Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "0xdeadbeef" aus

692 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Stolz und Vorurteil & Zombies
    Horror, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 04.12.2016
    Die etwas abwegige Idee, die Story des Romans "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen mit Zombies und asiatisch angehauchten Kampfszenen zu mischen, funktioniert überraschend gut. Dank guter Besetzung und handwerklich gelungener Inszenierung ist das Resultat kurzweilig und fast uneingeschränkt sehenswert. Der Gewalt- und Ekelpegel ist dabei für einen Zombiefilm allerdings äußerst gering und die (wenigen) digitalen Effekte sind nicht immer wirklich gut gelungen. Die Kampfszenen sind eher kurz und unspektakulär aber recht professionell gemacht. Für eine humoristische Note sorgt unter anderem der aus Dr. Who bekannte Matt Smith.
    Alles in allem zwar sicher kein AAA-Popcornkino, aber ein weiterer origineller Genrebeitrag aus England, den sich auch Leute ansehen können, die mit Zombies nichts am Hut haben.
  • Gods of Egypt
    Gott der Wüste - Der Kampf um die Ewigkeit beginnt.
    Fantasy, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 28.11.2016
    Kein wahnsinnig intellektueller Film, aber visuell weitestgehend überzeugendes Popcornkino. Die Idee, daß Götter als übergroße Menschen mit Gold als Blut unter den Menschen leben und sich bei Bedarf in gepanzerte Tierwesen verwandeln können, ist zwar einerseits ein wenig infantil, aber irgendwie auch ganz witzig und optisch interessant. Man könnte sich natürlich fragen, ob jemand, in dessen Adern Gold fließt und dessen Augen Edelsteine sind, sich wirklich mit Gold und Edelsteinen schmücken würde. Das wäre ja irgendwie so, als würden wir uns mit Blut und Augen schmücken, was doch ein wenig gruselig wäre.
    Aber Schwamm drüber: das ist eh kein Film, bei dem man zu lange über Handlungsdetails nachdenken sollte, sondern im Wesentlichen eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger bombastischen Actionszenen, bei denen die ägyptische Götterwelt extrem großzügig interpretiert wird. Und das funktioniert soweit ganz gut. Das Produktionsdesign fand ich jetzt zwar nicht durchweg überzeugend und teils sieht es schon sehr nach Computerspiel aus, aber alles in allem war "Gods of Egypt" kurzweilig und unterhaltsam. Sicher kein so richtig toller Film, aber vier Sterne kann ich im Rahmen des Genres vertreten.
  • The Huntsman & the Ice Queen
    Die Geschichte vor Snow White.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 28.11.2016
    Die Verbindung zum ersten Teil wirkt trotz des Gastauftritts von Charlize Theron gegen Ende ein wenig gequält, aber im Rahmen des Genres ist der Film ganz gelungen. Natürlich ist das Thema "Eiskönigin" schon eine ziemliche Hürde für einen erwachsenen und/oder epischen Plot und letztlich passiert nicht wahnsinnig viel, aber zumindest ist der Film tricktechnisch auf der Höhe der Zeit und lockert die märchenhafte Handlung durch etwas Humor auf. Die Idee der Trolle als eine Art Gorillas mit einem Faible für eine Körperbemalung aus geschmolzenem Gold war irgendwie ganz innovativ.
    Ich möchte auch positiv erwähnen, daß die "Eiskönigin" Freya immerhin ein ambivalenter Charakter ist und nicht einfach grundlos böse.
    Meinen persönlicher Geschmack trifft es trotzdem nicht so ganz und wenn ich könnte, würde ich eher dreieinhalb Sterne vergeben als vier, aber es war recht unterhaltsam, handwerklich gab es wenig auszusetzen und dem Auge wurde was geboten, also will ich nicht unfair sein.
  • Zoomania
    Ganz schön ausgefuchst!
    Animation, Kids, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 28.11.2016
    Zootopia (keine Ahnung, warum man das für Deutschland in "Zoomania" ändern mußte) ist ein in jeder Hinsicht toll gemachter Film, dessen Story im Kern erwachsener und durchdachter ist, als man zunächst annehmen würde. Überraschend, daß ein Animationsfilm mit so erfrischend wenig stereotpyischer Schwarzweißmalerei von Disney kommt und nicht von einem Studio mit weniger verkitschter Vergangenheit. Na, ja, im Abspann wird dann doch noch gesungen, aber das haben sich ja auch Shrek und Co. erlaubt.
    Ansonsten ist der Film zwar weder schreiend witzig noch nervenaufreibend spannend, aber ein kunterbunter Trip durch eine bizarre Tiermetropole mit einer familientauglichen Mischung aus Humor, Herz, Spannung und der Botschaft, daß man andere nicht vorschnell nach dem ersten Anschein beurteilen sollte.
  • Angry Birds - Der Film
    Schluss mit lustig.
