Kritiken von "DerEinsamePicasso"

Blackout

3 Fremde. 1 Mörder. Es kann nur abwärts gehen...
Horror, Thriller, 18+ Spielfilm

Blackout

3 Fremde. 1 Mörder. Es kann nur abwärts gehen...
Horror, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 21.10.2009
Blackout ist definitiv kein schlechter Film, deswegen kann ich die schlechten Kritiken hier nicht nachvollziehen. Sind wir den wirklich schon alle so verwöhnt? Blackout bietet solide beklemmende Thriller Unterhaltung! Aufgrund der klaustrophobischen Atmosphäre die sich im Laufe des Filmes aufbaut, ist der Film durchgehend spannend und beängstigend gestaltet. Es wird auch gut auf die drei Charaktere eingegangen, jeder davon hat so seine eigene und persönliche Geschichte aufzuweisen auf die jeweils gut eingegangen wird und mit Rückblicken verständlich gemacht wird. Einer von ihnen ist ein kranker, sadistischer und perverser Psychopath der die Situation noch spannender und verrückter werden lässt, und von dem man zu Anfang nicht vermutet das er so krank ist. Die Situation spitzt sich im Fahrstuhl immer mehr zu, was für guten Nervenkitzel sorgt. Die Kameraführung und Schnittarbeit fand ich gelungen, vor allem auch der ein oder andere Kameraeffekt wurde zufriedenstellend inszeniert. Ziemlich bildgewaltiger Fahrstuhl Thriller, der somit auch hauptsächlich im Fahrstuhl abläuft deswegen aber nicht in eintönigkeit zerfällt. Man könnte fast glauben das der Film auf einer wahren Begebenheit beruht da die Stunden festgehalten werden, in dem sich die drei Protagonisten im Fahrstuhl herum quälen so das man ein touch an Echtheit verspürt. Die Schauspieler sind im grossen und ganzen zufriedenstellend, da habe ich schon schlechtere gesehen und die machen ihre Sache hier recht ordentlich. Am Anfang erschien mir Blackout etwas konfus, mit dem Verlauf der Story und den Rückblicken wächst man jedoch in den Film hinein und versteht jeden einzelnen Charakter mit der Zeit. Wobei mir einer davon überhaupt nicht leid tat. Zwischendurch ist die ein oder andere Szene auch mal etwas brutal und blutig, aber im grossen und ganzen verhält sich Blackout eher blutarm und versprüht eher Psychothriller Atmosphäre. Psycho Terror auf engsten Raum mit wenig Luft in den Lungen! Ich fand ihn phasenweise gelungen, und er hat mich solide unterhalten ohne das ich dazu geneigt habe abzuschalten.


Fazit : Lasst euch von den negativen Kritiken nicht täuschen und macht euch ein eigenes Bild. Blackout bietet klaustrophobische Atmosphäre mit dem Drang zum Psycho Terror zwischen beklemmender Enge. Die Story ist auch nicht unbedingt eintönig, da wir hier drei Charaktere haben mit jeweils unterschiedlichen Geschichten und tragischen Schicksalsschlägen. Auf die im Laufe des Filmes eingegangen wird und mit Rückblicken verständlich gemacht wird. Um das nochmal zu wiederholen! Immerhin kann man nicht sagen das der Film komplett mies ist, weil das ist er nicht. Eine gewisse Spannung ist vorhanden, und die Schauspieler sind auch in Ordnung! Für zwischendurch wirklich ein sinnvoller Ausleih. Wer auf Filme wie "Abwärts" mit Götz George stand, wird mit Blackout auch seinen spaß haben.

ungeprüfte Kritik

Jackie Chan ist Nobody

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 21.10.2009
Jackie Chan auf der Suche nach seiner Identität, ein gelungenes abenteuerliches, humorvolles, spannendes und actionreiches Unterhaltungskunstwerk was uns hier präsentiert wird. Dieses mal versucht Jackie Chan korrupte CIA Bosse davon abzuhalten den Weltfrieden zu zerstören, dabei zeigt er mal wieder akrobatische Stunts, amüsante Situationskomik und natürlich sehenswerte Kampfszenen.

