Kritiken von "DerEinsamePicasso"

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Knight and Day

Agentenpaar wider Willen!
Action, Krimi

Knight and Day

Agentenpaar wider Willen!
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 18.08.2010
Also ich finde mit "Knight and Day" hat James Mangold echt eine grandiose lockere, heitere, atmosphärische Actionkomödie produziert mit Liebesstory im Hintergrund. Die Kombination Diaz & Cruise funktioniert einwandfrei, die beiden ergänzen sich wie Mel Gibson und Goldie Hawn in alten Zeiten und versprühen einiges an Charme, hier stimmt einfach die Chemie und besser hätte man die Hauptrollen nicht besetzen können. Cruise spielt den Agenten gewohnt charismatisch und souverän, ich fand schon das er an seine Mission Impossible Zeiten anschließen konnte. Diaz sorgt für den weiblichen amüsanten passenden Gegenpart und erinnert in der Tat oft an Goldie Hawn! Geniale Stunts, reichlich Spannung und geballte Action runden diesen tollen Film ab.

Nicht nur Nahkämpfe, Schießereien, und rasante Verfolgungsjagden erwarten hier den Zuschauer sondern zusätzlich sind sich die beiden Hauptcharaktere nicht zu schade einen amüsanten Dialog zu führen der zum schmunzeln einlädt, auch wenn die Situation noch so bedrohlich ist. Es wird von Anfang an romantisch, witzig verpackt, irgendwie niedlich, aber nie bierernst. Hier muss man nicht alles hinterfragen, oder das gezeigte für realistisch halten, dazu ist das ganze Spektakel viel zu einfach verpackt und agiert hauptsächlich ironisch gelockert. Nebenbei wird man mit großartigen Schauplätzen optisch verwöhnt, so geht es von Boston und Bridgewater in den USA, über Salzburg und Scharnitz in Österreich, bis hin nach Sevilla in Spanien. Die Nebenrollen wurden ebenfalls ganz gut besetzt, drängen aber nicht unbedingt ins Rampenlicht und bleiben eher flach. Diaz & Cruise sind einfach zu gut für den restlichen Cast!

Ich hatte einen tollen Kinoabend, und dieser Film wird aus meiner Sicht zu unrecht in den USA als Flop bezeichnet. Er bringt alles mit was eine gute Actionromanze braucht, James Mangold geht hier verspielt ans Werk und fügte "Knight and Day" alle möglichen Genre-Eigenschaften hinzu, das Gesamtpaket kann sich definitiv sehen lassen und braucht sich nicht zu verstecken. Absolut sehenswerte Actionromanze!

Fazit : Alles vorhanden was man braucht für einen lockeren, actionreichen Abend zu zweit. Charismatische Hauptcharaktere, viel Action, reichlich Spannung, tolle heitere amüsante Dialoge, gute special effects, und wundervolle Schauplätze bzw. Kulisse. Diaz & Cruise in Höchstform, was will man mehr? Natürlich bringt das Konzept nicht unbedingt was neues hervor, und ist somit nicht innovativ aber im großen und ganzen, ziemlich gute Unterhaltung mit einer guten Kameraarbeit, einen angenehmen Soundtrack und einer beschwingten Atmosphäre verpackt. Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!

