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Kritiken von "MaikVeits" aus

21 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Lady Bloodfight
    Fight for Your Life
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 28.11.2018
    Optisch nett anzuschauen, die Kampfszenen sind auch recht gut geworden, aber das ganze erinnert mich einfach an eine Mischung aus verschiedenen Filmen des Genres. Man nehme ein bisschen, Bloodsport, ein bisschen Mortal Kombat und noch ein Paar Szenen aus anderen Filmen, rühre sie um ubnd du bekommst Lady Bloodfight. Noch dazu fand ich die Story ja mal komplett an den Haaren herbei gezogen und unlogisch. Der Hit sind dann die Ladys die sich auf die Nuss hauen und dann in der nächsten Szene wieder wie aus dem Ei gepellt aussehen.... Nee Sorry, dass war absolut nicht meins.
  • Get Out
    Ist jeder, der eingeladen ist, auch wirklich willkommen?
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 14.04.2018
    Da hat man Bock auf einen Horror Thriller, findet einen der sich ganz interessant anhört und dann schaut man so einen 08/15 Mist.
    Wobei es echt gut anfing und man sich fragte ....wtf ist hier denn nur los?
    Aber spätestens ab der Minute wo der Gute herrausfindet was hier so abgeht, wars das schon.
    Auch diese ganzen Sprüche vom Kollegen des Hauptdarstellers wirken extrem aufgesetzt und machen den Film dann auch noch lächerlich.
  • Wilde Paradiese - South Georgia Islands
    Paradies aus Eis
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 14.01.2018
    Ich interessiere mich schon sehr lange für die Arktis und deren eisige Vorposten. Südgeorgien ist nicht zuletzt wegen Ernest Shakletons letzter Ruhestätte ein Ort den auch ich sehr gerne mal erleben würde. Da es aber über diese Gebiete sehr wenige gute, bzw. überhaupt Dokus gibt, freute ich mich sehr auf diese hier. Leider hab ich komplett übersehen das es sich um eine alte DVD im 4:3 Format handelt. Ich hätte mir auch ein paar mehr Naturaufnahmen gewünscht.
    Nichts desto trotz eine ziemlich gute Doku.
  • Terror 5
    Diese Nacht überlebt keiner...
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 20.06.2017
    Ich habe genau genommen keine Erklärung dafür wie mich der Trailer zu diesem Machwerk dazu animieren konnte diese Verschwendung von Ressourcen auf meine Wunschliste zu packen.
    Ich habs zweimal versucht den komplett zu schauen, einmal hab ich es geschaft.
    Warum ich mich so gequält habe?
    Keine Ahnung, für so einen Müll sollte eigentlich niemand seine Lebenszeit verschwenden.
  • End of Watch
    Krimi, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 20.07.2013
    End of Watch

    Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) und Mike Zavala (Michael Pena) sind zwei Cops die nicht nur im Berufsleben alles füreinander geben, sondern auch privat die allerbesten Freunde sind.
    Gemeinsam sollen sie für recht und Ordnung auf den Straßen von Los Angeles sorgen.
    Ist ihr Bezirk ist allerdings keiner in denen sich Touristen verlaufen sollten, sondern South Central.
    Hier liefern sich jeden Tag diverse Banden Kriege um die Vorherrschaft in der Stadt.
    Doch die beiden lassen sich von den Gangs und deren Mitgliedern nicht beeindrucken. Mit schier grenzenlosem Selbstbewusstsein, dem ein oder anderen flotten Spruch und ihrem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten treten sie jeden Tag ihren Dienst an.
    Mit von der Partie ist auch stets eine Kamera.
    Damit zeichnet Brian sein Privatleben, aber eben auch seinen Alltag bei der Poizei auf, was natürlich einigen Kollegen missfällt.

