Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "zaino1" aus

13 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Der Adler der neunten Legion
    Die Bestimmung eines Kriegers. Die Ehre eines Sklaven. Das Schicksal eines Imperiums.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 03.03.2011
    Erster Eindruck: Abenteuerfilm, authentisch, recht gut gemacht.
    Natürlich musste man das gleichnamige Buch von Rosemary Sutcliff, das einige von uns seit Jugendzeiten kennen, etwas eindampfen. Aber warum derartig UMschreiben...?
    Die einleuchtende, intensiv und einfühlsam gesponnene Geschichte aus dem Buch geht spätestens bei Beginn der Reise in die Highlands in die Brüche. Unser Römer spricht die Sprache nicht und will alles niederstechen, was sich ihm in den Weg stellt. Die Britannier ihrerseits möchten alles niederstechen was nach Römer aussieht und wie einer spricht... Nur des Helden britischer Sklave rettet ihn vor einem Schicksal als unerwünschter Tourist. Desweiteren erstaunen mehrere regietechnisch unerklärliche Pferdewechsel unterwegs, ein blutrünstiger bemalter Stamm und eine Handvoll unkaputtbarer reuevoller Legionsveteranen. Schade, denn die erste Hälfte vom Film lässt sich noch ganz gut an. Wer das Buch nicht kennt, und per Abenteuerfilm gern in ferne Zeiten und Landschaften entfleucht, wird einen unterhaltsamen Abend erleben. Logische Zusammenhänge sollte man aber ab der 2. Hälfte nicht suchen... Gute Schauspieler und einige fabelhafte Landschaftsaufnahmen.
  • Südlich des Himmels, westlich der Hölle
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 09.12.2010
    Langatmiger unappetitlicher Wildwest-Unfug. Zieht sich endlos dahin. Was genau abläuft, kriegt man nicht wirklich mit, ausser dass dauernd jemand totgeschossen oder grauslich verletzt wird. Die Dialoge sind platter als Pfannkuchen. 2, 3 nette Landschaftsaufnahmen und eine melancholische weisse Kuh die einmal von rechts nach links und einmal von links nach rechts über den Bildschirm läuft.
    Fazit: geeignet als SChlafmittel, wenn man keine warme Milch und keinen Wein zur Hand hat.
  • Geralt von Riva - Der Hexer
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 23.08.2010
    Bisher kannte ich die Serie nur aus youtube - auf Polnisch... was ich nicht beherrsche. Aber ich kenne die Bücher von Andrzej Sapkowski und bin immer wieder begeistert. Die Serie entstand nach den Büchern "Der Letzte Wunsch" und "Das Schwert der Vorsehung", hält sich aber leider nicht immer genau an die Vorlage, sondern fasst auch die drei Folgebände zu einem Handlungsablauf zusammen. Wie so oft, kann die Verfilmung mit der Literatur nicht Schritt halten. Trotzdem find ich den "Hexer" auch verfilmt super und freue mich schon darauf, endlich mal auch den Text zu den Bildern zu verstehen!
    Edit: Leider wird in dieser Version viel Information einschließlich des Einführungsteils der polnischen Serie weggelassen - wer also die Bücher nicht kennt, wird manches zusammenhanglos finden.
    Hexer: Sind Menschen, die schon als Kinder grausamen Tests und Behandlungen unterzogen werden, um eine körperliche Umwandlung zu erreichen. Wer diese überlebt, verfügt fortan über magische Fähigkeiten, die ihn, zusammen mit einer strengen Ausbildung in der Schwertkampfkunst, befähigen, übernatürliche Wesen bekämpfen zu können. In einer mittelalterlichen Fantasy-Welt gibt es eine Menge solcher Wesen. Durch Flüche werden aus Königstöchtern Striegen - und eigentlich war die Sache mit Schneewittchen und den sieben Zwergen ja auch ganz anders. Natürlich gibts Hobbits, Werwesen aller Art, geheimnisvolle Schamaninnen, Elfen und einen vorwitzigen Barden... Sapkowsky hat bei Grimm angefangen und sie alle veräppelt, neu formiert und ins Spiel gebracht, im Kampf um Lebensraum gegen Menschen. Leider kommen all diese Episoden und Details in dieser Filmversion so gar nicht zum Zuge, in der polnischen Serie dagegen schon.
    Schade, auf dieser DVD ist nur eine "Rumpfversion" des Hexer-Zyklus... dumm gelaufen.
  • Grey Owl
    Grey Owl und der Schatz der Biber - Ein Mann. Eine Vision. Eine Liebe.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 20.06.2010
    Ein Filmklassiker über einen Träumer, der seinen Traum konsequent lebt.
    Pierce Brosnan gibt einen recht überzeugenden "Native". Ich kenne diesen Film schon sehr lange und habe ihn bereits 2x gesehen. Auch das Buch zu "Grey Owl" ist lesenswert.
  • Big Eden
    Ein kleines Wunder
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 15.02.2010
    Ein wunderschöner Film (auch wenns mir als Frau, mal ganz unter uns gesagt, schon einen Stich gibt, wenn ein toller Mann am Ende einen MANN küsst -)
    Das war nun also das Stichwort - Eric Schweig, bekannt u. a. als Uncas im Letzten Mohikaner neben Daniel Day Levis, oder als fieser böser Apachen-Schamane in "The Missing" - muss nicht nur "WildWest" und Action!
    Hier zeigt er, was er als Schauspieler so alles drauf hat.
    Er spielt einen verzweifelt schüchternen, extrem gehemmten (homosexuellen) Native, der einen Laden in der tiefsten Provinz der USA (war es Montana?) führt. Eines Tages landet hier ein (homosexueller) Künstlertyp aus New York, um seinen Opa nach einem Schlaganfall zu pflegen. Mit der Annäherung an alte Freunde, Bekannte und Verwandte im Heimatdorf will es allerdings nicht recht vorangehen, denn auch DIESER Typ, nach aussen hin ganz weltoffener bekannter Maler, steht sich selber gewaltig im Weg.
    Dabei merken beide Helden gar nicht, wieviele Sympathien sie auf ihrer Seite hätten... und wie sie, gerade so wie sie sind, in dem kleinen Ort dazugehören"... aber jetzt hab ich fast schon alles verraten, verflixt!

