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Kritiken von "KB" aus

55 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Back to Gaya
    Zurück nach Gaya - Die abenteuerliche Reise in eine fantastische Welt.
    Fantasy, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 16.07.2005
    Unbeobachteter Meilenstein der deutschen Trickfilme
    Diese für deutsche Verhältnisse sehr aufwendige Trickfilm ist im Kino leider total gefloppt. Leider, vor allem weil es nachfolgern den Mut nehmen wird ein ähnliches Projekt zu wagen, was sehr schade ist, denn wie man sieht gibt es auch in Deutschland kreative und fähige Köpfe, die ihr Handwerk verstehen und durchaus in der Lage sind überzeugende Ergebnisse abzuliefern, die sich nicht unbedingt hinter ähnlichen Produktionen aus den USA verstecken müssten.

    Die Story ist clever und technisch hervorragend umgesetzt. Was dem Film fehlt sind ein paar unverwechselbare, gute Gags, wie das mit der Eichel kämpfende Eichhörnchen bei Ice Age oder die meins, meins, meins Möven in Nemo. Auch die Charaktere hätten eher auf das eigentliche Zielpublikum (zu dem ich mich nicht mehr zählen darf) zugeschnitten sein dürfen. In einigen Szenen hatte ich das Gefühl, der Film sei eher für ein reiferes Publikum gemacht. Mir hat der Film gefallen und ich hoffe es war nicht der letzte Versuch aus Deutschland in diesem Genre Fuß zu fassen.
  • Die Mumie 2 - Die Mumie kehrt zurück
    Das Abenteuer geht weiter.
    Fantasy, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 16.07.2005
    Es gab schon schlimmere Sequels
    Eigentlich war der Film sogar richtig unterhaltsam. Natürlich war die Story wie nicht anders zu erwarten sehr krude, aber die Darsteller kamen sympatisch herüber und es machte spaß ihnen durch den Film zu folgen. Die Idee einem Kind eine gewichtige Rolle zu geben ist für das Abenteuergenre natürlich nicht neu, vor allem nicht für Fortsetzungen. Das Gör war aber zum glück nicht so nervig angelegt wie bei einigen anderen Filmen. Letztendlich lebte der Film natürlich von den Effekten, die waren fantasievoll und durchweg gut, wenn mir auch der Skorpion-King nicht gefallen hat, der hätte besser sein können. Wer Tricks und Aktion mag, liegt bei diesem Film aber nicht daneben.
  • Nemesis Game
    Die Regeln schreibt der Tod.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 11.04.2005
    Die Idee ist garnicht so schlecht.
    Was hätte ein gutes Team oder wenigstens ein guter Drehbuchautor daras machen können. Durch das lösen verschiedener Rätsel, aufgebaut wie eine Schnitzeljagd, wird einem der Sinn des Lebens erklärt. Ich habe gewusst, es hatte einen Sinn mein Leben lang zu trainieren. Und dann das! Die Rätsel, die die Elite zu diesem einzigartigen Wissen führen sollen, sind so plump, daß ich alle aus dem Stehgreif beantworten konnte, einzig die Website machte mir vermutlich auf Grund sprachlicher Pobleme Schwierigkeiten. Der Film ist in Drehbuch und Ausführung ein einziger Witz. Das schlechteste was ich mir hier bisher ausgeliehen habe. Die Reduktion alles angesprochenen Unglücks, das die Protagonisten in ihrer filmtechnischen Vergangenheit erlebt haben auf den platten Satz gebracht: Töten, weil es keinen Grund gibt der dagegen spricht! Das ist der Sinn des Lebens? Man sollte die Macher die diesen Film verbrochen haben wegen Anstiftung zu Tötungsdelikten verhaften. Wenn dieser Film satirische oder gar zynische Ansätze haben sollte, die aufarbeitend wirken sollten, so bleiben sie dem Beobachter verborgen. Videoschund.
  • Butterfly Effect
    Das Ende ist erst der Anfang.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 10.04.2005
    Zeitreisen, immer ein faszinierendes Thema.