Fazit : Absolut sehenswertes Jackie Chan Actionspektakel, wie
gewohnt viel humor, viel Kampf und Stunts. Abenteuerliche und ernste
Story, aber wenn man bedenkt das sich Jackie Chan bis zu seiner Identität
durchkämpft hat man viele unterhaltsame Momente! Wer Jackie Chan mag, sollte diesen Film nicht verpassen, und unbedingt mal gesehen haben.

ungeprüfte Kritik

Drunken Master

Komödie, Action

Drunken Master

Komödie, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 21.10.2009
Drunken Master wird von vielen Zuschauern als bester Chan Film bezeichnet. ich fand dies jedoch nicht, trotzdem reichlich Humor und somit gekonnt humoristische Einlagen mit brillanter Artistik, tollen Stunts und harter Action abgerundet. Wenn man bedenkt das Jackie Chan mal wieder all seine Stunts selber machte, könnte man fast denken der Mann hat keine Knochen. Die Outtakes zeigen jedoch mal wieder das Gegenteil, das vieles schief ging und die Schmerzen wohl gross gewesen sind. Die Story ist auch ziemlich amüsant, Englische Diplomaten werden sehr böse und ein ewig betrunkener "Drunken Boxer" muss die Kultur seines Landes retten, ziemlich einfach und leicht verständlich verpackt. Die Dialoge und die Synchronisation sind einfach nur lustig verpackt, auch wenn es für mich an der ein oder anderen Stelle mal wieder zu viel übertriebener Humor war, kann ich diesen Film jeden Kung-Fu oder Jackie Chan Fan empfehlen!

FAZIT : Alt aber immer noch einige Lacher wert, Jackie Chan mal wieder in Höchstform als betrunkener Drunken Boxer zeigt er uns das er es echt drauf hat und das nicht zu wenig. Viel Humor, tolle und riskante Stunts, amüsante Story und netter Soundtrack. Brisante Kampfszenen die gewohnt akrobatisch ausfallen! Meiner Meinung nach nicht der beste Chan Film, aber einer seiner besten. Wer auf Eastern abfährt, wird mit Drunken Master bestens unterhalten, Jackie Chan ist einfach der König der Eastern-Komödien. Prügeln aber mit Humor!

ungeprüfte Kritik

Tube

Jagd am Limit - Speed ohne Limit. Action außer Kontrolle. Der Zug rast. Schnallen Sie sich fest an!
Action, Krimi

Tube

Jagd am Limit - Speed ohne Limit. Action außer Kontrolle. Der Zug rast. Schnallen Sie sich fest an!
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 21.10.2009
Südkorea versucht immer mehr in den alltäglichen Actionrausch der Amerikaner zu kommen, mit Tube ist es ihnen teilweise gelungen. Aber auch wirklich nur teilweise, den ausser rasante Actionsequenzen hat der Film nicht grossartig viel zu bieten. Zwischendurch wirkt es eher wie ein Actionthriller, das sich gut auf der Ebene von "Speed" bewegt und durch einen durchaus starken und tapferen Polizisten seine fesselnden Momente aufweist. Eigentlich recht ordentlich produziert, rasant und temporeich von der ersten bis zur letzten Minute, die Motive des "Bösewichtes" im Film werden einem verständlich gemacht. Das ende hätte man etwas anders gestalten können, bestätigt aber nur die komplette Dramatik des Filmes. Gefühlvoll und doch actionreich, für bisschen Humor sorgt der relativ kauzige Polizeichef! Haupteinsatzort ist eine U-Bahn Station in Seoul, in dessen Bahn dem Zuschauer solide Actionkost serviert wird. Wer auf Asia-Filme steht wird hier gut bedient. Eine Mischung aus Gefühl, dramatik und Action macht sich breit. Das tragische Ende lässt den Zuschauer mitfühlen! Zur kurzweiligen Unterhaltung ohne viel Anspruch durchaus geeignet.

Fazit : Rasantes Actionspektakel aus Korea, mit Höhen und Tiefen!
Die special effects sind teilweise zu überzogen, tragen aber zum
Unterhaltungswert bei, zur kurzweiligen actionreichen Unterhaltung
durchaus geeignet wenn man mit "asiatische Produktionen" was anfangen kann. Ein Polizist der sich als Held entpuppt, und als solcher auch das tragische Ende verlässt, berührend und mitreissend aber nichts weltbewegendes!

