Kritiken von "spiegelblicke" aus Krefeld

Cat Person

Basierend auf der Kurzgeschichte aus dem New Yorker von Kristen Roupenian.
Drama, Lovestory

Cat Person

Basierend auf der Kurzgeschichte aus dem New Yorker von Kristen Roupenian.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 21.10.2026
Lose auf einer Kurzgeschichte basierend, die wiederum auf persönlichen Erfahrungen der Autorin beruht, gestaltet sich "Cat Person" als durch und durch spannendes Thrillerdrama, welches mit den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten spielt, ohne jedoch den eigentlichen Fokus von Margot zu nehmen. Je weiter sich die vermeintliche Liebesgeschichte entwickelt, desto mehr gestalten sich die Zweifel auch im Kopf des Zuschauers, ob und was mit Robert evtl. nicht stimmt.

Punkte sammelt das Werk vor allem dadurch, dass auch der Filmgucker stets hin und her gerissen sein darf, ob er hier überhaupt auf einer Seite stehen sollte. Die Situation spitzt sich stetig zu, bleibt dabei jedoch vollends authentisch und somit nachvollzieh- wie auch fühlbar.

Auch der Ausgang lässt Spielraum für eigene Spekulationen über - ein Film somit, den man sich gewiss erneut anschauen kann.

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Close to Me

Thriller

Close to Me

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 18.10.2026
"Close to me" ist ein Film, den man nur wenige Wochen nach der Sichtung gewissermaßen wieder vergisst - dies, obschon der Plottwist durchaus zu punkten versteht. Dadurch, dass die hinterlegte Filmbeschreibung jedoch abermals falsche Erwartungshaltungen weckt, braucht der Zuschauer vielleicht ein wenig, um sich auf die eigentliche Darbietung einlassen zu können. Die Fasziniation des "aus dem Fenster schauens und dabei etwas sehen, was man nicht sehen sollte" ist gewiss kein neues Thema in der Filmbranche, funktioniert aber auch hier erstaunlich gut. Bis auf den Aspekt, dass man viel zu oft von der Frage abgelenkt wird, wie die Gebäude eigentlich konstruiert sein sollen, dass die Wohnungen gleichzeitig über den Hausflur gegenüber voneinander liegen, man jedoch ebenso aus dem Wohnzimmerfenster in das Schlafzimmer des anderen gucken können soll, zieht "Close to me" den Zuschauer durchaus in seinen Bann, verschenkt jedoch hier und dort etwas zu viel Potential. Wirkliche Nähe zu den Protagonisten lässt sich nur bedingt aufbauen, ein etwas strafferes Erzähltempo wäre wünschenswert gewesen.

Ingesamt durchaus ein lohnenswerter Filmbeitrag, jedoch nichts, das ernsthaft in Konkurrenz zu "Das Fenster zum Hof" laufen könnte.

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The Piano Tuner

Drama, Krimi

The Piano Tuner

Drama, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 18.10.2026
Ein recht ruhiger, langsamer und bedächtiger Thriller, eigentlich eher ein Drama - "The Piano Turner" greift die alte Geschichte von "gut gemeint und schlecht gemacht" auf, in dem der Protagonist eigentlich nur seinen Quasi-Ersatz-Eltern und zugleich Arbeitgeber helfen möchte, jedoch immer tiefer in Verstrickungen gerät, die selbst der Zuschauer nur bedingt hätte erahnen können. Dank der großartigen Besetzung überzeugt der Genremix, der zugleich eine Liebesgeschichte zu erzählen versucht, bis ins letzte Detail und geht mit seinem tragischen Finale noch einen Schritt weiter. Zugegeben, die letzte Szene trägt ein wenig dick auf, fühlt sich hier wie zu oft alles nach allzu weichgespültem Happy End für alle an - dennoch bringt "The Piano Tuner" einen ganz anderen Film auf die Leinwand, als man eingedenk der Vorschau hätte erwarten können. Ein Aspekt, der hier völlig ohne jedwede Enttäuschung aufgeht und mich von der ersten Minute an ans Filmgeschehen fesselte - die leichte Prise Humor rundet das Gesamtwerk ab.

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Love Me Dead

Ein fesselnder Psychothriller über Obsession, Abhängigkeit und dunkle Begierden.
Thriller

Love Me Dead

Ein fesselnder Psychothriller über Obsession, Abhängigkeit und dunkle Begierden.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 17.10.2026
Die hinterlegte Filmbeschreibung als solche gestaltet sich als derart irreführend, dass ich vorliegend einen völlig anderen Film erwartet hätte "Love me dead" ist dennoch nicht unbedingt schlecht - allerdings auch nicht unbedingt gut. Großer Knackpunkt ist das viel zu deutlich erkennbare niedrige Budget, was nicht zuletzt dank mehrerer Kameraführungen buchstäblich augenfällig werden darf. Spannung keimt nur schwerfällig auf, trägt die Umsetzung nur bedingt etwas dazu beii, dass man sich dem Protagonisten irgendwie nahefühlen kann. Es dauert auch nicht lang, bis der erfahrene Filmgucker seine gewissen Ahnungen hegt, die sich wenig überraschend dann nahezu allesamt erfüllen - dadurch, dass die eigentliche Thematik rund um einen Serienmörder vollends untergeht, fiebert der Zuschauer bedauerlicherweise nur äußerst wenig mit. Szenen, in denen man die Ermittler zumindest mal am Telefon hört, erschaffen den Nervenkitzel, den "Love me dead" dringend nötig gehabt hätte, genauso wenig wie die Wahnvorstellungen, die den Zuschauer zumindest hinsichtlich der Schlusszene ratlos zurücklassen, was denn nun tatsächlich passiert ist.

Kurz gesagt: "Love me dead" verschenkt mannigfaltige Chancen, die der Plot bot - gestaltet sich jedoch zumindest psychologisch betrachtet interessant genug, dass ich das Ansehen nicht unbedingt bereue.

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Nokan

Die Kunst des Ausklangs.
Drama

Nokan

Die Kunst des Ausklangs.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 30.09.2026
Eine feinfühlige Geschichte, leider für mich stellenweise etwas zu ausufernd umgesetzt. Die Melancholie der Augenblicke ist präsent, ein wenig Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz - die Scham des Protagonistin, der als Musiker erfolgreich werden wollte, schlussendlich jedoch Verstorbenen das letzte Geleit erweist, wird authentisch und somit nachfühlbar transportiert. Szenen, die ans Herz gehen, gibt es durchaus, hätte dem Gesamtwerk jedoch eine etwas straffere Erzählweise gut getan.

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Im Haus meiner Eltern

Drama, Deutscher Film

Im Haus meiner Eltern

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.09.2026
"Im Haus meiner Eltern" ist gewiss kein Film für den fröhlichen oder gar actiongetränkten Nachmittag - sehr ruhig, sehr beobachtend, sehr den Zuschauer sich selbst überlassend. Ein wenig fühlt man sich wie bei "Big brother", wird streng genommen nichts erklärt, kein wirklicher Anfang oder handfestes Ende präsentiert, mit dem man in gewohnter Manier etwas anfangen könnte. Das stille Drama rund um eine Familie, die wie zu viele andere auch stets bemüht ist, unbequemes unter den Teppich zu kehren - oder wie hier: auf den Dachboden zu verdammen - findet sich in der Zwangslage wieder, sich endlich mal mit den düstereren Seiten des Lebens auseinanderzusetzen. Die Umsetzung in schwarz/weiß tut ihr übriges dazu, um die bedrückende Atmosphäre einzufangen und den Hauch der vermentlichen Trostlosigkeit der jeder-auf-seine-Art-in-sich-gefangengen in jeder noch so kleinen Szene zu transportieren. Keine großen Szenen, keine weltberühmte Besetzung - dennoch ein Film, der nicht loslässt.