ungeprüfte Kritik

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Kill Fighter

Sie tötet, um zu schützen.
Action

Kill Fighter

Sie tötet, um zu schützen.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 18.08.2010
Eine ganz solide China-Produktion, Jiang Luxia sorgt für die weibliche Durchschlagskraft und beweist das man nicht ein Jackie Chan sein muss um Filme sehenswert zu machen. Natürlich sollte man an die deutsche Synchronisation, Bildqualität, Dialogen und manchen Kameraschnitten keine großen Ansprüche stellen. Die Handlung ist jedoch mit einigen überraschenden Wenden bestückt, die man am Anfang so nicht erwartete. Alles was nach einer Befreiungsaktion ihrer Arbeitgeber aussieht, entpuppt sich später zu einem fiesen Betrug, zwischen Internet-Wettkampf und einer knallharten Kung-Fu-Amazone. Die Kampfszenen sind gut choreografiert, und gestalten sich rasant, actionreich und abwechslungsreich! So wird der Zuschauer mit unterschiedlichen Schauplätzen gefesselt. So kann man akrobatische Kämpfe in Küchen, Schwimmbecken, auf der Straße, verlassenen Lagerhäusern, auf einer Art Klettergerüst begutachten, und nicht zu vergessen der Showdown im klassischen Ring. Dabei wird schnell und flink vorgegangen wie man das aus asiatischen Kampfsportfilmen gewohnt ist. Das ganze bekommt fast schon ein Videospiel Charakter, wenn die Einzelkämpferin von Ort zu Ort fährt um sich ihrem nächsten Gegner zu stellen, bis am Ende der Endgegner wartet.Für mich waren nur die Kampfszenen wirklich interessant, alles andere plätscherte so ein wenig vor sich hin und war nicht unbedingt spektakulär. Der Handlungsverlauf ist zwar nicht langweilig, da abwechslungsreich, gute Kämpfe, ein paar kleine Überraschende Enthüllungen aber als Blockbuster würde ich ihn jetzt nicht bezeichnen. Für Kampfsprotfreunde aber keine schlechte Wahl!

Fazit : Spannendes Martial-Arts Actionspektakel, mit einer wunderbaren charismatischen Jiang Luxia, die sich hier wild durch den Film prügelt. Von Gegner zu Gegner, fast schon Streetfighter Niveau. Handlung bringt einige überraschende Enthüllungen ans Tageslicht, aber ausser die Kampfszenen ist der Ablauf eher nicht revolutionär und etwas einfallslos, fast schon eintönig und träge. Schauspieler sind tpyisch asiatische Darsteller wie man Sie aus vielen ähnlichen Filmen kennt, sie spielen bemüht aber nicht überragend. Kameraführung und Schnitt sind in Ordnung, aber nicht unbedingt fehlerfrei. Alles das ist aber nicht so tragisch, den wer auf gut choreografierte effektvolle Kampfszenen abfährt, macht hier nichts falsch. "Kill Fighter" ist kein Martial-Arts Kino alla Jet Li oder Jackie Chan, aber die Kampfsüchtige Jiang Luxia verkörpert den weiblichen Part der großen Männlichen Vorbilder! Nichts hochwertiges, aber auch nichts schlechtes, kann man sich anschauen.

ungeprüfte Kritik

Joy Ride 2 - Dead Ahead

Umwege können tödlich sein.
Thriller

Joy Ride 2 - Dead Ahead

Umwege können tödlich sein.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 18.08.2010
Gelungene Fortsetzung, aber es fehlt nun ein bisschen der Reiz am ganzen! Der Ablauf wird nicht unbedingt neu aufgerollt, sondern wiederholt sich ziemlich. "Rostiger Nagel" agiert dieses mal zwar fieser, brutaler und gemeiner aber ein paar Logikfehler bleiben hier nicht aus, vor allem das Ende tut ein großes Logikloch auf. Aber trotzdem wie Teil 1 ist auch Teil 2 ziemlich spannend, düster, nervenaufreibend und ziemlich fesselnd, wobei die Folterei und Brutalität dieses mal mehr im Vordergrund steht, als alles andere. Die Darsteller zwar nicht bekannt wie Paul Walker oder Steve Zahn, dafür agieren sie aber bemüht und glaubwürdig durch den Film! Schade ist etwas, das sich am Konzept nicht viel veränderte, somit kann man auf einen schwachen dritten Teil hoffen, der hoffentlich was neues hervorbringt.

