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Kritiken von "djimy" aus

65 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • München
    Drama, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 22.04.2007
    zeitgeschichte, schonungslos und sachlich
    interessanter background-bericht über politische verstrickungen und geheimdienstlich organisierte attentate. obwohl ich vom nahost-konflikt die schnauze gestrichen voll habe und langsam der meinung bin, wenn zwei völker nicht in friedlicher koexistenz einen landstrich teilen können, sollte man mindestens eins davon auf den mond schießen, hat mich das thema doch angesprochen. eric bana, der schon als hector in TROY glänzte, bringt auch hier die menschliche seite des kämpfers zum ausdruck. = eine gute wahl von steven spielberg. auf daniel craig, der für mich nach wie vor KEIN guter 007 ist, hätt ich dagegen verzichten können (die deutsche synchro ist erträglicher als seine echte stimme). der film ist neutral, bringt zweifel zur sprache und bleibt sachlich. sollte man schon gesehen haben, auch wenn er für meinen geschmack zu lang ist.
  • Galaxy Quest
    Planlos durchs Weltall!
    Science-Fiction, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 22.04.2007
    S U P E R !!!!!!!
    eine der witzigsten komödien, die es in diesem genre gibt. das schauspieler-team ist der hammer (alan rickman's nörgelnde, allzeit genervte stimme im original ist göttlich)! sigourney weaver mal als blondes püppchen ist ein aha-erlebnis ... und tim allen – nun der ist sowieso kult.
  • Die Bourne Verschwörung
    Sie nahmen ihm seine Identität. Jetzt will er sie zurück.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 22.04.2007
    nicht so gut wie teil 1
    sequel ist ganz okay, gute unterhaltung mittlerer qualität.
  • Deep Blue Sea
    Größer. Klüger. Schneller. Böser.
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 10.12.2006
    löchrig, schlampig, schlecht besetzt — mit einem wort: bullshit
    sorry, ich bin ja wirklich ein toleranter mensch und plädiere stets dafür, spartenfilme auch wie solche zu behandeln und nicht an jeden streifen die oscar-messlatte anzulegen, aber was zum teufel haben sich die produzenten bloß gedacht, als sie ihr geld in dieses drehbuch steckten? deswegen bin ich heute mal ungnädig und ekelhaft kleinkariert:

    die idee, makohaie als bösewichte zu verwenden, ist schon mal bescheuert, denn sie sind als einzige bekannte haiart in der lage, bis zu fünf meter hoch zu springen und die zäune rund um die anlage sind niedriger. die stege zwischen den becken liegen 20 cm über dem wasser und besitzen überhaupt keine seitlichen barrieren. häh? schon mal nachgedacht? außerdem erklärt kein mensch, warum die genmanipulierten haie auf das vierfache ihrer größe angewachsen sind, obwohl man doch nur ihr gehirn zu derartigem wachstum stimuliert hat. der forschungsansatz wird in drei minuten erklärt und dient als legitimation für den 101 minuten langen film. schwach!

    als die anlage (die übrigens nicht im atlantik sondern vor der baja california im pazifik liegt) nach sturm und explosionen halb geflutet ist und sich die leutchen ihren weg durch korridore und schächte aus dem tiefenlabor nach oben suchen müssen, passen die 15-meter-riesenmonster plötzlich durch normale türöffnungen und können in hüfthoch stehendem wasser sogar komplett tauchen. wow- suspense! hehehe

    sehr schön ist auch, dass der hai, der hinter dem koch (LL Cool J = klasse) her ist, zwar einige stahltüren durchbricht, aber die klappe des backofens, in dem sich der koch versteckt, nicht knacken kann. mich wunderts, dass man nicht noch das logo des herstellers eingeblendet hat. war doch ne super werbung ;-) jedenfalls findet der koch IM BACKROHR (der hai dreht versehentlich den gashahn hoch) ein beil (???), mit dem er sich seinen weg über die rückwand in die freiheit hackt. doch recht interessant, gell!

