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Kritiken von "cb130866" aus

216 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Mirrors
    18+ Spielfilm, Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 13.03.2009
    Spannender Horror-Thriller um einen Ex-Cop der als Nachtwächter in einem ausgebrannten Kaufhaus arbeitet und dort dem Geheimnis der Spiegel auf die Spur kommt. Alexandre Ajas dritter Film, wieder einmal sehr spannend, hart und gut gemacht. Wenn auch der gesamte Film ein wilder Genremix aus Splatter, Mystery, Exorzismus und Geisterfilm ist. Aja behält den Überblick und hat in Kiefer Sutherland einen geeigneten Hauptdarsteller gefunden. Ob gegen Ende das fliegende Geisterwesen noch hätte auftauchen müssen, sei einmal dahingestellt. Zum Glück gelingt dem Regisseur mit der Schlußszene noch ein herausragenden "Aha-Erlebnis". Die Nebendarsteller spielen ihre Parts ebenfalls sehr solide, heimlicher Hauptdarsteller ist aber auch das atmosphärisch ausgebrannte Kaufhaus.
    Solider, etwas überinszenierter Horrorfilm mit sehr guten Darstellern und einer Portion Grusel. Danach sieht man Spiegel in einem anderen Licht.
  • Ocean's 13
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 12.03.2009
    Lockere Gaunerkomödie um Danny Ocean und seinen Kumpels, die diesmal aus Rache dem Hoteltycoon Bank seine Hotelneueröffnung in Las Vegas ordentlich streitig machen. Der Film wartet wieder mit einem riesigen Starpotential auf und man hat erneut den Eindruck, die Darsteller haben mehr Spaß an ihrem Tun als der Zuschauer. Das ganze nimmt sich reichlich Zeit, akribisch die Vorplanungen für den großen Coup aufzuzeigen, der dann letztendlich nicht ganz so spektakulär ausfällt. Zum Glück ist Teil 3 aber um längen besser als der absolut verunglückte und selbstverliebte Teil 2. Aber auch hier gibt es leider überhaupt keine Überraschungen, keinerlie "Aha-Effekte" oder ein evtl. überraschendes Ende.
    Getragen wird der Film von dem lockeren Zusammenspiel zwischen Clooney und Pitt. Die beiden vermitteln den Eindruck sich hier bei einem Freizeitspaß zu befinden. Der Rest der Darsteller fällt leider doch erheblich ab, erwähnt werden sollen hier ein unreif wirkender Matt Damon, eine fehlbesetzte Ellen Barkin und vor allem ein blasser und enttäuschender Al Pacino.
    Ein cooler Unterhaltungsfilm, technisch perfekt inszeniert mit Starbesetzung, selbstverliebt, mit sichtlichem Spaß der Darsteller vorgetragen und kurzzeitigem Erinnerungswert beim Publikum.
  • Der Baader Meinhof Komplex
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 09.03.2009
    Um Realismus bemühte, spielfilmhafte Aufbereitung, eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte: Die Entstehung und das Ende der 1.Generation der RAF. Der Film basiert auf Stefan Austs gleichnamigen Buch und jedem sei empfohlen, dieses vorher gelesen zu haben um doch einige Lücken und Sprünge die dieser Film beinhaltet besser zu verstehen. Die 140 Minuten sind doch einfach zu kurz um die ganze Thematik innerhalb von über 10 Jahren zu verdeutlichen. Wirklich gut an dem Film ist zudem, daß er die Geschehnisse, genauso wie im Buch, absolut neutral beleuchtet, ohne für die eine noch die andere Seite(wo es nicht wirklich nötig ist) Partei zu ergreifen. So kann man den Film ohne Meinungsmanipulation sehen und sich seine eigenen Gedanken über die Taten und Täter machen. Ebenso gelingt der Spagat zwischen Unerhaltung und der schweren politischen Thematik sehr gut.
    Die Darsteller der drei Hauptakteure Baader, Ensslin und Meinhof sind perfekt gewählt und wirken sehr authentisch.
    Uli Edel zeigt die Anschläge der RAF auf teils sehr drastisch Art und Weise und es verwundert schon etwas, daß der Film eine Freigabe ab 12 Jahre bekommen hat.
    Gut integriert sind die immer wieder eingeblendeten Originalaufnahmen.
    Ein hochinteressanter Beitrag zur neueren deutschen Geschichte, die allerdings ohne Gewisse Kenntnisse teilweise verwirrt, da bestimmte Nebenpersonen und Handlungen nur angerissen werden.
    Wer weitere und tiefere Informationen haben möchte, der ist bei den Filmen "Todesspiel" und "Stammheim" gut aufgehoben.
