Kritiken von "spiegelblicke" aus Krefeld

Five Nights at Freddy's

Can You Survive
Fantasy, Horror

Five Nights at Freddy's

Can You Survive
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 04.04.2026
Tatsächlich wurde mein Interesse erst durch den Trailer zum zweiten Teil geweckt - das dem Ganzen zugrundeliegende Spiel kenne ich indes nach wie vor nicht.

Insgesamt betrachtet hatte ich somit keinerlei Erwatungshaltung an "Five nights at Freddy's", sondern war schlichtweg neugierig und sodann erfreut, Matthew Lillard in der Besetzung vorfinden zu dürfen. Man mag dem Gesamtwerk nachsagen, dass es streng genommen äußerst vorhersehbar agiert, kaum Überraschungen bietet und somit nahezu einzig und allein durch die Figurenzeichnung besticht - diese ist in der Tat gelungen und gibt dem Film die notwendige Tiefe. Wer einen Horrorschocker mit mordenden Killerpuppen erwartet, wird woöglich enttäuscht - "Five Nights at Freddys" stellt mehr eine Art mystisches Geister- und Familiendrama dar und vermochte es durchaus, mich an die Mattscheibe zu fesseln. Kulisse, Atmosphäre und leichte Gruselstimmung sorgen gewiss nicht dafür, dass man sich panisch in die Kissen krallt - mir persönlich hat die vorliegende Gewichtung, die mehr auf Story, interpersonelle Konstrukte und durchdachte Rückblenden setzt, durchaus zugesagt. Kleiner Punktabzug für die doch etwas zu häufigen Traumsequenzen rund um ein und die selbe Auto-Szene sowie dem Missen-Müssen einer handfesten Überraschung - ingesamt jedoch keine Sichtung, die ich in irgendeiner Art und Weise bereue.

ungeprüfte Kritik

Don't Hang Up

Horror, Thriller

Don't Hang Up

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 03.03.2026
Ein weiterer Neuaufguss von "I Saw What You Did", recht modern umgesetzt, gleichzeitig ein wenig altbacken wirkend. Es dauert ein wenig, bis "Don't hang up" an Schwung und Zugkraft gewinnt, überraschen die versuchten Plotwist Kenner vergleichbarer Filme zwangsläufig jedoch nur bedingt. Dessen ungeachtet kommen in dem nicht zuletzt mit einer knackigen Spielfilmzeit von 80 Minuten keinerlei Längen vor, bleibt das Tempo stets rasant, wenngleich die ein oder andere Diskussion zwischen den Beteiligten wie eine versuchte Ruhepause wirkt.

Alles in allem hat mir "Don't hang up" Dank der authentisch wirkenden (weil mir vollends unbekannten) Besetzung gut gefallen, konnte mich jedoch aufgrund der diversen Vorhersehbarkeiten zwangsläufig nicht mehr völlig vom Hocker reißen.

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Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 02.03.2026
Bis auf einen etwas für meinen Geschmack über-albernen Pippi-Witz hat mir "Anaconda" richtig gut gefallen - tatsächlich hätte der Film ohne Jack Black eine ganz andere Wirkweise gehabt, kann man somit die Besetzung als ausnehmend gelungen bezeichnen. Kleinere Gastauftritte runden das Gesamtwerk ab, welches zwischen Freundschaftsfilm, Liebesgeschichte, Actionspektakel, perfider Unterhaltung, schwarzer Komödie und Tierhorror so richtig gut zu punkten weiß. Obschon man die meisten Gags in dem Trailer bereits gesehen hat, vermag "Anaconda" dennoch zu überraschen und den Zuschauer mitfiebern zu lassen.

Meine skeptischen Befürchtungen wurden somit vollends aus dem Weg geräumt, fand ich hier einen durchaus unterhaltsam-gelungenen Film vor, den ich mir mit gewissem Abstand auch nochmals anschauen würde.

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Silver Linings

Wenn du mir, dann ich dir.
Drama

Silver Linings

Wenn du mir, dann ich dir.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Silver Lingings" agiert als völlig andere Liebesromanze, die vor überaus ernsten Themen nicht halt macht und mit einem absolut genialen Robert de Niro in einer doch irgendwie zu kleinen Rolle die letzten Pluspunkte abzuholen versteht. Man mag dem Ganzen eine gewisse Vorhersehbarkeit nicht absprechen können, bleibt "Silver Linings" dessen ungeachtet zugkräftig wie spannend, rührt auf vielerlei Arten an und weiß immer wieder zu überraschen. Die Besetzung hätte hier kaum treffsicherer sein können, nimmt man sämtlichen Beteiligten ihr inneres Drama ab und lässt sich als Zuschauer vollends in den filmischen Bann ziehen. Die Einordnung als "Komödie" halte ich für etwas gewagt, muss überdies kritisieren, dass die psychische Erkrankung zu guter letzt kaum mehr ernsthafte Gewichtung erhält. "Silver Linings" ist für mich kein Film, den ich immer und immer wieder ansehen möchte, würde ich diesen dennoch nahezu uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Promised Land

Ist Ihr Leben käuflich?
Drama

Promised Land

Ist Ihr Leben käuflich?
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Promised Land" erinnert ganz sanft an "Erin Brokovich", geht es hier allerdings um Verkaufsgespräche "Land gegen Erdgas" , dessenbezüglich der Zuschauer dennoch bisweilen fassungslos, bisweilend wütend bishin sprachlos sein darf. Die Besetzung der Hauptrolle mit Matt Damon halte ich persönlich für äußerst gelungen, nimmt man Matt Damon den Vertreter, der an die gute Sache glaubt und an dem Stursinn der Dorfbewohner zu verzweifeln droht, durchaus ab. Auch die Vertreter der "Gegenseite" überzeugen dermaßen, wie das Drehbuch es zulässt - über etwas allzu plakative Stereotyen mag der gewillte Filmgucker hinwegsehen, wird hierdurch zumindest ein weiterer Blickwinkel aufgezeigt. Wie so oft basiert "Promised Land" auf wahren Begebenheiten, wurde jedoch arg ausgeschmückt und zugunsten von Dramaturgie und Unterhaltungsaspekt verändert.

Was bleibt, ist ein Lehrstück über die Profitgier der Menschheit, die Hoffnung hinsichtlich anderen Mitteln, Wegen und Möglichkeiten sowie das Gefühl, dass vieles in dieser Welt nicht so ist, wie sich der Schöpfer es seinerzeit wohl erhofft hat. "Promised Land" hallt in seiner Mischung aus Mutlosigkeit und Kämpferwillen nach - was bleibt, ist dennoch ein Gefühl, dass das vorhandene Potential nicht völlig ausgeschöpft wurde.

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Toni und Helene

Für Freundschaft gibt es keine Grenzen.
Komödie, Drama

Toni und Helene

Für Freundschaft gibt es keine Grenzen.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Wenn man glaubt, "Toni und Helene" agiert völlig vorhehrsehbar, wird man zu guter Letzt doch noch überrascht, wenn nicht gar überrant - das erzählerische Tempe, welches der österreichische Film an den Tag legt, lässt manchesmal die Logik hinter sich, mag man diesbezügilch jedoch allzu gerne ein Auge zudrücken. Mehr oder minder zufällig erinnerrt "Toni und Helene" an "Thelma und Louise", wirkt hierbei jedoch alles andere als wie ein billiger Abklatsch. Durchgängig sympathisch, fesselnd und bewegend schaffen die unterschiedlichen Damen es, sich ins Herz des Zuschauers (zugegeben: vermutlich eher in die Herzen der Zuschauerinnern) zu mogeln und den Wert der Freundschaft aufzuzeigen, ohne auch nur eine Sekunde lang den moralischen Zeigefinger zu schwingen.

