er den Täter nicht schon vorher entlarvt.

    Wer der Täter ist, ist eigentlich egal, denn die Handlung ist ja klar: die Erben werden nach und nach ermordet - aus Habgier. Dass der Plan nicht aufgeht ist klar, denn der Überlebende müsste demnach ja der Mörder sein :-)

    Wer ausser dem von Heinz Drache gespielten Notar überlebt ist auch klar: neben dem edlen Held natürlich sein weiblicher Gegenpart!

    Wer letztendlich der Täter ist, ist in diesem Fall total egal und hat für den Film und den Schluss keinerlei Bedeutung.

    Der Film wurde nach demselben Prinzip erdacht wie Agatha Christies berühmte und unerreichte Vorlage "Zehn kleine Negerlein" - und ich liebe dieses Muster! Ein Haufen ahnungsloser Menschen wird in ein Schloss/Berghotel/Insel gelockt und können den Ort nicht mehr verlassen. Und nach und nach wird einer nach dem anderen umgebracht! Einfach köstlich! Ähnliche Filme sind "... und da warens nur noch neun" (Berghotel) oder "Ten little Indians" (Insel), die der Agatha Christie-Vorlage noch am nähesten kommt.
  • Shining
    Die Woge des Schreckens, die Amerika überflutete, ist hier.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 11.03.2006
    Ein Horrofilm der Extra-Klasse.

    Als ich das Buch von Stephen King las, konnte ich nicht mehr aufhören, so fesselte es mich, und danach hatte ich so Angst, dass ich mich nicht mehr im Dunkeln in den Garten traute.

    Der Film "basiert" aber lediglich auf dem Buch und ist keine Verfilmung des Buches. Daher enttäuschte er mich anfangs, aber wer den Film mehrmals schaut, entdeckt die vielen kleinen Feinheiten, die Stanley Kubrick einbaute.

    Allein schon die Musik! Ich kenne Menschen, die den Ton ausmachten mussten, weil sie die Musik nicht mehr aushielten :-)

    Es gibt noch eine zweite Verfilmung des Buches, welche sich zu 99 % an die Vorlage hält. Dank einer schlechten Verfilmung und Story kann dieser aber keineswegs an die Kubrick-Verfilmung rankommen.
  • Charlie und die Schokoladenfabrik
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 09.03.2006
    Empfehlenswert! Ein modernes Märchen, wo alles in der Fabrik bunt und schön ist und wo das Gute gegen das Schlechte siegt.

    Gerade in unserer heutigen Zeit sind solche Filme dringend notwendig!
  • WarGames
    Kriegsspiele
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 09.03.2006
    Sehr gut!

    Ein Teenager aktiviert einen "Computer" (oder was man in den 1980er dafür hielt), der die Fähigkeit hat, bei der Ausführung von Spielen zu lernen.

    Er dringt in den Rechner des Pentagons ein und aktiviert ein Programm, dass er für ein "Spiel" hält - der Dritte Weltkrieg.

    Schon bald wird dem Verteidigungsministerium klar, dass ein Hacker am Werk ist, und finden den Teenager auch. Aber das Spiel geht weiter - denn der aktivierte Computer "Joshua" lernt eben und spielt das Spiel nun so lange weiter, bis der Krieg wirklich ausgebrochen ist und der atomare Holocaust eintritt.

    Von heute aus gesehen wirkt der Film teilweise lustig, denn die dort gezeigten "Computer" sind aus heutiger Sicht sicherlich lächerlich, aber so fing es nun mal an.

    Meine Hochachtung an den Regisseur und Drehbuchautor, denn auch ohne das Vorhandensein eines Internets haben sie schon Gefahren gesehen, die erst in unserer Zeit wirklich real geworden sind!
  • Saturday Night Fever
    Nur Samstag Nacht
    Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 10.12.2005
    Warum man sich über die Kleider der 1970er lustig machen kann, ist mir nicht verständlich (bezogen auf die vorherige Rezension).

