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Kritiken von "schlumpflinger" aus

157 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Hero
    Action, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 02.06.2020
    Über Geschmack, so heißt es, lässt sich nicht streiten. Dem widerspreche ich.
    Die Blu-Ray ist so schlecht digitalisiert worden, das mir der Film schon zu 25% verleidet war.
    Die restlichen 75% machten die Bilder, die Farben, die Dialoge, die dramatik und die fliegenden, schwertkämpfenden Männer aus.
    Ich habe nichts gegen Remakes der Martial-Art Filme. Aber bitte, die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts sind vorbei!
    Selbst in den modernen Stummfilmen wie in "The Artist" greift man nicht auf die dramatischen Gesten der 20er zurück, um Emotionen darzustellen.
    Nach 20 Minuten musste ich den Film ausmachen; es war unerträglich.
    Dagegen ist "Piggeldy und Frederick" nicht nur eine Augenweide sondern hat inhaltlich mehr zu bieten.
  • Red Cliff
    Die drei Königreiche
    Kriegsfilm, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 02.06.2020
    Ich habe den Film vor Jahren schon einmal gesehen und das einzige was mir in Erinnerung blieb war der Berater, bzw. Taktiker des Generals.
    Alle anderen kämpften und er hielt sich aus allem raus. Und damit kommen wir zu den Schwächen des Films:
    Weder ein General noch ein König, sei es in Europa oder in Asien, haben sich zu der Zeit in Schlachtgetümmel gesetzt. Dazu waren sie viel zu "kostbar" um ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Des Weiteren, ist der Film durchsetzt mit pathetischen Sätzen oder Sprüchen, die so plump sind, dass mir wieder einfiel warum ich den Film schon wieder vergessen habe. Das soll keine Kritik an der Synchronisation sein, diese ist mit der A-Liga besetzt worden mit den passenden Stimmen, zu den entsprechenden Charakteren. Und alles ist stimmig.
    Kommen wir zum Hauptgrund, warum ich den Film aus der Erinnerung verdrängt habe: Die schlechte Schnittfassung. Der Film wurde in zwei Teilen in den asiatischen Kinos gebracht. Warum nicht in Deutschland auch?
    Der Film hat neben den gewaltigen Schlachten auch ruhige Momente, die durchsetz sind mit ein wenig Romantik und ein bisschen Drama. Alles wohl dosiert und gut in Szene gesetzt, und von den Schlachten ganz zu schweigen (und seien wir ehrlich, deswegen schauen wir uns ja solche Filme an).
    Fazit: Der Film ist nicht schlecht, er zeigt den Kampf den wir alle lieben, nämlich David gegen Goliath.
    Aber ins Regal würde ich ihn mir trotzdem nicht stellen, da gibt es bessere Epen, die dramatischer dar gestellt wurden.
  • Andy Warhol
    Der Künstler. Das Werk. Die Zeit.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 10.05.2020
    Diese Doku ist ja wohl das letzte was aus dieser Art House-Serie stammt.
    Man tut so als ob Warhol vorwiegend Filmschaffender war. Bringt immer wieder Ausschnitte aus seinen selbst produzierten Filmchen mit belanglosen Dialogen oder Monologen. Und interpretiert sagenhafte Sachen darein.
    Seine Bilder kommen am Rande vor, sein Umgang mit Persönlichkeiten aus Kultur und Politik werden kaum erwähnt. Seinen Einfluss auf andere Kunstschaffende kommen nicht einmal zur Sprache.
    Diese ganze Dokumentation ist einziger "quadrierter Bullshit" (John McEnroe zu einer Schiedsrichterentscheidung). Man hätte wirklich mehr daraus machen können, vor allen Dingen, da er Künstler unserer Zeit war und damit genügend Zeitzeugen zum interviewen bereit gewesen wären, sowie Nachrichten aus Funk und Fernsehen vorhanden sind (wie es damals so schön hieß).
    Statt dessen bekommt der Zuschauer vom Galeristen der Londoner Ausstellung, die die letzte Warhols war, zu hören, das Warhol bei der Zusammenstellung der Bilder und in welcher Kombination aufgestellt werden sollten, schon Todesahnung hatte.
    Die hatte ich auch, als ich London jeden Tag Nahrung zu mir nahm.
    Mit anderen Worten, die Regisseurin hats vermasselt.
  • Tizian
    Der Künstler. Das Werk. Die Zeit.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 10.05.2020
    Es gibt Taschenbuchausgaben für kleines Geld, da steht mehr drin als in dieser Doku.