    Wer einen schrillen und peinlichen amerikanischen Comedy-Film erwartet, ist hier verkehrt. Dies ist ein einfühlsam gemachter Film mit tollen Bildern und Darstellern, die unglaublich ausdrucksstark sind, auch wenns ihnen (laut Drehbuch) zuweilen sehr wirkungsvoll die Sprache verschlägt.
  • Raubritter - Die Geschichte von Ekkelins Knecht
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 11.05.2009
    Kann den miesen Kritiken hier so gar nicht folgen.
    Ja, ein Film mit kleinem Budget, und ja, kein teurer mords aufgepeppter Action-Reisser.
    So what?
    Da wurde Geschichte authentisch verfilmt.
    In Nürnberg, auf der Burg und mit den Sagen und Geschichten der Stadt kenn ich mich ein wenig aus, vielleicht gefiel mir der Film schon deswegen?
    Auch mit dem Mittelalter etwas.
    SO war das also - Intrigen, Lehnstreue oder nicht, Machtspielchen, Überlebenskampf der kleinen Leute, Hunger, Mühsal, Seuchen, die drohten.
    Alltagsleben im Mittelalter halt.
    Die Schauspieler waren teilweise recht gut und überzeugend, halt keine Hollywoodvisagen, aber nicht übel. Ja, der Ton hätte zuweilen etwas deutlicher, die Kameraführung ein paarmal ruhiger sein können. Störte mich aber nicht weiter.
    Es wurde sehr viel aufs Detail geachtet in der Ausstattung.
    Der Ritter selber ist eine wirklich zwielichtige Gestalt, brutal, berechnend, voll Standesdünkel, zugleich aber auch charismatisch... viele große Männer der Geschichte waren wohl so oder ähnlich gestrickt. Sehr sehr gut dargestellt, fand ich, von diesem verwegenen arroganten Haudegen.
    Es ist mal ein etwas anderer Film, wie gesagt, kein Vergleich mit den Produkten der "Traumfabriken". Eher wie ein Theaterstück oder wie ein verfilmtes Mittelalter-Rollenspiel. Als solches sehr gut gemacht.
  • Far North
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 26.02.2009
    Schade daß ich keine 0 vergeben kann.
    Ein paar gute Landschaftsbilder.
    Die Story könnte interessant sein. Hätte man sie denn besser erzählt.
    Ja, die Frau ist traumatisiert, und ja, sie ist jenseits von gut und böse, verständlich, aber... ???

