Kritiken von "videogrande"

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

ungeprüfte Kritik

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.08.2026
In manchen Dingen bin ich puristisch. So habe ich zum Beispiel diesen Film bis heute nie gesehen, weil ich Teil 2 seinerzeit (auch da folgt ein Rewatch) doof und aufdringlich fand und noch auschlaggebender: Manfred Lehmann hier nicht Bruce Willis spricht. Nichts gegen Thomas Dannemann, aber der gehört nunmal zu Arnie und Sly. Man kann nicht jedem Actionstar dieselbe Stimme verpassen. Nun war es endlich mal so weit und ich stelle fest: Man hat am Erfolg von Lethal Weapon teilhaben wollen und hat dem Einzelkämpfer JohnMcClane ein schwarzweißes Buddymovie verpasst, das auch mit Mel Gibson und Danny Glover funktioniert hätte. Nichts desto trotz ist der Film ein sehr solider Actioner mit vielen Onelinern und Bezug zum ersten Teil. Manche sehen in ihm den zweitbesten Film der Reihe und das mag auch gerechtfertigt sein. Action und Humor im richtigen Mischungsverhältnis ergeben einen kurzweiligen "Die Hard"-Film. Fazit: Hochkarätig besetztes Sequel, das mit der Weihnachtstradition der Vorfilme und einigem mehr bricht, aber noch mit tollen, handgemachten Effekten überzeugen kann. Ein guter Actionfilm alter Schule. - Nur an die Stimme konnte ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen.

ungeprüfte Kritik

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Und noch ein Klassiker der 80er Jahre bekommt seine späte Fortsetzung. Ein merkwürdiger aber nostalgischer Trend. Ich muss sagen, ich habe mich darauf gefreut, auch wenn es manchmal weh tut, die gealterten Stars sehen zu müssen. Dick Maas hat eine solide Fortsetzung geschaffen, die, wie auch schon das Original, erst spät in Fahrt kommt. Die FSK 12 Freigabe halte ich für eine Farce, denn es gibt zumindest am Anfang krasse Dinge zu sehen, die definitiv nichts für Kinder sind. Man muss sich wirklich fragen, ob die Entscheider noch ganz dicht sind. Tut mir leid. Wie dem auch sei, der Film kommt natürlich nicht an den Kultstatus heran. Er führt den Vorgänger leider ad absurdum, denn so ganz logisch ist es nicht, was uns hier per DNA Test weisgemacht wird. Und auch die Bärenkräfte, die der Killer, dessen Identität man leider auch sofort erahnen kann, hier hat, werden nicht wirklich erklärt. Es endet mit einem Cliffhanger. Kommt Teil 3? Muss nicht sein. Somit haben wir hier einen schon spannenden Streifen, der für einen Maas-Film etwas zu zahm ist und der wegen ein paar blöder Einfälle, auch dem merkwürdigen Ende, leicht enttäuscht. Huub Stapel aber nochmal zu erleben macht schon Spaß, auch wenn es natürlich Witze übers älter werden gibt. Fazit: Fängt spannend und sehr brutal an, hängt dann durch, wird zu einem typisch überzogenem Dick Maas Film und verdirbt sich abschließend leider selbst durch ein blödes Ende. Bis dahin geht Teil 2 als guter Fanservice durch.

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Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Wir haben hier eine Mischung aus "Moon", "Lautlos im Weltall" und "Interstellar" mit einer Prise "E.T." und "Enemy Mine". Mit anderen Worten: Ich kann auf Anhieb 5 Filme nennen, an die ich spontan erinnert werde, also ist das ganze nicht so wirklich neu. Wie bewerte ich den Film jetzt gerecht, wenn eigentlich sowieso jede Kritik nur meine eigene Meinung ist? Also ehrlich gesagt empfand ich schnell eine Mischung aus Genervtheit und Langeweile. Die ewigen Gespräche zwischen den beiden fielen mir auf den Keks, auch weil das ganze wenig realistisch dargestellt ist. Die Kommunikation ist viel zu schnell möglich und vermenschlicht das Wesen auch komplett. Das einzig Interessante am Film sind die Rückblenden, da die noch eine Geschichte erzählen. Der Film hat zwar tragischen Hintergrund, ist aber deutlich komödiantisch, im Grunde auch naiv (fast kindgerecht) angelegt. Ich weiß die Intention dahinter zu schätzen, aber ich bin nicht warm mit dem "Projekt Hail Mary" geworden und werde ihn auch nicht ein zweites Mal durchstehen. Zu lang, zu viel Gerede, zu viele Engelschöre im Soundtrack, die mich aufdringlich darauf hinweisen, jetzt Emotionen zeigen zu müssen. Fazit: Schön gemacht aber generisch. Möchte uns zum Lachen bringen, aber auch auf die Tränendrüse drücken, ist ein Fast-Zwei-Personen-Stück mit sehr viel Dialog und, tut mir leid, hat mich größtenteils gelangweilt.

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Monster Mash

Fantasy, Horror

Monster Mash

Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.08.2026
Tja, das war "The Asylums" große Chance für den Durchbruch und endlich als hochwertiger Trashlieferant ernst genommen zu werden. Man klaute sozusagen den Universal Studios ihre Monster, und die Idee ein Dark Universe ähnlich dem Marvel Universum ins Leben zu rufen. Man hatte alle Mittel, für atmosphärische Kulissen und hochwertige Kostüme, bzw. Masken. Man baute eine witzige Bond-Hommage zu Beginn ein. Und dann beginnt die einfallsloseste Geschichte, die man sich vorstellen kann. Das müde Drehbuch fährt den Streifen komplett an die Wand. Hätte man mal lieber das bewährte "Sharknado" Team rangelassen. Das ist wenigstens kreativ. Den belustigenden Umstand, dass alle Monster praktisch auf Nachbarschaft wohnen und wie Normalbürger leben kann man leicht verzeihen. Aber das alle ständig nur reden und praktisch nichts passiert, das ist unglaublich dämlich und ermüdend. Da gehts dann darum, dass Draculas Tochter Frankensteins Monster Geschichten vorliest oder deren Vater eben ständig Monologe hält. Nie wirkte der Fürst der Vampire unfähiger und schwächer als in diesem Film. Alle Plotholes, alle Lächerlichkeiten und Filmfehler, sind zu verzeihen, da sie dazugehören. Aber wenn eine Bardame sich mit der Mumie über trockene Haut unterhält und überhaupt nur palavert wird...da wird großes Potenzial einfach weggeworfen. Man wusste absolut nichts mit den Monstern anzufangen und macht sie zu gesprächigen Kumpels. Den wahren "Monster Mash" hat man schon in den 80ern als "Monster Busters" gesehen. Dieser Film hier wäre mit gutem Drehbuch sicher super geworden, so ist er nur eines: Stinklangweilig!! Aber sowas von!!!

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El Olivo

Der Olivenbaum
Drama

El Olivo

Der Olivenbaum
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.08.2026
Ein schöner, nachdenklich machender Film. Man muss sich auf banale Alltagsgeschichten, ohne große Dramaturgie, Action oder bekannte Stars einlassen können, dann könnte einem dieser mal melancholische, mal witzige Film mit seiner kritischen Botschaft gefallen. Allerdings plätschert er nur vor sich hin und hätte vielleicht etwas kurzweiliger ausfallen können. Die Story strotzt vor Symbolik und Metaphern auf Vergänglichkeit, Moral, Umwelt und Politik, ist aber sehr klischeehaft inszeniert. Er wirkt nie wirklich echt, aber soll laut Machern ja auch ein wenig märchenhaft sein. Fazit: Ein Film mit wichtiger Botschaft, der nur Gefühlstote kalt lässt. Gleichzeitig Anklage gegen politische Zustände, nicht nur der spanischen. Berührend aber nicht außergewöhnlich.

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The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm

The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.08.2026
"The Kings Choice" - Dämliche "deutsche" Filmtitel reißen ja nicht ab. Natürlich gaukelt man uns hier wieder eine vom Ursprung her englische oder amerikanische Verfilmung vor. Doch dieser "King" ist ein Norweger. Dargestellt von Jesper Christensen, der Bond-Enthusiasten nicht fremd ist. Man muss sagen, er macht seine Sache auch sehr gut. Der Film erzählt, mit Datumseinblendungen, die historischen Ereignisse im Zweiten Weltkrieg in Norwegen, die nicht ganz so populär sind. Dies ist also mehr eine Doku, als ein Kriegsfilm. Wer sich gerne mit politischen Themen und geschichtlichen Ereignissen auseinandersetzt, bekommt einen lehrreichen aber auch unspektakulären Film zu Gesicht. Hier liegt wirklich die Information im Vordergrund und nicht die mitreißende Dramaturgie eines Spielfilmes. Also weniger Kriegsszenarien als diplomatische Bemühungen. Das hat den Charme eines Fernsehfilmes, ist aber keineswegs schlecht. Erwähnenswert ist auch die Darstellung der Deutschen. Man übertreibt es hier nicht mit Klischees, sondern zeigt, im Gegenteil, auch mal welche in gutem Licht. Fazit: Nur für Geschichtsinteressierte. Gut geschauspielerte und interessante Aufarbeitung aber eher eine bessere Arte-Doku, als ein Kriegsfilm.