Die bittersüße Note rundet das Gesamtwerk ab; ein wenig schwierig mag für den ein oder anderen Filmguckern der österreichische Akzent sein - wer mag, schaltet somit schlichtweg den Untertitel ein und erlebt eine Darbietung, die meines Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit erlangt hat.

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Monster Summer

Abenteuer, Fantasy

Monster Summer

Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Monster Summer" ist ein durchaus jugendtauglicher "Horror"Film, welcher vor gruseligen Elementen nicht Halt macht, jedoch die Grenze zur eher lockeren Umsetzung nie überschreitet Mel Gibson beweist abermals, dass er in unterschiedlichsten Rollen überzeugen kann, während die Kinderdarsteller ebenso authentisch wirken und agieren dürfen. Natürlich ist insbesondere für erwachsene Zuschauer die Handlung recht vorsehbar, unterhält "Monster Summer" dessen ungeachtet und und lässt keinerlei Langeweile aufkommen. Die Geschichte von Zusammenhalt, Außensteitertum, Verlässlichkeit und wahrem Grauen erinnert an eine softe Veriante von "Summer of 1984", punktet mit ganze viel Charme, Wortwitz und erzählerischen Tempo.

Für mich als erwachsener Zuschauer durchaus sehenswert, wenngleich hier die einmalige Sichtung durchaus ausreichend erscheint.

ungeprüfte Kritik

Das Verhör

Krimi, Drama

Das Verhör

Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Das Verhör" ist gewiss kaum vergleichbar mit (deutlich) morderneren Justizthrillern, hat mich persönlich dennoch von der ersten Minute an gefesselt. Das Kammerspiel zeigt wie nebenbei deutlich auf, wie sehr manche durch ein Verhör in eine Ecke gedrängt werden, aus der man ab einem ungewissen Zeitpunkt nur noch einen Ausweg finden möchten. Allzu viel darf man über die Hanldung nicht verlautbaren, ist diese streng genommen in einem Satz zusammenfassbar. Naturgemäß gestaltet sich der Film sehr dialoglastig, hierbei jedoch durchgängig interessant und aufschlussreich. Eine solche Umsetzung muss man mögen, gewissermaßen auch die richtige Stimmung an den Tag legen, um sich von der dichten Atmosphäre und dem überzeugenden Schauspiel einfangen zu lassen.

Jene Front, die auch eine Vorliebe für die alten Hitchcock Umsetzungen haben, können hier gewiss einen Blick riskieren.

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My Sailor, My Love

Es ist nie zu spät für die Liebe.
Drama, Lovestory

My Sailor, My Love

Es ist nie zu spät für die Liebe.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Einen der ruhigen, gefühlvollen und doch zugleich spannenden wie mitreissenden Filme findet der geneigte Zuschauer in "My Sailor, my love" vor; darf dieser die zarte Annährung zweier Persönlichkeiten beobachten, die eine andere Altersgruppe weitab von Mainstream innetragen.

"My Sailor, My Love" geht auf vielfältige Art und Weise unter die Haut, schmerzt durch die erzwungenen Entscheidungen, die aufgegebenen Kämpfe dank nicht immer nachvollziehbarer Manipulationen von außen hin. Brid Brennan verkörpert die nach außen hin starke und innerlich verletzliche Annie derart authentisch, dass man als Zuschauer vergisst, lediglich einen Film zu gucken. Kleine humorvolle Szenen lockern das Gesamtwerk auf und begründen die zarten Bande, die Annie zu Howard knüpft - "My Sailor, My Love" spricht vermutlich vorrangig weibliche Zuschauer an, geht vollends ans Herz und macht gewissermaßen wütend.

Ein Film, der meine Erwartungen vollends übetroffen hat und lange nachwirkt.

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Nightman

Thriller, Horror

Nightman

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Nightman" war für mich einer der enttäuschendsten ausgeliehenen DVDs, wird die hinterlegte Handlungsbeschreibung dem tatsächlichen Wirrwarr des filmischen Machwerks nicht mal ansatzweise gerecht. Vieles wird thematisiert, angedeutet, verworfen, neu aufgegriffen und im Nichts zurückgelassen - völlig überladen und somit zugleich unausgereift vermag der vermeintliche Horrorthriller kaum, mich als Zuschauer kontinuierlich zu fesseln. So wirklich klar wird nie, auf was "Nightman" nun eigentlich hinaus laufen möchte, hebt sich das Ganze somit zumindest von dem, was man erwartet und im Grunde seines Herzens auch schon viel zu oft gesehen hat, ab. Zufriedenstellend ist dieser Aspekt indes nicht; habe ich nicht nur während der Sichtung irgendwann die Konzentration verloren, sondern abschließend sogar das Interesse. Ein Film, den man mit Beginn des Abspanns mit einem rigorosen "aha" aus dem Player puzzelt und alsbald vergisst.

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The Whole Truth - Lügenspiel

Schwören Sie, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Drama, Krimi

The Whole Truth - Lügenspiel

Schwören Sie, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Drama, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Fans von Justikthrilern kommen hier nicht zuletzt Dank der großartigen Besetzung und damit verbundenen darstellerischen Leistungen vollends auf Ihre Kosten; bleibt "The Whole Truth" auch insbesondere Dank der Rätselhaftigkeit des Angeklagten bis zuletzt spannend. Es mag auf der Hand liegen, dass zum Ende eine mehr oder minder große Offenbarung kommt, so dass diese von Natur aus kaum mehr mitreißend-überraschend sein kann - dessen ungeachtet empfand ich "The Whole Truth" als durchaus ansehnlichen Film, den ich mir auch mit gewissem Abstand zum frisch Gesehenen gewiss erneut anschauen werde.

ungeprüfte Kritik

Queer

Drama

Queer

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Daniel Craig als homosexueller gebildeter Dauer-Single ist zweifelsfrei einen Blick wert, füllt der Schauspieler diese für ihn eher ungewöhnliche Rolle überraschend authentisch aus. "Queer" ist im Grunde eine Art dramaturgischer Liebesfilm und Biographie zugleich, fängt dieser die von mir vermutete Stimmung der 50er Jahre überzeugend ein und bleibt trotz der überlangen Spielfilmzeit wie auch dem Aspekt, dass im Grunde genommen nicht viel passiert, von Anfang bis Ende interesssant. Wahnsinnig fesselnd, spannend oder gar mitreißend agiert "Queer" bedauerlicherweise nicht, hat man eher das Gefühl, ein beinah sehnsuchtsunerfülltes Leben (und Sterben) im Zeitraffer zu betrachten. Was bleibt, ist ein dennoch ein Gefühl, einen gelungenen Nachruf gesehen zu haben - ob man das Ganze wiederholt ansehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

ungeprüfte Kritik

Ghost Project

Manches sollte ungesehen bleiben.
Thriller, Science-Fiction

Ghost Project

Manches sollte ungesehen bleiben.
Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Mit einer recht vielversprechend klingenden Handlungsbeschreibung vermag "Ghost Project" den Zuschauer gebannt-gespannt auf das Gezeigte schauen zu lassen - tatsächlich macht der Film dramaturgisch vieles richtig, kann man überdies über die darstelleriischen Leistungen kaum ernsthaft mokiert sein, wenngleich die Figuren also solche weitaus mehr Tiefe benötigt hätten, um den Filmgucker zu fesseln. Der Verzicht auf möglichst brachiale Schockeffekte gefällt mir persönlich gut, kann die angespannte Stimmung / Atmosphäre bekanntlich auch auf völlig andere Weise umgesetzt werden. Bedauerlicherweise scheint sich "Ghost Project" in mehreren Details selbst im Weg zu stehen, bleibt vieles als Füllstoff angedeutet, während der Thrill unglückseligerweise zunehmend verpufft, je weiter die Spielfilmzeit voranschreitet. Vereinzelt wirkt das Ganze, als hätten sich die Macher nicht für eine bestimmte Richtung entscheiden können, bleibt "Ghost Project" hierdurch jedoch immerhin ein eigenes Filmprojekt statt wie ein ein weiteres Abziehbild gewisser paranormaler Kassenschlager zu agieren.