    Bei einigen dürften da wohl jetzt wieder die Alarmglocken klingeln, ...nicht schon wieder ein Found-Footage-Film wo man vor lauter gewackelt nichts erkennen kann...
    Noch dazu mit einer schon x mal dagewesenen Story, dass kann doch nicht funktionieren.
    So dachte ich zumindest und muss sagen, doch das kann und das hat funktioniert.
    David Ayer hat hier einen Film geschaffen der zwar größtenteils mit besagter Handkamera gefilmt wurde, jedoch hat er es versanden nicht stur an dieser Perspektive festzuhalten.
    Stets streut er wohl dosierte Außenaufnahmen und Bilder aus der Kamera des Dienstwagens mit ein.
    Das macht er in meinen Augen so perfekt das man als Zuschauer immer den Eindruck vermittelt bekommt, wirklich dabei zu sein.
    Auch gibt es viele Szenen im Film, besonders die aus dem Privatleben der beiden, welche man nicht wieder vergisst.
    Besonders angetan hat es mir hier das Duett von Brian und seiner Freundin Janet, die von einer wunderbar natürlich rüberkommenden Anna Kendrick gespielt wird. Diese Szene hab ich mir bestimmt 3 mal nacheinander angesehen.
    Gerade diese Bilder tragen zur Intensität des Films bei, denn so ist man als Zuschauer stets besorgt um die Gesundheit der beiden Polizisten.
    Zusammen mit dem immer wieder perfekt auf die einzelnen Szenen abgestimmten Score wird so eine Atmosphäre geschaffen welche einen permanent in ihren Bann zieht und man einfach keine Sekunde verpassen will.
    Eine Sache hat Ayer allerdings nicht ganz so toll gelöst.
    So Klasse das Zusammenspiel der verschiedenen Kameraperspektiven auch ist, wenn aber dann im Film auch alle Gangster und Bandenmitglieder permanent ihre Taten filmen und ebenfalls eine gewisse Leidenschaft für die Filmerei haben, so wirkt das dann doch eher deplatziert.
    Aber gut, dass ist meckern auf allerhöchstem Level und trügt für mich in keinster Weise das Sehvergnügen.

    Noch erwähnt werden sollte die Geschwindigkeit mit der hier die Geschichte erzählt wird, denn diese erinnerte mich direkt daran das ich mir wiedermal Drive anschauen sollte.
    Allerdings hält der Regisseur bei Drive viel länger an diesem langsamen, fast schon entschleunigendem Tempo fest.
    Das wiederum wird sicherlich der ein oder andere Kritiker Ayer auch als unkonsequent ankreiden.
    Ich hatte keine Probleme damit das der Film an Fahrt aufnimmt, ganz im Gegenteil, denn dadurch wird dem Zuschauer vermittelt das das gesehene so auch jeden Tag in dieser Gegend von L.A. passieren könnte.
    Man wird da als Polizist eben nicht nur Action haben, genauso wenig wie man nur vollkommen relaxt durch die Gegend fährt.
    Man bekommt einfach den Eindruck vermittelt, wirklich am Alltag von Beamten teilzunehmen.
  • Jack the Giant Killer
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 22.05.2013
    Kann mich der Meinung meines Vorposters nur anschließen.
    Eigentlich wollte ich den Blockbuster ausleihen, ich dachte halt der wäre schon auf BD rausgekommen.
    Dabei ist es einfach wieder so eine billig Verfilmung eines Kinofilms.
    So ist es halt wenn man nicht richtig liest. ;-)
    Wer auf Trash steht kann sich den Film ja mal ausleihen, alle anderen sollten die Finger davon lassen.
  • In Time
    Deine Zeit läuft ab. Morgen ist ein Luxus, den du dir nicht leisten kannst.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 27.05.2012
    Wer zu spät kommt den bestraft das Leben oder du lebst doch nur in den Tag hinein sind Sprüche die wir sicher alle schon mal gehört haben. Meist als guten Ratschlag der Eltern. Bei uns sind das im Grunde nur leere Floskeln, welchen kaum jemand große Bedeutung schenkt. Nicht so in diesem Film. Hier ist Zeit wirklich das Wertvollste was jemand besitzen kann.

    Am Anfang möchte ich ersteinmal ein Paar Worte zum hoffentlich besseren Verständnis der Story verlieren. Dank der Gentechnik wurde die DNS aller Menschen perfektioniert, ein Sterben auf herkömmlichen Wegen ist nicht mehr möglich und mit 25 Jahren endet der Alterungsprozess. Damit die Welt aber nicht aus allen Nähten platzt und die Bevölkerungszahlen in einem normalen Rahmen bleiben werden allen Menschen Lebensuhren implantiert, welche sich ab einem gewissen Alter von selbst einschaltet und jedem genau 1 Jahr Lebenszeit gibt. Will man länger Leben, muss man dafür arbeiten gehen, denn Geld gibt es nicht mehr, die neue Währung ist Zeit. Will man ein Haus bauen muss man einen "Zeitkredit nehmen", kann man die Raten nicht mehr zahlen, dann hat man ein ernstes Problem. Alles wird mit dieser Währung bezahlt, essen Kleidung, Möbel, einfach alles. Natürlich gibt es auch hier Arme und Reiche Leute, je nach Reichtum wohnen alle in verschiedenen Zeitzonen. Die Armen betteln auf der Straße um noch ein paar Minuten länger leben zu können und die Reichen sind theoretisch Unsterblich. Wechselt man die Zone, kostet das Zeit. Daher ist es für Arme kaum möglich aus ihrer Zone herauszukommen. Tja und darüber das alles so Läuft wie es sollte wachen die Timekeeper, diese ersetzen die Polizei und achten unter anderem darauf das keiner in den ärmeren Zonen unverhältnismäßig viel Zeit auf seiner Uhr hat. So weit die Erläuterung.

