Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Wirkt wie eine Pseudo-Dokumentation, weil die deutsche Synchro wirklich nicht gelungen ist und sich wie simultan übersetzt anhört. Es passt aber zur Kamera, die auf mich den Eindruck macht, als hätte man mit Super-8 gefilmt. Die Älteren unter uns mögen sich erinnern. Es ist eine überbelichtete Shakycam, also eine dilletantische, wackelige Angelegenheit, wie heimlich gefilmt. Das dürfte wohl Absicht gewesen sein, aber daraus resultiert eine miserable Bildqualität, in der es sogar teilweise digitale Treppchenbildung gibt. Kommen wir zum Inhalt. Ja, es geht schon heiß her. Da könnten Gerüchte aufkommen, die Darsteller hätten es wirklich getan. Als Zuschauer kommt man sich wie ein Voyeur vor, auch die Perspektive soll andeuten, dass man vom Türrahmen aus zusieht. Ein Akt jagt den nächsten und das weniger erotisch, als fast schon pornografisch. Dafür sorgt auch die derbe Wortwahl. Das Hauptthema, sexuelle Abhängigkeit und das Hineinrutschen in die Sado-Maso-Spirale, wird zunächst gut beschrieben, drischt sich dann aber im wahrsten Sinne ab. Ständiger Sex mit Popoklatsch ersetzt keine Story und das Ergebnis ist viel zu lang geraten. Fazit: Sehr freizügiger SM-Softporno der seinen intelektuellen Gehalt nur vortäuscht. Es geht nur um "das Eine" und man fühlt sich beim Zuschauen eher unwohl als angeregt.
Holt ihn euch - Millionen jagen. Einer rennt. Jeder sieht zu.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 06.05.2026
Deutlich besser als der Trailer zuvor befürchten ließ. Das Remake THE RUNNING MAN steht zumindest in der Tradition seines Arnold-Vorgängers, denn es ist mindestens ebenso spektakulär und vielleicht sogar noch ein wenig spannender. Allerdings wird dieses filmische Endprodukt der grandiose Roman-Vorlage von Richard Bachmann (Stephen King) wieder nicht gerecht. Erneut haben die Macher eine formidable Gelegenheit verpasst. Doch THE RUNNING MAN ist zumindest ein toller 2-Stunden-Unterhaltungsfilm geworden, mit gelegentlich funktionieren Kritikpunkten am aktuellen Reality-TV. 3,40 Deepfake-Sterne im MILLIONENSPIEL.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 06.05.2026
Eine eine interessante und vor allem mal eine ganz andere Geschichte aus dem Kriegs- und Nachkriegsdeutschland und dies auch noch präsentiert von richtig starken, überzeugenden DarstellerInnen. PLAN A - WAS WÜRDEST DU TUN? ist zudem leidlich spannend, allein schon vom Plot her. Bedauerlicherweise fällt die Regie deutlich ab, denn die Top-Vorgaben wurden absolut mies in Szene gesetzt. Das hätte man deutlich besser machen können, ja eigentlich müssen. 3,20 Racheplan-Sterne in Nürnberg.
Na ja. Also richtig gut war der Film nicht, schlecht aber auch nicht. Die Story fand ich gut, aber das Ende kam mir zu unlogisch. Ziemlich unrealistisch zum Schluss. Einmal ansehen und abhaken. Gibt deutlich bessere, oft ältere Agenten Filme.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 06.05.2026
Eine eher ungenießbare Mixtur aus der französischen Komödien-Industrie. Die Handlung ist sehr dünn, gute Gags sind selten. Um die eineinhalb Stunden irgendwie vollzukriegen, wird die Story und das Personal völlig sinnlos aufgepimpt.