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Marty Supreme

Dream Big
Drama

Marty Supreme

Dream Big
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.09.2026
Stets ein wenig abgeschreckt von der Spielfilmlänge und dem Gedanken, dass ich mir somit über zwei Stunden Tischtennis angucken und Theorien anhöhren würde müssen, habe ich mich zu guter Letzt gegen die Sichtung des Kinofilms entschieden, obschon der Trailer durchaus seine Reize hatte. Mittels heimischen DVD Player sodann wurde ich positiv überrascht - "Marty Supreme" zeigt nur wenige Spiele, noch weniger Theoriegeplänkel und Wettkampfveranstaltungen an sich. Stattdessen erhält der Zuschauer eine bunte Genremischung, um sich zu guter letzt fragen zu dürfen, was er sich da überhaupt angesehen hat und warum der überaus arrogante Marty einen eigentlich so in seinen Bann zog. Die bodenlosen Dreistigkeiten, Unverschämtheiten und Darstellungen eines enormen Selbstbewusstsein nehmen den Zuschauer so gefangen, dass ihm beinahe die gekonnte Besetzung von Mutter und Geliebter entgangn wäre. "Marty Supreme" liefert Drama, Lovestory, Sportpolitik, Freundschaft, Famlienbande sowie das ewige Thema des Erwachsenwerdens in einer Mischung, die die Spielfilmzeit vergessen lässt. Szenen, die fassungslos stimmen und auf perfide Art zugleich amüsant sind, muss man mögen - den Aspekt, dass sich die Verfilmung nur sehr, sehr lose auf Tatsachen stützt, ebenso. Für mich eine überraschend angenehme Sichtung, die jedoch für ein einmaliges Anschauen ausreicht.

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Kingmaker

Der #1 Kinohit aus Dänemark
Thriller, Krimi

Kingmaker

Der #1 Kinohit aus Dänemark
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Kingmaker" erscheint leider viel zu aktuell hinsichtlich der kürzlich erfolgen katastrophalen Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt - folglich geht das Gezeigte nochmals anders unter die Haut. "Kingmaker" ist politischer, als ich es anhand der Filmbeschreibung erahnt hätte - und leider auch langatmiger. Es wirkt stellenweise, als wollten die Macher zu guter Letzt niemanden vor den Kopf schlagen, sondern eher leise Kritik äußern und Dinge in Frage stellen . Die Art und Weise, mit der mal wieder jemand, der eigentlich gar nicht zuständig ist und sein darf, im Alleingang sämtliche Rätsel löst und Bösewichter überführt, überzeugt trotz der überzeugenden Schauspielkunst des mir bis dato völlig unbekannten Anders Berthelsen nur mittelmäßig und zieht sich bedauerlicherweise künstlich in die Länge.

Ingesamt gewiss interessant und atmosphärisch nicht zuletzt hinsichtlich des am Rande stattfindenden Familienkonflikts aufwühlend, jedoch kein Film, den ich mir wiederholt ansehen würde.

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Passages

Drama, Lovestory

Passages

Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Passages" ist ein nahezu durchgängig ungemütlicher Film, zeigt dieser das auf, was in viel zu vielen Beziehungen nahezu Alltag ist - ein Part ist vollends egoistisch bishin narzistisch, freiheitsliebend und dabei gleichermaßen das Gegenüber, welches stets aushält, erduldet einengt und kontrolliert. Die Selbstverständlichkeit, mit dem Tomas seinen Mann Martin betrügt, eine Frau schwängert und dies nichtmal wirklich als persönliches Vergehen präsentiert, löst gewissermaßen Fassungslosigkeit aus und ist von den drei Protagonisten unnachahmlich schauspielerisch überzeugend dargestellt. Der Knackpunkt, dass Martin nicht instande zu sein scheint, echte Grenzen oder gar Konsequenzen zu ziehen, bricht in "Passages" immer weiter auf, während Agathe - selbst verliebt - immer tiefer in das kaputte Beziehungskontrukt rutscht. Schmerzvolle Momente gibt es in "Passages" zu hauf; einzig und allein Tomas scheint immun zu sein gegen Verletzlichkeit, reagiert vielmehr wütend, als sein Mann sich von ihm zu lösen beginnt. Ein handfestes Happy End kann und wird es nicht geben; was bleibt, ist ein irgendwie verstörter Zuschauer, der noch längere Zeit über das Gesehene nachdenkt.

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How to Make a Killing - Todsicheres Erbe

Wie man einen Mord begeht - Heute erben, morgen sterben.
Krimi, Thriller

How to Make a Killing - Todsicheres Erbe

Wie man einen Mord begeht - Heute erben, morgen sterben.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"How to make a killing" fängt durch den Dialog zwischen dem Verurteilten und dem kirchlichen Beistand vielversprechend an, gestaltet sich schwarzhumorig und spannend zugleich - dadurch, dass Becket jedoch recht viele Unfälle für sämtliche Familienmitglieder der Redfellow-Nachkommen provozieren muss, verirrt sich der Film gewissermaßen in zunehmend überzogenenen inhaltlichen Wiederholungen, die ab einem gewissen Zeitpunkt im Schnelldurchlauf dargeboten werden. Der damit beabsichtigte morbide Witz geht in meinen Augen etwas verloren, wirken auch die ermittlungstechnischen Arbeiten des FBI, welches Becket über kurz oder lang auf die Spur kommt, stellenweise etwas hanebüchen und willkürlich. Zwar liegt die Sympathie des Zuschauers zweifelsohne auf Seiten des Serienmörders, bleibt bis zuletzt jedoch das Gefühl, dass trotz des actionreichen Finales irgendetwas fehlt, um in Gänze zu überzeugen.

Kann man gewiss mal schauen, muss man aber nicht.

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The Threesome

Eigentlich hätte es Spaß machen sollen.
Drama, Lovestory

The Threesome

Eigentlich hätte es Spaß machen sollen.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"The Threesame" hat mich führwahr positiv überrascht, stellt sich das Werk ernsthafter dar, als es in den ersten Filmminuten - genauer gesagt: bis zur alles verändernden Nacht - den Anschein macht. Das stete hin und her der Beteiligten bleibt stets authentisch, die Geheimnisse, Hoffnungen und Ängste der Protagonisten überzeugen durch die nachvollziehbare Darstellungsweise. Dass "The Threesome" seine lockeren Momente innehat, ist der Ausrichtung als humorvolle Unterhaltung geschuldet, wirkt aber zu keiner Zeit deplaziert oder gar überalbern. Überraschende Wendungen gibt es durchaus, bleibt hier nicht allzu viel vorhersehbar - ich selbst hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht, entschieden sich die Drehbuchautoren jedoch für eines, welches das Gesamtwerk wieder rund macht.

Ob die Thematik Zuschauer sämtliche Zuschauer ab 12 Jahren hinsichtlich der jeweiilgen Schwere der Entscheidungen, Konsequenzen und persönlichen Hintergründen wirklich vollends erreichen kann, wage ich zu bezweifeln, finden sich allerdings keine wirklichen Nacktszenen, die die Freigabe in dieser Hinsicht gefährdet hätten.

