Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "MissDaisy" aus

263 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Midnight in Paris
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 06.02.2012
    Paris ... wie es einmal war

    Wow .. was für ein Film, bin positivst überrascht !

    In "Midnight in Paris" spielt Owen Wilson außergewöhnlich überzeugend einen Drehbuchautor aus Hollywood, der mit seiner Verlobten und deren Eltern eine Reise nach Paris unternimmt.
    Während seine Verlobte (schön & zickig: Rachel McAdams) in Paris mit befreundeten amerikanischen Touristen und Eltern von Besichtigungstouren zum nächsten Dinner hetzt, streift der Autor lieber alleine durch die Straßen von Paris
    ... plötzlich passiert etwas Magisches: eine alte Limousine fährt vor und nimmt ihn mit zu einer Party, wie sie in den Goldenen Zwanzigern stattgefunden haben mag.
    Diese Epoche ist seine Lieblingsepoche, vor allem was das künstlerische Schaffen betrifft.
    So trifft er auf dieser Party ALLE seine großen Vorbilder, als da wären u.a.: Fitzgerald mit seiner Ehefrau Zelda, Hemingway, Gertrude Stein, die Maler Picasso, Matisse und Dali, den Filmregisseur Bunuel und den Fotograf Man Ray, außerdem die verhinderte Kostümdesignerin und ehemalige Modigliani- und jetzige Picasso-Muse Adrianna (die wunderbare Marion Cotillard).
    In dieser intellektuellen & emotional ansprechenden Umgebung findet er außerdem geistige Anregung und Unterstützung beim Verfassen seines ersten Romans sowie Hilfe beim Lösen privater Konflikte aus seinem realen Leben.

    "Midnight in Paris" wird all Jenen gefallen die geschichtlich-romantische Filme zu würdigen wissen oder vielleicht auch ein Interesse für die Ikonen der 1920er Jahre aufbringen können.
    Hier schafft es Allen, einen gewissen Witz zu erschaffen, der auf die Unterschiede der Zeitepochen 1920 - 2010 anspielt.
    So gibt es eine Szene im Film, in der Hemingway, zeitlebens selbst passionierter Großwildjäger, den Hollywood-Drehbuchautor fragt: "Waren sie schon mal jagen?" und dieser spontan antwortet: "Nur nach Schnäppchen!" ;-)

    Adrien Brody brilliert in der Rolle des extravaganten spanischen Surrealismus-Künstler Salvador Dali, der zum damaligen Zeitpunkt immer nur an ein Rhinozeros dachte - warum auch immer.

    Fazit: "Midnight in Paris" ist ein kleines Filmjuwel geworden, das einen für eineinhalb Stunden verzaubern kann, vorausgesetzt man hat keine Angst vor fantastischen Geschichten.
  • Freunde mit gewissen Vorzügen
    Lovestory, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 06.02.2012
    Gewisse Vorzüge sind nicht ALLES .. leider !

    Eigentlich stimmen hier die Zutaten:
    Eine coole Stadt (New York), zwei attraktive und jung-dynamische Sympathieträger (Justin Timberlake und Mila Kunis), die scheinbar mühelos und quasi nebenher einem hippen Beruf nachgehen (Art-Director bzw. Headhunterin)
    & viiiiel Zeit haben, in ihren schicken Behausungen über den Sinn des Lebens nachzudenken.

    Dennoch zaubern die Autoren dieses Filmchens ein wirklich schwerst angestaubtes Kaninchen aus dem Hut - Justin & Mila entschließen sich nämlich miteinander unverbindlichen, dafür triebabbauenden Sex zu haben - in aller Freundschaft natürlich, doch ohne Liebesgesäusel.

    Diese nachvollziehbare Logik gab es schon in vielen anderen Filmen und wird durch die zigste Wiederholung auch nicht origineller.
    Dabei werfen sich die beiden Protagonisten die Bälle in teilweise durchaus erfrischenden Dialogen hin und her, hier ist schon eine gewisse Spielfreude spürbar, die Chemie stimmt offensichtlich zwischen den Akteuren.

    Wenn es dann allerdings wirklich zur Sache geht, wirkt dieses Werk genauso bieder wie jede andere Mainstream-Komödie amerikanischer Machart.

    Die Sexszenen sind ungemein verklemmt, Geschlechtsverkehr findet in amerikanischen Schlafzimmern anscheinend ausschließlich unter Seidenbettwäsche statt.
    Irgendwie hat man das Gefühl, zwei reizenden Tierchen beim Freizeitsport zuzuschauen, und das wirkt einfach nicht sexy...
    außer wenn "SEXY-BACK" Justin sein süüüüsses Hinterteilchen durchs Bild schwenkt .. dafür gibt's allein schon EINEN PUNKT !!! ;-)

    Eine Hippie-Mutter und der schwule Kollege dürfen als Nebenfiguren natürlich auch nicht fehlen, dank zweier hervorragender Schauspieler (Patricia Clarkson, Woody Harrelson) wirken diese dennoch als Bereicherung.