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Tödliche Währung

Abgerechnet wird zum Schluss - Beschütze deine Familie.
Thriller, Krimi

Tödliche Währung

Abgerechnet wird zum Schluss - Beschütze deine Familie.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 21.10.2009
Man muss es realistisch betrachten, und da bleibt ausser ein guter Latino Soundtrack und hübschen Latinas nicht viel übrig. Die Schauspieler liefern eine dilettantische Leistung ab, die Dialoge sind flach und die Handlung hat auch einige Logiklöcher zu verzeichnen. Das ständige hin und her zwischen Mafia, Familie und Freundin war mir auf Dauer zu eintönig! Da macht sich ein Milchbubbie auf den Weg zur Latino Mafia um die Schulden seines Vaters zu begleichen, bleibt komischerweise aber am Leben da sein Vater angeblich ein so gutes Ansehen in der Szene hatte. Er musste sterben weil er mit der Tochter des Mafia Bosses ein Verhältnis hatte. Als er sich von ihr jedoch trennte, konnte die Tochter damit nicht umgehen und begann Selbstmord. Und deswegen musste er darauf auch sterben. Sehr wässrig und flatternd die Story, das ganze möchte amerikanisch Gangster-mässig wirken, phasenweise zu aufgesetzte Coolness. Wenn man das Ende dann betrachtet, das die Mutter ihren Sohn aus dem Sumpf befreien muss fand ich passend zum Babyface. Unspektakulär, keine Action und auch keine grosse Spannung! Ist eine gut gemeinte TV-Produktion die irgendwann mal auf RTL II laufen wird, ohne in den Köpfen zu bleiben. Wirkliche Gangster Atmosphäre kommt auch nicht auf, Latinos mit Waffen in der Hand, emanzipierte Frauen mit Haare auf den Zähnen und ein zwischendurch eingespielter Gangster Sound können den Film meiner Meinung nach nicht retten. Ich fand ihn schwach, der Inhalt hätte mehr zugelassen, somit lässt sich die Filmbeschreibung gut lesen aber an der Umsetzung ist man leider gescheitert! Muss man sich echt nicht anschauen, hier wird man nichts verpassen. Schlechte B-Movie TV-Produktion die phasenweise schon wie ein C-Movie wirkt, ich kann dem Film nicht viel gutes abverlangen. Auch wenn er durchaus unterhaltsam sein kann, wenn man sich mit dem Genre identifizieren kann und Gangster-Dramen aus Latino Mania schätzt!

FAZIT : Billiger Latino-Gangster Müll, guter Soundtrack, hübsche und attraktive Frauen, dafür aber wenig Action oder Spannung. Die Dialoge sind flach, die Schauspieler schlecht. Unspektakulär, ein Gangster-Familiendrama das zu keiner Minute wirklich einen Eindruck hinterlässt! Die Umsetzung ist nicht gelungen, von der Beschreibung des Filmes her hätte man definitiv was daraus machen können. So bleibt es einfach nur eine billige TV-Produktion ohne dabei den Zuschauer zu fesseln! Spricht eher das Jugendliche Volk an, trotzdem gibt es im Verhältnis zu diesen Film viel bessere Gangster-Filme, der wird irgendwann verstauben, und als Reinfall abgetan. Vor allem die ständigen Untertitel können einem echt auf die Nerven gehen, da nicht alles synchronisiert wurde.

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Batman & Robin

Action, Fantasy

Batman & Robin

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 21.10.2009
Für Batman & Robin Fanatiker ein absolutes muss, für alle anderen eher ein Reinfall. Das ganze wirkt viel zu bunt, einfach zu trashig und phasenweise auch absolut nervig. Schuhmacher hat hier kein Meisterwerk produziert, und meiner Meinung nach ist dieser Teil auch der schlechteste der Batman Reihe. George Clooney als Batman gewöhnungsbedürftig, hinter der Maske und dem Kostüm kriegt man ja nicht viel von Clooney mit deswegen störte mich die Besetzung nicht so wirklich. Man könnte glauben das ganze wäre eine gute Kopie des dritten Teils, Arnie als Mr. Freeze zwischendurch unfreiwillig komisch. Von der Aufmachung her kann man sich jedoch nicht beklagen! Tolle Kostüme, schönes high Tech Spielzeug und die Darsteller wurden einfach gut zurecht gemacht. Für eine Comicverfilmung ist die Story auch recht in Ordnung, abgesehen davon das sie ziemlich flach und zu Batman typisch inszeniert wurde, wirkt das ganze zu crazy und zu bunt. Alles so schillernd, als wäre man auf einer Farben Ranch gelandet! Für die Männer ist positiv zu erwähnen das der Streifen Alicia Silverstone und Uma Thurman in Latexkostümen präsentiert ansonsten aber ein Reinfall. Schuhmacher hat die Batman Reihe definitiv etwas kaputt gemacht, wie gut das sie mit "The Dark Knight" wiederbelebt wurde. Der Vorgänger war schon schlecht abzustufen, dieser setzt aber nochmal eine Krönung hinterher! Neben Stars, viel Budget was aus dem Fenster geworfen wurde hat der Film streckenweise B-Niveau. Wer ein gutes Bild von Batman behalten möchte, bleibt eher bei den Klassikern und lässt Batman & Robin eher im Regal stehen. Nur für wirkliche Batman Fans ein Blick wert!

