Nürnberg

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 14.09.2026
Ehrlicherweise traue ich mir nicht mal im Ansatz zu, eine ähnlich wortgewandte Rezension zu schreiben wie Chris, möchte aber zumindest mal sagen, dass ich diesen Gerichts-Thriller wirklich sehr spannend fand und auch "packend" inszeniert.

Die Hauptdarsteller waren sehr stark mit Michael Shannon, Rami Malek und natürlich Russell Crowe.

Das Thema mit DEM Prozess, um einen ganzen Weltkrieg "abzuschließen" ist natürlich auch kein sehr leicht bekömmliches und der Film stellt hier Überwiegend die Psychologie eines Narzisten in den Vordergrund und arbeitet natürlich auch die Verbrechen eines Regimes auf und versucht außerdem auch auf das Thema Schuld einzugehen.

Zwar kein leichter, aber dennoch ein kurzweiliger Streifen.

Note 1

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Shelter

Action, Thriller

Shelter

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "blackfreddy1" aus Landsberg/OT Sietzsch am 13.09.2026
Man bekommt schnell den Verdacht, dass ähnliche Story schon oft gesehen wurde. Und das stimmt auch, nur in anderer Verpackung. Tut der Spannung aber keinen Abbruch, da der Hauptakteur in alter Manier weiß sein Publikum zu unterhalten. Langweilig wird es nie und so wird zum Ende der Bösewicht zur Strecke gebracht. Bei 3-4 Sternen kann man nichts falsch machen!

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Roofman - Der Hochstapler

Basierend auf wahren Begebenheiten. Und falschen Entscheidungen.
Krimi, Drama

Roofman - Der Hochstapler

Basierend auf wahren Begebenheiten. Und falschen Entscheidungen.
Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 13.09.2026
Grundsätzlich war der Film nicht schlecht, zumal Channing Tatum das klasse macht als "lieber Verbrecher".

Er spielt einen Mann, welcher versucht seinen Kindern ein besseres Leben zu bieten indem er "Einbrüche" begeht.

Hier ist der Film irgendwie ein Mischmasch aus "Heist bzw. Einbruchsmovie" versucht sich dann aber auch gleich an Drama bzw. auch an einer romantischen Komödie.

Was hat dann für mich nicht 100 % zusammengepasst, aber insgesamt war das schon gut anzusehen.

Note 2/3

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The Housemaid - Wenn sie wüsste

Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller

The Housemaid - Wenn sie wüsste

Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 13.09.2026
Leider zu übertrieben konstruiert, mit ein paar unglaubwürdigen Wendungen zu viel. Dass diese Tatsache THE HOUSEMAID - WENN SIE WÜSSTE gar nicht mal gar so über Gebühr schadet, liegt in seinem flotten und spannenden Handlungsverlauf begründet, neben drei wirklich beeindruckenden HauptdarstellerInnen. Mehr ist zu diesem durchschnittlichen Thriller aber dann auch nicht anzumerken, 3,10 Winchester-Sterne auf Long Island.

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The Bridge

Action, Thriller

The Bridge

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 13.09.2026
Inhaltlich überaus lächerlich, aber wenigstens spannend. THE BRIDGE hat wirklich abgesehen von seiner passablen Dramaturgie, die deutlich von STIR LANGSAM ausgeliehen ist, nicht zu biete. Wirr, unglaubwürdig und vorhersehbar schreitet die Handlung von THE BRIDGE auf sein unwürdiges Finale zu. Desto länger der Streifen läuft, desto schlimmer wird es und als Zuseher sehnt man schnell den Abspann heran. 1,80 Brücken-Sterne bei Boston.

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Verflucht normal

Nach der inspirierenden wahren Geschichte.
Drama

Verflucht normal

Nach der inspirierenden wahren Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Was ist schon normal? … und wer entscheidet das eigentlich?“

Na da haben wir ihn wieder, den ganz normalen Wahnsinn. „Verflucht normal“ ist eine dieser Komödien bei denen man sich besser nicht allzu viele Gedanken über Logik, Wahrscheinlichkeit oder gar den Sinn des Lebens machen sollte. Einfach hinsetzen, anschauen und gelegentlich schmunzeln. Fertig!

Die Geschichte ist natürlich ziemlich schräg und bedient sich reichlich bei den üblichen Zutaten: skurrile Figuren, jede Menge Missverständnisse, etwas Chaos und Menschen die offensichtlich dringend einen guten Psychologen gebrauchen könnten. Aber genau davon lebt das Ganze. Wer hier nach tiefgründiger Gesellschaftskritik oder ausgefeilter Dramaturgie sucht, wird vermutlich schneller fündig wenn er sich einen anderen Film aussucht.

