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Kritiken von "Cineasticfreak" aus

11 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Prestige
    Die Meister der Magie - Freunde, die zu Rivalen werden. Rivalen, die zu Feinden werden.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 27.11.2007
    WOW ! Große Klasse ! Zusammen mit "Alpha Dog" einer der zwei besten Filme des Jahres 2007 ! Unbedingt ansehen !
  • Lost in Translation
    Zwischen den Welten.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 07.11.2007
    Ohne zu übertreiben: Eine der besten Filme des noch jungen Jahrtausends. Bill Murray`s bisher schönster/wichtigster Film. Und nach diesem Film wird man den Namen Scarlett Johansson in und auswendig kennen. Was macht Kino aus ? Dialog ? Musik ? Effekte ? Ganz Einfach: Bilder ! Und davon gibt es in "Lost in Translation" reichlich - Und wunderschöne Bilder noch dazu !
    Erschreckend, was manche hier schreiben, Geschmack hin oder her. Das zeigt deutlich, das ultralautes Blockbuster-Kino für viele inzwischen die einzige Form von Film & Kino ist, die sie überhaupt noch kennen. Die heutige Kinogänger-Generation, die es beinhart aushält, wenn bei "Fluch der Karibik 3" fast 200 Minuten (!) die Filmmusik am STÜCK ohne Ende tönt, wird diesen Film regelrecht hassen. Hier müsste man eigentlich den meisten eine Runde "Film-Schnellkurs für Anfänger"" spendieren: Filme wie "Lost in Translation" werden brav ignoriert, gelten als langweillig, weil doch tatsächlich -Um Himmels Willen- die "Action" fehlt. Wie bitte ? Murray und Johansson steigen nicht mal zusammen ins Bett ? Dies ist Gott sei Dank KEIN Film für die Playstation-und Spaß-Generation, die den Film schon am Kinoausgang wieder vergessen haben. Man mag kaum glauben, was einige heutzutage unter "Kino" verstehen. Ja, ein Film in dem es keine Explosion, keine Effekte, keinen Sex, kein Happy-End gibt. Merci, Hollywood, für diesen seltenen Genuß, der alle (festgefahrenen) Regeln des Kino umgeht.

    Stille, Blicke, Gedanken, die visuelle Macht der Bilder, ohne für alles immer Worte finden zu müssen, das was Kino ausmacht, wird hier gezeigt. Ein Film wie eine Berührung. Eine Zufallsbekanntschaft. Ein Film über das Leben, das Alter und über Verlust. Ohne 90 Minuten tosende Filmmusik im Hintergrund, ohne Explosionen, ohne CGI-Effekte, ohne viel Gequassel, ohne Sex. Jetzt mal ehrlich: Wann hat es sowas das letztemal, insbesondere bei einem amerikanischen Film, gegeben ?
    Bill Murray in DER Rolle als "trauriger Clown", die Seite in Ihm, die schon in "Ghostbusters" und anderen Filmen angedeutet, jedoch bisher nie so ausgeleuchtet wurde wie hier. Der Schluss ist die logische Konsequenz: Einer der wenigen Filme, der nichts zeigt und doch mehr aussagt als alle anderen: Einfach Wunderschön !
    Wenn sich Murray und Johansson verabschieden, dann ist das Realität, wie es sie im Kino nicht mehr gibt. Traurig, bitter - Aber ECHT !
    In einer Welt, die immer lauter wird und in welcher Quassel-Small-Talk ("Mein Handy, meine Frau, mein Konto"...) immer wichtiger werden, ist dieser Film ein einziger Genuss. Das der Film nicht als "Bester Film" den Oscar abstaubte, sondern nur beim Oscar für das "Beste Drehbuch" ausgezeichnet wurde, ist eine skandalöse Fehlentscheidung der Academy. "Lost in Translation" ist ein Juwel. Pure Magie. Ein Film, den man niemals vergessen wird. Mein Tipp: Zeit nehmen. Film einlegen. Ab nach Tokio !