Fazit : Die Farbenpracht schlägt in diesem Film voll zu. Clooney als Batman wohl noch die beste Idee am ganzen, Arnie in einem Batman Film als Bösewicht zu sehen ist ebenfalls trashig aber dafür nervt Robin und die Bösewichte an sich sind dieses mal nicht so böse das man selbst Lust darauf hätte Böse zu werden! Zu bunt, zu schillernd. Meiner Meinung nach phasenweise auf B-Niveau, bisschen Spannung, bisschen Action, ein paar nette special effects und der Rest ist eher für die Tonne. Muss man sich nicht anschauen, dann lieber zu den Klassikern aus der Batman Reihe greifen, mit Batman & Robin wurde die Reihe geschädigt. Danken wir Chris Nolan das er die Reihe wieder aufleben ließ und vergessen diesen Film ganz schnell wieder, weil das war leider nichts was man sich unter Batman vorstellt.

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Der Schakal

Thriller, Krimi

Der Schakal

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 21.10.2009
Aufgemotztes Remake das durch zwei brillanten Hauptdarstellern Gere und Willis getragen wird und auflebt auch wenn sie nicht wirklich gemeinsam in einen Film passen da sie sich bekanntlich ja auch nicht mögen und es wohl so ein aufeinandertreffen in einem gemeinsamen Film nicht mehr geben wird. Kam mir ziemlich ungewöhnlich und lahm vor. Der Film ist durchgehend unterhaltsam, ist aber in der Tat etwas spannungsarm und Die Darsteller agieren lustlos und phasenweise auch überfordert! Gere nimmt man den Ex-Knacki einfach nicht ab und er wirkt deplatziert in seiner Rolle. Willis als Profikiller zwar recht glaubwürdig aber auch nicht der Knaller trotz wandlungsfähigkeit und dauerhafter ernster Mimik. Er kommt leider nicht an die frostige klasse von Edward Fox heran, die dieser im Klassiker versprühte. Action wird geboten, auch wenn das ganze nicht gleich in ein Actionfeuerwerk untergeht kann der Film dauerhaft unterhalten auch wenn es im Verhältnis bessere Filme gibt. Die Story wird schnell erzählt, ist nicht kompliziert und kommt der Buchvorlage ziemlich nah. Der Soundtrack kann sich auch sehen lassen! Einzig und alleine fehlt es dem Film etwas an rasanten Abläufen und Tempo. Wirklich große Spannung und Action vermisst man irgendwo, da erhofft man sich mehr. Kein großes Kino aber ein guter Zeitvertreib, wenn die Langeweile einen mal wieder erschlagen möchte.

Fazit : Empfehlenswert für zwischendurch ohne viel Tiefgang, Darsteller zwar große Stars versprühen in diesem Film aber eher gähnende Leistungen. Gere fehlbesetzt, als Ex Knacki und Willis als Auftragskiller auch nicht das gelbste vom Ei. Phasenweise spannend, bisschen Action, fesselnd aber leider auch oft lahm und langwierig! Das Ende ist dann wohl ein spannender Showdown, aber kommt im ganzen gesehen meiner Meinung nach nur gewöhnungsbedürftig an den Klassiker heran.

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Traitor

Sobald du die Grenze überschritten hast... gibt es kein Zurück mehr!
Drama, Thriller

