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Kritiken von "Weidnerbraut" aus

9 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Dead Man
    Western, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 29.02.2008
    "Dead Man", ein Western mit dem so talantierten Johnny Depp, ist echt sehenswert. Gut ich gebe zu teilweise etwas langatmig und die Handlung ist jetzt auch nicht so berauschend, aber trotzdem finde ich den Film in seiner Umsetzung sehr gelungen.
  • Der letzte König von Schottland
    In den Fängen der Macht
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 29.02.2008
    "Der letzte König von Schottland", unter diesem Titel stellt man sich sonst was vor. Nur nicht, dass der Film eigentlich in Uganda spielt. Zugegeben wirkt er anfangs etwas langweilig und man weiß nicht so recht einzuschätzen, was auf einen zu kommt. Aber letztenendes entwickelt sich der Film zum positiven. Geschildert wird die Geschichte eines schottischen Arztes den es nach Abschluß seines Examens nach Uganda verschlägt um dort Menschen zu helfen. Noch ahnt er nicht, dass er bald der Leibarzt und doch auch engste Berater und Freund des Präsidenten Idi Amin wird. Er weiß zu diesem Zeitpunkt nicht wie sich die Geschichte zu seinen Ungunsten verändern wird.
    Also ein doh recht packender Film, der wirklich sehenswert ist.
  • Große Erwartungen
    Laß Verlangen Dein Schicksal sein.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 29.02.2008
    "Große Erwartungen" ist leider etwas untergegangen, als er im Kino lief. Unverständlich.
    Der Film besticht durch seine tollen Schauspieler (allen voran der eigentlich immer tolle Ethan Hawke und die perfekt als unterkühlte Blondine besetzte Gwyneth Paltrow) und eine betörende Optik. Beim Anschauen des Films verliert man sich in eine wunderschöne Traumwelt. Eine wirklich gelungene Adaption von Charles Dickens Meisterwerk.
  • Dark Water
    Besuch aus dem Jenseits
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 29.02.2008
    Der Film ähnelt ein bisschen "The Ring". Eine Kind, dass von seiner Mutter verstoßen wurde und naja viel Wasser gibt es da auch. Ich wußte nur, dass der Film in einem Hochhaus spielt. Allerdings hatte ich mir die storry ganz anders vorgestellt. Für mich also absolut Daumen nach unten.
  • Tagebuch eines Skandals
    Der Fehler einer Frau ist die Gelegenheit für eine andere.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 29.02.2008
    Eigentlich eine triviale Story: Ein ältere, sehr einsame Lehrerin ertappt ihre jüngere Kollegin bei einem Seitensprung mit einem noch minderjährigen Schüler. Noch vor diesem Blick durchs Fenster war klar, dass die Ältere (Dench) auf der Suche nach einer Freundin ist und ihre jüngere Kollegin beobachtet und versucht herauszufinden, ob eine Freundschaft zwischen beiden entstehen könnte. Mit diesem Geheimnis (denn sie wird es vorerst für sich behalten), wachsen auch Egoismus und Besitzansprüche und es entsteht eine für beide Frauen emotionale Abhängigkeitsbeziehung, die dann zum einen nach einer Enttäuschung bzw. Zurückweisung mit dem Verrat zum Skandal wird und zum zweiten mit der Entdeckung des Tagebuchs die emotionale Achterbahnfahrt, zumindest für eine der Frauen, auflöst.
    Der Film hat mich irgendwie an den Aldrich Klassiker "Baby Jane" erinnert, auch dort gibt es diesen Mix aus Thriller, Psychodrama, Überzogenheit und zwei tragende Frauenrollen, die von Bette Davis und Joan Crawford verkörpert wurden.
    Auch dieses "Tagebuch eines Skandals" ist in erster Linie ein grosser Schauspielerinnenfilm, Cate Blanchett gut wie immer, vor allem aber Judi Dench ist phänomenal in der Rolle der Barbara Covett. Sie agiert völlig hemmungslos, scheut sich keine Sekunde diese ambivalente Figur mit all ihrer Würde und all ihrer Nacktheit zu zeigen und man ist von der Figur einerseits abgestossen, andererseits nimmt sie uns gefühlsmässig gefangen mit ihrem Wechselbad aus Liebe und Hass, Verzweiflung, Enttäuschung, Durchtriebenheit und ihren ganzen Emotionen.
    Sie spielt die Drachenlady, die aber beim Einschläfern ihrer Katze Rotz und Wasser heult.Die ca. 60 jährige Barbara gehört vermutlich auch zu der Generation, die solche Gefühle wie die Liebe zu Frauen noch unterdrücken musste und hasst sich vermutlich inzwischen sowohl für die Veranlagung selbst (die eigentlich nur sehr subtil angedeutet wird) als auch für den totalen Verzicht, den sie wohl wählen musste.
    Somit läuft die Lust in ganz andere Kanäle, Barbara kompensiert diese Energie durch einen egozentrischen Machtanspruch gegenüber den Menschen ihrer Umgebung.
    Trotzdem ist am Ende die Einsamkeit das Los, obwohl sie immer wieder versucht diesen Teufelskreis aufzubrechen, wie das Ende schon andeutet, aber den eigentlichen Wunsch "diese Gefühle auf ganz normale Art zuzulassen" wieder durch einen Art Kontrollmechanismus unterdrückt, den sie sich selbst auferlegt hat und der in destruktive Bahnen laufen muss.
    Barbara ist eine unterdrückte Lesbe und selbst sie weiss es vermutlich nicht mal mehr, ist ihren Gefühlen nicht mehr sicher...so gut hat sie den Punkt, an dem sie verletzbar war, maskiert. Und trotzdem kann sie ihn nie loswerden...
  • Hotel Ruanda
    Die Welt wandte sich ab. Doch er breitete seine Arme aus.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 29.02.2008
    Ich befürchte fast, dieser Film wird nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die er verdient. Schon fast bezeichnend, genau wie das Thema selber behandelt wurde: unbequem und da nicht recht bedeutend, kann man es wegschieben. Ich selber habe auch mit mir gerungen, mich gefragt, ob ich mich in meiner freien Zeit wirklich mit diesem unbequemen Thema rumschlagen will. Heute, danach, bin ich froh, mich dem Film gestellt zu haben.
    Der Film schafft es, sich dem Thema zu nähern, ohne mit reisserischen, brutalen Bildern zu schocken Die Tatsache, dass dieser Völkermord noch nicht lange zurückliegt, wir uns wohl alle gut an das Zuschauen der übrigen Welt erinnern, unsere eigene Reaktion auf die Berichte wieder einfallen, reicht wohl schon.

