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Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

129 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Ant-Man 2 - Ant-Man and the Wasp
    Ant-Man und die Wespenfrau
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.01.2019
    „Du bist die beste Oma der Welt!“

    Allein dieser Satz zeigt, dass Regisseur Peyton Reed bei seiner Marvel Verfilmung -Ant-Man and The Wasp- jede Menge Humor hat einfließen lassen. Der Film überzeugt durch rasante Action, jede Menge Witz, hervorragende Animationen, dem Spiel mit Groß und Klein, sowie der Besetzungsliste Paul Rudd(Scott Lang), Michael Douglas(Dr. Hank Pyme), Lawrence Fishburn(Dr. Bill Foster), Michelle Pfeiffer(Janet Van Dyne) und Evangelina Lilly(Hope Van Dyne).

    Ant-Man Scott hat Hausarrest. Hält er den nicht ein, landet er 20 Jahre im Gefängnis. Aber die Pflicht ruft. Dr. Pyme will seine Gattin Janet aus der Quantenebene zurückholen. Das geht nur mit Scotts Hilfe. Der muss jedoch erst überzeugt werden. Als dann noch ein schemenhafter Verfolger und der alte Begleiter Dr. Foster ins Spiel eingreifen, wird es unübersichtlich. Vom FBI und der Mafia wollen wir da gar nicht erst reden…

    Das hat mir gut gefallen. Ein bisschen wie Time Tunnel und Die Reise durch den menschlichen Körper im Zusammenspiel mit einem Klasse-Marvel Comic. Sehr, sehr humorig und mit einem Ende ausgestattet, das Lust auf viel, viel mehr macht. Ich bin schon jetzt gespannt.
  • The Darkest Minds
    Die Überlebenden - Diejenigen, die sich veränderten, werden alles verändern!
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.01.2019
    Jeder Krieg beginnt leise…

    … und ein Krieg findet definitiv statt. Nach einer Seuche sterben fast alle Kinder auf der Welt. Diejenigen, die überleben, haben urplötzlich besondere Fähigkeiten. Aus Angst sperrt die Regierung sie in Lager und stuft ihre Gefährlichkeit ein. Die kleine Ruby(Amanda Stenberg) kann dabei verbergen, dass sie der höchsten Gefahrenstufe zuzuordnen ist. Als das auffliegt, muss sie fliehen. Kopfgeldjäger suchen nach Kindern wie ihr. Sie braucht Schutz. Entweder schließt sie sich der League an, die gegen die Regierung kämpft, oder bleibt bei ihren neuen Freunden Chubs(Skylan Brooks), Zu(Miya Cech) und Liam(Harris Dickinson). Eine schwierige Entscheidung…

    Es scheint an neuen Geschichten zu fehlen. Nach Filmen wie -Tribute von Panem, Die Bestimmung oder Maze Runner-(man könnte noch ein Dutzend mehr nennen) surft auch -The Darkest Minds-, wie auch die anderen genannten Filme, auf einer leicht veränderten Welle der eigentlichen „Ur-Geschichte“ des Herrn der Ringe. Was natürlich an den Buchautoren liegt. Da sind keinerlei Neuigkeiten zu erwarten. Es scheint wesentlich profitabler zu sein Bewährtes leicht zu verändern, als Neues zu schaffen.

    Wenn man diesen Schwachpunkt, den viele Filme ihre eigen nennen dürfen, auslässt unterhält -The Darkest Minds- vortrefflich und ist technisch gut gemacht. Schlichtweg Popcorn-Kino zum Weiterschauen. Denn: Eine Fortsetzung ist sicher(wie bei allen Filmen dieses Genres).
  • The Night Of
    Die Wahrheit einer Nacht.
    Serie, Krimi, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 17.01.2019
    Ein Mord, ein Verdächtiger, und eine fantastische Geschichte.