Fazit : Sehr spannend, düster, nervenkitzel Pur, gute Darsteller, tolle Geschichte, aber es fehlt das gewisse etwas was der erste Teil besaß! Aber wollen wir den Teufel mal nicht an die Wand malen, auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung, abgesehen vom schwachen Ende. Wollen wir hoffen das der dritte Teil wenn es ihn geben sollte, eine Steigerung präsentiert. Auf jeden Fall aber ein empfehlenswerter zweite Teil! Am besten beide hintereinander anschauen, dann hat man großen spaß. "Rostiger Nagel" rockt!

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Joy Ride

Spritztour - Es fing als harmloser Spaß an. Jetzt geht der Spaß auf ihre Kosten.
Thriller

Joy Ride

Spritztour - Es fing als harmloser Spaß an. Jetzt geht der Spaß auf ihre Kosten.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 18.08.2010
Habe eigentlich nicht viel erwartet, und wurde dann ziemlich positiv überrascht. Was den Zuschauer hier erwartet ist eine Mischung aus Roadmovie, einem leichten Humoranteil für den Steve Zahn sorgt und einem knallharten Psychotrip auf den Straßen wo böse Fernfahrer ihr zu hause haben. Das ganze wird mit einiges an Nervenkitzel und purer Spannung abgerundet. Die dichte, düstere und beängstigende Atmosphäre wird hier auf dem Höhepunkt getrieben. Fesselnd, temporeich und absolut empfehlenswert! Die Darsteller agieren auf einem guten Niveau, verkörpern die angespannte Situation glaubwürdig. Steve Zahn und Paul Walker ergänzen sich super und "rostiger Nagel" als unsichtbarer und fieser Psychopath sorgt für den Psychothriller Part. Aus meiner Sicht ein absoluter Geheimtipp, für alle die Spannung lieben, den hier wird es zu keiner Minute langweilig!

Fazit : Tolles atmosphärisches Roadmoavie, das sich später zu einem knallharten Psychothriller entwickelt. Was mit einem uncharmanten spaß beginnt, entpuppt sich zu einer rasanten Jagd! Dabei lässt sich der Film nicht von seinem Spannungsgrad herunter holen, agiert mit einer unheimlich dichten Atmosphäre. Dabei wird facettenreich gearbeitet, plötzlich klingelnde Telefone tragen so gut zur Atmosphäre bei wie die furchteinflößende Stimmung und der Synchronisation des irren Fernfahrers. Großartige Verfolgungsjagden, tolle Kulisse, glaubwürdige Verkörperung der Darsteller, großer Nervenkitzel. Der Film bringt alles mit was man für einen spannenden und actionreichen Abend braucht. Popcorn und Bierchen raus, und Joy Ride ausleihen!

ungeprüfte Kritik

Alphabet Killer

Thriller, Krimi

Alphabet Killer

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 18.08.2010
Kein üblicher Serienkiller-Thriller, dafür kommt zu wenig Thrill auf. Eine einwandfreie Krimi-Atmosphäre bleibt grösstenteils auch aus, nicht richtig packend, die Kindermorde stehen eher im Hintergrund. Aus meiner Sicht hat sich die Spannung trotzdem ganz gut gehalten, zumindest kann man den Film bis zum eher schwachen Ende gut verfolgen ohne abzuschalten. Logikfehler bleiben leider nicht aus, Schauspieler sind nicht überragend! Und der Ablauf eher unglaubwürdig, eine Polizistin die an Schizophrenie erkrankt bzw. psychische Probleme hat, und krampfhaft versucht den Killer zu finden, in ihren Recherchen immer tiefer ins psychische Tief fällt ist doch eher Hahnebüchen.

