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Kritiken von "MajorMoviestar" aus

13 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Captain America 3 - The First Avenger: Civil War
    Entzweit gehen wir zugrunde.
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 15.05.2016
    Die Captain America-Filme des MCU's gefallen mir immer besser und rennen inzwischen selbst den Iron Man-Abenteuern dort locker den Rang ab, auch wenn man den dritten CA-Streifen eher als "Avengers 2.5" oder "Avengers 3" bezeichnen könnte. Besser als "Age of Ultron" ist "Civil War" auf jeden Fall geworden. Die Highlights sind eindeutig die Schlacht um Flugplatz sowie der brachiale Final-Kampf Iron Man vs. Captain America & Winter Soldier. Auch Black Panther wurde prima eingeführt, während Spider-Man (dessen Tantchen von Film-Reihe zu Film-Reihe auch immer jünger wird) zwar nett war, aber nicht die Relevanz wie in der Vorlage besaß. Zwingend notwendig war er hier jedenfalls nicht. Leider kommt Crossbone zu kurz, den ich eigentlich super umgesetzt fand. Auch positiv, dass sich hier nicht alles ruckzuck in Wohlgefallen auflöst, nur, weil die Mütter von Tony und Cap den gleichen Vornamen haben. Auch Deutschland (Berlin & Leipzig) als Schauplatz weiß zu gefallen. Zum Schluss macht dann Daniel Brühl als Schurke, der alles erst ins Rollen bringt, einen guten Job.
  • James Bond 007 - Spectre
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 10.03.2016
    Ja, ganz so gelungen wie "Skyfall" ist er nicht geworden, aber um Welten besser als "Ein Quantum Trost". Dafür kann der Film mit Christoph Waltz (Django Unchained) gut auftrumphen, der bereits bei seiner Einführung im Halbschatten mehr Gänsehaut-Feeling versprüht als es Mathieu Amalric als Dominic Green je in der Lage gewesen wäre. Mit Javier Bardem und Mads Mikkelsen nimmt Waltz sich in Sachen Brillanz allerdings nicht viel. Leider hat Monica Bellucci (Shoot 'Em Up) erschreckend wenig Screen-Time, wovon Léa Seydoux (Mission: Impossible – Phantom Protokoll) als eigentliches Bond-Girl umso mehr bekommt. Nach Eva Green ist sie auch das bisher einzige BG der Craig-Ära, das zu überzeugen weiß. Batista (Guardians of the Galaxy) macht als wortkarger Vollstrecker einen guten Job und darf Bond in der "Liebesgrüße aus Moskau"-Reminenz im Zug ordentlich Saures geben. Ohnehin versprüht "Spectre" wieder leicht den Charme und Witz der Connery-Bonds, wo es in "Skyfall" storybedingt recht düster zuging. Auch des Oberschurken Domizil hat schon was klassisch bond-mäßiges an sich. Inhaltlich plätschert "Spectre" zuerst etwas vor sich dahin, was auch Vorfolgungsjagden in Mexiko, Rom und den Alpen kaum besser machen, aber dafür dreht der Film in der letzten Stunde in Sachen Intensität ordentlich auf und man darf sich auf den nächsten Bond-Film freuen, der garantiert hier dran anschließen wird.
  • Escape Plan
    Flieh oder stirb!
