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Kritiken von "Chris_Lohrame" aus

22 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The Circle
    Der Kreis - Etwas zu wissen ist gut. Alles zu wissen ist besser.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 10.02.2018
    ... oder „Wer alles weiß, kann nicht verlieren.“

    Der Film greift viele charakteristische Merkmale der neuen smarten Internetgesellschaft auf und verdichtet diese zu einer spannenden Geschichte.
    Im Mittelpunkt steht ein innovativer Internetkonzern, der sich in seinem normalen wirtschaftlichen Bestreben von einer reinen Suchmaschine zu einem gesellschaftlichen All-inclusiv-anbieter mit beinahe totalitärem Charakter mausert.
    Die junge Angestellte Mae Holland bewirbt sich auf der Suche nach einer besser bezahlten Arbeit bei dem Internetkonzern „The Circle“. Einerseits ist sie mit Engagement dabei um die Erwartungen zu erfüllen, anderseits um Teil des Ganzen zu werden öffnet sie gezwungener Maßen ihre Privatsphäre der Unternehmens-community.
    Das Ziel, da technisch nun möglich, eine vollständige ökonomische Verwertung der Arbeitskräfte.

    Der Wert unserer Privatsphäre ist vielleicht der wichtigste Aspekt, den der Film versucht uns nahe zu bringen.
    Diese gewährleistet uns einen Schutz gegen allzu starke Einflußnahme und Vereinnahmung von außen. Denn unter Beobachtung, die alles bewertend beschneidet, ist es keine eigene Entfaltung und persönliche Entwicklung möglich.
    Resume:
    Die Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft sollte nicht privaten Konzernen überlassen sein. Diese u ähnliche Ansätze führten immer auf die Beschleunigungsspur direkt in eine Katastrophe.

    Der Film ist nicht belehrend sondern in seiner Geschichte unterhaltsam aufklärend.
    Ich wünsche gute Unterhaltung.
  • Die rote Schildkröte
    Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 14.01.2018
    Ich schaue sehr gerne diese Art nachdenklicher Anime-filme.
    Der Trailer war vielversprechend.

    Ich möchte den Film beschreiben wir ein sehr schönes Bild in einer Ausstellung.
    Man kann dieses lange vertieft betrachten und
    verzückt sein von dessen Spannung, Ausdruck u. Erzählung (völlig zu recht).

    Für mich war dies allerdings zu viel des Guten. Zwar vom Feinsten, aber gepflegte Langeweile im Rückblick.
    Mir hat der Film nur die Stimmung getrübt und das sehr.

    Harter Stoff, nur wirklich zu empfehlen für echte Fans.
  • Maina
    Das Wolfsmädchen
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 03.11.2017
    Eine Liebesgeschichte

    Der Film erzählt von der riskanten abenteuerlichen Reise von Maina der Tochter des Häuptlings. Sie ist auf der Schwelle von einer Jugendlichen zur Frau. Während einer rituellen Zeremonie erscheint ihr die Vision über die Ankunft einer Gruppe Jäger aus dem baumlosen Eisgebieten im Norden. Unter ihnen sieht sie denjenigen, der für sie bestimmt zu seien scheint. Mit dem Erscheinen der Gruppe kommt es dann zu eine Kette von Ereignissen, die alles verändern.
    Anfangs aus Verantwortung folgt sie dann der Gruppe. Für sie wird es eine Reise ins Ungewisse mit der Chance ihrem Ziel und ihrer Vision näher zu kommen...

    Der Film erzählt vom Überleben in der rauen Natur im Norden Kanadas, von den Schwierigkeiten aber auch von der Verbundenheit der Menschen die dort leben und die Wege die sie gehen um ihrer Bestimmung zu folgen – sehr nah am Leben.

    Auf schwierig zu beschreibende Weise, das als Lob, war der Film spannend und hat mich bis zum Schluß in seinen Bann gezogen.