Für mich ein durchaus lohnenswerter, weil überraschend anrührender Filmbeitrag, den ich durchaus empfehlen kann.

ungeprüfte Kritik

The Last Rifleman

Inspiriert von einer wahren Geschichte.
Drama

The Last Rifleman

Inspiriert von einer wahren Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"The Last Rifleman" ist unglaublich bewegend wie unterhaltsam zugleich - auch ich, die mit dem Begriff der "Kriegshelden" nicht das Geringste anfangen kann, war von der ersten bis letzten Minute vollends in den erzählerischen Bann gezogen. Die Mischung aus Humor, Abenteuer, Trotz und Kriegsdrama wird vorliegend von einem großartigen Pierce Brosnan bis ins letzte Detail überzeugend auf die Leinwand gebracht - dass die Geschichte wie so oft von "wahren Ereignissen inspiriert" wurde, sorgt für den letzten Feinschliff der mannigfaltigen Gänsehautmomente. Rückblenden, die die Geschichte auf eigene Weise vorantreiben, eine Enthüllung, die Herzbruchpotential hat... all das hallt auch Tage nach der Sichtung noch unglaublich nach.

"The Last Rifleman" ist für mich eine ähnliche Filmperle wie "Mr May und das Flüstern der Ewigkeit" - erhlich, entlarvend, wunderschön und tieftraurig zugleich.

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Vier minus drei

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film

Vier minus drei

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
Für jene, die seit jeher von Clowns eher genervt denn bespaßt sind, stellt "Vier minus drei" gewiss eine besondere Herausforderung dar - dennoch verfehlt das Gesamtwerk seine melodramatische Wirkung nicht und weiß auch in vermeintlichen Nebensätzen zu überzeugen. Auf die Darstellung des Unfalls oder gar die komatösen Kinder im Krankenhaus wird gekonnt verzichtet, ohne das der Zuschauer das Gefühl hat, dei mögliche Wirkungsweise des Films zu verpassen. In einer beinahe durchgängig ruhigeren Erzählweise lässt sich das Ohnmachtsgefühl von Barbara, die wie eine Statistin daneben sitzt, wenn die Schwiegereltern die Beerdigungen planen, förmlich spüren. Momente, in denen Barbara sich immer wieder in Erinnerungen verliert und vom Verlustgefühl wie aus dem nichts überwältigt wird, überzeugen. Ein wenig ungeschickt in meinen Augen indes die diversen Zeitsprünge, die auch hinsichtlich der Frage, wie viel Zeit vergangen ist, unbeantwortet bleiben - mit dem filmischen Ausgang indes konnte ich für meinen Teil zu guter Letzt recht wenig anfangen. Für die einmalige Sichtung durchaus lohnenswert; eine handfeste Empfehlung meinerseits gibt es dennoch nur bedingt.

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Karla

Die Würde des Kindes ist unantastbar. Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Deutscher Film

Karla

Die Würde des Kindes ist unantastbar. Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 19.09.2026
"Karla" verzichtet auf plakative Großaufnahmen, detaillierte Berichte oder gar nur dem groben Umriss dessen, was der Protagonistin geschehen ist - ein Umstand, an den sich der ein oder andere erst einmal gewöhnen muss. Dennoch bleibt zum die Würde der Beteiligten aufrecht erhalten, während zudem leise betont bleibt, dass es nicht um schockierende Bilder, sondern um einen echten Menschen - vorliegend ein Kind - geht, welches von ihrem eigenen Vater sexuell missbraucht oder gar vergewaltigt wurde. Was genau geschehen ist, schildert Karla auch im Rahmen der Gerichtsverhandlung nicht. Dem Zuschauer als solchen wird es gewiss schwer gemacht, nicht die Geduld zu verlieren und sich stets daran zu erinnern, dass er ein traumatisiertes Kind vor sich hat, welches den Mut aufbrachte, selbst Anzeige zu erstatten. Leider wirkt "Karla" an vielen Stellen etwas zu hölzern, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, was Karla erwartet hat, was passieren würde, wenn sie nicht einmal berichten möchte, was überhaupt geschehen ist. Der Umstand des Schweigens ist großer Dreh- und Angelpunkt der auf Tatsachen basierenden Geschichte; ein wenig zu unnahbar wirkt die Hauptdarstellerin, ein wenig zu absonderlich der Richter, der sich den Vorwurf der Befangenheit gefallen lassen muss. Im Grunde geht "Karla" unter die Haut, beherscht die Kunst der andersartigen Erzählweise, lässt jedoch insgesamt betrachtet etwas zu viel Gefühl vermissen, um vollständig zu überzeugen.

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How to Make a Killing

Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
"How to make a killing" bleibt hinter seinen schwarzhumorigen Möglichkeiten zurück, punktet hierbei jedoch durch die dargebotene Ernsthaftigkeit, die vor dem Abrutsch in Klamauk bewahrt. Das Zusammenspiel eines Unfalls, guter Absicht, König Zufall und einer Prise Pech funktioniert meiner Empfindung nach insbesondere dadurch, dass sämtliche Beteiligte wie "Jedermanns" wirken, besonders gut und legen eine unaufgeregte Atmosphäre über das Geschehen. Sämtliche Darsteller wissen zu überzeugen, kleine Gags, die eigentlich schlichtweg blöd sind, funktionieren erstaunlicherweise und erschaffen einen gelungenen Film, der trotz der (zurückhaltend eingefangenen) blutigen Elemente durchgängig zu unterhalten versteht.

ungeprüfte Kritik

Savage Hunt

Blutige Jagd
Abenteuer, Thriller

Savage Hunt

Blutige Jagd
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
Die mittel- bis wahrlich schlechten Effekte mag man verzeihen, "Savage Hunt" versteht es fatalerweise jedoch aufs Derbste, völlig unlogische und schlichtweg dämliche Szenen aneinanderzureihen. Die typische Story ist naturgemäß nicht wirklich überraschend, muss sie aber eigentlich auch nicht sein, um in diesem Genre seine Fans zu finden. Dadurch jedoch, dass insbesondere Wildhüterin und die gesammelte Mannschaft um den Sheriff herum schlichtweg dämlich agiert, beginnt sich der Zuschauer über kurz oder lang in einem Tal des Fremdschämens zu winden. Nicht genug damit, dass der wiederholte Bärenangriff künstlich in die Länge gezogen wird, um so etwas wie Dramatik aufzubauen (was nicht funktioniert), vielmehr steht stets eine bewaffnete Person in mittelbarer Nähe und bekommt von dem wilden Geschrei des jeweilgen Opfers erst so spät etwas mit, dass jede Rettung vergeblich ist - sofern man denn auf die idee kommen würde, die Waffe auch zu benutzen. Szenen, in denen der Bär in die Stadt und nicht zuletzt direkt vor das Polizeigebäude läuft, ohne das sich hier ein Trupp versammeln und von den Schusswaffen Gebrauch machen würde, wirken genauso banal wie die allzu übliche Ein-Mann-Rettungsaktion. "Savage Hunt hätte sehr viel richtig machen können, schafft es aber lediglich gerade so, etwas wie eine Hintergrundgeschichte zu konstruieren. Wie allerdings aus einer handvoll Bauwagen und Arbeitern, die zwar irgendwas machen, aber keinerlei ernsthafte Baumaterialien nutzen, nach Monaten ein Spa-Hotel entstehen soll, bleibt das Geheimnis hinter dem Drehbuch. Immerhin: "Savage Hunt" lässt sich derzeit für lediglich 99 Cent auf prime schauen, so dass der Verlust verkraftbar bleibt.

ungeprüfte Kritik

Shell

Schönheit hat ihren Preis.
Thriller, Horror

Shell

Schönheit hat ihren Preis.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
Die Wendung, die "Shell" nimmt, ist zweifelsohne besonders und mag überzogen, grotesk und hanebüchen wirken - das Finale wirkt, als wäre den Drehbuchautoren zu guter Letzt nochmals eingefallen, dass das Gesamtwerk eine Satire darstellen soll und somit ruhig überzogen agieren soll. Was dabei herausgekommen ist, irritierte auch mich, während der Film insgesamt dennoch seine gelungenen Momente hat. "Shell" ist durchaus spannend, verstörend und ehrlich, was den Umgang der Mitmenschen mit vermeintlichen Schönheitsmakeln oder gar bloß Hautkrankheiten anbelangt. Leider stolpert "Shell" über seine eigenen Ideen und dem somit entstandenen Problem, sich nicht für eine Richtung entscheiden zu können, so dass das Ganze trotz überzeugender Darstellerleistungen, nahezu konstanter Spannung wie auch dramaturgischer Finesse nicht völlig rund wirkt.

