Japan, Ende der 40er Jahre. Carmen (Hideko Takamine) lebt mit ihrer besten Freundin Akemi (Toshiko Kobayashi) und deren Baby in ärmlichen Verhältnissen in einer Wohnhausanlage in Tokio. Um sich finanziell einigermaßen über Wasser halten zu können, arbeitet sie wieder als Tänzerin in einem Nachtlokal. Eines Tages tritt ein Künstler in Carmens Leben - und ändert es von Grund auf...
Nach dem immensen Erfolg von 'Carmen kehrt heim' (1951) und einer ausgedehnten Europareise, bei der Keisuke Kinoshita sein großes Vorbild René Clair kennenlernte, führt er mit diesem Film 'Carmens reine Liebe' (1952) Carmens Geschichte weiter. Die prächtigen Farbbilder weichen schlichtem Schwarz-Weiß, das die kargen Lebensumstände in einem Japan schildert, das sich nach dem verlorenen Krieg neu orientieren muss. Vor allem die gesellschaftliche Rolle der Frau ist ein zentrales Thema in diesem Drama, das zu den Filmen Kinoshitas zählt, die unbedingt entdeckt werden müssen.
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Japan, late 1940s. Carmen (Hideko Takamine) lives with her best friend Akemi (Toshiko Kobayashi) and her baby in poor conditions in an apartment complex in Tokyo. In order to keep her head above water financially, she works again as a dancer in a nightclub. One day, an artist enters Carmen's life - and changes it from the ground up...
After the immense success of 'Carmen Returns Home' (1951) and an extended trip to Europe, during which Keisuke Kinoshita met his great role model René Clair, he continues Carmen's story with this film 'Carmen's Pure Love' (1952). The magnificent color images give way to simple black and white, which depicts the austere living conditions in a Japan that has to reorient itself after the lost war. Above all, the social role of women is a central theme in this drama, which is one of Kinoshita's films that must be discovered.