    ach ja, dass ob der ganzen elektrischen entladungen nie ein mensch einen stromschlag abkriegt, obwohl alle ständig tropfnass sind, ist auch witzig. was mich zu den gutgebauten protagonisten bringt, die natürlich im hautengen tauchdress herumrennen (by the way: thomas jane sieht aus wie eine blonde version des fußballers luis figo, was mich irgendwie irritiert hat *grins*). der »fischpfleger« (wie er sich selber nennt), der früher im knast saß, steigt während des dramas zum anführer auf. die ach-so-clevere wissenschaftlerin ist blöde rumstehendes, schmückendes beiwerk ... und damit hat sich's. *seufz, schmacht* »ach, mein großer held!«

    es handelt sich bei der fehlbesetzung um saffron burrows, die ich bis dato nur als hectors frau aus troja kannte, wo ihre angsterfüllten rehaugen und ihr schmollmund wunderbar ins konzept passten. nur leider glotzt sie einen angreifenden hai, einen hereinbrechenden wasserschwall oder eine explosion genauso an wie hector, als er in die schlacht zieht. ihr text ist sowieso für die katz. emotionen – was ist das? ich hab nichts gegen schöne schauspielerinnen, aber sie sollten dann doch mehr als nur einen einzigen gesichtsausdruck und eine stimmlage besitzen.

    was mir an dem film gefallen hat, ist, dass sich die malträtierten haie rächen und die genforscherin zerfleischen. DANKE für den anblick! schade nur, dass samuel L jackson schon so früh von der bildfläche verschwindet. er ist halt nun mal um klassen besser als die B-movie-leute. dass er sich überhaupt für sowas hergibt, wundert mich.

    den film kann man sich schenken!
    all right, bitched enough now.
  • Fandango
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 13.10.2006
    kleiner spaß für zwischendurch, costner gut drauf
    ziemlicher schwachsinn auf DVD gepresst, aber genau das richtige für leute, die einfach mal aufheiterung brauchen, weil vielleicht der alltag momentan nicht rund läuft. ein paar große lacher sind da schon drin. und der junge, krakeelende kevin costner ist auch nett anzusehen. (vor allem auf spanisch *grins*). die dialogzeile, die den pseudo-anspruch dieses films zusammenfassen soll (die angst vor der einberufung zum militär und dem krieg in vietnam), ist wohl folgende:
    phil: »god, i was having a nightmare!«
    darauf gardner lapidar: »well, get used to 'em.«
    nichts großes, ein beiläufiges roadmovie für zwischendurch, aber mit einem sehr gut aufgelegten costner! drei sterne.
  • Per Anhalter durch die Galaxis
    Keine Panik. Deinen Planeten zu verlieren ist noch kein Weltuntergang.
    Science-Fiction, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 10.10.2006
    schön schräg - tolles ensemble
    allen unkenrufen zum trotz: ich fand den film witzig. klasse besetzt ist sam rockwell als zaphod beeblebrox. und john malkovich ist für jeden film eine bereicherung, auch wenn er nur fünf minuten spielzeit hat. für freunde schrägen humors genau das richtige. very british! klasse im originalton: alan rickman leiht dem manisch-depressiven roboter marvin seine wunderbare stimme.
  • Die Dolmetscherin
    Die Wahrheit braucht keine Übersetzung.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 28.08.2006
    komplexer film über eine krise, die 2 menschen heilt & 1 land be
    beim ersten mal ansehen ist die komplexe handlung schon etwas verwirrend, beim zweiten mal allerdings offenbart sich ein brillanter plot, in dem alle roten fäden zusammenführen. in die zweitkategorie action würde ich den thriller allerdings nicht packen, eher richtung drama.

    ein emotionsgeladener, bildgewaltiger film (das UN-gebäude ist eine fantastische location + viele luftaufnahmen von NYC). 1) unglaublich gute story über ein leider stets brandheißes thema aus einem völlig neuen blickwinkel. und 2) annäherung zweier menschen mit völlig verschiedenem background, die bittere, sehr schmerzhafte gemeinsamkeiten entdecken und einen seelischen heilungsprozess durchmachen.

    nicole kidman ist eigentlich gar nicht mein fall, hier aber eine gute wahl. sean penn kannte ich nur aus »mystic river«. schon da hat er es verstanden, tough & broken gleichzeitig zu wirken. auch die anderen darsteller überzeugen ... und die musik ist fantastisch. dazu gibt es gutes bonus-material. sydney pollacks kommentar ist informativ, die info über die echten UN-dolmetscher klasse. leider keine interviews mit den hauptdarstellern.

