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Kritiken von "6697mn" aus

143 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • These Foolish Things
    Verrückt vor Liebe
    Lovestory, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 20.12.2012
    Inhaltslose Kostümklamotte mit völlig voraussehbarem Plot, das vielleicht für zehn Minuten gut gewesen wäre. Der Rest ist Ausschmückung mit Oldtimer-Autos, Kostümen, Make-up, quälend langen Einstellungen, die Gesichter und sich darin angebliche widerspiegelnde Gefühlskonflikte zeigen. Stellenweise etwas Dialogwitz (der Butler!). Gähn!
  • Blendende Weihnachten
    ... mein Nachbar ist nicht der Hellste
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 17.12.2012
    Ärgerlicher, völlig überzogener Weihnachtsklamauk ohne Dialogwitz, der stellenweise eher peinlich als lustig ist. Am Ende winkt typisch amerikanisch Friede, Freude, Eierkuchen. Reine Zeitverschwendung.
  • Der Glaube an den Weihnachtsmann
    Glaube, Vergebung und die Erfüllung aller Wünsche
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 17.12.2012
    Nicht ein wirklicher Weihnachtsfilm - zwar ein paar aufgesetzte Weihnachtsattribute, aber die Handlung könnte ganzjährig spielen. Aufs Korn genommen werden Profitgier, religiöser Eifer, Generationskonflikte und Teenagergefühlskrisen, aber die Handlung kommt nicht wirklich in Fahrt. Es gibt zuviele langweilige Dialoge, die Entwicklung der Charaktere bleibt oberflächlich, zuviele überflüssige, schlecht entwickelte Nebendarsteller (die Schulzicken, der Priester) lenken vom Thema ab. Heraus kommt ein unbefriedigender Problemfilm, der grob zusammengeschustert wirkt.
  • Happy, Happy
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 22.11.2012
    Was auf dem Cover fälschlich als lockere Komödie deklariert wird, ist eigentlich eine bitterernste Auseinandersetzung um zwei Beziehungen in der Krise mit traurigen, verzweifelten und einsamen Charakteren, die sich irgendwie mit Lebenslügen, unpassenden Partnern und Ängsten durchs Leben quälen. Sicher gibt es ab und an einen Hoffnungsschimmer und das Ende ist auch nicht ganz negativ (ohne zuviel verraten zu wollen), aber im und über den Film gibt es wenig zu lachen, man schwankt eher zwischen Mitleid (besonders mit den Kindern), Unverständnis und Abgestoßensein von dem, was sich Menschen hier antun. Die Charaktere können ihre inneren Widersprüche nicht lösen und das Ende bleibt unbefriedigend - wie das Leben halt. Kein schlechter Film aber beileibe nicht, was das Cover verspricht und wer hier eine Hollywood-ähnliche, romantische Komödie erwartet, liegt gänzlich falsch.
  • Lore
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 07.11.2012
    Die geringe Gesamtbewertung ist mir völlig unverständlich. "Lore" ist ein spannender, vielschichtiger Film, der da ansetzt, wo die meisten Filme über die Nazizeit aufhören: Gezeigt wird der Zusammenbruch und die Folgen für Nazifunktionäre bez. deren Kinder, die sich allein auf eine Odyssee quer durchs neubesetzte Deutschland begeben müssen, um ihre Großmutter zu finden. Für die 15jährige Lore, die die Mutterrolle übernehmen muß, bricht ihre Jungmädelwelt zusammen - in der Folge lernt sie, dass nichts so ist, wie es scheint, dass Erwachsene lügen und weiterlügen, dass Menschen nicht eindimensional sind und vielerlei Motive haben können, dass vorgefasste Urteile nur behindern und dass sie sich sowohl im Bezug auf Menschen als auch Geschehnisse letztendlich nur auf ihr eigenes Urteil verlassen kann. Eben dies muß jeder Jugendliche zu jeder Zeit lernen - der Abschied von der Kindheit. Lores äußere Umstände beschleunigen und komplizieren diesen Prozeß, veranschaulichen ihn aber auch auf eindrucksvolle Weise. So vermittelt der Film nicht nur Wissen über die Zeit unmittelbar nach dem Krieg, sondern ist vom Thema her völlig aktuell. Lores gleichzeitiges sexuelles Erwachen gibt dem Film noch eine weitere, tiefer gehende Dimension. Eva-Maria Hagen als Protagonistin ist Glücksgriff - selten spiegelt die Mimik einer Schauspielerin die inneren Kämpfe der Rolle so gut wider. Meine beiden Töchter (12, 16) waren begeistert und der Film sorgte im Nachhinein immer noch für viele Diskussionen.
  • Leb wohl, meine Königin!