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Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.07.2026
Ich glaube, ich deute den Film falsch. Soll das eine Satire oder Hommage an Black Music oder etwas in der Art sein? Hier gibts jedenfalls eine Menge unfreiwilliger Komik, die nach einer skurrilen Szene mit Figuren, die u.a. aus der Zukunft kommen, ihren ersten Höhepunkt im von Vampiren aufgeführten Riverdance hat. Es ist ja kein Geheimnis, dass es um die Blutsauger geht. Aber dass hier wirklich alle Klischees vom Knoblauch bis zum Holzpflock bemüht werden, finde ich ganz schön billig und altbacken. Man möchte sehr offensichtlich humorvoll an die Story herangehen, aber ich halte diesen Versuch, einen neuen "From Dusk Till Dawn" zu kreieren für misslungen. Als allererstes haben mich schon die computergenerierten Baumwollfelder genervt und kurze Zeit später konnte ich den ganzen Film nicht mehr ernst nehmen. Ja, er möchte eigentlich auf die politischen Zustände und auf Rassismus und dergleichen aufmerksam machen, aber da sind die Vampire, die hier so oberflächlich und kurz in Erscheinung treten, völlig fehl am Platze. Ohne sie wäre der Film sogar 4 Sterne wert. Aber als Horrorfilm? Ich habe keine Bedrohung oder Horror gespürt. Eigentlich passiert in der Hinsicht kaum etwas. Es gibt ein abschließendes Gemetzel und dann geht die Sonne auf. Das wars? Nicht ganz. Das Ende, eigentlich eine Postcreditscene, fand ich schön. Ansonsten hat der Film mich enttäuscht und gelangweilt. Fazit: Völlig überbewertetes Südstaaten-History-Vampirfilmchen mit viel Bluesmusik und meines Erachtens ohne einen einzigen erinnerungswürdigen Moment.

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Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.07.2026
Erzählt wird, offensichtlich sehr frei, die uns vor allem durch Disney bekannte Geschichte von Mulan. Da dies ein chinesischer Film ist, erhoffte ich mir eine realistischere und bessere Verfilmung mit vielen Kämpfen im Drahtseilstil. Leider hat man aber eine merkwürdige Mischung aus Drama und Beinahe-Lovestory fabriziert, die extrem kitschig ist. Manchmal wirken die Darsteller wie einer overactenden Theatertruppe entlaufen. Der Darsteller des Vaters ist viel zu jung für den gebrechlichen, alten Mann, den er darstellt, der General ist kaum älter als seine Mannschaft. Das kann man nicht ernst nehmen. Mulan hat hier anfänglich einen drollig gemeinten Sidekick, in Gestalt des typisch dicklichen Dummlings erhalten, der für Erheiterung sorgen soll. Irgendwie will der Film so gar nicht zünden, weil er zu viel Schmalz und völlig unrealistische Zusammenhänge zeigt. Man meint wirklich, die Darsteller seien karnevalsmäßig nur in Kostüme, statt in ihre Rollen geschlüpft. Wer nun auf gut choreographierte Kämpfe, möglichst spektakulär, wartet, der bekommt nichts davon zu sehen. Mittendrin patzt auch noch mal die deutsche Synchro, die plötzlich ein "sie" benutzt, statt "er" und während einer Reitszene sieht man deutliche Reifenspuren des vorausfahrenden Kamerafahrzeugs. Das alles hat mich komplett rausgerissen und enttäuschte Langeweile hervorgerufen.
Fazit: Furchtbar! Kitsch, Klischees und Vorhersehbarkeit ohne jegliche Schauwerte.

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Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.07.2026
Das nenne ich mal eine Überraschung! Ursprünglich hatte ich ein billig erstelltes Filmchen im Sharknado-Stil erwartet, aber "Benny loves you" ist verdammt gut getrickst. Und nicht nur das: Die schwarzhumorige Splatterkomödie ist im Ganzen gut gelungen und hoch unterhaltsam. Bereits der Prolog ist atmosphärisch und die musikalische Untermalung darf man wohl als Hommage an Nightmare on Elm Street verstehen. Der Film ist keinesfalls dilletantisch heruntergekurbelt, sondern hat hervorragende Kameraeinstellungen und Spielereien in Zeitlupe parat. Scharfes Bild und ordentliche Spezialeffekte. Alles viel hochwertiger, als man denkt. Man muss sich nur auf eine mordende Muppetfigur einlassen können und ein Herz für trashige, leicht verrückte Filme haben. Fazit: Nennen wir es mal Edeltrash. Eine gut gemachte, blutige Komödie, die großen Unterhaltungswert besitzt und Spaß macht.

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Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.07.2026
Das ist (fast) genau der Film, den wir Kinder der 80er Jahre damals anstelle des Dolph Lungren Vehikels, welches heute ein perfektes Guilty Pleasure ist, vor Jahrzehnten erwartet hätten. Ich glaube, er ist gefloppt, weil er eben zu spät kam. Die Generation Z kennt wohl kaum die Spielzeugserie von Mattel und die Zeichentrickserie. Aber wer die Figuren damals bespielt hat, der erkennt jedes Detail. Von Man-At-Arms Keule, natürlich über das Schwert der Macht bis zu den einzelnen, teilweise skurrilen Figuren wie Ram Man oder Spikor. Sie sind hier, leider bei weitem nicht alle, zu Leben erwacht. Erwartungsgemäß sind die weiblichen Helden weniger sexy ausgefallen, als sie damals schon als Figuren waren. Scheiß Zeitgeist der 2020er! Was ich allerdings wirklich vermisse, das sind die fantasiereichen Fahrzeuge, die ein wesentlicher Bestandteil des Kultes sind. Wer eben in besagter Zeit groß wurde, wird auch Flash Gordon Vibes bekommen, denn Queen, bzw. Bryan May ist deutlich hörbar am Soundtrack beteiligt. Gewöhnungsbedürftig finde ich den doch recht eigenwilligen, teils infantilen Humor, aber wirklich fehl am Platze ist er auch nicht. Ein Cameo rundet das Ganze noch ab und ich möchte behaupten, dass dies in späteren Zeiten, wie sein Pendent aus den 80ern, zu einem Kultfilm werden wird. Fazit: Für Kenner! Kindheitserinnerungen, die nicht ganz perfekt umgesetzt wurden, aber dringendes Fortsetzungspotenzial haben, da noch eine Menge fehlt. Comichaft, detailfreudig und 100% selbstironisch.

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Der Low-Budget Stuntman

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.07.2026
Wer die New Kids mag, der wird den Film ohnehin lieben, auch wenn er sich den Filmen gegenüber schon zurückhaltend ausnimmt und wer die Kids nicht mag, könnte genau deswegen doch noch Gefallen an diesem "Low-Budget-Stuntman" finden. Anarcho- und Fäkalhumor auf prollige Art. Es wird viel uriniert und sich übergeben. Es gibt dumme Sprüche und Rassismus. Sex nicht zu vergessen. Politische Korrektheit kennt der Film nicht und das ist auch alles gut so. Wenn man trashige Filme mag und über "Feuer, Eis und Dosenbier" oder "American Pie" lachen kann, dann sollte man hier gut aufgehoben sein. Von so einem Werk erwarte ich eigentlich wenig und war doch über Cameos überrascht, die ich nicht erwartet hätte. So trifft man hier auch Regisseur Dick Maas an, der sich selbst spielt und noch einige mehr. Ok, gerade wenn man mit den eingangs erwähnten Kids nichts anfangen kann, benötigt man schon gewisses Durchhaltevermögen und sehr abseitigen Humor, aber ich habe viel gelacht und mich (selten) gelangweilt. Fazit: Holländischer Hau-Drauf-Humor. Schwarz, derb, für einige völlig daneben und peinlich für manche aber auch zum Schenkel klopfen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 3 sehr gute Sterne. Alles andere wäre manchem Film gegenüber unfair.

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Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.07.2026
Ich habe ein Herz für Trashfilme und daher ist meine Kritik nicht so vernichtend, wie sie unter normalen Umständen sein sollte. Nehmen wir mal die "Lake Placid" Reihe zum Vergleich: Alle Fortsetzungen des Originals sind billige Direct-To-Video Produktionen mit sehr üblen Effekten. "Croc" kann diesen Filmen locker das Wasser reichen. Er ist für eine Thai-Coproduktion erstaunlich kurzweilig und mit gewisser Spannung inszeniert. Es bleibt sogar Zeit für einen Nebenplot um mafiöse Machenschaften. Man hat aus dem geringen Budget was rausgeholt, abwechslungsreiche Drehorte genutzt und auch einige Unterwasseraufnahmen hinbekommen. Die Tricks sind erwartungsgemäß grottig, aber es hat sogar für einen Pappkameraden gereicht und nicht nur für CGI. Zu guter letzt hat sogar Michael Madsen noch ein paar Taler für seine "Mitwirkung" abbekommen, die er lustlos abspult. Es ist kein Meisterwerk entstanden und der Film ist auch ein wenig zu ernst gemeint, geht aber als solide Trashproduktion durch. Fazit: Mit wenig Geld aber viel Herzblut gemacht. Wer so einige Tierhorrorfilme der billigen Art kennt und liebt, dem könnte auch "Croc" gut gefallen.