    Dieser Film führ keine Klage, berichtet nur, erzählt von einem Mann, (Paul Rusesabagina) der seinen Einfluss einsetzte, um möglichst viele der betroffenen Tutsis zu retten, der sich aber auch mit der Tatsache konfrontiert sah, nicht alle retten zu können. Das Thema „Machtlosigkeit" scheint das zentrale zu sein, aber auch das Beispiel, dass sie nicht zur Lähmung werden darf, dass man immer noch etwas tun kann, sei es auch noch so wenig.

    Rwanda hatte keine Lobby, steht aber auch nicht als einziges Beispiel für ein Land, das zunächst von einer Kolonialmacht geplündert und dann im Stich gelassen wurde. Dies ist an vielen Orten passiert und geschieht in veränderter Form noch heute, auch wenn es scheinbar keine Kolonien mehr gibt. Sich dessen gewahr zu sein ist nötig, immer wieder...und deshalb ist dieser Film schon beinahe eine Pflicht! Wenn es zudem ein so guter Film ist, umso besser!
  • 7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug
    Deutscher Film, Komödie, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 15.10.2007
    Meistens sagt man, dass der Zweite Teil immer schlechter ist als der Erste. Das ist zwar nicht immer so, aber in diesem Fall leider schon. Beim Ersten Teil habe ich gelacht. Beim Zweiten nur ab und zu gegrinst.
  • Marie Antoinette
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 15.10.2007
    Das Leben der Marie Antoinette wurde schlecht wiedergegeben. Dinge die geschichtlich wichtig wären wurden zu schnell erzählt oder einfach weggelassen. Dinge die unwichtig gewesen wären wurden weit ausgebreitet. Als Geschichtsfan erwartet man sich natürlich mehr von so einem Film. Aber wen das nicht stört und auf Popmärchen steht, sicherlich sehenswert.
  • Quills
    Macht der Besessenheit
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Weidnerbraut" am 15.10.2007
    Nachdem ich den Film gesehen habe, warf ich meine Neugier in die Bücher des Marquis de Sade. Durchgelesen habe ich alle. Ich muss sagen der Mann weiß wirklich zu unterhalten. Der Film zeigt zwar von de Sade's Dasein und Geschichte nur einen Bruchteil, aber durch die richtige Besetzung (Joaquin Phoenix, Michael Cain, Kate Winslet) sehr überzeugend gelungen!