    Mein Tipp:
    Intensiv wurde der Film für mich erst, als ich (dann nach 10min) die unpassende deutsche Synchronisation auf „englisch“ umgestellt habe,
    denn oh Wunder, in dem Film sprechen die Darsteller in ihrer indigenen Sprache. Man versteht zwar nix (passende Abhilfe: Einblendung Untertitel „deutsch2“), hat aber augenblicklich das Gefühl das Geschehen ist echt und man befindet sich vor Ort mitten drin.
  • Cars 3 - Evolution
    Nichts wird sein, wie es war.
    Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 03.10.2017
    Lightning McQueen sieht sich mit einer neuen jungen Generation Sportwagen konfrontiert.
    Es fällt ihm zunehmend schwer mitzuhalten, den errungenen Spitzenplatz zu behaupten.
    Um in seinem geliebten Renngeschehen weiterhin eine wichtige Größe bleiben zu können, ist er gezwungen seine bis dahin bewährte Strategie zu ändern, diese neu auszurichten, ja völlig auf den Kopf zu stellen.
    Mit der Hilfe seiner zahlreichen Freunde und einer extra dafür engagierten Trainerin stellt er sich schließlich dieser Herausforderung.
    Er kann es diesmal allerdings nur schaffen, wenn ihm das schwerste von allem gelingt: sich selber zu besiegen und so über sich hinaus zu wachsen....

    Was mir aufgefallen ist und was mir gut gefallen hat:
    Der Film setzt eine wichtige menschliche Eigenschaft in den Mittelpunkt seiner Geschichte, die der Kooperation, des Miteinanders als der entscheidende Erfolgsfaktor. Diese Fähigkeit hebt uns als Menschen ab und macht unsere Gesellschaft stark und eben nicht der uralte wiedermal für modern erklärte Gedanke eines "Leistungsbringers" vom Konkurrenzkampf jeder-gegen-jeden und jeder-ist-sich-selbst-der-nächste. So erzeugt man nur viele Verlierer und die Sieger brennen dabei noch aus.
    "Wer schnell gehen will, der gehe allein – wer weit gehen will, der gehe gemeinsam."

    Mit Cars3 ist ein Animationsfilm entstanden, der ausgezeichnet unterhält u. dessen Geschichte berührt.
    Ein McQueen in Bestform – führungsstark und verantwortungsvoll zum Ziel -- jede Minute ein Vergnügen.
  • Ostwind 3 - Aufbruch nach Ora
    Deutscher Film, Kids, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 31.07.2017
    Mika hat sich den Ruf einer talentierten Pferdepflüsterin erworben. Gut Kaltenbach ist nun ein gefragtes Therapiezentrum u damit gerettet.
    Damit könnte nun alles gut sein.?
    Wie man sich leicht vorstellen kann, tut sich Mika schwer mit der Klientel von betuchten Pferdebesitzern – die Tiere spiegeln deren gestörtes Verhalten. Gefragt zum Wohl des Tiere sagt sie, wo sie das Problem sieht u dies kommt nicht gut an.

    Mika wäre eben nicht die Mika, wenn sie sich vor den Erwartungen anderer verbiegen würde nur um zu gefallen. Sie zeigt, daß Selbstverständnis in einem starken u verlässlichen Selbst ruht und nicht in fremdbestimmter Anerkennung von außen.

    Nachts erscheint ihr Ostwinds Brandzeichen, eine Silberdistel, in ihren Träumen.
    Sie beginnt nach dessen Ursprung zu forschen u stößt auf ein geheimnisvollen Ort Namens Ora in Andalusien in Spanien.
    Mit diesem Ziel bekommt ihr Streben eine Richtung. Nun gibt es kein kein halten mehr.
    Mit Milan hat sie das Glück, jemanden zu haben, der an sie glaubt u sie unterstützt.
    Er bringt sie ein gutes Stück in Richtung ihres Zieles.

    Wie bereits bei den beiden Teilen zuvor, ist auch dieser wieder mit sehr schönen Bildern in Szene gesetzt.
    Die musikalische Untermalung steht dem in nichts nach.
    Hanna Binke verkörpert Mika auf gekonnte Art, sie läßt die Kunstfigur lebendig wirken.
    Auch alle anderen Bewohner von Gut Kaltenbach sind wieder mit dabei, wenn auch nur in kleineren Gastrollen.