Für die einmalige Sichtung absolut in Ordnung.

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Freud - Jenseits des Glaubens

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Anthony Hopkings als Siegmund Freud war der Grund, weshalb ich mir die Verfilmung, von der ich bis dato noch rein gar nichts je gehört oder gesehen hatte, auf DVD auslieh. Die Idee einer Begegnung zwischen einem weniger berühmten Literaturwissenschaftlicher und dem berühmten Psychotherapeuten ist gewiss interessant, die Gespräche fesselnd, das Schauspiel überzeugend. Gleichwohl zieht sich "Freud - Jenseits des Glaubens" ein wenig in die Länge, so dass die zuschauerliche Geduld auf die Probe gestellt wird. Eine wirkliche handfeste Handlung außerhalb des Gespräches gibt es an für sich nicht, wenige Rückblenden lockern die Dialoge auf, fühlt man sich abschließend jedoch etwas ratlos, weist der Abspann darauf hin, dass es eine solche Begegnung nie gegeben hat. Ob es somit nun unbedingt Not tat, das "Streitgespräch" hinsichtlich einer Glaubensfrage imaginäar von Freud führen zu lassen... mag Geschmackssache sein.

Für mich war die Sichtung interessant, gleichermaßen jedoch nichts, was ich als Filmtipp weiterempfehlen würde.

ungeprüfte Kritik

Heldin

Drama

Heldin

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Heldin" taugt gewiss nicht dazu, in allzu vielen Zuschauern den Berufswunsch Richtung Pflegefachkraft zu erwecken - viel zu authentisch wird Florias Schicht auf die Leinwand gebracht, viel zu intensiv spürt man die Überforderung, der sich die genannte Heldin Tag für Tag zu widersetzen versucht. Patienten, die kein Warten, keine Rücksicht und keine Freundlichkeit kennen wollen, saugen die letzte Kraft aus dem Personal heraus, während gleichermaßen die Chefetage bisweilen weitere Hürden aufstellt. Die Sichtung von "Heldin" macht - bis auf eine Szene mit einem Privatpatienten - kaum wirklich Spaß, liegt eher schwer auf der zuschauerlichen Seele und macht gewissermaßen auch Angst. Dass sich etwas ändern muss, liegt nicht nur durch die brillante Umsetzung von "Heldin" auf der Hand - das keien Lösung in Sicht ist, hallt lange nach.

ungeprüfte Kritik

Unbroken

Überleben. Mut. Vergebung. Eine unglaubliche, wahre Geschichte.
Kriegsfilm, Drama

Unbroken

Überleben. Mut. Vergebung. Eine unglaubliche, wahre Geschichte.
Kriegsfilm, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
"Unbroken" hat mich von der ersten Minute an völlig in seinen Bann gezogen, bleibt das Gesamtwerk durchgängig spannend und der Zuschauer als solcher nicht zuletzt fassungslos. Es dürfte jedem bewusst sein, dass ein Kriegsgefangener unterdrückt, zu Diensten gezwungen und leider allzu oft nicht nur gedemütigt, sondern auch gefoltert wird. "Unbroken" zeigt auf intensive Art auf, wie weit manche Machtdemonstrationoen gehen können, ohne dabei auf möglichst verstörende Großaufnahmen zu setzen. Die gut gewählten Schlussbilder nebst Texttafeln runden das Gesamtwerk neben der durch die Bank überzeugenden Besetzung vollends ab. "Unbroken" ist ein ungemütlicher, dennoch auf gewisse Art und Weise mutmachender Film, der mich in seiner Umsetzung und Wirkweise positiv überrascht hat.

ungeprüfte Kritik

Denk wie ein Mann

Lasst die Psychospiele beginnen.
Komödie, Lovestory

Denk wie ein Mann

Lasst die Psychospiele beginnen.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Sympathisch, locker-leicht, leicht dramaturgisch und durchgängig unterhaltsam - "Denk wie ein Mann" ist trotzdem kein Film, der lange Zeit im Gedächtnis bleibt. Die Versuche der Frauen, ihre Männer auf geschickte Art liebevoll zu manipulieren, hat gewiss einen Kern inne, in denen der Zuschauer sich wie auch das andere Geschlecht wiederkennen wird. Überaschungen indes sucht man im dem Gesamtwerk vergebens, ist das meiste nicht nur vorhersehbar, sondern regelrecht schablonenhaft dargetan. Für einen gemütlichen Fernsehnachmittag durchaus gelungen, jedoch nichts, was man sich auf alle Zeit ins heimische Filmregal stellen möchte.

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Wackersdorf

Wehrt euch, leistet Widerstand!
Deutscher Film, Drama

Wackersdorf

Wehrt euch, leistet Widerstand!
Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Themen rund um sog. "atomare Wiederaufbereitungsanlagen" sind vom Grund auf bereits bedrückender Natur, bleibt "Wackersdorf" trotz des ernsten Themas, der politischen Debatten und dem Abwägen des Für uns Widers einzelner Beteiligter tatsächlich spannend wie packend. Gewiss darf man hier kein actionreiches, melodramatsiches Schauspiel erwarten, gingen die Macher insgesamt eher nüchtern denn unterhaltsam ans Werk. Dennoch kommt bei der Sichtung keinerlei Langeweile auf, fühlt man sich ggf. erneut ertappt, wie wenig man eigentlich selbst von den Vorkommnissen im eigenen Land mitbekommen hat, da das "öffentliche Interesse" zumeist anderen Themen gilt.

"Wackersdorf "wirkt durchgängig authentisch - nicht nur, weil es dies ist, sondern weil die Stimmung der 80er Jahre vollumfänglich eingefangen wurde. Obzwar es sich vorliegend nicht um einen Film handelt, den man sich wieder und wieder ansehen wird, so ist dieser zweifelsohne sehenswert wie auch nachwirkend.

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Zikaden

Drama, Deutscher Film

Zikaden

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 28.02.2026
Grundsätzlich empfand ich "Zikaden" als interessanten Einblick in das bisweilen orientierungslose Dasein zweier recht unterschiedlicher Frauen, deren jeweiliges Hadern mit der jeweiligen Jetzt-Situation als Verbindung agiert. Bedauerlicherweise hält sich das Drehbuch an den Knackpunkten zurück; deutet vieles an, spricht aber kaum etwas aus oder zeigt gar tiefgründige Gespräche zwischen Isabelle und Anja auf. Die Lösung, um Isabelles Vater eine bessere Pflege zu gewährleisten, liegt bei "Zikaden" vollends auf der Hand, überrascht somit den Zuschauer genauso wenig wie die Offenbarung, dass Anja nur bedingt ehrlich ist. Die Fragen nach dem "warum" werden an vielerlei Situationen nicht beantwortet; gleichermaßen bleiben auch die Eheprobleme zwischen Isabelle und Philippe kaum greifbar, während Greta als Leitmotiv für latente Überforderung bishin Vernachlässigung agiert. "Zikaden" endet sodann mittendrin, lässt den Zuschauer ratlos zurück - man kann nur raten, ob sich Isabelle schlussendlich der Bequemlichkeit halber arrangiert, sie durch eine Wendung eine Art Erleichterung und Start in das wirklicch eigene Leben empfinden kann. Fakt ist, dass "Zikaden" eine Raum für eigene Gedanken übriglässt - allerdings ist ebenso Fakt, dass der Zuschauer nicht unbedingt so ergriffen sein wird, dass er hierzu überhaupt die Muße fühlt.