Traitor

Sobald du die Grenze überschritten hast... gibt es kein Zurück mehr!
Drama, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 20.10.2009
Traitor beschäftigt sich sehr stark mit dem islamistischen Terrorismus, seine Zellen, Gruppierungen und Vorbereitungen auf Terroranschläge. Sehr aktuelle Thematik, authentisch und glaubwürdig inszeniert und durchgehend fesselnd! Leider muss man schnell feststellen das der Film im Grunde sehr langwierig ist, läuft unspektakulär vor sich hin und kann auch keine grossen Höhepunkte verzeichnen. Ich fand ihn phasenweise richtig langweilig, abgesehen davon das hier Don Cheadle eine klasse schauspielerische Leistung abruft hat der Film eigentlich kaum fesselnde Actionsequenzen, ausser die Explosionen und die paar schiessereien und Schlägerein verhält sich Traitor eher schleifend und beschäftigt sich zu sehr mit dem Terrorismus an sich. Samir ein Ex-Militär Sprengsstoffexperte hängt sich ins terroristische Netz ein, und wird bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch für einen Terroristen gehalten. Leider wird zu schnell aufgedeckt wieso er sich wirklich unter Terroristen befindet, was den Streifen meiner Meinung nach noch etwas unspannender macht da zu durchsichtig und zu schnell wird die Situation aufgeklärt. Obwohl das doppelte Spiel bzw. das Doppel Leben oft auch für Spannung sorgt! Positiv fand ich das uns hier näher gebracht wird das jeder normale Mensch ein fanatischer Gottesanhänger sein kann der für seinen Glauben sterben würde! Ob nun Familienvater, Verkäufer, oder Sportlerin. Jeder kann zum Terroranschlag beitragen wie die Angriffe vom 11.September auf das World Trade Center zeigten ist jeder fanatische gläubige fixiert darauf den willen seines Gottes nachzukommen um dabei viele unschuldige Menschen mit in den Tod zu reissen. Zwischendurch etwas zu eintönig, aber trotzdem recht spannend, auch wenn ich mir von Traitor mehr erwartet habe kann man ihn sich definitiv mal anschauen und sich ein eigenes Bild machen, wer auf solche Filme abfährt wird hier auch auf seine Kosten kommen. Auch wenn ich gestehen muss das Traitor eher ein dramatischer Thriller ist, der hauptsächlich darauf spezialisiert ist wie weit ein wirklich gläubiger geht der zwar auch sehr stark an Gott glaubt, aber er es im Grunde nicht für richtig hält für seinen Glauben unschuldige Menschen sterben zu lassen oder Anschläge zu vollstrecken. Anders gläubig, aber trotzdem im terroristischen Netzwerk, ein moralisch belastendes Gefühl mit Schuldgefühlen in der Brust. Das Ende läuft dann erwartet und nicht überraschend ab, und führt den Film gut zuende mit der Botschaft bekämpft den Terrorismus Hand in Hand. Der Kampf nimmt zwar kein Ende, aber Traitor soll fanatische Islamisten davon überzeugen das es auch noch gleichgesinnte gibt die ebenfalls stark gläubig sind, aber mit ihren Glauben Kraft tanken, und nicht unschuldige Menschen umbringen oder Anschläge vollstrecken sondern mit ihrem Glauben gescheiter und anders umgehen! Stark gemacht, schauspielerisch komplett zufriedenstelldend, wenn man von den paar Defiziten absieht, hat man hier eine gute Wahl getroffen!

Fazit : Brillantes tiefgründiges Spionagedrama mit Don Cheadle als undurchsichtiger Agent. Fesselnd, spannend oft aber langwierig, schleifend und unspektakulär! Eine Mischung aus guten und schlechten Momenten geben sich die Türklinke in die Hand. Im Grossen und ganzen wurde die Thematik aber gut verarbeitet, und schenkt uns einige Einblicke in die Netzwerke und Planungen der Terror-Gruppierungen. Kann man sich anschauen, wenn man sich mit der Thematik beschäftigt sonst kann man gerne auch mal ein Regal weiterschnüffeln gehen, da sich Traitor nur mit diesem Thema beschäftigt aber soliden Unterhaltungswert bietet.