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Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.07.2026
Ich weiß nicht so recht, was ich vom 2. Teil von "Sisu" halten soll. Er setzt den Funsplatter-Actioner rund um den Nazis mordenden, wortkargen Finnen in gleicher Weise fort, nämlich mit viel Blut und völlig übertriebenen Sequenzen. Das ist nicht zum Kopfschütteln, sondern das spaßige Konzept der Reihe. Jedoch ist die Motivation seiner Peiniger diesmal weniger nachvollziehbar und man schlägt auch ein wenig die emotionale Schiene ein. Die Grundstimmung ist somit eine andere und es kommt mir vor, als hätte ich beim ersten Film viel mehr Unterhaltung und Tempo erlebt. Nichts desto Trotz kommen Fans noch auf ihre Kosten, ebenso Freunde dieses Genres, das sich auch in Filmen wie "Machete" oder "Final Destination" widerspiegelt, nämlich durch "Freude" an völlig abstrusen Todesszenen, die bewusst zum Lachen anregen sollen. Doch diese "Road to Revenge" führt über teils schon zu grausame Gewalt, die dem Protagonisten widerfährt und nicht mehr zur Gänze komisch ist. Fazit: Wieder mal ein skandinavischer Spaß der brutal-komischen Art im Stile von "Dead Snow" und "The Trip", der aber deutlich langatmiger ist und gegenüber des ersten Teils etwas weniger "überzeugt". 4 Sterne ist er trotzdem wert, denn wann bekommt man schon mal so einen trashigen Spaß serviert?

ungeprüfte Kritik

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.07.2026
Nichts Neues auf dem Spinnensektor. Das übliche Gehusche und Verstecken in Zimmerecken oder unter dem Bett. Auch die obligatorische Katze muss wieder dran glauben. Inzwischen reichlich nervend finde ich die traumatischen Erlebnisse, die den Protagonisten oft vorausgehen. Hier ist es mal wieder ein Verkehrsunfall, der für ständige Flashbacks sorgt. Die bilden dann so einen leichten Sideplot und stören mehr, als das sie nutzen. "Itsy Bitsy" klingt eigentlich nach nem waschechten Trash- und Spaßfilm. Aber hier gehts ernst gemeint und vor allem tödlich langweilig zu. Einzig erwähnenswert ist das Wiedersehen mit der viel beschäftigten und unterschätzen B-Movie Ikone Bruce Davison und "Tasha Yar" (Denise Crosby) aus Star Trek, auf das ich dann aber lieber verzichtet hätte. Fazit: 100 Mal gesehen. Langatmiger und zäher Spinnenhorror von der Stange.

ungeprüfte Kritik

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.07.2026
Dieser Film lässt absichtlich viel Spielraum für eigene Interpretationen, da er im Grunde nichts erklärt und zum Ende hin immer verwirrender wird. Auf jeden Fall darf man eine Kritik an sämtlichen Hypes aus dem Internet in ihm sehen. An Mobbing und hippen Influencern. Nicolas Cage beweist Mut, denn er ist hier fast nicht wieder zu erkennen. Und er zeigt eine echte schauspielerische Bandbreite. Allein das ist sehenswert. Die Story ist faszinierend und ziemlich "arthousig" und (zu) ruhig inszeniert. Unterhaltungs und Spannungpotenzial wurden zugunsten eines Puplikumsexperiments (Mitdenken) übersehen. Die ewige Pianomusik kann dabei wirklich als störend empfunden werden. Zunächst beginnt es mit leicht skurrilem Humor, wird dann aber ernsthaft dramatischer und bildet ziemlich real ab, wie ein Unschuldiger ins Abseits gerät. Cage stellt seine Verzweiflung teils mit Overacting, teils aber auch beeindruckend beklemmend dar. Schade ist nur, dass "Dream Scenario" fast alles seinem Puplikum überlässt und es auch leicht überfordert. Was ist real, was nicht? Bewegt sich Paul die ganze Zeit über in seinem eigenen Traum? Das bleibt dem Zuschauer überlassen und er darf fasziniert hineininterpretieren, was er möchte. Der anfänglich echt starke und tief schürfende Film driftet leider im letzten Drittel in einen merkwürdigen SF Plot ab und kann somit nicht wirklich überzeugen. Fazit: Beeindruckende Mischung aus absurder Comedy, etwasSF und leichtem Horror mit jeder Menge Drama und Gesellschaftskritik. Etwas zu intelektuell und verworren aber auf jeden Fall mit vielen Hintergedanken inszeniert. 3+

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Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 23.06.2026
So viele 1-Stern Bewertungen für diesen Klassiker der 80er Jahre? Ahaa, es liegt an der Synchro, die zum Erscheinen auf Bluray neu erstellt wurde. Und da sieht man mal wieder, wie ein Film damit steht und fällt. Einzig das Original mit seiner Original Synchro ist das Wahre. Der noch junge Bill Murray und eine Menge anderer Bekannter nehmen hier die US Army aufs Korn, aber wenn man ehrlich ist, verbeugen sie sich auch etwas davor, denn am Ende wirds versöhnlich. Der Zuschauer hat auch nach Jahrzehnten noch seinen Spaß an dieser Anarchokomödie, die aus der guten alten Zeit stammt und alles andere als politisch korrekt ist. Da gibts sexistische Witzchen und auch Seitenhiebe auf so manches andere, als die Army. Das Team der "Ghostbusters" hat hier zugeschlagen und irgendwie kapitelartig, vielleicht etwas merkwürdig, sämtliche Klischees, auch des kalten Krieges zusammengeschustert. Man merkt auch, das die Extended Fassung mit dem Südamerika-Teil nicht wirklich stimmig ist und sollte unbedingt auf die Kinofassung mit alter Synchro zurückgreifen, um bedingungslosen Spaß zu haben. Fazit: Ein selten dämlicher Filmtitel für eine tolle Satire auf Uncle Sam, starbesetzt und ulkig. Macht immer noch Spaß und verdient so, wie er 81 in hiesige Kinos kam, seine 4 Sterne. Alle anderen Versionen braucht kein Mensch.

ungeprüfte Kritik

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.06.2026
Um im Englischen zu bleiben, wo dieser Film herkommt: "Weird and strange" - Also was hier abgeht ist mal wieder im Delirium eines Autors (nämlich dem extravaganten Neil Gaiman) entstanden, der die Seventies, Science-Fiction und britischen Humor mag. Sinn...tja, den kann man hineininterpretieren, wenn man möchte. Vielleicht, dass die Ära des Punk, am bekanntesten wohl vertreten duch die Sexpistols, nicht von dieser Welt ist. Die Musikrichtung bildet natürlich den Soundtrack, und wer sich damit auskennt, bzw. Fan ist, der wird seine helle Freude daran haben. Bemerkenswert ist die schöne, authentisch wirkende Ausstattung, die die ausgehenden 70er gut portraitiert. Über die sperrige und wenig zugängliche Umsetzung der Kurzgeschichte mag man streiten, jedoch wenig über die Darsteller. Sowohl Elle Fanning, wie auch Alex Sharp zeigen große Spielfreude und bringen zwei Teens zum Leben, welche sich selbst, die Musik und das Leben entdecken. Spaß hat der Film irgendwie wirklich gemacht, jedoch ist er wohl eher ein Geschenk für echte Fans von Neil Gaiman. Ich weiß das zu würdigen, kann aber mit dem Ergebnis nicht viel anfangen und muss sagen: Massenkompatibel ist diese Verfilmung nicht. Sie richtet sich an ein Nischenpuplikum mit Nerdwissen und wird unter denen evtl. Kultstatus erreichen. Ich gebe faire 3 Sterne, aber wer den Film verreißt, der hat mein Verständnis. Er ist einfach zu speziell...

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The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.06.2026
"The Night" ist insofern interessant, als das er eine iranisch-US-amerikanische Gemeinschaftsproduktion ist. Hotels sind immer für Horror gut und ich muss sagen, es beginnt höchst atmosphärisch, wenn auch leidlich bekannt. Es klopft des öfteren laut, was sich dann Jumpsqare nennt und etliche Klischees werden, wenn auch wirkungsvoll, bemüht. Natürlich drängt sich ein "Shining" Vergleich auf. Die unheimliche Stimmung wird eine Weile aufrecht erhalten und gipfelt das erste Mal in einer Gänsehaut-Szene mit einem Polizisten. Ab da bekommt man richtig Lust auf den weiteren Film, stellt die Frage, welche gruseligen Geschichten sich in diesem alten Gebäude verbergen und warum das Paar heimgesucht wird. Doch besser wird es leider nicht. Ab da wird es komplett konfus, der Spuk wird kurz und banal begründet und wenn man ehrlich ist, machts wenig Sinn und man versteht das Ende dann gar nicht mehr. Fazit: Anfänglich spannender, dann extrem abflachender, fast langweilender Psycho-Horror, der aber mit realistischer Darstellung punktet.

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Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action

Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.06.2026
Das, für mich komplett überraschende, Erscheinen der Fortsetzung, hat mich dazu verleitet, den mir als sehr gut in Erinnerung gebliebenen Film von Dick Maas nach ewigen Zeiten erneut anzuschauen. Die ikonischten Szenen (Ausflugsschiff und Schlauchboot) und selbst den Titelsong vom Abspann hatte ich noch intus. Ich hätte aus dem Stand 4 Sterne vergeben, weil "Verfluchtes Amsterdam" ein herausragender 80er Film war, den ich als sehr spannend in Erinnerung hatte. Nun bin ich etwas ernüchtert. Damals hatte man doch andere Sehgewohnheiten. Der Film ist laaangsaaam und kommt erst im letzten Drittel, dann aber auch richtig, in Fahrt. Davor, das muss ich zugeben, passiert nicht viel und es ist Langeweile angesagt. Die Greueltaten sind vergleichsweise zurückhaltend, gewisse Spannung ist aber vorhanden. Zudem ist der Streifen schlecht gealtert. Gerade der Soundtrack wirkt heutzutage unfreiwillig komisch. Ich habe den Film im Laufe der Jahre verklärt und da er oft als Kultfilm tituliert wird, fest daran geglaubt, dass er hoch unterhaltsam ist. Aber erst mit der Speedboot Verfolgung in den Grachten kommt Stimmung auf. Fazit: Er war mal was Besonderes und ist es für manche noch. Ich halte ihn für ein bemerkenswertes Stück Eurokino, das man kennen sollte, aber das Neuzuschauer dieses Jahrhunderts nicht mehr abholt. Vor der Fortsetzung habe ich jetzt etwas Angst...aber Dick Maas enttäuscht eigentlich höchst selten.