Mir hat vor allem gefallen, dass der Film sich nicht ständig selbst auf die Schulter klopft und dem Zuschauer erklärt wie lustig er gerade sein möchte. Einige Gags sitzen richtig gut, andere krachen dafür ziemlich unsanft auf dem Boden. Na ja, bei einer Komödie gehört das eben dazu. Man kann schließlich nicht jedes mal einen Volltreffer landen, sonst wäre man ja bei Monty Python...(...welche ja gerade sehr Geschmackssache sind....)

Fazit: (K)ein Meisterwerk und ganz sicher kein Film für Leute die zum Lachen erst eine Bedienungsanleitung brauchen. Dafür locker, teilweise herrlich bescheuert und mit genügend schrägen Momenten um einen gemütlichen Filmabend zu erleben. 3,5 Sterne+, durchaus unterhaltsam und total sehenswert.

„Normal war gestern……heute machen wir es einfach anders.“

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How to Make a Killing

Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
"How to make a killing" bleibt hinter seinen schwarzhumorigen Möglichkeiten zurück, punktet hierbei jedoch durch die dargebotene Ernsthaftigkeit, die vor dem Abrutsch in Klamauk bewahrt. Das Zusammenspiel eines Unfalls, guter Absicht, König Zufall und einer Prise Pech funktioniert meiner Empfindung nach insbesondere dadurch, dass sämtliche Beteiligte wie "Jedermanns" wirken, besonders gut und legen eine unaufgeregte Atmosphäre über das Geschehen. Sämtliche Darsteller wissen zu überzeugen, kleine Gags, die eigentlich schlichtweg blöd sind, funktionieren erstaunlicherweise und erschaffen einen gelungenen Film, der trotz der (zurückhaltend eingefangenen) blutigen Elemente durchgängig zu unterhalten versteht.

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Savage Hunt

Blutige Jagd
Abenteuer, Thriller

Savage Hunt

Blutige Jagd
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
Die mittel- bis wahrlich schlechten Effekte mag man verzeihen, "Savage Hunt" versteht es fatalerweise jedoch aufs Derbste, völlig unlogische und schlichtweg dämliche Szenen aneinanderzureihen. Die typische Story ist naturgemäß nicht wirklich überraschend, muss sie aber eigentlich auch nicht sein, um in diesem Genre seine Fans zu finden. Dadurch jedoch, dass insbesondere Wildhüterin und die gesammelte Mannschaft um den Sheriff herum schlichtweg dämlich agiert, beginnt sich der Zuschauer über kurz oder lang in einem Tal des Fremdschämens zu winden. Nicht genug damit, dass der wiederholte Bärenangriff künstlich in die Länge gezogen wird, um so etwas wie Dramatik aufzubauen (was nicht funktioniert), vielmehr steht stets eine bewaffnete Person in mittelbarer Nähe und bekommt von dem wilden Geschrei des jeweilgen Opfers erst so spät etwas mit, dass jede Rettung vergeblich ist - sofern man denn auf die idee kommen würde, die Waffe auch zu benutzen. Szenen, in denen der Bär in die Stadt und nicht zuletzt direkt vor das Polizeigebäude läuft, ohne das sich hier ein Trupp versammeln und von den Schusswaffen Gebrauch machen würde, wirken genauso banal wie die allzu übliche Ein-Mann-Rettungsaktion. "Savage Hunt hätte sehr viel richtig machen können, schafft es aber lediglich gerade so, etwas wie eine Hintergrundgeschichte zu konstruieren. Wie allerdings aus einer handvoll Bauwagen und Arbeitern, die zwar irgendwas machen, aber keinerlei ernsthafte Baumaterialien nutzen, nach Monaten ein Spa-Hotel entstehen soll, bleibt das Geheimnis hinter dem Drehbuch. Immerhin: "Savage Hunt" lässt sich derzeit für lediglich 99 Cent auf prime schauen, so dass der Verlust verkraftbar bleibt.