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 27.09.2015
    Schwarzenegger und Stallone zusammen mit gleichwertigen Parts in einem Film! Vor zwanzig Jahren wäre das noch ein garantierter Kassenschlager gewesen. Doch heutzutage sind beide nicht mehr die Publikumsmagneten von einst und können bestenfalls noch Action- und Nostalgie-Fans mit ihren Werken locken. Doch auch für diese stellt "Escape Plan" nur noch eine lauwarme Angelegenheit da. Actionmäßig wird ohnehin erst in den letzten 20 Minuten richtig aufgedreht und selbst dann hält sich der Bodycount für die Verhältnisse der beiden Herrn erstaunlich in Grenzen. Ansonsten kommt der Film mehr wie ein Gefängnis-Thriller daher. Fraglich daher, ob dieser Film nun wirklich das Nonplus Ultra für eine Zusammenarbeit der beiden gewesen war, wonach beide ja angeblich so lange gesucht hätten, oder ob's letztendlich nur eine Notlösung war, weil grad nix besseres da war und man unbedingt einen Film zusammen machen wollte. Denn ansonsten hätte sich bestimmt was besseres gefunden. Und für Arnold hätte man sicherlich auch eine bessere Ersatz-Synchronstimme finden können, wenn's schon nicht Daneberg machen durfte. Manfred Lehman wäre nicht schlecht gewesen - quasi als Revanchierung für die Synchronisation von "Stirb langsam 3".
  • Alex Cross
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 27.09.2015
    Nachdem Morgan Freeman zwei Mal James Pattersons Ermittler Alex Cross spielen durfte, war es nun an Tyler Perry daran sich zu beweißen. Leider liegen zwischen Perry und Freeman schauspielerisch Welten. Darum hat man auch mit Jean Reno, Matthew Fox, Edward Burns, Rachel Nichols und John C. McGinley mehrere bekannte Darsteller um ihn gescharrt, um Perrys schauspielerisches Unvermögen so gut wie es geht kaschieren zu können. In der ersten Hälfte funktioniert das auch noch recht gut, da der Film spannend erzählt wird. Sobald sich der Thriller aber in einen Revenge-Plot verwandelt ist es mit der Spannung dahin und die mittelmäßige Action kann nicht mehr darüber hinweg täuschen, dass die Alex Cross-Rolle für jemanden wie Denzel Washington geeigneter gewesen wäre (immerhin hat Perry in der dt. Fassung Washingtons Synchronstimme). Oder Idris Elba, der ursprünglich für die Rolle vorgesehen war.
  • Avengers 2 - Age of Ultron
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 23.09.2015
    Fand ich genauso gut wie den ersten Avengers-Film, auch wenn sich hier mehr den Charakteren gewidmet wird, während im Erstling eine möglichst große Materialschlacht den Vorrang hatte. Die gibt es hier zwar auch immer noch, aber irgendwie hat man hier das Gefühl, dass auch die Figuren nicht zu kurz kommen, zumal schon die Gleise für die folgenden Solo-Abenteuer sowie dem Infinity War gelegt wurden. Sicher ist Ultron hier nur ein Zwischengegner auf der "Road to Infinity", aber dennoch weiß Whedon ihn bedrohlich genug in Szene zu setzen, um ihn als ernsthaften Gegner wahr zu nehmen. Auch die Avengers-Neuzugänge in Form von Vision und den Maximoff-Zwillingen wissen zu gefallen. Insgesamt ein guter MCU-Film, auch wenn "Captain America - Return of the First Avenger" weiterhin mein Lieblingsteil der bisherigen Reihe bleibt.
  • The Expendables 3
    A Man's Job
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 20.09.2015
    Zwar der schwächste Teil der bisherigen Filme, aber dennoch nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Enttäuschend schlagen sich überwiegend allerdings die Frischlinge im Showdown. Lutz cruised nur mit dem Bike durch die Gegend, der andere Typ hängt die ganze Zeit im Schacht rum und Ronda hat man wohl als einzige Nahkampf-Actionszenen zugetraut. Apropo Nahkampf-Actionszenen. Wozu karrt man noch Jet Li ran, wenn der dann doch nix zeigen darf? Für's stupide Rumballern hätte man auch Norrisreaktivieren können. Snipes, Ford und Banderas machen als Neuzugänge eine guten Job, wenngleich Banderas zeitweise recht anstrengend ist. Mad Mel gibt eine guten Schurken ab, auch wenn er da ziemlich alleine auf weitem Flur steht. Denn es fehlt ihm einfach an brauchbaren Handlangern. Hatten die Oberschurken in den Vorgängern noch Leute wie Austin, Daniels und Adkins an ihrer Seite, so muss Gibson letztendlich alles alleine machen, da der Rest seiner Bande komplett austauschbar ist. Die Action ist insgesamt immerhin annehmbar, auch wenn alles recht uninspiriert runtergekurbelt wirkt. Kein Plan, was der Regisseur vorher so gedreht hat, aber Stallone und West hatten es besser gemacht. Zumindest die Sprüche sitzen recht locker und machen auch überwiegend spaß.