    Die Besetzung ist m. E. richtig katastrophal, nichts gegen die Leute, aber es passt einfach hinten und vorne nicht, die Gesichter passen nicht zu der Geschichte, und umgekehrt. Autsch.
    Wieso besetzt man eigentlich solche Rollen nicht authentisch? Filme wie "Atanarjuat" und andere beweisen daß das GUT rüberkommt - naja, wahrscheinlich haben mehrere Native-Schauspielerinnen den Plot gelesen und gesagt, ehrlich, Jungs, das ist uns zu blöd, das ist nicht plausibel...?
    Aber bei dem tollen Dschingis-Khan-Film, dem neuen, hats ja wunderbar funktioniert... das kann nicht nur am größeren Budget gelegen haben.

    Oder: 2 Inuit-Frauen, oder was auch immer sie darstellen sollen, Sibirier, Jakuten? Tungusen? Whatever (sie sehen entsprechend chinesisch aus, was sie wohl auch sind) können eigentlich nicht ein halbes Leben lang autark in der Arktis bzw. Tundra überleben. Dafür ist ihre Gemeinschaft zu klein.
    Wo und wie kriegen sie beispielsweise die Dinge wie Salz, Munition, Benzin für den Aussenborder her, wenn sie "nie Kontakt zu anderen Menschen" haben????
    So ein Schwachsinn.
    Und auch keinesfalls mystisch zu erklären...

    Auf der anderen Seite kommt dann doch wieder der gern und oft strapazierte Schamane ins Spiel, von dem die wenigsten Regisseure wirklich Ahnung haben.
    Mehrere sinnlose unappetitliche Grausamkeiten versuchen dem Film dann vergeblich Spannung und Richtung zu geben.... urgs.
    Kleine Anleihen an xipe totec, einen höchst unappetitlichen aztekischen Gott? Mahlzeit.

    Als Filmemacher kann man Fantasy erzählen, kann einen alten indigenen Mythos zum Leben erwecken und einen tollen Film draus machen, kann auch eine reale Geschichte kraftvoll erzählen, aber das hier ist leider nur eine missratene Pampe aus den Versuchen, alle 3 Dinge gleichzeitig zu tun... Ethno-Psycho-Mansch?
  • Prey
    Hier draußen ist der Mensch die bedrohte Spezies...
    Thriller, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 31.07.2008
    Kein guter Film, an den Haaren herbeigezogene Handlung - Amerikanische Super-Familie wird auch mit Bösen Löwen fertig, die die Einheimischen alle auffressen. Platt, schlecht gemacht. Sorry to say.
  • Georgias Gesetz
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 18.03.2008
    Ein heisses Eisen wurde da angefasst, aber ami-mässig überzogen und unter Anwendung aller gängigen Klischees, teilweise undurchsichtig dargestellt. Bisschen enttäuschend.
  • Gucha
    Lovestory, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 18.03.2008
    Gewöhnungsbedürftige recht urige Musik, knuffige ausdrucksvolle Darsteller, total romantische einfach gestrickte aber nette Geschichte.
  • Jane Austens Emma
    Drama, Lovestory, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 21.02.2008
    Unter den vielen Jane-Austen-Verfilmungen, die ich gesehen hatte, würde ich die hier als mittelgut einstufen. Überzeugende sympathische Schauspieler, subtile Details - wie die Dienstboten die sich im Hintergrund abquälen während die Gentry vorn vom "einfachen Leben" schwärmt. Gut und unterhaltsam.
  • Als der Wind den Sand berührte
    Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "zaino1" am 21.02.2008
    Traurig, realistisch, sensibel, macht nachdenklich.
    Leben, Wasser, Essen, Gesundheit, Sicherheit - mancherorts ist das nicht selbstverständlich, sondern ein Geschenk.
    Laiendarsteller? Authentisch, ganz ganz toll gemacht.