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Kritiken von "BB-Uli" aus

14 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Habemus Papam
    Ein Papst büxt aus
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 18.02.2015
    Drehbuchautor Moretti ist hintenraus sowas von die Luft ausgegangen! Das letzte Drittel offenbart die totale Abwesenheit von einem Plan, was der Film eigentlich will. Total konfus, und das bei diesen guten Ansätzen der ersten Hälfte und dem unvergelichlichen Piccoli.
  • Quellen des Lebens
    Eine deutsche Familiengeschichte
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 02.09.2013
    So ein Riesenaufwand mit so vielen tollen Schauspielern für so einen platten, oberflächlichen Film. Man wartet zweieinhalb Stunden darauf, dass jetzt mal die relevante Geschichte anfängt - aber es plätschert in den Klischees herum. Was will uns Herr Röhler denn sagen? Dass alle Protagonisten Arschlöcher oder zumindest Dummköpfe oder beides sind? Und was hat das zu bedeuten? Merke: wenn du kein gutes Drehbuch hast, wenn du keine Geschichte hast, wenn du nichts zu sagen hast: Mach keinen Film!
  • It's All About Love
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 09.09.2009
    Der größte Schaumschläger bei dieser Produktion ist Drehbuchautor Mogens Rukov, der einen auf Rasputin macht. Hey, wenn mir schon nichts einfällt, spielen wir voll auf Tiefgründigkeit und Mystik und brauchen dann gar nichts mehr zu erklären. Zum Beispiel, warum die drei Protagonisten am Ende irgendwo im Schnee landen. Wer Kunst macht, braucht keine Logik! Wer Sean Penn hat, braucht erst recht keine, er klebt ihn irgendwo im Film irgendwie dazwischen. Es wirkt, als hätte man Penn nach Drehschluss irgendwie bekommen und dann ein paar Szenen nachgedreht. Gaaanz schwach, dieser Plan.
  • Kurzer Prozess
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 09.09.2009
    Mister Avnet lobt sich selbst im Interview, er hätte meist zunächst eine Idee für eine überraschende Wendung und baue dann den Film drumrum. He, aber nicht so, bitte! Den Zuschauer dermaßen plump in die irre zu führen (= zu verarschen) geht einfach nicht! Erst den Täter vorstellen und am Ende zu sagen: "Ätschbätsch, alles gant anders bzw. umgekehrt" gehört mit Missachtung bestraft.
    Auch sonst fehlt dem Streifen die Kohärenz, man schaut den beiden etwas müden Ex-Superstars zu und wartet, dass es weiter geht. Career on decline, für Avnet, deNiro, Pacino...
  • Der seltsame Fall des Benjamin Button
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 03.06.2009
    Naja. Hintenraus wird es ganz lustig, wenn Drehbuchautor das eigene Klauen bei Forrest Gump gar nicht mehr verleugbeb kann und ihm absolut nichts Neues mehr einfällt. Da lacht man sich kaputt über die platten Parallelen. Sogar das Pralinen-Bonmot wird mehrfach, immerhin (!) abgewandelt, breitgetreten. Die Erzählstimme wird immer gumpiger, dann kommt die achso wilde und spontane Freundin auch tatsächlich nach Hause. Brad Pitt spielt starr wie ein Maske, die er ja auch meistens trägt, bringt null Gefühle rüber. Cate Blanchett klischiert vor sich her, weit unter ihrem Niveau, ihrer Würde.
    Als dann das Baby in ihren Armen stirbt, wird einem schlecht vor sülzig-plattem Emotions-Kino - im Hintergrund scheinen die Leuchtschriften zu blinken "bitte jetzt weinen".
    Womöglich hätte ein guter Regisseur da was draus machen können, Fincher dillettiert, berauscht von Masken und Effekten, und macht den armen Benjamin des sowieso überschätzten Mr Fitzgerald zum langweiligsten Helden der neueren Filmgeschichte. 160 Minuten des Lebens verschwendet, zum Glück nicht im Kino, sondenr zu Hause, wo man bei den Peinlichkeiten wenigstens ablachen kann.
  • Inland Empire
    Eine Frau in Schwierigkeiten.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 15.07.2008
    Verrückt geworden
    Was für eine Strapaze! Erst denkt man, Nikki wäre verrückt geworden. Dann denkt man, man wäre selbst verrückt geworden. Und nach endlosen 172 Minuten ist man sicher, dass David Lynch nun endgültig verrückt geworden ist. Lynch glaubt tatsächlich, ständiges Brummen im Hintergrund würde genügen, beim Zuschauer existenzielle Angst zu erzeugen. Allein die Erwähnung Polens würde Angst erzeugen. Dabei ist das alles nach einer halben Stunde nur noch nervig. Im Grunde holt sich der alte David nur einen runter, und das ist in diesem Alter ohne jeden Unterhaltungswert. Auf jeden Fall mein letzter Lynch!