    Fazit: Eine Erotik-Komödie ohne echte Erotik !
  • Der Hades-Faktor
    Eliminiere es, bevor es dich tötet!
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 31.01.2012
    Actionreiche Story, aber viiiiel zu lang !
    Der Hades-Faktor handelt von einem manipulierten und mutierten Ebola-Virus, der sich in den USA ausbreitet.
    Genutzt wird dieser Virus von Terroristen, die damit die USA angreifen wollen. Es beginnt eine Jagd und eine Suche nach dem Gegenmittel.
    Im Hintergrund laufen Intrigen und Machtspiele zwischen der Regierung, der CIA und einer strenggeheimen Organisation, Covert One.
    Natürlich finden die Intrigen auch innerhalb der jeweligen Organisationen statt.
    Der Film ist wie die meisten Katastrophenfilme zum Teil ziemlich hart, bedingt durch die Szenen, in denen Menschen an dem Virus sterben.
    Allerdings ist die Geschichte dahinter gut nachvollziehbar. Als Zuschauer neigt man zu spontanen Vermutungen, die garantiert nicht immer richtig sind.

    Die Hauptdarsteller sexy Steven Dorff & Mira Sorvino rennen um die Wette mit der Zeit, verstoßen gegen alle Regeln und sitzen zwischen allen Stühlen als geheimste Geheimagenten der Welt.

    Aller hektischen Schnittmontagen zum Trotz, ist dieser plot doch recht breit geraten !

    Weiterer grosser Minuspunkt ist die Länge des Films.
    Die Story hätte auch sehr gut in max. 120 Minuten gepasst, anstatt in 170 Minuten ... das zieht sich dann leider !
  • Taxi zum Klo
    Lovestory, Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.01.2012
    Willkommen in der schwulen Welt

    Der KLASSIKER von 1980

    Bei seinem Versuch, den Mitmenschen einen Einblick in sein Leben zu geben, führt uns Frank in manchen Abgrund schwulen Lebens.
    Abgesehen davon, dass man all das heute safer macht oder zumindest machen sollte, zeigt der Film einen treffenden Abriss des Lebens eines schwulen Mannes in Deutschland.
    Fast möchte man sagen: Boys just wanna have fun.
    Wäre da nicht der frühe Tod des Hauptdarstellers im realen Leben ;-(

    Ein warhaft sehenswerter Film, der unbedarften Heteros nur in Begleitung eines schwulen Freundes gezeigt werden sollte.

    Fazit: Spaßig, provokativ, sexy und mit Berliner Bildern spannend anzusehen !
  • Coming Out
    Letztlich musst du deinem Herzen folgen.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.01.2012
    Großartiges Werk !

    Kann diesen Film sehr empfehlen.
    Wunderbar gemacht.
    Die Gefühle von Philipp
    (dargestellt vom wunderbaren Matthias Freihof; die ideale & geniale Besetzung!)
    sind sehr feinfühlig wiedergegeben, wie ich finde, seine Probleme und sein Ringen um seine Identität in einer nicht freundlich gesinnten Umwelt exakt nachvollziehbar.
    Habe selbst so etwas erfahren & finde mich in dieser Personendarstellung auch gut wieder.

    Das movie spiegelt die Dramatik einer "Minderheit" und deren Probleme meines Erachtens äußerts gut wieder.
    Außerdem erhält man interessante Eindrücke in das Leben der damals noch existierenden DDR, das macht es zusätzlich noch interessanter.

    Fazit: Dieser Film ist genauso Kult, wie "Taxi zum Klo".
  • Spiel mit mir
    Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.01.2012
    Für einen verregneten Wochenend-Nachmittag ?!

    Eigentlich ideale Voraussetzungen für diesen Musical Film mit Doris D.
    Dann spielt alles auch noch in einem Zirkus. Was sollte da schief gehen ?

    Leider ist der Film dann ziemlich langweilig und am Ende wünscht man sich fast, daß der Zirkus untergeht.

    Trotz erstklassiger Besetzung vor und hinter der Kamera besitzt dieser "Nachzügler" der Serie klassischer Musical-Produktionen bei MGM weder deren Charme noch deren künstlerische Ausgelassenheit.

    Die Regie von Altmeister Charles Walters wirkt müde, das von dem berühmten Busby Berkley inszenierte "Manegen-Finale" mechanisch und stellenweise geradezu erschreckend geschmacklos.