    Der Film erzählt die Geschichte von Will (Justin Timberlake), der zusammen mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung in einer Armen Zone wohnt. Beide gehen einer Arbeit nach, welche aber immer schlechter bezahlt werden. Allerdings steigen auch die Kosten. Eines Tages hilft Will in einer Bar einem schwer reichen Mann, welcher sich mit mehr als 100 Jahren bei Will dafür bedankt. Kurze Zeit später verlässt er seine Zeitzone um in die Zone der Reichen zu reisen. Dort lernt er die bildschöne Tochter (Amanda Seyfried) eines steinreichen Bankiers kennen. Diese ist aber absolut nicht zufrieden mit ihrem leben weil sie von ihrem Vater förmlich erdrückt wird. Wills Wechsel der Zeitzone bleibt allerdings nicht unentdeckt, der unbestechliche Timekeeper Raymond (Cillian Murphy) sucht ihn wegen eines vermuteten Verbrechens und eben weil er Zeit hat, die er hätte nicht haben dürfen. Als er Will schließlich findet und aufgreift nimmt sich dieser kurzerhand die Tochter als Geisel und verschwindet mit ihr. Wie es der Zufall nun will, verliebt sich die Gute schließlich in ihren Entführer. Von nun an versuchen beide zusammen etwas an diesem System zu ändern.

    Regisseur Andrew Niccol hat hier ein grausames, Zukunftsszenario geschaffen wo man sich schon fragen muss ob dies nicht wirklich irgendwann mal möglich sein könnte. Schließlich entwickelt sich die Gentechnik immer weiter, wer sagt denn das es nicht eines Tages möglich ist das Krankheiten vollkommen ausgelöscht werden könnte oder der Alterungsprozess verlangsamt bzw. aufgehalten werden kann? Vor vielen Jahren zB. wurden die Menschen kaum älter als 40 Jahre, heute sind 80 Jährige keine Seltenheit mehr. Das ist wiedermal ein Film der über die gesamte Spielzeit perfekt unterhält und einen nach dem Ende dennoch nicht gleich los lässt. Man macht sich irgendwie zwangsläufig Gedanken über das gerade erlebte. Bei mir hat der Film jedenfalls ein gewisses Unbehagen ausgelöst und ich muss seit meiner Sichtung in vielen Situationen meines Lebens daran denken.
    Das was man hier zu sehen bekommt ist Kapitalismus in seiner wohl schlimmsten Form. Hier zählt ein Menschenleben quasi überhaupt nichts, nur das Geld, bzw. die Zeit die der Mensch für das System und somit fürs Überleben der dekadenten Oberschicht bringt. Die Person als solches ist vollkommen egal. Wie grausam dieses System ist bekommt man immer wieder in zahlreichen Szenen sehr dramatisch vor Augen geführt. Genau genommen findet man hier aber auch leider viele Parallelen zu unser heutigen Zeit in der vor allem in armen Ländern auch Geld oft auch mehr zählt als ein Leben. Und wer von uns "Normalsterblichen" denkt nicht auch manchmal wie unfair es ist das wir uns den Buckel krumm schuften während die Reichen nichts tun müssen und trotzdem Kohle ohne Ende haben? Ich erkenne jedenfalls Niccol's mahnenden Zeigefinger recht oft und ich denke das ist durchaus auch beabsichtigt.

    Schauspieleri sch konnte mich aber nur einer der Protagonisten wirklich überzeugen und zwar Cillian Murphy als Timekeeper. Auch er ist wie unsere heutigen Polizisten schlecht bezahlt, macht aber dennoch seinen Dienst nach Vorschrift. Im Film lebt er von den täglichen Tagessätzen die er für seine Arbeit bekommt und wird sich im verlauf des Films mehr und mehr der Sinnlosigkeit seines tuns bewusst. Allerdings kann er nach vielen Jahren Dienstzeit gar nicht mehr anders wie diesem System zu dienen. Für mich der glaubwürdigste Charakter. Alle anderen haben ihre Rollen durchaus gut gespielt, aber ohne große Glanzpunkte zu setzen oder bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Timberlake und Seyfried waren als Paar zwar echte Eyecatcher, aber leider fehlte mir da irgendwie bei allen Darstellungen das sprichwörtliche Salz in der Suppe. Besonders in der Bettszene im Hotel hätte durchaus auch mal etwas passieren dürfen. Durch diese ständige nur angedeuteten Liebe zwischen den beiden, wirkte mir die Lovestory viel zu aufgesetzt. Dennoch muss ich sagen das Timberlake hier seine bisher beste Leistung als Schauspieler gezeigt hat.

