Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

The Cellar

Verlorene Seelen
Thriller, Horror

The Cellar

Verlorene Seelen
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.10.2026
Sehr interessante Idee! "The Cellar" bedient sich zwar der gängigen Regeln des Horrorfilmes, aber wie sollte man auch das Rad neu erfinden? Jedenfalls habe ich noch nie beim Abfilmen von Treppenstufen solche Hochspannung erlebt. Und dieses Level hält der Film gut. Er entwirft ein Szenario, bei dem man zunächst nicht so genau weiß, ob es nun übernatürlich oder rein mathemathisch, bzw. physikalisch zugeht. Das einzige, was etwas störend war, ist mal wieder das dusselige Verhalten der Hausbewohner. Nach dem 3. Zuklappen der Kellertür hat man diese immer noch nicht gesichert und seine Kinder lässt man ständig allein. Alles in Allem ist dies trotzdem ein packender Grusler, dessen ausgefallene Idee ihm Wiedererkennungswert verleiht und nicht im Einheitsbrei untergehen lässt. Fazit: Kein Blut und kein Horror, dafür subtile, gruselige Hochspannung. Der Film weiß, wie man seine Zuschauer ohne Langeweile und Verlust des Interesses bis zum Ende führt.

ungeprüfte Kritik

Secret Division 749

Action, Fantasy

Secret Division 749

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.10.2026
"Secret Division 749" kommt rüber wie eine Manga-Verfilmung und hat inhaltliche Parallelen zu "Akte X" oder den "Men in Black" mit einem Quentchen "X-Men". Der Vorspann ist auch bereits wie ein Comic aufgebaut und zeigt uns die tollsten Szenen und Monster - die dann im Film gar nicht vorkommen. Im Mittelpunkt stehen jugendliche Helden, die den Film zu einem Teenagerstreifen herunter klassifizieren. Man wollte ein wenig zu viel, denn eine Geheimorganisation, die übernatürlichen Phänomenen nachgeht, hätte eigentlich gereicht. Man musste allerdings noch mutierte Jugendliche einbauen, die die ganze Story nur verkomplizieren. Und die ist ohnehin schon wirr genug. Sie beinhaltet viel Leerlauf und versucht, sich mit relativ gelungenen Effekten über die Runden zu retten. Letztlich ist dies aber ein überkandideltes Drama mit vielen schwulstigen Dialogen und Szenen, die den eigentlich eher hektischen Streifen ausbremsen und ganz schnell auf den Pfad der Langeweile führen. Viel Gerede, viele Laborszenen mit einem Wesen, das aus dem Film "Life" geklaut wurde und die irgendwie alle nicht in Zusammenhang zu bringen sind. Dann wiederum Lavawürmer und Monstervögel im CGI Action-Gewitter, das nicht zu fesseln weiß. Mir fehlte da komplett die Verbindung, die Logik und der Sinn. Optisch alles stark computerlastig. Das ist ein SF Film aus China, der sich an seiner unnötig verschachtelten Story komplett verhebt und dem schwer zu folgen ist, weil man einerseits über konfuse, hektische Erzählweise und übertriebenen Pathos stolpert, dann aber auch kitschig, melancholische Szenen ertragen muss. Fazit: Hochwertig produzierter unausgegorener, undurchsichtiger, nerviger SF Film, dessen Charaktere und Story dem Zuschauer am Arsch vorbeigehen. Ich habe irgendwann ausgeschaltet.

ungeprüfte Kritik

Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation

Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.10.2026
Die Minions sind ja grundsätzlich ein Phänomen. Schnell designte Innenleben von Ü-Eiern mit ein oder 2 Augen, die, ziemlich verständlich, unverständliches Zeug brabbeln. Für Erwachsene eine echte Herausforderung. Allerdings sind die auch diejenigen, die den Film zur Gänze verstehen, denn er ist vollgestopft mit Eastereggs zur Filmgeschichte der Universal Studios und eine grandiose Hommage an die goldenen Zeiten vom Stummfilm bis zum 50er Jahre Science Fiction Boom. Die Minion-Sprache ist zusammengesetzt aus den Sprachen dieser Welt und trotzdem oder deswegen kann man sinngemäß begreifen, was die knuffigen Kerlchen wollen. Die sind nun eher doch zur Belustigung der Kleinen da. Nur finde ich an diesem Teil aber so einiges für Kinder ab 0 recht zweifelhaft. Ein mit Laserstrahlen wild und laut um sich schießendes Hasenmonster, eine Enthauptung und so mancher Schreckeffekt, schließlich heißt der Film "Minions und Monster", könnten die Kleinsten irritieren. Hervorheben möchte ich Christoph Waltz, der auch als Synchronsprecher eine hervorragende Leistung bietet. Der Film hat viel Witz, macht Spaß, bietet viel für Entdecker und Filmfans und dennoch, man vergleicht ja gern, ist er etwas mauer als seine beiden Vorgänger. Fazit: Typischer Spaß mit den Minions, der im Grunde eher für Erwachsene, als für Kinder konzipiert ist, letztlich aber wohl beiden Freude bereitet.

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Madra

Das achtköpfige Drachenmonster
Fantasy

Madra

Das achtköpfige Drachenmonster
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.10.2026
"Madra" ist eine Mischung aus Kaiju Film und Wuxia Action alá "Godzilla" oder der "Chinese Ghost Story". Ein japanischer Fantasyfilm mit mehreren Gummimonstern und viel Zauberei. Da fliegen die Lichtblitze, bis man derer überdrüssig ist. Woran es genau liegt, dass der Film bei mir in keinster Weise gezündet hat, kann ich nicht sagen. Eigentlich mag ich beide Genres aber zumindest der Teil mit den Magiern konnte mich nicht wirklich packen. Um zu verstehen, worum es da geht, benötigt man schon gewisse Toleranz und Ausdauer. Ich fühlte mich schnell gelangweilt und desinteressiert. Immer wenn ein Kaiju auftauchte wurde es zwar interessanter, aber das Gemisch dieser Filme scheint nicht zu funktionieren. Hinzu kommt auf DVD eine suboptimale Bildqualität, die man so gerade noch akzeptieren kann. Fazit: Wild, wirres Fantasymärchen mit asiatischer Mythologie und liebevoller Tricktechnik, welches den Zuschauer schnell abtörnt. Kann man mit bis zu 3 Sternen bewerten, jedoch sind die eingangs genannten Beispiele wesentlich spaßiger und unterhaltsamer.

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Screamboat

Horror, 18+ Spielfilm

Screamboat

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.10.2026
So einen Film sieht man sich natürlich nur aus purer Neugierde an. Was mag den Machern wohl Absurdes eingefallen sein, nachdem das Copyright des Disney Filmes "Steamboat Willi" erloschen ist...und man dann machen kann, was man will? Merkwürdig, dass dies möglich ist, aber so konnte man jetzt ungeniert Micky Maus zum Horrorkiller umfunktionieren. Trash, was sonst hätte man draus machen können? Es sind erstaunlich gut informierte Details eingeflossen. So ist der Name "Mortimer" der ursprünglich erdachte für die uns bekannte Maus gewesen. Der Film ist als schwarze Komödie konzipiert. Die praktischen Effekte sind nicht gut aber akzeptabel. Es wird eine Erklärung für das Vorhandensein des Mausemörders in Form eines Zeichentrickfilmes gegeben. Natürlich ist die hanebüchen. Im Großen und Ganzen steckt also Witz und Nerdwissen in dem Streifen, der einen auch oftmals schmunzeln lässt. Man kann zumindest attestieren, dass es kein lieblos runtergekurbelter Müll ist.Trotzdem habe ich mich eher durchgequält, als den skurillen Spaß abgefeiert. "Screamboat" hat ein paar gagreiche, splatterige Tode, aber auch etliche Längen zu bieten. Da kämpft man sich nicht 2x durch. Wirklich spaßig wäre das vielleicht als Trickfilm geworden, denn ausgerechnet der Abspann beweist das Potenzial. Fazit: Absolut groteske Ausgangsidee, billig aber mit Fanwissen zubereitet und doch nur größtenteils langweilig serviert.

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Die Rache der Dinosaurier

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier
Science-Fiction, Western

Die Rache der Dinosaurier

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier
Science-Fiction, Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.10.2026
Denkt man an Ray Harryhausen, dann fallen einem sofort die Fantasy Klassiker um Sindbad den Seefahrer oder Sagen der griechischen Mythologie ein. Hier nun hat man tatsächlich Cowboys und Dinosaurier in einen Film gepackt und es mag genau daran liegen, dass er weit weniger bekannt und eventuell auch weniger beliebt ist. Allein, dass er hier als "Rache der Dinosaurier" betitelt ist, macht ihn schon etwas unkenntlich, denn der Name "Gwangi" ist Filmfans schon eher ein Begriff. Die Stopmotiontechnik ist wieder mal vom Feinsten und gewisse Interaktionen mit den echten Darstellern wissen sogar heute noch zu verblüffen. Erneut ist dies ein Film vergangener Kinotage mit viel nostalgischem Charme. Wenn man aber mal genau über ihn nachdenkt, dann wird schnell klar: Hier wurde im Grunde die Geschichte von "King Kong" herangezogen und das macht dieses Abenteuerfilmchen etwas uninteressanter als andere Dinosaurierstreifen jener Epoche. Fazit: Toll animierte Urzeitwesen in einem charmanten Abenteuerfilm der etwas müde einen Kultklassiker kopiert. Aber er ist so liebevoll gemacht, dass man gar nicht anders kann, als ihn zu mögen.