    „Rühren sie sich nicht und reden sie mit Niemand!“ Das ist der Standardsatz des erfolglosen New Yorker Anwalts John Stone(John Turturro), der sich seine Klienten direkt aus den Arrestzellen der Polizei „angeln“ muss. Da landet auch Nasir Khan(Riz Ahmed), der verdächtigt wird die junge Andrea(Sofia Black D’elia) ermordet zu haben. Nasir ist ein Unschuldslamm und doch spricht alles gegen ihn. Ermittler Dennis Box(Bill Camp) und Staatsanwältin Helen Weiss(Jeanine Berlin) brauchen nur die Beweise einsammeln und auf den Richtertisch legen, um Nasirs Schuld zu belegen. Doch da ist noch John Stone. Der hat einen unglaublichen Ausschlag, eine Katzenallergie, eine gescheiterte Beziehung und einen Sohn, der nichts von ihm wissen will. Aber all das zählt nicht. John Stone gibt nicht auf, wenn er an etwas glaubt. Und da liegt Nasirs Chance…

    Für John Turturro war das hier vielleicht die Rolle seines Lebens. Wenn man bedenkt, dass der viel zu früh verstorbene James Gandolfini in der Pilotfolge die Rolle spielte und nach seinem Tod Robert De Niro absagte. Was Turturro hier zeigt, natürlich auch geschuldet einem genialen Drehbuch, das ist Schauspielkunst der allerhöchsten Güte. -The Night Of- ist spannend, clever, atemberaubend, kritisch, brillant getaktet und vor allem: Menschlich! Eine der besten Serien der letzten Jahre. Mein Tipp: Anschauen! Unbedingt!
  • Reprisal
    Nimm dir, was dir gehört!
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 15.01.2019
    Komplett sinnfreies, aber auch unterhaltsames, B-Movie.

    Wenn sie gern Polizeieinsätze mit ballernden Cops sehen und Ganoven mögen, die zwar völlig motivlos, aber doch irgendwie clever sind, dann ist -Reprisal- etwas für sie. Stellen sie aber bitte keine Fragen. Das Drehbuch ist so banal wie ein schwacher Dreizeiler und bis auf den Sidekick Bruce Willis(James) sind auch die Schauspieler gutes Mittelmaß, aber nicht mehr. Immerhin, unterhaltsam ist es hier und da. Ich war jedenfalls nie geneigt abzuschalten.

    Jacob(Frank Grillo) arbeitet in einer Bank. Nachdem diese brutal ausgeraubt wird, hat Jacob schlaflose Nächte. Er will den Bankräuber stellen. Dazu holt er sich die Hilfe seines Nachbarn, des Ex-Cops James. Tatsächlich findet er die Spur des Täters. Doch der findet auch ihn. So gerät Jacobs Familie in Lebensgefahr…

    Wie gesagt, dieses Drehbuch ist kein Meisterwerk. Bruce Willis gibt eine gute Nebenrolle ab und man kann sich das anschauen. Muss man aber nicht. Für ein B-Movie okay. Für mehr leider zu schwach.
  • Red Sparrow
    Skrupellos. Manipulativ. Sexy.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 06.01.2019
    Spannendes Durcheinander.

    Francis Lawrence hat mit Black Sparrow einen Agententhriller alter Schule auf die Filmrolle gebannt. Und so, wie es mir bei John LeCarre Romanen geht, erging es mir auch bei -Red Sparrow-. Ein paar Wendungen und Überraschungen sind ja ganz nett, man kann es aber auch übertreiben. Das Verwirrspiel im Plot ist mir zu viel und wirkt daher unglaubhaft; aber: Das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt. Der Rest des Films passt. Wenn auch die ein oder andere Szene vielleicht besser FSK 18 gewesen wäre. -Red Sparrow- ist nichts für zart Besaitete.

    Nate Nash(Joel Edgerton) ist ein US-Agent in Moskau. Er muss seine Tarnung auffliegen lassen und nach Amerika fliehen, um einen Informanten zu schützen. Um den Namen genau dieses Informanten herauszubekommen setzt der russische Geheimdienst Domenika Egorova(Jennifer Lawrence) auf Nash an. Das scheint zu klappen, doch die ehemalige Tänzerin und Nichte des stellvertretenden Geheimdienstchefs hat andere Pläne…