    Doch selten ist es auch so interessant umgesetzt wie hier. Evan wächst zunächst in einem kleinen Vorort auf und wird regelmäßig von Blackouts geplagt die ihm die Erinnerung an zumeist dramatische Erlebnisse verweigern. Bei einem davon kommt zB. Sein Vater in der Psychatrie ums Leben. Mit 12 zieht seine Mutter mit ihm um und ab der Zeit bleiben die Blackouts aus. Nun ist er 18 und ein erfolgreicher Student. Doch wird er den Drang nicht los, seine Gedächtnisslücken füllen zu wollen. Eine schicksalshafte Entscheidung von ihm ist es seine ehemaligen Freunde aufzusuchen, denn er bricht dort alte Wunden wieder auf und seine einstige Kinderliebe Kayligh nimmt sich nach diesem Treffen sogar das Leben. Er muß erkennen das hinter seinen Blackouts der Vergangenheit ein grausames Geheimniss stecken muß. Dann entdeckt er seine phantastische Fähigkeit, deren Wirkung auf die Umwelt bereits seinen Vater in die Psychatrie brachte. Geschickt spielt er Film mit dem Wunsch Fehler aus der Vergangenheit ungeschehen zu machen oder in eine andere Richtung zu lenken und beschränkt sich dabei auf eine überschaubare Anzahl von Protagonisten. Ebenso geschickt ist, das die Macher sich nur auf die Story konzentrieren und nicht etwa Erklärungsversuche anstellen. So kann man leicht über die Logikfehler hinwegsehen und es ist von Anfang bis Ende spannend. Eine kleine Perle.
  • Starship Troopers - Die Serie 5 - Kampf um Klendathu
    Science-Fiction, Animation, Serie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 10.04.2005
    Nur ein Animationsfilm
    Hätte ich mir das Cover besser angesehen hätte ich es merken müssen, seis drum. Was geboten wurde war solide, recht gut animierte Kost. Es gab viel action, aber die Story war fade. Ausserdem hat mir bei all dem Phatos der zynische Unterton des Originals gefehlt. Ganz bestimmt kein muß.
  • Peter Pan
    Das zeitlose Abenteuer, wie ihr es nie zuvor erlebt habt.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 14.02.2005
    Ein wenig Peter Pan hat sicher jeder in sich
    Für mich kann ich einen ganz großen Teil des Kuchens beanspruchen. Nur wenige haben keine guten Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, wie schwer die Zeiten auch gewesen sein mögen. Es ist eine Zeit, die man nicht festhalten kann und die auch nie wieder zurückkehrt. Etwas anderes versucht uns diese Geschichte vorzugaukeln. Wie schön ist dieser Gedanke.

    Letztendlich schaft es aber auch diese beste Realvervilmung nicht uns endgültig in ihren Bann zu ziehen. Die Schnitte waren nicht nur für das eigentliche Zielpublikum zu schnell, nicht zu erwähnen die Düsterniss. In dem Film wurde erneut versucht es allen kennern Recht zu machen. An sonsten wartet der Film mit sauberen Tricks und im positiven Sinn überzogen märchenhaften Szenen auf. Es war schon ein Vergnügen den Filnm zu sehen.
  • Der Herr der Ringe 1 - Die Gefährten
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 02.02.2005
    Der Zauber den ich spürte...
    ...als ich zum ersten mal meine Fantasien auf der Leinwand sah, werde ich nie vergessen. PJ als Regiseur hat es vollbracht. Bereits die ersten Minuten mit der Erzählung der Geschchte des Ringes waren atemberaubend gut. Danach war ich aufgerissen und wehrlos den kommenden Stunden ausgeliefert. Den friedliebenden Hobbits, die nichts mehr lieben als zu feiern, der Ankunft Gandalfs, der als Störer des Friedens betitelt wird, da er Jahre zuvor einen der ihren in ein aussegewöhnliches Abenteuer verstrickte. Bilbos einhundertelften Geburtstages mit grandiosem Feuerwerk. Dem beginn einer Reise, von der niemand die tatsächlichen Folgen erwartet hätte und mehr. Der Film verging für mich wie im Fluge. Locker hatte ich nach drei Stunden noch das Sitzfleisch um auch die Fortsetzung zu sehen. Was ich damals noch nicht wußte, was aber den Teil über die Nachfolger hebt, sind die vielen kleinen Einfälle. Ob Gandalf erzieherisch ein wenig mit seiner Macht eingreifend Bilbo überzeugt vom Ring zu lassen, oder Gandalf später durch die unkomplizierte Art wie Frodo mit der Findung des Ringes umgeht, Gandalf der Last entledigt den Ring in eigene Obhut zu nehmen oder gar ihm zu verfallen, dem kurzen Horrormoment, da Bilbo wieder den Ring begiert, die fast unmerkliche Szene da sich Aragorn später beinahe bereits einem Kampf mit Boromir stellte und so weiter.