    Dieser Film begründete John Travoltas Karriere als Schauspieler, war sein erster Erfolg und machte ihn über Nacht berühmt. Schade nur, dass danach so viele schlechte Filme von ihm kamen!

    Der Film glänzt in erster Linie als Tanzfilm der 1970er und die Musik der quäkenden Bee Gees ist allseits bekannt, wurde in den vergangenen 30 Jahren oft - zu oft - von vielen Boygroups kopiert.

    Der Film ist aber mehr als ein Tanzfilm, er wirft auch ein Licht auf das Leben in New York im Jahrzehnt 1970. Der Film handelt über den jungen Tony Manero, aus einer italienischen Arbeiterfamilie stammend hat er keine Chance auf einen gesellschaftlichen Aufstieg und schuftet als Verkäufer in einem "Hardware"-Geschäft (das sind Haushaltswaren, Farben etc). Nur am Wochenende lebt er sein eigentliches Leben, und zwar auf der Tanzfläche. Dort ist er der King, damit flieht er vor seinem tristen Leben.

    Er wohnt bei seiner Familie in New York, ist dort das "schwarze Schaf", denn sein älterer Bruder ist Pfarrer, "Pfarrer Frank Jr.", und die Mutter bekreuzigt sich jedesmal bei seinem Namen. Das Priestertum des Sohnes ist Lebensinhalt der Mutter. Täglich geht sie beichten, und dass gerade sie einen Priester zur Welt gebracht ist, bedeutet für sie als ultra-gläubige Italienerin mehr als alles andere auf der Welt. Als Frank jr. eines Tages nach Hause kommt und bekannt gibt, dass er sein Priesteramt niedergelegt hat, bricht für die Mutter die Welt zusammen, ihr Lebensinhalt ist mit einem Schlag weg.

    Tony lebt hingegen so vor sich hin, weiss mit 19 Jahren noch gar nicht, was er will.

    Das ändert sich, als er die junge Stephanie kennenlernt, die sich grundsätzlich von seinen bisherigen Freundinnen unterscheidet. Stephanie hat hohe Ziele, will nicht enden wie der Rest ihres Viertels, will ausbrechen in eine bessere Welt, was sie auch zu schaffen scheint, denn sie hat auffallend mehr Kultur und Klasse als die meisten der Mädchen im Club, wo sie Tony kennenlernt.

    Als es nach einer durchzechten Nacht zu einem Unfall kommt und einer von Tonys Freunden eine Brücke (absichtlich?) runterfällt/runterspringt und dabei in den Fluten des Flusses umkommt, verändert sich auch für ihn die Welt, und er sieht im Zusammenleben mit Stephanie die einzige Möglichkeit, aus seinem bisherigen Leben auszubrechen.

    Neben dem Thema übereiferte Religiösität, Arbeitslosigkeit (des Vaters) und Lebensaussichten von Jugendlichen (in den 1970ern, aber dennoch hochaktuell) steht der Tanzfilm natürlich im Vordergrund, denn die Tanzszenen machten Travolta berühmt.

    Aber dennoch sollte man die sozialkritischen Aspekte des Filmes nicht ausser Acht lassen und den Film nicht auf die vielleicht 15 Minuten Tanzen begrenzen!
  • Und täglich grüßt das Murmeltier
    Für ihn ist heute gestern. Und morgen auch.
    Komödie, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 03.01.2004
    Auf die Idee muss man erst kommen, den meist gehassten Tag eines Menschen denjenigen so oft wiederholen zu lassen, bis der arme Phil seine Lebenseinstellung ändert! Für mich ein Filmklassiker der Extraklasse und aus meiner Filmsammlung nicht wegzudenken!