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Heat

Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi

Heat

Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.10.2026
"Heat" ist ein, bis in die Nebenrollen, hochkarätig besetzter Gangsterthriller, der eine ausgeklügelte und tiefgründige Handlung bietet. Gemeinhin bezeichnet man ihn als Meisterwerk. Das liegt aber eher im Auge des Betrachters, denn, und nun sind mir nach unten gerichtete Daumen gewiss, nach 2 von knapp 3 Stunden hats dann langsam auch mal gereicht. Der Film ist einfach zu lang und hält sich oft mit zwischenmenschlichen Gesprächen, sprich: Beziehungsdramen auf. Da gibts gescheiterte Ehen, selbstmordende Kinder, Liebeleien und dergleichen. Man darf sich darüber streiten, ob das nötig tat. Zum Einen stärkt das natürlich die Charakterzeichnung, zum Anderen zieht das die Geschichte in abnorme Länge, die ich nicht mehr kurzweilig fand. Lieber sehe ich 9 Stunden "Herr der Ringe" als den hier ein zweites Mal. Aber nicht falsch verstehen: "Heat" ist ein guter Film. Erinnerungswürdig ist vor allem der Realismus, die hervorragend inszenierte Massenschießerei und überragende Schauspielleistungen. Wobei einige trotz der Lauflänge kaum zur Geltung kommen, wie Natalie Portman, Tom Sizemore oder Danny Trejo. "Heat" konzentriert sich auf Pacino, DeNiro und Kilmer und gibt allen sehr viel Background und ist somit alles andere, als ein oberflächlicher Gangsterfilm. Fazit: Ein hoch niveauvoller Film mit überdurchschnittlich ausgeprägter Charakterzeichnung, der trotzdem 1 Stunde zu lang ist und leider dann doch ziemlich vorhersehbar endet.

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Conan der Zerstörer

Fantasy, Abenteuer

Conan der Zerstörer

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.10.2026
Also mir hat "Conan der Zerstörer" immer gefallen. Allen Kritikern zum Trotz, die natürlich recht haben, wenn sie sagen, dass hier im Vergleich zum düsteren ersten Film eine Komödie entstanden ist und Conans Truppe sich verändert hat. Arnie ist relativ geschwätzig, über Grace Jones Haarschnitt kann man streiten und es liegt ein sehr starker Hauch von Trash in der Luft. Aber letztlich ist der Film enorm gut ausgestattet, hat aufwändige Kulissen und nutzt fantastische Landschaften und Drehorte. Er ist praktisch ein "frühzeitliches Roadmovie", eine Reise von ein paar Kriegern nebst hübscher Prinzessin, auf der ständig etwas passiert. Langeweile kommt keine auf, im Gegenteil habe ich fast den Eindruck, dass man durch die Handlung hetzt. Da hätte man ruhig sogar noch ein paar Minuten dran hängen können. Ja, das Barbarengenre ist ein wenig merkwürdig und mit Vorurteilen behaftet und sicherlich ist hier vieles unfreiwillig belustigend. Aber das macht den Charme aus. Fazit: Guilty Pleasure! Ein amüsanter, nicht ganz ernst zu nehmender Film, den man im Grunde ohne Vorwissen gucken kann. Erstaunlich, dass da kein mehrteiliges Franchise draus geworden ist.

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Beast of War

Kriegsfilm, Abenteuer

Beast of War

Kriegsfilm, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.10.2026
"Beast of War" gehört zu den ernst gemeinteren Haifilmen. Mal ohne Bikini-Babes und Teeniegeschwurbel. Ok, das könnte man auch vermissen, aber hier geht es um eine Kriegsgeschichte (eine mit Ähnlichkeit zu der, die Quint im "Weißen Hai" erzählt). Nachdem die Einleitung im Ausbildungslager noch interessant war, macht der Film einen abrupten Schwenk auf ein Kriegsschiff, ohne auch nur anzudeuten, wieso, weshalb, warum sich die Truppe nun auf diesem befindet. Es überschlagen sich die Ereignisse und ab jetzt haben wir wieder einen generischen Genrefilm, in dem die Opfer nach Abzählreimprinzip schnabuliert werden. Jeder hat wieder so seinen ganz eigenen Charakter und das Final Girl, in diesem Streifen ein Boy, ist auch, wie so oft, von vornherein klar. Die Story läuft bei Nacht ab. Es ist daher düster, aber nicht zu dunkel. Atmosphärisch eingefangen wurde alles, aber wirklich spannend und mitreißend ist der Film aufgrund der Vorhersehbarkeit nicht, im Gegenteil ist auch einiges ganz schön hinkonstruiert. So gibt es auf dem Wrackteil natürlich eine Flagge, Waffen und Granaten und darum muss man wegen der Glaubwürdigkeit beide Augen zudrücken. Fazit: Solider, atmosphärischer Haifilm, dessen Weltkriegsszenario ihn von anderen unterscheidet. Einmal gucken, ohne es zu bereuen, reicht.

ungeprüfte Kritik

The Deep Dark

Horror, Thriller

The Deep Dark

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.10.2026
Ich verstehe nicht, warum man dem Film einen Prolog gegeben hat, der absolut keinen Sinn ergibt und ohne den alles viel logischer wäre. 1856 werden Bergarbeiter von etwas angegriffen, das später, in den 1950er Jahren, erst freigelassen wird. Macht keinen Sinn. Ansonsten aber ist die Story wirklich fesselnd und hat einen interessanten Background. Nahezu der ganze Film spielt unter Tage und trotzdem kann man alles Nötige erkennen. Bravo, geht doch! Viel zu oft habe ich in letzter Zeit viel zu dunkle Filme gesehen. Hier war alles stimmungsvoll eingefangen. Überhaupt gewinnt der Film an Stil durch sein 50er Jahre Setting. Das Wesen sieht etwas merkwürdig und zu sehr nach animatronischer Puppe aus und wird leider auch nicht ausreichend beschrieben. Welche Herkunft mag das Viech haben? Das bleibt offen, was etwas unbefriedigend ist. Somit ist der Film nicht perfekt, hat Logiklöcher und ist auch kein echtes Highlight. Dennoch ist er mir 4 Sterne wert, da er atmosphärisch ist, toll ausgestattet und vor allem gut beleuchtet. Das apruppte Ende ist dabei konsequent und hoffentlich endgültig. Eine Fortsetzung könnte zwar die fehlenden Erklärungen liefern, tut aber nicht nötig. Fazit: Geradliniger, schnörkelloser Horrorfilm, der das Höhlengenre nicht bereichert aber vor allem nicht beschädigt. Simpel aber effektiv.

ungeprüfte Kritik

Shin Ultraman

Science-Fiction

Shin Ultraman

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.10.2026
Shin Ultraman hat es bei mir schwer, da ich die lange Historie dieser Serie überhaupt nicht kenne. Und das als Kaiju-/Godzillafan. Somit kann ich schonmal nicht sagen, ob dieser neue Beitrag sich in den Kanon einfügt oder dem Ur-Ultraman alle Ehre macht. Was ich aber sagen kann ist, dass ich 2x beim Gucken eingeschlafen bin. Der Film ist ein wenig merkwürdig, um nicht zu sagen wirr, aufgebaut. Ultraman ist ein Außerirdischer, verschmilzt mit einem Menschen, der tot im Wald liegt und sich später grundlos auflöst. Dann kommt noch ein Außerirdischer, der praktisch nur eine Hülle ist und schließlich kommt einer in Menschengestalt, der irgendeine Box mitbringt, nach kurzer Klopperei aber verschwindet, um dem nächsten mit ner Art Raumstation Platz zu machen. Woher die Macht, bzw. die Fernbedienung kommt, sich in den Superhelden zu verwandeln, ist unklar, was die Gegenspieler eigentlich wollen, ebenso. Nun habe ich mich eigentlich auf einen Clash der Kaijus gefreut, aber eigentlich treten nur zwei richtig in Erscheinung und das gleich zum Anfang. Danach baut der Film merklich ab und verliert sich in Belanglosem. Plötzlich wird eine normale Frau riesengroß und fällt dann um, was wieder in den Bereich "wirr" gehört. Obwohl dieselben Macher hinter "Shin Godzilla" stecken, ist dies eine ganz andere Art von Film. Er ist eine Satire. Hier wird teils overactet und viel Möchtegernhumor eingeschoben. Was ich Lobenswertes sagen kann: Die Tricktechnik ist toll und die Kameraarbeit ist auffallend andersartig. Fazit: Unübersichtliche Manga-/Kaiju Verfilmung, die einiges offen lässt und teils Ratlosigkeit verursacht. Dazu stört der übertriebene Asia-Humor und Overacting. Kann mich zu knapp 3 Sternen hinreißen, ist aber in meinen Augen so ziemlich der einzige Genrefilm, den ich nicht zwei- oder mehrmals gucken muss.