    Das war spannend und unterhaltsam, aber nicht Besonders. Francis Lawrence hat voll und ganz auf seine Hauptdarsteller gesetzt und nebenbei die Nebenrollen noch mit Stars wie Charlotte Rampling, Ciaran Hinds und Jeremy Irons besetzt. Wer auf Agentenfilme der alten Schule steht, wird -Red Sparrow- lieben. Wer auf kreativere Plots steht, wird etwas enttäuscht sein. Ich hätte 3,5 Sterne gegeben. Da das nicht geht, sind es vier geworden.
  • I, Tonya
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.01.2019
    „So etwas wie die Wahrheit gibt es nicht!“

    Das ist natürlich Quatsch, denn: Die Vorgänge rund um Tonya Harding sind passiert. Was allerdings, bis in kleinste Detail, genau geschah, das wissen wir nicht. Ich weiß nur, dass Regisseur Craig Gillespie einen genialen Film über diese Geschichte gedreht hat. Die Idee, die Handlung nach den, alles andere als identischen, Aussagen der Beteiligten zu gestalten ist brillant. Es gibt Kritiker, die halten -I, Tonya- für einen der besten Filme des Jahres. Da schließe ich mich gern an.

    Tonya(Margot Robbie) hat es nicht leicht. Die Eltern sind getrennt und Mutter Lavona(Allison Janney) ist ein Drache in Menschengestalt. Die Familie ist arm und Tonya hat Talent zum Eislaufen. Das reicht Lavona, um Tonya gnadenlos und mit purer Gewalt in den Sport zu treiben. Tonya wird gut, lernt irgendwann ihren Freund Jeff(Sebastian Stan) kennen, lieben und hassen. Jeff ist ein Gernegroß und Schläger, der Tonya immer wieder Gewalt antut. Irgendwann stehen dann die ganz großen Meisterschaften ins Haus. Doch es gibt starke Konkurrenz. Die soll aus dem Weg geschafft werden…

    Eine unglaubliche Geschichte. So lustig und dramatisch zugleich aufgebaut, wie das nur wenige Regisseure hinbekommen. Der Erzählstil, die Kommentare aus dem Plot heraus, der Soundtrack, die Sprache, der Aufbau und dazu all diese grandiosen Schauspieler. Das macht aus -I, Tonya- ein Filmerlebnis der Spitzenklasse Deluxe.
  • I Still See You
    Sie lassen dich nicht ruhen - Wenn die Toten unter den Lebenden wandeln.
    Thriller, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 04.01.2019
    „Gesetze sind Lügen!“

    Auf dieser Aussage beruht der Umstand, dass Scott Speers komplett sinnfreie Geschichte doch noch gut rüberkommt. -I Still See You- sollte story- und logiktechnisch nicht hinterfragt werden, wenn man Spaß am Film haben will. Und den kann man durchaus haben, denn der Stoff ist spannend und unterhaltsam.

    Bei einer Explosion in einem Chicagoer Labor wird eine Katastrophe ausgelöst. Tausende Menschen sterben. 10 Jahre später sind ein Teil dieser Toten noch immer vor Ort. Als Hologramme sind die Jenseitigen, wie sie genannt werden, noch immer sichtbar. Doch sie können in das Leben der Menschen nicht eingreifen. Auch Veronicas(Bella Thorne) Vater ist bei dem Unglück gestorben. Als Veronica plötzlich von dem Jenseitigen Brian(Thomas Elms) aufgesucht wird, glaubt sie, dass Brian ihr etwas antun will. Zusammen mit ihrem neuen Mitschüler Kirk(Richard Harmon) versucht sie herauszubekommen, was es mit Brian auf sich hat. Ziemlich schnell stellen sie fest, dass er vermutlich ein Mörder ist. Doch oft täuscht der erste Eindruck…

    Wie gesagt… das ist weder logisch noch unglaublich clever gemacht, aber: Es funktioniert. Ich habe mich von -I Still See You- jedenfalls kurzweilig unterhalten lassen und kann den Film Freunden von Mysteryproduktionen empfehlen.
  • La Mélodie
    Der Klang von Paris
    Drama, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.01.2019
    Über den Dächern von Paris.

