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Kritiken von "Dingenskirchen" aus

32 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • James Bond 007 - Ein Quantum Trost
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 02.04.2009
    Wie ein James-Bond-Film, nur ohne die langweiligen Stellen. 40 Jahre rumprobieren haben sich ausgezahlt. Bitte weiter so.
  • Singapur Queens - Born to Dance
    Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 26.02.2009
    Fast hätte ich nach 5 Minuten ausgemacht, weil ich euphorisiert dachte: Hervorragend, wird sofort gekauft, Leih-DVD hat somit ihre Schuldigkeit getan. Leider verliert das ganze dann doch noch im ungelenken Spagat zwischen Krankheitsmelodram und Popkomödie einiges vom Potential, und die Figur der Tante geht einem mächtig auf den Senkel. Aber die sympathischen Hauptdarstellerinnen, die Kostüme, Gesangsnummern und ein paar pfiffige Regieeinfälle machen 'Singapur Queens' unterm Strich sehr sehenswert.
  • Possessed
    Besessen
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 26.01.2009
    Die Zutaten sind alle bekannt (bleiche Haut, schwarzes Haar, Hühnchen zu rupfen), und um die Auflösung, die so überraschend nicht ist, wird etwas lange herumgetänzelt. Aber die Optik - mein lieber Scholli. Edler und atmosphärischer geht es kaum. Für einen Klassiker des Asia-Geistermädchen-Genres kommt der Film etwas zu spät, aber kurzweilige, gutaussehende Unterhaltung ist es allemal. Und wenn die Zeit dieser Filme als vorbei gilt, bin ich halt nostalgisch und plädiere für das erste Revival.
  • Blood Tea and Red String
    Animation, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 09.01.2009
    Für (ältere) Freundinnen und Freunde von TV-Sandmännchen und Comic-Sandman. Eine unglaublich packende Geschichte, ideenreich und wortlos erzählt mit originellen Figuren und ungewöhnlichem, unpeinlichen Symbolismus. An den Hobbykellerhandarbeit-Look muss man sich unter Umständen erstmal gewöhnen, das dürfte bei offenem Herz und Hirn ca. 5 Sekunden dauern. "Ab 6" ist der Film aber sicher nicht, da hat wohl jemand kurz vor Feierabend nochmal alles mit Puppen durchgewunken. Für Kleine zu blutig und kopfig.
  • Iron Man
    Superhelden werden nicht geboren, sie werden gemacht!
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 05.10.2008
    Blöder Spaß
    Ich weiß nicht, wann mir zuletzt ein derart einfallsloser Film untergekommen ist. Der gesamte Film ist in den ersten 10 Minuten angelegt, Überraschungen gibt es danach nicht mehr. Jede Figur und jeder Aspekt der Handlung entwickeln sich haargenau so, wie man es erwartet. Dass man trotzdem mit einem Auge dranbleibt, liegt daran, dass es bisweilen ordentlich rumst. Die Action macht das ganze auf dumme Weise recht unterhaltsam. Trotzdem habe ich in der zweiten Hälfte angefangen, den Inhalt meines alten Adressbuches in mein neues zu übertragen, weil meine Aufmerksamkeit mit dem Film allein schlicht unterfordert war.
  • Southland Tales
    Viel Spaß beim Weltuntergang.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 15.05.2008
    Ein Film zum drin Wohnen
    Eine schnuckelige Mischung aus Orwell-Manga, Big-Budget-Schlingensief, Altman-SF, Lynch does Cameron, intellektuellem Troma-Film, Hippie-Bladerunner und Youtube-Mosaik. Das komplette Ensemble ist wunderbar gegen den Strich besetzt, in den kleinen Rollen sogar überraschender und radikaler als in den großen.

    Die oft gehörte Kritik, der Film sei unverständlich, ist mir unverständlich. Wann wurde denn festgelegt, dass nur verstandene Filme gute Filme sind? Da muss ich gefehlt haben. Man kann sich so einen Film schließlich ein paar hundertmal angucken, irgendwann versteht man ihn schon. Und selbst wenn nicht, ist das kein Beinbruch, solange es angenehm kitzelt.