    Allerdings gibt es auch ein Paar Dinge die mir nicht so gefallen haben. Und zwar hätte es Niccols nicht nötig gehabt Elemente aus anderen Filmen einbauen zu müssen. Man muss in diversen Szenen zwangsläufig an Bonnie&Clyde, bzw. Robin Hood denken. Dadurch wurde die bis dahin Klasse Story etwas durcheinander und wirkte stellenweise wie eine Kopie von Klassikern der Filmgeschichte. Das hätte nicht sein müssen. Hier hätte sich der Regisseur durchaus mal was trauen dürfen und einen komplett anderen Film machen können. Außerdem wurde mir die Geschichte viel zu schnell erzählt, dass mag sich angesichts von gut 2 Stunden Spielzeit vielleicht etwas seltsam anhören, aber ich hatte des öfteren den Eindruck das man von einer Szene zur nächsten springt. Der Stoff hätte denke ich auch locker für eine weitere Stunde gereicht, aber ich denke das dieses schnelle Tempo wohl dem breiten Publikum eher zugänglich ist. Und dann wäre da noch eine Sache wo ich mich ständig gefragt habe wie da wohl die Menschen in Metropolen wie Tokyo gelebt haben. Denn oft machte es den Anschein das bereits durch eine schliche Berührung des Arms anderer Menschen Lebenszeit transferiert wird. Außerdem gab es im Film Banken wo unzählige "Zeit Magazine" in den Tresoren gelagert haben, warum also hatten die Leute ihre ganze Zeit am Arm und nicht auf der Bank? Man trägt ja schließlich auch nicht sein gesamtes vermögen in der Geldbörse mit sich herum.
    Das sind so Sachen wo man hätte mit mehr Spielzeit eventuell auch mehr ins Detail gehen können. Aber das was ich hier mache nennt sich jammern auf sehr hohem Niveau.

    Das Bild der BD ist in sämtlichen Szenen Klasse, egal ob hell oder dunkel, es gibt kein Rauschen oder sonstige störende Eigenschaften. Der Ton ist ebenfalls Klasse, Dialoge werden wenn nötig hervorgehoben und in den Actionszenen wird man mit einer fetten Geräuschkulisse belohnt. So macht Filme schauen gleich noch mehr Spaß.
  • Apollo 18
    Darum sind wir nie wieder zurückgekehrt.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 03.03.2012
    Apollo 17 war die letzte offizielle NASA Mission zum Mond. Zwei Jahre später, im Dezember 1974, wurden erneut zwei Astronauten auf eine geheime Expedition im Rahmen des Apollo-Programms der NASA zum Mond geschickt, den wahren Grund Ihrer Reise hat man ihnen verschwiegen. Jahrzehnte später tauchen Video-Aufnahmen von der angeblich "nie stattgefundenen" Apollo 18 Mission auf. Bis heute bestreitet die NASA die Echtheit des Materials. Doch die Bilder zeigen, weshalb wir es nie wieder gewagt haben den Mond zu betreten.
    Soweit zur Produktbeschreibung, natürlich wird dem Zuschauer die Echtheit nur Vorgegaukelt, wie die Produktionsfirma später auch zugegeben hat. Oder musste sie das nur auf Druck der Nasa zugeben und es hat sich tatsächlich so zugetragen? Nun, wer das glaubt, der glaubt auch an die Echtheit von Blair Wich Project und Cloverfield. Die Geschehnisse auf dem Mond sind reine Fiktion, allerdings ist es schon seltsam warum seit 1972, also seit 40 Jahren kein einziger Mensch mehr den Mond betreten hat. Aus diesen gestreuten Gerüchten und den Werbetexten zu Apollo 18 wurden viele Leute neugierig auf diesen aus angeblich gut 80 Stunden Rohmaterial zurecht gebastelten Streifen. Die Werbung schien also ganz gut Funktioniert zu haben. Allein die Kinos in den USA spülten knapp 18 Millionen Dollar in die Kassen der Macher. Bei Produktionskosten von gut 5Mio Dollar kann man ihn also auch kommerziell einen Erfolg nennen.

