Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 22.10.2024
Feelgood-Film, der in einigen Szenen an die Grenze zum Kitsch gerät, diese Grenze aber nie überschreitet. Durch die richtige Dosis an (Selbst-)Ironie werden die beiden Protagonisten (Vater und Tochter) immer wieder geerdet.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 21.10.2024
Der Film ist wirklich super geworden, wenn die letzten 30 Minuten wie die vorherigen 60 gewesen wären hätte es sogar 5 gegeben, er ist etwas falsch einsortiert, aufjdenfall auch den Bereich Horror zuordnen (was auch viele Anbieter machen) und warum der FSK 12 haben soll ist echt fraglich ob das Eltern mit ihren 8 - 10 Jährigen Kindern gemeinsam sehen sollten. Er ist etwas bizarr, hatte aber genau meinen Geschmack getroffen und kann ich nur empfehlen, und auch schon sein vorheriges Werk Sick of Myself.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DaMaggo76" am 19.10.2024
Dass es sich um keinen der üblichen Filme zum bisherigen „Höhepunkt“ menschlicher Abgründe aus der Perspektive der zahlreichen Opfer handelt, sollte jedem bewusst sein, bevor „The Zone of Interest“ im Player landet.
Allein schon der zweideutige Titel weist auf die ungewöhnlich abstrakte Herangehensweise hin: zum einen klar auf das damalige von der SS eingerichtete 40 Quadratkilometer große „Interessengebiet KZ Auschwitz“ und zum anderen, wie eigene Sichtweisen auf die Realität bzw. das Umfeld so eklatant verengt werden können, dass sogar jegliche Menschlichkeit außerhalb dieser persönlichen „Zone of Interest“ quasi komplett verlorengeht.
Dadurch, dass die täglichen Grausamkeiten auf „Vati‘s Arbeitsplatz gleich nebenan“ eben nicht gezeigt werden, sondern in der „Banalität des Alltags“ einer um ihre Familie und die Kinder besorgten Mutter erschreckend selbstverständlich enthalten sind, macht dieser Film o.g. menschliche Abgründe umso deutlicher.
Inhaltlich und künstlerisch ist es für mich der bisher stärkste Film, den ich dieses Jahr im Heimkino angeschaut habe: allein die verfremdete Szene des hastigen nächtlichen Wäscheabnehmens auf dem Balkon sagt schon alles aus, ebenso die minutenlange stille Putzroutine am „Arbeitsplatz“ in der Gegenwart als Totalkontrast und Folge der Vergangenheit.
Der beklemmende Sound unterstreicht die jeweilige Einstellung sehr passend, eine mangelnde Sprachverständlichkeit kann ich nicht bestätigen und gerade auf die Worte kommt es an.
Seine Intelligenz ist künstlich_ Die Bedrohung ist real_
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" am 17.10.2024
Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum viele Menschen große Ängste vor KI gesteuerter Lebenshandlungen haben. Auch wenn das hier für viele übertrieben scheint, wäre so ein außer Kontrolle geratener Lebenshelfer durchaus vorstellbar. Die letztendliche übergeordnete Selbstbestimmung muss immer bei dem Menschen liegen. Was vor Jahrzehnten noch undenkbar war, gehört heute teilweise zu unseren Alltag. Die Botschaft des Filmes ist nicht nur ein erhobener Zeigefinger, sondern auch die Forderung nach vorsichtigen Umgang mit solchen Technologien. Bei knapp 4 Sternen fand ich mich gut unterhalten!
Bewertung und Kritik von Filmfan "Filmvorfuehrer" am 15.10.2024
Definitiv ein Film, den man gesehen haben muss und auch ein drittes Mal schauen kann. Trotz seiner Überlänge besitzt der Film kaum Längen. Darstellerleistungen top! Zählt für mich zu den Highlights des Jahres. Und da gab es heuer nicht viele.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 15.10.2024
Gelungener Haunted-House-Streifen der ruhigeren Sorte. Starkes Ensemble, guter Spannungsbogen, auch wenn die Geschichte keine Neuigkeiten bietet. Von mir gibt's 3,9 Ziebenböcke. Perfekt für einen stürmischen Herbstabend.