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Bone Lake

Thriller, 18+ Spielfilm

Bone Lake

Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 23.02.2026
Für meinen Geschmack ein durchgehend packender Thriller, der den Zuschauer wie auch die "Ferienhaus"besucher lange Zeit im Dunkeln lässt. Filigrane Bösartigkeiten, offensichtliche Manipulationen, die jedoch jeweils nur der jeweils Beteiligte erkennt, gestalten sich fesselnd wie gewissermaßen unterhaltsam. Dadurch, dass weder das eine, noch das andere Paar konstant sympathisch oder unsympathisch daherkommt, verzichtet "Bone Lake" auf reine schwarz/weiß Zeichnungen und fordert den Gucker immer wieder aufs neue heraus. Im Finale zieht das Gesamtwerk das ohnehin straffe Erzähltempo nochmals an und begründet spätestens hier die FSK18 Freigabe.

Mit dem filmischen Ausgang wird der gezeigte Wahnsinn ähnlich wie bei "Funny Games" abgerundet dargestellt, während die vier Darsteller - mehr gibt es in dem Film nicht - jeweils zu überzeugen verstehen und die Frage zwischen Wahrheit und Lüge gekonnt auf den Zuschauer transportieren.

ungeprüfte Kritik

Distorted

Nichts ist wie es scheint.
Thriller, Krimi

Distorted

Nichts ist wie es scheint.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 23.02.2026
Nicht zuletzt Dank der Besetzung entschied ich mich für die Sichtung des vielversprechend klingenden "Distordet", welcher auch spannungsgeladen anfing und mit Rückblenden auf eine bewegende Vergangenheit der Protagonistin hinweist. Leider wird nie wirklich so richtig erklärt, wie, warum und wodurch Lauren schlussendlich ihren Sohn verloren hat; ebenso wenig läuft die Auflösung rund um die Fragen der Paranoia, Manipulation und scheinbarerer Gedankenkontrolle derartig wirr ins Finale, so dass man zu guter Letzt recht ratlos aus dem Film herausgeht. Die Idee hinter dem Drehbuch mag gelungen sein, die Umsetzung indes ist es nicht. Die geheimen Treffen mit Vernon, welcher unfreiwillig komisch agiert, wirken genauso gekünstelt wie der Besuch der Therapeutin und der Versuch Russels, seiner Frau irgendwie zu helfen bzw. ihre Wahnvorstellungen auszureden.

Definitiv nicht sehenswert.

ungeprüfte Kritik

Flight Risk

Thriller

Flight Risk

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Topher Grace je außerhalb von "Die wilden Siebziger" als ernsthaften Schauspieler wahrnehmen zu können, fällt mir offen gesagt immer noch schwer - durch die Besetzung mit Mark Wahlberg als Pilot gewinnt "Flight Risk" jedoch nahezu automatisch die Action-Note, die das Drehbuch verlangt. Mit einer gelungenen Mischung aus lockerer Unterhaltung, actionreichen, packenden Elementen erschaft "Flight Risk" eine fesselnde Atmopshäre, die den Zuschauer bis zur letzten Minute in seinen Bann ziehen kann. Bedauerlicherweise wird der eigentliche Knackpunkt bereits im Trailer offenbart, so dass es im weiteren Verlauf kaum nennenstwerte Überraschungen im Gesamtwerk geben wird.

Als absolut grandiosen Filmknaller empfand ich das Gesehene zwar nicht, werde mir jedoch - nicht zuletzt dank Prime - den Thriller auch ein zweites Mal ansehen, wurde hier eine zugkräftige Stimmung eingefangen, die sich wie gerufen für ein verregnetes Wochenende zeigt.

ungeprüfte Kritik

Vicious Fun - Ein Serienkiller kommt selten allein

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Überaus gelungene, buchstäblich spritzige Idee, deren Umsetzung zum Großteil begeistert. Hineingestolpert in eine Selbsthilfegruppe für Serienmörder versucht Joel, das beste aus seiner Situation zu machen, ohne enttarnt und sodann ermordert zu werden. Das hohe Tempo, actionreiche Szenen, gelungene Figurenzeichnungen und ein hohes Maß an selbstironisch-schwarzhumorigen Elementen runden "Vicious Fun" auf bravouröse Weise ab. Für meinen Geschmack schießt das Ganze vereinzelt etwas über das gutgemeinte Ziel hinaus, erlebte ich mit diesem Film jedoch insgesamt betrachtet einen durchaus kurzweiligen Abend mitsamt guter Laune. Für Zartbesaitete ist das Gesamtwerk gewiss nichts; für Fans von Serienkillern, die auch eine sympathische Seite an diesen entdecken, jedoch durchaus einen Blick wert.

ungeprüfte Kritik

Cinderella's Curse

Eine blutrote Nacht
18+ Spielfilm, Fantasy, Horror

Cinderella's Curse

Eine blutrote Nacht
18+ Spielfilm, Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Einer der wenigen Filme, die ich nach nicht einmal einer halben Stunde ausgeschaltet habe. Darstellerische Übertreibungen, überkünstelte blutrünstige Szenen, billige Hintergrundbilder und Dialoge, die dise Bezeichnung nicht einmal verdient haben. Mir war bei Sichtung klar, dass es sich nicht um eine hohe Filmkunst handen würde - jedoch gestalteten sich für mich bereits die ersten Minuten deratig nervig, dass ich die Hoffnung, das Werk würde sich noch fangen, alsbald aufgab.

ungeprüfte Kritik

Bambi - The Reckoning

Die Abrechnung
Horror, Abenteuer

Bambi - The Reckoning

Die Abrechnung
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Gewiss darf man nicht mit allzu ernsthaften Erwartungen an "Bambi - The Reckoning" herangehen; stellt dieser jedoch in meinen Augen auf der Tierhorrorfilmskala einen der würdigen Vetreter des Genres dar. Obschon auch hier auf der Hand liegt, wer wohl zu guter Letzt überleben wird, während die blutrünstigen Szenen gekonnt (!) überzogen sind und auch vor einem bisswütigen Klopfer nicht Halt machen, was sodann wieder freiwillig unfreiwillig komisch wirkt... ist und bleibt dieser "Bambi" Film durchaus zugkräftig, unterhaltsam, spannend und stellenweise überraschend emotional. Die knackige Spielfilmzeit, das konstant hohe Erzähltempo und die zumindest einzelne Ausarbeitung mancher Charaktere rundet den besonderen Filmspaß ab - ein wenig mehr Übertriebenheit (insbesondere hinsichtlich des Gebisses des Hirschen) hätte dem Gesamtwerk gewiss gut getan, alles in allem hat mir das Gesehene jedoch zugesagt und hat damit sämtliche Befürchtungen beiseite gekehrt. Für mich ein würdiger Vertreter in meiner ausgewählten Tierhorrorfilmsammlung.

ungeprüfte Kritik

Loop Track

Am Ende lauert der Tod.
Thriller, Abenteuer

Loop Track

Am Ende lauert der Tod.
Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Für meinen Geschmack macht "Loop Track" vieles richtig; weiß man als Zuschauer nie so recht, was man selbst von Ian hält. Mag man ihn, findet man ihn absonderlich, peinlich oder doch irgendwie gruselig? Leidet man mit ihm oder ist er jemand, von dem man selbst am liebsten Abstand halten würde? DIe Mischung der Gruppe, die mehr oder minder zufällig aufeinanderstößt, hätte für einen Film typischer - weil gegensätzlich - nicht sein können, funktioniert vorliegend jedoch erstaunlich gut.