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Legends of the Condor Heroes - Die Legende der Adlerkrieger

Ein episches Wuxia-Abenteuer
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.09.2026
Tsui Hark hat ja schon so manches kleine Meisterwerk zustande gebracht. Unter anderem die Trilogien der "Chinese Ghost Story" und des "Detective Dee". Der Mann hat Sinn für schöne Bilder und fantasiereiche Scharmützel im Wuxia Stil. Auch dieser Film ist wieder wunderschön anzusehen. Computergeneriert aber optisch ansprechend durchgestyled. In Zeitlupe fliegende Pfeile, wehende Wiesen, Berge, Schluchten, Blütenmeere, und meistens vor Greenscreen gedreht. Das muss man mögen, hat aber Ästhetik. Leider verliert sich Hark in einer viel zu verkitschten Lovestory. Da trieft der Schmalz, während die Bombast-Musik auf die Pauke haut. Es gibt viel weniger Schlachten oder Action, als gedacht. Das ist reichlich schade, denn es zieht den Film wie Kaugummi. Viel belangloses Gerede und überdramatisiertes Geschehen ergießt sich über den westlichen Zuschauer, der das nicht so verarbeitet, wie der Fernöstliche. Erst im letzten Drittel wird voll aufgefahren, dann aber auch mit einem Overkill an Magie, die mit CGI zum Leben erweckt wird. Fazit: Optisch eine Wucht, storytechnisch langweilig. Warum aus "Condor Heroes" Adlerkrieger wurden, weiß man auch nicht und Erwähnung findet irgendwie keines von beidem. Was soll man sagen? Eine wunderschöne Schlaftablette? Nein, eher ein Gemälde, das eine zu lange Fantasy-Geschichte erzählt, die man hätte straffen sollen.

ungeprüfte Kritik

Dead & Buried

Tot und begraben.
Horror

Dead & Buried

Tot und begraben.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.09.2026
"Tot und begraben" ist ein Klassiker, dessen Kinoplakat seit Bestehen immer mal wieder in renommierten Filmzeitschriften auftauchte, der deswegen bekannt ist, den aber kaum jemand gesehen hat. Lag wohl auch an der Indizierung. Der Film erinnert mich stark an den merkwürdigen Ausreißer der Halloween-Reihe "Halloween III". Beide sind äusserst skurril, naiv, im Grunde hanebüchen, aber wirken, wie aus Groschenromanen oder Gespenster-Heftchen entsprungen. So ein Film könnte heute gar nicht mehr entstehen. Er ist absolut unlogisch und auf ein reißerisches Ende hin konstruiert. Auf gar keinen Fall darf man anfangen, auch nur das Geringste zu hinterfragen. Denn was sollen die Fotografien und Filmaufnahmen? Warum sind sich manche bewusst, wer sie sind, andere nicht? Was soll die Filmvorführung am Ende und was hat die Hexenkunst mit der wundersamen Auferstehung zu tun? Warum sind die Verwesungserscheinungen erst am Ende ersichtlich? Nichts wird erklärt. Dazu gesellen sich Ungereimtheiten, wie die unnötige Meldung einer verschwundenen Leiche bei der Polizei, die nur dazu dient, das Puplikum auf eine falsche Fährte zu locken, aber logisch gesehen echter Schwachsinn ist. Kaum zu glauben, dass dieser Pulp-Film aus der Feder der "Alien"-Macher stammt. Man wollte wohl etwas Neues und Überraschendes schaffen, provokativ in seiner Gewaltdarstellung und verstörend. Und das auf Teufel komm raus, ohne Rücksicht auf Logik. Letztlich ist der Film bemerkenswert aber seitens des Drehbuchs wirklich kein guter Film. Nur ein Horror-Experiment. Ich gebe 3 Sterne aufgrund des Alters, der abgefahrenen Idee und des guten Willens, seine Zuschauer mit einer neuartigen, unerwarteten Idee zu konfrontieren. Eigentlich ist das eine echte Gurke mit dummen Drehbuch, doch die Zeit hat Kult draus gemacht.

ungeprüfte Kritik

Demon Lake

Thriller, Horror

Demon Lake

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.09.2026
Tja, wat war dat nu? Eigentlich sollte ich den Streifen nicht weiter beachten und gleich mit einem Stern abspeisen. Weil 0 nicht möglich sind. Ich habe ihn nicht verstanden. Zudem stellt sich die Frage, warum sich die kreativen Köpfe für ein 4:3-Format entschieden haben. Wahrscheinlich weil es aus irgendwelchen Gründen billiger war. Eine Weile lang hält einen der Film bei der Stange, weil man ja nunmal wissen will, was es mit der Sache auf sich hat. Warum sind alle der Paranoia anheim gefallen? Was ist da los? Da werden viele Fährten gelegt und Fragen eröffnet. Doch der Film gibt keine Antworten und verwirrt durch ein abgebrochenes und verwirrendes Ende. Ich habe nichts gegen Filme, bei denen man mitdenken muss oder bei denen der Groschen erst in den letzten Minuten fällt. Aber dermaßen schwer sollte es einem ein Werk nicht machen. Er beantwortet nicht eine einzige Frage! Das ist frech. Fazit: Anfänglich spannend, dann immer blöder und konfuser. Den Clou bildet eine Postcreditscene, von der man jetzt eine Erklärung erwartet. Aber die verhöhnt die Zuschauer noch mit einem nahezu Standbild. Verschwendete Zeit.

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Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Karma ist ein Killer.
Horror, Thriller

Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Karma ist ein Killer.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.09.2026
Der Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte, weil ich Jennifer "in jung" in Erinnerung behalten wollte. Sie sieht jetzt aus wie Simone Tomalla, aber das nur am Rande. Der von mir 20 Jahre ignorierte und völlig misslungene 3. Teil der Reihe hat mich dazu gebracht, diesen Neuaufguss als "wahren 3. Teil" einzufügen. Und das ist er auch. Es gibt viele überraschende Wiedersehen. Allerdings darf man sich wirklich streiten, ob man diesen Film braucht. Er demontiert meines Erachtens die "alten Helden", gibt ihnen kaum Screentime und bietet nahezu die gleiche Ausgangssituation wie 1997. Für einen modernen Slasher ist er mir zu unblutig, bleibt aber zugegeben immer spannend. Doch die Jumpsqares sind zu polterig, die Nostalgie hätte man besser ausleben können. Erst die Post Credit Scene macht so richtig Spaß und wird auch nur von den alten Fans verstanden. Natürlich deutet sich da eine weitere Fortsetzung an. Kommen wir kurz spoilerfrei auf den Killer zu sprechen: Ich halte diese Auflösung für komplett unglaubwürdig! So, aber wie bewerte ich diesen Film, der sich mittlerweile in eine Reihe mit unzähligen anderen 80er und 90er Jahre Spätfortsetzungen stellt? Er ist ein unterhaltsamer, bisschen blutleerer Slasher, der etwas Potenzial verschenkt aber Spaß macht. Einigen Enttäuschungen zum Trotz. Fazit: Kann man - aber muss man nicht gucken. Solider Durchschnitt.

ungeprüfte Kritik

Monster on a Plane

Horror, Deutscher Film

Monster on a Plane

Horror, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.09.2026
"Monster on a plane" ist natürlich ein schon mutwillig schlecht gemachter Trashfilm. Er wirkt eher wie ein billig erstellter Fanfilm, der sich vor Genregrößen wie den "Critters", meinetwegen "Alien", allen möglichen Flugzeugkatastrophenfilmen und auch "Snakes on a plane" verbeugt. Selbst Peter Jacksons "Braindead" kam mir beim Ansehen in den Sinn. Qualitativ hat der Streifen leider nicht viel drauf, allenfalls die Makeup-Effekte kann man als gelungen bezeichnen. Es splattert ordentlich. Etwas schade finde ich die Tatsache, dass er als deutscher Film synchronisiert wurde und das äusserst schlecht. Ich denke, das sind zum Teil nicht mal die Stimmen der Darsteller. Das lässt das Ganze noch billiger wirken. Ein paar Gags stecken schon darin, Eastereggs und interessante Cameos...alles nette Ideen, die aber nicht so wirklich zünden wollen. Zum Kultfilm reicht es meiner Ansicht nach nicht. Zu generisch, zu belanglos, manchmal ins Langweilige abdriftend. Da liegt ungenutztes Potenzial brach und dennoch kann man das als eine Art Fingerübung für spätere, bessere Filme verstehen. Man denke an John Carpenters "Dark Star", das war ein Filmhochschulprojekt und irgendwie ganz ähnlich aufgezogen. Fazit: Anerkennenswert aber viel zu lahm und ohne gute Gags oder sehenswerte Einfälle inszeniert. Für Fans von "Sky Sharks" und "Critters 4".

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Das Millionenspiel

Thriller, Deutscher Film, TV-Film, Krimi

Das Millionenspiel

Thriller, Deutscher Film, TV-Film, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.09.2026
"Das Millionenspiel" lässt sich nicht einfach als ein Film bewerten, denn der ist gar nicht mal so gut. Kann er auch nicht, denn er ist als Fernsehspiel konzipiert und da liegt nun die Essenz des Erfolges. Denn durch die Auswahl von echten Moderatoren und Laiendarstellern im Puplikum wirkt diese Satire großteils absolut authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dieter Thomas Heck einen Text hatte. Der plappert wie immer drauf los und spielt im Grunde sich selbst. Die Reaktionen im Puplikum könnten echter nicht wirken. Und sie halten uns den Spiegel vor. Da dies ein deutscher Film ist, sieht er wirklich so aus, wie die Aufnahme einer TV Show von 1970. Und das macht den ganzen Charm aus. Wenn man nun meint, "Running Man" mit Schwarzenegger wäre ein Remake, dann hat man nur geringfügig recht. Denn beide Filme beruhen auf einer Kurzgeschichte aus den 50ern. Wobei die deutsche Version eben kein Spektakel geworden ist, aber dafür sehr glaubhaft umgesetzt wurde. Vor allem hat er die Ära des Privatfernsehens beängstigend vorhergesehen. Ok, anhand der USA konnte man es wohl ahnen. Zeit- und TV-geschichtlich verdient dieser kultige Streifen seine 4 Sterne locker. Der Aufbau als Pseudo-Spielshow raubt ihm ein wenig das Filmhafte aber genau das macht ihn ja auch aus. Fazit: Kult! Was da 1970 entstanden ist, war gewagt und vor allem gut beobachtet. Da steckt eine Gesellschaftskritik drin, die bis heute gültig ist. Das ist Fernsehgeschichte!

