Bewertung und Kritik von Filmfan "63erChris" am 28.02.2026
Eine zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Neuverfilmung des bekannten Stoffes. In der ersten Hälfte des Filmes war ich nicht sicher, wo will Regisseur Luc Besson mit seiner Version eigentlich hin? Da hatte ich erst den Eindruck, das wird eine Satire auf Dracula, weil mir so einige Szenen fast lächerlich inszeniert wirkten. Glücklicherweise wird die Handlung dann doch noch deutlich ernsthafter und gewinnt an Dramaturgie und Spannung bis zu einem gut in Szene gesetzten Finale. Mein Fazit: Auf diesen Film muss man sich einlassen, dann ist er wirklich sehenswert.
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Grundsätzlich empfand ich "Zikaden" als interessanten Einblick in das bisweilen orientierungslose Dasein zweier recht unterschiedlicher Frauen, deren jeweiliges Hadern mit der jeweiligen Jetzt-Situation als Verbindung agiert. Bedauerlicherweise hält sich das Drehbuch an den Knackpunkten zurück; deutet vieles an, spricht aber kaum etwas aus oder zeigt gar tiefgründige Gespräche zwischen Isabelle und Anja auf. Die Lösung, um Isabelles Vater eine bessere Pflege zu gewährleisten, liegt bei "Zikaden" vollends auf der Hand, überrascht somit den Zuschauer genauso wenig wie die Offenbarung, dass Anja nur bedingt ehrlich ist. Die Fragen nach dem "warum" werden an vielerlei Situationen nicht beantwortet; gleichermaßen bleiben auch die Eheprobleme zwischen Isabelle und Philippe kaum greifbar, während Greta als Leitmotiv für latente Überforderung bishin Vernachlässigung agiert. "Zikaden" endet sodann mittendrin, lässt den Zuschauer ratlos zurück - man kann nur raten, ob sich Isabelle schlussendlich der Bequemlichkeit halber arrangiert, sie durch eine Wendung eine Art Erleichterung und Start in das wirklicch eigene Leben empfinden kann. Fakt ist, dass "Zikaden" eine Raum für eigene Gedanken übriglässt - allerdings ist ebenso Fakt, dass der Zuschauer nicht unbedingt so ergriffen sein wird, dass er hierzu überhaupt die Muße fühlt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" am 28.02.2026
Hab den Film auf Amazon geschaut. Oh man. Was für ein Mist. Hauptsache viel Blut, splatter und ekelige Szenen eingebaut. Über das Thema gab es schon vieeeeel bessere Filme. Z.B. der verbotene Schlüssel von 2005. MEGA Film über die inbesitznahme von Körper/Seelen. Dieser hier ist einfach nur grottig
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" am 28.02.2026
Super Film. Sehr spannend und ein toller Bill S. der seine Rolle glaubwürdig spielt. Am Anfang denkt man was soll da noch passieren, aber es entwickelt sich immer krasser. Zudem sehr tiefgründig über das Leben in Amerika ( arm und reich, jung und alt.. ). Sehr sehenswert. 5 Sterne von mir
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 28.02.2026
Versehentliche Zweitsichtung - beim ersten Mal muss ich eingeschlafen sein. Das ist ob der sehr langsamen Erzählweise kein Wunder - allerdings kapiert man dann auch nichts.
Ich wollte eigentlich vier Sterne geben, weil sich das so gehört - aber, ABER
Der Film baut sich wie üblich und andere Genrevertreter auf und hat auch alles drin, was die anderen Großen haben. De facto hat man es über weite Teile des Films mit einem 0815-Verschnitt a la "Seven" zu tun. Am Ende spielt jedoch das wenigste davon eine Rolle. Das hat mich enttäuscht. Die kleinen Dinge bleiben die kleinen Dinge ohne Zusammenhang, ohne Auflösung. Und die Schlüsselszene auf weiter, staubiger Fläche macht durch Länge und Redundanz viel kaputt. Die Botschaft dahinter ist dann auch nicht mehr so wichtig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 28.02.2026
Eine sehr billige Variante der japanischen Monsterfilme. Und dann noch ein vergleichsweise Moderner.
Die billigen Alten waren wenigstens noch irgendwie lustig.
Aber immerhin sind die Kreaturen noch schlechte Puppen und keine schlechten CGIs.