Auch die Atmosphäre, filmische Untermalung und überaschende Szenen gelingen durchaus, so dass ich für meinen Teil bis zuletzt gebannt-gespannt vor dem Bildschirm blieb. Die Auflösung des Ganzen muss man mögen, ,fehlt dem Gesamtwerk überdies noch eine spürbare Note des gewissen Extras - sehenswert empfand ich "Loop Track" jedoch allemale, involviert der horreske Paranoia-Thriller genügend Elemente, um den Zuschauer stetig bei Laune zu halten und miträtseln zu lassen.

ungeprüfte Kritik

Endlich Witwe

Komödie, Drama

Endlich Witwe

Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Von der Handlungsbeschreibung her hatte ich eine etwas schwarzhumorige unterhaltsame Geschichte erwartet, fand mich jedoch in einem recht vorhersehbaren wie auch platten Film wieder, der rasch in Vergessenheit gerät. Anne-Marie als Witwe ist mir viel zu wenig sympathisch, als das ich hier in irgendeiner Art mitfiebern oder auch nur einen Hauch vermittelter Romantik spüren könnte, die ihre Affäre zu Leo begleitet. Zu wenige Überraschungen, zu wenig Gefühl oder gar schwarzer Humor kommen in "Endlich Witwe" zu tragen, so dass es mir schwer fiel, bis zu letzt konzentriert der Handlung, die streng genommen kaum wahrnehmbar ist, zu folgen.

Kein Film , an den ich mich in wenigen Monaten noch erinnern werde und somit auch nichts, was ich wirklich empfehlen könnte. Die Bewertunge "Grauenhaft" wirkt überzogen, als "glanzlos" empfinde ich "Endlich Witwe" jedoch allemale.

ungeprüfte Kritik

Good Boy - Trust His Instincts

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Einen Film aus der Sicht eines Hundes zu erzählen, ist gewiss gleichermaßen gewagt wie auch zugkräftig - schade somit, dass die Macher nicht den ganzen Schritt gingen und den Zuschauer das Gesamtwerk buchstäblich durch die Augen des Retrievers betrachten ließen. VIelmehr wird somit stets der Hund im Kamerafokus gehalten, was bedauerlicherweise eher wie ein Versehen wirkt, als eine absichtsvolle Entscheidung. Menschlicher Protagonist Todd verblasst durch den erzählerischen Fokus beinahe zu sehr, ist seine Erkrankung und sein damit einhergehender Zustand jedoch so sehr Dreh- und Angelpunkt von "Good Boy", dass der gewiefter Zuschauer rasch ahnt, auf was die vermeintlich geisterhaften Erscheinungen hinauslaufen.

Durch die knackige Spielfilmzeit bleibt das Gesamtwerk durchgängig spannend, sorgen zudem durchaus atmosphärische Bilder für ein angenehmes Gruselfeeling - zu guter Letzt fehlt "Good Boy" jedoch der besondere Kniff in der Story, um tatsächlich vollends zu überzeugen.
Somit trotz der gewählten Perspektive eher ein Kann, aber kein wirkliches Muss.

ungeprüfte Kritik

Lazareth

End of Days
Thriller

Lazareth

End of Days
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
"Lazareth" fängt fesselnd an und packt des Zuschauers Neugirde beim Schopf, will dieser naturgemäß wissen, auf was das Ganze hinausläuft. Sind die Mensche da draußen wirklch so gefährlich, wie Lee stetig betont, oder ist das Mitgefühl, zu welchem Imogen und Maeve trotz allem noch fähig sind, der Schlüssel zum überleben?

Mit einer knackigen Laufzeit von rund 80 Minuten bietet "Lazareth" nicht viel Raum für Langatmigkeit, hätte jedoch womöglich gut daran getan, die Vorgeschichte nicht lediglich in einer Art Schnellvorlauf zu erzählen. Was mit Imogens und Maeves Mutter geschehen ist, erfäht man zwar durchaus, nicht jedoch genug über das sodann entstandene Leben der neuformartierten Familie, um sich als Zuschauer vollends auf die bedrohliche Atmosphäre einlassen zu können, die bedauerlicherweise auch viel zu schwach umgesetzt ist. Zu keiner Zeit fühlt sich für den FIlmgucker irgendwas wirklich gefährlich an, nimmt man die Bilder oder auch nur gesprochenen Warnungen eher stoisch dahin, um fürwahr mitfiebern zu können.

"Lazareth" bietet eine wirklich grundsolide Ausgangssituation, die jedoch das, was sie filmisch darstellen könnte, nie wirklich erreicht. Was bleibt, ist leider Mittelmaß.

ungeprüfte Kritik

Simon

Jede Familie hat ihr Geheimnis.
Drama

Simon

Jede Familie hat ihr Geheimnis.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
"Simon" ist ein authenisch wirkender, leise erzählter Film, der durchgäng fesselt wie auch unter die Haut geht. Naturgemäß ahnt der erwachsene Zuschauer mehr, als der zunächst kindliche Simon, dessen Leben hier mehr oder minder als Dreh- und Angelpunkt agiert. Ohne die Kamera stets Großaufnahmen einfangen zu lassen, spürt der aufmerksame Filmgucker die Entfremdung zwischen Vater und Sohn; das Gefühl, dass die Familie sich durch den eingeschlagenden Bildungsweg des jüngsten entfremdet und wie schmerzlich dies für den handwerklich begabten Vater sein mag, der auf einmal das Gefühl erfährt, welches Simon selbst wohl inneträgt - dem anderen nicht gut genug zu sein. Der Spielfilm umfasst mehrere Jahr/zehnte und zieht hierbei den gewillten Filmgucker vollends in seinen Bann. Nicht unbedingt ein Leinwandspektakel, welches auf ewig im Gedächtnis bleibt, gleichwohl jedoch ein Stück, welches nahe geht und schlicht und ergreifend fühlen lässt.

ungeprüfte Kritik

I Like Movies

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Lawrence ist alles andere als die sympathische jugendliche Hauptfigur, agiert dieser eigentlich nahezu ausschließlich egozentrisch als bisweilen unverschämt. Die Worte, mit denen er bisweilen seinen besten Freund überschüttet, lässt aufgrund der unverblümten Ehrlichkeit nicht nur Matt auf der Leinwand, sondern auch den Zuschauer vor der Leinwand förmlich erstarren. Gleichermaßen schließt man Lawrence dank dessen ungezügelter Filmleidenschaft ins Herz, erkennt sich vermutlich in einigen Facetten wieder und versucht, hinter die vermeintlich selbstbewusste Kulisse des Teenagers zu blicken. Etliche kleine Szenen werden hier ganz groß; fühlt sich der Zuschauer selten so hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, dass Lawrence metaphorisch "auf die Fresse fällt" und dem Daumendrücken, dass für ihn alles gut endet. "I like movies" empfinde ich als einen der Filmperlen, die ähnlich wie "Mister May und das Flüstern der Ewigkeit" viel zu unbeachtet bleiben; geht das Gesehene tief unter die Haut, wirkt das Gesamtwerk so unglaublich authentisch und vorstellbar wie mitreißend, dass es bisweilen schmerzt.