  • Zeit der Unschuld
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 22.05.2006
    Eintauchen
    Großes Kino, eigentlich nichts für den DVD-Abend. Man muss total eintauchen, sonst wirkt das alles furchtbar gestelzt und unecht - was es ja in der Wirkung auch sein soll, denn etwas unechteres als diese New Yorker Upper Class gibt es ja nicht. Nieman sagt jemals etwas so, wie er es meint, alles ist durchzogen von Anspielungen, versteckten Motivationen, Intrigen. Daniel Day-Lewis und Michelle Pfeiffer wirken in so einer Welt unterfordert, können, dürfen kaum Gefühle zeigen, und deshalb wirkt diese ach so große Liebe etwas leer: Warum nur, warum, außer, dass Lewis und Pfeiffer so wahnsinnig tolle Menschen sind, Newland und Ellen aber nicht unbedingt.
    Vielleicht hätten sich Scorsese/Ballhaus doch mehr auf die Menschen denn auf die Ausstattung und das Licht konzentrieren sollen. Aber bei allen dramaturgischen Mängeln: Wirklich großes Kino für die große Leinwand.
    (Mindestens ab 12, weil Leute unter 20 die Doppelbödigkeit der Dialoge rein gar nicht verstehen)
  • Star Wars - Episode III - Die Rache der Sith
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 03.04.2006
    Schawachsinn!
    Heilige Scheiße! Finger weg! Wie man mit wirren Storys Kino macht, wird hier bis zum Exzess vorgeführt - so viel rausgeschmissenes Geld, bei der Produktion und an den Kinokassen.
    Huh, hab mich ja so gefürchtet, als Anakin zu Darth Vader wurde. Die unglaubwürdigste Schizophrenie der Filmgeschichte! Alles furchtbar aufgesetzt, schwülstig, schwachsinning. Die beste Szene der ersten drei Teile bleibt damit die, wo der eine Langkopf von der Föderation ziemlich am Anfang des ersten Teils zum anderen sagt: »Fick die Druiden!« Ansonsten: Hirnschwurbelgefahr für alle Minderjährigen!
  • Coffee and Cigarettes
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 28.03.2006
    Auf tolle Weise schräg
    Jarmusch ist anders! Das wusste man vorher schon, aber in diesen Episoden wird es auf wunderbarste Weise evident. Eine Entführung ins andere Kino, in andere Muster, in schräge Welten. Die Lakonie bekommt niemand sonst so interessant und unterhaltend hin. Absolut anregend, auch wenn man Kaffee nicht mag und das Rauchen vor 20 Jahren aufgegeben hat.
  • Himmel über der Wüste
    Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 28.03.2006
    Künstler Bertolucci
    Leider hat Bernardo Bertolucci noch nie Geschichten erzählen können. Dafür lässt er wunderbare Bilder filmen und bekommt Schauspieler wie den unvergleichlichen John Malkovich. Die letzte halbe Stunde wird dann fürchterlich bräsig, die arme Debra Winger irrt den Rest des Films pflichtschuldigst durch die Szenen, die nun wirklich gar keinen Inhalt mehr haben. Man fragt sich die ganze Zeit: Was soll's? Weil es eben völlig lieblos gemacht ist, man nicht zum Mitfühlen gebracht wird, der Künstler Bertolucci völlig das Interesse verliert. Er hatte ja schon vorher nichts zu sagen, das wird jetzt immer offensichtlicher. Man merkt: die Probleme von verwöhnten Pseudo-Künstlern in Extremsituationen sind uns zurecht schnuppe.
  • Melinda & Melinda
    Das Leben kann komisch oder tragisch sein... kommt ganz drauf an, wie man es sieht.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 26.02.2006
    Kein Herz
    Okay, eine Fingerübung über das Leben und die Kunst - Tragödie oder Komödie? Bei diesem Experiment geht allerdings die innere Beteiligung beim Zuschauer flöten: kein Herz im Labor des Lebens. Weil es eben als Labor ausgestellt wird, kann man nicht mitfühlen, mitzittern. Was einem auffällt: Woody-Alter-Ego Hobie (Will Ferrell) lässt einen traurig werden: Nie wieder wird man Woody himself in so einer Rolle sehen - um die 40, hibbelig, hilflos, vom Schicksal gebeutelt, sehr wortwitzig verzweifelt, verliebt, verstoßen, am Ende womöglich verheiratet. Sich selbst hätte er das Happy End, das einem trotzdem extrem bekannt vorkommt (Hannah z.B.), nicht noch einmal auf den Leib geschrieben (siehe husbands and wifes). Unterm Strich: Immer noch besser als das meiste, was uns heute so vorgesetzt wird, aber eben nur eine Fingerübung und kein Film. Dem Meister sei's verziehen.
  • Im inneren Kreis
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BB-Uli" am 02.02.2006
    Pacino for the ages
    Faszinierend, wenn auch mit Schwächen. Al Pacino legt so viel in diese Rolle, das würde für zehn Filme reichen. Alle anderen gehen da ein bisschen, nein: total unter, aber langweilig war mir nie. Aber man muss wohl über 40 sein, um da mitfühlen zu können. Wer noch nie gegen diese elenden Windmühlenflügel kämpfte, versteht das eben nicht.