    Mal noch ein Paar Spoilerfreie Worte zur Story.
    Zwei Astronauten landen in Zeiten des kalten Kriegs auf dem Mond um ein Frühwarnsystem gegen eventuelle Russische feindselige Aktivitäten zu installieren. Von offizieller Seite aus handelt es sich aber lediglich um eine unbemannte Mission. Nach dem die beiden gelandet sind beginnen sie mit ihrer Arbeit, nach einiger Zeit stellen sie aber fest das ständig unerklärliche Sachen passieren. Die Fahne liegt zerfetzt am Boden, man hört seltsame Verzerrungen bei den Funksprüchen usw. Bei einem "Erkundungstripp" bekommen die beiden dann langsam die Gewissheit, dass ihnen nicht alles gesagt wurde und sie in Wirklichkeit aus einem ganz anderen Grund auf dem Mond sind.

    Nach dem ich diesen Film nun beendet habe muss ich mich echt fragen warum der derart bescheidene Kritiken bekommen hat. Natürlich ist es kein Meisterwerk, viel wurde auch nicht neu erfunden, aber dennoch bekommt man einen Film zu Gesicht der einen auf jeden Fall für einen Abend gut unterhalten kann. Besonders die Tatsache das das ganze auf dem Mond, also ewig weit weg von der Erde spielt, verleiht dem ganzen etwas besonderes. Die beiden sind die ganze Zeit vollkommen allein und tausende Kilometer Weit weg von anderen Menschen die ihnen helfen könnten. Versetzt man sich während der Sichtung in die Lage eines der Astronauten, so läuft einen schon der ein oder andere Schauer über den Rücken.
    Die beiden Charaktere lernt man am Anfang zwar so halbwegs kennen, aber alles in allem bleiben sie eher blass, was ja kein gutes Zeichen für einen Film ist, wo man eigentlich mit den Protagonisten "mitfiebern" sollte. Dieses kleine Manko, was sicher auch der kurzen Spieldauer geschuldet ist, gleicht man einfach mit Tonbandaufnahmen des Sohns von einem der beiden aus. Die erweichen das Herz und schon will man das es der Astronaut schafft.

    Wie ich ja schon angedeutet habe handelt es sich um einen Film der größtenteils mit der Wackelkamera Optik gedreht wurde.Auch über ein 4:3 Format oder eine Bildfolge die man aus der Webcam kennt sollte man sich wundern. Komischer weise hat mich das hier alles absolut nicht gestört und ich muss sagen , dass ich dieses Stilmittel zum ersten mal nicht als störend, sondern der Atmosphäre dienend empfunden habe.
    Der Sound war richtig gut, Dialoge wurden hervorgehoben und bei Szenen mit Action gab es bombastische Bässe, die Abmischung wusste also durchaus zu gefallen.

    Auch das Bonusmaterial sollte erwähnt werden, denn hier gibt es jede Menge alternativer Filmszenen und jeder der mit dem Ende so wie es im Film zu sehen war nicht zufrieden war, dem wurden noch ein Paar Alternative Endungen angeboten. Meiner Meinung nach hätte ich davon alles auch im fertigen Film sehen wollen, denn jede Szene und jedes Ende hatte etwas was durchaus Begeisterung in mir ausgelöst hätte.

    Was mir nicht so gefallen hat waren gewisse Dinge die nicht so glaubhaft rüber gekommen sind wie sie sollten und der eher schleppend verlaufende Anfang.
    Ansonsten war es ein toller Film, denn sich der Horror Fan durchaus mal ansehen kann.
    Normaler weise würde ich 4 Sterne verteilen, aber aus Protest zu den meiner Meinung nach ungerechtfertigten negativen Stimmen gibt es noch einen Bonus Stern.
  • Sinners and Saints
    18+ Spielfilm, Krimi, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 21.02.2012
    Nach dem Hurrikan Katrina liegen große Teile von New Orleans noch immer in Trümmern, dieser Zustand ist natürlich ein Glücksfall für Banden und diverse Kriminelle die überall ihr Unwesen treiben. Der Cop Sean Riley ist ein ehemaliger Elite-Soldat und schiebt in diesem Gebiet seinen Dienst. Bei seinen Vorgesetzten und den Medien steht er aber wegen seinen skrupellosen Methoden auf der Abschussliste. Als dann bei einem Einsatz sein Partner erschossen wird, bekommt er einen neuen ans Bein gebunden, der ist dummerweise das ganze Gegenteil von ihm. Schnell merkt er aber, dass auch der Neue seine Vorzüge hat. Gemeinsam werden sie beauftragt, eine brutale Mordserie zu untersuchen, deren Ursache in einem Bandenkrieg vermutet wird. Riley und sein Partner kommen aber im weiteren Verlauf der Geschichte hinter den wahren Grund der Morde und versuchen die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen.