    Auf der DVD-Version scheint sich der Hersteller einen kleinen Murmeltier-Scherz erlaubt zu haben: am Ende mancher Szene springt der DVD-Player wieder an den Anfang der Szene und wiederholt diese, anstatt zur nächsten Szene zu gehen! Murmeltier, ich grüße Dich!
  • Die Nadel
    Thriller, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 01.01.2004
    Um die Beschreibung zu präzisieren: er versucht mit einem U-Boot Kontakt aufzunehmen, welches ihn aus England herausbringen soll, dazu stiehlt er ein Boot und strandet bei heftigem Sturm auf STORM ISLAND, wo der ewig betrunkene Schafhirt leben, sowie eine Familie, die aus einem durch einen Autounfall an den Rollstuhl gefesselten Mann, seinem Sohn und seiner Frau besteht. Zwischen der Frau und dem Spion beginnt sobald eine sexuelle Beziehung. Aber sowohl der Schäfer als auch der der krüppelige Ehemann durchschauen sein Spiel und werden vom Spion ''Die Nadel'' getötet. Als die Frau dahinter kommt, sieht der Zuschauer ein dramatisches Finale ...

    Sehr empfehlenswert, da extrem spannend!
  • Cast Away - Verschollen
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 01.01.2004
    In vieler Hinsicht sehr wertvoll und interessant, und ich hätte einem Weichei wie Tom Hanks nie zugetraut, eine solche Rolle so gut zu spielen. Aber vorsicht: das regelmäßige Geräusch der Wellen macht einen schläfrig, und ich habe mehrere Versuche gebraucht ihn anzuschauen, weil ich mehrfach dabei eingeschlafen bin!
  • Sprengkommando Atlantik
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 31.12.2003
    Einfach herrlich! Spannend, mit einem Anthony Perkins (''Psycho'') als psychopathischen Erpresser, der ein Versorgungsschiff und eine ganze Ölplattform in seine Gewalt bringt und einem Roger Moore, der Frauen hasst und Katzen liebt und in seiner Art die Lachmuskeln extrem anstrengt!
  • Roots
    Die unvergessliche TV-Serie
    Serie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 31.12.2003
    In den 70ern eine Sensation, eine Provokation und ein Skandal zugleich. Der amerikanische Autor Alex Haley durchforstete 7 Jahre lang die einzelnen Äste seines Stammbaums, bis er zu Kunta Kinte zurückkam, dem ersten seiner Sippe in Amerika. Alex Haley hielt und hält auch nach 25 Jahren der amerikanischen Gesellschaft den Spiegel vor, zeigt ihr, wie rassistisch sie früher war und heute noch ist, erzählt dabei eine faszinierende Geschicht von Kunta Kinte, dem man aus dem Urwald heraus nach Amerika verschleppt und versklavt und den nachfolgenden versklavten Generationen bis zur Befreiung nach dem Bürgerkrieg, der keineswegs eine Befreiung ist. Der Zuschauer ist hin- und hergerissen zwischen dem Abscheu gegenüber der Sklaverei, dem Mitleid gegenüber Kunta Kinte und dem Abscheu gegenüber der Kunta Kinte, der seinen besten Freund und seine Familie immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Sehr zu empfehlen!
  • Marnie
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ulrichkissmann" am 31.12.2003
    Schuster, bleib bei Deinen Leisten! Oder so ähnlich heisst doch das Sprichwort, oder? Hitchcocks Versuch, Kriminalfilm mit Psychodrama zu mischen, ist fehlgeschlagen. Er liess sich von seinem Blondinentick zu Tippi Hedren verleiten, nachdem Grace Kelly die Rolle ablehnte und dachte, der seinerzeit durch die James-Bond-Filme beliebten Sean Connery wäre von vornherein ein Publikumsmagnet - weit daneben! Der Film erinnert auch in nichts an alte gute Hitchcockqualitäten und ist ein Film aus seiner schwachen Phase Mitte der 60er Jahre, nachdem seine eingespielte bewährte Crew ihren Meister nach und nach verlassen hatte.