„Chromosomen, soweit ich mich erinnern kann, haben wir Menschen auch.“ Ach was? Ist doch alles sehr naiv gehalten und somit eher was für die lieben Kleinen.
Wenn dann die großen Viecher boxen, ist das technisch ein bisschen besser gelungen. Aber 2,1 Sterne reichen hier.
Aufstieg einer Legende - Die Freiheit gehört den Furchtlosen.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 28.02.2026
Wenn ich ehrlich bin, habe ich hier nur wegen Jodie mal rein gekuckt. Diesem fehlbesetzten „Elvis“ kann ich den harten Kerl überhaupt nicht abnehmen (der ist hier sogar zu blöd zum Tanken…), und Hardy hat bei mir seit den Venom Filmen voll verkackt.
Aber Jodie würde ich auf meinem Mokick mitnehmen.
Es gibt wieder mal nur Idioten und keine Identifikationsfiguren. Der Film ist nicht schlecht, aber irgendwie belanglos, eben weil einem ziemlich egal ist, was mit den ganzen Hirnies so passiert. Und vorhersehbar ist er auch. Die ollen Moppets sind ganz schön, aber es passiert zu wenig. 2,5 Sterne, Durchschnitt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 28.02.2026
Die deutsche Variante von „The Sound of Musik“.
Kapitän Trapp hat nach dem Dahinscheiden seiner Gattin so einen Verschleiß an Lustsklavinen, dass er sich schon eine Nonne im Kloster bestellen muss.
Seine 7 Kinder werden auch für das Ausleben seiner kranken Alphatier Psychose missbraucht.
Die Nonne sorgt dann für etwas Entspannung. Bei den Blagen durch das Trällern von deutschem Liedgut, und beim Hausherren durch das zur Verfügung Stellen ihres sündigen Leibes (ich hoffe aber doch erst nach Erteilung des ehelichen Segens!).
Vor den Nazis müssen sie dann ins unmoralische Amerika flüchten. 2,8 Sterne.
Familienfeste und andere Katastrophen - Willkommen im Irrenhaus. Willkommen Zuhause.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 28.02.2026
Wenn man bei diesen Asylum Filmen die Beschreibung liest, klingt das immer nach „normalen“ Filmen, oder zumindest nach lustigen, trashigen Ideen. Aber was dann draus gemacht wird, ist das pure qualitative Grauen. Da ist der hier ein Musterbeispiel. 0 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" am 28.02.2026
Ich mag Olivia.
Der Film ist leider wieder unnötig übertrieben. Wie die da gleich am Anfang ihre Bazookas unter dem Tisch versteckt halten, ist schon zu viel. Und warum markieren sie die Gräber mit den Schaufelkreuzen?
Hier gibt es doch einige konstruierte Momente, die der Coolness wegen und weil es irgendwie effektvoll ist, eingebaut werden, auch wenn sie der Stimmigkeit der Story extrem schaden.
Auch konnte ich Olivia ihre Rolle nicht wirklich abnehmen. Ihr Verhalten hat genau solche, wie oben geschilderten Momente, die dann aber den Charakter unstimmig machen. Ganz selten bricht da mal sowas wie Menschlichkeit und authentisches Verhalten die Kunstfigur. Aber trotzdem macht es irgendwie Spaß, ihr zuzusehen. Woran liegt das nur?;)
Am Ende gibt’s noch eine völlig unblutige Kinderfilmschießerei in Zeitlupe. 2,6 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tzzr1100" am 27.02.2026
Wenn das der beste Film des Jahres 2025 sein soll dann gute Nacht. Absolut langweilig, und dann noch dieses nervige Klaviergeklimppere. Schade um die vergeudete Zeit.
Bewertung und Kritik von Filmfan "RocketRaccoon" am 27.02.2026
Naja vom besten Horrorfilm des Jahres sind wir dann doch ein Stück entfernt, alleine Weapons, Bring Her Back und Final Destination 6 ziehen da locker weg, also sagen wir mal Platz 4.
Es ist zumindest auch hier mal ein bisschen was anderes und auch durchweg unterhaltsam.
Am witzigsten fand ich aber den Gedanken den ganzen Film über, dass die beiden überhaupt nicht zusammenpassen und im Nachgang habe ich erfahren, dass die im wahren Leben zusammen sind...das ist an Ironie nicht zu überbieten, schon fast Weltklasse.
Also in jedem Falle anschauen, aber nicht das Mega-Ding erwarten, guter Horror für zwischendurch!