Der menschliche Tausendfüßler - 100% medizinisch akkurat.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Jette83" am 14.10.2024
Nachdem viele meinten "muss man sich unbedingt anschauen" hatte ich was anderes erwartet, der Anfang war leider zu vorhersehbar aber trotzdem muss ich zugeben waren einige Szenen, richtig gut vor allem aber finde ich die Rolle des Doktors extrem gut gelungen, bis auf den Schluss der war völliger Blödsinn. Teil 2 schau ich mir als nächstes an aber ob ich nach 4 verschiedenen Trailer anschauen, auch den 3. Teil anschauen werde....wohl eher nicht, kein Wunder das der z.T. in Deutschland noch verboten ist.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.10.2024
Ich bin den Film anders als üblich angegangen und habe folgende Überlegungen gehabt: Megan Fox kann nicht schauspielern, ist aber eyecandy. Will ich sehen. Die Story klingt etwas abgefahren. Also habe ich den Film als reines Guilty Pleasure, als trashige Perle, eingestuft. Und siehe da: Er hat mich prächtig unterhalten, weil die Unlogik, die ich sonst anprangern würde, hier nicht ins Gewicht fällt. Klar fragt man sich, wie minutiös der Ehemann alles vorbereitet haben kann. Man kann sich ebenso fragen, ob man die Handschelle nicht schneller losbekommen hätte, wie die knapp bekleidete Megan die Kälte verkraften kann, wie ein Auge nach Schlüsselattacke heilt usw. Aber wie gesagt hält der Film sein Puplikum auf Trab, ist temporeich, spannend und bisweilen witzig. Als solch billiger Entertainer hat mir der Streifen Spaß gemacht. Fazit: Kurzweiliger Thrillerspaß ohne logischen Hintergrund aber mit viel Tempo und Spannung.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tillkill" am 13.10.2024
Die Spannung in "The Power" baut sich langsam auf, Spezialeffekte sind Mangelware. Tatsächlich kommt der Grusel fast ausschließlich durch die Musik und das düstere Set auf. Die Auflösung ist interessant, insgesamt wird allerdings ein bisschen arg viel geschrieen und gewimmert. 3,7 Petroleumlampen.
Wenn das Gesetz versagt, sorgt er für Gerechtigkeit.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "WolfWolfson" am 13.10.2024
Endlich wieder ein Kracher mit Statham. Geliefert wie bestellt, nicht so ein Mist wie "Meg". Da sagte er selber, mehr Action wäre besser gewesen, war halt für den chinesischen Markt und für Disney. Aber jetzt dieser Topfilm , super. Der Schluss deutet auf eine Fortsetzung hin.
Bewertung und Kritik von Filmfan "NicoleHoelzl" am 12.10.2024
NEO RAUCH - DIE SPHÄRE DER SINNE
Eine großartige Dokumentation, die tief berührt - danke an Katja Wildermuth und Nicola Graef für die Hingabe und Geduld, dieses Portrait entstehen zu lassen.
Hingabe - das ist es, was Neo Rauch ausstrahlt.
Fast scheint es so, als ob alles Außen nur Notwendigkeit des Seins sei.
Es geht offensichtlich nicht darum, Teil eines Kunstbetriebs zu sein, egal welche astronomischen Summen für seine Werke bezahlt werden.
Es ist die Kunst selbst, die mit unbeirrter Gewissheit den Weg zum Ich, und zugleich zum Betrachter, findet.
Der Schlüssel liegt wohl im Trauma des tragischen Bahn Unfalls, des frühen Verlusts beider Eltern. Das Entgleisen, aus der Spur geraten, drüber hinwegfahren, der dunkle Tunnel ohne Ahnung, wann das Licht am Ende desselben erreicht sein wird, das verletzte Vertrauen, Einsamsein, Zerstören einer Kindheit und die Hilflosigkeit, es notgedrungen hinnehmen zu müssen. Wer solches Leid erfährt, kann solche faszinierenden
(Alb-)Traumwelten in Bildern erzählen...
Das Talent des Vaters, das in ihm weiterlebt und sich eigene kreative Wege bahnt....
Die mysteriöse Farbgebung, die schlafwandlerisch-entrückten Gestalten, welche an alte Werbegrafiken oder die Jahrhundertwende erinnern - universell in ihrer Präsenz, unnahbar und in sich gekehrt wie er selbst - nie in realer Interaktion, gekleidet in einen Mantel der Distanziertheit.