    Das ganze dürfte sich für jeden Film-Fan wie eine Geschichte anhören, die er so oder so ähnlich schon des öfteren gesehen hat. Dem ist auch ohne Zweifel so, dass Grundgerüst wurde so schon in unzähligen Filmen konstruiert und viele Male durchgekaut. Einige dürften daher diesem Film auch keine Chance geben wollen, diesen Leuten möchte ich aber dennoch empfehlen sich diesen Streifen nicht entgehen zu lassen. Denn die allseits bekannte Geschichte vom "gefallenen" Cop wurde hier grandios inszeniert und dürfte jedem Genre Fan das Herz aufgehen lassen. CGI Effekte sucht man hier vergebens, die Action ist echt, Handgemacht und so Oldschool wie bei Actionfilmen vergangener Tage. Was hier allerdings etwas anders ist als bei ähnlichen Filmen ist die teilweise sehr explizite Darstellung von Gewalt und Folter. Hier schien die Fsk nämlich zur Abwechslung mal keine Bedenken gehabt zu haben, denn der Streifen ist bei uns komplett uncut erschienen. Verwunderlich ist es deswegen da man hier Humor um das ganze etwas aufzulockern vergeblich sucht. Hier ist wirklich alles sehr ernst und die Gewalt schon beinahe als normal anzusehen. Auch irgendwelche aufgesetzten Liebesgeschichten sind nicht existent. Das ganze wird dann noch mit einem stets passendem Score belegt, der in bestimmten Szenen einen leicht epischen bzw. melodramatischen Touch bekommt. Positiv zu erwähnen ist auch die Auswahl des Drehorts, denn der trägt wesentlich zur fast stetig gedrückten Grundstimmung bei. Auch könnte man hier meinen wie durch ein Fenster auf Riley´s zerstörte Seele schauen zu können. Es hat einfach alles richtig gut zusammen gepasst. Auch vom Cast her gibt es nichts zu beanstanden, die Schauspieler boten alle eine sehr solide Leistung wobei man schon Jonny Strong der Riley spielte, besonders hervorheben muss. Seine Rolle passt zu ihm wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.
    Das Bild ist ziemlich gut, in der ein oder anderen Einstellung aber etwas zu körnig, allerdings ist das auch nicht weiter störend. Farben und Schärfe sind auf einem konstant hohen Niveau.
    Der Ton ist ok, aber nicht Weltbewegend. Mir fehlt es hier etwas die Räumlichkeit.

    Was mir nicht so gut gefallen hat ist die deutsche Synchro, irgendwie hatte man ab und an das Gefühl das die Schauspieler in manchen Szenen etwas sagen was irgendwie nicht zu der jeweiligen Szene gepasst hat. Auch die Story war nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, ich erwarte bei einem Actionfilm ja keine Top Story, aber das war hier dann doch etwas zu simpel. Da hätte es schon ein klein wenig mehr sein dürfen. Auf jeden Fall würde ich mich über einen zweiten teil sehr freuen, genug Stoff dafür dürfte ja eigentlich vorhanden sein.

    Auch wenn hier nicht alles perfekt gewesen ist, wurde ich aber nahezu perfekt Unterhalten und jeder der auf hausgemachte Action steht, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen.
  • Mandrill
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 11.02.2012
    Mark Zaror ist ein Stuntman und martial artist Spezialist den einige aus dem Film Undisputed III kenne dürften.
    Unter anderem mimte er auch das Stuntdouble für Dwayne "The Rock" Johnson im Film Welcome to the Jungle.
    Hier schlüpft er in die Rolle des Auftragskillers Antonio Espinoza der sich unter dem Decknamen Mandrill seine Brötchen verdient. Skrupellos und perfekt erledigt er seine Aufträge, dabei spielen die vielen Millionen die er dafür bekommt aber eher eine zweitrangige Rolle. Vielmehr hofft er mit jedem Job seinem eigentlichen Ziel, der Rache an seine ermordeten Eltern, näher zu kommen. Eines Tages soll er wieder einen Auftrag erledigen, aber diesmal ist alles anders als sonst. Den Aufenthaltsort der Zielperson kennt nur dessen Tochter. Also muss sich Mandrill erst an ihre Versen heften um an Informationen zu kommen. Als sich die beiden näher kommen scheint er endlich auch den Killer seiner Eltern gefunden zu haben und muss einsehen das sein Onkel mit seinem Rat Recht hatte. Rache ist ein Teufelskreis...