ungeprüfte Kritik

Gladiator 2

Abenteuer

Gladiator 2

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.05.2026
"Gladiator" gehört zu den Filmen, die niemals hätten fortgesetzt werden dürfen, die für sich allein stehen und wirken. Auf Anhieb würde mir da z.B. "Schindlers Liste" einfallen. Was man auch getan hätte, es wäre schwierig den Film bedingungslos gut zu finden. Als Fortsetzung hat er eine unlösbare Aufgabe vor sich. Hätte man den Film losgelöst als eigene Geschichte verfilmt, würde man die vielen Ähnlichkeiten zu "Gladiator" bemängeln. So oder so kommt er auf keinen grünen Zweig. Dabei ist der Film im Grunde nicht schlecht. Er stellt eine schöne Erweiterung der Geschichte dar. Praktisch wie ein überlanges Schmankerl, das man als Beigabe verstehen kann. Die Tiefe, die Dichte und vor allem die Emotionen des Originals werden zu keinem Zeitpunkt erreicht. Während man dort noch sympatische Charaktere zum identifizieren hatte, bleibt hier nur Denzel Washington in Erinnerung. Lucius Werdegang finde ich zudem völlig unglaubwürdig. Die Story ist einfach zu ähnlich, zu uninspiriert und vor allem leider auch überflüssig. Was an Geist des Originals fehlt, hat man versucht, mit den 25 Jahre später möglichen, beeindruckenden Spezialeffekten wett zu machen. Zumindest sah das alte Rom selten so gut aus. Nur eins gehört dort nicht hin und es ist ein Armutszeugnis für einen Film aus dem 21. Jahrhundert: Englische Inschriften! Die kosten einen vollen Stern, das ist ja selten dämlich. Zusammendfassend kann man sagen: Gut, interessant aber völlig unnötig und nur ein Nachklapp eines großartigen Klassikers.

ungeprüfte Kritik

Sleep

Horror, Thriller

Sleep

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.05.2026
"Sleep" ist ein Langweiler der besonderen Sorte: Obwohl nichts zu passieren scheint, hat mich der Film auf subtile Art gepackt. Er geht das Thema Geistererscheinungen auf reale Weise an. Nämlich praktisch ohne Spuk, ohne Getöse und ohne Jumpsqares, sondern mit dem, was wohl wirklich passieren würde. Der Film ist eher ein Ehedrama und da man nicht weiß, auf was das eigentlich hinaus will, bleibt der Zuschauer am Ball. Ganz geschickt und bis zuletzt wird damit gespielt, ob es Wahnvorstellungen sind, oder nicht. Und so widerfährt den Protagonisten eine real anmutende Tortur vom Arztbesuch zur Klapsmühle. Sehr gut dargestellt, praktisch als 2 Personen Stück. Das letzte Drittel blüht dann endlich auf und sorgt für kleine Überraschungen aber auch Klischees. Die Zitate vom Cover stimmen nur bedingt. "Einzigartig" kann ich unterschreiben, aber "ein wilder Ritt" ist das wahrhaft nicht. Fazit: Ein koreanisches Geisterdrama, dass sehr lange benötigt, um in die Socken zu kommen. Die typische asiatische Langsamkeit kommt hier voll zum Ausdruck. Wer für die aber Verständnis hat, bekommt einen interessanten Film zu Gesicht. 3 gute Sterne.

ungeprüfte Kritik

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.05.2026
"Thrash" könnte auch Trash heißen, aber das wird dem Film nicht gerecht, denn er ist schon sehr ernsthaft inszeniert, auch wenn es ordentliche Übertreibungen gibt. Die Story erinnert natürlich ungemein an den Krokohorror "Crawl", aber wo mir bei diesem die sichtbare Künstlichkeit der Studiokulissen sauer aufstieß, bin ich nun überrascht, wie gut die Effekte hier gelungen sind. Allenfalls ein paar Mal ist der Greenscreen ersichtlich. Man darf allerdings nicht zu viel erwarten. Regisseur Tommy Wirkola hält sich hier überraschend zurück und es gibt weder seinen typischen, schwarzen Humor, noch ausufernde Splattereffekte zu sehen. "Thrash" ist vergleichsweise ein "Familienfilm" geworden, der sich in die lange Reihe von Haifilmen gut einfügt aber auch nicht sonderlich herausragt. Ich habe mich nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten, auch wenn man vieles vorausahnen konnte und einiges auch schon so oder ähnlich gesehen hat. Fazit: Ein solider Hai-Horrorfilm, den Wirkola besser auf seine Art inszeniert hätte, damit er nicht so zahm und zurückhaltend ist. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen, um den Film hervorzuheben. So ist er gut gemachte Konfektionsware.

ungeprüfte Kritik

Until Dawn

Jede Nacht ein neuer Albtraum. Bleib am Leben!
Horror, Fantasy

Until Dawn

Jede Nacht ein neuer Albtraum. Bleib am Leben!
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.05.2026
Ich bin etwas angepisst. Wieder so ein Film in dem es "dunkel ist, wenn es dunkel ist". Stockfinster, schwarz. Nichts ist zu sehen. Man ahnt teilweise nur, wie die Opfer hier ums Leben kommen und sieht nur schemenhafte Umrisse. Ich kann allen Ernstes sagen, dass ich große Teile der Handlung einfach nicht sehen konnte. Ich hörte Geschrei und Geräusche, aber was ist passiert? Zum Teufel, man möchte doch etwas sehen. Die Darsteller tun es laut ihrer Aussage ja auch. Es fing ganz gut an, mit interessanten Einfällen, überraschenden Bluteffekten und jeder Menge Jumpsqares, die einen im Sessel hochschrecken lassen. Vermutlich wäre der Film gar nicht mal schlecht, hätte man ihn heller gestaltet. Er sägt sich also selbst den Ast ab. Obwohl ich auch logische Löcher ausgemacht habe, da eine Person scheinbar von der Zeitschleife unbeeinflusst bleibt. Da sich das Szenario mit den Schreien und Schlitzergeräuschen in der Dunkelheit ständig wiederholt hat, habe ich entnervt und wütend aufgegeben. Was meine Mitkritiker da gesehen haben, kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne kaum einen Film, der fast durchgängig schwarz ist. Fazit: Was zur Hölle sollte das? Ein scheinbar interessanter Zeitschleifen-Horrorfilm versteckt sich im Dunkel. Erbärmlich.

ungeprüfte Kritik

Lies - Lust und Lügen

Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm

Lies - Lust und Lügen

Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Wirkt wie eine Pseudo-Dokumentation, weil die deutsche Synchro wirklich nicht gelungen ist und sich wie simultan übersetzt anhört. Es passt aber zur Kamera, die auf mich den Eindruck macht, als hätte man mit Super-8 gefilmt. Die Älteren unter uns mögen sich erinnern. Es ist eine überbelichtete Shakycam, also eine dilletantische, wackelige Angelegenheit, wie heimlich gefilmt. Das dürfte wohl Absicht gewesen sein, aber daraus resultiert eine miserable Bildqualität, in der es sogar teilweise digitale Treppchenbildung gibt. Kommen wir zum Inhalt. Ja, es geht schon heiß her. Da könnten Gerüchte aufkommen, die Darsteller hätten es wirklich getan. Als Zuschauer kommt man sich wie ein Voyeur vor, auch die Perspektive soll andeuten, dass man vom Türrahmen aus zusieht. Ein Akt jagt den nächsten und das weniger erotisch, als fast schon pornografisch. Dafür sorgt auch die derbe Wortwahl. Das Hauptthema, sexuelle Abhängigkeit und das Hineinrutschen in die Sado-Maso-Spirale, wird zunächst gut beschrieben, drischt sich dann aber im wahrsten Sinne ab. Ständiger Sex mit Popoklatsch ersetzt keine Story und das Ergebnis ist viel zu lang geraten. Fazit: Sehr freizügiger SM-Softporno der seinen intelektuellen Gehalt nur vortäuscht. Es geht nur um "das Eine" und man fühlt sich beim Zuschauen eher unwohl als angeregt.

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Escape from the 21st Century

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Ein ziemlich wilder Streifen, den man wohl am ehesten mit "Scott Pilgrim" oder, um beim Asiakino zu bleiben, mit "Kamikaze Girls" vergleichen kann, wenn es um die Machart aus wilden Schnitten, Texteinblendungen und eingefügtem Zeichentrick geht. Das ganze ist experimentell, sureal, hat viele (zu viele) visuelle Einfälle und ich finde, man hat hier und da auch geklaut. So finden sich Figuren, die stark an "Southpark" erinnern oder eine Sequenz, die frappierende Ähnlichkeit mit dem Intro "Der phantastische Film" aus alten Fernsehtagen hat. Eigentlich ist das kein Film, sondern eine hektische Aneinanderreihung von videoclipartigen Szenen. Das hat tatsächlich seinen Reiz, steckt voller großer und kleiner Gags (z.B. die Frau, die nur von hinten zu sehen ist, auch auf ihrem Beerdigungsfoto), aber den roten Faden verliert man als Zuschauer schnell. Das liegt an der Masse an Effekten und am scheinbar zusammenhanglosem Inhalt. Und das macht das Durchhalten anstrengend. Auf seine Weise ist das sehenswert, andererseits wird der Normalseher verständlicherweise abschalten. Dieser übersprudelnde Film vergisst vor lauter Kreativität eine kurzweilige Handlung. Fazit: Mangaähnlicher, visuell überbordender Mix aus SciFy und Comedy, dessen Bilderrausch davon ablenkt, dass nicht viel Substanz dahintersteckt. Ganz knappe 3 Sterne, weil ich Asia-Fan bin und der Ideenreichtum einen Stern verdient.