Davon mal abgesehen wird hier eher unnötige Dramaturgie aufgebaut, so das sich der Film eher als Drama verkauft. Am Ende kann man sich sein persönliches Ende aussuchen. Die Regie lässt dem Zuschauer die freie Auswahl, ob alles Halluzination oder Realität war! Großartige Schockmomente, Nervenkitzel oder mitreissende Spannung kann man hier nicht erwarten, es fehlte mir die nötige Atmosphäre wie z.B im Film "Sieben" wo man sich auf das wesentliche konzentrierte. Das gewisse etwas vermisst man in diesem Film, und irgendwann verliert sich die Handlung, und beschäftigt sich mehr mit der erkrankten Psyche der Polizistin, als wie mit dem Killer an sich. Spektakuläre Mordszenen bleiben ebenfalls aus. Zwar versuchte man den Zuschauer was die Identität des Kindermörders betrifft so gut wie möglich zu vertuschen, aber trotzdem hat man das Gefühl das man nie wirklich überrascht wird, zu uninteressant inszeniert. Im großen und ganzen noch aushaltbar, aber definitiv keine Bereicherung im Genre! Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.

Fazit : Leider verschwendet die Regie zu viel Zeit mit einer absurden Nebenhandlung, anstatt sich auf den Killer zu konzentrieren rückt die erkrankte Psyche der Ermittlerin immer mehr in den Vordergrund, was auf die Spannung drückt und irgendwann zu skurril wird. Das Ende ist selbst auswählbar, Schauspieler und Ablauf eher zu harmlos, kein Nervenkitzel oder unheimlich spannende Abläufe. Aber trotzdem behält der Film zumindest seinen Unterhaltungswert soweit bei, das man ihn aushält und nicht unbedingt abschaltet. Ein B-Movie, für zwischendurch nicht mehr und nicht weniger!

ungeprüfte Kritik

Swamp Devil

Der Fluch des Monsters - Das Böse lauert unter der Oberfläche.
Horror, Fantasy

Swamp Devil

Der Fluch des Monsters - Das Böse lauert unter der Oberfläche.
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 15.08.2010
Gibt definitiv schlechtere Filme im Genre, natürlich muss man hier erwähnen das es sich um eine Art TV-Produktion handelt, reinster Trash der auf Tele5 als Abendprogramm eine gute Figur abgeben würde. Die Story um das Monster aus dem Sumpf ist trotzdem recht interessant und spannend inszeniert, mit einem kleinen Überraschungsmoment bzw. einer Wende zwischendurch, aber war eigentlich so absehbar bzw. vorhersehbar das dieser Film solch einen Weg einschlägt und eine absurde Erklärung für die Existenz des Sumpfmonsters sucht. Leider darf man nicht vergessen das der Ablauf dann doch schon ziemlich unrealistisch in Szene gesetzt wurde, den Showdown empfand ich zu einfach gestrickt, zu einfallslos beendet. Darsteller spielen bemüht und agieren im Rahmen ihrer Möglichkeiten recht ordentlich aber auch nicht besonders stark, übliche No-Name Schauspieler die nicht besonders auffallen, zumindest Cindy Sampson macht optisch einiges her und wertet den Film mit einem gewissen Sexappeal auf! Es ist eindeutig sichtbar das es sich hier um eine Low-Budget Produktion handelt, vor allem tricktechnisch gesehen muss man ganz klar Abstriche machen, das Sumpfmonster war mir definitiv zu künstlich Computergeneriert. Größe Ansprüche an die Bildqualität, den Soundtrack und Synchronisation sollte man auch nicht unbedingt stellen, gehen für eine Sci-Fi Channel Produktion aber noch durchaus in Ordnung.