    Zugegeben, dass Rat wird hier definitiv nicht neu erfunden. Die Story ist schnell erzählt und bietet kaum überraschendes. Auch wird man sicherlich gewollt, oft an diverse andere Kultfilme aus den achtzigern erinnert. Der Regisseur Ernesto Diaz Espinoza schien sich verpflichtet gefühlt zu haben einen Film machen zu müssen, der im Grunde eine Art Ehrerbietung für viele Filmhelden vergangener Tage ist. Allein schon das Cover der BD/DVD erinnert an Al Pacino aus Scarface. Auch drängten sich mir beim schauen oft Gedanken an James Bond in den Kopf. Allerdings ist James Bond lange nicht so schlagfertig und cool wie Mandrill. Genau hier könnten sich aber auch viele Leute abgestoßen fühlen, denn nicht jeder kommt damit klar wenn der Hauptdarsteller so cool ist das er sich zum Aufwärmen an einem Eisblock reiben würde. Der Soundtrack wirkt teilweise wie der aus gewissen "Heimatfilmen" der Siebziger und bei Rückblenden muss man an die Werke Tarantinos denken. Schön ist auch mal wieder zu sehen das ein verhältnismäßig kleines Budget von "nur" 1 Mio $ reicht um einen Klasse Film zu drehen. Bei einer Hollywoodproduktion wäre das wahrscheinlich gerade mal die Gage eines einzigen Schauspielers. Sehr gefallen hat mir auch die Balance zwischen Dialogen und der gebotenen Action. Bild und Ton sind durchgehend auf einem sehr hohem Niveau, wobei das Bild meiner Meinung nach stellenweise sogar fast Referenz ist.
    Schade nur das der Spaß schon nach 90 Minuten eine Ende gefunden hat, hier hätte ich mir eine längere Spieldauer gewünscht wo man hätte vielleicht etwas mehr auf die "Opfer" Madrills und deren Geschichten eingehen können. Denoch, Klasse Film der wohl jedem Liebhaber des Genres zusagen dürfte.
  • Beautiful
    Something strange is happening in their neighborhood.
    18+ Spielfilm, Drama, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 04.12.2011
    Beautiful

    Ein Junge lebt zusammen mit seinem Vater und der Stiefmutter in einer kleinen Vorstadt.
    Der Junge wächst ohne seine leibliche Mutter auf, dies belastet ihn sehr.
    Auf Fragen zu ihrer Person reagiert der Vater genervt, bei allen Fotos aus Kindertagen wurde der Kopf der Mutter abgerissen um sie unkenntlich zu machen.
    Bei den Bewohnern gilt er als Sonderling, da er permanent mit der Kamera um die Häuser schleicht.
    Sein Lieblingsmotiv ist die Nachbarstochter, die sich immer schrecklich langweilt und sich auch bei Regen lasziv auf einer Liege im Vorgarten räkelt.
    Sie bekommt natürlich mit das er sich für sie interessiert und freundet sich mit ihm an.
    Das sie bei ihm leichtes Spiel hat ist ihr auch schnell klar.
    Also wickelt sie ihn sich um den Finger und gibt ihm eine Aufgabe.
    Er soll alles über das Haus 46 und die Frau herausfinden die dort den ganzen Tag am Fenster steht.
    Auch ihre Neugier über das Verschwinden von 3 Mädchen soll gestillt werden.
    Der Junge willigt ein und kommt dabei einem dunklen Geheimnis auf die Spur, allerdings mit fatalen Folgen.

    Der Film an sich war echt ganz gut, auch wenn ich gelegentlich an andere Filme erinnert wurde und hier und da etwas lange Weile aufkam.
    Dennoch gibt es aus meiner Sicht ein riesiges Problem und zwar ist das wiedermal die Geschichte mit der Synchronisation.
    Ich kann mich nicht dran erinnern jemals was langweiligeres und emotionsloseres gehört zu haben.
    Die Schauspieler sprechen wirklich alle so als würden sie den Text irgendwo ablesen.
    Noch nie hat mich das so genervt das ich freiwillig den Ton auf englisch gestellt hätte um nicht verrückt zu werden.
    Aber selbst das Unterfangen war ein Schuss in den Ofen, keine Ahnung was sich die Macher dabei gedacht haben.
  • Sex and Zen
    Extreme Ecstasy
    18+ Spielfilm, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MaikVeits" am 16.11.2011
    Sex and Zen