Die einmalige Sichtung lohnt sich durchaus, obzwar ich von einem Spontankauf der DVD hingegen abraten würde.

ungeprüfte Kritik

Freelance

Komödie, Action

Freelance

Komödie, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 12.09.2026
"Freelance" hätte durchaus amüsant sein können, verliert sich meiner Empfindung nach jedoch etwas in seiner genregemixten Erzählweise, die zu selten konsequent bleibt. Für mich fühlte sich der Plot als "nichts halbes und nichts ganzes" an, punktet zwar mit gewisser Situationskomik, schießt aber in seinen actionreichen Szenen wie zu oft über das heldenhafte Ziel hinaus. Leider fühlt sich "Freelance" ab einem gewissen Zeitpunkt langatmig an, während die Telefonate des Helden mit seiner Familie zu konstruiert wirken, um etwas Dramatik in den Film hineinzupressen. Insgesamt zwar definitiv kein Totalreinfall - aber auch nichts, was mman unbedingt gesehen haben muss.

ungeprüfte Kritik

The End of Oak Street

Science-Fiction, Abenteuer

The End of Oak Street

Science-Fiction, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 05.09.2026
"The End of Oak Street" wird meines Erachtens nach völlig willkürlich von oberflächlichen Facebook-affinen-Kritken als "Das neue Jurrasic Park" deklariert - ein Vergleich, der sich bis auf wenige Szenen kaum halten lässt. Vielmehr erinnert das FSK12 (auch hierüber darf man streiten) Gesamtwerk an eine Mischung des ursprünglichen "Jumanji" und eine Idee von "Zurück in die Zukunft". Wirklich bahnbrechend anspannend wird es selten, die bedrohliche Lage kommt - der angestrebten Familientauglichkeit zum Danke - nur vereinzelt zur Geltung. Wer Dinos mag, kommt gewiss auf seine Kosten, muss mit der federhaften Optik jedoch leben können. Die einzelnen Darsteller überzeugen, will "The End of Oak Street" dennoch nur marginal überzeugen, da sich der Plot kaum ernsthaft für eine Richtung entscheiden kann. Zugegeben, es gibt eine Szene, mit der ich nie gerechnet hätte - dass die Macher zu guter Letzt diesbezüglich zurückruderten, raubt dem Werk rückblickend die Emotion und Dramatik, die es hätte haben können. Die finale Auflösung überrollt den Zuschauer mit einem gewaltigen Logikloch, schustert dann warum-auch-immer noch einen Blick in die Zukunft ein, der so plump konstruiert wirkt, dass ich sehr gemischtgefühlt aus dem Kinosaal gegangen bin.

Fürs einmalige Filmerlebnis ganz okay, nochmal ansehen würde ich mir das ganze allerdings erst im Free-TV.

ungeprüfte Kritik

Die Ältern

Nach dem Bestseller von Jan Weiler und dem Kinoerfolg 'Das Pubertier'.
Komödie, Deutscher Film

Die Ältern

Nach dem Bestseller von Jan Weiler und dem Kinoerfolg 'Das Pubertier'.
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 01.09.2026
Tatsächlich deutlich besser und unterhaltsamer wie auch bisweilen tiefsinniger, als ich befürchtet hatte - "Die Ältern" befasst sich naturgemäß mit manchen Klischees, die allerdings nur dadurch zum Klischee werden, weil sie auf übliche Erfahrungswerte zurückgreifen können. Gewiss läuft auch bei dieser deutschen Dramödie manches zu glatt, zu versöhnlich, zu wenig schmerzhaft... im vorliegenden Fall jedoch empfand ich dies nicht als etwas negatives. Für den Zuschauer selbst liefert "Die Ältern" den ein oder anderen Moment der Selbsterkenntnis, welcher mal mehr, mal weniger humorvoll umgesetzt wird. Das Zusammenspiel der einzelnen Darsteller funktioniert vorliegend gut, die Atmosphäre ist zum Großteil locker-leicht, so dass man durchaus von einem fast reinen Unterhaltungsfilm sprechen darf. Für meinen Geschmack hätte so manch eine dramaturgische Szene etwas intensiver, melancholischer sein dürfen, während ich überdies mit dem recht offenen Ende hin nur bedingt etwas anfangen kann - dennoch hat mir "Die Ältern" insgesamt gut gefallen, so dass mit ein wenig Abstand einer wiederholten Sichtung auch nichts im Wege steht.

ungeprüfte Kritik

Dieses Gefühl, dass die Zeit, etwas zu tun, vorbei ist

Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 01.09.2026
Leider recht schwerfällige Umsetzung einer vielversprechenden Ausgangsidee. Die 85 Minuten fühlen sich länger an, die Einordnung als Komödie ist für mich nicht nachvollziehbar. So packend sich die Beschreibung lesen mag, so rasch verlor ich bei der Sichtung das Interesse, viel zu sehr plätschert alles, was spannend hätte sein können, am Zuschauer vorbei. Schade.

ungeprüfte Kritik

Turbulence

Fear Takes Flight
Abenteuer, Thriller

Turbulence

Fear Takes Flight
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
So viele mittelprächtige Kritiken "Turbulence" auch erhalten haben mag, so sehr hat mich das Thriller-Action-Drama in seinen kammerspielartigen Bann gezogen. Der Ort des Geschehens ist zweifellos außergewöhnlich und fasziniert somit (trotz mancher mittelmäßigen Effekte) bereits von alleine.

Dank der zwangsläufig begrenzten Anzahl an Darstellern mag die ein oder andere Entwicklung kaum überraschend sein können....dennoch hält "Turbulence" die (An-)Spannung konstant aufrecht, während ebenfalls die darstellerischen Leistungen überzeugen.

Wie so oft muss man das Ende zu nehmen wissen - insgesamt betrachtet hat mir "Turbulence" durchaus zugesagt, so dass einer wiederholten Sichtung nicht allzu viel entgegensteht.

ungeprüfte Kritik

Premium Rush

Fahr wie der Teufel.
Thriller, Action

Premium Rush

Fahr wie der Teufel.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
So banal die Story auch klingen mag, so sehr reißt "Premium Rush" den Zuschauer mit. Actionreiche Verfolgungsjagden mit Fahrrad sieht man gewiss selten, so daß die temporeichen Szenen umso mehr Spaß machen.

Dadurch, dass die Kuriere eigentlich nie wissen, was sie transportieren, wird die Spannung nochmal intensiver - auch der Zuschauer beginnt allzu gerne das Rätselraten und Mitfiebern.

Die gewählten Besetzung von "Premium Rush" tut ihr übriges dazu, dass die gesamte Spielzeit unterhaltsam, spannend und mitreißend bleibt. Die Auflösung des Ganzen mag zwar nicht jeden Cineasten überraschen, dennoch gibt es meinerseits keinerlei handfeste Kritik an dem Gesamtwerk.