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Hooker

Die dunklen Geheimnisse eines Escort Girls.
18+ Spielfilm, Thriller

Hooker

Die dunklen Geheimnisse eines Escort Girls.
18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.04.2026
Die Realität spiegelt der Film absolut nicht wieder. Die Philippinen sind ein Entwicklungsland. Wenn man so luxuriös lebt, wie hier gezeigt Mutter und Tochter, dann hat man's geschafft und gehört zu den oberen 10000. Das wahre Antlitz der Prostitution, die Armut, die dazu führt, all das beschönigt der Film extrem. Aber es soll ja auch keine Doku, sondern ein Erotikthriller sein. Nun ja. Nackte Haut bietet er. Aber ansonsten kann man kaum von Erotik und noch viel weniger von einem Thriller reden. Die Story ziiiieht sich ellenlang mit Dialogen, endlosem Gejammer und ohne jegliche Spannung. Das ganze erinnert eher an eine koreanische Soap, freilich mit Sex und Blut. Eine seltsame Mischung, die mir nur ein müdes Gähnen hervorlockt. Nach Sinn und Unsinn sollte man auch nicht fragen, denn Mamis Tötungsaktionen sind logikbefreit. Nach kurzer Zeit hab ich den schnellen Vorlauf gedrückt und bereut, nicht irgendetwas anderes in den Player gelegt zu haben. Fazit: Schlechte Darsteller, die schlecht synchronisiert wurden in einer schlecht inszenierten, laienhaft ausgeführten Verfilmung. Extrem langweilig - Schade um die Zeit.

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Monster Summer

Abenteuer, Fantasy

Monster Summer

Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.04.2026
"Monster Summer" ist ein recht liebevoll gemachtes Teenager-Abenteuer-Gruselfilmchen, das Erinnerungen an die eigene Jugend weckt. Man findet hier viele, bekannte Motive wieder, die in den 80ern in Filmen wie "Stand By Me" oder den "Goonies" etabliert wurden: Sommerferien, Abenteuer, eine kauzige Mentorenfigur und kindgerechter Grusel. Klar, das hat man schon oft und auch oft besser gesehen, aber "Monster Summer" ist für eine neue Generation gemacht und sicherlich als Hommage gedacht. Ein Knaller mit bleibendem Erinnerungswert, so wie die Vorgenannten, ist nicht entstanden, aber ein schöner, im besten Sinne altmodischer, Kinder-/Jugendfilm, der mit Mel Gibson und Kevin James prominent besetzt ist. Was auffällt, ist irgendwie ein schnelles Durchrauschen der Geschichte. Da wäre sicher noch mehr drin gewesen. Fazit: Zwar hätte man das Drehbuch durchaus etwas temporeicher umsetzen können, dennoch ist ein nettes Filmchen mit Nostalgiefaktor entstanden, welches aber wohl nicht den Kultstatus seiner Vorbilder erreichen wird.

ungeprüfte Kritik

The Woman in the Yard

Lass sie nicht herein.
Horror, Thriller

The Woman in the Yard

Lass sie nicht herein.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.04.2026
"The Woman In The Yard" ist ein außergewöhnlicher und mit Köpfchen gemachter Horrorfilm. Doch was sind diese auch oft? Richtig, schwer zu verstehen. Man muss hier schon wieder alle Sinne beisammen haben um am Ende eventuell ein "Ach so ist das!" über die Lippen zu bekommen. Wenn die Auflösung zu verschwurbelt wird, kann einem das den Film schon versauen. Hier kam noch ein anderer Faktor hinzu: Nachdem der Film ganz stark und unheimlich beginnt und seine Zuschauer wirklich packt, obwohl kaum etwas passiert, lässt man ihn später in einem Dunkel versinken, dass man nichts mehr erkennen kann. Selbst Details, die wichtig für die Auflösung wären, werden verschluckt. Und das ist richtig ärgerlich. Ich denke, hier wollte man etwas zu intelektuell an die Sache herangehen und lässt dadurch eher verwirrte oder enttäuschte Zuschauer zurück. Atmosphärisch sehr gut gemacht, ist das ein Grusler für den Moment, den man morgen aber wieder vergessen hat. Fazit: Tolle Idee. Fängt ganz stark an, verursacht Gänsehaut und Unbehagen, doch endet dann fast in schwarzen Bildern, in denen man nichts mehr erkennen kann. Ein psychologischer Horrorfilm, der Einblick in eine depressive Seele geben will, aber einen Hauch zu wenig Horror bietet.

ungeprüfte Kritik

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.04.2026
Wenn man das sehr trashige "Anaconda" Franchise liebt, ist dieser Film ja nahezu ein Muss, denn so viel Budget hat wahrscheinlich nicht mal das Original gehabt. Und schlimmer als die Gurken die danach kamen, kann es nicht werden. Dieser Streifen ist aber keine Fortsetzung und schon gar nicht ein ernst gemeinter Film. Er ist eine offene Hommage an den ersten Teil und wird auf der Metaebene ausgelebt. Das bedeutet, man geht im Film davon aus, das der Urfilm mit JLo wirklich nur ein Film ist, der innerhalb der Handlung ein Remake erfahren soll. Man hat sich für das Comedygenre entschieden und somit gibts des öfteren was zu lachen. Der Humor dürfte aber nicht jedermanns Geschmack treffen, denn er ist äusserst flach und kann auch seine Finger wieder nicht von Pinkelwitzchen unterhalb der Gürtellinie lassen. Von ein paar guten Schmunzlern abgesehen, habe ich nur bei einer Szene herzhaft gelacht und die wurde uns schon im Trailer angeteast, was schade ist. Ansonsten habe ich entweder meinen Humor verloren oder "Anaconda" ist einfach relativ unlustig. Erst gegen Ende geht das Trashherz auf, denn das Tempo steigt und man bekommt Cameos zu sehen, für die man auch nach Abspann sitzen bleiben sollte. Alles in Allem hätte man deutlich mehr draus machen können. Fazit: Vorhersehbare Komödie und witzige Hommage. Doch mehr als 3 Sterne sehe ich in diesem Werk nicht.

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Oddity

Thriller, Horror

Oddity

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.04.2026
"Oddity" gehört zu den intelligenteren Horrorfilmen, die nicht mit polternden und blutigen Szenen auf billige und oberflächliche Effekthascherei aus sind, sondern ganz ruhig und leise eine unheilvolle Stimmung aufbauen und den Horror erst im Kopf des Zuschauers entstehen lassen. Das geschieht durch wohl dosiert eingesetzte Jumpsqares, Dunkelheit, in der man etwas zu sehen glaubt und mysteriöse Vorkommnisse, deren Geheimnis man ergründen will. Der Film packt, obwohl er im Grunde fast schon langweilt, aber man immer die Gegenwart von etwas Unheimlichen spürt. Nebenbei entspinnt sich die Story per Rückblenden, die Überraschungen parat haben. Gänsehaut ist des öfteren garantiert, Unterhaltung aber eher weniger. "Oddity" ist nicht kurzweilig oder außergewöhnlich und verlangt nach Aufmerksamkeit. Wer eine durch die Gegend torkelnde, mordende Holzfigur erwartet, muss sich auf etwas anderes gefasst machen, was mich überrascht hat. Ich verstehe, dass man ihn deshalb langweilig finden kann, letztlich erreicht er aber sein Ziel und beschert einen gruseligen Abend. Fazit: Atmosphärische Mischung aus Crime und Horror, die sich eventuell zurückhält und leider auch im wahrsten Sinne viel im Dunklen lässt, nämlich einige Fragen und manch kaum erkennbare Szene.

ungeprüfte Kritik

Lola

Kriegsfilm, Science-Fiction

Lola

Kriegsfilm, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.04.2026
Verdammich, nun hat mich die interessante Inhaltsangabe so gepackt, dass ich schon wieder nicht merkte: Dies ist so ein "Found-Footage" Mist. Das was mit dem Film nicht stimmt, merkt man schon am Menü und am unabhängigen Filmverleih. Und so hat der Zuschauer nun eine Tour de Force in schwarzweiß mit Wackelkamera und künstlich erstellten Störungen und Alterspigmenten vor sich. Jetzt hätte das Ganze tatsächlich überraschend gut sein können, wenn denn wenigstens die Szenen authentisch aussehen würden. Aber den meisten Bildern merkt man an, dass sie auf keinen Fall 1938 entstanden sind. Besonders auffällig, wenn dann Originalmaterial eingeschnitten wird. Erstaunlich, dass dies manchmal ganz gut gelungen ist. Die moderne Sprache, Aussehen und Verhalten der Schwestern sind völlig fehl am Platze und zerstören die Glaubwürdigkeit. Ich habe bis zum Ende geguckt und nun muss mein Fazit erfolgen. Die Idee finde ich super! Die Umsetzung steckt aber voller Logiklöcher, und auch als Found-Footage haut es wegen eingestreuter Songs nicht so recht hin. Zeitreisefans und für Experimente offene Zuschauer mit Geduld können sich das Teil gern ansehen, aber als Realfilm wäre die Idee wesentlich besser umgesetzt gewesen.