    Allein die Musikarrangements der Studio-Routiniers Conrad Salinger und Leo Arnaud wecken wehmütige Erinnerungen an glanzvolleren Film_Musical-Tage.

    Bei der Umsetzung des Films auf DVD überzeugt vor allem der auf 5.1 gemischte Orginal-Ton, der die ausgezeichnete Musik &Doris samtweiche Stimme voll zur Geltung bringt.

    Als absoluter Doris Day Fan, musste ich einfach auch diesem Film sehen.

    Fazit : Der bester Film ist dieser nicht gerade, aber mir hatte er trotzdem leidlich gefallen.
  • Tyrannische Liebe
    Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.01.2012
    Tyrannische Liebe ...

    endlich ein deutscher Titel,
    ORIGINAL : Love Me, or Leave Me
    der den Inhalt des Films treffend beschreibt.

    Leider zählt dieser Film zu den unbekannteren movies mit Doris D.
    hier in Deutschland.
    Zu Unrecht !

    Erzählt wird die Lebensgeschichte der Sängerin und Schauspielerin Ruth Etting.

    Doris Day liefert, neben ihren Top-Komödienklassikern und dem Hitchcock-Film, ihre meines Erachtens beste schauspielerische Leistung ab.

    Nie hat sie vorher & danach intensiver eine Rolle spielen dürfen.

    Eine karrieresüchtige Frau, die an ihrer Ehe fast zerbricht.

    Dem Alkohol verfallen, ist sie den Wutausbrüchen und Attacken ihres Mannes ausgesetzt.

    James Cagney spielt nicht minder beeindruckend den Ehemann,
    der nur die Karriere seiner Frau im Kopf hat, den Ruhm genießen jedoch beide.

    Doch Ruth E. ist zu fast jedem Opfer bereit.
    Einzig die Begegnung mit ihrem Pianisten Johnny
    (gespielt vom noch ganz jungen Cameron Mitchell , später sehr bekannt geworden durch die Western-TV-Serie High Chaparral )
    gibt ihr Hoffnung und hält ihr den Spiegel vor.

    Fazit :
    Ein absolut sehenswerter Film, auch wegen der hervorragenden Gesangsnummern, aber vor allem wegen des intensiven Spiels beider Hauptdarsteller.
  • Mambo Italiano
    Hier geht's nicht um Demokratie... Hier geht's um die Familie!
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.01.2012
    Liebenswerte Komödie

    Dieses movie ist gut gelungene Unterhaltung pur.

    Kurz zum Inhalt:
    Der sympathische Luke Kirby spielt Angelo, 27 Jahre alt, er hat es endlich geschafft, sich aus der unmittelbaren Sphäre seiner Eltern, die im italienischen Viertel von Montréal (Kanada) genauso kulturverwurzelt leben wie in ihrer alten Heimat, zu lösen.
    Ginge es nach dem Willen der Eltern, würde aus Angelo ein angesehener Jurist werden, er würde eine hübsche Italienerin heiraten und mit ihr eine Familie gründen.
    Angelos Träume sehen allerdings anders aus: Er ist schwul, seit Kindertagen in seinen damals besten Freund Nino (smart = Peter Miller) verliebt, träumt von einer Karriere als Drehbuchautor und hält sich mit einem Job als Reiseverkehrskaufmann über Wasser. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die schwule Version von "My big fat Greec Wedding" .. ist aber mit sooo viel Herzblut gemacht , das man(n) darüber hinweg sieht!

    Natürlich wird mit Klischees gespielt und teilweise so herrlich auf die Spitze getrieben, dass die Irrwege menschlichen Verhaltens wunderbar durch den Kakao gezogen werden.
    Der eigentliche Witz liegt wohl darin, dass bestimmt zahlreiche Menschen genau das od. ähnliches selbst durchlebt haben.

    Die Schlusspointe ist brillant und kommt der Top-Schlusspointen in "Manche mögens heiß" gefährlich nah ...

    Vordergründig handelt es sich um eine aufgedrehte Geschichte mit hohem Tempo, massenhaft emotionalen Momenten und dem ganz normalen Irrsinn
    - im Nachhinein hinterlässt sie uns den Blick in den Spiegel der Gesellschaft ...
    wie gehen wir z.B. um mit Immigration, Homosexualität, dem Streben ins Bild zu passen, Süchten, Abhängigkeiten usw.. ???

    Fazit :
    Ein Film zum Glätten der Seele - einfach schön!
  • The Sound of Music
    Meine Lieder, meine Träume
    Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.01.2012
    Ich liebe diesen Film !

    Das Ganze ist die auf Tatsachen beruhende verfilmte Geschichte der österreichischen Familie Trapp, die 1938 aus ihrem von Nazis besetzten Heimatland fliehen musste !