  • Auf kurze Distanz
    Krimi, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 04.10.2007
    Hervorragender Film, der durch und durch von Penn und Walken getragen wird. Den Titelsong steuerte Madonna bei, die zu dieser Zeit mit Sean Penn verheiratet war und mit James Foley selber auch noch "Who`s that Girl" drehte. "Auf kurze Distanz" ist vielleicht sogar James Foley`s bester Film geworden.
  • Verführung einer Fremden
    Wie weit würden Sie gehen?
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 04.10.2007
    Halle Barry ist dabei sich Ihren Oscar-Bonus zu verspielen - Zumindest nach diesem Film ! Mensch, was war und bin ich enttäuscht. "Perfect Stranger" hat sich schon jetzt den Titel "Film-Gurke des Jahres 2007" verdient.
    Bei den Internet-Recherchen an dem Mord an einer Frau geht Berry in Ihrer Rolle teilweise mehr als dümmlich und natürlich immer super-tough vor und alles, was vor Klischees nur so triefen kann, darf auch mehr als einmal vorkommen: Barry ist natürlich knallhart und steigt für Ihre Recherchen auch mal mit einer Internet-Bekantschaft schnell ins Bett (!), dazu der beste Freund (Giovanni Ribisi aus "Der Soldat James Ryan"), der sie natürlich heimlich anhimmelt und, logo, gleichzeitig auch ein (PC-)Freak ist sowie Bruce Willis, der hier kaum gefordert wird. Dabei wirkt der Film allerspätestens nach 30 Minuten Laufzeit unglaubwürdig und verzettelt sich auch noch mehr und mehr in Nebensträngen der Handlung. Wenn dann gegen Ende ein dermaßen blöder Schluss präsentiert wird, schüttelt man nur noch den Kopf.
    Nein, wirklich, ein gemütlicher Abend vor dem PC ist spannender als dieser Film. Besonders enttäuscht bin ich auch von Regisseur James Foley. Von Ihm kennt man nun wirklich besseres (Empfelung: "Auf Kurze Distanz", mit Sean Penn, Christopher Walken und Kiefer Sutherland). "Perfect Stranger", but not a perfect movie !
  • Natural Born Killers
    Thriller, 18+ Spielfilm, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 04.10.2007
    Für viele ist der Film bis heute leider nur ein -zugegeben- brutaler und blutrünstiger Film. Dabei ist "Natural Born Killers" wesentlich mehr als das. Er rechnet in unbarmherziger Art und Weise mit den Medien ab, stellt die Sensationsgeilheit vor das Leben und macht aus einem Killerpärchen Medienstars. Die Menschen geniessen durch die Medien die Distanz zu den beiden Killern und werden gleichzeitig unterhalten, aber auch verhöhnt und für dumm verkauft. Dabei würde die Frage ausreichen, ob man Mickey und Mallory jemals wirklich persönlich treffen möchte, was automatisch den Tod bedeuten würde.
    Oliver Stone`s Film spaltet das Publikum. Für manche ein Actionfilm, um Ihre Schaulust am Töten wenigstens auf der Leinwand oder auf dem TV zu befriedigen, für andere durchaus eine bittere und schmerzhafte Mediensatire, wobei der Begriff "Satire" nur schwer verdaulich ist wenn man Gewalt im Film kritisch gegenüber steht. Stone`s Film ist ein Schlag ins Gesicht: Dabei verwendet der Film soviel filmische Stilmittel (Schwarz-Weiss, Zeichentrick, Slow-Motion-Szenen, Alltags-Sitcom-Stil, Hintergrundbilder, überblendete Effekte etc.), das einem Hören und Sehen vergeht. Manch einer mag sich fragen, ob Stone mit dem, was er eigentlich anprangern will, nicht selber experimentiert, aber so leicht ist es nicht. Längst ist "Natural Born Killers" schon ein bisschen Realtät geworden. Ein müdes TV-Publikum, das nach Sensationen und Blut verlangt ohne jemals die Berichterstattung zu hinterfragen, ist auch in Deutschland seit spätestens Ende der 90er Jahre traurige Realität geworden. Daher muss man den Film sicherlich mehrmals sehen.

    Absolut empfelenswert.