    Animation, Kids, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 28.11.2016
    Ich habe den Film mehr aus Verlegenheit ausgeliehen und hatte eine extrem niedrige Erwartung. Insofern war ich positiv überrascht, daß er recht kurzweilig und unterhaltsam war. Natürlich darf man bei der Umsetzung eines simplen Handyspiels mit Vögeln und Schweinen keine poetisches Meisterwerk mit subtiler Erzählstruktur erwarten und es gibt viele weitaus bessere Animationsfilme, aber im Rahmen eines Handyspielverfilmung wurde so ziemlich das Optimum herausgeholt. Vier Sterne sind trotzdem ein bißchen viel, aber ich habe ein oder zwei Mal herzhaft gelacht und hatte nie das Bedürfnis, vorzuspulen oder abzubrechen, also wären drei Sterne ein bißchen wenig und dreieinhalb kann man ja nicht vergeben. Also runde ich mal großzügig auf.
  • 10 Cloverfield Lane
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 28.11.2016
    Schwierig zu bewerten. Eigentlich hasse ich Filme, die in einigen wenigen Räumen spielen und genau das ist hier bis auf die letzten paar Minuten der Fall. Ich will aber nicht unfair sein: schauspielerisch, dramaturgisch und bezüglich jedes anderen handwerklichen Aspekts ist wenig auszusetzen und der Bunkerkoller ist leidlich spannend, wenngleich aber halt auch nicht wegzudiskutieren ist, daß über längere Zeiträume nicht so wahnsinnig viel passiert und dem Auge wenig geboten wird außer drei Leuten in einem tristen Bunker.
    Zwar dreht der Film ganz am Ende etwas auf, aber es bleibt der Eindruck, daß man ein Drehbuch, daß absolut nichts mit Cloverfield und Aliens zu tun hatte, aus Gründen der Vermarktung zu einem Pseudo-Spinoff umgebastelt hat.
    Ich habe viel schlechtere Filme gesehen aber aus vollem Herzen weiterempfehlen würde ich "10 Cloverfield Lane" eher nicht.
  • The Pyramid
    Grab des Grauens - Es gibt kein Entkommen.
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 28.11.2016
    Ich hatte keine sonderlich hohen Erwartungen, aber selbst die wurden enttäuscht. Alle Protagonisten verhalten sich maximal irrational und dämlich, dazu strengt der Pseudo-Doumentarstil mit stets verwackelter Kamera in Ego- oder Verfolgerperspektive (die dann aber doch immer wieder kurz aufgegeben wird) ziemlich an. Als der Professor (der sich schon zuvor durch mehrere kotzdämliche Kommentare als echter Experte erwiesen hat) dem Kameramann auf die berechtigte Frage, von was sich denn die Tempelkatzen die letzten paar tausend Jahre ernährt haben sollen, eröffnet, da hätte die jeweils nächste Generation die vorherige gefressen "wie bei Ratten", mußte ich laut lachen. Selbst Kindern sollte klar sein, daß das hanebüchener Unsinn ist. Wenn Drehbuchautoren weder das Allgemeinwissen noch die Intelligenz von Kindern haben, ist das kein gutes Zeichen. Und vom gleichen intellektuellen Ansatz ist dann halt auch der Rest der Handlung ("Freimaurer waren die besten Grabräuber" - Herr, laß es Geist regnen). Man kann es ansehen, es ist handwerklich (vom Gewackel abgesehen) und schauspielerisch OK und kein totaler Trash, aber es bleibt der Eindruck verschwendeter Lebenszeit.
  • Helix
    Es ist in deiner DNA.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 28.11.2016
    Die Story ist soweit OK und leidlich spannend, aber durch drittklassige Schauspieler, das weitestgehende Fehlen eines Produktionsdesigns oder einer Charakterentwicklung aller Protagonisten, langweilige Kameraführung und eine eher einschläfernde Erzählstruktur bleibt letztlich nur ein mäßiges B-Movie, das man nicht gesehen haben muß. Nur die Totalen des zerstörten Vancouver sind einigermaßen gut gemacht, ansonsten herrscht optische Tristesse. Teilweise wird die Handlung auch recht sprunghaft vorangetrieben und diverse Dinge bleiben ungeklärt.
    Nur als Beispiel: das Geheimlabor liegt in einem Klärwerk (!). Der Held rennt an ein paar Rohren vorbei, plötzlich ist er in einem kleinen Raum, der das gesamte Geheimlabor darstellen soll. Seine Mitstreiter bleiben im Klärwerk an einer Bodenluke zurück und man erfährt in keiner Weise, was aus ihnen geworden ist. Und kurz danach ist der Film auch schon vorbei ohne daß die meisten Handlungsstränge zu einem befriedigenden Ende gekommen wären. Meh.