  • 90210 Shark Attack in Beverly Hills
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 15.09.2015
    Was sollte das denn? Das Cover gaukelt einem 'nen Film a'la "Sharknado" vor, aber was sieht man? Irgendwelche talentlosen Darsteller aus'm Otto-Katalog, die in 'ner Villa rum latschen und Müll labern. Absoluter Vorspul-Kandidat. Halt - wo waren die Haie? Tja, bis auf ein paar Unterwasser-Aufnahmen (vermutlich aus Dokus) war da nicht viel zu sehen. Insgesamt ist dieses Machwerk selbst für SchleFaZ noch zu schlecht.
  • The Interview
    Ihr Trip nach Nordkorea lief nicht nach Plan.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 26.06.2015
    Was für 'ne Gülle! Da hat man ein brisantes Thema, das man gut in eine satierische Komödie packen könnte, und was macht man draus? Einen mit Genital- und Fäkal-Humor gefüllten Haufen Scheiße! Seth Rogen und James Franco fahren den Karren gnadenlos an die Wand und man muss sich glatt fragen, ob Kim Jong-Un den Film zu Recht boykottieren wollte. Unterm Strich eine der miesesten Komödien seit langem, da der Lachfaktor doch enorm gegen Null tendiert.
  • Everly
    Die Waffen einer Frau.
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 29.05.2015
    Es ist Weihnachten und ein Killerkommando schleicht in einem Gebäudekomplex umher, um einen Widerständler zu beseitigen. Dieser ist diesmal aber nicht Bruce Willis, sondern Salma Hayek (Desperado). Nachdem die FBI-Informantin aufgeflogen ist schickt ihr Zuhälter und Yakuza-Boss eine ganze Scharr von killwütigem Gesocks auf den Hals. Von Killer-Nutten über uniformierte Einsatz-Truppen bis zu durchgeknallten Sadisten ist eine ziemlich bunte Palette dabei, gegen die sich Salma mit allerlei Gerätschaften und Waffen zur Wehr setzt. Viel Inhalt bietet der Plot somit zwar nicht unbedingt, wartet aber mit einem abwechslungsreichen und blutigen Action-Feuerwerk auf. Zwar kein großer Wurf wie "The Raid", aber dennoch gut umgesetzt.
  • Fast & Furious 7
    Eine letzte Fahrt. Zeit für Vergeltung.
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 25.05.2015
    War jetzt an sich ganz ok, aber vom Gesamtpaket her fand ich Teil 5 und vor allem 6 besser. Zumal hier einige Szenen schon zu sehr ins cartoonhafte abdriften (z.B. Rock und der Gipsverband) und der Logikdetektor noch mehr ausschlägt als in den Vorgängern ohnehin schon. Die ganze Zeit jagen sie Statham, obwohl der eh immer von selbst aufkreuzt. Warum ihn dann also nicht gleich fertig machen statt irgendwelche beknackten Missionen zu starten? Natürlich würden so sämtliche Gelegenheiten für diverse freakige Stunts wegfallen und das können Super-Dom & Co. ja nicht verstreichen lassen. Im Showdown scheint dann auch ganz Los Angeles menschenleer zu sein, um die Heroes und Baddys uneingeschränkt walten zu lassen. Man will ja nicht zeigen, wie Dom & Brian versehentlich Passanten platt fahren oder anderweitig menschlicher Colletaral Damage betrieben wird. Verschenkt fand ich auch den Auftritt von Ronda Rousey. Da hatte Carano in F6 mehr Screen-Time gehabt und auch bei EX3 fand ich Rousey besser eingesetzt. Insgesamt zwar solide Action und auch teils spaßige Szenen (vor allem mit Roman), aber die beiden Vorgänger fand ich einfach überzeugender. Sein Geld wird er gerade wegen Walkers Ableben mehr als eingespielt haben und eine Fortsetzung wurde bereits angekündigt, obwohl man die Reihe genau hier hätte beenden sollen. Aber man knallt die Kuh schließlich nicht ab, wenn sie noch Milch gibt.