    Eine gelungene Fortsetzung mit Emotionen und Abenteuer
  • The Neon Demon
    Beauty isn't everything. It's the only thing.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 16.05.2017
    Ein Film von Schönheit und Horror.

    Die noch sehr junge Jesse kommt neu nach LA um sich als Foto-Model zu versuchen.
    Neben ihrem Aussehen u ihrer Jugend bringt sie das mit, was in der Branche gefragt ist,
    das gewisse etwas. Sie ist sofort ganz oben gefragt.
    Der Film brilliert hier zu Beginn mit sehr schönen Aufnahmen zu der künstlerischen Tätigkeit.

    Soviel zu Schönheit, bleibt da noch der Horror.

    Es entsteht ein explosives Gemenge, da zum einen extreme Eitelkeit u selbstsüchtige hohe Erwartungen der Models zusammentreffen auf eine große Zahl von Konkurrentinnen auf die nur wenigen lukrativen Plätze.
    Nutzen kann dies die Branche für Extra-profite, da die einzelnen Models konkurrieren u austauschbar sind -- Ausbeutung ist möglich. Der Mensch ist dabei eben nicht Ziel, sondern nur Mittel zum Zweck.
    Da die Beteiligten dieses System nicht durchschauen, sondern den neben sich als Problem sehen, sind Vertreibungshandlungen (Mobbing) die Folge.
    Wer sich behauptet und Stress u Demütigung erträgt, entfremdet sich dennoch in dieser unmenschlichen Tätigkeit von sich selbst – wird krank an Körper u. Psyche.

    An der Stelle werden die Bilder widerlich und ekelig.

    Der Film ist zweifelsohne professionell inszeniert, hier wäre er mir auch 4 Sterne wert.
    Als Veranschaulichung u Kritik für das Prinzip "völlig freier deregulierter Markt, jeder gegen jeden" kann ich dem Film auch noch etwas abgewinnen.
    Als Empfehlung an andere ihn zu schauen zur Unterhaltung stelle ich mit 2 Sternen da.
  • Elliot, der Drache
    Fantasy, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 14.01.2017
    Ein Leben in den Wäldern im Norden Amerikas, fernab der Zivilisation, als wilder kleiner Indianer, einzig allein mit einem mächtigen Drachen als bestem Freund. Wer allein bei diesem Bild vor Augen ins träumen gerät, dem kann ich den Film empfehlen.

    Zum Film:
    Der Drache in seinen Bewegungen in der Umgebung ist sehr schön in Szene gesetzt und wirkt natürlich.
    Die Aufnahmen wurden in einer grandiosen Landschaft gedreht und auch die Musik ist passend und gefällig.
    Die Rolle des im Wald aufgewachsenen Waisenjungen Pete wird von Oakes Fegley sehr schön gespielt.
    Einige der Nebenrollen wurden zudem mit bekannten Hollywoodgrößen besetzt, wie Robert Redford als der geschichtenerzählende Großvater und Karl Urban als geschäftstüchtiger Holzfällerunternehmer.

    Was mir persönlich an dem Film, der Geschichte gut gefallen hat:
    Die Geschichte spielt in jener jungen Zeit im Leben, die rückblickend als besonders unbeschwert, frei und unbefangen erscheint, in der alles neu und abenteuerlich war. Der Film vermochte für mich daran anzuknüpfen, so daß ein Hauch von Sehnsucht spürbar wurde.
    Es ist für mich einer jener seltenen Filme, bei denen man sich während des Schauens wünscht, er würde länger dauern.

    Aufgrund der geradlinigen Handlung und des nur leichteren Spannungsbogens müßte man vielleicht Punkte abziehen, aber wozu eigentlich.?
    Der Filme erhält von mir mit einem Augenzwinkern zugegebener-maßen sehr persönliche 5 Sterne.
  • Zoolander No. 2
    Lange nicht geZehen.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 19.12.2016
    Bunt, schräg, balla-balla.
    Abgefahrene Kostüme und Frisuren, Selbstinszenierung in Perfektion.
    Dazu unzählige Gastauftritte bekannter Promis aus Mode und Musik in eigener Rolle (himself), alle mit sichtlicher Spielfreude dabei und versehen mit einer gehörigen Portion Selbstironie -- allein dies macht den Film für mich liebenswert.
    Auch die Musik ist gut getroffen und unterstreicht die Verrücktheit passend.
    Eine Handlung gibt es auch, allerdings versucht diese vergeblich das Treiben mit Sinn auszustatten. (Ironie)

