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Kritiken von "Chris_Lohrame" aus

17 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Quatsch und die Nasenbärbande
    Kids, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 21.12.2018
    „Unser Dorf soll wieder vom Durchschnitt befreit werden!“ so lautet die Losung der kleinen sympathischen Anarchen-gruppe um den Nasenbär „Quatsch“.
    Die Erwachsenen sind leicht zu beeindrucken vom Institut für Marktforschung, ob grüne Cornflakes, Chili im Kaffee oder Blue-tella, alles muß gekauft werden, denn was im „durchschnittlichen“ Bollersdorf geht, geht auf der ganzen Welt. Aber die Kleinen haben die Nase voll von einem Leben als Konsum-versuchs-tiere. Keiner darf auffallen, Ruhe muß sein, ihre Erfindungen sind unerwünscht um den Durchschnitt nicht zu gefährden.
    Die Kleinen werden kreativ, vom Weltrekord bis Bollersdorf als Erfinder-technologie-zentrum muß alles ausprobiert werden.
    Sehr schön anzusehen, wie die quirlige Rasselbande erstmal alles auf den Kopf stellt, nachdem die Erfindungen nicht auf Anhieb funktionieren und sie wie ein Tornado umherziehend Sanierungsbedarf hinterlassen.

    Dabei ist der Hintergrund der Geschichte ein durchaus ernster. Wie wichtig ist uns unser Konsum und Wachstum und was wollen wir dafür alles aufgeben. In der Geschichte müssen ihre Erfinder-Großeltern ins Senioren-zentrum für das Ziel der „Durchschnittlichkeit“. Das berührt unangenehm ein Tabu unserer Gesellschaft die zunehmend auf Fortschritt u. Wachstum ausgerichtet zu seien scheint und in der Mensch immer weniger sein Platz zu finden vermag.

    Also, diesmal die Eltern früh zu Bett schicken und dann rumspinnen mit der Nasenbärenbande.
    Meine Hochachtung an die kleinen Rabauken.
  • Mama Mia - Nur keine Panik
    Deutscher Film, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 01.12.2018
    Eine Komödie, so gruselig schön wie sie nur die 80er hervorgebracht haben. Damals war der Terminator noch böse und deutsche Komödien nicht lustig.
    Beim Lachen wäre einem vielleicht sein Langnese-eis im Kino runtergefallen oder es hätte beim Küssen in der letzten Reihe gestört.

    Zu empfehlen, für alle die wieder mal einen intensiven Zug 80er inhalieren wollen.
    Eine charmante Begegnung mit dem Zeitgeist von damals -- aber auch nicht mehr -- aber auch nicht weniger.
  • The Big Short
    Dies ist eine wahre Geschichte. Wenn du die Banken nicht besiegen kannst, lasse sie zahlen.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 27.11.2018
    Wie der Film erwähnt, hatte das Platzen der Spekulationsblase 2008 um den amerikanischen Immobilienmarkt das Potential die gesamte Weltwirtschaft in eine noch nie dar gewesene Krise zu stürzen. Die Experten sagen, dies war nicht vorhersehbar gewesen.
    Hier setzt der Film an. Er erzählt die Geschichte um einen Vermögensverwalter, gespielt von Christian Bale, der auf den Absturz eben dieses als sicher geltenden Immobilienmarktes mit sehr hohem Einsatz wettet.
    Ihm war gelungen, woran selbst Experten scheiterten. Er hatte die kreativen verschachtelten Finanzprodukte analysiert. In diesem waren zu einem erheblichen Anteil wertlose auf Pump finanzierten Müllkredite (suprimes) verbrieft (verpackt) worden. (z.B.: die Kredite der Bar-tänzerinnen die je mehrere Eigentumswohnungen angeschafft hatten u auf Spekulationsgewinne aus deren Wertsteigerung hofften). Er erkannte, daß diese toxisch werden würden, sobald die ersten nach Ablauf bedient werden müßten und dies alles zum Einsturz bringen würde. Die Wette wäre gewonnen.
    Dies ist das Spannungsmoment über der gesamten Geschichte.
    Was der Film auch erwähnt, die Banken haben sich erfolgreich gegen eine Regulierung behauptet können.
    d.h. die Banken wurden aufgefangen über Rettungspakete des Staates anstatt diese für das gleich Geld zu verstaatlichen u so wenigstens dem Allgemeinwohl wieder zu unterstellen. Stattdessen treiben diese nun „ihre“ Forderungen über diktierte Sparpakete u. Privatisierungen bei ihren Rettern wieder ein. Sehenswert.
  • Mamma Mia! 2
    Here We Go Again
    Musik, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 22.10.2018
    Einige Jahre sind vergangen... Sophie und Sky haben geheiratet. Nachwuchs, wie einst Sophie selbst, kündigt sich an auf Kalokairi. Eine große Feier ist geplant, auch zum Gedenken an mittlerweile vergangenen Donna.
    Zu der Erwartung auf das Neue erinnert man sich gemeinsam an die Zeit zurück in der alles seinen Anfang hatte, die frühen 80's.
    Donna und ihre beide Freundinnen haben gerade die Schule beendet. Sie schwärmen aus, um sich und ihren Platz im Leben zu erobern. Donna findet diesen auf der griechischen Insel Kalokairi. Erzählt wird mit perfekt ausgesuchten Darstellern wie sie damals in ihrer Jugendzeit Sam, Harry und Bill kennen und lieben gelernt hat und Punkt-punkt-punkt. Sehr schöne Idee für den Film.
    Allein schon ein Ereignis, Cher als nicht-eingeladene „Urgroßmutter“ auf Überraschungsbesuch.
    Besonders gut gefallen hat mir der Abspann, „Jung“ und „Alt-darsteller“ bei einer gemeinsamen Tanzeinlage. Es startet mit Abba und es endet mit Abba.