Ansonsten passiert nicht wirklich viel, Schockmomente, blutige Metzelei oder großartig brutale Momente bleiben hier leider aus. Die Mordszenen sind unspektakulär und teilweise auch schon unfreiwillig komisch, überhaupt wirkt dieser Trash ziemlich amüsant. Aber komischerweise gelingt es dem Film trotz dieser Kriterien nicht langweilig zu werden, irgendwie unterhält er dann doch, auch wenn man sich nach dem Trailer mehr erhoffte! Das Cover sieht mal wieder interessanter aus als das was drin ist. Wer mit den Filmen "Das Ding aus dem Sumpf" und "Evil Dead" was anfangen konnte wird sicherlich mit "Swamp Devil" auch unterhalten. Aus meiner Sicht ein typischer Spielfilm der auf jedem TV-Programm laufen könnte, den man einfach mal so nebenbei schaut bei einem verregneten Sonntag ohne viel Anspruch an das Gesamtpaket, dann wird man auch nicht enttäuscht. Die Schauplätze mit einem gewissen waldlichen Ambiente sind ja nocht einigermaßen atmosphärisch, leider fehlt dem Film das Tempo! Er plätschert zwischendurch so vor sich hin, und das Drehbuch ist ziemlich oberflächlich gestrickt. Eine Mischung aus Horror und Fantasy, aber man muss wirklich auf Trash stehen um mit "Swamp Devil" was anfangen zu können.

Fazit : Tja Sumpfmonster-feeling, klischeehaftes waldliches Ambiente, vom Sumpf kriegt man eher weniger mit. Darsteller sind auf einem annehmbaren TV-Niveau, stehen aber nicht besonders im Rampenlicht und sind eher unauffällig. Das Monster zu stark Computeranimiert, trotzdem irgendwie interessant inszeniert auch wenn es zu wenig in Erscheinung tritt. Zwischendurch unnötige Längen, plätschert so vor sich hin, bleibt aber interessant. Handlung darf man eh nicht ernst nehmen! Von der Qualität darf man nicht viel erwarten, wer jedoch mit einer soliden TV-Produktion was anfangen kann, ist mit diesem Film gut bedient, man sollte einfach nicht viel erwarten, und man wird überrascht sein, das der Film so seine eigene Art und Weise hat zu unterhalten.

ungeprüfte Kritik

Catacombs

Unter der Erde lauert der Tod.
Horror, Thriller

Catacombs

Unter der Erde lauert der Tod.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 15.08.2010
Tja das war wohl nichts, ziemlich schlechter Film! Schon alleine die Handlung ist ziemlich schwachsinnig. Und die Aufklärung am Ende einfach nur kindisch, schlecht, und zusätzlich total unglaubwürdig. Zwar ist die Atmosphäre ganz gut, die dunkelen Katakomben produzieren eine dichte, düstere und leicht beängstigende Atmosphäre, wird aber nie wirklich Klaustrophobisch und große Schreckmomente kommen leider auch nicht auf. Sängerin Pink hat quasi nur eine kleine unsymphatische Nebenrolle, und tritt nicht lange in Erscheinung!

Hauptdarstellerin Shannyn Sossamon nervt mit ihrem idiotischen gekreische, geschreihe und gejammer nur herum. Nebenbei sind die Dialoge hier ziemlich flach und die deutsche Synchronisation unterirdisch. Der Film produziert einfach keine richtige Stimmung auf den Zuschauer, er wirkt langweilig. Ständiges gelaufe, Herumgeirre und auf der Suche nach einem Ausgang aus den unendlichen Gängen der Pariser Katakomben, macht für mich keinen guten Gruselfilm aus. Zwar versucht das dieser Film, aber es gelingt ihm einfach nicht richtig gruselig zu werden. Zwischendurch zieht er sich ziemlich in die Länge, und kommt nicht so richtig in Fahrt, fast schon einschläfernd. Die schwachen Darsteller und deren laienhafte Leistung runden den Unsinn ab. Kameraführung und Soundtrack waren auch nicht auf dem besten Niveau, Bildqualität auf B-Movie getrimmt. Man versuchte sich einiges von "The Descent" abzukupfern, was aber ziemlich in die Hose ging. Einfallslos, unkreativ, und unheimlich langweilig! Die Sache mit dem Ziegenkopf-Männlein ist hahnebüchen, und was machte der Typ da mit seiner Karte so plötzlich? Passte alles nicht so recht zusammen, wenn man dann die Auflösung so betrachtet kann man vor lauter sinnfreiheit nur mit dem Kopf schütteln.