    Nein ich hab mich nicht verschrieben und meinte Sex and the City. Auch haben diese beiden Filme absolut nichts miteinander zu tun. Hier geht es um einen Film der im asiatischen Raum als erster 3D Porno beworben wurde und in Hongkong und vielen asiatischen Ballungszentren sämtliche Zuschauerrekorde gebrochen und selbst das Einspielergebnis von Avatar überboten haben soll. Wie sämtliche Berichte aus diesen Ländern sollte man aber auch diesen mit Vorsicht genießen. Denn in China gibt es bekanntlich nichts schlechtes. Es gab sogar Reiseanbieter die Fahrten nach Taiwan und Thailand anboten um die Chinesen an diesem schlüpfrigen Spektakel teilhaben zu lassen. Der Streifen basiert auf einem 350 Jahre alten Chinesischen Roman, welcher 1991 schon mal in 3 Teilen verfilmt wurde. Scheinbar ist das ganze also der Vierte Teil der Serie. Werd irgendwie nicht so recht schlau aus den Angaben. Wie dem auch sei, landete dieser Film durch einen dummen Zufall in meinem Player, natürlich ist mir unerklärlich wie er da hingekommen ist. Aber wenn er schon mal den Weg dorthin gefunden hat, dann kann man ihn ja auch mal anschauen oder?*g* Gleich eins vorher, um einen Porno wie man ihn hierzulande kennt handelt es sich hier definitiv nicht. Außer ein paar sichtlich unechten Geräten, relativ viel nackter Haut und das ein oder andere Schamhaar im Tee bekommt man hier nichts zu sehen. Also ganz wie in Filmen die man eventuell nachts im TV schon mal gesehen hat. Natürlich hat das keiner. *lol* Allerdings haben die Chinesen hier wohl wirklich keine Kosten gescheut und diesen Film ein brilliantes HD Bild verpasst was man in Hollywood so wohl auch nicht besser hinbekommen kann. Selbst die Synchro ist für asiatische Verhältnisse sehr Gut geworden, allein das zeigt schon das auch ein gewisser Anspruch besteht. Zum Film selber kann ich noch nicht wirklich viel sagen, denn auf einen Europäer macht das gesehene einen sehr wirren Eindruck, also ich konnte dem "Treiben", nicht so Recht folgen. Anfangs war das ganze noch recht lustig inszeniert und glitt dann aber immer mehr ab und wurde eher Ernst dargestellt. Zum Ende hin gab es jede Menge CGI Effekte in bester Tiger and Dragon Manier, die dem ganzen dann eher einen phantastischen Touch verpasst haben. Das kann man mögen oder auch nicht. Mal noch kurz was zur Story, die einfach nur total angefahren ist und die man auch unmöglich ernst nehmen kann. Es geht um einen Typen der von seinem Buddha-Meister gelehrt wird enthaltsam zu sein. Wie das Leben aber so spielt lernt er eine wunderschöne Frau kennen und heiratet sie kurze Zeit später. Die beiden liebten sich jeden Tag, allerdings gab es ein Problem. Aufgrund seines Arbeitsgeräts und diverser Komplexe dauerte der Akt immer nur ein Paar Sekunden. Also liesen sich die beiden wieder scheiden. Er suchte sein Heil in der Liebesgrotte eines diebischen Prinzen. Dort bekam er den Rat sich ein neues Gerät zu besorgen und dann wiederzukommen um sich anschließend weiter die Kunst der Liebe lehren zu lassen. Mit einer Adresse eines Arztes macht er sich auf den Weg zu seinem Penistuning. Aufgrund eines dummen Fehlers wird ihm aber der mächtige Ding Dong eines Esels angenäht. Zurück in der Höhle macht er damit reihenweise die Mädels platt, was dem Prinzen aber nicht gefällt. Hört sich blöde an, ist es auch. Aber dennoch hat das ganze stellenweise irgendwie Spaß gemacht, dann allerdings driftet das ganze in die Richtung Folter und abgetrennte Gliedmaßen ab, wo ich mich schon frage warum das sein musste. Nötig wäre das hier denke ich nicht gewesen. Eine abschließende Bewertung fällt mir ehrlich schwer, denn einerseits ist das ganze einfach nur dämlich, aber andererseits auch einfach mal was ganz anderes und eine "nette" Abwechslung zu dem was man sonst so auf die Augen bekommt. Offensichtlich soll hier die Botschaft der wahren und einzigen Liebe vermittelt werden, allerdings ist das Ende wieder so dargestellt das man auch meinen könnte das sich über diese Liebe lustig gemacht werden soll. Ich denke beides ist hier möglich. Es gibt einfach viele krasse Gegensätze, aber ich denke das gerade das auch vermittelt werden soll. Denn das ganze Leben ist voller Gegensätze. Diese Botschaft bleibt der Mehrheit aber sicher verborgen, da dieses Werk wohl viele eher in die Tonne kloppen werden. Den 3D Effekt hab ich übrigens nicht getestet, da ich den nicht leiden kann.