Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" aus Ansbach am 28.07.2026
Der heutige Social-Media-Trend des menschlichen Exhibitionismus bzw. der Geltungssucht von Individuen wird, typisch skandinavisch, satirisch überhöht. Entsprechend sind viele Fremdschamsituationen implizit.
Ich fand ihn amüsant und habe mich bisweilen ganz schön aufgeregt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 28.07.2026
Ein Horrorfilm mit einer Handlung, die wir so, oder so ähnlich nun schon mehrfach hatten. ROB1N kann hierzu leider absolut nichts neues beitragen. Stellenweise wirkt das Werk sogar ein wenig wie ein B-Movie. Dies soll allerdings keine negative Bewertung sein, denn als Gruselstreifen funktioniert ROB1N ganz ordentlich, während die Beziehungsgeschichte und der Gangster-Aspekt eher überflüssig daherkommen. 2,60 Robotik-Sterne in Wales.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" aus Ansbach am 27.07.2026
Sky Captain and the World of Tomorrow trifft In ihren Augen (Originaltitel: El secreto de sus ojos) und die schauen bei Dogville vorbei. Dann treffen sie zufällig auf Sin City, aber die Gewaltorgie fällt aus. Stattdessen hält etwas Kultur Einzug.
Mich nerven ja solche Filme, bei denen man sieht, dass die Schauspieler in irgendwelchen Kulissen (wenn überhaupt) herumkraxeln. Eindrücklich im Bonusmaterial zu beäugen. Die Geschichte ist gut, und überraschend verzwickt, sodass sich der Film lohnt. Die Sehgewohnheiten werden hier etwas aus den Fugen gebracht.
Zusätzlich hat mich genervt, dass die Akustik hundsmiserabel ist, und man die Leute teilweise kaum versteht.
Basierend auf einer Geschichte von Haruki Murakami.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" aus Ansbach am 27.07.2026
Jetzt wird mir so Einiges klar: einer der Autoren des Films ist Haruki Murakami.
Jim Jarmusch hatte an dem Film sicher seine helle Freude.
Der Film ist rätselhaft und häufig langatmig, mit vielen Nebenschauplätzen, die auch mal ins Nichts führen. Viele Themen unserer Zeit werden aufgegriffen. Den Figuren haftet allesamt etwas sehr melancholisches an. Und alle wirken sie einsam. Die Protagonisten sind teilweise so phlegmatisch und teils auch arrogant, dass man während des Schauens gern Hanteln stemmen oder einen Boxsack bearbeiten würde.
Wie auf IMDB eine 7.4 zustande gekommen ist, ist mir ein Rätsel. Der Film ist nicht schlecht, aber da ist noch viel Luft nach oben.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 27.07.2026
Einzig die Geschichte von THE GANGSTER, THE COP, THE DEVIL ist wirklich gut. Schon der Handlungsverlauf ist grenzwertig. Das Over-Acting des Kommissars ist bereits schon nicht mehr ertragbar. Zudem können viele inhaltlichen Aspekte des Kriminal-Thrillers absolut nicht überzeugen. Vielleicht kann ja ein US-Remake so einige Mängel gerade biegen. 2,30 Serienkiller-Sterne in Südkorea.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.07.2026
Das nenne ich mal eine Überraschung! Ursprünglich hatte ich ein billig erstelltes Filmchen im Sharknado-Stil erwartet, aber "Benny loves you" ist verdammt gut getrickst. Und nicht nur das: Die schwarzhumorige Splatterkomödie ist im Ganzen gut gelungen und hoch unterhaltsam. Bereits der Prolog ist atmosphärisch und die musikalische Untermalung darf man wohl als Hommage an Nightmare on Elm Street verstehen. Der Film ist keinesfalls dilletantisch heruntergekurbelt, sondern hat hervorragende Kameraeinstellungen und Spielereien in Zeitlupe parat. Scharfes Bild und ordentliche Spezialeffekte. Alles viel hochwertiger, als man denkt. Man muss sich nur auf eine mordende Muppetfigur einlassen können und ein Herz für trashige, leicht verrückte Filme haben. Fazit: Nennen wir es mal Edeltrash. Eine gut gemachte, blutige Komödie, die großen Unterhaltungswert besitzt und Spaß macht.
Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" aus Delligsen am 26.07.2026
Märchenstunde mit Action-Einlagen.
So leid es mir tut, aber bei -Greenland 2- scheint den Story-Schreibern nicht wirklich eine belastbare Idee zu einer guten Fortsetzung eingefallen zu sein. So spannend, emotional und teilweise auch wirklichkeitsgetreu Teil 1 daherkam, so aufgesetzt und wenig nachvollziehbar ist die Fortsetzung geraten. Neben guten Action-Szenen und starken Animationen ist es leider die Story, die, jedenfalls meiner Ansicht nach, komplett versagt. Da ist eher Märchenstunde als Action-Thriller angesagt. Aber sie wissen ja, das ist eine Einzelmeinung.
Obwohl es die Garritys in den sicheren Bunker auf Grönland geschafft haben, sind sie noch nicht in Sicherheit. Die Außenwelt ist auch Jahre nach dem Meteoriteneinschlag toxisch und feindlich gesinnt. Als dann auch noch der Bunker durch tektonische Beben zerstört wird, sind die Garritys wieder auf der Flucht. Sie wollen den Einschlagskrater des Meteoriten in der Nähe von Frankreich erreichen. Dort könnten die Lebensbedingungen besser sein. Eine Odyssee durch über einen zerstörten Planeten beginnt…
Das war für mich eher schlichtes Mittelmaß in Sachen Filmkunst. Regisseur Ric Roman Waugh konnte vermutlich nicht mehr aus dem dürftigen Drehbuch von Chris Sparling und Mitchel LaFortune rausholen. Da fehlte jeglicher roter Faden und die Story war derart konstruiert, dass ich persönlich eher an eine Märchenstunde als an einen starken „Endzeit-Thriller“ denken musste.
Schlimm. Schlimmer. Bad Cop. Smart wie Beverly Hills Cop, zielgenau wie eine Lethal Weapon.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" aus Berlin am 26.07.2026
Wirkt insgesamt eher wie ein besseres C-Movie: etwas unausgegoren, mäßig inszeniert und weder richtig spannend noch durchgehend komisch. Seann William Scott ist seiner Paraderolle allerdings treu geblieben: Stifler ist offenbar nur älter geworden, denn kaum in der Stadt, nimmt er sich gleich die Lehrerin vor. Er sorgt insgesamt mit seinem rauhbeinigen Auftritt immerhin für einige unterhaltsame Momente. Gegen Ende gibt es außerdem noch einen kleinen, ganz netten Twist. Kann man sich einmal ansehen, verpasst aber auch nicht viel.
Bewertung und Kritik von Filmfan "PvD61" aus Mittweida am 25.07.2026
Trotz Aaron Eckard ist der Spannungsbogen recht flach. Es gibt keine wirklichen Höhen und Tiefen, keine Spannungsmomente. Die Story plätschert einfach vor sich hin - da können auch die wenigen spannenden Momente nicht viel retten.