ungeprüfte Kritik

Collateral

Es begann wie eine normale Nacht.
Thriller, Krimi

Collateral

Es begann wie eine normale Nacht.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 18.10.2009
Collateral ist an sich ein gelungener Thriller mit einer bombastischen Atmosphäre und klasse Schauspielern. Michael Mann ist es gelungen ein bisschen Roadmovie mit spannenden Thriller Elementen zu verbinden, mit dem ein oder anderen actionreichen Moment. Auch wenn man sich eingestehen muss das der Film zu Anfang etwas lahm erscheint, sich dann aber von Minute zu Minute steigert. Somit bietet das Ende des Filmes ein rasantes Spektakel und einen spannungsgeladenen Showdown, der ein abruptes und einfallsloses Ende nimmt. Da machte man es sich mit dem Ende zu leicht! Ein paar Defizite schleichen sich auch ein, ich fand es einfach unglaubwürdig das der Killer auf der einen Seite unbekannt bleiben möchte, aber da wirklich skurrile Mordvorgehensweisen hat die eher nichts mit einem verdeckten lautlosen Killer zu tun haben. Hauptsächlich wird der Zuschauer per Taxi durch die gut beleuchteten Strassen von Los Angeles geführt! Jamie Foxx als Auftragskiller-Chauffeur recht überzeugend, Tom Cruise in seiner Rolle als souveräner Killer jedoch brillant. Wenn man zwischen den Zeilen liest entdeckt man sogar das der Film eine Botschaft beinhaltet und zwar die Ignoranz der Zivilisation. Niemand kümmert sich um den anderen, da kann man einfach mal Leute aus dem Fenster werfen und niemand hat etwas bemerkt, oder Menschen auf der Strasse erschiessen, erstechen oder beklauen und keiner sieht was oder stört sich dran. Oder wie es Tom Cruise sagen würde "Ein Kerl steigt in die U-Bahn hier in LA und stirbt, glaubst du dass das irgendjemand mitkriegt". Die Kameraführung, der Schnitt und der Soundtrack können sich ebenfalls sehen und hören lassen! Im grossen und ganzen lebt der Film aber von seinen tollen Hauptdarstellern die mit Großartigen Aufnahmen durch den Film begleitet wird. Auch wenn das ewige Taxi gefahre auf Dauer etwas eintönigkeit in den Film bringt, bleibt er dauerhaft spannend und unterhaltsam. Ich kann ihn definitiv empfehlen. Collateral bietet solide Unterhaltung für einen langweiligen Abend an dem man mal wieder gute mitreissende Unterhaltung sucht!

FAZIT : Durchgehend spannend, am Anfang lahm, zwischendurch auch mal eintönig und langwierig mit einem zu typischen und eher zu schnellen unspektakulären Ende, dafür aber mit einem actionreichen Showdown bestückt. Collateral ist ein Roadmovie-Thriller, da sich der Film hauptsächlich gerne im Taxi abspielt! Definitiv kein Film für Taxifahrer, man weiss ja nie wer so ins Auto steigt. Ansonsten aber recht ordentlich inszeniert mit guten Schauspielern und einem super Soundtrack! Sollte man mal gesehen haben, zur kurzweiligen Abendunterhaltung definitiv ein Ausleih wert.

ungeprüfte Kritik

FIFA 10

Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 17.10.2009
Diese Kritik bezieht sich auf die PS2 Version!

Also ich bin von dem Spiel leider nicht begeistert, ich spiele es nun seit ein paar Stunden und muss gestehen das sich quasi zum Vorgänger nicht viel verändert hat. EA ist richtig faul geworden! Natürlich sind die Kader auf dem aktuellen Stand, die Trikots sind ebenfalls der aktuellen Spielzeit angepasst, der Soundtrack ist wie von EA gewohnt einfach klasse und das neue Design sieht auch freundlich aus. Aber vom Spielsystem her hat sich nichts verändert. Man kommt sich so vor als würde man Fifa 09 zocken, die Steuerung, der Spielablauf, die Kommentatoren-Texte, und sogar die Spiel-Moduse geben keine große Erneuerung her, der Managermodus läuft im gleichen Prinzip und von der Aufmachung her ab wie im Vorgänger. Der Saison-Modus wird als neuer Modus bezeichnet, ist nur vom Design her anders gestaltet aber vom Ablauf her aus den Vorgängern bekannt und nicht neu. Ausser Spieler die im Vorgänger noch fehlten, die super Lizenzen, dem tollen Soundtrack hat Fifa leider keine Steigerung zum Vorgänger erzielen können und ist mal wieder kleben geblieben. Ich denke der Genre-Konkurent Pro Evolution Soccer wird auch in diesem Jahr mit seinem neuen Teil die Nase vorne haben. Ich erhoffe mir von Fifa in Zukunft mehr lockerheit auf dem Platz, der Ball klebt den Spielern noch zu sehr am Fuß und läuft nicht wirklich flüssig ab. Vielleicht ist dies aber auch nur auf der PS2 Version so, da ich die PS3 Version noch nicht testen oder mit der PS2 Version vergleichen konnte. Im Grossen und ganzen bin ich jedoch enttäuscht, da habe ich mir einfach einige positive Veränderungen zum Vorgänger gewünscht! Man hat quasi Fifa 09 übernommen nur das Design, den Soundtrack und die Kader aktualisiert und mit den aktuellen Trikots bestückt. Der Rest ist gleich geblieben. Keine grosse Leistung von EA, somit setze ich ihnen auch dieses mal leider keine grosse Krone auf im Fussball-Genre! Ich hoffe da kommt in Zukunft mehr Einsatz, sonst wird sich ein Kauf nicht mehr lohnen. Ich bin froh das ich es mir hier ausleihen konnte zum testen sonst hätte ich mich schwarz geärgert wenn ich es mir für relativ viel Geld gekauft hätte. Wirklich sehr schade!