    Eine gelungene Fortsetzung. Lebensfreude und Melancholie, Traurigkeit und Hoffnung zugleich, wie das Leben selbst. Viele schöne Momente, ein phantastischer Film wenn auch etwas nachdenklicher als die Hochzeit.
  • Briefe an Julia
    Eine zweite Chance für die große Liebe.
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 05.08.2018
    Eine Reise durch Italien,
    das Land, die Leute, die Musik dazu,
    sehr schön erzählt.
    Dazu ein unglückliche unerfüllte Liebe,
    den Mut aufbringen dem Herzen zu folgen,
    eine Geschichte die berührt, wie das Leben,
    die wichtigen Dinge sind oft sehr leise und
    das ist gut so wie dieser Film.
    Meine Empfehlung ......
  • Red Sparrow
    Skrupellos. Manipulativ. Sexy.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 30.07.2018
    Ein bischen viel Folter und etwas wenig Handlung. Ab 18 wäre angemessener.
    Die Rolle als hübsche russische Agentin steht Jennifer Lawrence perfekt.
    Zum gähnen ist, daß wieder das Russische für das böse und die US-Vertreter für das gute stehen.
    Es gibt weder das eine noch das andere, nur Interessen und im Zweifel können es die Amis besser.

    Der Film ist durchaus spannend und technisch sehr gut, aber aufgrund der Folterei als Agentenabenteuerfilm mir zu viel des Guten.
    Ich habe ihn kurz vor Schluß ausgeschaltet, mir war dann auch schon egal für welche Seite sie nun wirklich unterwegs ist.
  • Drachenkrieger
    Das Geheimnis der Wikinger
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 06.03.2018
    Ich habe diesen Film etwas unterschätzt. (ich bin allerdings auch nicht gruselfest)
    Erwartet hatte ich eine Familien-abenteuer-geschichte ab 12, so was wie 5-Freunde für ältere und entsprechend ein bißchen spannender.
    Ich also abends mit Laptop und Kopfhörer im Bett. Der Film fing auch an wie erwartet, charmant norwegisch, d.h. (mir) völlig unbekannte Schauspieler, die Dialoge (nur zu Beginn) so'n bißchen künstlich wirkend, die musikalische Untermalung aller Indiana-Jones-Jurrassicpark etwas leicht überdreht, aber schön. Die Hintergrundgeschichte interessant und gut gewählt:
    Ein Forscher-papa mit seinen beiden Kindern zieht mit einem kleinen Expeditionsgrüppchen los, um eine Spur zu den Legenden um die Aufzeichnungen der Wikinger zu erforschen. Ich sage nur Finnmark. Dazu die Schauspieler sympathisch, die Landschaft schön. So erreichen sie ihr Forschungsziel.
    Ab da hat's mich dann langsam aber sicher so spannend gegruselt, daß ich das weiterschauen auf den nächsten Tag verschoben habe.
    Ich habe dann den Trailer noch mal geschaut, mein Tipp wer es ganz (männlich) spannend haben will, sollte diesen nicht anschauen, er verrät schon einiges.
    Nun gut, wie er ausgeht (nach der 55min), weiß ich bislang nicht.
    Ich habe heute nochmal fünf Minuten geschaut, Höhlenforschungsszene, dann hats mich wieder gegruselt....
    Den Part dürfen erst mal andere für mich übernehmen ;-)
  • The Circle
    Der Kreis - Etwas zu wissen ist gut. Alles zu wissen ist besser.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 10.02.2018
    ... oder „Wer alles weiß, kann nicht verlieren.“

