Das große Spiel
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von
Filmfan "emale" am 08.11.2018Hatte mich etwas von dem Umstand "Oh, ein Sci-Fi-Streifen mit Harrison Ford" mitreißen lassen und musste dann feststellen, dass es sich um eine Jugendroman- (oder eher "Kinderroman"?) Verfilmung handelt. Wie gut diese Umsetzung gelungen ist, kann ich nicht beurteilen, da ich das Buch nicht gelesen habe.
Als "Außenstehender" war die Story für mich allerdings arg befremdlich: Um eine überlegene außerirdische Armee besiegen zu können, benötigt es keine Riege an erfahrenen Strategen, sondern ein Kind (wobei ich überrascht war, dass der Hauptdarsteller zu dem Zeitpunkt 16 war...ich hätte ihn auf 10 oder 12 geschätzt), welches in (gefühlt) einem Monat die Akademie durchläuft. Eingebung ist alles! Die Rechnung geht auf: In einer 5-Minuten-Sequenz wird dann mit wenigen Befehlen eine Armee geschlagen, die vorher als übermächtiger Gegner erschien.
Okay, das ist nun alles der Romanvorlage geschuldet - man kann die Story gut oder schlecht finden, die kleine Überraschung gegen Ende kann man kommen sehen und hatte mich selbst nun nicht vom Hocker gehauen.
Der Film an sich ist unterhaltsam, kurzweilig und solide gemacht. Wenn man sich auf die Story einlässt, steht einem netten Filmeabend nichts im Wege.
ungeprüfte Kritik