ungeprüfte Kritik

Influencer 2

Manche Follower bleiben für immer.
Thriller

Influencer 2

Manche Follower bleiben für immer.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
So sehr mich "Influencer" begeistert hat, so sehr enttäuschte mich "Influencer 2" - die Hoffnung, ein wenig mehr über die Vorgeschichte der eigentlichen Protagonistin CW zu erfahren, wurde nicht erfüllt. Dies allein hätte kein Minuspunkt sein müssen, tritt hier schließlich erneut Madisson, die bereits Hauptbestandteil des ersten Teils war, wieder in den Fokus. Bis zur ungefähren Filmhälfte gestaltet sich der handfeste Psychothriller auch als konstant zugkräftig, fesselnd und atmosphärisch dicht wie düster. Leider kippt spätestens das Finale in ein völlig absurdes buchstäbliches Schlachtfeld, bei dem ich als Zuschauer mir die Frage stellte, ob die Macher dies tatsächlich ernst meinten oder ob das Ganze absichtlich amüsant wirken sollte. Eine Frage, deren Beantwortung eigentlich keine Rolle spielt, agieren jene Szenen weder überzeugend in die eine, noch in die andere Richtung.

Folglich bin ich abschließend froh, hier nicht direkt die DVD gekauft zu haben, wie es eigentlich Dank meiner Begeisterung hinsichtlich "Influcener" beabsichtigt war - der zweite Teil macht zwar vieles richtig, bedauerlicherweise jedoch im Finale viel zu viel falsch, um mich wahrhaftig überzeugen zu können.

Insgesamt somit ernächternd wie auch enttäuschend.

ungeprüfte Kritik

Wake Up

Eine Nacht. Ein Fehler. Kein Entkommen.
Horror, Thriller

Wake Up

Eine Nacht. Ein Fehler. Kein Entkommen.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
"Wake up" stand längere Zeit auf meiner Prime-Watchlist, war ich jedoch stets hin- und hergerissen, was ich anhand der Storybeschreibung wohl erwarten dürfte, ist der Begriff "Horror" bekanntermaßen vielseitig auslegbar, so dass ich erneut etwas überirdisches befürchtete. Tatsächlich riss mich der Psychothriller jedoch von der ersten Sekunde an vollends mit, liefert das Drehbuch dem Zuschauer zunächst die Möglichkeit, die einzelnen Figuren / Persönlichkeiten kennenzulernen und im Gesamtwerk alles andere als banal daherzukommen. Ebenso verzichtet "Wake up" auf unnötige Gewaltorgien, die die Handlung beinahe vergessen lassen - das, was gezeigt wird, ist durchaus bisweilen grausig, bleibt die Atmosphäre jedoch durchaus dicht, die Handlungen zum Großteil glaubwürdig und die unterschiedlichen Persönlichkeiten glaubwürdig. Auflockernde Szenen agieren keineswegs entwürdigend, liegt der allgemein Tenor durchaus auf Ernsthaftigkeit und erinnern in ihrer konsequenten Umsetzung in gewisser Weise an "Unhinged". Durch kleine überraschende Wendungen wie auch Kniffe bleibt "Wake up" konstant spannend und stellt einen der Werke dar, welche mich vollends positiv überrascht wie auch überzeugt haben.

ungeprüfte Kritik

No Filter

Horror

No Filter

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
"No filter" erinnert ein wenig an "Polaroid", setzt hierbei jedoch weitaus mehr auf die Wirkung, die gegenseitige sog. Pranks nach sich ziehen können. Sprich: wer zu oft Spaß macht und hierbei nahezu sämtliche Grenzen überschreitet, wird irgendwann nicht mehr ernstgenommen und steht im Fall der Fälle noch hilfloser dar als die Front, die man zu warnen versuchte. Die Idee der Macher, das Ganze mit dem zunehmenden Trend, alles und jeden dauernd zu filmen, posten und stets weiterzuverbreiten zu kombinieren, bringt einen durchaus fesselnden Beitrag auf die Leinwand. Dass es bei "No filter" irgendwie an einer Erklärung respektive Auflösung mangelt, mag dem ein oder anderen negativ aufstoßen, hat mir indes recht gut gefallen, bleibt der Zuschauer endlich mal wieder gefordert und gefördert, seine eigenen Rückschlüsse zu ziehen. Durch die glaubwürdigen Darstellerleistungen und nicht zuletzt damit verbundene Figurenzeichnungen gelingt mit "No Filter" ein durchaus kurzweiliger recht sehenswerter Film, der gewissermaßen wie nebenbei Gesellschaftskritik liefert und den Zuschauer, der oftmals sein eigenes Mobiltelefon keine 5 Meter von sich entfernt liegen hat, einiges an Tobak.

An "No Filter" bin ich mit einer nicht allzu hohen Erwartungshaltung herangegangen, wurde jedoch durchaus positiv überrascht.

ungeprüfte Kritik

Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film

Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
"Ganzer halber Bruder" liefert genau das, was man anhand des Trailers erwarten darf - Christoph Maria Herbst in einer weiteren Abwandlung seiner Paraderolle; eine Story, die ein wenig abstrus erscheint und trotz der geplanten miesen Schachzüge auf ein happy End zusteuert. So klar auf der Hand liegt, dass der Film gute Laune machen und dabei möglichst leicht agieren soll, vermisse ich hier und dort ein wenig mehr Dramaturgie, Tiefsinn und bisweilen Ernsthaftigkeit. Gewiss punkten diverse skurille Szenen ähnlich wie wirklich bewegende Momente - dennoch bleibt trotz alledem ein Gefühl, dass das ein oder andere Klischee (Stichpunkt: Bewährungshelfer) hätte anders aufgezogen werden können.

Ingesamt betrachtet macht "Ganzer halber Bruder" durchaus Spaß zu gucken, verzichtet der Plot auf Momente, in denen sich einer der Beteiligten vorgeführt führen darf und setzt auch ein gewisses Maß an Realismus. Man mag ankreiden, dass die Wandlung der Brüder zu rasch von statten geht, muss man sich gleichermaßen aber vor Augen halten, dass die Spielfilmzeit naturgemäß begrenzt hat.

Alles in allem hat mir der Film gut gefallen, hätte mich "Ganzer halber Bruder" jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Christoph Maria Herbst weniger überzeugt.

ungeprüfte Kritik

Wolf Man

Das Böse muss draußen bleiben. Beschütze, was du liebst.
Fantasy, Horror

Wolf Man

Das Böse muss draußen bleiben. Beschütze, was du liebst.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
"Wolf Man" setzt nicht auf möglichst blutrünstige Ekel-Szenen, sondern weitaus mehr auf Figurenzeichnung, Dramaturgie und Entwicklung - ein Aspekt, der mich persönlich vollends überzeugt hat. Szenen, in denen man sich ordentlich erschreckt, gibt es eigentlich keine, punktet der Thriller vielmehr mit einer dichten Atmosphäre, Umgebungsaufnahmen und unheimlichen Geräuschen.

Obschon die Story zum Großteil vorhersehbar sein mag, die versuchte Offenbarung keine sein darf und auch der Ausgang nicht sonderlich überrascht, punktet "Wolf Man" nicht zuletzt durch die Bebilderung des inneren wie auch äußeren Kampfes des Infizierten.