"Premium Rush" ist zwar keiner der Filme, die ich mir auf ewig ins heimische Regal stellen würde - bei Gelegenheit würde ich mir das Ganze dennoch erneut ansehen.

ungeprüfte Kritik

The Hurricane Heist

Thriller, Action

The Hurricane Heist

Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
Klang vielversprechend, war aber insgesamt recht enttäuschend. Die eigentlich beklemmende Atmosphäre wollte nie so recht als sich heraus, Nähe zu den Haupt- oder Nebendarstellern ließ sich kaum aufbauen, insgesamt wirkte viel zu viel viel zu beliebig.

Kann man sich sparen, tatsächlich erinnert man sich kurze Zeit nach dem Anschauen nur noch marginal an das Ganze.

ungeprüfte Kritik

Der Teufel trägt Prada 2

Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
Auch ich wollte kurz nach Sichtung des Trailers unbedingt die Fortsetzung des wahnwitzigen "Der Teufel trägt Prada" sehen und war mit einer der ersten, die sich eine Kinokarte gesichert hatte.

Umso mehr enttäuschte mich das Filmerlebnis - langatmig, neu aufgewärmt und ein Riesentamtam um eine viel zu kleine Story. Die Wiederbegegnung mit den Hauptfiguren des Vorgängers ist natürlich ein ähnliches Vergnügen wie Miranda in ihrem Kampf mit der allzu angepassten "politisch korrekten" Sprache bewundern zu dürfen - leider scheint das Drehbuch jedoch um diese Ideen wahl- und ziellos herumgeschrieben worden zu sein. Wirklich unterhaltsam wie fesselnd sind fast ausschließlich die Szenen mit Meryl Streep, der Rest ist leider zu 95% vorhersehbar.

Für mich kein Film, den ich erneut ansehen möchte.

ungeprüfte Kritik

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
Zum Großteil durchaus amüsant, bösartig und treffsicher - leider stellenweise trotz der überzeugenden und miteinander funktionierenden Besetzung etwas zu künstlich in die Länge gezogen. Der Witz des ewigen Rückzugs zur Besprechung in kleiner Runde wird ähnlich überreizt wie das Finale, welches kein krönender Abschluss, sondern einfach nur peinlich ist.

Nichtsdestotrotz werde ich den Film, den ich seinerzeit im Kino sah, bei Gelegenheit nochmals zu Hause schauen - Einzug in das heimische Dvd-Regal erhält "Extrawurst" allerdings nicht.

ungeprüfte Kritik

Sorry, Baby

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
"Sorry, Baby" war nicht ganz das, was ich mir aufgrund der Handlungsbeschreibung sowie dem Trailer erhofft hatte - was nicht bedeuten soll, dass der Film allzu sehr enttäuscht. Statt auf große Gefühle, pompöse Zusammenbrüche und dramaturgische Offenbarungen zu setzen, agiert "Sorry, Baby" insgesamt zurückhaltend, leise und in sich gekehrt; quasi als Spiegelbild der Protagonistin.

Vieles, was war, bleibt Andeutung und somit der Interpretation des Zuschauers überlassen - mit einer gewissen Ratlosigkeit in mehreren Hinsichten über den Abspann hinaus wird man leben müssen.

"Sorry Baby" macht gewiss vieles richtig, wird jedoch jene, die thematisch nicht aus-welchen-Umständen-auch-immer näher dran an psychosomatischen Entwicklungsfeldern sind, schlichtweg kaum erreichen können.

Ein wenig mehr Erklärung oder Detailreichtum hätte dem Gesamtkonzept gewiss gut getan - was bleib, ist indes eine Sichtung, bei der man abschließend das Gefühl davonträgt, nichts halbes und nichts ganzes gesehen zu haben.

ungeprüfte Kritik

The Home - Forbidden Floor

Never Die Young
Thriller, Horror, 18+ Spielfilm

The Home - Forbidden Floor

Never Die Young
Thriller, Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
Perfider horresker Thriller, über den man gewissermaßen kaum ein Wort verlieren darf, um nicht den wesentlichen Knackpunkt vorwegzunehmen. Dass etwas im Altenheim nicht stimmt, ist dem Protagonisten wie auch dem Zuschauer gleichermaßen rasch klar - vorbildlich hier die falschen Fährten und Verdachtsmomente, die die Drehbuchautoren umzusetzen wussten. Darstellerische Leistungen überzeugen hier bis ins letzte Detail, was man von der dargebotenen Logik naturgemäß nur bedingt sagen kann. "Home - Forbidden Floor" setzt auf eine düstere, beklemmende Atmosphäre, verzichtet auf ausufernde Gewaltexzesse und punktet (für Genrefans) mit detailliert dargestellten Offenbarungen.

Ich persönlich kann dem Ausgang des Ganzen nur bedingt etwas abgewinnen; für eine einmalige Sichtung empfiehlt sich das Gesamtwerk jedoch durchaus.

ungeprüfte Kritik

Kindergarten Cop

Als Polizist kennt er keine Angst - bis er im Kindergarten untertaucht...
Komödie

Kindergarten Cop

Als Polizist kennt er keine Angst - bis er im Kindergarten untertaucht...
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 31.08.2026
Seinerzeit der absolute Knaller - lustig, schuldig, unterhaltsam und pflichtschuldigst ein wenig actionreich mit einer Prise Romantik. Schaut man sich das ganze heute erneut an, ohne in nostalgischer Stimmung zu sein, fühlt man als Zuschauer womöglich eher einen Deut Fremdscham und kann über das ein oder andere, was nicht lustig gemeint war, lachen.

Im Grunde genommen ein in die Jahre gekommener Klassiker, der zweifelsohne dennoch irgendwie Spaß macht.

ungeprüfte Kritik

All Inclusive - Willkommen im Luxus

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Durch die Beschreibung wie auch Trailer hatte ich mir durchaus einen amüsanten Filmnachmittag erhofft, wurde jedoch leider mit einer überdrehten, überalbernen Umsetzung konfrontiert. So unterhaltsam die Ausgangsidee auch gewesen sein mag, so wenig glaubhaft oder gar fesselnd bleibt das Gesamtwerk an sich. Wenn Kinder einem ausgebüchsten Kaninchen hinterherjagen ist dies genauso wenig spannend wie der gefühlt 500te Aufenthalt im Pool und die verpuffende Ermahnung des Familienvaters, rücksichtsvoll und leise zu sein. Eine wirklich handfeste Story, von der man gefesselt sein könnte, gibt es nicht - das Anwesen selbst ist das Interessanteste des Ganzen. Für erwachsene Zuschauer zu harmlos, zu albern, zu seicht - für jüngere hingegen vermutlich zu uninteressant.

ungeprüfte Kritik

Dann passiert das Leben

Drama, Deutscher Film

Dann passiert das Leben

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Dass Loriot gewiss weder der erste, noch der letzte gewesen ist, der sich über den Eintritt in das Rentenalter mit bissigen Wahrheiten lustig machte ohne die Ernsthaftigkeit der dahinter liegenden Tragik verstecken zu wollen, dürfte auf den jüngeren Zuschauern bekannt sein. "Dann passiert das Leben" setzt dem Ganzen noch eine besondere Note auf, in dem die Thematik der Fahreflucht zum Dreh- und Angelpunkt von Ritas und Toms weiterem Leben einzieht. Die eher unaufgeregte Umsetzung ist ähnlich Still wie die Beziehung des Paares - immer trostloser, einsamer, ruhiger und in sich selbst verloren wirkend plätschert "Dann passiert das Leben" ein wenig vor sich hin, ohne jedoch langatmig oder gar langweilig zu werden. Gewiss mag man als Zuschauer die Protagonistin allzu gerne einmal schütteln, sie vehement zu einer Aktion oder zumindest Reaktion auffordern.... doch die Ahnung, wenn nicht gar das Wissen, dass das Gezeigte allzu authentischer Natur ist, bleibt. Wer durch die Besetzung mit Anke Engelke auf ein vorrangig amüsantes Filmspektakel hofft, wird eines besseren belehrt - "Dann passiert das Leben" geht unter die Haut und verstört nicht zuletzt in vielerlei Facetten, ohne auf eine hollywoodreife Gefühlsexplosion zu setzen.