  • From Dusk Till Dawn - Staffel 1
    Die komplette erste Staffel
    Serie, Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 24.05.2015
    War ja zuerst skeptisch, ob man aus dem Original eine Serie machen kann. Es ist gelungen - halbwegs jedenfalls. Durch die ersten 2-4 Episoden muss man sich schon durchkämpfen, denn die sind einfach nur schlecht. Vor allem die erste Folge wirkt wie eine Mega Extended-Version des Film-Openers. Aber spätestens wenn die Protagonisten im Titty Twister ankommen geht es gut ab. Die meisten Schlüsselszenen des Films sind natürlich auch hier enthalten. Allen voran der legendäre Schlangentanz von Salma Hayek, den Eiza Gonzales immerhin gelungen kopiert, aber es dabei schafft eine eigenständige Aura auszustrahlen und nicht nur wie ein liebloser Abklatsch von Hayeks Santanico zu wirken. Eben diesem Charakter kommt das Serien-Format zugute, da Santanico hier wesentlich mehr Background erhält als im Film, wo sie trotz prominenter Besetzung doch letztendlich nur wie eine von vielen Vampiren wirkt. Auch dem Charakter des Richard Geckos konnte man hier mehr Dimensionen verleihen, wobei ich die Performance von Zane Holtz schon ein Stück weit besser finde als die von Tarantino. Seinem Serien-Bruder D.J. Cotrona ist es hingegen nicht vergönnt sein cineastisches Vorbild zu toppen, was bei einer Charismabombe wie George Clooney aber auch nicht einfach ist. Insgesamt lohnt es sich trotz des misserablen Anfangs am Ball zu bleiben, da Robert Rodriguez es schafft durch neue Charaktere und Erzählstränge das FDTD-Universum gut auszuweiten.
  • In the Blood
    Thriller, Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MajorMoviestar" am 29.04.2015
    Da man den Part der "Wonder Woman" an das halbe Hemd Gal Gadot vergeben hat musste sich Ex-MMA-Fighterin Gina Carano (The Fast & Furious 6, Deadpool) nach anderen Filmprojekten umschauen. Die fand sie auch u.a. in "In The Blood" von Regisseur John Stockwell (Into The Blue, Turistas) für den sie zudem im "Kickboxer"-Remake "Kickboxer: Vengeance" vor der Kamera steht. Der für exotische Wasser- und Naturaufnahmen bekannte Regisseur setzt Carano hier gekonnt in Szene und lässt sie einfach das machen, was sie am besten kann: Prügel verteilen! Und das tut sie auf der Suche nach ihrem Ehemann, der nach einem Unfall in den karibischen Flitterwochen verschwunden ist, nicht zu knapp. Dabei wird es stellenweise auch mal recht derbe, was die Freigabe ab 18 dann schon rechtfertigt. Hinzu gesellen sich bekannte gesichter wie Danny Trejo (Predators, Machete), Luis Guzmán (The Last Stand, War), Cam Gigandet (Never Back Down, The Unborn), Stephen Lang (Avatar, Conan) und Amaury Nolasco (Max Payne, 2 Fast 2 Furious). Insgesamt ein solider Actioner nach überwiegend bekanntem Muster, das dennoch die eine oder andere Überraschung bereit hält.