ungeprüfte Kritik

Blind

Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi

Blind

Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.09.2026
Und wieder einer der Filme, die irgendwie vom Fließband kommen und dennoch nicht schlecht sind. Nur vorhersehbar und immer gleich, wie die Folgen einer Krimiserie. Auch die Grundidee ist nicht neu: Blinde Person wird Zeuge einer Mordtat und von da an vom Meuchler verfolgt. Das gabs schon und auch ähnlich aus Korea nur mit einer Gehörlosen im vergessenswerten "Midnight". "Blind" macht es aber besser, wird nicht langweilig und ist spannend erzählt. Die Darsteller sind gut bei der Sache, allerdings kommt der guten Frau manchmal das Drehbuch in die Quere, denn mal kommt sie perfekt ohne Augenlicht zurecht, dann wieder benimmt sie sich, als wäre sie gerade erst erblindet und schafft es nicht mal unfallfrei über die Straße. Sowas wirkt natürlich unstimmig. Ansonsten läuft der Streifen solide und routiniert ab. Es gibt die zunächst ungläubige Polizei, den rebellischen Jugendlichen, der zum Helfer wird und natürlich einen Stehaufmännchenkiller, der nicht klein zu kriegen ist. Wen nicht stört, dass er das alles schon mal gesehen hat, bekommt einen kurzweiligen Koreathriller ohne große Überraschungen. Was auch schon das Fazit wäre.

ungeprüfte Kritik

Der Mann aus San Fernando

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.09.2026
Ich bin unterwältigt! Die beiden "San Fernando" Filme mit Clint Eastwood haben es geschafft, trotz besten Willens, ungesehen an mir vorbeizugehen. Bis heute! Doch was soll ich sagen? Ich bin reichlich enttäuscht, denn entweder ich habe komplett meinen Humor verloren, oder ich komme mit den Witzen aus den 70ern nicht klar. Da andere Filme das aber widerlegen, muss was "anders" sein, an dem Film. Ich finde Eastwood spielt hier einen unsympathischen Hillbilly, der auf billige Art Frauen aufreißt, dann mal wieder ein harter Kerl sein will und trotzdem verweichlicht einer Frau nachrennt, die ihn verarscht. Zwischendurch kloppt er sich immer mal wieder, bis ihm eine Horde Rocker (völlig fehlbesetzte Typen) und zwei koruppte Polizisten verfolgen. Ich musste während des Schauens an die Blues Brothers denken, denen ähnliches passiert, die sich aber genau über solche Typen und deren Western- und Countrymusik lustig machen. Manche Szenen laufen ins Leere, wie eine minutenlange Verfolgung zweier Motorradfahrer, die damit endet, das Eastwood kurz vor dem Ziel stolpert...Alles ist merkwürdig inszeniert und wirkt auch durch die Filmlänge(114 zähe Minuten) extrem ermüdend und langweilig. Erwartet hatte ich eine Art "ausgekochtes Schlitzohr" , echter Kult mit Burt Reynolds, bekommen habe ich einen Film, der von vorn bis hinten, von Musik bis Charakterzeichnung, nicht auf meiner Wellenlänge liegt. Fazit: Überraschend langweilig und müde inszeniertes Roadmovie mit merkwürdigen Typen. Teil 2 kann ich getrost streichen.

ungeprüfte Kritik

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 09.09.2026
Der vierte Teil findet zurück zu den Wurzeln, nachdem der direkte Vorgänger reichlich enttäuscht hat. Mehr als einmal hat er mir Gänsehaut verursacht, wenn ich auch sagen muss, dass er sich teilweise ganz schön Zeit nimmt, bis er in die Puschen kommt. Wenn man so möchte, ist dies ein Remake, denn es gab tatsächlich anfang der 90er bereits eine Verfilmung des Falles, die mir im Grunde sogar besser gefallen hat, weil sie sich mehr auf den Spuk konzentriert hat und die Warrens nicht als Hauptakteure darstellt, was sie in der Conjuring-Reihe ja sind. Vera Farmiga und Patrick Wilson sind aber auch wirklich sympathisch und tragen die Filme. In diesem Fall sogar besonders, denn man gestaltet den Streifen tatsächlich als einen Abschlussfilm, an dessen Ende es noch ein paar Cameos gibt. Leider vernachlässigt man aber komplett die Geister, von denen es drei gegeben haben soll, aber ich nur 2 zu Gesicht bekommen habe und auch deren Hintergründe gar nicht beleuchtet wurden. Man lässt es also ordentlich poltern und spuken, bemüht sich aber nicht um eine schlüssige Geschichte oder ein nachvollziehbares Ende. Irgendwann ist der Mummenschanz ohne große Erklärung vorbei. Das ist etwas schade. Aber immerhin baut er keine Querverweise zu Geisternonnen oder ähnlichem auf, was mich an den beiden ersten Filmen etwas gestört hat. Fazit: Teil 4 ist ein guter Abschluss der Reihe, der am Ende zu Herzen geht. Er erreicht meines Erachtens nicht die Klasse von Teil 1 und 2, macht aber den misslungenen dritten vergessen und sorgt allemal noch für gehörige Gänsehautmomente.

ungeprüfte Kritik

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.09.2026
Früher war ich kritischer bei meiner Filmauswahl und mir meiner Zeit bewusster, die ich verschwende. Das Erscheinen dieses (angeblichen) 3. Teils direct-to-video war schon ein klares Zeichen. Jennifer Love Hewitt ist nicht mehr dabei? Das ist doch so ein billiger Nachklapp wie "From Dusk Til Dawn 2" oder "Starship Troopers 2" - Wird nicht geguckt! Bis heute, denn über die Jahre habe ich ein Herz für Trashfilme entwickelt und die Neugier hat gesiegt. Ist er wirklich so schlimm, wie alle sagen? - Ich hoffte nicht...aber JA!! Zunächst mal ist die ganze Optik des Filmes minderwertiger. Man erkennt auf Anhieb den qualitativen Absturz. Teils sind auch die Kameraführung und Schnitttechnik billig und hundsmiserabel. Und ja, dieser Film ist unsinniger Trash. Also sieht man ihn am besten als eine Art Persiflage auf das Original. Man kann sich über solchen Blödsinn, das z.B. grundlos jemand mit einem Schweißerschirm vor dem Gesicht (durch die man ohne Licht NICHTS sieht) einen Lift bedient, beömmeln. Die Story ( ja welche eigentlich?) hat zu den beiden Vorfilmen nur per Zeitungsausschnitt eine Verbindung und spielt sich an einem völlig anderem Ort ab. Der Killer selbst macht gar keinen Sinn mehr. Die Darsteller sind allesamt uncharismatische B-Ware. Und das Schlimmste: Es passiert fast nichts, man füllt die Laufzeit mit banalen und unwichtigen Szenen und die Atmosphäre ist komplett am Boden. Der Streifen langweilt zu Tode! Ich habe mich durchgequält, auch wenn mir zum Abschalten war. Fazit: SO schlecht habe ich ihn nicht erwartet. Das ist nichtmal mehr Trash! Als Fortsetzung hat er von vornherein verloren. Als eigenständiger Film ist er einfach nur vergessenswert. Furchtbar! Das Gute ist: Man kann ihn komplett ignorieren und dann eventuell den WAHREN 3. Teil MIT Jennifer Love Hewitt (von 2025) ansehen.

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Conjuring 3 - Im Bann des Teufels

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.09.2026
Ich hatte schon eine Vorahnung, dass "The Conjuring 3" nichts Dolles sein wird und bin seinerzeit nicht mehr ins Kino gegangen. Es ist kaum zu glauben, wie langweilig der Streifen geworden ist. War der erste noch grandios und die Wiedergeburt des klassischen Spukfilmes, hat der zweite neben seiner Gruselstory sogar eine beeindruckende Ausstattung gehabt, die einen wirklich in die Siebziger zurückversetzt hat. Auch der war immer noch ein waschechter Geisterfilm. Von beiden bleiben viele Szenen in Erinnerung. Von diesem hier ist nach dem Abspann schon alles weg. Weniger Spuk, als Exorzismus stehen im Vordergrund. Weniger Geisterjagd, als Detektivarbeit. Dementsprechend gibts deutlich weniger Atmosphäre. Ok, der Ansatz, dass nicht alles nur die gleiche, aufgewärmte Geschichte erzählen soll, ist lobenswert. Dafür wird man aber an andere Filme erinnert, allen voran natürlich an den bekannten Film mit Max von Sydow. Szenen wiederholen sich ständig, Fratzen tauchen auf, übliche Verrenkungen werden fabriziert. Aber Gänsehaut verursacht der Film nicht. Er beschmutzt regelrecht das Franchise mit seiner Banalität und Einfallslosigkeit. Selbst die Warrens kommen hier nicht so interessant rüber, wie in den Vorfilmen. Fazit: Das war nix! Und ohne den Namen "Conjuring" im Titel wäre das ABSOLUT nix gewesen. Ein langweiliger, eintöniger Grusler, der erst im Abspann mit den echten Tonbandaufnahmen der Warrens ängstigt.

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Spiral - Das Ritual

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
"Spiral" ist nicht etwa das erwartete Remake eines japanischen Horrorfilms, sondern eine eigenständige Verfilmung im Stile der Ari Aster Filme "Midsommar" und "Heredetary". Mit letzterem hat er auch die meisten Gemeinsamkeiten. Die Story ist schwerer Stoff und nicht leicht zugänglich. Es wurde ordentlich Gesellschaftskritik in eine mysteriöse Handlung eingeflochten. Da die Protagonisten ein homosexuelles Paar sind, könnte man meinen, hier nun ein krampfhaft mit Klischees und Regenbogenfarben um sich werfendes, aufdringliches LGBT-Filmchen vor sich zu haben. Dem ist aber nicht so, man geht ganz normal damit um. Die sexuelle Ausrichtung ist auch nicht ganz unwichtig für den Verlauf der Story, die man wieder vielseitig deuten kann und die nie ganz erklärt wird. Der Film ist nicht sonderlich innovativ und die genannten Vorbilder sind deutlich besser. Dennoch schafft man es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuschauer in ihren Bann schlägt. Die Stimmung ist unheimlich und mit gut platzierten Schreckmomenten angereichert. Man will einfach wissen, was die Sache auf sich hat. So bleibt "Spiral" immer interessant und strahlt Unbehagen aus. Letztlich wird man aber leider irgendwie allein gelassen, was den Film zu keiner runden Sache macht. Fazit: Nichts für Horrorfans, die sich gern oberflächlich mit Krawall berieseln lassen. "Spiral" fordert seine Zuschauer heraus und beschäftigt sie mit einer Geschichte zum Mitdenken und interpretieren.