    Dieser Film ist perfekte Unterhaltung, gepaart mit überzeugender Qualität. Nicht nur der Beste Teil der Trilogie, auch ein absolutes Schmankerl der Filmgeschichte.
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 31.01.2005
    Harry wird älter und die Filme erwachsener.
    Kein Problem ist es für mich, zuzugeben ein altes Kind zu sein. So habe ich auch an manchen Kinderfilmen meinen Spaß. Doch um bei HP zu bleiben, hatte ich bei den Vorgängern weniger Spaß als beim dritten Teil. Anfangs war der Film so unterhaltsam aber auch langweilig wie die Vorgänger. Ich erfreute mich an den tollen Tricks und zum Teil einfallsreichen Ideen. Der dritte Teil brachte aber auch Spannung, sogar für mich als Erwachsener. Schon immer an Zeitreisedingen in Filmen interessiert, war dies wieder einmal eine sehr gelungene Umsetzung. Die letzte halbe Stunde ist besser als alles zuvor in HP. Noch was kritisches: In der Tat werden im Film kleine Abenteuer angespielt, ohne schlüssig zu sein, ohne ausgespielt zu werden. Nichtleser der Bücher, zu denen ich gehöre können dann recht wenig damit anfangen. Vieles wirkt eingestreut. Aus Sicht der Leser habe ich aber volles Verständniss, daß sie diese Anspielungen erwarten und sich daran erfreuen.

    Düsterer war der Film als seine Vorgänger und spannender. Die Geschichte wirkte zum ersten mal durchgängig erzählt und entwickelte sich nicht erst. Wenn sie auch wie bereits erwähnt streute, was bei den Vorgängern aber eklatanter war. Die Tricks überzeugen. Der Film ist nicht nur für Kinder, oder ist er es überhaupt?
  • Master and Commander
    Bis ans Ende der Welt
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 17.01.2005
    Besser als gedacht
    Einige haben vorher schon abgewunken und gesagt, den kanst du dir sparen, einer war aber total begeistert. Das hat mich gereizt, und siehe da, er hatte nicht unrecht. Noch nie zuvor sah ich einen Film der dieser Zeit beschreibt und in diesem doch oft verherrlichtem Genre, so energisch auf die damaligen Umstände einzugehen versucht wie dieser. Das auf engstem Raum beschriebene Leben der Matrosen erscheint manchmal hautnah, die Einsetzung kindlicher Vorgesetzter habe ich schon manchem Geschichtsbuch entnommen, es aber noch nie so auf Leinwand oder Bildschirm gesehen. Die Bilder des damaligen Lebens auf hoher See wirkten für mich zum Teil beklemmend autentisch. Entstehende Panik wirkt zum greifen nah. Einzig die leichte Hand mit der der Kapitän das alles leitete war mir etwas abstrus. In so rauhem Klima von Seeleuten würden diese Praktiken von Kindererziehung priviligierter doch nicht ganz so einfach über die Bühne gegangen sein, oder? Die Story um das daß Ganze aufgebaut ist, ist interessant und spannend, wenn auch Geduld fordernd, was aber sicher nicht ungeplant war. Wie auch immer, der Film ist gut und sehenswert, wirft den bisher autentischsten Blick auf die damalige Kriegssehfahrt.