    Auch dort spielt Rachid Hamis Film -Der Klang von Paris-. Der Berufsgeiger Simon Daoud(Kad Merad) soll einer Pariser Schulklasse das Geige spielen beibringen. Simon ist momentan ohne Engagement, da passt sich der Ausflug ins Lehrergeschäft. Doch die Klasse ist extrem schwierig und Daoud scheint schnell zu scheitern. Allerdings ist da der Schüler Arnold(Renely Alfred). Er ist talentiert und das Geigenspiel lenkt ihn von seinen alltäglichen Problemen ab. Über Arnold schafft es Simon tatsächlich die Klasse zu erreichen, doch dann erhält Simon das Engagement für eine Tour, auf das er so lange gewartet hat…

    Ruhig, gelassen und mit einer starken Erzählkraft kommt -Der Klang von Paris- daher. Die Charaktere sind stimmig und die Besetzungsliste punktet voll und ganz. Rachid Hami beschwört die magische Kraft der Musik. Aber er zeigt auch auf, welche Probleme die Kinder von sozial schwachen Familien haben. Es dauert einen kleinen Moment, bis man in der Geschichte ist, aber dann nimmt sie einen bis zum Ende mit. Mir hat das sehr gut gefallen. Auch wenn man kein Freund von klassischer Musik ist, kommt bei -Der Klang von Paris- keine Langeweile auf.
  • Please Stand By
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 30.12.2018
    Sind sie Star Trek-Fan?

    Lieben sie kleine, feine Filme? Mögen sie es, wenn ein Drehbuch mit Herzblut geschrieben wird? Sollten sie diese drei Fragen mit „Ja“ beantworten, dann schauen sie sich bitte -Please Stand By- an. Ben Lewin hat eine wundervolle Geschichte auf die Filmrolle gebannt und da ich die ersten drei Fragen mit „Ja“ beantwortet habe, sind mir beim Anschauen auch ein paar Tränen über die Wangen gerollt. Das ließ sich bei dieser Story nicht vermeiden…

    Wendy(Dakota Fanning) ist Autistin und Star Trek-Fan. Als sie erfährt, dass Paramount Pictures einen Drehbuchwettbewerb ausgeschrieben hat, legt Wendy los. Sie kann weiß Gott nicht alles im Leben, aber schreiben, das kann sie. Das Problem ist nur: Das Drehbuch muss bis zum 16. Februar, 17 Uhr, bei Paramount sein. Das sind noch zwei Tage. Ein Sonntag und ein Feiertag. Da es an diesen Tagen keine Post gibt, macht sich Wendy von San Francisco aus allein auf den Weg. Na ja, nicht ganz allein. Sie hat den kleinen Hund Pete dabei. Während ihre Betreuerin Scottie(Toni Collette) und ihre Schwester Audrey(Alice Eve) Wendy suchen, unternimmt die eine Reise, die so spannend und gefährlich wie die Erforschung neuer Welten ist…

    Ich sage mal: Perfekt! Jedenfalls für meinen Filmgeschmack. Die Idee Star Trek und die Geschichte der an Autismus leidenden Wendy zusammenzubringen ist schlichtweg genial. Mit wenig Aufwand hat Ben Lewin hier einen Film gemacht, den man nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen schauen kann.
  • Anon
    Anonymität ist der Feind.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 29.12.2018
    „Anonymität ist der Feind!“

    So sieht es in der unbestimmten Zukunft des Police Detectives Sal Frieland(Clive Owen) jedenfalls aus. Die gesamte Menschheit ist gedanklich digitalisiert worden und im „Ether“ miteinander verbunden. Jeder Mensch nimmt ständig sein Handeln auf. Die Aufzeichnungen werden als Erinnerungen gespeichert. Die Strafverfolgungsbehörden haben kompletten Zugang und so sind Verbrechen immer aufklärbar. Doch dann passieren Morde, bei denen keinerlei Aufzeichnungen vorhanden sind. Die mysteriöse Anon(Amanda Seyfried) scheint nicht nur die Mörderin sondern auch noch eine unglaubliche Hackerin des „Ether“ zu sein. Je tiefer Sal in den Fall einsteigt, desto weniger weiß er, was er glauben soll. Nur eines wird ihm klar: Nichts kann bewiesen werden!