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The Old Woman with the Knife

Nach dem koreanischen Bestseller-Roman 'Frau mit Messer' von Gu Byeong-mo.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm

The Old Woman with the Knife

Nach dem koreanischen Bestseller-Roman 'Frau mit Messer' von Gu Byeong-mo.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.03.2026
"The old woman with the knife" ist ein sperriger Titel, der aber Fans des asiatischen Kinos neugierig macht. Vorab verraten: Eine zweite "Lady Vengeance" ist das nicht. Ich fühlte mich eher, aber nur wegen der Kameraeinstellung von hinten, an die "Sasori" Filme erinnert. Dieser Film ist ruhig, sentimental mit sparsam dosierter Action. Durch Rückblenden entwickelt sich eine interessante Geschichte, die zunächst wirklich fesselnd ist, sich dann aber im letzten Drittel doch etwas zieht. Dies ist eventuell die realistischere Variante von "R E.D." Die einstige Profikillerin wird älter, kann sich aber gut behaupten, bis sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Gespielt wird diese Rolle hervorragend. Endlich darf man wieder eine emotionale Bindung zu einer Filmfigur aufbauen und mitleiden. Leider ist die Inszenierung streckenweise sehr dunkel gehalten, so das einiges vom Schwarzgrau verschluckt wird. Es gilt wie so oft: Normalseher werden ihre Schwierigkeiten haben, Asiafans mit Geduld haben einen Film vor sich, der nicht unbedingt ein Must See ist, der aber doch über dem Durchschnitt rangiert. Fazit: Gutes Koreakino mit Tiefgang und trotzdem jeder Menge Blut, dem gegen Ende leicht die Puste ausgeht.

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Companion - Die perfekte Begleitung

Eine etwas andere Liebesgeschichte - Finde jemanden, der wie für dich gemacht ist.
Thriller

Companion - Die perfekte Begleitung

Eine etwas andere Liebesgeschichte - Finde jemanden, der wie für dich gemacht ist.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.03.2026
Erwartet hatte ich eine weitere Variante von "Meghan" und insbesondere "Subservience" und bin deshalb absolut positiv überrascht von der völlig anderen Herangehensweise. Gegenüber den üblichen "Android dreht durch"-Streifen erweist sich "Companion" als nahezu philosophisch und intelligent. Er verpackt Themen wie sexuelle Ausbeutung, Sklaverei und im weitesten Sinne auch die alte Menschheitsfrage "Woher kommen wir?" In seiner nachdenklich machenden Geschichte, die man so nicht unbedingt kommen sieht, auch wenn ich bei einer Person allein wegen des Aussehens einen Anfangsverdacht hatte. Die darstellerische Leistung der Hauptperson ist imposant. Sophie Thatcher gibt eine absolut sympathische Vorstellung mit viel Hingabe. Und letztlich ist das Szenario, wenn auch weit weg von technischer Machbarkeit, eine realistische Zukunftsversion, in der wir immer materieller werden und alles automatisiert ist. Wer also nicht immer dieselbe, oberflächliche Actionorgie um "böse" Roboter sehen will, sondern auch mal ein paar Hintergedanken einfordert und sich über gut platzierten Humor freut, ist bei "Companion" gut aufgehoben. Fazit: Eine wohltuende Überraschung. "Companion" setzt weniger auf extreme Spannung oder Ballereien und kommt ruhig, aber dafür mit Tiefgang daher, der nicht zu kopflastig (ähnlich bei "Exmachina") ist.

ungeprüfte Kritik

Heretic

In seinem Spiel bist du nur eine Figur.
Horror, Thriller

Heretic

In seinem Spiel bist du nur eine Figur.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.03.2026
Endlich wieder ein sehr packender und dabei noch interessanter Film mit provokanten Thesen. Wer hätte gedacht, das Hugh Grant einen Psychpathen derart diabolisch und mit diebischer Freude am Spiel darstellen kann? Die Thesen, die er als Mr. Reed in den Raum stellt und die Vergleiche von Brettspielen und Plagiaten mit den Weltreligionen sind ein gefundenes Fressen für alle, die der Kirche und dem Glauben so rein gar nichts abgewinnen können. Hier wurde scheinbar sehr gut recherchiert. Alle drei Darsteller spielen überzeugend und es macht sich eine beklemmende, hochspannende Atmosphäre breit, die auf den Zuschauer übergeht. Leider übertreibt man gegen Ende und es wird zu dick viel Unglaubwürdiges aufgetragen. Was da im Haus letztlich vorgeht kann man nur mit viel Toleranz akzeptieren. Der Spannungsaufbau wird durch immer absurder wirkende Twists etwas ausgehebelt. Aber eines steht trotzdem fest: Es ist unheimlich. Fazit: Intelligent gemachter, atmosphärischer Horrorfilm mit interessanter Thematik, der aber am Ende völlig unnötig die Klischeekiste öffnet und dadurch bös an Glaubwürdigkeit verliert.

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Mickey 17

Zu sterben ist sein Alltag.
Science-Fiction

Mickey 17

Zu sterben ist sein Alltag.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.03.2026
"Mickey 17" schien eigentlich ein sehr vielverprechender Science Fiction Film. Der Regisseur hat sich einen guten Ruf erarbeitet, aber eben nicht im Mainstream. Dessen muss man sich bewusst sein. Der Film ist mehr eine parodistische Metapher. Schräg humorvoll, sehr makaber. Fast schon pervers, in nichtsexuellem Sinne. So weit erstmal ganz gut. Aber ich muss feststellen, dass, sobald Regisseur Bong Joon-ho mit Hollywood zusammenarbeitet, er sich scheinbar nicht wie in Korea entfalten darf. Nach recht kurzer Zeit wird der Film recht langatmig und seine 130 Minuten machen ihn nicht gerade zum Beispiel für Kurzweiligkeit. Auf diesen Film muss man sich vorbereiten und sich auf ihn unabgelenkt einlassen. Leider hatte ich die benötigte innere Ruhe nicht und war ziemlich schnell genervt. Zunächst von dem ewigen Voiceover, in denen "Mickey" mit uns, den Zuschauern, spricht und alles erklärt. Die Erzählerstimme legt sich störend über den ganzen Film. Jedenfalls bis dahin, wo ich sah, denn ich habe abgebrochen, bin aber bereit, ihm eine 2. Chance zu geben. Der nächste anstrengende Faktor ist Mark Ruffalo der außerhalb seiner Rolle als Hulk/Bruce Banner eigentlich nichts leistet. Bereits in "Poor Things" ging mir seine Performance auf den Keks und hier spielt er sehr ähnlich. Toni Colette an seiner Seite macht es nicht besser, ihr Talent wird vergeudet mit einer undankbaren Rolle. Einzig Robert Pattinson, der besser niemals den Edward in "Twilight" gespielt hätte, weil das seinen Ruf zerstört hat, kann ich etwas abgewinnen. Fazit: Steif und sperrig. Der Film ist ganz zäh inszeniert und wirkt aufgesetzt. Er hat wie so oft einen guten Kern, fällt aber auf die Nerven. Und das ist schade, denn die Story ist durchaus gut und verdient/benötigt ein aufgeschlossenes Puplikum. - Mal sehen, ob ich beim 2. Mal meine Meinung ändere.

ungeprüfte Kritik

Wonder Woman 1984

Fantasy, Action

Wonder Woman 1984

Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.02.2026
Gal Gadot als Wonderwoman ist immer noch eine Traumbesetzung. Leider kackt ihr 2. Solofilm gegenüber dem sehr gelungenen Erstling komplett ab. "WW 1984" ist zwar durchaus eine solide Comicverfilmung, wirkt aber über weite Strecken wie eine Persiflage. Gerade Pedro Pascal lässt seine Figur komplett überziehen und das 80er Ambiente wird nur in der Anfangszene verwurstet und wirkt wie ein klischeebeladenes "Best Of" jenes Jahrzehnts, welches sich danach verliert und kaum noch an die Eighties erinnert. Die Story ist auch nicht unbedingt beknackter, als bei manch anderen Comicverfilmungen aber gerade durch die "Wishmaster"-Reihe auch altbekannt. Alles wirkt irgendwie lächerlich und überdreht. Auch die Tricks sehen teilweise etwas cheesy aus. Die Rückkehr von Chris Pine ist ebenfalls hanebüchen. Und so hat der Film deutlichen Beigeschmack und steht tief im Schatten von Teil 1. Gegen Ende wirds kitschig, aber immerhin gibts ein Cameo zu sehen. Fazit: Ohne Gal Gadot hätte der Film weder Schauwert noch Daseinsberechtigung. Er hat Plotholes und ist komplett konstruiert. Als Fortsetzung ein Rohrkrepierer, der auch gewaltige Längen hat.

ungeprüfte Kritik

Love Hurts - Liebe tut weh

Mit deiner Vergangenheit kannst du nicht Schluss machen.
Action, Lovestory

Love Hurts - Liebe tut weh

Mit deiner Vergangenheit kannst du nicht Schluss machen.
Action, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.02.2026
"Love Hurts" ist in der Tat so eine Art "Nobody Light". Würde nicht auf dem Cover erwähnt, dass die Macher ihre Finger im Spiel haben, käme man unweigerlich schnell selbst auf die Idee, da gewisse Ähnlichkeiten vorhanden sind. Ein biederer Makler entpuppt sich als Einzelkämpfer. Nur leider ist es jetzt nicht mehr neu und irgendwie auch etwas zurückhaltend inszeniert. "Love Hurts" macht Spaß, aber nicht genug Spaß. Dem Streifen fehlt irgendwie das besondere etwas. Er plätschert etwas wirr vor sich hin und bietet recht wenige kultige Momente, obwohl das Drehbuch sich bemüht hat. Trotzdem hat der Film das Potenzial zum Kultfilm, weil er ein paar innovative Charaktere bietet, die teils skurril zu nennen sind. Was allerdings Sean Astin hier zu suchen hatte, erschließt sich mir nicht. Er spielt einen nichtssagenden Typen, dessen Anwesenheit irgendwie sinnlos ist. Für Ke Huy Quan ist das eine tolle Rolle, in der er entfernt an Jackie Chan erinnert. Seine Chemie mit Ariana DeBose mag zwar stimmen, aber als Lover gehen sie überhaupt nicht durch. Die Action ist ok, manchmal ahnt man aber die Drahtseile, an denen so mancher Stunt durchgeführt wurde. Fazit: Witzige und nicht alltägliche, dennoch unausgegorene Actioncomedy, die eher wie eine Fingerübung für einen größeren Film aussieht. Es mangelt an erinnerungswürdigen Momenten und man kocht auf Sparflamme, wenn auch mit den richtigen Zutaten.

