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Kritiken von "tgeronimo" aus

45 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The War of the Worlds - Krieg der Welten
    Die komplette Miniserie
    Kriegsfilm, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 25.07.2020
    "Krieg der Herzen" würde eigentlich besser passen, denn wir sehen hier einen Liebesfilm, der als kleine Nebenhandlung eine Invasion der Erde durch Außerirdische hat. Laaangweilig.
    Zu den Effekten etc. haben die anderen Kritiker bereits genug geschrieben.
  • Der Junge muss an die frische Luft
    Nach dem Bestseller von Hape Kerkeling.
    Deutscher Film, Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 11.02.2020
    Endlich mal wieder 5 Sterne!
    Hervorragende Umsetzung, wunderbare Schauspieler in den Haupt- und vor allem auch in den Nebenrollen - was will man mehr. Wenn ich das Lokalkolorit sehe, wie liebevoll der Straßenzug, der Kiosk und die Wohnungen hergerichtet worden sind, und dann noch die Leistung von Julius Weckauf - ich habe zeitweilig gedacht, ich schaue eine damals gefilmte Doku und nicht einen Film.
    Absolutes Muss für Freunde des feinen Kinos!!
  • Verachtung
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 19.12.2019
    Spannend, düster, schon gewohnt sehr gute Schauspieler und eine auf den ersten Blick etwas zu arg konstruierte Geschichte - bis man den Abspann liest.
    Etwas Abzug von der Höchstnote, weil Morck mir teilweise etwas zu grimmig und barsch war, aber 4,5 Sterne ergeben aufgerundet trotzdem 5!
  • Damsel - Smoking Gun
    Nicht jede Frau will gerettet werden.
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 22.11.2019
    Schlimm. Ganz, ganz schlimm, dieser Film. Belanglose erste Stunde, hölzerne Dialoge. Die einzige Möglichkeit, ihn zu ertragen wäre vermutlich, das gleiche Zeug zu konsumieren wie Regisseur und Drehbuchautor.
    Wie meine Vorschreiber 1 Stern für die Landschaft.
  • Die Erfindung der Wahrheit
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 24.11.2017
    Ein hervorragender Polit-Thriller, der wunderbar den Lobbyismus in Washington seziert. Wie in einem Schachspiel bekämpfen sich die beiden Parteien Zug um Zug, von denen jeder härter und weiter ab der Menschlichkeit ist als der nächste, wenn es denn der Sache dient - pro oder contra Waffenfreigabe. Weit weg von der Realität kann der Film auf keinen Fall sein.
    Soweit der Inhalt. Die von mir vergebenen 5 Sterne werden jedoch erst möglich durch die absoluten Top-Leistungen der Schauspieler, bei denen keiner dem/der anderen nachsteht. Überstrahlt werden sie nur von Jessica Chastain, die hier eine Performance darbietet, die meiner Meinung nach absolut Oscar-würdig ist. Ebenso wie in "Zero Dark Thirty" verkörpert sie die zielstrebige Besessenheit der Hauptfigur in Perfektion.
    Assistiert werden die Darsteller durch viele messerscharfe Dialoge, bei denen ich einige Male zurück spulen mußte, um sie in Gänze zu verstehen.

    Edit: Einzig der deutsche Titel "Die Erfindung der Wahrheit" mag nicht überzeugen - "Miss Sloane" ( wie im Original) oder von mr aus auch "Die Lobbyistin" wären hier durchaus prägnanter gewesen.
  • Die Frau in Gold
    Erinnerungen sind unbezahlbar.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 24.03.2016
    Sehr gelungene Historien-Verfilmung. Zur Handlung ist bereits alles gesagt. Helen Mirren spielt mal wieder erstklassig und verkörpert wunderbar die Zerrissenheit zwischen Gegenwart und Vergangenheit: der Kampf um Gerechtigkeit und dadurch die Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte und den tragischen Ereignissen jener dunklen Zeit. Man fühlt jede Minute mit ihr.
    Auch die anderen Schauspieler verkörpern ihre Rollen überzeugend und es war schön, eine solch große Riege deutscher Schauspieler zu sehen.
    Auch von mir ein Stern Abzug, weil der Mut, die echten Ereignisse nicht zu 100% zu verfilmen, nicht vorhanden war, sondern aus dramaturgischen Gründen (?) davon abgewichen wurde und so vor allem die Person Hubertus Czernin nicht zu 100% gewürdigt wurde.
  • Slow West
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 24.03.2016
    Schwierig, diesen Film zu bewerten. Für einen normalen Western zu viel Slapstick, für einen Slapstick-Western zu viel Splatter und für einen Splatter-Western zu viel normales.
    So gleitet der Film irgendwo zwischen "Lone Ranger"-Komik und Tarantino-Gemetzel dahin. Er wurde nie langweilig, aber nach 83 Minuten wars dann auch gut.
  • Philomena
    Eine bewegende Komödie über eine ungewöhnliche Freundschaft.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 21.08.2015
    Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Eine im wahrsten Sinne des Wortes unglaubliche Geschichte, die hier erzählt wird.
    Es ist eine Wucht zu sehen, wie Judi Dench es fast nur mit Mimik und kleinen, feinen Gesten schafft, die Zerrissenheit und Unsicherheit ihrer Figur zum Ausdruck zu bringen: welche Ergebnisse mag die Suche bringen? Wie geht man damit um? Wie wird man selber von anderen beurteilt, wenn mehr über die Geschichte zu Tage kommt?
    Auch Steve Coogan versteht es, seiner Figur viel Glaubwürdigkeit zu verleihen. Und die Gegensätzlichkeit der Figuren schweißt die beiden mehr und mehr zusammen und zieht auch den Zuschauer immer mehr in ihren Bann.
    Ein ruhiger und doch sehr, sehr kraftvoller Film!