Fazit : Unspannend und uninteressant! Das ewige geschreihe und gejammer nervt auf Dauer, Dialoge sind richtig flach und unsymphatische Darsteller drücken den Filmspaß. Die Kulisse ist zwar atmosphärisch, aber auch nicht unbedingt beängstigend in Szene gesetzt, trotz ständiger Dunkelheit kommt keine Angst auf. Dazu fehlen die klischeehaften Kreaturen oder Stimmungsmacher! Eine einzelnde Frau die nur ständig durch die Katakomben herum irrt und einen Ausgang sucht, sich nebenbei einbildet verfolgt zu werden, wird auf Dauer zu öde. Ziemlich einfallslos und lieblos inszeniert, ein Versuch an "The Descent" zu schnuppern ist reichlich gescheitert. Für Horrorfilm-Einsteiger gerade noch so empfehlenswert, für routinierte Horrorfreaks nicht zu empfehlen!

ungeprüfte Kritik

Die Horde

18+ Spielfilm, Action, Horror

Die Horde

18+ Spielfilm, Action, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 11.08.2010
Also ich kann die schlechten Kritiken hier nicht verstehen, der Film ist doch ziemlich temporeich, spannend, blutig, relativ brutal und der Humor kommt auch nicht zu kurz. "Die Horde" ist quasi in zwei Hälften aufgeteilt, am Anfang sieht alles nach einem Rachefeldzug bzw. nach einem Cop-Gangster Konflikt aus, später entwickelt er sich zu einem typischen Zombiesplatter in denen die Rivalen zusammenhalten müssen um zu überleben, und das alleine fand ich schon etwas originell. Natürlich bleibt ein bisschen dabei die Logik auf der Strecke, man stellt sich die Frage wieso bricht plötzlich von jetzt auf gleich ein Virus aus? Wieso sind die Menschen infiziert? Woher kam der Virus? Wieso wird die Stadt dann plötzlich als das "Jüngste Gericht" bezeichnet, die Umgebung wird optisch als Apokalypse dargestellt, und am Ende sieht sie wieder relativ normal aus. Also einiges ist da natürlich aus der Luft gegriffen und nicht immer wirklich logisch, aber das ist doch Nebensache. Wenn man von manchen defiziten im Handlungsverlauf absieht, hat man mit diesen Film seinen spaß!

Was den Zuschauer hier erwartet ist das reinste Schlachtfeld, die Protagonisten schießen, metzeln und kämpfen sich in einem Hochhaus durch Zombiemengen. Die Kulisse ist atmosphärisch, dreckig, dicht, mitreissend, beklemmend und durchaus angespannt. Die Darsteller geben ihr bestes und fügen sich gut in das blutige Szenario ein. Die Dialoge sind größtenteils amüsant, vor allem wenn Yves Pignot dazustößt bleibt kein Auge trocken! Der Film hat alles was das Zombie-Genre bereichert, durchgeknallte Charaktere, viel Kunstblut, ein Kugelhagel nach dem anderen, und hungrige Zombies die optisch etwas unkreativ daherkommen aber ihren Teil zum Unterhaltungswert beitragen. Trotzdem sollte man sich unbedingt die "Unrated" Version besorgen, den die ist 6 Minuten länger! Auf jeden Fall zeigen die Franzosen auf, das sie sogar in der Lage sind mittlerweile nicht nur Actionfilme wie die "The Transporter" Reihe auf die Beine zu stellen, sondern sie können es auch Zombie mässig so richtig krachen lassen.