Abgesehen davon finde ich Witzeleien über suzidgefährdete Personen eigentlich nur als geschmacklos und widerwärtig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 06.05.2026
Eine Medien-Satire vom Feinsten. Wie einer - eher unbedarft als böswillig - in ein Räderwerk gelangt, das ihn völlig überfordert. Die Figurenzeichnung ist meisterhaft: Man fühlt mit den handelnden Personen, man leidet mit ihnen und man lacht mit ihnen, aber ganz wichtig: man lacht nicht über sie. Selbst ein hartgesottener Ex-Stasi-Offizier (grandios: Peter Kurth) gewinnt da zumindest noch ein gewisses Maß an Respekt. Auch in kleinsten Nebenrollen absolut hochkarätig besetzt. Ein gelungenes Meister- bzw. Alterswerk von Regisseur Wolfgang Becker, der die Fertigstellung dieses Films leider nicht mehr erleben durfte.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Ein ziemlich wilder Streifen, den man wohl am ehesten mit "Scott Pilgrim" oder, um beim Asiakino zu bleiben, mit "Kamikaze Girls" vergleichen kann, wenn es um die Machart aus wilden Schnitten, Texteinblendungen und eingefügtem Zeichentrick geht. Das ganze ist experimentell, sureal, hat viele (zu viele) visuelle Einfälle und ich finde, man hat hier und da auch geklaut. So finden sich Figuren, die stark an "Southpark" erinnern oder eine Sequenz, die frappierende Ähnlichkeit mit dem Intro "Der phantastische Film" aus alten Fernsehtagen hat. Eigentlich ist das kein Film, sondern eine hektische Aneinanderreihung von videoclipartigen Szenen. Das hat tatsächlich seinen Reiz, steckt voller großer und kleiner Gags (z.B. die Frau, die nur von hinten zu sehen ist, auch auf ihrem Beerdigungsfoto), aber den roten Faden verliert man als Zuschauer schnell. Das liegt an der Masse an Effekten und am scheinbar zusammenhanglosem Inhalt. Und das macht das Durchhalten anstrengend. Auf seine Weise ist das sehenswert, andererseits wird der Normalseher verständlicherweise abschalten. Dieser übersprudelnde Film vergisst vor lauter Kreativität eine kurzweilige Handlung. Fazit: Mangaähnlicher, visuell überbordender Mix aus SciFy und Comedy, dessen Bilderrausch davon ablenkt, dass nicht viel Substanz dahintersteckt. Ganz knappe 3 Sterne, weil ich Asia-Fan bin und der Ideenreichtum einen Stern verdient.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 05.05.2026
Die knapp 30 Minuten Einleitung, die so gut wie nichts mit der Zombie-Thematik zu tun hat, ist ebenso wenig beeindruckend, oder gar spannend wie der Rest des Horrorfilms. Z ZONE ist überaus langweilig und weitgehend vorhersehbar. Die Darsteller mögen ja vielleicht nicht schlecht sein, doch mehr als ein ausdrucksloses Gesicht, müssen sie in diesem Streifen nicht aufbieten. Allein das Finale weiß ein ganz klein wenig zu gefallen. 2,10 gefangene Sterne in der Mongolei.
Je besser der Spion, desto perfekter die Illusion.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 05.05.2026
Eine extrem überdrehte Spionage-Action-Komödie. Stilistisch ist ARGYLLE gelungen, doch Handlung, samt Handlungsverlauf sind solchermaßen abgehoben, dass ich als Zuseher irgendwann die Segel streichen musste bzw. wollte. Insofern ist ein derartiger Spielfilm, mehr als viele andere, reine Geschmackssache und da muss ich persönlich passen. Wenigstens agieren hier Top-Schauspieler und es ist ein cooler Soundtrack zu hören. 2,90 manipulative Sterne auf dem Öltanker.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 05.05.2026
Ein hochsensibler und friedliebender Vater und sein ihn verachtender Sohn werden vom letzten Willen der verstorbenen Mutter auf Reisen von Alabam aus nach Irland geschickt.
Keine Effekte, wenig Action, vielmehr ist es ein empfindsamer Film über das Einandernäherkommen. Männer verbinden sich nicht so sehr über Worte wie über Verhalten.
Eine Stimme für die Ewigkeit. Erst schrieb er Musikgeschichte, dann veränderte er die Welt.
Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 05.05.2026
Doch ein eher schwaches BioPic, weil wenig erhellend und auch nicht immer glaubwürdig. Gerade die bisweilen jesus-artige Darstellung von Marley stößt beim Betrachten unangenehm auf. Auch kommt seine tolle Musik in diesem Werk nur selten so richtig adäquat beim Zuschauer an. Insgesamt ist BOB MARLEY - ONE LOVE schon informativ, aber ein wenig mehr als dies hätte es schon sein sollen, für einen richtig guten Spielfilm. 2,70 Rastafari-Sterne in Jamaika.
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 05.05.2026
Viel Sinn in der Story ist nicht zu erkennen. Doch wer auf brutale und blutige Massaker steht kommt voll auf seine Kosten. Daher ist die Freigabe ab 18 völlig legitim. Von den Darstellern konnte mich bloß Ralph Fiennes in der Rolle des heilenden Arztes überzeugen, der Rest war nur Beiwerk. Bei guten 3 Sternen eher was für den harten Kern!