    Tipp zum Schluss: Unbedingt eine halbe Stunde mehr Zeit nehmen und in den Extras die echte Philomena kennenlernen und die Geschichte über den Film! ;-)
  • The Imitation Game
    Ein streng geheimes Leben.
    Drama, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 01.08.2015
    Hervorragende Schauspieler in einem sehr guten Film. Die historischen Ereignisse stehen eher im Hintergrund, denn sie wurden bereits mehrfach verfilmt. Vielmehr steht hier die persönliche Tragödie des Alan Turing im Vordergrund und die Probleme, die es mit sich bringen kann, ein Genie zu sein. Und wenn man dann noch ein homosexuelles Genie in der damaligen Zeit ist, wird es noch schlimmer.
    Es ist herrlich anzuschauen, wie Cumberbatch diese innere Zerrissenheit rüber bringt und dem Regisseur gelingt es, die Zeitstränge klug zu verknüpfen und trotz diverser Zeitsprünge (oder gerade deshalb) darstellt, wie die Entwicklung Turings war.
    5 Sterne von mir für wunderbares Schauspieler-Kino.
  • Camp X-Ray
    Eine verbotene Liebe.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 17.07.2015
    Ein interessanter und meiner Meinung nach gelungener Versuch, die Verhältnisse in Guantanamo ein wenig aufzuzeigen. Dass das in einem einzigen Film nicht komplett gelingen kann, sollte klar sein, und so streift der Film viele Aspekte nur oder geht gar nicht auf sie ein.
    Nichtsdestotrotz wird eine Atmosphäre erzeugt, die immer mehr zu Nachdenklichkeit und Zweifeln führt, denn egal wohin man blickt, die menschenverachtenden Zustände sind allgegenwärtig.
    Das gelingt auch dank hervorragender Leistung der beiden Hauptdarsteller, die in diesem eigentlich sehr ruhigen und atmosphärisch doch sehr dichten Film komplett durch Mimik und Sprache agieren. Kristen Stewart zeigt, dass sie durchaus das Zeug zu mehr hat als nur ein Blondchen darzustellen, dass anschaulich aussieht.
    Mit dem Filmtitel hat mein Vorschreiber absolut recht, aber das ist bei den deutschen Titel-Übersetzungen leider häufig so.
  • Das Schicksal ist ein mieser Verräter
    Heillos verliebt. Basierend auf dem New York Times #1 Bestseller.
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 23.04.2015
    Wow!!!!
    Da war er endlich mal wieder: einer dieser emotionalen Filme, die einen von der ersten Minute an gefangen halten und einen alle Höhen und Tiefen mitspüren lassen, als wäre man selber mitten drin.
    Obwohl das Ende klar vorgezeichnet ist, lohnt trotzdem jede einzelne Sekunde dieses intensiven Films anzuschauen. Und damit hat man die Message dann auch verstanden: es gibt immer ein Ende, also muss man bis dahin jede Sekunde so gut wie möglich nutzen.

    Möglich gemacht wird das durch hervorragende Darsteller, aus denen Shailene Woodley absolut herausragt. Zu jeder Minute des Films nehmen einen ihre Gefühle und Gedanken gefangen und lassen so den ganzen Film zu einem cineastischen Erlebnis der Extraklasse werden.

    Wie meine Vorgänger schon schrieben: wenn man sich auf den Film einlässt, sollten Taschentücher nicht allzuweit weg liegen.
  • Madame Mallory und der Duft von Curry
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "tgeronimo" am 11.02.2015
    Ein typischer Lasse Hallström-Film, und das ist nicht negativ gemeint. Zwar hat er vielleicht nicht ganz so viel Tiefgang wie andere seiner Meisterwerke, und es gibt in diesem Film auch keine Untiefen und keine Rückschläge, aber trotzdem wird die Geschichte mit viel Gefühl erzählt und die Darsteller, allen voran Helen Mirren, verleihen ihr eine gute Glaubwürdigkeit.
    Vielleicht nur etwas für Liebhaber dieses Genres und dieses Regisseurs, aber für die lohnt es.