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Kritiken von "Guesso" aus

85 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • A Field in England
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 14.11.2015
    Um als allererstes den allgemeinen "Erwartungsvorwurf" von Kommentatoren und Rezensenten aus dem Weg zu räumen - ich zähle mich nicht wirklich zu den Mainstream-Filmschauern, auch wenn ich Blockbuster genauso schätze wie kleinere Filme jeder Art, mir fällt auch kein Genre ein das ich meiden würde. Bei der extrem positiven Beurteilung von Filmen wie "Valhalla Rising", "Enter The Void" oder "Tree Of Life" stand ich in meinem Freundeskreis so ziemlich auf verlorenem Posten. Trotzdem muß ich hier leider den Bewertungsdurchschnitt nach unten korrigieren, denn trotz beachtlicher rein filmischer Attribute wie Kamera, Aufnahmen, Musik, schauspielerische Leistungen und allerlei interessanter Experimente wie Szenen in denen die Protagonisten still posieren wie auf historischen Gemälden, ist dies ein langer, anstrengender Weg zum blutigen Finale, auf dem ich mich oftmals gefragt habe wo genau der Sinn dieses surrealen Trips ist. Natürlich erklären Pilze und Alchemie einige Sachen, die vielleicht nicht wirklich zu erklären sind, oder vielleicht auch gar nicht existent. Aber der Trip während des englischen Bürgerkriegs von mehreren Leuten, die sich dann aus den Kriegswirren lösen um einen Schatz zu suchen wirkt auf mich wie ein visuell beeindruckendes Abschlusswerk eines sich ausprobierenden Filmstudenten. Aber wems gefällt und ein Freund von filmischen "Herausforderungen" ist - Feuer frei!
  • Streets of Brooklyn
    Gang Wars
    18+ Spielfilm, Krimi, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 06.04.2012
    Man merkt das hier aufmerksame Fans bei der Entstehung des Films beteiligt waren, denn es wurde fleissig bei allen großen Mafia-Filmen abgekupfert wo es nur geht. Kein Klischee wird ausgelassen, gecastet wurde die halbe "Sopranos"-Statistenriege, die andere Hälfte der Darsteller wirkt und spielt so als wären die Personen nur aufgrund ihres italienischen Looks und der Aussprache in einer Pizzeria in New-York angesprochen worden. Mit dem grössten Namen Burt Young ("Paulie" aus den "Rocky"-Filmen) wurde auch kräftig auf dem Cover Reklame gemacht, trotzdem selbiger erst ab der Mitte des Films auftaucht und später auch nur sehr sporadisch eine Rolle spielt.
    Oftmals wird wahrscheinlich aufgrund des beschränkten Budgets nur mit Sound etwas angedeutet, das man jedoch nicht wirklich sieht (ein Schuß aus einem Schalldämpfer soll uns einen Mord in einem Lieferwagen suggerieren, ein Mafioso tritt mehrfach nach einer Katze, doch mehr als das miauen das billig von einem Tonband zu kommen scheint, ist nicht zusehen).Filmpatzer und miese Szenen die Emotionen hervorrufen sollen, machen das ganze letztendlich zum schlechtesten Exemplar in dem genialen Genre des Mobster-Films,zumindest von den 100 Filmen die ich bisher gesehen habe. Da es jedoch trotz dieser Schwächen auch nur aufgrund des Genres einen gewissen Unterhaltungsfaktor gibt, wenn auch manchmal unfreiwillig komisch, pack ich mal noch einen zweiten Stern rauf.
  • 50 Dead Men Walking
    Der Spitzel
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 17.02.2011
    Extrem guter Geheimtip! Die Zerrisenheit des Hauptaktuers und die Härte die hier zum Teil abgeht, lassen wirklich nichts zu wünschen übrig. Vergleichbar mit "Donnie Brasco", nur halt im Irland-Konflikt, nicht in Mafia-Kreisen in New-York.
    Wer hier 1 Punkt gibt, muß wohl in einer Holzhütte wohnen, und mehrere Bretter vorm Kopf haben...
  • Glaubensfrage
    Es gibt keine einfache Wahrheit.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 06.01.2011
    Hat er oder hat er nicht...letztendlich ist das nicht die einzige Frage die während dieses tollen Films gestellt werden kann.