ungeprüfte Kritik

Never Let Go

Lass niemals los - Eine einzige Berührung genügt.
Thriller, Horror

Never Let Go

Lass niemals los - Eine einzige Berührung genügt.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.02.2026
Die interessante Grundidee der Story führt dazu, dass man den ganzen Film über wissen will, was denn nun wohl Sache ist. Ganz gekonnt spielt der Film mit den Erwartungen der Zuschauer und immer, wenn man gerade überzeugt ist, dass alles einen realen Hintergrund hat, könnte dieses oder jenes doch auf etwas Übernatürliches hinweisen. Halle Berry beweist Mut zur Hässlichkeit und spielt die bigotte, strenge Mutter mit Hang zur Schizophrenie fast schon hassenswert. Ihre beiden Jungs geben auch eine grandiose Vorstellung in dieser Horrortour, die ständig unheimliche Atmosphäre austrahlt und ein stetiges, subtiles Spannungslevel hochhält. Die Absurdität und Skurilität der ständig angebundenen Familie ist ungeheuer packend, verstörend und unheimlich. Der reale Horror, die Gehirnwäsche der beiden Kinder und deren Folgen, der fanatische, religiöse Wahn, wurden fesselnd inszeniert und bis zum Ende wird nie ganz geklärt, was sich im Kopf abspielte und was nicht. Fazit: Ein sehr atmosphärischer Gruselschocker, der zum Nachdenken anregt und eine Dauergänsehaut produziert. Über das inkonsequente Ende kann man aber streiten.

ungeprüfte Kritik

Der Tiger

Wir ernten was wir säen.
Kriegsfilm, Deutscher Film

Der Tiger

Wir ernten was wir säen.
Kriegsfilm, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.02.2026
Das große Problem des Filmes ist, dass sein Hauptgenre eindeutig die Mystery-Ecke ist und wer sich auf einen Kriegsfilm freut, der dürfte leicht verwundert sein. Dennis Gansel ist ein authentisch ausgestatteter und mit hervorragenden Darstellern besetzter Film gelungen. Er hält sein Spannungslevel sehr hoch, nimmt den Zuschauer mit an Bord des klaustrophobischen Kastens und möchte natürlich an große Klassiker herankommen. Aber dann hätte man ihn besser ohne Hokuspokus gedreht, denn es gibt bereits sehr früh viele plumpe Anspielungen auf den Twist, der eigentlich niemanden überraschen dürfte. Nervig fand ich auch, dass man am Ende nochmal für die Streamer, die mit dem Handy beschäftigt waren, genau diese offensichtlichen Hinweise nochmal explizit auflistet. Man hält die Zuschauer also für blöd. Nebenbei ist der Film über weite Strecken sehr dunkel und das Ende ist einfach nen Tick zu apruppt, da man auf den Rest der Mannschaft nicht mehr eingeht, obwohl diese Charaktere das sehr verdient hätten. Ansonsten ist das aber ein atmosphärischer, unterhaltsamer Film. Fazit: Darsteller, Ausstattung und Story sorgen bis zu einem bestimmten Punkt für ein düsteres Kriegserlebnis. Die Wende ist allerdings vorhersehbar und macht vieles vom vorher gezeigtem kaputt.

ungeprüfte Kritik

Der Admiral 3 - Tödliche See

Abenteuer, Kriegsfilm

Der Admiral 3 - Tödliche See

Abenteuer, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.01.2026
Negativ auffallend ist zunächst einmal die Bildqualität. Während Teil 1 und 2 die Bezeichnung "High Definition" wegen gestochener Schärfe verdient haben, ist das Bild hier deutlich schlechter. Es grieselt und das verursacht auch Unschärfe. Schwer zu verstehen, warum das immer wieder passiert. Wir haben jetzt den dritten Darsteller in der Rolle des in Korea hoch vereehrten Admirals Yu Sun-sin. Er macht seine Sache bedeutend besser, als sein Vorgänger, denn er hat Präsenz, ein starkes Auftreten und bekommt viel mehr Tiefe und auch persönliche Rachegelüste als Motiv für seinen Durchhaltewillen. Der Film allerdings ist trotzdem der schwächste der Trilogie, denn er ist langatmig und erzählt ja auch im Grunde nicht viel Neues, außer das diese Schlacht nun bei Nacht stattfindet. Das hätte seinen optischen Reiz gehabt, aber durch das ständige Grieseln wird dem Zuschauer auch das verdorben. Zudem ist das Kampfgetümmel erstmals wirr und unverständlich und wer sich bisher über viel zu schnelle Schiffe beschwert hat, der bekommt hier nun wirklich die volle Kelle Übertreibung, gepaart mit viel Pathos. Fazit: Der famose Teil 1 hätte gereicht. Von Teil zu Teil hat sich die (auch diesmal toll und aufwändig inszenierte) Story mehr abgedroschen und endet nun fast in Langeweile. Das schneegleiche Gegriesel verdirbt dabei den letzten Funken Spaß.

ungeprüfte Kritik

Der Lorax

Der legendäre Waldmeister.
Kids, Animation, Fantasy

Der Lorax

Der legendäre Waldmeister.
Kids, Animation, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.01.2026
Es ist ein wenig schwer, als Erwachsener Kinderfilme zu bewerten, weil neue Generationen ja ganz andere Vorlieben haben. So kann ich ja zum Beispiel den Teletubbies oder Pokemon so rein gar überhaupt nichts abgewinnen. Trotzdem hab ich ein kindliches Gemüt und auch ein kleines, menschliches Stimmungsbarometer zu Hause, welches einzig und allein die Bettszene im Fluss belustigend fand und vor allem davon enttäuscht war, wie wenig der Lorax überhaupt in Erscheinung tritt. Es geht vielmehr um den Jungen Ashley, der aus seiner Matrix oder Trumanshow ausbricht und hinter die Kulissen schaut. Wer, wie wir, einen würdigen Nachfolger des Grinch erwartet hat, wird ziemlich enttäuscht. Die Story um Umweltzerstörung ist natürlich löblich, aber nicht wirklich kindgerecht umgesetzt. Sie wirkt düster und ist in Rückblenden erzählt, was die Kleinsten verwirrt. Die Pusteblumenwelt ist ein wenig strange und ich fürchte, dass der Film, mit seinen teilweise nervenden Musikeinlagen nicht ganz werkgetreu ist. Schwierig fand ich aber das ganze Szenario um den bösen Industrieonkel, der relativ brutale Bodyguards hat und der Focus auf eben dieser utopischen Stadt, den gierigen Bewohnern liegt und nicht dem Lorax gewidmet ist. Dieser kommt auch relativ "schwach" rüber, lässt sich von einer dicken Dame wegschleudern und ist weder witzig, noch eine Identifikationsfigur für die Kids. Fazit: Enttäuschend vor allem für Fans des Grinch. "Der Lorax" erzählt eine zu düstere, großteils unlustige, ja fast langatmige Geschichte und bindet seine Hauptfigur kaum ein. Wertvolle Botschaft hin oder her.

ungeprüfte Kritik

Der kleine Horrorladen

Komödie, Horror

Der kleine Horrorladen

Komödie, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.01.2026
Musicals sind nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht. Für den "Little Shop Of Horrors" mache ich aber eine Ausnahme. Zum Einen ist die Musikrichtung (Blues, RocknRoll, Motown) zum größten Teil ein Volltreffer auf meinen Geschmack, zum Anderen sind brüllendkomische Szenen enthalten, die von famosen Gaststars dargeboten werden. Erwähnt sei hier beispielhaft nur Steve Martins Zahnarzt-Performance. Man darf im Zeitalter von CGI auch staunen, wie beweglich "Audrey II" als animatronische Puppe gestaltet wurde. Sie wirkt dadurch viel realer, als jeder Computer sie hätte erschaffen können. Die vielen Cameos namhafter Stars und die Umsetzung im Stile eines Bühnenstücks mit ersichtlichen Kulissen und gemalten Hintergründen machen wirklich Spaß und sind auf eine ähnliche Kultstufe zu stellen wie die "Rocky Horror Picture Show", freilich auf einem anderen Niveau. Mir wird hier etwas zu viel gesungen, aber der Humor machts wieder wett. Frank Oz hat eine schöne Musicalverfilmung geschaffen, die auf einem Originalfilm von Roger Corman beruht. Fazit: Die Creme de la Creme der typischen 80er Jahre Hollywood-Comedy gibt sich in dieser Hommage auf typische Broadwaystücke ein lustiges Stelldichein und hat einen Kultfilm erschaffen, den man liebt oder hasst.

ungeprüfte Kritik

Bloody Marie

Eine Frau mit Biss - Sie zu ignorieren ist schwer. Sie zu kennen ist tödlich.
Horror, Fantasy