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Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
Langweilig! Nix Neues in Gruselland. Eine übernatürliche Bedrohung macht sich über ein (mal wieder autistisches) Kind her, welches dann Zeichnungen mit einer schwarzen Gestalt anfertigt. Kommt bekannt vor? Wem nicht? Der interessante Aspekt, die modernen Errungenschaften wie Apps auf Mobiltelefonen mit in eine Gruselgeschichte zu verweben verpufft, auch weil er unlogisch ist. Es wird erklärt, dass das Wesen praktisch hinter dem Display in einer Parallelwelt lebt und nicht durchdringen kann. Aber es ist im Grunde bereits da und kann Möbel rücken, Kinder würgen und in die Höhe heben. Später kommts plötzlich doch physisch in unsere Welt, obwohl das doch eigentlich nicht ging, braucht Elektrizität und kann dann doch ohne diese meilenweit umherkriechen. Macht alles keinen Sinn! Desweiteren sehen wir penetrante Eigenwerbung für "Spongebob", jede Menge flackernde Lichter von Anfang bis Ende, eine endlose Reihe von lauten Jumpsqares und viel mehr nicht. Fazit: Substanzloser, unlogischer Horrorfilm, der viel poltert, aber keine Einfälle hat und darum mit ständig gleichen (Lampen-)Szenen extrem langweilt. Gänsehaut geht anders.

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King Kong

Fantasy, Abenteuer

King Kong

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.08.2026
Da Peter Jackson durch seine "Herr der Ringe" Verfilmung in Hollywood nun Tor und Tür offenstanden, konnte er sein angebliches Herzensprojekt endlich durchziehen: Die Neuverfilmung von King Kong. Annähernd dasselbe Team fand sich wieder zusammen und so ist der Look auch ziemlich der gleiche, wie in Mittelerde. Das sind natürlich Vorschusslorbeeren und auch ich wollte das Spektakel unbedingt sehen. Am Ende kam ich ernüchtert aus dem Film. Woran lag das? Zunächst mal ist das Ganze viel zu lang. Jackson schwelgt schon wieder in der Geschichte als solches. Zum anderen hatte 1976 John Guillermin bereits ein zeitgemäß angepasstes Remake in die Gegenwart verlegt, so das Jacksons Ausflug in die Vergangenheit überflüssig wirkt. Aber was in meinen Augen schwerer wiegt, ist der unglaubliche Kitsch, der sich durch eine "affige" Lovestory auftut. Das ist teilweise an der Schmerzgrenze. Ich bin der Meinung, dass der Originalfilm unschlagbar ist, weil er ungemein viel Charme hat und echte Kinomagie besitzt. 1933 solche Tricks zu fabrizieren - Hut ab! Auch sind keinerlei Fremdschämmomente enthalten. Bei Jackson schon. Die 76er Variante hat eine Daseinsberechtigung, weil sie Neues versucht hat, Jackson hat nur neu verfilmt, wenn auch spektakulär. Und darum steht das Ding nicht, wie die beiden anderen, in meiner Sammlung. Das war ein "1x-Film", den ich nicht wieder zu sehen brauche, auch wenn Unmengen an Fanservice, in Form von Eastereggs, wie z.B. die "Ratmonkey" Kiste, untergebracht sind und er enorme Schauwerte hat. Fazit: Spektakulär, lang, kitschtriefend, mit neuesten Möglichkeiten der Tricktechnik auf Stand gebracht aber deswegen auch seelenlos und nichtssagend, weil es eben die Geschichte schon 2x gab.

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Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller

Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.08.2026
Ich war von dieser Fortsetzung bereits damals im Kino nicht sonderlich begeistert und es hat sich über die Jahre nur geringfügig gebessert, wenn man den Film nun eher als Guilty Pleasure sieht. Er ist aber nicht der schlechteste der 5 und bietet sehr solide Action. Da kann man ihm nix vorwerfen. Aber was sollte dieser Nackedei-Auftritt des Bösewichts am Anfang, der mich etwas irritiert? Hat man den hinter sich, gibt es die Verfilmung eines Drehbuchs zu sehen, bei der man viel Unlogik, konstruierte Zwischenfälle und reichlich abstrusen Blödsinn akzeptieren muss. Da kreisen Flugzeuge bis zum Spritende in der Luft, woraus der Film seine Dramatik bezieht. Wären die alle zu einem anderen Flughafen geflogen, wäre aber der Film zu Ende und keine Bedrohung mehr da. Verkleidungen als Techniker nutzt man völlig unnütz an einer einsamen Kirche aber nicht im Gepäckraum des Airports und von dem schwachsinnigen Platzpatronentwist mag ich gar nicht reden. Im Laufe der Zeit hat sich auch noch unfreiwillige Komik entwickelt, wenn Faxgeräte als Fortschritt der Technik bezeichnet werden oder Oma einen Elektroschocker mit an Bord nehmen konnte. Positiv ist zu sagen, dass Bruce Willis hier einen emotionalen Helden gibt, der auch mal verzweifelt weint. Das ist eben SEIN Franchise und er rettet dieses Filmchen auf 3 knappe Sterne, weil man eben sagen muss, dass es nicht langweilig wird, ein paar Gags bereit hält und mit Aufwand und vielen Effekten gearbeitet wurde. Fazit: Unterhaltsame, actionreiche Ballerorgie und Fortsetzung eines Kultfilmes, die aber mit unerträglich dummer Story gesegnet ist und deswegen gehörig Punkte verliert. Kein Wunder, dass Regisseur McTiernan für Teil 3 wieder übernehmen musste.

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King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer

King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.08.2026
Ich wusste wirklich Jahrzehnte nicht, dass "King Kong lebt" tatsächlich die direkte Fortsetzung zum Remake von 1976 ist. Die Idee ist genau so absurd wie eine Fortsetzung von "Titanic". Und tatsächlich hat man den Eindruck, hier eine Satire vor sich zu haben, da die Herztransplantation mit dem übergroßen Skalpell enormes Komikpotenzial birgt. Abgesehen von der bescheuerten Idee als solches. Teil 2 ist demzufolge mit dem eigentlich recht gutem Vorgänger nicht mehr zu vergleichen und ist billiger Trash pur. Hier ist so viel unlogisch und lustig, dass man es kaum aufzählen kann. So benötigte man damals für den Transport des Riesenaffen einen Supertanker, sein Weibchen (sorry für den Spoiler) passt aber in ein Lastenflugzeug. Somit ist Kong dann wohl im 10jährigem Koma geschrumpft. Auch lustig die Szene, in der Eingeborene mit Pusterohren schießen, die kürzer sind, als die Pfeile, die herauskommen. Es gibt also viel zu lachen und das macht den Film eher für Godzillafans zu einem trashigen Fest, als das er eine ernst zu nehmende Fortsetzung wäre. Der Film ist NIE ernst zu nehmen, da alle Rollen wie Karikaturen wirken. Die Vermenschlichung der "Kongs" samt Ehestreit und Rumgezicke ist einfach nur lächerlich. Ich gehe davon aus, dass Regisseur Gillermin bewusst eine Persiflage daraus gemacht hat, weil er wusste: King Kong braucht KEINE Fortsetzung! Fazit: Überflüssig, albern, kitschig, peinlich und auch nur mäßig unterhaltsam...aber für Trashfreunde eventuell sehenswert.

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Revolver - Back for Revenge

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.08.2026
Einer der Filme, die weder gut noch schlecht sind. Er besitzt leider keinerlei Finesse. Da ist man vom koreanischen Kino deutlich anderes gewöhnt. Ein Rachefeldzug ist ein ausgebeutetes Thema und hier beobachtet man eine echt stark auftrumpfende Darstellerin dabei, wie sie einzelne Stationen abklappert, also einen nach dem anderen aufsucht und dabei viel Dialog auf den Zuschauer einprasselt. Dies ist also ein Investigativ-Streifen, bei dem Dinge ans Licht befördert werden. Das Ganze ist ohne Action, ohne bleibende Momente und kaum Emotionen routiniert inszeniert, langweilt aber eher, als das es unterhält. "Revolver" verspricht nur scheinbar schon im Titel einen typisch koreanischen mit Blut getränkten Rachefeldzug, hat aber eher eine flache Spannungskurve und sehr vorhersehbare Handlung. Wer sich von "Squid Game"-Star Jung-jae Lee viel erhofft, wird sich wundern. Fazit: Mit guten Darstellern und dezent schwarzem Humor aufwartender aber müder Rachethriller, der mehr oder minder interessant, dialoglastig und charaktergetrieben vor sich hinplätschert und doch bis zur Zielgerade trägt, dabei aber keinerlei Überraschung oder Höhepunkt bietet. Durch "Lady Vengeance" oder "The Villainness" sind wir scheinbar zu verwöhnt.