  • Spider-Man 2
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 17.01.2005
    Dies ist nun der erfolgreiste Film des vergangen Jahres?
    Der Film macht Spaß, keine Frage, zumindest wenn man sich überhaupt bewußt eine Comicverfilmung ausleiht. Die Tricks sind gut, aber nicht überragend, zu deutlich sind sie als solche zu erkennen. Schon nach dem ersten Teil konnte ich den Erfolg nicht so richtig einordnen, doch nach dem Nachfolger stehen mir noch mehr Fragezeichen im Gesicht. Marvel stand schon immer für weniger glorreiche, sondern eher gescheiterte oder scheiternde Helden, die daraus ihre Sympatien zogen. Spider-man ( Nach Wunsch des Schöpfers bitte immer mit Bindestrich)ist hier sicher die Galeonsfigur. Dieser sympatische Looser ist das Maß aller dieser Superhelden. Raimi als regiseure versucht hier all dies mit in den Film zu bringen, was ihm regelmäßig gelingt. Doch leider geraten auch die Bösewichte gar zu sympatisch. Sicher, auch ihnen wurde in aller Regel von Marvel eine menschliche Tragödie in den Charakter gelegt, Molina, allias Dr. Orc hat meines Ansinnens jedoch zusehr darauf gedrängt. Den Bösewicht nimmt man ihm nicht wirklich ab, egal was er tut. Darunter leidet die Spannung, denn auch das Böse ist eigentlich gut. Kurz um, mich hat der Film gut unterhalten, aber gut finde ich ihn nicht.
  • Big Fish
    Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht.
    Drama, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 01.01.2005
    Ein Highlight, kein Wunder es war Burton
    Tim Burton ist ein Filmgenie, das leider ein großes Problem mit sich herumträgt. Die Einspielzahlen seiner Filme an den Kinokassen rechtfertigen selten die Produktionskosten. Seine ganz großen Erfolge hatte er mit
    Batman, danach gab es kaum herausragende Erfolge. Nicht das das für die Beurteilung eines Films von Wichtigkeit währe, zumindest nicht direkt. Ich mache mir sorgen, hoffentlich unnötig, daß er irgendwann das gleiche Schicksal wie Cimino fristet. Zurück zum Film. Ein Sohn kehrt nach Jahren zurück zu seinem im Sterben liegenden Vater. Inzwischen ein realistisch denkender Mensch, wird er nun wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Einer Vergangenheit, die vermeindlich gespickt war mit Lügengeschichten seines Vaters. Als Kind hatte er noch Spaß an den Auftritten von Baron Münchhausen, doch mit zunehmendem Alter wollte er sich von den Lügengeschichten lösen. In zauberhaften Bildern zeichnet der Film die Eckpunkte eines abenteuerlich lebenden Menschens wieder, der Fantasie nicht nur gedacht, sondern gelebt hat. Zuletzt muß das auch sein Sohn erkennen. Ein wunderschöner Film.
  • Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "KB" am 31.12.2004
    Versehentlich habe ich mein Hirn an der Garderobe abgelegt
    So muß es gewesen sein, denn mir hat der Film gefallen. Die Story ist hanebüchen, wirkt völlig an den Haaren herbeigezogen. Die Mischung der Helden, der victorianischen Zeit entrissen aus verschiedensten britischen literarischen Vorlagen, gepaart mit Tom Sawyer? Absoluter Nonsens! Dennoch, die Darsteller spielen nicht überzeugend, schienen aber Spaß zu gehabt zu haben. Die Effekte sind handwerklich hervorragend, inhaltlich aber so überzogen, daß ich vermute: Es war so geplant. Nehmen wir nur die Verwandlung von Dr. Jekyll in Mr. Hyde im Wasser, das war so peinlich comichaft, daß es nur gewollt sein konnte. So habe ich dann auch den Film gesehen und genossen. Das riesige U- Boot Nemos in den Kanälen von Florenz, scheinbar unbemerkt, *kicher*, das Kartenhaussyndrom und anderes. Der Film nimmt sich nicht wirklich ernst, dann sollten wir es auch nicht tun und einfach Spaß daran haben.