    Der Film greift viele charakteristische Merkmale der neuen smarten Internetgesellschaft auf und verdichtet diese zu einer spannenden Geschichte.
    Im Mittelpunkt steht ein innovativer Internetkonzern, der sich in seinem normalen wirtschaftlichen Bestreben von einer reinen Suchmaschine zu einem gesellschaftlichen All-inclusiv-anbieter mit beinahe totalitärem Charakter mausert.
    Die junge Angestellte Mae Holland bewirbt sich auf der Suche nach einer besser bezahlten Arbeit bei dem Internetkonzern „The Circle“. Einerseits ist sie mit Engagement dabei um die Erwartungen zu erfüllen, anderseits um Teil des Ganzen zu werden öffnet sie gezwungener Maßen ihre Privatsphäre der Unternehmens-community.
    Das Ziel, da technisch nun möglich, eine vollständige ökonomische Verwertung der Arbeitskräfte.

    Der Wert unserer Privatsphäre ist vielleicht der wichtigste Aspekt, den der Film versucht uns nahe zu bringen.
    Diese gewährleistet uns einen Schutz gegen allzu starke Einflußnahme und Vereinnahmung von außen. Denn unter Beobachtung, die alles bewertend beschneidet, ist es keine eigene Entfaltung und persönliche Entwicklung möglich.
    Resume:
    Die Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft sollte nicht privaten Konzernen überlassen sein. Diese u ähnliche Ansätze führten immer auf die Beschleunigungsspur direkt in eine Katastrophe.

    Der Film ist nicht belehrend sondern in seiner Geschichte unterhaltsam aufklärend.
    Ich wünsche gute Unterhaltung.
  • Die rote Schildkröte
    Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 14.01.2018
    Ich schaue sehr gerne diese Art nachdenklicher Anime-filme.
    Der Trailer war vielversprechend.

    Ich möchte den Film beschreiben wir ein sehr schönes Bild in einer Ausstellung.
    Man kann dieses lange vertieft betrachten und
    verzückt sein von dessen Spannung, Ausdruck u. Erzählung (völlig zu recht).

    Für mich war dies allerdings zu viel des Guten. Zwar vom Feinsten, aber gepflegte Langeweile im Rückblick.
    Mir hat der Film nur die Stimmung getrübt und das sehr.

    Harter Stoff, nur wirklich zu empfehlen für echte Fans.
  • Maina
    Das Wolfsmädchen
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 03.11.2017
    Eine Liebesgeschichte

    Der Film erzählt von der riskanten abenteuerlichen Reise von Maina der Tochter des Häuptlings. Sie ist auf der Schwelle von einer Jugendlichen zur Frau. Während einer rituellen Zeremonie erscheint ihr die Vision über die Ankunft einer Gruppe Jäger aus dem baumlosen Eisgebieten im Norden. Unter ihnen sieht sie denjenigen, der für sie bestimmt zu seien scheint. Mit dem Erscheinen der Gruppe kommt es dann zu eine Kette von Ereignissen, die alles verändern.
    Anfangs aus Verantwortung folgt sie dann der Gruppe. Für sie wird es eine Reise ins Ungewisse mit der Chance ihrem Ziel und ihrer Vision näher zu kommen...

    Der Film erzählt vom Überleben in der rauen Natur im Norden Kanadas, von den Schwierigkeiten aber auch von der Verbundenheit der Menschen die dort leben und die Wege die sie gehen um ihrer Bestimmung zu folgen – sehr nah am Leben.

    Auf schwierig zu beschreibende Weise, das als Lob, war der Film spannend und hat mich bis zum Schluß in seinen Bann gezogen.