Fazit : Super Zombie-Splatter aus Frankreich, mit guten Darstellern, viel Blut, Action, und einer tollen atmosphärischen Kulisse. Am Anfang ist er noch etwas ruhig, aber dann steigert er sich von Minute zu Minute immer mehr! Der Handlungsverlauf ist nicht immer logisch, aber davon mal abgesehen, ist der Film durchaus in der Lage zu unterhalten. Er verhält sich zwar oft wie jeder andere Zombiefilm auch, aber durch die unterschiedlichen Charaktere gewinnt der Film an Persönlichkeit. Auf jeden Fall kein billigkram, und ehrlich gesagt bringt das Zombie-Genre in letzter Zeit eh keine Kracher mehr hervor, da ist "Die Horde" auf jeden Fall eine gute Bereicherung. Für Zombie-Fans sehen die "Zombies" vielleicht zu harmlos aus, aber ich fand das sie der Neuzeit angepasst wurden und nicht so wirken als wären sie gerade aus der Erde gestiegen. Im großen und ganzen nichts neues, aber was gutes unterhaltsames! Das Ende kam dann etwas zu strukturiert daher, aber ansonsten empfehlenswert.

ungeprüfte Kritik

Gnaw

Horror, 18+ Spielfilm

Gnaw

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 11.08.2010
Nach dem Trailer erhoffte ich mir so einiges, die Anfangssequenz des Filmes lässt auch auf etwas brutales gutes kanibalisches und Menschen Metzger mäßiges hoffen, alles was danach kommt ist unterirdisch und absolut auf Low-Budget getrimmt. Eigentlich hätte man so weiter machen können wie am Anfang, dann wäre es sicherlich ein noch annehmbares Gore/Splatter Filmchen geworden mit einem garantiert guten Ekelfaktor. Aber leider muss man realistisch bleiben, typisch für Billigschrott sind die ziemlich laienhaften Darsteller zu denen man keine Symphatie aufbauen kann, da Sie sich einfach lachhaft und idiotisch durch den Film spielen. Genauso lachhaft ist auch der "Menschen Metzger", deren Identität viel zu früh bekannt wird! Wer nicht ganz blöd ist, weiß schon nach 2 Minuten wer hier mit Mistgabel und Kopfbedeckung auf Menschenjagd geht. Hinzu kommt das dieser Schlächter langweiliger gar nicht agieren könnte, GÄHN!

Weiter geht es mit einer milchigen schlechten Bildqualität, die definitiv zu viel Weißanteil beinhaltet. Sehenswerte Splatter oder Goreszenen sucht man vergebens, die hat man in ähnlichen Filmen schon viel besser gesehen, einfach ziemlich billig, lieblos und schlecht umgesetzt. Zwischendurch neigt man einfach dazu abzuschalten, da einfach zu wenig passiert, im Mittelteil wird es oft langweilig und durch schlechten Dialogen noch unerträglicher. Die britische Produktion läuft Klischeehaft vor sich hin, ohne dabei irgendwie Facettenreich zu werden. Für einen Backwood-Slasher zu wenig Blut, kaum Spannung, fast schon unfreiwillig komisch und so richtig ekelig möchte die Metzgerkulisse auch nicht werden. Eigentlich ziemlich große Zeitverschwendung, bevor man den Film bis zum Abspann schaut, kann man was sinnvolleres machen. Wieder mal eine Produktion, die diese Welt nicht braucht!

Fazit : Nichts innovatives, tpyisch schlechter Backwood-Slasher, der gut anfängt aber dann sowas von abbaut das man sich die Frage stellt wieso die Regie nicht so weiter machte wie am Anfang? Grottenschlechte Darsteller, mit der Zeit immer langweilig werdender Handlungsverlauf, unfreiwillig komische Dialoge, die auf Dauer ziemlich nerven. Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls unterirdisch, Bildqualität ziemlich mies, und auch sonst fehlt für den nötigen Ekelfaktor mehr als nur Nahaufnahmen von Blut und Organen, Menschen die unbewusst ihre Freunde verspeisen oder Zungen die abgeschnitten werden. Kurz und knapp gesagt, lasst die Finger von diesem lächerlichen Schund!