  • Antarctica - Gefangen im Eis
    Eine außergewöhnliche Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und den Willen zu überleben.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 06.03.2009
    Familientauglicher Abenteuerfilm in arktischer Landschaft inspiriert von einer wahren Begebenheit. Sicherlich kein schlechter Film für Groß und Klein, viel konnte man ja im Hause Disney auch nicht falsch machen. Man nehme eine momentan absolut populäre Landschaft(Artkis), schöne Hunde als Hauptdarsteller und ein paar symphatische menschliche Nebendarsteller und schon hat man den Abenteuer-Familienfilm. Garniert das ganze mit etwas Spannung und Humor und jeder kommt irgendwie auf seine Kosten. Der Film lebt zudem von seinen schönen Aufnahmen. Wer Tierfilm mag ist hier hervorragend aufgehoben, wer nicht so auf Tierfilme steht kann sich den Film wohl eher sparen, da die Hunde die wirklichen Hauptdarsteller sind.
  • Cinderella Story
    Es war einmal... Kann jeder Zeit passieren.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 06.03.2009
    Zuckersüße Umsetzung des Aschenputtel-Märchens auf die heutige Zeit. Das ganze spielt im Highschool-Milieu, benutzt jedes klassische Klischee ohne einen gewissen eigenen Humor einzubringen. Die Darsteller sind absolut austauschbar, selbst Hilary Duff, der der Film wohl auf den Leib geschrieben wurde. Der Film spricht wohl auch eher das weibliche Geschlecht an, ist mit seiner schmalzigen und bunten Story, dem dazu passenden Soundtrack wahrlich kein Highlight. Und trotzdem funktioniert der Film aus einer gewissen Art und Weise. Es gab wahrlich schon schlechtere Vertreter aus dem Filmbereich.
  • Tomcats
    Wer zuletzt kommt, kommt am besten.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 06.03.2009
    Derbe Komödie im Stile von "American Pie" um eine Wette, daß der jenige der Tomcats-Clique eine halbe Million Dollar erhält, der als letzter verheiratet ist. Der Film bietet Gags aller Art; von unter der Gürtellinie über peinlich bis hin zu absoluten Ablachern. Etwas romantische Lovestory wird auch untergemischt, hält sich gegenüber den Witzen aber im Hintergrund. Was dem Film gut tut. So schwankt der Film zwischen verschiedenen Niveaustufen auf und ab. Die Darsteller sind zum Glück stets bemüht, das schauspielerische Level einigermassen hoch zu halten.
    Ein guter Film für die Herrenrunde zum Mitlachern, garniert mit einem Schuß Erotik, dominiert natürlich vom beherrschenden Thema Sex.
  • Die Welle
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 06.03.2009
    Neugestaltete Buchverfilmung über die Versuche eines Lehrers an einem Gymnasium der Klasse zu zeigen, daß auch heute in Deutschland eine Dikatur noch funktionieren kann. Der sicherlich aus der Schule bekannte Stoff wurde von Dennis Gansel modern und auf unser Land angepasst. Trotz dramaturgischer Vereinfachungen funktioniert der Film außerordentlich gut, was zuletzt sicherlich an den Darstellern liegt, hier vor allen natürlich Jürgen Vogel. Etwas unglaubwürdig kommt allein die Tatsache daher, daß sich die Stärke der ganzen Bewegung innerhalb von einer Woche bildet. Das würde in der Realität so sicherlich nicht funktionieren. Interessant ist, wie man an den anfangs festgelegten Typen mitbekommt, wie sie sich im Laufe des Experiments verändern. Etwas außen vorgelassen wird die Figur des Lehrers. In einer Szene sagt seine Frau zu ihm "Du hast dich innerhalb von ein paar Tagen zu so einem Arschloch entwickelt". Leider bekommt man als Zuschauer diese Veränderung im Film nicht mit.
    Ein aber auf jeden Fall glaubhafter Film, der seinen Stil bis zum Ende durchhält und zu Diskussionen anregt.
  • Arlington Road
    Fürchte deinen Nächsten.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 03.03.2009
    Spannender Thriller, ist der Nachbar von gegenüber ein Terrorist und alles nur eine Einbildung eines Geschichtsprofessors der seine bei der CIA-arbeitende Frau verloren hat?
    Nach einem aufregendem Start wird der Film im Mittelteil etwas ruhiger und nimmt sich Zeit die Personen vorzustellen. Zum Schluß wird dann noch einmal richtig Gas gegeben. Was man dem Film vorwerfen muß, ist daß er sein Rätsel zu früh löst. Hier hätte man noch etwas mehr Verwirrung stiften sollen, z.B. indem man den Zuschauer im Zweifel läßt ob Michael vielleicht nur einen Verfolungswahn hat. Gegen Ende fährt man etwas in die Richtung, nur ist es da schon zu spät, da der Täter bereits bekannt ist.
    Der Film lebt von seinen beiden Hauptdarstellern, vor alles Jeff Bridges zeigt eine hervorragende Leistung. Tim Robbins als kühler und ruhiger Nachbar ist ebenso passend gewählt.