    Zumindest ist die Filmqualität akzeptabel. Da gibt es aus der Serie schon schlimmere Dokumentationen, was die Qualität anbelangt.
    Fazit: Für die Aneinanderreihung von Tizians Bilder braucht man nicht diese Doku.
  • New in Town
    Heiß auf die Karriere. Von der Liebe kalt erwischt.
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 10.05.2020
    Eine nette Fernsehunterhaltung (ja, ich weiß, nett ist die kleine Schwester von - na Sie wissen schon) für das Fernsehvorabendprogramm, bevor der Hauptfilm anfängt.
    Für Zuschauer die leichte Unterhaltung lieben, bzw. brauchen, ist der Film gerade richtig.
    Die Schauspieler sind Profis und machen ihre Sachen gut; Drehbuch und Regie haben die Leichtigkeit von Zuckerwatte. Mehr ist nicht zu erwarten.
    Kein Film fürs Regal. Trotzdem kann man ihn sich ansehen, da gibt es auf dem Sektor ärgerlichere Zeitverschwendung.
  • Marc Chagall
    Der Künstler. Das Werk. Die Zeit.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 17.02.2020
    Das einzige was man negativ über diese Doku sagen kann, bzw. muss, ist die Qualität der DVD. Auch wenn die Doku 1984 gedreht worden ist, so hätte ART HAUS durchaus ein paar Euro investieren können, um den Film aufzupolieren. Statt dessen hat man ihn einfach vom Video blind auf DVD gebrannt. Und das hat Chagall nun wirklich nicht verdient.
    Aber wer darüber hinwegsieht, sieht und hört binnen 50 Minuten alles Wissenswerte über diesen Künstler. Die Doku ist gut gemacht, kurzweilig und informativ.
    Und macht neugierig auf die nächste Chagall-Ausstellung.
  • Sketches of Frank Gehry
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 06.02.2020
    In den ersten fünf Minuten erzählt Gehry warum Sidney Pollack eine Doku über ihn drehen soll, als der ihm sagt, das er keine Ahnung von Dokumentationen hat, bzw. wie man sie dreht. Pollack hatte recht, er hätte "nein" sagen sollen.
    Was der Zuschauer hier sieht, ist nicht etwa die Geschichte eines aufkommenden jungen Architekten, der es geschafft hat zu einer der hervorragendsten Architekten der Welt zu werden, sondern ein eitles Selbstporträt.
    Man sieht immer wieder die selben Gebäude, meist in den gleichen Perspektiven, in verschieden Filmzeitabständen.
    Es werden ehemalige Auftraggeber interviewt, die keine Sau mehr kennt, weil sie von den Konzernen, für die sie tätig waren, wegen Unfähigkeit rausgeschmissen worden sind. Abgewrackte Musiker deren Anekdote es nicht einmal wert ist aufzuzeichnen.
    Aber auch ein Gegner Gehrys wurde interviewt. Bei diesem Interview hatte man allerdings das Gefühl, das Pollack mit einer Pistole hinter der Kamera stand, um ihn dazu zu zwingen etwas negatives zu sagen. Dieses Interview war inhaltlich nichts sagend.
    Aber auch die Qualität der DVD ist, um es vorsichtig auszudrücken, unter dem Hund.
    Fazit: Diese Doku lohnt nicht. Vielleicht wird irgendwann noch einmal eine gedreht, nach dem Ableben von Frank Gehry, allerdings habe ich da meine Zweifel ob sie aufschlussreicher sein wird wie diese, denn die Erben werden zusehen, das kein Schatten auf diese Porträt fallen wird.
  • Sirocco
    Zwischen Kairo und Damaskus
    Thriller, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 07.01.2020
    Wenn man der Handlungsbeschreibung folgt, muss dieser Film nach "Vom Winde verweht" und vor "Lawrence von Arabien" eingereiht werden.
    Was leider nicht der Fall ist. In der internationalen und nationalen Filmkritik wird er gern als Nachfolger von "Casablanca" gesehen, und nur weil Bogart einen zwielichten Typen in einem fernen Land spielt.
    In beiden Fällen muss man sagen: Nop
    Sicher der Film ist an einigen Stellen naiv (siehe Szene im Café), doch welcher Film aus diesen Tagen weist sie nicht auf.
    "Casablanca", mit allem nötigen Respekt, hat mehr schwülstige Szenen aufzuweisen als "Sirocco".