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Shell

Schönheit hat ihren Preis.
Thriller, Horror

Shell

Schönheit hat ihren Preis.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
Die Wendung, die "Shell" nimmt, ist zweifelsohne besonders und mag überzogen, grotesk und hanebüchen wirken - das Finale wirkt, als wäre den Drehbuchautoren zu guter Letzt nochmals eingefallen, dass das Gesamtwerk eine Satire darstellen soll und somit ruhig überzogen agieren soll. Was dabei herausgekommen ist, irritierte auch mich, während der Film insgesamt dennoch seine gelungenen Momente hat. "Shell" ist durchaus spannend, verstörend und ehrlich, was den Umgang der Mitmenschen mit vermeintlichen Schönheitsmakeln oder gar bloß Hautkrankheiten anbelangt. Leider stolpert "Shell" über seine eigenen Ideen und dem somit entstandenen Problem, sich nicht für eine Richtung entscheiden zu können, so dass das Ganze trotz überzeugender Darstellerleistungen, nahezu konstanter Spannung wie auch dramaturgischer Finesse nicht völlig rund wirkt.

Die einmalige Sichtung lohnt sich durchaus, obzwar ich von einem Spontankauf der DVD hingegen abraten würde.

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Freelance

Komödie, Action

Freelance

Komödie, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
"Freelance" hätte durchaus amüsant sein können, verliert sich meiner Empfindung nach jedoch etwas in seiner genregemixten Erzählweise, die zu selten konsequent bleibt. Für mich fühlte sich der Plot als "nichts halbes und nichts ganzes" an, punktet zwar mit gewisser Situationskomik, schießt aber in seinen actionreichen Szenen wie zu oft über das heldenhafte Ziel hinaus. Leider fühlt sich "Freelance" ab einem gewissen Zeitpunkt langatmig an, während die Telefonate des Helden mit seiner Familie zu konstruiert wirken, um etwas Dramatik in den Film hineinzupressen. Insgesamt zwar definitiv kein Totalreinfall - aber auch nichts, was mman unbedingt gesehen haben muss.

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The Room

Horror, Fantasy

The Room

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "MarKant" aus Berlin am 10.09.2026
Ein wirklich spannend erzählter Mystery-Thriller. Okay, auch hier hat ein Haus ein Eigenleben, doch nutzt es seine Fähigkeit nicht gegen seine Einwohner, sondern für sie, was dennoch nichts daran ändert, dass Konsequenzen zu ziehen sind, die recht unangenehm werden, insbesondere den bislang unerfüllt gebliebenen Kinderwunsch betreffend.

Was mir an diesem Film zudem sehr gut gefällt, ist deren ausgesprochen übersichtliche Besetzung, was der Spannung keinerlei Abbruch tut. Am Ende natürlich der unverzichtbare Hinweis für einen weiteren Teil.

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The Hateful 8

Niemand kommt hierher ohne einen verdammt guten Grund.
Western

The Hateful 8

Niemand kommt hierher ohne einen verdammt guten Grund.
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "ObsidianEmpire" aus Wellendingen/Wilflingen am 10.09.2026
Eiskaltes 70mm-Meisterwerk mit brachialem Sound und Schockmomenten

Was Quentin Tarantino hier abliefert, ist schlichtweg ein audiovisuelles Brett von einem Film.

Optisch zieht einen die 70mm-Kamera ab der ersten Sekunde gnadenlos ins Geschehen: Draußen die unendliche, eisige Weite Wyomings, drinnen die beengte Hütte von Minnie. Durch das extrem breite Ultra-Panavision-Format fühlt man sich nicht wie ein bloßer Zuschauer, sondern sitzt buchstäblich mitten im Raum zwischen all diesen verlogenen, gefährlichen Gestalten.

Akustisch ist die Blu-ray ein absoluter Traum für die Heimkino-Anlage: Fast ununterbrochen sind die Surround-Rückboxen im Einsatz. Das ständige, bedrohliche Heulen des Schneesturms erzeugt einen permanenten Druck im Nacken, der das Geschehen ungemein greifbar und intensiv macht.

Besonders faszinierend war für mich das Spiel mit den Emotionen: Im einen Moment schmunzelt man noch über den herrlich schrägen, bissigen Humor, und im nächsten Wimpernschlag explodiert die Szene völlig ohne Vorwarnung in brutale, kompromisslose Gewalt. Genau dieser krasse Kontrast zwischen Lachen und plötzlichem Schock hat mich psychologisch absolut gepackt.

Sicher hätte man hier und da die ein oder andere Dialogpassage um Nuancen straffen können, doch selbst dann wäre der Streifen höchstens 10 bis 15 Minuten kürzer – und langweilig wird es sowieso nie.

Fazit: Glatte 5 von 5 Sternen – ein meisterhaftes Kammerspiel, das Bild und Ton zelebriert!

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