Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 02.10.2025
Letzendlich ist "Reality" lediglich die Visualisierung eines Verhörs/einer Durchsuchung. Dementsprechend beinhaltet der Film nur sehr wenige Schauplätze und Rollen. Und Handlungen. Da die Transkription zum Teil zensiert ist, fehlen zudem bei der Inszenierung einige Stellen, sodass man lange nicht weiß, um was es inhaltlich genau geht. Dies wird erst am Ende des Films durch eingestreute Ausschnitte von TV-Interviews u. a. deutlich.
Wenn die zugrunde liegenden Daten wahr sind, zeugen Auftreten und Vorgehen mancher Sicherheitskräfte nicht unbedingt von Professionalität. Zumindest gemessen an hiesigen Maßstäben, sofern man diese überhaupt beurteilen kann. Aber auch die sog. Whistleblowerin erscheint ungeachtet hoher Sicherheitsfreigabe und offensichtlich außerordentlicher Begabung relativ einfältig und naiv.
Auch deshalb wirkt der ganze Film entsprechend eintönig, trocken und karg, um nicht zu sagen langweilig. Das Ganze ist sehr spannungsarm, überwiegend emotionslos und ungefähr so fesselnd wie ein Bewerbungsgespräch. Dafür benötigt man schon ordentlich Sitzfleisch. Trotz des kontroversen Themas scheinen die Geschehnisse selbst immerhin urteilsfrei und objektiv dargestellt worden zu sein, lediglich am Ende des Film ist eine Wertung erkennbar. Erscheinung, Gestik und Mimik etc. der Beamten vor Ort sind hingegen fraglich und könnten ggf. aus der Feder der Macher stammen. Das wissen wohl nur die Beteiligten selbst.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Pumpkineater" am 02.10.2025
Eigentlich ist die Story recht simpel: Eine verzweifelte Frau bittet einen Unbekannten, ihren kleinen Sohn zu finden, der kürzlich verschwunden ist. Aber wie "Steppenwolf" diesen Plot umsetzt und ausschmückt, ist schon sehr ungewöhnlich und irgendwie auch beeindruckend. Der Titel ist übrigens nicht eingedeutscht, der Film heißt auch im Original so und bezieht sich dabei auf den gleichnamigen Roman von Hermann Hesse.
Von Anfang an wird durch die kargen Landschaften, einfachen Bauten, anarchistischen Zustände und rauen Charaktere eine deutliche Endzeitstimmung verbreitet. Der schlichte Electro-Soundtrack spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Die Machart des Films lässt sich am ehesten als eine Art Roadmovie beschreiben, während die Hauptrollen extrem ambivalent sind. Das gilt sowohl für den zynischen, verrohten Protagonisten, der mit seiner kernigen Optik ein wenig an Mad Max erinnert, als auch für seine weibliche Begleitung, die ebenso furchtlos und tugendhaft wie eingeschränkt und verschlossen zu sein scheint.
Die Hintergründe der bedrückenden Geschichte sowie diverse Szenen sind überaus hart und brutal, jedoch ohne dabei reißerisch oder geziert zu wirken. Dadurch wirkt der Film umso drastischer und erzeugt eine fast einzigartige Atmospähre aus Trostlosigkeit, Leere, Kühnheit, Nihilismus, Gewalt und Hass. Insofern sicherlich kein Film für jedermann oder jeder Zeit. Wer hingegen unkonventionelle Streifen mag, die alles andere als zimperlich sind, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 01.10.2025
Ein Experimentalfilm und bedauerlicherweise kaum mehr. Der SciFi-Aspekt ist in DIVINITY eher reine Makulatur. Zudem nervt das Bild im Schwarz-Weiß-Ton gewaltig. Wer auf solcherlei Produkte steht, sollte sich das Werk unbedingt anschauen. Für die übrigen 98% des potentiellen Publikums ist dieser Spielfilm (wenn denn man ihn so überhaupt nennen möchte) nicht zu empfehlen. Zu dieser Gruppe zähle ich auch mich. 1,80 Anti-Aging-Sterne in Stop-Motion.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 01.10.2025
Nette Science Fiction Alien Space Opera, die allerdings enorm viel Potential verschenkt. Zudem nerven in CONTROL ROOM die unglaubwürdigen Figuren. Ansonsten ist der Streifen recht ordentlich gemacht und vor allem durchweg spannend. Gleichwohl muss man dieses Werk nicht unbedingt gesehen haben. 2,60 unkontrollierte Sterne im Kontrollraum.
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 01.10.2025
Sehr merkwürdig gemachter Film. Einerseits geht es um die "Shadow Wolves" eine Elite Truppe, die sich dem Kampf gegen Schleuserbanden stellt, anderseits um einen britischen Agenten, der fernab eine Mission verfolgt. Beide Stories sind sehr grob miteinander verbunden, so hatte ich das Gefühl, das ich zwei halbe Filme gucke, die miteinander zusammen geklebt wurden. Dadurch wirkte alles etwas wirr und unausgeglichen. Schade, denn vom Schauspiel und den Charakteren wäre mehr drin gewesen.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Für so einen nicht ganz hohen 18er Budget würd ich sagen kann man schon ehr sagen das es sich wenigstens um einen "echTen" Film handelt. daher auch hier 3 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Dieses Werk ist auch super krass gut geworden, ob jetzt natüürlich alles so stimmt wie es suggeriert wird, und ob alles so sein könnte müssten wir auf SweetTooths Meinung warten ;-).
Bewertung und Kritik von Filmfan "SynTh" am 30.09.2025
Das ist auch wirklich ein sehr netter / guter spanischer Film, es geht um so einen Clique wenn ich mich richtig erinner ist bestimmt 2018 / 19 bei Kinowelt gewesen, wo ich diesen mein ich gesehen hatte.