    Jedenfalls der beste Science-Fiction-Film seit den ersten 5 Minuten von Matrix. Oder eben seit Donnie Darko. Nur jeweils ganz anders.
  • Kids - In den Straßen New Yorks
    Manchmal kommt man nur weiter, wenn man zurück geht.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 28.04.2008
    Wie immer, nur ganz anders.
    Die originelle Inszenierung, die ungewöhnliche Struktur und vor allem die allesamt hervorragenden Alt-, Mittelalt- und Jungstars lassen völlig vergessen, dass man diese Art von New Yorker Lausbubengeschichten schon x-mal gesehen hat. Ich bin sehr bewegt. Habe mir sofort das Buch bestellt.
  • Disturbia
    Auch Killer haben Nachbarn.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 28.04.2008
    I want to see dead people.
    Unterm Strich hat man 20 Minuten Thriller und rund 80 Minuten Balzverhalten unsympathischer wie uninteressanter Ami-Teenies. Schwer zu ertragen. Leider aus den falschen Gründen.
  • Die Quereinsteigerinnen
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 13.04.2008
    »Die Bratpfanne! Vor der hat er Angst!«
    Zugegeben, das mit den gelben Telefonzellen klingt nach dämlicher Retro-Ironie für Trottel in Ost-Ampelmann-T-Shirts. Ist aber gar nicht so wichtig, denn das stringente Durcherzählen eines Plots ist nicht die Sache des Films, sondern putzige Unterhaltung mit niedlichen Charaktteren und drolligen Darstellern. Und diese Sache macht er gut.
    Komik und Laiendarsteller ist meistens eine unangenehme Kombination, und auch hier wäre mancher Satz knackiger gefallen, wenn man Profis rangelassen hätte. Aber genauso oft profitieren die Dialoge auch von der Unerfahrenheit der Sprechenden und werden gleich noch pfiffiger.
    Und wer über 'Die Quereinsteigerinnen' gelacht hat, wird beim Extra-Kurzfilm gleich weiterlachen. Und dankbar sein, dass der nur kurz ist.
  • The Deaths of Ian Stone
    Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 14.03.2008
    Hellraiser 2.0: Cenobiten in der Matrix
    Bizarrer, cleverer kleiner Horrorfilm. Vielleicht manchmal zu bizarr, um gruselig zu sein. Aber das macht nichts, das Bizarre gefällt. Vielleicht schlussendlich nicht so clever, wie er anfangs tut. Aber das macht auch nichts, insgesamt immer noch cleverer als das Gros der Horrorfilme jüngerer Erinnerung.
  • The Circle - Ein Schuss genügt schon...
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 12.10.2007
    Reife Leistung, auch vom Akku
    Stimmt schon, dass man 'The Circle' am liebsten nach zwei Minuten ausschalten möchte: Videoästhetik, überagierende Schauspieler, fades Dekor. Wenn man sich aber in einem Anfall von Großmut darauf einlässt, wird man doch noch belohnt mit einer interessanten Story, schrulligen Figuren und einer dynamischen Inszenierung, an die sich das Michael-Bay-verblödete Gehirn zugegebenermaßen erst gewöhnen muss. Tatsächlich wurde 'The Circle' in einem einzigen Take gedreht und nicht nachgeschnitten (auch wenn ein anderer Rezensent hier frech etwas anderes behauptet), wobei sogar recht schwierige Unterfangen wie Rückblenden oder weiträumige Ortswechsel bravorös ohne Schnitt gelöst wurden. Angesichts des ungewöhnlichen Plots ist die radikale Echtzeiterzählung auch künstlerisch sinnvoll, und keine reine handwerkliche Kraftmeierei (aber ein bisschen schon, seien wir ehrlich).

    Die Auflösung der Handlung ist zumindest in der Tendenz etwas zu früh zu erraten, und einige Tarantino-Quatsch-Dialoge nerven, aber unterm Strich bleibt ein technisch, künstlerisch und inhaltlich außergewöhnlicher, sympathischer kleiner Film. Und Angela Bettis schaut man sowieso immer gerne zu, auch beim Überagieren.
  • Fearless
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Dingenskirchen" am 26.08.2007
    Film, komm raus
    Irgendwo in Fearless steckt ein guter Film, der schreit: Ich will raus! Aber er steckt wohl zu tief drin. Die Story ist interessant, aber mit viel zu viel viel zu widerlicher patriotischer Propaganda erzählt (will sich der Film für Olympia bewerben?). In der Inszenierung regiert der Kitsch, die schauspielerischen Leistungen sind kurz vor grottig, die Dialoge dem angemessen. Die Kämpfe hat man in anderen Filmen der Beteiligten schon gleichwertig bis besser gesehen. Es ist dramaturgisch auch nicht gerade hilfreich, dass die Hauptfigur fast die gesamte erste Hälfte des Films ein eitler, gänzlich unsympathischer Popanz ist. Wenn die Saulus-Paulus-Wandlung kommt, ist es eigentlich auch schon egal. Und dass mit dem gutmütigen japanischen Endgegner zumindest ein Ausländer nicht als schmieriges, grunzendes Monster dargestellt wird, ist wohl eher ein Zugeständnis an den japanischen Filmmarkt als ein Zeichen von Liberalismus in diesem ziemlich unangenehmen Herrenmenschen-Hurra-Machwerk.