Zog Leigh Whannell seinerzeit bereits den Serienmörderfilm völlig neu auf, vermag er ähnliches mit dem Untergenre des Werwolffilmes zu erschaffen. MIr selbst hat "Wolf Man" durchaus zugesagt, gerade weil dieser sich von der üblichen Masse in seiner inneren Gestaltung abhebt.

ungeprüfte Kritik

The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama

The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
Den Trailer zu "The smashing machine" habe ich seinerzeit im Kino gesehen, für die dortige Sichtung hat es jedoch zeitlich nicht gepasst - rückblickend betrachtet eine schicksalhafte Wendung, bin ich kurzgesagt von dem Film einfach nur enttäuscht. Zweifelsohne überzeugt Dwayne Johnson in der teilweise doch recht emotionalen Rolle durchaus, bleibt "The smashing Machine" trotz Einblicken in das Beziehungsleben des Protagonisten Mark und Dawn meines Empfindens nach seltsam oberflächlich. Mich als Zuschauer riss es zudem nicht sonderlich mit, ob Mark nun einen Kampf gewinnt oder verliert - tatsächlich kommt die große Emotion, als der erste Kampf des bis dato Unbesiegten verloren geht, kaum aus sich heraus. Insgesamt plätschert "The smashing machine" eher vor sich hin, lösten auch die Doping-Szenen kaum etwas in mir als Zuschauer aus.

Etwas pflichtschuldigst darf der "echte Mark Kerr" zu guter Letzt einmal durchs Bild laufen, bleibt jedoch bis zuletzt die Frage, ob nicht die Karriere-Geschichte eines anderen ehemaligen Wrestlers zugkräftiger gewesen wäre.

ungeprüfte Kritik

Bastard

Faustrecht der Kindheit
Deutscher Film, Thriller, Krimi

Bastard

Faustrecht der Kindheit
Deutscher Film, Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.02.2026
"Bastard" liefert durchaus sehr interessante Grundsätze, verliert sich aber ab eine ungewissen Zeitpunkt in dem Versuch, möglichst viele Facetten des "Warums" anzudeuten, um auch den letzten Zuschauer abholen zu können. Leider zieht sich das Ganze somit nicht nur unnötig in die Länge, sondern wird auch streckenweise unglaublich unglaubwürdig - keine weitere Vorladung des geständigen Hauptverdächtigen mitsamt seiner Erziehungsberechtigten, sondern eine einzelkämpferische Kommissarin, die sich selbst zur Übernachtungsparty einlädt und vollends auf Beobachtung statt ernsthaften Verhör setzt. Die Spannung, die "Bastard" nich zuletzt durch die glaubwürdige Besetzung vermittelt, leidet unter dem doch etwas zu schwergewichtigen Drehbuch und dem gleichzeitig mangelnden Einblick in die Gespräche, die die Eltern des Entführten eigentlich führen müssten. Zum einmaligen Anschauen sicherlich interessant, jedoch kein Film, den ich unbedingt weiterempfehlen würde.

ungeprüfte Kritik

Out of Control

Drama, Thriller

Out of Control

Drama, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.01.2026
"Out of control" macht gewiss sehr viel richtig, punktet nicht zuletzt mit einer gelungenen Besetzung, die für eine glaubwürdige Darstellung sämtlicher Emotionen sorgt. Der Beginn der Affäre zwischen Marie und Thomas entsteht hier einmal nicht aus purer Lust an der Leidenschaft, sondern vielmehr aus einem Punkt der Verletzlichkeit, Entfremdung und Befürchtung, dem eigenen Ehemann niemals gut genug gewesen zu sein. Zwar mag der geübte Filmgucker früh eine Schlüsselszene erahnen, die erst rückblickend entlarvt werden soll, tut dies dem gesamten Spannungsaufbau jedoch keinerlei Abbruch. Hier und dort wirkt "Out of control" zu sehr auf die FSK12 Freigabe bedacht, mangelt es am letzten Schliff Raffinesse, Bösartigkeit und gefühlter Bedrohung, insgesamt konnte mich der Thriller jedoch durchaus überzeugen.

ungeprüfte Kritik

Growl

Er riecht deine Angst.
Thriller, Horror

Growl

Er riecht deine Angst.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.01.2026
"Growl" muss sich den Vergleich zu "Cujo" gewiss gefallen lassen, gestaltet sich jedoch kaum so klaustrophobisch - der Versuch, mit der Querschnittslähmung der Protagonistin Spannung aufzubauen, schlägt an vielen Szenen, die leider unlogisch bishin unmöglich erscheinen, leider markant fehl. So oft man Elena dabei beobachten darf, dass sie lediglich eine Hand ein Stück weit bewegen kann, so wiederholt kommt es vor, dass sie eben doch bspw. eine Grillzange vom Küchenboden aufheben und in ihrem Schoß platzieren können soll. Dass die Tollwut viel zu schnell ausbricht, mag man zu Gunsten der Spielfilmlänge wohlwollend hinnehmen - leider helfen auch die Rückblenden zu Elenas Schwester nicht, irgendwie Sympathien aufzubauen oder gar ernsthaft mitzufiebern. "Crowl" trägt gewiss ähnlich viel Potential inne wie eben der Chucky-Film, in der die Protagonistin im Rollstuhl saß oder gar "The Night Before Halloween", indem das Opfer / Heldin blind ist - leider hat die Umsetzung seine Möglichkeiten und damit einhergehende spannungsgeladen-bedrückende Atmosphäre nicht erreichen können. Für mich insgesamt leider eher enttäuschend, wirkt selbst der durch die Erscheinung der verstorbenen Schwester vorgelesene Brief des gemeinsamen Vaters eher deplatziert denn dramaturgisch ausgereift.

ungeprüfte Kritik

Candy Land

Thriller, 18+ Spielfilm, Horror

Candy Land

Thriller, 18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.01.2026
Im Grunde genommen kein wirklich schlechter Film für mich, wenn man auch hier und dort etwas Ernsthaftigkeit und Tiefgang vermissen durfte. Auch wenn es den Machern eher an einem Blutbad als an einer christlichen Auseinandersetzung gelegen ist, hat eben diese Note gewiss hier etwas konfrontierendes für sich - schade somit, dass die Figurenzeichnung zum Großteil kaum ernsthaft greifbar bleibt. Viel zu schnell lässt sich Remy auf ihre neuen Kolleginnen ein, während diese ebenso wenige Fragen stellen. Dass dann auch niemand etwas davon mitbekommen soll, wenn 3m weiter jemand ermordet wird (oder gar nur die Leiche irgendwann nochmal ins Bild rückt), zieht "Candy Land" somit dann leider runter Richtung "gutes Mittelmaß, jedoch keine Guckempfehlung". Das tragische Ende indes punktet für sich, kann das Gesamtwerk jedoch vor etwas zu vielen Fremdschammomenten auch nicht wirklich retten.

ungeprüfte Kritik

KillHer

Horror, 18+ Spielfilm

KillHer

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.12.2025
"KillHer" hat mich positiv überrascht, sowohl inhaltlich hinsichtlich mancher unerwarteter Szenen als auch von der mitreißenden Atmosphäre, die gewissermaßen einfach Spaß macht. Sämtliche Mutmaßungen, dass es recht billig, albern und überdreht werden könnte, lösten sich in Wohlgefallen auf, vermag "Kill Her" schlichtweg zu packen und den Zuschauer konstant bei Laune zu halten. Für schwache Nerven ist das Gesamtwerk gewiss nichts, ahnt der gewiefte Filmgucker überdies ab einem ungewissen Zeitpunkt, wo der Knackpunkt (mehr oder minder gut) verborgen liegt - dennoch gibt es an "Kill Her" nicht ernsthaft etwas auszusetzen, sind manche Charaktere exakt so überzeichnet, dass es nicht übertrieben, sondern immer noch realistisch wirkt. Die Spielzeit vergeht wie im Fluge, die Ernsthaftigkeit des Ganzen wird nicht von dem schwarzen Humor überzogen - für mich einer der Filme, der mich in der Tat positiv überrascht hat und den ich mir gewiss auch nochmal ansehen würde.