    auf englisch ansehen! original um längen besser!
    und ich glaube nicht, dass ein 12jähriges kind den film kapiert.
  • Brothers Grimm
    Lerne das Fürchten.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 25.07.2006
    bei dieser mär pennt man weg ...
    ein halber stern für matt damon, ein halber stern für heath ledger — weil ich ne frau bin und die beiden lecker anzuschauen sind. sonst sag ich zu diesem »meisterwerk« lieber gar nix. zur altersfreigabe ab 12 muss ich aber schon kurz lachen. das bissig-bunte satire-knallbonbon »charlie und die schokoladenfabrik« z.B. ist ab 6 freigegeben. haha! brothers grimm lehrt doch nicht das fürchten, sondern das einschlafen. aber ich bin ja kein kinderpsychologe ...
  • Das Comeback
    Für eine zweite Chance ist es nie zu spät.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 25.07.2006
    russell crowe's größe zeigt sich in solchen rollen
    ein boxfilm, der auf leise töne bzw. zwischentöne setzt? sowas gibt's tatsächlich. riesen-kompliment an russell crowe, der sich mit seinem subtilen/ starken spiel wieder einmal selbst übertroffen hat. die szene, in der jim braddock seine ehemaligen gönner um almosen für seine kinder bittet, bricht einem das herz. wie weit ein mensch doch über seinen schatten springen kann! renée zellweger passt ebenfalls perfekt in ihre rolle. ich war schlicht begeistert, obwohl ich boxen als sport verabscheue. aber die kampfszenen sind zum glück recht milde. ein ganz großer film über die tücken des lebens!
  • Der Babynator
    Diese Mission ist kein Kinderspiel.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 25.07.2006
    holla, die waldfee — vin nimmt sich auf den arm *g*
    vin diesel nimmt sein image auf den starken arm — und das macht er nicht mal schlecht. wie schon arnie oder sly vor ihm, glänzt er durch selbstironie und mut zur lächerlichkeit. als das mädel ihn fragt »krieg ich später auch mal so einen großen busen wie du?” hab ich mich scheckig gelacht!!!
    ich weiß, er wollte einmal einen film machen, den sich auch seine nichten und neffen ansehen können. das ist dank disneys hilfe gelungen. aber der schluss ist mir persönlich dann doch zu abgeschmackt. und ganz ehrlich: nach einer stunde kann man vin's debile dackelmiene nicht mehr sehen.
    diese augen sind dazu gemacht, feinde in grund und boden zu starren, diese kiefer, sich über zusammengebissenen zähnen zu spannen. wenn vin sich bemüht, charmant zu lächeln oder versucht, mit gerunzelter stirn »laut« zu denken, fall ich vom stuhl vor lachen. ROTFL — sorry, can't help. bitte dreh ’ne fortsetzung von riddick, vin!
  • Ring
    Bevor du stirbst, siehst du den Ring.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 25.07.2006
    hatte mir mehr versprochen ...
    hmm ...
    hmmmmm ...
    irgendwie hatte ich mir mehr davon versprochen nach dem ganzen zinnober, der um diesen film gemacht wurde. sicher, kameraführung und schnitt sind super und auch die musik passt. aber die story ist doch auch nur eine abwandlung der alten »nightmare on elm street«-filme. vielleicht liegt's auch einfach daran, dass ich horror lieber lese. fazit: ausprobieren, schlecht war er nicht. und die rollen sind ganz gut besetzt.
  • Alexander
    Sein Name ist eine Legende, seine Taten unvorstellbar.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 25.07.2006
    ein gutes gespann, aber kein besonderer film
    eigentlich mag ich oliver stone. »platoon« war ein fantastischer anti-vietnam-film. aber dieser laaaaaaaange historienschinken wirkt mal überambitioniert, mal demotiviert. da kann man keine klare struktur erkennen. der film kommt mir fast wie eine abrechnung mit der geschichte vor. ich mag auch colin farrell. in »nicht auflegen« konnte er sein ganzes talent auffahren. aber die rolle des zerrissenen bisexuellen weltherrschers alexander liegt ihm absolut nicht. mal ist er gestylt wie brad pitt in »troja«, mal desolat wie ozzy osbourne nach ner pulle schnaps auf der bühne. besonders furchtbar: angelina jolie als seine mutter.