ungeprüfte Kritik

Über den Fluss und in die Wälder

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ernest Hemingway.
Drama, Lovestory

Über den Fluss und in die Wälder

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ernest Hemingway.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
"Über den Fluss und in die Wälder" wurde erst mit deutlicher Verzögerung hierzulande veröffentlicht - es verging sogar so viel Zeit, dass mir bis zur Sichtung die besondere Note der Dreharbeiten entfallen war: Liev Schreiber, der hier den depressiven und todranken Cantwell spielt, erfuhr wärhend des Entstehungsprozesses des Filmes, dass sein eigener Vater den Kampf gegen seien Krankheit aufgab und Sterbehilfe ersuchte. Der Zuschauer, der dies im Hinterkopf hat, bildet sich zumindest ein, die Melancholie, die den Film und insbesondere den Protagonisten umgibt, noch ein wenig mehr zu fühlen, so dass die gesamte Stimmung noch etwas düsterer wird. Eine Düsterniss, die die Contessa zwischenzeitlich immer wieder zu vertreiben scheint, so dass "Über den Fluss und in in die Wälder" nicht einfach ein rätselhafter, düsterer Abschied ist, sondern ebenfalls helle, hoffnungsvolle Momente in sich trägt. Dass streng genommen in dem Gesamtwerk nicht allzu viel passiert, muss man als Zuschauer verkraften; ich selbst empfand den Film tatsächlich manchesmal als schwerfällig bishin langatmig. Viele Fragen bleiben offen, waren vermutlich nie beabsichtigt, geklärt zu werden - erneut ein Film somit, der den Zuschauer über den Abspann hinaus beschäftigt, bedauerlicherweise jedoch etwas darstellt, bei dem die letzte Raffinesse fehlt.

ungeprüfte Kritik

Ready or Not 2

Alles oder nichts
Horror, Thriller

Ready or Not 2

Alles oder nichts
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Im Kino leider mal wieder verpasst, habe ich mir kurzentschlossen direkt die DVD bestellt und wurde nicht enttäuscht. Nach einem etwas schwerfälligen Anfang vermochte "Ready or not 2" mich völlig in seinen Bann zu ziehen, wenngleich ich gestehen muss, dass mir diese ganze überirdisch-sektenartige Begründung etwas zu viel des Guten war. Pluspunkt sammelt auch hier die Besetzung (großartig: Elijah Wood als quasi-Testamentsvollstrecker), so dass "Ready or Not 2" auf lange Strecken unterhält wie auch (schwarzhumorig) amüsiert. Den Seitenhieb auf "Herr der Ringe" mag man sich einbilden, den ersten Teil des Filmes hingegen sollte man gesehen haben, um der Fortsetzung, die recht nahtlos anknüpft, folgen zu können. So viel Blut hier auch spritzt, so zurückhaltend ist "Ready or Not 2" überwiegend mit der Darstellung von Brutalität. Der Verzicht auf möglichst eklige Großaufnahmen kommt der Atsmosphäre zu Gute, die unterschiedlichen Charaktere, die sich in dem Gesamtwerk versammeln, tragen jeweils ihren Reiz inne - der Ausgang des Gesamtwerks lässt wie üblich Raum für eine Fortsetzung, die man sich jedoch nur sehr sehr bedingt wünschen dürfte. Für mich eine gelungene Ergänzung zum Vorgänger, die ich mir durchaus beizeiten erneut ansehen werde.

ungeprüfte Kritik

Therapie für Wikinger

Der letzte Wikinger
Komödie, Krimi

Therapie für Wikinger

Der letzte Wikinger
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Mads Mikkelsen in einer abermals neuen, ungewöhnlichen Rolle, die man ihm jedoch in jeder Sekunde des Films abnimmt. Die Themen Bankraub, Persönlichkeitsstörungen, Geschwisterzusammenhalt und Lebensträume in einen Film zu packen, der gleichzeitig spannend, traurig, ernsthaft, unterhaltsam, melodramatisch und dabei stets kurzweilig ist, ist gewiss nicht einfach - über den Großteil des Gesamtwerkes ist den Machern jedoch genau dies gelungen. Die gewählte Besetzung lässt hier über manche Schwächen, in denen das alles doch etwas zu konstruiert und ansatzweise albern wird, hinwegsehen - es fällt schwer "Therapie für Wikinger" zu beschreiben, ohne viel zu viel vorwegzunehmen oder gar nur die richtigen Worte zu finden. Tatsächlich hätte ich mir das Ganze vermutlich ohne Mads Mikkelsen nicht angeschaut und bin rückblickend betrachtet über die Sichtung froh, stellt das Gesamtwerk druch aus einen Film dar, der lange auf vielerlei Weise nachhallt.

ungeprüfte Kritik

Das Drama - Noch mal auf Anfang

Du bist herzlich eingeladen!
Drama, Lovestory

Das Drama - Noch mal auf Anfang

Du bist herzlich eingeladen!
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026
Dass Spiele wie "Wahrheit oder Pflicht", "Ich hab noch nie" oder ähnliche Varianten davon oftmals zu Streit statt Spaß führen, zeigt auch "Das Drama" auf perfide Weise, geht es hier bei einem bis dato entspannten Abendessen um die große Beichte einer Tat, die man noch nie jemanden gebeichtet hat. Dass, was Emma offenbart, hält ihr Verlobter Charlie zunächst für einen makaberen Scherz - doch je mehr Emma erzählt, desto weniger weiß Charlie, was er von ihr und der bevorstehenden Hochzeit noch halten soll. "Das Drama - nochmal auf Anfang" zog mich als Zuschauer von der ersten Szene an in seinen Bann, wenngleich Charlies Art, in allem zuerst einmal etwas lustiges zu sehen, hier und dort ein wenig anstrengend ist. Emma indes wirkt tiefgründiger, facettenreicher, emotionaler und auch verletzlicher - naturgemäß wird nicht jeder Zuschauer einer Meinung sein, wie er auf Emmas "Geständnis" selbst reagiert hätte. Die Entscheidung der Drehbuchautoren, den Film nicht allzu ernst, sondern auch witzig zu gestalten, steht sich meiner Meinung nach des öfteren im Weg, dreht das Ganze insbesondere im Finale viel zu sehr auf, um zu guter Letzt doch wieder ans Herz zu gehen. Schade, denn eigentlich habe ich hier einen sehr sehr guten Film vorgefunden, der jedoch durch die hineingepressten Albernheiten ein wenig zu viel von seinem Charme und der eben doch notwendigen Ernsthaftigkeit verlor.

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Roofman - Der Hochstapler

Basierend auf wahren Begebenheiten. Und falschen Entscheidungen.
Krimi, Drama

Roofman - Der Hochstapler

Basierend auf wahren Begebenheiten. Und falschen Entscheidungen.
Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 26.08.2026
Durchgängig spannender, dramaturgisch ausgefeilter und auch bisweilen ansatzweise romantischer Film.
Tatsächlich kann man als Zuschauer kaum glauben, dass sich die filmische Umsetzung stark an der Realität orientiert (bzgl. dem eigentlichen Rückzugsort in einer Zwischenwand drückt man gerne ein Auge zu). Die Spielzeit vergeht wie im Fluge, die Darsteller agieren allesamt überzeugend. Der Nebeneffekt, dass man mit dem eigentlich "Bösen" mitfiebert, macht nochmal einen ganz besonderen Charme des Gesamtwerks aus.