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The Ugly Stepsister

Wer schön sein will, muss leiden.
Horror, Drama

The Ugly Stepsister

Wer schön sein will, muss leiden.
Horror, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.12.2025
Völlig andere Herangehensweise an "Aschenputtel", ohne hierbei so hanebüchen albern zu werden, wie die Masse an horresker Umsetzungen einstiger Disney-Klassiker es hätte befürchten lassen. Die Story bleibt konstant spannend wie gewissermaßen nachvollziehbar, die bitterböse Note, die die Entscheidungen Richtung Schönheitsideal mit sich bringt, ist galant wie zugleich recht grausig in Szene gesetzt. Großer Pluspunkt meinerseits dafür, dass "The Ugly Stepsister" nicht auf groß-bebilderten Blutrausch setzt, sondern den Fokus auf Dramaturgie, Storytelling und Figurenzeichnung legt. In der Tat lässt sich mit der Protagonistin mitleiden, bringt man jedoch gleichermaßen Sympathien für die Stiefschwester auf. Anfang, Zwischenspiel wie auch Ausgang gehen durchaus unter die Haut - mir hat "The Ugly Stepsister" außerordentlich gut gefallen, wenngleich ich mich hinsichtlich einer gewissen Großaufnahme in der Scheune frage, ob dies eher ein Jux der Macher war oder tatsächlich erotisch gemeint sein sollte.

ungeprüfte Kritik

The Wailing - Der Tod hat viele Gesichter

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.12.2025
Auch mehrere Tage nach der Sichtung weiß ich nicht so recht, was ich von dem Gesehenen halten soll - so interessant die Geschichte auch sein und so zugkräftig sie beginnen mag, so wenig vermochte sie mich insgesamt zu packen. Irgendwie besteht "The Wailing" aus zwei unabhängig von einander agierenden Episoden, die zu guter Letzt zusammenfinden, jedoch beide für sich - und schon gar nicht zusammengepackt - völlig rund laufen. Dass nicht alles erklärt wird, mag durchaus überzeugend sein; wenn jedoch gewissermaßen gar nichts erklärt wird, hinterlässt das eher eine Spur von zuschauerlicher Unzufriedenheit. Die bedrückend-gruselige Atmosphäre wird hier regelrecht im Keim erstickt, holen die Darsteller zwar jeweilig das Beste aus ihren Rollen heraus, mangelt es "The Wailing" jedoch an viel zu vielen Ecken und Kanten am Feinschliff, so dass das Gesamtwerk eher unausgegoren, wenn nicht gar unfertig wirkt.

Für mich somit enttäuschend und de facto keine Empfehlung wert.

ungeprüfte Kritik

The Screening - Vorstellung des Todes

18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.12.2025
"The Screnning" klang für mich recht vielversprechend, habe ich die DVD jedoch nach nicht einmal einer halben Stunde aus dem Player entfernt. Schlechte Synchronisation gibt es bei Low-Budget Produktionen gewiss zuhauf; derartig störendes sucht man allerdings bis dato vergeblich.
Die gesamten Dialoge wirken durch die völlig unpassenden Stimmen wie auch Betonungen der Sätze regelrecht zermürbent; es wirkt tatsächlich so, als würde jemand, der der deutschen Sprache nur bedingt mächtig ist und die bewegten Bilder nicht sehen, die Texte stur ablesen. Dadurch, dass in einem Kinosaal stetig herumgebrüllt wird, die direkten Sitznachbarn hiervon jedoch nichts mitbekommen sollen und die Hälfte der Protagonisten sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, während andere hysterisch werden, macht "The Screening" sehr schnell keinen Spaß mehr.

Die Story mag durchaus Potential gehabt haben, werde ich dies jedoch nicht mehr herausfinden. Definitiv der für mich schlechteste Film, den ich mir dieses Jahr ausgeliehen habe.

ungeprüfte Kritik

The Devil's Diner

Survive the Night
Horror, Thriller

The Devil's Diner

Survive the Night
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.12.2025
Im Grunde genommen ein sehr solides Drehbuch, eine gelungene Story mit überraschenden Wendungen und einem durch Perspektivwechsel gelungenen Spannungsaufbau - leider fällt es bisweilen schwer, die Protagonistin in "The Devils Dinner" so richtig ins Herz zu schließen und somit entsprechend mitzufiebern. Dadurch, dass Nancy eher unsympathisch, stetig biestig, herzlos und genervt wirkt, fällt es mir als Zuschauer nicht unbedingt leicht, regelrecht um sie zu bangen. Dennoch zog mich das Gesamtwerk durchaus in seinen Bann, lässt wohlwollend über ein paar Logiklöcher hinwegsehen und zu guter Letzt auch gerne beide Augen zudrücken, wenn das übliche "huch, xy müsste zwar längst tot sein, lebt aber doch noch" seinen Platz findet. Volle Punktzahl verdient sich "The Devil's Dinner" gewiss nicht, verfügt schlichtweg über mehr Potentail, als auf die Leinwand gebracht wurde - ein netter Film für zwischendurch ist hier jedoch allemale entstanden.

ungeprüfte Kritik

Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory

Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 17.12.2025
Tatsächlich bin ich davon ausgegangen, dass "Die Rosenschlacht" ein Remake von "Der Rosenkrieg" sein würde - sehr sehr weit gedacht kann man dies auch nach der Sichtung bejahen, fehlt dem neuen Werk jedoch das gewisse Etwas. Es fällt insbesondere schwer, Sympathie zu Ivy aufrecht zu erhalten, so dass ab der ungefähren Filmhälfte kaum etwas von der eingangs vermittelten Liebesgeschichte übrig bleibt. Dies mag exakt die Absicht hinter "Die Rosenschlacht" gewesen sein, verliert sich das Werk jedoch zu oft in dem Versuch, gleichzeitig bissig wie auch schlicht unterhaltsam zu sein. Hier und dort wirkt eine Szene übertrieben, eine andere zu wenig auf den Punkt gebracht - insgesamt durchaus sehenswert, nicht zuletzt aufgrund des gelungenen bitterbösen Endes, retten die Szenen rund um die gemeinsamen Kinder an dem Gesamtwerk jedoch mehr, als den Hauptdarstellern lieb sein mag.

ungeprüfte Kritik

Project Silence

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 13.12.2025
"Project Silence" hat mich insgesamt mitgerissen, mag man ein paar zu künstlich wirkende Effekte verzeihen und auch nicht weiter darüber nachdenken, wie jemand, der in die Tiefe stürzt, wenige Momente später wieder hoch oben Halt an einem über de Abgrund ragenden Fahrzeug findet - die Story an sich mag nicht allzu neu sein, funktioniert aber auf sehr weite Strecken erstaunlich gut. Nicht jede Verhaltensentscheidung diverser Filmfiguren ist nachvollziehbar, darf man aber nicht vergessen, dass der heimische Zuschauer stets abgebrühter beurteilt und entscheidet als steckte er selbst in betreffender Lage.

Die bedrohliche Atmosphäre überzeugt im Zusammenspiel mit der ein oder anderen emotionalen Szene - die politische Entscheidung wirkt leider allzu authentisch, so dass man "Project Silence" einfach mal auf sich wirken lassen darf.

Kein Meisterwerk, in meinen Augen jedoch durchaus gelungen.

ungeprüfte Kritik