ungeprüfte Kritik

The House of the Devil

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 11.08.2010
So einen langweiligen und eintönigen Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen. 80er Jahre Feeling ist ja schön und gut, und sicherlich ist diese Produktion auch nur für Fans der alten Horrorfilme angelegt und sehenswert, den für das heutige Publikum ist solch eine 80er Jahre Stil Produktion einschläfernd. Die deutsche Synchronisation ist grausam, Bild und Kameraführung sind in der Tat auf 80er Jahre Spielfilm Niveau, und nicht ziemlich hochwertig.

Langwierig, langweilig und unspektakulär! Es wird ständig nur angedeutet das was passieren könnte, aber es passiert einfach nichts. Der Film plätschert 34 Minuten vor sich hin bis mal die erste nennenswerte Aktion passiert, danach plätschert er weiter ohne große Momente vor sich her und man erhofft sich das irgendwann mal was gruseliges, blutiges oder spannendes passieren muss aber leider bleibt "The House of the Devil" ziemlich flach und uninteressant. Erst kurz vor Ende wird es etwas unheimlich, spannender und atmosphärischer, aber auch nicht wirklich stark. Die Geschichte um den Teufelskult steigt viel zu spät in den Film ein, den bis zum Ende könnte man glauben man begleitet ein Mädchen auf ihren Weg zum schnellen Geld, die intensiv nach einem Job sucht um ihre Miete zu bezaheln. Die Geräuschkulisse ist ja wohl noch das atmosphärischte am ganzen, die uns eine perfekte Inszenierung der 80er Jahre näher bringt. Das Haus wirkte jetzt auch nicht unbedingt beängstigend, Holzboden knackt, ein paar unheimliche Geräusche hier, und ein bisschen Gruselsoundtrack da. Das war es dann aber auch schon! Das Ende war für mich sowas von Hahnebüchen und voller Logikfehler bestückt, einfach nur eine sinnfreie Produktion die den Zuschauer zum einschlafen motiviert.

Dialoge bleiben auch ziemlich auf niedrigen Niveau, so das man sagen kann, der Film bringt nichts hervor was man positiv erwähnen könnte. Sogar die Darsteller sind gehörig schwach, abgesehen von Jocelin Donahue, die ihre Hauptrolle wohl noch am besten meistert, die aber auch nicht viel machen braucht als ein bisschen durchs angestaubte Häuschen wandern. Alle anderen haben ja eh nur Kurzeinsätze und fallen nicht besonders auf! Der Retro-Bonus wertete aus meiner Sicht den Film auch nicht auf, natürlich erinnert man sich an die alte schöne Zeit der 80er, aber sowas so unspannend zu inszenieren fast schon lieblos, steigert den Gähnfaktor. Definitiv nicht zu empfehlen, man wird es bereuen!

Fazit : Da liebt der Regisseur wohl sehr die 80er, sowohl Kleidung, Musik und die schlechte deutsche Synchronisation sind auf die Retro-Zeit angelegt. Sonst bleibt das Filmchen hier aber ziemlich hinter seinen Erwartungen. Einschläfender Ablauf, unspannend, langweilig, langatmig und die Geschichte um das Teufelsritual passend zur Mondfinsternis steigt viel zu spät ins Geschehen ein. Kein Nervenkitzel, mangelnde Gruselatmosphäre, und wer nicht schon vorher eingeschlafen ist, der kann sich über ein gehörig schwaches und mit Logikfehler bestücktes Ende freuen. Nur für Freunde der alten 80er Jahre Gruselfilmchen ein Ausleih wert, sonst rate ich eher von diesen Film ab, der erst nach einer Stunde etwas in Fahrt kommt. Aber dann ist der Abspann auch nicht mehr weit! Dazu fällt mir nur ein Schlusssatz ein : "The House of the Devil" ist ein Gähnfilm!

ungeprüfte Kritik