Bloody Marie

Eine Frau mit Biss - Sie zu ignorieren ist schwer. Sie zu kennen ist tödlich.
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.01.2026
John Landis ist eigentlich ein Qualitätsgarant. Was er sich allerdings bei "Bloody Mary" gedacht hat, erschließt sich mir nicht. Der Film wirkt ungeheuer altbacken und hat mich tödlich gelangweilt. Anne Parillaud darf sich zwar komplett nackig ausziehen, hat aber die erotische Ausstrahlung eines Paares Hausschuhe. Ihr Vampirhintergrund wird überhaupt nicht erklärt, ausser ein paar neckischen Leuchtaugen macht sich ihr Dasein auch kaum bemerkbar. Im Mittelpunkt stehen hier vielmehr die Gangster, die zu Blutsaugern mutieren. Aber was passiert denn eigentlich? Der Film plätschert öde vor sich hin, lebt nur von den vielen Cameos, Filmzitaten und Eastereggs, hat überhaupt keine Highlights aber immerhin ziemlich innovative Makeupeffekte, die wirklich toll aussehen. Lediglich leisen Humor, der nicht immer zündet und blutige Beißattacken zu unpassender Filmmusik darf man bewundern. Letztlich wandelt er sich noch zu einer kitschigen Lovestory. Seine FSK 18 verdient der Film durch ziemlich viel Blut und einige Brüste. Fazit: Müder, eintöniger Vampirfilm, der viele Gaststars auftreten lässt und Anspielungen auf andere Filme beinhaltet, dabei aber seine eigene Story vernachlässigt, bei der sogar der Soundtrack unpassend wirkt.

ungeprüfte Kritik

Evil Toons

Flotte Teens im Geisterhaus - Herzlos, grausam und nicht von dieser Welt.
Fantasy, Horror

Evil Toons

Flotte Teens im Geisterhaus - Herzlos, grausam und nicht von dieser Welt.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.01.2026
Es beginnt sogleich mit einem dreisten Abkupferungs-Diebstahl, denn wir sehen ein Buch, welches dem berühmten Necronomicon schon auffällig ähnelt. In Händen gehalten von David Carradine, der seinem Vater als B-Movie-Horror-Star wohl nachkommen wollte. Zu tun bekommt er hier nicht viel mehr, als im Hintergrund zu stehen. Natürlich ist so ein Film trash. Wer hätte es gedacht? Und somit gehts jetzt darum, ob er einer bierseligen Meute den gebührenden Spaß bereiten kann. Die Antwort ist: Jain! Denn was man nicht unbedingt ahnte ist, dass es sich um eine Sexklamotte handelt, die ein wenig in die Kerbe der "Sorority Girls in the Slime Ball Bowl-o-rama" schlägt, nur viel unterhaltsamer ist und mit Monique Gabrielle mit einer hochkarätigen Erotikdarstellerin und ehemaligen Emanuelle besetzt ist. Das Zeichentrickvieh allerdings hat nur sekundenlange Screentime und ist somit eine Mogelpackung. Die Mischung aus Bugs Bunny und Eis am Stiel ist skurril und dämlich. Sie punktet bei männlichen Zuschauern einzig und allein durch haufenweise nackte Tatsachen. Heutzutage wird man schief angeguckt, wenn man solch sexistische Filme schaut, ich sage nur: Das waren noch Zeiten. Fazit: Relativ gut inszeniertes, absurdes Filmchen mit viel nackter Haut, dem billigen Versuch bei Roger Rabbit Trittbrett zu fahren, weniger Blut als gedacht und grenzdebiler Schauspielerei. Trashherz, was willst du mehr?

ungeprüfte Kritik

Nobody 2

Niemand ist unschlagbar. Niemand zerstört seinen Urlaub!
Action

Nobody 2

Niemand ist unschlagbar. Niemand zerstört seinen Urlaub!
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.01.2026
Die Fortsetzung hatte ich herbeigesehnt...aber nicht unbedingt so. Teil 1 endete in Italien und es sah danach aus, dass Hutch dort erneut in Bedrängnis geraten würde. Doch statt man nahtlos weitermacht, arbeitet er wieder im Auftrage des Geheimdienstes, um seine Schulden (?) zu bezahlen? Und das ist nun reichlich hanebüchen, denn (ohne viel zu spoilern) die angeblichen Schulden sind im ersten Teil entstanden und sollen nun abgearbeitet werden. Das halte ich für großen Quatsch. Im weiteren Verlauf kommt es, wie es kommen muss und soll, denn wir erwarten ja nichts anderes. Es gibt reichlich auf die Glocke. Diesmal mit noch mehr Humor aber doch mit einigen Längen und keiner Steigerung. "NOBODY 2" hat nahezu denselben Storyaufbau wie der erste Teil, bis zum spaßigen Endkampf, wo Bruder und Grandpa wieder mitmischen dürfen. Gezündet hat das diesmal leider bei mir gar nicht, eben weil es manchmal schon ans Alberne grenzte, weil es sich teilweise hinzieht, weil ich was ganz anderes erwartet hatte und weil alles so gleich war, aber die Spannung und die gewisse Ernsthaftigkeit des ersten Filmes leider komplett raus waren. Zudem scheint ein weiteres Familienmitglied auch nicht unbeleckt zu sein. Doch dieser Einfall führt das bisher Gesehene ad absurdum. Wie dem auch sei, als unterhaltsames Guilty Pleasure ganz anständig aber kein Vergleich zum ersten Teil. Fazit: Im Grunde überflüssig, da der Film sich selbst kopiert und nichts Neues bringt aber eben noch Spaß macht. Einen 3. Teil brauche ich aber nicht und es gibt auch keine Postcreditscene, die darauf hindeutet.

ungeprüfte Kritik

Ballerina - From the World of John Wick

Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Ballerina - From the World of John Wick

Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.01.2026
Wer die John Wick Reihe nicht kennt, ist ziemlich aufgeschmissen, denn da dürfte doch tatsächlich das Verständnis für so manche Details komplett flöten gehen. Die ganze s.g. "Lore" um das Continental Hotel, die Ruska Roma, Schuldmünzen, Figuren wie Winston und letztlich John Wick selbst, wird hier als bekannt vorausgesetzt, bzw. gar nicht ausreichend beleuchtet. Man könnte bei "Ballerina" von Johns kleiner Schwester sprechen, denn dieses Spin Of ist tatsächlich kleiner, weniger kultig und prinzipiell nahezu überflüssig. Das Wick-Universum wird nur gering erweitert und man fragt sich sogar, ob es zeitlich logisch angehen kann, dass der Kultkiller hier in die Story hineinpasst, die parallel zum 3. Teil der Reihe angesiedelt ist. Optisch und akustisch passt der Film perfekt dazu. Die Action ist gut und blutig und steigert sich zu einem furiosen Finale mit bildgewaltiger Flammenwerferaktivität. Fans bekommen, was sie wollen, aber irgendwie hat man immer das Gefühl, nur eine abgespeckte, sehr ähnliche Variante zu Gesicht zu bekommen. Fazit: Nette Zugabe für Fans, die wahrscheinlich ebenso fortgesetzt werden wird. Ana de Armas als weiblicher Wick ist keine Enttäuschung aber aus der Story ist langsam die Luft raus. Wem das egal ist, der bekommt immer noch ein gewaltiges Actiongewitter.

ungeprüfte Kritik

Dark Nuns - Die Exorzistinnen

Im Schatten des Kreuzes erwacht das Böse.
Thriller, Horror

Dark Nuns - Die Exorzistinnen

Im Schatten des Kreuzes erwacht das Böse.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.12.2025
Die Lust auf den Film wurde schon mal dadurch gedämpft, dass ich zufällig den englischen Titel entdeckt habe: "The Priests 2". Bei "Dark Nuns" handelt es sich um eine Fortsetzung, deren erster Teil hierzulande nicht erschienen ist. Warum bleibt wohl schleierhaft, aber sollte er noch langweiliger sein, dann kann ich es vielleicht verstehen. Es war zwar mal erfrischend, zwei Nonnen als Exorzistinnen zu erleben, aber leider bremst der Regisseur deren eigentlich starkes Schauspiel aus und lässt sie nicht gut interagieren. Der Film bedient sich nur an den üblichen Klischees und ist erschreckend belanglos und vorhersehbar. Man merkt ihm ohne Weiteres zum Glück nicht an, dass er ein 2. Teil ist, doch rettet ihn das nicht. Die ganze Zeit dachte ich, es müsse doch noch ein Twist kommen oder irgendetwas von Bedeutung. Doch nö, wir sehen erst lange nichts und dann den Damen bei ihrem dialogreichem Gespräch mit dem Dämon zu, der dem Besessenen, wie üblich, böse Schimpfworte in den Mund legt und leichte Verrenkungen machen lässt. Das hat man aber schon hundertfach besser und vor allem in bleibenden Bildern gesehen. "Dark Nuns" geht ein wenig auf die Komplikationen mit der katholischen Kirche ein und bringt auch mal die Zusammenarbeit mit buddhistischen Schamanen ins Spiel, was löblich und interessant ist. Aber spannend oder abwechslungsreich ist das kaum und von Horror findet sich im Grunde gar nichts. Fazit: Langweiliger Exorzismus von der Stange, der mehr auf Drama denn auf Grusel setzt und dem Genre so gut wie nichts Neues hinzufügt. Ganz knappe 3 Sterne, die er seiner Hauptdarstellerin verdankt, die ich in der Rolle sehr gut fand.

ungeprüfte Kritik