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Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror

Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.08.2026
"Vidar" ist mal wieder kein Mainstream-Movie und schwer einzuordnen. Arthouse, Experimentalfilm, Pseudo-Doku und Found Footage ergeben einen skurrilen Mix mit Handkamera gefilmt und auch dementsprechend synchronisiert. Ein Independentfilm ganz billiger Machart, der aber doch so seine Momente hat. Die Auferstehungsszene in der Kirche z.B. ist tatsächlich beängstgend aber auch komplett augenzwinkernd inszeniert. Natürlich ist dies eine schwarze Komödie, allerdings mit eigenwilligem Humor. Der katholischen Kirche dürfte so manche Geschmacklosigkeit und missbrauchte christliche Symbolik sauer aufstoßen. Ich bekam leichte "Interview mit einem Vampir"-Vibes, eben auf norwegische Art. Der Streifen ist speziell, grotesk, leicht ins Perverse abrutschend, weil er zu offensichtlich macht, worum es vorrangig in Vampirfilmen geht: Sexuelle Begierde! Da wimmelts von Vulgärausdrücken. Andererseits fügt der Film dem Genre tatsächlich ein paar neue Ideen und interessante Denkansätze hinzu. Hineininterpretieren kann man wieder viel, von der Suchtproblematik, bis zur Verzweiflung kranker, insbesondere depressiver Menschen. Alles in Allem ist "Vidar" zunächst einmal für Vampirfans einen Blick wert und wird das Puplikum spalten. Ich bin auch unentschlossen, aber doch beeindruckt. Fazit: Sehr abseitige Blutsaugermär, die reale Probleme in eine Art Pseudo-Real-Vampirstory einbettet, die Kritik an Gott und der Welt übt. Interessant aber sehr speziell. Sagen wir es so: Ein Kinofilm ist dies bei Weitem nicht, aber ein besonderer TV Film, den ich nicht wegswitchen würde.

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Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

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Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 10.08.2026
In manchen Dingen bin ich puristisch. So habe ich zum Beispiel diesen Film bis heute nie gesehen, weil ich Teil 2 seinerzeit (auch da folgt ein Rewatch) doof und aufdringlich fand und noch auschlaggebender: Manfred Lehmann hier nicht Bruce Willis spricht. Nichts gegen Thomas Dannemann, aber der gehört nunmal zu Arnie und Sly. Man kann nicht jedem Actionstar dieselbe Stimme verpassen. Nun war es endlich mal so weit und ich stelle fest: Man hat am Erfolg von Lethal Weapon teilhaben wollen und hat dem Einzelkämpfer JohnMcClane ein schwarzweißes Buddymovie verpasst, das auch mit Mel Gibson und Danny Glover funktioniert hätte. Nichts desto trotz ist der Film ein sehr solider Actioner mit vielen Onelinern und Bezug zum ersten Teil. Manche sehen in ihm den zweitbesten Film der Reihe und das mag auch gerechtfertigt sein. Action und Humor im richtigen Mischungsverhältnis ergeben einen kurzweiligen "Die Hard"-Film. Fazit: Hochkarätig besetztes Sequel, das mit der Weihnachtstradition der Vorfilme und einigem mehr bricht, aber noch mit tollen, handgemachten Effekten überzeugen kann. Ein guter Actionfilm alter Schule. - Nur an die Stimme konnte ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen.

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Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.08.2026
Und noch ein Klassiker der 80er Jahre bekommt seine späte Fortsetzung. Ein merkwürdiger aber nostalgischer Trend. Ich muss sagen, ich habe mich darauf gefreut, auch wenn es manchmal weh tut, die gealterten Stars sehen zu müssen. Dick Maas hat eine solide Fortsetzung geschaffen, die, wie auch schon das Original, erst spät in Fahrt kommt. Die FSK 12 Freigabe halte ich für eine Farce, denn es gibt zumindest am Anfang krasse Dinge zu sehen, die definitiv nichts für Kinder sind. Man muss sich wirklich fragen, ob die Entscheider noch ganz dicht sind. Tut mir leid. Wie dem auch sei, der Film kommt natürlich nicht an den Kultstatus heran. Er führt den Vorgänger leider ad absurdum, denn so ganz logisch ist es nicht, was uns hier per DNA Test weisgemacht wird. Und auch die Bärenkräfte, die der Killer, dessen Identität man leider auch sofort erahnen kann, hier hat, werden nicht wirklich erklärt. Es endet mit einem Cliffhanger. Kommt Teil 3? Muss nicht sein. Somit haben wir hier einen schon spannenden Streifen, der für einen Maas-Film etwas zu zahm ist und der wegen ein paar blöder Einfälle, auch dem merkwürdigen Ende, leicht enttäuscht. Huub Stapel aber nochmal zu erleben macht schon Spaß, auch wenn es natürlich Witze übers älter werden gibt. Fazit: Fängt spannend und sehr brutal an, hängt dann durch, wird zu einem typisch überzogenem Dick Maas Film und verdirbt sich abschließend leider selbst durch ein blödes Ende. Bis dahin geht Teil 2 als guter Fanservice durch.

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Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.08.2026
Wir haben hier eine Mischung aus "Moon", "Lautlos im Weltall" und "Interstellar" mit einer Prise "E.T." und "Enemy Mine". Mit anderen Worten: Ich kann auf Anhieb 5 Filme nennen, an die ich spontan erinnert werde, also ist das ganze nicht so wirklich neu. Wie bewerte ich den Film jetzt gerecht, wenn eigentlich sowieso jede Kritik nur meine eigene Meinung ist? Also ehrlich gesagt empfand ich schnell eine Mischung aus Genervtheit und Langeweile. Die ewigen Gespräche zwischen den beiden fielen mir auf den Keks, auch weil das ganze wenig realistisch dargestellt ist. Die Kommunikation ist viel zu schnell möglich und vermenschlicht das Wesen auch komplett. Das einzig Interessante am Film sind die Rückblenden, da die noch eine Geschichte erzählen. Der Film hat zwar tragischen Hintergrund, ist aber deutlich komödiantisch, im Grunde auch naiv (fast kindgerecht) angelegt. Ich weiß die Intention dahinter zu schätzen, aber ich bin nicht warm mit dem "Projekt Hail Mary" geworden und werde ihn auch nicht ein zweites Mal durchstehen. Zu lang, zu viel Gerede, zu viele Engelschöre im Soundtrack, die mich aufdringlich darauf hinweisen, jetzt Emotionen zeigen zu müssen. Fazit: Schön gemacht aber generisch. Möchte uns zum Lachen bringen, aber auch auf die Tränendrüse drücken, ist ein Fast-Zwei-Personen-Stück mit sehr viel Dialog und, tut mir leid, hat mich größtenteils gelangweilt.

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Monster Mash

Fantasy, Horror

Monster Mash

Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.08.2026
Tja, das war "The Asylums" große Chance für den Durchbruch und endlich als hochwertiger Trashlieferant ernst genommen zu werden. Man klaute sozusagen den Universal Studios ihre Monster, und die Idee ein Dark Universe ähnlich dem Marvel Universum ins Leben zu rufen. Man hatte alle Mittel, für atmosphärische Kulissen und hochwertige Kostüme, bzw. Masken. Man baute eine witzige Bond-Hommage zu Beginn ein. Und dann beginnt die einfallsloseste Geschichte, die man sich vorstellen kann. Das müde Drehbuch fährt den Streifen komplett an die Wand. Hätte man mal lieber das bewährte "Sharknado" Team rangelassen. Das ist wenigstens kreativ. Den belustigenden Umstand, dass alle Monster praktisch auf Nachbarschaft wohnen und wie Normalbürger leben kann man leicht verzeihen. Aber das alle ständig nur reden und praktisch nichts passiert, das ist unglaublich dämlich und ermüdend. Da gehts dann darum, dass Draculas Tochter Frankensteins Monster Geschichten vorliest oder deren Vater eben ständig Monologe hält. Nie wirkte der Fürst der Vampire unfähiger und schwächer als in diesem Film. Alle Plotholes, alle Lächerlichkeiten und Filmfehler, sind zu verzeihen, da sie dazugehören. Aber wenn eine Bardame sich mit der Mumie über trockene Haut unterhält und überhaupt nur palavert wird...da wird großes Potenzial einfach weggeworfen. Man wusste absolut nichts mit den Monstern anzufangen und macht sie zu gesprächigen Kumpels. Den wahren "Monster Mash" hat man schon in den 80ern als "Monster Busters" gesehen. Dieser Film hier wäre mit gutem Drehbuch sicher super geworden, so ist er nur eines: Stinklangweilig!! Aber sowas von!!!

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El Olivo

Der Olivenbaum
Drama

El Olivo

Der Olivenbaum
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.08.2026
Ein schöner, nachdenklich machender Film. Man muss sich auf banale Alltagsgeschichten, ohne große Dramaturgie, Action oder bekannte Stars einlassen können, dann könnte einem dieser mal melancholische, mal witzige Film mit seiner kritischen Botschaft gefallen. Allerdings plätschert er nur vor sich hin und hätte vielleicht etwas kurzweiliger ausfallen können. Die Story strotzt vor Symbolik und Metaphern auf Vergänglichkeit, Moral, Umwelt und Politik, ist aber sehr klischeehaft inszeniert. Er wirkt nie wirklich echt, aber soll laut Machern ja auch ein wenig märchenhaft sein. Fazit: Ein Film mit wichtiger Botschaft, der nur Gefühlstote kalt lässt. Gleichzeitig Anklage gegen politische Zustände, nicht nur der spanischen. Berührend aber nicht außergewöhnlich.