    Allgemein wurde über die Story schon genügend berichtet, "Glaubensfrage" ist Schauspielkino par excellence, besetzt mit Giganten ihres Fachs. Neben den schon 100fach für verschiedene Filmpreise nomierten beiden Hauptdarstellern, will ich hier unbedingt die Leistung von Amy Adams unterstreichen. Nach aufgedrehten, frechen, hysterischen, harmlosen Rollen in "Verwünscht" und "Nachts im Museum 2" als Beispiel, nimmt sie sich hier als scheue, junge Nonne dermassen zurück, das es eine Wonne ist dieser Schauspielerin(!) beim Charakterfach-Coming-Out - ähem - zuzusehen.
    Aufmerksamkeit in sämtlichen Szenen, Gesten und Sätzen wird dem Zuschauer abverlangt, doch letztendlich wird trotzdem jeder verschiedene Meinungen und Theorien nach dem Nachspann davon tragen - auch deshalb wäre der Originaltitel "Doubt" viel passender gewesen.
    Hier wird einem grandioses Oscar-Drama-Kino geboten mit einigen witzigen Momenten, toller Musik und die Bilder auf Bluray von windigen Blättern in allen Farben, die durchs herbstliche New-York wehen, ist schon allein eine Beamer-Anschaffung wert...
  • The Broken
    Wenn du das nächste Mal in den Spiegel siehst, wird dein Traum zum Alptraum.
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 13.12.2010
    Tja, mit der hübschen Lena Headey (300 / Brothers Grimm) und dem grossartigen Richard Jenkins (Six Feet Under) hat man sich zwei namhafte Schauspieler ins Boot geholt - nur leider um eine extrem uninspirierte Version, von den in anderen Rezensionen bereits genannten diversen Horrostreifen der letzten 30 Jahre, hinzulegen. Und hierbei möchte ich nochmal betonen das der Vergleich zu dem legendären "Body-Snatchers" einfach eine Nummer zu hoch ist,wie ich finde.
    Letztendlich ist es ein vorhersehbarer Streifen geworden, der gern mehr sein würde als er ist - ein tiefgründiges Zitat von Poe am Anfang um dem Zuschauer einen kleinen Hinweis zu geben, wohin die Reise geht...ein,zwei Leichen...unpassende, ständig Unheil ankündigende Musik die meistens in total nichtssagenden Momenten durch die Boxen knallt...und am Ende bleibt ein unbefriedigendes Gefühl das man sich das ganze hätte sparen können.
    Gut gemeint, schlecht kopiert, wirr und langweilig insziniert...wenn bei einem Horrofilm eine bedrohliche Stimmung erfolgreich erzeugt wird, können die kleinsten Momente ein ungutes Gefühl auslösen, es muß gar nicht immer blutig und brutal zugehen ("The Gift" ist mir gerade als gutes Beispiel eingefallen). Aber hier war ich leider nur in einem Wechsel aus "kurz vorm einschlafen" und "belustigtes, aber gleichzeitig entnervtes Kopf schütteln" hin- und hergerissen.
    Leider hab ich mich von einigen guten Rezensionen, teilweise verglichen mit dem guten "Mirrors"(unverständlicherweise) und dem vielversprechenden Trailer locken lassen - nicht sehenswert!
  • Mitternachtszirkus
    Willkommen in der Welt der Vampire.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 07.12.2010
    Die Thematik gibt ja einiges her...Vampire, allerlei Freaks, ein langjähriger Krieg und 2 Teenies die in dieses ganze Wirrwarr reingezogen werden.
    Ich kenne die Bücher nicht, aber hab während des Films immer wieder Flashbacks von anderen Streifen gehabt, vom spektakulären Stummfilm "Freaks" aus den 30ern(!) bis hin zu "Underworld" und co. Dazu kommt das einige Masken ziemlich trashig gestaltet, andere wiederum sehr gut gelungen sind - auch die Behausungen der Bewohner des Circus du Freaks scheinen kreativen Köpfen entsprungen zu sein.
    Nichtsdestotrotz hat man die ganze Zeit das Gefühl, das hier eine Menge Potential verbraten wird, inklusive hochkarätiger Schauspieler, so richtig will einfach der Funke nicht überspringen...zu harmlos...zu "kindgerecht"...ein Film den man als 12,13jähriger vielleicht noch feiern würde, ich glaube ich bin zu alt.