    Das ist mal eine andere Aussicht auf Datenschutz und Digitalisierung. Andrew Niccol hat ein cleveres Drehbuch geschrieben und Regie geführt. -Anon- hat eine puristische und sehr coole Optik, erinnert hier und da an berühmte Vorgänger wie -Minority Report, Matrix oder Der Plan-; ist dabei jedoch komplett eigenständig. Man muss aufpassen, um den Faden nicht zu verlieren. Die Spannung gibt es graits obendrauf. Die Aufklärung des Falls empfand ich als ein wenig bieder, ansonsten aber war das ein richtig guter Film.
  • Isle of Dogs - Ataris Reise
    Animation, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.12.2018
    Vom besten Freund des Menschen…

    … handelt Wes Andersons Film -The Isle Of Dogs-. Anderson ist alles andere als ein konventioneller Filmemacher und, ganz ehrlich, manche seiner Filme konnte ich nicht leiden. Bei -Isle Of Dogs- ist das anders. Warmherzig, tiefsinnig, gefühlvoll und punktgenau kommt Anderson auf die Beziehung Hund - Mensch. Kein anderes Tier ist je eine so nahe Verbindung zu uns eingegangen wie der Hund. Andersons Figuren sind charakteristisch für alles, was Menschen und Hunde ausmacht. In vereinfachter Zeichentrickform passt da jeder Deckel direkt auf den Topf.

    Megasaki City wird von Bürgermeister Kobayashi beherrscht. Er hasst alle Hunde und hat die Tiere auf die verseuchte Insel Trash-Island transportieren lassen. Darunter auch Spots, den Hund seines Mündels Atari. Der macht sich auf die Suche nach seinem Hund und versucht ihn zurückzuholen. Doch ohne die Hilfe der Hunde Chief, Rex, King, Boss und Duke wird das nichts. Ataris Reise wird zu einem unglaublichen Abenteuer, an dessen Ende das Schicksal aller Hunde von Megasaki City steht.

    Das Drehbuch, die Produktion, der Tiefgang und der Humor von -Isle Of Dogs- vereinen sich in einem wunderbaren Filmerlebnis, das einer Märchenerzählung näher kommt als einem Festivalfilm. Die deutsche Synchronisation der Hundestimmen ist dabei genau so ideal gewählt, wie man es sich nur wünschen kann. Ich habe jede Minute genossen. Wer weiß, vielleicht geht es ihnen genau so. Probieren sie es einfach aus…
  • Die Frau, die vorausgeht
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.12.2018
    „Ich bin nur hier, um ein Bild zu malen.“

    Dieser Satz aus dem Mund von Catherine Weldon(Jessica Chastain) ist die Untertreibung schlechthin. Denn Weldon wird dabei sein, wenn der letzte große Indianerhäuptling in die ewigen Jagdgründe einzieht. Frei nach dem Leben der Malerin Caroline Weldon hat Susanna White einen mitreißenden, tief bewegenden Film geschaffen, der sich nicht immer an die tatsächlichen Ereignisse hält, aber den Kern des „Verbrechens“ an der indianischen Urbevölkerung perfekt trifft.

    Die Malerin Catherine Weldon will 1889 ausbrechen. Ihr Mann ist verstorben und sie weint ihm keine Träne nach. Sie will ins Dakota Territorium reisen und ein Porträt von Sitting Bull(Michael Greyeyes) malen. Die irrwitzige Idee findet bei der Armee keine Freunde. Doch Weldon ist stur. Sie trifft Sitting Bull und unterstützt ihn, als die Weißen den Indianern mit einem Gesetz das Land wegnehmen wollen. Sowohl Weldon als auch Sitting Bull kämpfen auf verlorenem Posten; aber: Sie kämpfen!

    Atemberaubende Landschaften, eine brillante Jessica Chastain und ein in sich ruhender Michael Greyeyes. Dazu eine Geschichte, die auch nach 130 Jahren noch immer das Unrecht zeigt, das geschah. -Die Frau die vorausgeht- ist ein starker Film mit Botschaft, den sie sich auf jeden Fall anschauen sollten.