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The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm

The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.08.2026
"The Kings Choice" - Dämliche "deutsche" Filmtitel reißen ja nicht ab. Natürlich gaukelt man uns hier wieder eine vom Ursprung her englische oder amerikanische Verfilmung vor. Doch dieser "King" ist ein Norweger. Dargestellt von Jesper Christensen, der Bond-Enthusiasten nicht fremd ist. Man muss sagen, er macht seine Sache auch sehr gut. Der Film erzählt, mit Datumseinblendungen, die historischen Ereignisse im Zweiten Weltkrieg in Norwegen, die nicht ganz so populär sind. Dies ist also mehr eine Doku, als ein Kriegsfilm. Wer sich gerne mit politischen Themen und geschichtlichen Ereignissen auseinandersetzt, bekommt einen lehrreichen aber auch unspektakulären Film zu Gesicht. Hier liegt wirklich die Information im Vordergrund und nicht die mitreißende Dramaturgie eines Spielfilmes. Also weniger Kriegsszenarien als diplomatische Bemühungen. Das hat den Charme eines Fernsehfilmes, ist aber keineswegs schlecht. Erwähnenswert ist auch die Darstellung der Deutschen. Man übertreibt es hier nicht mit Klischees, sondern zeigt, im Gegenteil, auch mal welche in gutem Licht. Fazit: Nur für Geschichtsinteressierte. Gut geschauspielerte und interessante Aufarbeitung aber eher eine bessere Arte-Doku, als ein Kriegsfilm.

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Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.07.2026
Ich glaube, ich deute den Film falsch. Soll das eine Satire oder Hommage an Black Music oder etwas in der Art sein? Hier gibts jedenfalls eine Menge unfreiwilliger Komik, die nach einer skurrilen Szene mit Figuren, die u.a. aus der Zukunft kommen, ihren ersten Höhepunkt im von Vampiren aufgeführten Riverdance hat. Es ist ja kein Geheimnis, dass es um die Blutsauger geht. Aber dass hier wirklich alle Klischees vom Knoblauch bis zum Holzpflock bemüht werden, finde ich ganz schön billig und altbacken. Man möchte sehr offensichtlich humorvoll an die Story herangehen, aber ich halte diesen Versuch, einen neuen "From Dusk Till Dawn" zu kreieren für misslungen. Als allererstes haben mich schon die computergenerierten Baumwollfelder genervt und kurze Zeit später konnte ich den ganzen Film nicht mehr ernst nehmen. Ja, er möchte eigentlich auf die politischen Zustände und auf Rassismus und dergleichen aufmerksam machen, aber da sind die Vampire, die hier so oberflächlich und kurz in Erscheinung treten, völlig fehl am Platze. Ohne sie wäre der Film sogar 4 Sterne wert. Aber als Horrorfilm? Ich habe keine Bedrohung oder Horror gespürt. Eigentlich passiert in der Hinsicht kaum etwas. Es gibt ein abschließendes Gemetzel und dann geht die Sonne auf. Das wars? Nicht ganz. Das Ende, eigentlich eine Postcreditscene, fand ich schön. Ansonsten hat der Film mich enttäuscht und gelangweilt. Fazit: Völlig überbewertetes Südstaaten-History-Vampirfilmchen mit viel Bluesmusik und meines Erachtens ohne einen einzigen erinnerungswürdigen Moment.

ungeprüfte Kritik

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.07.2026
Erzählt wird, offensichtlich sehr frei, die uns vor allem durch Disney bekannte Geschichte von Mulan. Da dies ein chinesischer Film ist, erhoffte ich mir eine realistischere und bessere Verfilmung mit vielen Kämpfen im Drahtseilstil. Leider hat man aber eine merkwürdige Mischung aus Drama und Beinahe-Lovestory fabriziert, die extrem kitschig ist. Manchmal wirken die Darsteller wie einer overactenden Theatertruppe entlaufen. Der Darsteller des Vaters ist viel zu jung für den gebrechlichen, alten Mann, den er darstellt, der General ist kaum älter als seine Mannschaft. Das kann man nicht ernst nehmen. Mulan hat hier anfänglich einen drollig gemeinten Sidekick, in Gestalt des typisch dicklichen Dummlings erhalten, der für Erheiterung sorgen soll. Irgendwie will der Film so gar nicht zünden, weil er zu viel Schmalz und völlig unrealistische Zusammenhänge zeigt. Man meint wirklich, die Darsteller seien karnevalsmäßig nur in Kostüme, statt in ihre Rollen geschlüpft. Wer nun auf gut choreographierte Kämpfe, möglichst spektakulär, wartet, der bekommt nichts davon zu sehen. Mittendrin patzt auch noch mal die deutsche Synchro, die plötzlich ein "sie" benutzt, statt "er" und während einer Reitszene sieht man deutliche Reifenspuren des vorausfahrenden Kamerafahrzeugs. Das alles hat mich komplett rausgerissen und enttäuschte Langeweile hervorgerufen.
Fazit: Furchtbar! Kitsch, Klischees und Vorhersehbarkeit ohne jegliche Schauwerte.

ungeprüfte Kritik

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.07.2026
Das nenne ich mal eine Überraschung! Ursprünglich hatte ich ein billig erstelltes Filmchen im Sharknado-Stil erwartet, aber "Benny loves you" ist verdammt gut getrickst. Und nicht nur das: Die schwarzhumorige Splatterkomödie ist im Ganzen gut gelungen und hoch unterhaltsam. Bereits der Prolog ist atmosphärisch und die musikalische Untermalung darf man wohl als Hommage an Nightmare on Elm Street verstehen. Der Film ist keinesfalls dilletantisch heruntergekurbelt, sondern hat hervorragende Kameraeinstellungen und Spielereien in Zeitlupe parat. Scharfes Bild und ordentliche Spezialeffekte. Alles viel hochwertiger, als man denkt. Man muss sich nur auf eine mordende Muppetfigur einlassen können und ein Herz für trashige, leicht verrückte Filme haben. Fazit: Nennen wir es mal Edeltrash. Eine gut gemachte, blutige Komödie, die großen Unterhaltungswert besitzt und Spaß macht.

ungeprüfte Kritik

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.07.2026
Das ist (fast) genau der Film, den wir Kinder der 80er Jahre damals anstelle des Dolph Lungren Vehikels, welches heute ein perfektes Guilty Pleasure ist, vor Jahrzehnten erwartet hätten. Ich glaube, er ist gefloppt, weil er eben zu spät kam. Die Generation Z kennt wohl kaum die Spielzeugserie von Mattel und die Zeichentrickserie. Aber wer die Figuren damals bespielt hat, der erkennt jedes Detail. Von Man-At-Arms Keule, natürlich über das Schwert der Macht bis zu den einzelnen, teilweise skurrilen Figuren wie Ram Man oder Spikor. Sie sind hier, leider bei weitem nicht alle, zu Leben erwacht. Erwartungsgemäß sind die weiblichen Helden weniger sexy ausgefallen, als sie damals schon als Figuren waren. Scheiß Zeitgeist der 2020er! Was ich allerdings wirklich vermisse, das sind die fantasiereichen Fahrzeuge, die ein wesentlicher Bestandteil des Kultes sind. Wer eben in besagter Zeit groß wurde, wird auch Flash Gordon Vibes bekommen, denn Queen, bzw. Bryan May ist deutlich hörbar am Soundtrack beteiligt. Gewöhnungsbedürftig finde ich den doch recht eigenwilligen, teils infantilen Humor, aber wirklich fehl am Platze ist er auch nicht. Ein Cameo rundet das Ganze noch ab und ich möchte behaupten, dass dies in späteren Zeiten, wie sein Pendent aus den 80ern, zu einem Kultfilm werden wird. Fazit: Für Kenner! Kindheitserinnerungen, die nicht ganz perfekt umgesetzt wurden, aber dringendes Fortsetzungspotenzial haben, da noch eine Menge fehlt. Comichaft, detailfreudig und 100% selbstironisch.

ungeprüfte Kritik

Der Low-Budget Stuntman

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 19.07.2026
Wer die New Kids mag, der wird den Film ohnehin lieben, auch wenn er sich den Filmen gegenüber schon zurückhaltend ausnimmt und wer die Kids nicht mag, könnte genau deswegen doch noch Gefallen an diesem "Low-Budget-Stuntman" finden. Anarcho- und Fäkalhumor auf prollige Art. Es wird viel uriniert und sich übergeben. Es gibt dumme Sprüche und Rassismus. Sex nicht zu vergessen. Politische Korrektheit kennt der Film nicht und das ist auch alles gut so. Wenn man trashige Filme mag und über "Feuer, Eis und Dosenbier" oder "American Pie" lachen kann, dann sollte man hier gut aufgehoben sein. Von so einem Werk erwarte ich eigentlich wenig und war doch über Cameos überrascht, die ich nicht erwartet hätte. So trifft man hier auch Regisseur Dick Maas an, der sich selbst spielt und noch einige mehr. Ok, gerade wenn man mit den eingangs erwähnten Kids nichts anfangen kann, benötigt man schon gewisses Durchhaltevermögen und sehr abseitigen Humor, aber ich habe viel gelacht und mich (selten) gelangweilt. Fazit: Holländischer Hau-Drauf-Humor. Schwarz, derb, für einige völlig daneben und peinlich für manche aber auch zum Schenkel klopfen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 3 sehr gute Sterne. Alles andere wäre manchem Film gegenüber unfair.

ungeprüfte Kritik

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 14.07.2026
Ich habe ein Herz für Trashfilme und daher ist meine Kritik nicht so vernichtend, wie sie unter normalen Umständen sein sollte. Nehmen wir mal die "Lake Placid" Reihe zum Vergleich: Alle Fortsetzungen des Originals sind billige Direct-To-Video Produktionen mit sehr üblen Effekten. "Croc" kann diesen Filmen locker das Wasser reichen. Er ist für eine Thai-Coproduktion erstaunlich kurzweilig und mit gewisser Spannung inszeniert. Es bleibt sogar Zeit für einen Nebenplot um mafiöse Machenschaften. Man hat aus dem geringen Budget was rausgeholt, abwechslungsreiche Drehorte genutzt und auch einige Unterwasseraufnahmen hinbekommen. Die Tricks sind erwartungsgemäß grottig, aber es hat sogar für einen Pappkameraden gereicht und nicht nur für CGI. Zu guter letzt hat sogar Michael Madsen noch ein paar Taler für seine "Mitwirkung" abbekommen, die er lustlos abspult. Es ist kein Meisterwerk entstanden und der Film ist auch ein wenig zu ernst gemeint, geht aber als solide Trashproduktion durch. Fazit: Mit wenig Geld aber viel Herzblut gemacht. Wer so einige Tierhorrorfilme der billigen Art kennt und liebt, dem könnte auch "Croc" gut gefallen.