  • The Hitcher
    Du kannst ihm nicht entkommen...
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 03.09.2007
    Zunächst: Sean Bean macht das Beste draus ! Er hat sich ohnehin seit "James Bond 007-GoldenEye" dermassen tüchtig nach oben gespielt, das man einfach jeden Film von Ihm sehen MUSS (Ich empfele dringend auch kleine Perlen von Sean Bean wie den wunderbaren Film "Kaltes Land").
    Leider ist "The Hitcher" aber ein Remake und so MUSS man leider auch den Film mit dem Nervenkitzel-Original aus den 80ern vergleichen. Und da schneidet das Remake halbherzig ab: Wo der Original-Film noch ein staubiges Road-Movie sowie ein Kampf von Mann gegen Mann ist, wird im Remake der Teen-Faktor (wiedermal) groß geschrieben und jetzt ist es....Ein Pärchen.
    Es ist ja intreressant, das Produzent Michael Bay ("Bad Boys") nach dem exzellenten "Texas Chainsaw Massacre"-Remake (und dessen Prequel) fleißig Remakes von Erfolgsfilmen dreht (Als nächstes: Das Remake von "Freitag der 13. - Teil 1"), aber ein bisschen mehr Sorgfalt darf man schon erwarten.
  • Prêt-à-Porter
    Sex. Gier. Mord. Manche Dinge kommen nie aus der Mode.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 25.07.2007
    Kein Vergleich zu Altman-Klassikern wie "Der Tod kennt keine Wiederkehr", "Nashville", "M*A*S*H" oder dem abgrundtief bösen, aber genialen Film "The Player", aber trotzdem noch total Altman: Brilliant, böse und treffsicher.
  • Casablanca
    Lovestory, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 25.07.2007
    Nie war Hollywood mehr Hollywood als hier ! Nicht nur ein Kultfilm und ein Meisterwerk, sondern auch ein Film, den man 100 mal anschauen kann - Ohne das man von ihm genug bekommen kann.
  • The Lost Boys
    Jeden Tag schlafen. Jede Nacht Party. Es ist cool, Vampir zu sein.
    Horror, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 25.07.2007
    Echter Kult altert nie ! Und dieser Film ist eindeutig ein Kultfilm. Der Film hat das ziemlich angestaubte Image des Vampirfilms zur Mitte der 80er ein kräftiges Facelifting verpasst. Humor, Musik, Horror, Comicstyle - Joel Schuhmacher`s ("Falling Down", "Batman Forever") Film ist bis heute einzigartig. Bisher hat es kein Film geschafft, auch nur etwas am modernen Image von "The Lost Boys" zu kratzen. Und das ist wohl das schönste was man über diesen Film sagen kann. Must-See ! :)
  • Harsh Times
    Leben am Limit.
    Thriller, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 11.07.2007
    Christian Bale zeigt -insbesondere seit "American Psycho"- wiedereinmal, das er momentan einer der wenigen Schauspieler ist, die wirklich an sich arbeiten und das er die dunklen Seiten der menschlichen Seele herausarbeiten kann. Es ist unglaublich, wie sehr dieser Schauspieler an sich arbeitet.
    Unterstützung bekommt er diesmal von Freddy Rodriguez ("Grindhouse", "Bobby"), der sich mit einem Schlag als der wohl heisseste Newcomer 2007 etabliert. Als Freund von Bale leistet Rodriguez eine phänomenale Leistung. Dieses Gesicht wird man sich merken müssen. "Harsh Times" ist die wohl ohne Zweifel bisher beste DVD-Premiere des Jahres und zeigt zwei Stars in absoluter Hochform.
    Ein genialer und auch unheimlicher Film, der seinen Schrecken in Bale`s Spiel entfaltet, der wie eine tickende Zeitbombe ist. Unbedingt ansehen ! Ein echter Geheimtipp !
  • Layer Cake
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cineasticfreak" am 30.06.2007
    Das ist Daniel Craig`s (bisher) bester Kinofilm. Britisches Gangsterkino Deluxe, das (nicht erst seit "Snatch") immer wieder für Überraschungen sorgt.