FAZIT : EA ist einfach nur richtig faul, da hat man doch wirklich Fifa 09 übernommen und nur einige Dinge aktualisiert aber das GamePlay immer noch nicht flüssiger gemacht. Wer Fifa 09 hat, wird in Fifa 10 mit gewohnter und bekannter Kost bedient. Neben zwei neue Moduse, die russische und Irländische Liga, gibt es hier kaum was neues, und ausser der Sountrack, die aktuellen Kader, einige neue Spieler, die aktuellen Trikots, die ein oder andere Veränderung, und das Design hat sich zum Vorgänger nichts verändert. Hier kann man sich das Geld sparen, ich rate nicht zum kauf sondern nur zum Ausleih! Den wer Fifa 09 durchgezockt hat, wird mit Fifa 10 nicht mehr spaß haben. Aufgrund der Aktualität der Kader würde ich mir das Spiel nicht kaufen, deswegen sehr enttäuschende Vorstellung die EA uns hier bietet. Leider sehr schade, hoffe das wird in Zukunft besser! Vor allem wird es mal Zeit neue Kommentatoren ins Boot zu holen, die mal wirklich abwechslungsreiche Kommentare bieten und nicht ewig die gleichen Texte in jedem Spiel verwenden. Vor allem manches klingt auch nicht passend. Da spiele ich den ersten Spieltag der Bundesliga und der Kommentator sagt "Der Trainer muss jetzt gewinnen, sonst verliert er seinen Trainer-Job, da das in den letzten Wochen nicht so gut aussah" dabei hatte ich mit der Mannschaft vorher noch gar kein Spiel bestritten. Sind so kleinigkeiten die nerven und immer noch stören! Hoffe das bekommt EA noch in den Griff, sonst sehe ich schwarz. Ansonsten bietet das Spiel aber solide Fussball-Unterhaltung die schnell erlernbar und gut spielbar ist. Ob nun Anfänger oder Profi, jeder Fussbal Fan findet in Fifa 2010 einen Platz und kann sein Team zum Ruhm und Erfolg führen!

ungeprüfte Kritik

Grizzly Park

Willkommen am Ende der Nahrungskette.
18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer

Grizzly Park

Willkommen am Ende der Nahrungskette.
18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 16.10.2009
Schlechtes B-Movie mit billigen Effekten, kein Gruselfaktor und auch keine grossartigen Metzelszenen. Die Schauspieler sind schlecht, die Dialoge flach und dumm. Und wirklich Grizzly Park Atmosphäre kommt auch nicht auf! Immerhin kriegt man zu wenig von der Wildnis mit. Da läuft mal ein Stinktier durchs Bild, der ein oder andere Wolf und ein dicker Grizzly Bär der dann Genre-üblich nach und nach die acht beknackten Teenies zum fressen gerne hat, jedoch sieht man kaum was davon was er wirklich mit ihnen anstellt. Hauptsächlich wird der Hauptteil der Gore-Szenen weggeblendet und man sieht dann nur noch was von den Teenies übrig geblieben ist. Halbes Gesicht, ein Fuß etc. oder halt wie die anderen Tierchen die Überreste verspeisen! Das Ende kommt dann etwas überraschend und unerwartet, aber kann den Film auch nicht mehr retten bzw. aufwerten. Auch wenn die ein oder andere brutale Sequenz mal eingeblendet wird, sah mir das was da so an Fleisch durch die Gegend fliegt zu gekünzelt aus, was mir sagt das es sich eher um eine Low-Budget Produktion handelt. Zu langwierig, zu unspektakulär, zu dümmlich, und sogar für einen Teenie-Gore Streifen zu billig inszeniert. Da gibt es definitiv bessere Filme, diesen muss man echt nicht gesehen haben. Ich fand ihn lächerlich und schwach! Mit ein bisschen mehr Budget und Fantasie hätte man aus diesem Film echt was machen können. Dann lieber zu Filmen wie Wilderness greifen, aber den Grizzly Park sollte man ganz schnell wieder ins Regal stellen und verstauben lassen. Schade, hätte Potenzial gehabt der Streifen, so bleibt er leider einer von vielen schlechten!