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Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.07.2026
Ich weiß nicht so recht, was ich vom 2. Teil von "Sisu" halten soll. Er setzt den Funsplatter-Actioner rund um den Nazis mordenden, wortkargen Finnen in gleicher Weise fort, nämlich mit viel Blut und völlig übertriebenen Sequenzen. Das ist nicht zum Kopfschütteln, sondern das spaßige Konzept der Reihe. Jedoch ist die Motivation seiner Peiniger diesmal weniger nachvollziehbar und man schlägt auch ein wenig die emotionale Schiene ein. Die Grundstimmung ist somit eine andere und es kommt mir vor, als hätte ich beim ersten Film viel mehr Unterhaltung und Tempo erlebt. Nichts desto Trotz kommen Fans noch auf ihre Kosten, ebenso Freunde dieses Genres, das sich auch in Filmen wie "Machete" oder "Final Destination" widerspiegelt, nämlich durch "Freude" an völlig abstrusen Todesszenen, die bewusst zum Lachen anregen sollen. Doch diese "Road to Revenge" führt über teils schon zu grausame Gewalt, die dem Protagonisten widerfährt und nicht mehr zur Gänze komisch ist. Fazit: Wieder mal ein skandinavischer Spaß der brutal-komischen Art im Stile von "Dead Snow" und "The Trip", der aber deutlich langatmiger ist und gegenüber des ersten Teils etwas weniger "überzeugt". 4 Sterne ist er trotzdem wert, denn wann bekommt man schon mal so einen trashigen Spaß serviert?

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Itsy Bitsy

Horror, Fantasy

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.07.2026
Nichts Neues auf dem Spinnensektor. Das übliche Gehusche und Verstecken in Zimmerecken oder unter dem Bett. Auch die obligatorische Katze muss wieder dran glauben. Inzwischen reichlich nervend finde ich die traumatischen Erlebnisse, die den Protagonisten oft vorausgehen. Hier ist es mal wieder ein Verkehrsunfall, der für ständige Flashbacks sorgt. Die bilden dann so einen leichten Sideplot und stören mehr, als das sie nutzen. "Itsy Bitsy" klingt eigentlich nach nem waschechten Trash- und Spaßfilm. Aber hier gehts ernst gemeint und vor allem tödlich langweilig zu. Einzig erwähnenswert ist das Wiedersehen mit der viel beschäftigten und unterschätzen B-Movie Ikone Bruce Davison und "Tasha Yar" (Denise Crosby) aus Star Trek, auf das ich dann aber lieber verzichtet hätte. Fazit: 100 Mal gesehen. Langatmiger und zäher Spinnenhorror von der Stange.

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Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.07.2026
Dieser Film lässt absichtlich viel Spielraum für eigene Interpretationen, da er im Grunde nichts erklärt und zum Ende hin immer verwirrender wird. Auf jeden Fall darf man eine Kritik an sämtlichen Hypes aus dem Internet in ihm sehen. An Mobbing und hippen Influencern. Nicolas Cage beweist Mut, denn er ist hier fast nicht wieder zu erkennen. Und er zeigt eine echte schauspielerische Bandbreite. Allein das ist sehenswert. Die Story ist faszinierend und ziemlich "arthousig" und (zu) ruhig inszeniert. Unterhaltungs und Spannungpotenzial wurden zugunsten eines Puplikumsexperiments (Mitdenken) übersehen. Die ewige Pianomusik kann dabei wirklich als störend empfunden werden. Zunächst beginnt es mit leicht skurrilem Humor, wird dann aber ernsthaft dramatischer und bildet ziemlich real ab, wie ein Unschuldiger ins Abseits gerät. Cage stellt seine Verzweiflung teils mit Overacting, teils aber auch beeindruckend beklemmend dar. Schade ist nur, dass "Dream Scenario" fast alles seinem Puplikum überlässt und es auch leicht überfordert. Was ist real, was nicht? Bewegt sich Paul die ganze Zeit über in seinem eigenen Traum? Das bleibt dem Zuschauer überlassen und er darf fasziniert hineininterpretieren, was er möchte. Der anfänglich echt starke und tief schürfende Film driftet leider im letzten Drittel in einen merkwürdigen SF Plot ab und kann somit nicht wirklich überzeugen. Fazit: Beeindruckende Mischung aus absurder Comedy, etwasSF und leichtem Horror mit jeder Menge Drama und Gesellschaftskritik. Etwas zu intelektuell und verworren aber auf jeden Fall mit vielen Hintergedanken inszeniert. 3+

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Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 23.06.2026
So viele 1-Stern Bewertungen für diesen Klassiker der 80er Jahre? Ahaa, es liegt an der Synchro, die zum Erscheinen auf Bluray neu erstellt wurde. Und da sieht man mal wieder, wie ein Film damit steht und fällt. Einzig das Original mit seiner Original Synchro ist das Wahre. Der noch junge Bill Murray und eine Menge anderer Bekannter nehmen hier die US Army aufs Korn, aber wenn man ehrlich ist, verbeugen sie sich auch etwas davor, denn am Ende wirds versöhnlich. Der Zuschauer hat auch nach Jahrzehnten noch seinen Spaß an dieser Anarchokomödie, die aus der guten alten Zeit stammt und alles andere als politisch korrekt ist. Da gibts sexistische Witzchen und auch Seitenhiebe auf so manches andere, als die Army. Das Team der "Ghostbusters" hat hier zugeschlagen und irgendwie kapitelartig, vielleicht etwas merkwürdig, sämtliche Klischees, auch des kalten Krieges zusammengeschustert. Man merkt auch, das die Extended Fassung mit dem Südamerika-Teil nicht wirklich stimmig ist und sollte unbedingt auf die Kinofassung mit alter Synchro zurückgreifen, um bedingungslosen Spaß zu haben. Fazit: Ein selten dämlicher Filmtitel für eine tolle Satire auf Uncle Sam, starbesetzt und ulkig. Macht immer noch Spaß und verdient so, wie er 81 in hiesige Kinos kam, seine 4 Sterne. Alle anderen Versionen braucht kein Mensch.

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How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.06.2026
Um im Englischen zu bleiben, wo dieser Film herkommt: "Weird and strange" - Also was hier abgeht ist mal wieder im Delirium eines Autors (nämlich dem extravaganten Neil Gaiman) entstanden, der die Seventies, Science-Fiction und britischen Humor mag. Sinn...tja, den kann man hineininterpretieren, wenn man möchte. Vielleicht, dass die Ära des Punk, am bekanntesten wohl vertreten duch die Sexpistols, nicht von dieser Welt ist. Die Musikrichtung bildet natürlich den Soundtrack, und wer sich damit auskennt, bzw. Fan ist, der wird seine helle Freude daran haben. Bemerkenswert ist die schöne, authentisch wirkende Ausstattung, die die ausgehenden 70er gut portraitiert. Über die sperrige und wenig zugängliche Umsetzung der Kurzgeschichte mag man streiten, jedoch wenig über die Darsteller. Sowohl Elle Fanning, wie auch Alex Sharp zeigen große Spielfreude und bringen zwei Teens zum Leben, welche sich selbst, die Musik und das Leben entdecken. Spaß hat der Film irgendwie wirklich gemacht, jedoch ist er wohl eher ein Geschenk für echte Fans von Neil Gaiman. Ich weiß das zu würdigen, kann aber mit dem Ergebnis nicht viel anfangen und muss sagen: Massenkompatibel ist diese Verfilmung nicht. Sie richtet sich an ein Nischenpuplikum mit Nerdwissen und wird unter denen evtl. Kultstatus erreichen. Ich gebe faire 3 Sterne, aber wer den Film verreißt, der hat mein Verständnis. Er ist einfach zu speziell...

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The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 10.06.2026
"The Night" ist insofern interessant, als das er eine iranisch-US-amerikanische Gemeinschaftsproduktion ist. Hotels sind immer für Horror gut und ich muss sagen, es beginnt höchst atmosphärisch, wenn auch leidlich bekannt. Es klopft des öfteren laut, was sich dann Jumpsqare nennt und etliche Klischees werden, wenn auch wirkungsvoll, bemüht. Natürlich drängt sich ein "Shining" Vergleich auf. Die unheimliche Stimmung wird eine Weile aufrecht erhalten und gipfelt das erste Mal in einer Gänsehaut-Szene mit einem Polizisten. Ab da bekommt man richtig Lust auf den weiteren Film, stellt die Frage, welche gruseligen Geschichten sich in diesem alten Gebäude verbergen und warum das Paar heimgesucht wird. Doch besser wird es leider nicht. Ab da wird es komplett konfus, der Spuk wird kurz und banal begründet und wenn man ehrlich ist, machts wenig Sinn und man versteht das Ende dann gar nicht mehr. Fazit: Anfänglich spannender, dann extrem abflachender, fast langweilender Psycho-Horror, der aber mit realistischer Darstellung punktet.

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