    Klamauk, Albernheit und mit viel Selbstironie.
    Schwachsinn ist Kunst oder Kunst Schwachsinn, völlig frei je nach belieben.
    Ben Stiller u Owen Wilson von ihrer besten Seite, ordentlich schräg aber ganz bei sich.
  • Die 5. Welle
    Welle 1 Dunkelheit.Welle 2 Zerstörung.Welle 3 Epidemie.Welle 4 Invasion.Welle 5 Wir kämpfen zurück.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 18.05.2016
    Sehenswert oder doch nur ein weiterer Katastrophenfilm?

    Einerseits ist unverkennbar, daß der Film auf die Wirkung der gruselig-schön anzuschauenden Katastrophen-szenarien baut, andererseits was ihm für mich eine interessante Tiefe verleiht, ist eine unverkennbare Nähe der erzählten Geschichte zur aktuellen Realität.
    Eine große Macht, hier verkörpert durch das außerirdische Invasoren-raumschiff,
    bricht in das friedliche beschauliche Leben einer Kleinstadt ein, um seine eigenen Interessen über diese hinweg zu verwirklichen.
    Aufgrund ihrer technischen Überlegenheit können diese auf lange Verhandlungen verzichten und tun einfach.
    Orgineller Weise versuchen die Außerirdischen das Gebiet dadurch freizumachen, daß sie die Infrastruktur zerstören, die Ordnung auflösen und so die Menschen zur Flucht zwingen und sie dabei in einem Überlebenskampf untereinander verwickeln.
    Der Zuschauer erlebt über das Schicksal Hauptdarstellerin diesen Umbruch im Leben und wird so in die Lage versetzt, sich auszumalen, hinein zufühlen und zu überlegen was dies für ihn bedeuten und wie er letztendlich mit der Situation umgehen würde. Ich meine, der Film ist an dieser Stelle sehr gut gelungen.

    Mich hat der Film sehr gut unterhalten und zum Denken angeregt, nicht nur wegen der immer wieder schön anzuschauenden Hauptdarstellerin (aber auch).
    Ich werde ihn mir auf Video nochmal anschauen und erwarte eigentlich auch eine Fortsetzung.
  • Der kleine Prinz
    Kids, Animation, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 24.04.2016
    Der Film „Der kleine Prinz“ zeigt für mich auf inspirierende unterhaltsame Weise den Findungsweg eines braven gehorsamen kleinen Mädchen in einer auf Konformität und Anpassung orientierten Umgebung, zurück zu einen lebendigen menschlichen Wesen -- fähig zu Spontanität, menschlichen Regungen und eigenem Denken in Werten und Zielen.
    Der chaotisch-wirkende alte Nachbar, welcher im Film der Verfasser der Geschichte zum kleinen Prinzen ist, zeigt ihr mit seiner bunten Welt und durch die Geschichte über seine Begegnung mit dem kleinen Prinzen ihr eine Alternative auf, welche die eingespielten, eingefahrenen Denkmuster in Frage stellt und letztendlich aufbricht.
    Das schöne ist, wie bei jeder Interaktion, daß die Änderung, die Reifung des kleinen Mädchens auch eine Veränderung in ihrem Umfeld bewirkt.
    Hier im Film erhält auch das durchstrukturierte, auf aufgaben-erfüllung ausgerichtete gehetzte Denken der Mutter eine neue von Erkenntnis bestimmte neue Ausrichtung.
    Die Aufgabestellungen bleiben die alten, nur sie verlieren an Bedeutung, Wichtigkeit und das Wohlbefinden wird nicht mehr an deren Erfüllung geknüpft.
    Dies schafft neue Freiräume, somit ein Zugewinn an Qualität durch eben die Zurückweisung des als Unwichtig erkannten.

    Mich hat der Film sehr gut unterhalten und inspiriert, auch beim zweiten mal schauen, ich kann ihn nur empfehlen.