FAZIT : Sehr billige Gore-Effekte, schlechte Schauspieler, dümmliche und flache Dialoge. Kaum Horror, Kaum Grusel und phasenweise schon lächerlich zu betrachten. Dieser Film ist nicht zu empfehlen und wird nur Zuschauern gefallen die sich mit einem B-Teenie Movie der schlechten Art zufrieden geben. Aber sogar die werden enttäuscht sein bei den zu gekünzelten Szenarien der Wildnis! Einzig und alleine der Grizzly sah gut aus, aber auch der wirkte wie aus einer Dokumentation eingeblendet. Für zwischendurch geeignet, aber auch dafür noch zu unspektakulär! Hat man alles schon mal besser gesehen. Dann lieber Movie Park besuchen und Batman & Robin die Hand schütteln, bevor man sich sowas antut.

ungeprüfte Kritik

Paranoid

48 Stunden in seiner Gewalt.
Thriller

Paranoid

48 Stunden in seiner Gewalt.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 15.10.2009
Schwacher langatmiger Psychothriller mit Logiklöchern und nur leichter Spannung, das ganze wirkte auf mich eher wirr und nicht nachvollziehbar. Da die Story keine Logik zulässt! Jessica Alba fällt einer geisteskranken Familie zum Opfer, in der ein psychopathischer britischer damals erfolgreicher Rockmusiker mit dem Namen Stan seine sadistischen Fäden zieht und als Familienvater den Ton angibt. Somit wird sie in einem abgelegenen Haus das früher ein Hotel war im Keller mit Handschellen ans Bett gefesselt und unter Drogen gesetzt. Wieso, weshalb warum das ganze statt findet wird einem aber nie wirklich klar gemacht ausser das der Psychopath des Hauses wohl interesse an jungen Models hat, mit ihnen irgendwelche kranken Videos drehen möchte aber das Ende ist dann wieder so unlogisch und ohne Sinn das man echt die Hände über den Kopf zusammen schlagen könnte. Vor allem versteht man den Hintergrund nicht, da die Frau die ewig trinkt, da der Bruder der ewig mit der Kamera herum läuft, der Fotograf der Chloe quasi an den kranken Musiker auslieferte aber nicht in den Fall verwickelt werden möchte, und nicht zu vergessen die taubstumme kleine Schwester die wohl noch den gescheitesten Eindruck macht, aber wo bleibt der Sinn hinter dem ganzen Theater? Schauspielerisch unterirdisch, meiner Meinung nach kann nur Iain Glen als Psycho überzeugen, Jessica Alba gibt hier eine sehr schwache Leistung ab und spielt richtig schlecht. Die anderen Protagonisten sind von der Stange und nicht wirklich aufwertend! Der Film bietet quasi keine Schockmomente, keine brutalität, und gruseln kann man sich ebenfalls nicht. Der Film versprüht noch nicht mal sowas wie Nervenkitzel oder wirkliche Thriller Atmosphäre. Läuft unspektakulär und sinnlos vor sich hin, und das Ende ist dann ebenfalls sauer wie alte Milch, weil es keine Logik besitzt. Alba wird überschätzt, optisch kann sie dieses mal auch nicht wirklich glänzen und die deutsche Synchronisation wirkt phasenweise echt lächerlich vor allem die von Alba! Ich fühlte mich zwar unterhalten, aber neigte auch zwischendurch zum abschalten. Kein Film den ich empfehlen kann, ist unter seinem Potenzial. Da wäre mehr drin gewesen! Wirklich sehr schade, hier wird man nicht viel verpassen wenn man den Film nicht gesehen hat. Lohnt sich nicht!

FAZIT : Unlogischer Ablauf, kaum Spannung, keine Schockmomente, nur dummes gerede ohne Sinn, flache Dialoge und blutig, brutal oder gruselig wird es hier auch nicht. Und mit Paranoid hat das ganze auch nicht viel zu tun, es handelt sich um den Paranoid eher um einen Psychopath der wohl selber nicht weiss was er wirklich will. Alba liefert hier eine so schlechte Leistung ab, das man dazu neigt abzuschalten! Nicht zu empfehlen, da auch langwierig und unspektakulär. Muss man echt nicht gesehen haben, schwache Produktion mit B-Lizenz!

ungeprüfte Kritik