    Und auch wenn ab und zu der 80er-Jahre-Charme eines "Gremlins" oder "Beetlejuice" durchblickt, er stinkt nun mal gegen all die Vergleiche ab...es sei den der Fim wird hier wie so mancheiner mit "Twilight" gleichgestellt, aber das ist einfach ein unsagbar mieses Vorbild in Sachen Erwartungshaltung. ;)
    Am Ende bliebt mir noch hinzuzufügen das auch der junge Hauptdarsteller extrem überfordert und blass (passt ja ein bißchen) in seiner Rolle bleibt.
  • Columbus Day
    Ein Spiel auf Leben und Tod.
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 07.10.2010
    Es gibt Filme die trotz eines niedrigen Budgets einen bleibenden Eindruck hinterlassen habe...dieser Streifen gehört leider nicht dazu. Er möchte viel, kann aber eher wenig. Die Story war in solcher oder ähnlicher Form schon 1000 mal zuvor gesehen, und das besser.
    Die einzigen Schauwerte bieten einige TV-Stars die ich als fleissiger Serien-Gucker entdeckt habe:
    Wilmer Walderrama aus den wilden 70ern (macht seine Sache nicht schlecht), Marg Helgenberger aus C.S.I. (blaß), Jack McGee, der Feuerwehrchief aus "Rescue me" (kleine Rolle, aber macht einen guten Job) und Michael Muhney, der trottelige Bruder von dem "Weeds"-Schnuckelchen total fehlbesetzt als Cop).
    Jedenfalls, das unterhaltsamste an dem nicht sehr sehenswerten Film ist das halbstündige "Behind the scenes" wo ein Kameramann ständig in sämtlichen Drehpausen Val Kilmer hinterherläuft und ihm beim essen, trinken, Kollegen parodieren und rumblödeln beobachtet. Auch er scheint auf "Columbus Day" nicht besonders viel Bock gehabt haben...
  • Out of the Blue
    22 Stunden Angst
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 01.10.2010
    22 fassungslose Stunden werden dem ahnungslosen Zuschauer hier vorgesetzt...22 Stunden, beginnend bei der letzten von 1000 Demütigungen und Fehlschlägen die den labilen David Gray nach all dem "runterschlucken" letztendlich zur unfassbaren Explosion bringen...22 Stunden in denen er auf alles lebende in dem idyllischen und verschlafenen Örtchen Neuseelands schiesst, was sich bewegt, egal ob Kind oder Erwachsener...22 Stunden Fassungslosigkeit und Wehrlosigkeit in den Gesichtern der Überlebenden bzw der Gesetzeshüter...22 Stunden die dem Zuschauer das eine oder andere mal eine Gänsehaut über den Rücken jagen wird, auch dank der ernsthaften, realistischen Darstellung ohne Hollywood-Krawall und Mega-Budget...22 Stunden die sich am Anfang extrem viel Zeit für das "herumstreunen" in besagtem Städtchen Aramoana nimmt, um dann mit der Gewalt hereinzubrechen wie die Hölle auf Erden...22 Stunden über die ich noch mehr erfahren will, und mir deshalb die mit Specials ausgestattete Doppel-DVD zulegen werde (danke an die anderen Rezensenten für die Infos)...22 Stunden die ich niemals vergessen werde, auch in dem Meer von Filmen die man im Laufe der Zeit so sieht...
  • House of D
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 20.09.2010
    Ein Seufzer beim Nachspann sagt eigentlich schon aus, das der Film schon eine gewisse positive Wirkung bei mir erzielt hat.
    Diese Zeitepochenporträts a la "In den Strassen der Bronx" mit der passenden Musik und Atmosphäre und den Kulissen und dem Charme der jeweiligen Ära (in dem all die 70er) - allein das schon hat bei mir meistens gewonnen.