    Der Film zeigt die Ängste vieler Bürger, das sich hinter so manch biederen Nachbarn doch etwas ganz anderes verstecken könnte.
    Atmosphärisch guter Mix aus Terror-Thriller und Familientragödie mit einem Schuß Suspense und guten Hauptdarstellern.
  • Death Race
    Action, 18+ Spielfilm, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 02.03.2009
    Actionfilm über ein Autorennen innerhalb der Gefängnismauern von Terminal Island. Der Film ist Action pur - Inhalt, Sinn und Gehirn wird hier nicht gebraucht. Dafür ist der Film aber in jeder hinsicht spektakulär trotz einer Fülle von B-Movie-Klischees. Der Film ist angelehnt an dem Film "Frankensteins Todesrennen" hat hiervon aber nur die Idee des Autorennens. Death Race ist die ideale Vorlage für ein Videospiel - immer man drauf und Punkte sammeln. Mit Jason Statham hat man den perfekten Darsteller für die Rolle gefunden. An Härte wurde auch nicht gespart und so gibt es den ein- oder anderen blutigen Crash.
    Wer sich mal so richtig unterhalten will ohne viel zu Denken, auf Action steht der kommt an "Death Race" nicht vorbei.
  • Paparazzi
    Thriller, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 27.02.2009
    Aufwühlendes Rache-Drama über einen Filmstar der von aufdringlichen Fotoreportern "gejagt" wird. Der von Mel Gibson produzierte Film packt ein heißes Thema, sicherlich aus Sicht der Filmstars, an. Die Jagd nach "dem" Bild das einem viel Geld einbringt. Wie sagt einer der Paparazzis so schön im Film: "Ich glaube wir sind die letzten wirklichen Jäger". Und das bezeichnet vieles in dem Film. Für ein Foto oder mit einem Foto wird alles getan, was in der Macht des gekränkten Reporters liegt. Da geht man auch schon mal über Leichen. Das ein Star sich auch mit den Schattenseiten des Ruhms auseinandersetzen muß ist klar, das über ihn objektiv berichtet wird auch. Aber was für menschenverachtende Praktiken von den Paparazzi angewendet werden um letztendlich für viel Geld eines ihrer Fotos an die genauso schlimme Klatschpresse zu verkaufen geht zu weit. Der Film zeigt dann auch einen Star, der Rot sieht und sich dem Problem zu entledigen weiß. Das das ganze nicht wirklich realistisch ist und auch einige Logiklöcher beherbergt tut der Unterhaltung aber keinen Abbruch. Ebenso nicht der Befürwortung der Tat, die recht einfallsreich und geschickt geplant ist. Die Darsteller spielen durch die Bank weg ihre Rollen gut, Tom Sizemore wirkt so richtig fies.
    Ein spektakulärer Film über ein akutelles Thema, der sich der Lösung aber wohl nicht ganz so realistisch - aber von vielen sicherlich so gewünscht - nähert.
  • Schnitzelparadies
    Kochen ist Krieg!
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 27.02.2009
    Turbulente Komödie über die Erlebnisse eines Marokkaners in den Wirren einer Hotelküche. Hier spielt sich der tägliche Multi-Kulti-Kampf auf engsten Raum ab. Das Ganze wird schlicht und einfach präsentiert und das macht gerade seinen Charme aus. Hier wird nicht auf "political correctness" geachtet, sondern einfach drauflos gearbeitet und geredet. Eine kleine Liebesgeschichte rundet das ganze ab. Die Lacher sind passend gesetzt, nie peinlich oder unter der Gürtellinie. Man kann über die fremden Kulturen lachen.
    Ein kleiner und feiner Film, der zwar schnell wieder vergessen wird, aber für die knappen 90 Minuten gute Unterhaltung geboten hat.
  • Bolt
    Ein Hund für alle Fälle.
    Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "cb130866" am 23.02.2009
    Komplexer Trickfilm über einen Hund der merkt, daß er seine Superkräfte nur in einer TV-Serie besitzt und nun mit seinen normalen Kräften seine große Aufgabe bestehen muß. Der hervorragend animierte Film verbindet Teile von der "Truman-Show" mit viel Abenteuer, Action und SF zu einem rundherum gelungenen Unerhaltungsfilm. Und dieser ist mitunter dermaßen rasant und schnell das man nicht weiß wie einem geschieht. Allein die Animation der Tauben ist eine Augenweide. Die Charaktere der drei Tiere sind liebevoll ausgearbeitet und lassen Jung und Alt mitfiebern. Die Story ist zwar vorhersehbar, was aber nicht wehtut. Bestimmte Elemente der Geschichte sind sicherlich für kleinere Kinder nicht ganz nachzuvollziehen, das tut dem Spaß aber keinen Abruch.
    Disney ist mit "Bolt" ein hervorragender Animationsfilm gelungen, an dem sich die folgenden Produktionen werden messen müssen.