Mir persönlich hat "Roofman" besser gefallen als erwartet, so dass ich hier auch gerne eine Weiterempfehlung aussprechen kann.

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Atmen

Drama

Atmen

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Atmen" entpuppt sich als schwerfälliger Film; der Dialekt tut sein Übriges dazu. Dadurch, dass Roman überaus verschlossen ist und seine Arbeitgeber wie auch Kollegen ihm im Grunde alles zweimal sagen müssen, bis er reagiert, fällt es mir als Zuschauer schwer, nicht eher von ihm genervt zu sein statt irgendwie eine Sympathie aufbauen zu können. Leider gibt sich "Atmen" auch nicht besonders viel Mühe, den Zuschauer mit einer Hintergrundgeschichte abzuholen oder bspw auch nur zu erklären, warum Roman stets das Schwimmbecken für sich alleine hat und wo er diesen Luxus als Häftling überhaupt genießen kann. Die Konfrontation mit der Vergangenheit gestaltet sich als ebenfalls sehr nüchtern in die Story gepresst - bis zuletzt ist mir weder klar, was mir der Film nun eigentlich vermitteln sollte, noch ob ernsthaft vom Zuschauer erwartet wird, hinsichtlich einer Aussetzung der Strafe zur Bewährung die Daumen zu drücken.

ungeprüfte Kritik

The Assessment

Drama, Science-Fiction

The Assessment

Drama, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"The Assessment" kommt mit einem einzigen Ort des Geschehens aus, was die bedrückende Zukunft der Erde und deren nahezu vollends isolierter Bewohner der "neuen Welt" in besonderer Weise untermalt. Durch die Handlungsbeschreibung hatte ich mir den Film völlig anders vorgestellt - ein Aspekt, der in diesem Fall keienswegs negative Auswirkungen hat. Die Kammerspielhaftigkeit, die Kulisse sowie die Konzentration auf das Wesentliche sorgen für eine dichte wie auch düstere Atmosphäre. Die Gesetzgebung, sich für eine Schwangerschaft "bewerben" zu müssen fühlt sich ähnlich kalt an wie die Gutachterin Virginia, die sieben Tage gemeinsam mit dem Paar Mia und Aaryan verbringen muss, um zu ihrer Einschätzung gelangen zu können. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Beobachtung, Bewertung, Beeinflussung und Manipulation, deren Motive man bis zuletzt nur erahnen kann. "The Assessment" gewinnt viel durch die Besuchsszene, wird dem Zuschauer hier nochmals verdeutlicht, dass Gutachter wie Virginia üblich geworden sind und sich somit lediglich für den Filmgucker völlig befremdlich anfühlen. Stete kleine Hinweise auf eine drohende Zuspitzung unterschiedlicher Natur impfen dem Gesamtwerk weitere Spannung ein - manches holt die Protagonisten wieder ein, anderes verraucht buchstäblich. Weiterer Pluspunkt für die Offenbarungen, die die Macher nachlegten, als man eigentlich schon mit dem Abspann gerechnet hat. "The Assessment" hat mich persönlich vollumfassend überzeugt; agiert dieser berührend, dramaturgisch, spannend, bedrückend wie auch bedrohlich - und leider längst nicht mehr so utopisch, wie der moderne Mensch der alten Welt es sich einzureden versucht.

Ein Werk, welches noch Tage nach der Sichtung nachhallt.

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Wenn der Herbst naht

Ein goldener Herbst im Burgund. Ein fatales Versehen. Oder war es kein Versehen?
Drama

Wenn der Herbst naht

Ein goldener Herbst im Burgund. Ein fatales Versehen. Oder war es kein Versehen?
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Wenn der Herbst naht" empfand ich gerade durch die ruhige Erzählweise als einen völlig fesselndern Film, der nach und nach seine innewohnenden Geheimnisse offenlegt.

Dadurch, dass längst nicht alle Fragen beantwortet werden, bleibt das Gesehene noch lange im Gedächtnis und liefert durchaus Diskussionsbedarf wie auch die Möglichkeit unterschiedlicher Interpretationen. "Wenn der Herbst naht" ist gewiss kein Beitrag, den das breite Publikum, welches auf ationreiche Spektakel und pure Unterhaltung ohne Mitdenk-Zwang aus ist, bejuben wird.

Jene Front jedoch, die eher stille Werke voller kleiner großer Geheimnisse nebst Anschudligungen, in denen man sich in vielerlei Hinsicht zu verliehren droht zu nehmen weiß, nimmt Teil an einem irgendwie außergewöhnlichen Drama, welches selbst die härtesten Konfrontationen leise verpackt und umso inniger wirken lässt.

ungeprüfte Kritik

Chuck

Der wahre Rocky
Drama

Chuck

Der wahre Rocky
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
Zugegeben - "Chuck" habe ich beinahe ausschließlich aufgrund meiner fanatischen Bewunderung für Liev Schreiber angesehen, befand die mir völlig unbekannte HIntergrundgeschichte hinsichtlich der "Rocky" Filme jedoch auch in sich interessant. Die Umsetzung hätte hier und dort ein wenig mehr Feinschliff, nicht zuletzt ein wenig mehr Präsenz von Chucks Partnerin vertragen; geht das Gesamtwerk jedoch durchaus unter die Haut und vermag abschließend mit einer Aufnahme des echten Chuck Wepner nebst eingeblendeten Texten für eine gewisse melancholische Nachwirkung zu sorgen.

"Chuck" agiert ohne erhobenen Zeigefinger, zeigt einzelne Misstände wie auch vergessene Umstände auf und schafft es dennoch, dabei unterhaltsam und bisweilen locker-leicht zu agieren.

Für mich einer der überraschendsten Filme, die mir bis zur tatsächlichen Sichtung völlig unbekannt waren.

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Immer wieder Dienstag

Ein Erlebnis für alle Sinne - großes Kino aus Schweden.
Komödie, Lovestory

Immer wieder Dienstag

Ein Erlebnis für alle Sinne - großes Kino aus Schweden.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Immer wieder Dienstag" hält sicherlich keine großen Überraschungen hinsichtlich Inhalt, Entwicklung und nahezu ultimativen Happy-End parat, unterhält jedoch erstaunlich gut und läasst sich wunderbar in nahezu jeder Stimmungsausgangslage anschauen.

Mag sein, dass das Zielpublikum überwiegend weiblicher Natur ist, die story irgendwie schon x-mal da war und viel zu viel konstruiert wirkt - dennoch (oder gerade dadurch?) fühlt sich "Immer wieder Dienstag" wie ein notwendiger Wohfühlfilm an, den ich nicht zuletzt Dank der überzeugenden darstellerischen Leistungen und dem Wechselbad der Emotionen gerne gesehen habe.

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Shakma

Der Killer-Pavian - Von Natur aus aggressiv!
18+ Spielfilm, Horror

Shakma

Der Killer-Pavian - Von Natur aus aggressiv!
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Shakma" ist einer der Tierhorrorbeiträge, die durchaus älter wirken, als sie sind - von der Umsetzung und dem überhektischen Schauspiel her hätte man auch auf ein Werk der 80er Jahre tippen können.

Wirklich bahnbrechend spannend wird "Shakma" nur in wenigen Szenen, liegt dies allerdings auch daran, dass man eben jene story so oder so ähnlich zwischenzeitlich bereits etliche Male hat sehen können.