    Wenn die Story dann dazu noch so charmant und unkitschig rübergebracht wird wie in diesem Regiewerk von David Duchovny, der gleichzeitig auch eine eher kleinere Rolle in dem Streifen (also nicht vom Cover täuschen lassen) übernommen hat. Auch der Rest der Besetzung ist top - Robin Williams, Frank Langella und Tea Leoni spielen toll, und hervorheben muß ich auch Hauptcharakter "Charlie Bartlett" Anthony Yelchin der in allen seinen Filmen bisher ("Star Trek","Alpha Dog") einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
    Ich war mir nicht sicher ob ich es gut fand das im letzten Drittel die Leichtigkeit und der Witz des Films zu sehr ins dramatische gekippt ist, und das ganze einen sehr ernsten Unterton angenommen hat, im Gegensatz zum bisherigen Verlauf des locker-flockig-melancholischen Streifens. Aber letztendlich spielt das Leben nun mal so, Lachen und Weinen wechseln sich ab. Und von ersterem gibt es trotzdem jede Menge - ich sag nur Sabbath & Al Green...
  • Wild X-Mas - Just Friends
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 21.08.2010
    Zugegeben, die Story war so oder ähnlich zuvor sicherlich schon hundert mal gesehen und gezeigt, aber das kann man dieser gelungenen Romantic-Comedy nicht wirklich übel nehmen. Ich habe unendlich viele Komödien gesehen, auch gerade diese die nie im Kino liefen, die mir nicht mal ein müdes Grinsen entlocken konnten - hier habe ich nicht nur einmal laut losgelacht. Köstliche Szenen ziehen sich über den ganzen Streifen, die Kabbeleien mit seinem kleinen Bruder selbst 10 Jahre nach der Teenager- bzw Kindheitszeit, das Eishockeymatch, die "Halb-Umarmung", wenn Anna Faris als hysterisches, unterbelichtetes Pop-Sternchen ihre Konkurrentin einfach anfaucht, oder Ryan Reynolds zu seinem Widersacher einfach ein "Youre the devil!" entgegen schmettert - plus die Weihnachtsdeko-Szene die alte "Schöne Bescherung"-Zeiten wieder aufleben lässt.
    An einigen Stellen ist "Just Friends" schon sehr überdreht, und schiesst auch das eine oder andere mal weit übers Ziel hinaus, aber das Geheimnis ist das man den Akteuren den Spaß an diesem Film förmlich ansieht.
  • Southland Tales
    Viel Spaß beim Weltuntergang.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 12.08.2010
    Einige scheinen hier wirklich im falschen Film gewesen zu sein...Aufmerksamkeit ist das A & O bei dem Streifen, die war bei einigen Rezensenten hier nicht gegeben, oder wo genau soll Jason Lee oder gar Shia LeBouf in diesem Film gewesen sein?
    Ich glaube schon das es gewollt war einen fragwürdigen Cast(Gellar,Timberlake,Dwayne "The Rock" Johnson,Lambert,Sean William Scott,Bai Ling u.a.) auflaufen zu lassen, die Effekte und die extrem komplexe Verschwörungsstory stehen im Gegensatz dazu. Es wird einiges geboten, von Attentaten, Bürgerkriegen, Zeitreisen,Weltuntergängen und sogar Musical-Einlagen...ein ziemlich interessanter Bilderrausch, und es lässt sich bei weitem nicht soviel rein interpretieren wie bei "Donnie Darko"...trotzdem schwankt man zwischen absoluter Verwirrung und gewisser Faszination...ich glaube ich muß ihn nochmal sehen...
  • Der Erde so nah
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Guesso" am 02.08.2010
    Nun, mir ist zwar nicht bekannt das die Handlung der Revolte um eine krank machende Kupfermine im 19. Jahrhundert sich tatsächlich so zugetragen hat, aber die Grundgeschichte basiert auf wahren Ereignissen.
    Mit relativ unbekannten Gesichtern ist den Machern sicherlich ein sehenswertes Drama gelungen, mit tollen Aufnahmen, Dramatik, Spannung, Liebe und auch einigen bewegenden Momenten. Nur leider wird das Vergnügen zwischenzeitlich immer wieder getrübt durch einen Hang zur Seifenoper-Inszenierung in einigen Szenen, die zu sehr an einen ZDF-Weihnachtsfernsehfilm erinnern, oder eben an die spanischen Dramaserien die früher mal vormittags im Fernsehen dudelten.
    Unterm Strich kein Must-see, aber feine Unterhaltung mit geschichtlichen Hintergründen und zwei reizenden Hauptdarstellerinnen.