    Die lebenslustige und musikbegeisterte Novizin Maria ( perfekt besetzt mit Julie Andrews ... schon als Kindermädchen Mary Poppins unvergessen) verlässt das Kloster, in dem sie aufgewachsen ist, um als Kindermädchen bei dem verwitweten Kapitän Trapp zu arbeiten. Maria bringt dessen sieben Kindern ihre Liebe zur Musik und zur Natur näher und gewinnt schließlich auch das Herz des Vaters. Nach einigen Turbulenzen und Missverständnissen heiraten die beiden, bis die Nazis das junge Glück beinahe zerstören.

    Mit atemberaubenden Bildern, einer Kamera die in die österreichische Landschaft verliebt zu sein scheint, ist hier jede Einstellung ein cinematographisches Meisterwerk, ergänzt durch die wohl großartigsten Songs in der Geschichte des Musicals, vom Titelsong über "My Favourite Things" bis zu "Climb Every Mountain" wird man schier überwältigt von der Schönheit der Musik.
    Die Schauspieler, verbreiten einen solchen Charme, eine solch geballte Lebensfreude, dass man ihnen für immer zusehen und zuhören möchte.

    Fazit : Mein Alltime-favourite !
  • The Roommate
    Mord kann eine Freundschaft wirklich ruinieren.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 24.01.2012
    Schließe mich voll der Kritik von billy 44 an !
    Diese Art von Story kennen wir als Zuschauer bereits hinlänglich, somit wurde auch nichts neu erfunden.

    Der Plot an sich setzt wohl überwiegend auf ruhige Spannung & zeigt "ich find es gut so" nur wenige Schockfrequenzen.
    Für hardcore-fans des Genre Thriller/Horror ist "The Roommate"dadurch sicherlich etwas langweilig, es handelt sich eher um einen zu glatten Soft-Horror-Thriller.
    Von den Darstellern her fand ich sexy Cam Gigandet als Sara's Freund Stephen am überzeugendsten ..
    Sympathisch & auch glaubwürdig agiert die wirklich toll aussehende Minka Kelly !
    Leighton Meester als Rebecca, die Hauptdarstellerin, gibt sicherlich ALLES, kommt aber meines Erachtens teilweise etwas zu Geisterbahn-mäßig rüber !
    Fazit: 3 Sterne für einen soliden unterhaltsamen Fließband-Thriller !
  • Looking for Langston
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 18.01.2012
    Ein seeeehr poetischer Kurzfilm

    angelehnt an die Biographie des afroamerikanischen Dichters Langston Hughes.
    Schwarze schwule Sexualität im Harlem der 20er Jahren.
    Zwischen Musik, Bällen, Drogen und Sex wird nach dem Objekt der Begierde gesucht.
    Zu sehen ist ein starker, visueller u. erotischer Plot über eine narzisstische Subkultur junger schöner schwarzer Männer zur damaligen Zeit.
    Der Regisseur Isaac Julien schafft eine gute Balance zwischen Bildern und Gedichten, Spielszenen und Archivaufnahmen, die vom Rhythmus des Blues unterlegt ist !
    Meines Erachtens wurde selten das, was Harlem in den Zwanziger bis Vierzigerjahren gewesen zu sein schien, so lebendig und sinnlich vermittelt.
    LOOKING FOR LANGSTON zeigt uns auch das Lebensgefühl dieses Ortes, seine Musik, seine Kunstszene und Fragmente schwuler Partys aus dem New York der späten 80er.
    Über Allem liegt aber auch ein starker Hauch Melancholie !
    Fazit : Ein tolles Gesamtkunstwerk !
  • Die Affäre
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 16.01.2012
    Kann mich der Kritik meines Vorschreibers "howardh" nur anschließen ..

    Kristin Scott Thomas' Spiel ist ungeheuer intensiv!
    Ebenso wie das von Sergi López als Ivan .. dazu von beiden Darstellern sehr sehr mutig .. ihr voller Körpereinsatz !

    Ich hätte nicht gedacht, dass das bekannte Motiv, eine wohlsituierte, verheiratete Frau, die sich in eine Affäre stürzt & damit die Konventionen zu Gunsten ihrer individuellen Erfüllung verwirft, noch mal so frisch und einfühlsam interpretiert wird? Der schöne und emotionale Soundtrack unterstreicht ein Filmerlebnis, dass man so schnell nicht vergessen wird. Diese GEschichte wirft Fragen auf, denen sich wohl jeder mal stellen muss, der auf der Suche ist, nach einem glücklichen und erfüllten, aufrichtigen Leben!

    Fazit : Ein Film der auch mal die andere, dunkle Seite der Liebe zeigt & das auf erschreckend reale Weise, wie ich finde.