Die Spielzeit von 100Minuten fühlt sich tatächlich länger an; geschieht hier viel zu lang gewissermaßen immer wieder das selbe, während ich mich überdies des Eindrucks nicht erwehren kann, dass auch manche Aufnahmen doppelt in den Film geschnitten wurden. Der Ausgang des Films überrascht leider ebenso wenig, wie den einzelnen Figuren Tiefe eingeimpft wurde - zum einmaligen Ansehen für Genrefans reicht "Shakma" durchaus aus; ein fester Bestandteil in meiner Sammlung wird er allerdings nicht werden.

ungeprüfte Kritik

Bernadette will töten

Thriller, 18+ Spielfilm

Bernadette will töten

Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
Dass eher niedrige Budget ist "Bernadette will töten" gewiss anzusehen, dessen ungeachtet empfand ich den Film durchaus als gelungen und zugkräftig.

Naturgemäß muss der Zuschauer ein Faible für diese nicht ganz ernstgemeinten, schwarzhumorig angehauchten und etwas überzogenen Filme haben, versteht "Bernadette will töten" zweifellos zu unterhalten und wie nebenbei ein wenig (bis viel) Gesellschaftskritik zu äußern.

Die Wendungen sind nicht unbedingt vorhersehbar, der Splatter-Aspekt nicht zu überbordernd und die Story gewissermaßen glaubwürdig und glaubhaftig - mir persönlich hat das Werk zur einmaligen Sichtung durchaus gefallen.

ungeprüfte Kritik

Good Luck, Have Fun, Don't Die

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Good Luck, Have Fun, Don't Die" hält meiner Meinung nach, was der Trailer verspricht - ein wenig (bis viel) absurd, temporeich, schwarzhumorig, spannend und actionreich hat mich das Gesamtwerk von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen. Den eigenwilligen bishin schwarzen Humor muss man mögen, überdies sollte auf der Hand liegen, dass man nicht nach jedem kleinen Logikloch akribisch suchen muss ."Good Luck, Have Fun, Don't Die" bietet eine eigenwillige Story an, die somit zwangsläufig die ein oder andere Überraschung bereit hält und lediglich in Maßen vorhersehbar sein darf.

Die Besetzung überzeugt, die Dialoge sind gelungen, das Ende auf eigene Art perfide - mir hat das Ganze tatsächlich besser gefallen, als ich eingangs erwartet hätte.

ungeprüfte Kritik

Zitronenherzen

Deutscher Film, Fantasy, Komödie, TV-Film

Zitronenherzen

Deutscher Film, Fantasy, Komödie, TV-Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Zitronenherzen" hätte ein nostalgisch angehauchter, wunderbarer Wohlfühlkitschfilm mit ein wenig Tiefgang werden können, der ei im Idealfall ein wenig auf die Tränendrüse drückt. Leider wirkt das Gesamtwerk hingegen deutlich überzogen, bisweilen peinlich und derartig konstruiert, dass sich der Zuschauer selbst unfreiwillig in die Geschichte hineingezogen fühlt. Die Konfliktsituation zwischen Mutter und Tochter hatte durchaus Potential, wartet man von Anfang an auf die große Offenbarung, was die Famiile derart entzweit hat und ersehnt sich ein ähnliches Unterhaltungsprogramm wie Publikationen a la "Big", "Freaky Friday" oder gar "Zurück in die Zukunft" es zu erschaffen vermochten.

"Zitronenherzen" hingegen wirkt einfach nur platt, teilweise schlecht geschauspielert (Stichwort overacting) und banal.

ungeprüfte Kritik

Pillion

Drama

Pillion

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Pillion" mitunter als "Komödie" zu bezeichnen trifft mitnichten; wenngleich es durchaus Szenen gibt, die freiwillig oder unfreiwillig komisch anmuten. Collins erste sexuelle Begegnung mit Ray wirkt sich auf den Zuschauer irritierend, verstörend oder gar fremdschämlastig an - nach der ersten filmischen Viertelstunde bekommt "Pillion" jedoch die Kurve und sorgt für ein durchaus spannendes Szenario. Die dringend notwendige Tiefe erählt das Gesamtwerk durch den Umstand, dass Collin noch bei seinen Eltern wohnt und seine Mutter sterbenskrank ist. Die Szenen, in denen alle vier gemeinsam zu sehen sind, sind im Grunde die besten, die "Pillion" zu bieten hat, gehen diese unter die Haut und bieten den Tiefgang, der sich im übrigen Werk nahezu vermissen lässt. Leider nimmt man Collin seine Rolle nur bedingt ab; vermisst überdies ein paar mehr Informationen, was Ray eigentlich tatsächlich im Alltag macht, außer Colin zu seinem Besitz zu erklären. Zwar ist die Faszination und Neugierde, die Collin verspürt, ist durchaus nachvollziehbar dargeboten, während man hinsichtlich Ray gewisse Ahnungen hegen darf - doch alles in allem reicht dies nicht aus, um ein vollkommen rundes Werk zu schaffen. "Pillion" fehlt irgendwo der letzte Feinschliff; wenn nicht gar etwas mehr Dialog, im Idealfall zwischen Collin und beliebigen Dritten, um seine Liebe zu Ray besser (er)fassen zu können. "Pillion" mag interessant sein; erotisch oder gar lustig ist hier jedoch nur äußerst bedingt etwas.

ungeprüfte Kritik

The Bride!

Frankensteins Braut - Es lebe die Braut.
Horror, Fantasy

The Bride!

Frankensteins Braut - Es lebe die Braut.
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
Leider wurden meine Erwartungen anhand des Trailers nicht mal ansatzweise erfüllt - "The Bride!" wirkt wie ein Paradebeispiel eines Werkes, bei dem sich die Verantwortlichen nicht entscheiden konnten, in welche Richtung das Genre tendieren soll. Spontane Tanzeinlagen haben schon bei "Joker: Folie à Deux" nicht funktioniert, die verbalen Entgleisungen der Braut wirken anfangs noch unterhaltsam in ihrer Überzeugenheit, tendieren jedoch über kurz oder lang Richtung Fremdschämerei. Absonderliche Traumsequenzen, abgestumpft wirkende Dramatik und irgendwo der Versuch, romantisch-witzig zu sein... all das sorgte bei mir für wenig Spannung. Im Grunde habe ich mir den Film lediglich aus profaner Neugierde zu Ende angeschaut, würde diesen jedoch niemanden, den ich kenne, weiterempfehlen.

ungeprüfte Kritik

Das Geheimnis des Einhorns

Fantasy, Abenteuer, Kids

Das Geheimnis des Einhorns

Fantasy, Abenteuer, Kids
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 04.04.2026
Leider doch sehr seicht, klischeehaft und naiv - "Barbie und Elfinchen" rührt da Zuschauer jeder Altersklasse mit einer recht ähnlichen Geschichte mehr an, ist zugleich ernsthafter und dramaturgisch ausgefeilter. "Das Geheimnis des Einhorns" versucht mit der dramatischen Hintergrundgeschichte der plötzlichen Vollwaise Violet Gefühle zu erschaffen, die es jedoch nicht vermögen, auf den Zuschauer transportiert zu werden. Viel zu plump wird die nicht-sprechende in die ihr nahezu unbekannte Rest-familie geworfen, viel zu wenig Gepäck dabei, viel zu wenig Information über das neue drumherum, die Zukunft und das, was nun eigentlich passiert ist. Die Idee, Violet als Heldin des Filmes auftreten zu lassen, liegt zwar auf der Hand, geht in Richtung Nachvollziehbarkeit genauso wenig auf wie die Idee, durch eine kleine Sammelaktion einem Bauunternehmer den Wald abkaufen zu wollen. Mag sein, dass wirklich junge Zuschauer das Ganze bei weitem nicht so eng sehen - ich selbst konnte dem Gesamtwerk jedoch erstaunlich trotz des Umstandes, dass ich bei manchen Barbie-Filmen regelrecht mitgehe, wenig abgewinnen.

ungeprüfte Kritik