    Die Charakteren sind nicht schlecht gespielt, insbesondere die Hauptdarstellerin, um die die beide Protagonisten buhlen, spielt überzeugend, die Handlung ist bündig und straff erzählt; mit anderen Worten: für einen verregneten Nachmittag bei Kaffee und "einem Kirschkuchen, der sagenhaft ist" genau richtig.
    Allerdings weiß ich noch immer nicht, warum der Film nach dem heißer Wüstenwind benannt worden ist.
  • Tödliche Angst
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 25.10.2019
    Der Filmtitel ist leider falsch; er hätte "Tödliche Langeweile" heißen müssen.
    Davon abgesehen, dass man den Protagonisten (Lino Ventura), laut Drehbuch, irrational handeln lässt. Legt man den handelnden Polizisten Sätze in den Mund, die selbst ein Schüler, in der 7. Klasse, im Aufsatz nicht schreiben würde. Bei aller Kritik gegenüber der französischen Polizei, die in den 80er vorherrschte.
    Auch wundert es das Ventura diesem Drehbuch zustimmte, denn er war dafür bekannt, das er selektiert Drehbücher durchlas und nur dann einem Film zustimmte, wenn dieser ihm von der Handlung zusagte (und er lehnte viele Filme ab).
    Die DVD selbst war von der Bildauflösung mangelhaft. Man sah sofort, dass der Film ohne Aufpolierung auf die Aluminiumscheibe gebrannt worden ist.
    Offensichtlich hielten die Rechteinhaber den Film selbst nicht wert ihn aufzuarbeiten.
    Ich selbst bin nach 45 Minuten (kein Witz) eingeschlafen. Und ich bin auch nicht neugierig wie er endete.
    Der Film bekommt eigentlich keinen Stern, obwohl ich ein Ventura-Fan bin.
  • Peggy Guggenheim
    Ein Leben für die Kunst.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 15.09.2019
    Ich gestehe, ich habe mit darstellender Kunst wenig am Hut, doch ist dieser Film mehr als nur eine Doku über Peggy Guggenheim. Er bringt den Zuschauer dazu sich ans Tablet zu setzten und sich Werke der dort genannten Künstler anzusehen (und vielleicht auch mal ins Museum zu gehen).
    Und wenn wir das ganze Kunstgedöns mal weglassen, dann ist dieser Film noch immer sehenswert, denn das Leben dieser Frau war schon etwas anders als normal.
    Fazit: Eine gute Doku über eine Person und über moderne Kunst.
  • Todestanz eines Killers
    Ein Doppelagent... Angeheuert zum Töten... Sein Ziel: Er selbst.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 15.09.2019
    Der Film weckt alte Erinnerungen. Nicht als Spion, sondern als Kind im alten West-Berlin. Eine gute Stunde Zeitkolorit. Alles an original Schauplätzen gedreht.
    Und das wars dann auch schon. Leider.
    Dem Film fehlt der Schwung. Das lag mit Sicherheit nicht am Regisseur oder den Schauspielern, sondern schlicht am Drehbuch.
    Spannung kam kaum auf. Auch die Rolle die Mia Farrow ausfüllte, ist unklar. Dem Zuschauer sollte etwas suggeriert werden, das aber so schwach daher kam, das selbst ein Blinder mit einem ungeladenen Colt merkt, das das Ding nicht funktioniert, was der Drehbuchautor da geschrieben hat (oder der Regisseur schwach umgesetzt hat).
    Fazit: Der Film ist leider kein großer Wurf. Ein Stern für die Schauspieler und einen, nun ja aus Sentimentalität, für die Bilder aus dem alten West-Berlin.
  • Der Aufstieg des Geldes
    Die Währung der Geschichte
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "schlumpflinger" am 04.11.2014
    Die Vortragsreihe wird von einem englischen Professor aus Harvard moderiert,
    der sehr oberflächlich die Themen behandelt und zumeist einen fragenden Zuschauer hinterlässt, als das er aufgeklärt wird. Das gilt für alle vier Kapitel auf der DVD.
    Offensichtlich hatte der Prof gute Beziehungen zu einem der BBC-Chefredakteure.
    Und Beide werden sicherlich nebenher sich etwas durch den Kauf der DVD dazuverdienen. Denn zu diesen Themen gibt es Dokumentationen oder Bücher, die dass besser erklären, als dieser Professor aus Harvard.