  • Darkest Day
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 27.11.2016
    Eigentlich 0 Punkte. Wobei ich zugeben muß, daß ich es in zwei Versuchen nicht geschafft habe, mir mehr als die ersten fünfzehn Minuten anzusehen (und ich schaue normal jeden noch so großen Mist bis zum Ende). Selbst auf einem 40-Zoll-TV bekommt man Augenkrebs. Meinen ersten Versuch auf dem Beamer mußte ich nach wenigen Minuten abbrechen. Das Bild ist extrem (!) unscharf, hat einen unzumutbar niedrigen Kontrast, dafür Doppelkonturen und brutale Kompressionsartefakte. Dazu die schlimmste Wackelkamera seit zwanzig Jahren gepaart mit dauernden Fokussierungsfehlern. Bei aller Liebe: da bekommt man ernsthaft Kopfschmerzen und es wird einem Übel nur vom Zusehen.
    Selbst wenn die Schauspieler nicht grottenschlecht und die Handlung grotesk lächerlich wäre(n), würde alleine die katastrophale technische Unzulänglichkeit reichen, um alle Kopien dieses Schrottfilms einzustampfen. Mein einzige Erklärung ist, daß das ein paar Schüler ohne jegliche Erfahrung mit dem Handy gefilmt haben. Selbst "28 Days Later" von 2002, das damals einen neuen Maßstab in katastrophaler Bildqualität gesetzt hat, ist in jeder Hinsicht ein Meisterwerk gegen diesen Schrott.
  • Boy 7
    Vertraue niemandem. Nicht einmal dir selbst.
    Science-Fiction, Thriller, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 27.11.2016
    Eher was fürs Kinderprogramm. Das Drehbuch wirkt, als sei es von Zwölfjährigen geschrieben. Ein Schüler wird wegen "Datenklau" (!) für schuldig gesprochen und in ein Umerziehungslager mit dem vertrauenswürdigen Namen "Kooperation X" (!!!) gesteckt. Im Deutschland der Gegenwart wohlgemerkt. Natürlich verteilt die Kooperation X auch Notizbücher mit fettem "X", beschäftigt nur Blondinen mit Pferdeschwanz und strengem Blick und implantiert Kindern einen Gehirnwäschechip, der weder eine Energieversorgung noch einen Zugang zum Gehirn braucht. Die Schauspieler sind schlecht, die Dialoge dämlich, jedes Handlungsdetail hirnrissig.
    Alles, aber auch wirklich alles in diesem Machwerk ist dumm und vorhersehbar. Es war ernsthaft eine Qual, sich das bis zum (von der ersten Sekunde klaren) Ende anzutun. Die des öfteren grundlos eingesetzten Sequenzen in Egoperspektive und Unschärfefilter machen das ganze noch schwerer zu ertragen.
  • The Purge 2 - Anarchy
    Einmal im Jahr sind alle Verbrechen legal.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 17.04.2015
    Sehr schlichtes und liebloses B-Movie. Große Teil der Handlung spielen in der gleichen Gassenkulisse. An vielen Stellen ist man unentschlossen, ob das einfach nur unsäglich schlechte Kulissen sind oder ob sie sogar lieblos im Computer generiert wurden. Vermutlich oft letzteres.
    Dazu verhalten sich die Protagonisten genretypisch vollkommen irrational. Marke: Komm, wir besuchen ausgerechnet am Purge-Tag Deine Schwester, um über unsere Beziehung zu reden.
    Dank stereotyper Handlung und Charaktere ist die Handlung zu 99% vorhersehbar. Und na ja, die Grundidee von Purge war ja per se schon immer dümmlich, aber wer diesen ganzen Regierungstruck-Blödsinn auch nur annähernd plausibel findet, hält vermutlich auch die Teletubbies für eine Außenstelle des Philologenverbandes.
  • The Last Winter
    Seit Jahrtausenden war die Arktis gefroren... bis jetzt.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "0xdeadbeef" am 03.11.2009
    Larry Fessenden (der hier auch eine kleine Rolle spielt) scheint ja schon eine leichte Fixierung auf den Wendigo zu haben, denn nach seinem gleichnamigen Film von 2001 klingt das Thema auch in "Last Winter" zumindest unterschwellig und visuell wieder an. Diesmal stand glücklicherweise auch etwas mehr Geld zur Verfügung, das er für eine (für B-Movie-Verhältnisse) gehobene Besetzung und ein paar ganz ordentliche Spezialeffekte ausgegeben hat. Die Charaktere werden gut entwickelt, das Produktionsdesign wirkt niemals billig und auch ansonsten ist der Film handwerklich eher auf dem Niveau einer kleinen A-Produktion.
    Unter Strich ist "The Last Winter" aber eher ein Öko-Mysterythriller, der zumindest zu Beginn leisere Töne anschlägt, weniger ein klassischer Grusel- oder Horrorfilm. Was nicht heißt, daß es keine Toten gäbe - im Gegenteil. Trotzdem: wer sowas wie Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt" erwartet, könnte enttäuscht werden. Wer sich auf Fessendens eher hintergründige Story einläßt, wird aber gut unterhalten.