    Mein Tipp:
    Intensiv wurde der Film für mich erst, als ich (dann nach 10min) die unpassende deutsche Synchronisation auf „englisch“ umgestellt habe,
    denn oh Wunder, in dem Film sprechen die Darsteller in ihrer indigenen Sprache. Man versteht zwar nix (passende Abhilfe: Einblendung Untertitel „deutsch2“), hat aber augenblicklich das Gefühl das Geschehen ist echt und man befindet sich vor Ort mitten drin.
  • Cars 3
    Evolution - Nichts wird sein, wie es war.
    Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 03.10.2017
    Lightning McQueen sieht sich mit einer neuen jungen Generation Sportwagen konfrontiert.
    Es fällt ihm zunehmend schwer mitzuhalten, den errungenen Spitzenplatz zu behaupten.
    Um in seinem geliebten Renngeschehen weiterhin eine wichtige Größe bleiben zu können, ist er gezwungen seine bis dahin bewährte Strategie zu ändern, diese neu auszurichten, ja völlig auf den Kopf zu stellen.
    Mit der Hilfe seiner zahlreichen Freunde und einer extra dafür engagierten Trainerin stellt er sich schließlich dieser Herausforderung.
    Er kann es diesmal allerdings nur schaffen, wenn ihm das schwerste von allem gelingt: sich selber zu besiegen und so über sich hinaus zu wachsen....

    Was mir aufgefallen ist und was mir gut gefallen hat:
    Der Film setzt eine wichtige menschliche Eigenschaft in den Mittelpunkt seiner Geschichte, die der Kooperation, des Miteinanders als der entscheidende Erfolgsfaktor. Diese Fähigkeit hebt uns als Menschen ab und macht unsere Gesellschaft stark und eben nicht der uralte wiedermal für modern erklärte Gedanke eines "Leistungsbringers" vom Konkurrenzkampf jeder-gegen-jeden und jeder-ist-sich-selbst-der-nächste. So erzeugt man nur viele Verlierer und die Sieger brennen dabei noch aus.
    "Wer schnell gehen will, der gehe allein – wer weit gehen will, der gehe gemeinsam."

    Mit Cars3 ist ein Animationsfilm entstanden, der ausgezeichnet unterhält u. dessen Geschichte berührt.
    Ein McQueen in Bestform – führungsstark und verantwortungsvoll zum Ziel -- jede Minute ein Vergnügen.
  • Ostwind 3
    Aufbruch nach Ora
    Deutscher Film, Kids, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris_Lohrame" am 31.07.2017
    Mika hat sich den Ruf einer talentierten Pferdepflüsterin erworben. Gut Kaltenbach ist nun ein gefragtes Therapiezentrum u damit gerettet.
    Damit könnte nun alles gut sein.?
    Wie man sich leicht vorstellen kann, tut sich Mika schwer mit der Klientel von betuchten Pferdebesitzern – die Tiere spiegeln deren gestörtes Verhalten. Gefragt zum Wohl des Tiere sagt sie, wo sie das Problem sieht u dies kommt nicht gut an.

    Mika wäre eben nicht die Mika, wenn sie sich vor den Erwartungen anderer verbiegen würde nur um zu gefallen. Sie zeigt, daß Selbstverständnis in einem starken u verlässlichen Selbst ruht und nicht in fremdbestimmter Anerkennung von außen.

    Nachts erscheint ihr Ostwinds Brandzeichen, eine Silberdistel, in ihren Träumen.
    Sie beginnt nach dessen Ursprung zu forschen u stößt auf ein geheimnisvollen Ort Namens Ora in Andalusien in Spanien.
    Mit diesem Ziel bekommt ihr Streben eine Richtung. Nun gibt es kein kein halten mehr.
    Mit Milan hat sie das Glück, jemanden zu haben, der an sie glaubt u sie unterstützt.
    Er bringt sie ein gutes Stück in Richtung ihres Zieles.

    Wie bereits bei den beiden Teilen zuvor, ist auch dieser wieder mit sehr schönen Bildern in Szene gesetzt.
    Die musikalische Untermalung steht dem in nichts nach.
    Hanna Binke verkörpert Mika auf gekonnte Art, sie läßt die Kunstfigur lebendig wirken.
    Auch alle anderen Bewohner von Gut Kaltenbach sind wieder mit dabei, wenn auch nur in kleineren Gastrollen.

    Eine gelungene Fortsetzung mit Emotionen und Abenteuer