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 02.11.2012
    Völlig flache Historien- und Kostümklamotte, die eigentlich weder etwas über ihre Charaktere zu sagen hat noch Erhellendes über die ersten Tage der französischen Revolution preisgibt. Die Geschichte dümpelt in wenig aussagekräftigen und z. T. schlecht geschauspielerten Dialogen vor sich hin, die Charaktere schaffen kein schlüssiges Plot, sondern agieren ziellos nebeneinander her. Ein paar Shots auf - der damaligen Mode gemäß - wogende Busen und nackte Frauenkörper und die Andeutung, dass Marie Antoinette Frauen liebte (soll das heutzutage etwa skandalös wirken?), machen noch lang keinen guten Film. Zeitverschwendung.
  • Die Summe meiner einzelnen Teile
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 18.10.2012
    Ausgezeichneter Film über einen psychisch labilen Mathematiker, der den Halt in seinem Leben verliert. Nach Behandlung und erneutem Absturz zieht er sich in den Wald zurück und läßt alles hinter sich, was ihn krankmacht. Dort gesundet er an der Natur und einem kleinen Jungen (oder nicht?) Spannend inszeniert, da der Zuschauer nicht genau weiß, was Realität und Wahn ist und sich erst allmählich ein Bild machen kann/soll. Das unterscheidet ihn von Martins Mitmenschen, u.a. auch der Psychiaterin, die ihn schon von Anfang an in eine Schublade steckt. Es geht um die fließenden Grenzen zwischen normal und verrückt und die Frage, wer eigentlich verrückt ist -- der einzelne oder die Gesellschaft, in der er lebt. Ausgezeichnete Kameraführung und Schnitt, die zur Spannung beitragen. Vom Ende soll nichts verraten werden, nur, daß es eine Wendung gibt, die so manches in anderem Licht erscheinen läßt und dem Zuschauerkreis noch jede Menge Gesprächsstoff liefert. Sehr gelungen!
  • Auf der Suche
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 13.08.2012
    Ein besserer Titel für diesen Film wäre "Auf der Suche nach einer Geschichte". Ungereimtes und unausgegorenes Plot, dazu langweilige Umsetzung und ein Regisseur, der absolut nichts zu sagen hat, machen diesen Film zur Tortur. Schade um eine in Ansätzen gute Idee.
  • Über uns das All
    Deutscher Film, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 13.08.2012
    Hochinteressanter Film über eine Beziehung, in dem der eine Partner jahrelang ein Doppelleben führt. Ausgezeichnete schauspielerische Leistungen, allem voran Sandra Hüller, die in jedem Augenblick überzeugt und die Entwicklung ihres Charakters von entsetztem Unglauben, Verleugnung, Verdrängung und schließlich Akzeptanz mimisch und gestisch perfekt umsetzt. Nur drei Sterne, weil die Story im letzten Drittel etwas schwächelt (die "Suche" an der Uni etwa ist zu diesem Zeitpunkt im Film nicht mehr richtig nachvollziehbar, ebenso wenig ist der Charakter der Ex-Freundin des Uniprofessors und der "Zufall" mit dem Aushang etwas zu gekünstelt). Sieht man davon ab, erlebt man einen überaus spannenden psychologisch angehauchten Beziehungsthriller, und da das Ende versöhnlich ist, ist das Gruseln, das einen während des Films manchmal befällt, nicht von Dauer.
  • Pachakútec
    Zeit des Wandels - Der letzte Inka-Sonnenpriester auf dem Weg, das Herz der Erde zu heilen.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 31.05.2012
    Es gibt ein paar schöne Bilder von Inkanachfahren, südamerikanischen Berglandschaften, Bräuchen und Zeremonien und der Film liefert vielleicht auch ein paar Denkanstösse über Fortschrittsglauben, Ausbeutung der Erde und die ungeheuerliche Geschichte der europäischen Eroberer, die ganze Kulturen vernichteten. Im Großen und Ganzen bleibt er aber zu sehr in vagen Andeutungen, hoffnungsvollen Äußerungen und mystischem Gehabe stecken, um wirklich aufschlußreich zu sein oder tiefere oder bleibende Erkenntnisse zu vermitteln. Das wir in einer Zeit des Wandels leben ist allemal klar, Inkanachfahre oder nicht, und unter der "Heilung des Herzens der Erde" kann man sich nach dem Film ebensowenig vorstellen wie vorher. Lieber ein gutes Buch über die Inkas oder Spiritualität lesen.
  • Faust
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 03.05.2012
    Dieser Film verwurschtet alles, was schon mal mit Faust assoziiert wurde, z. B. Sinnkrise, Lebensüberdruss, Schuld, Sex, Homosexualität, Alter, Religionszweifel, Gottähnlichkeit des Menschen. Daraus entsteht aber keineswegs etwas Neues oder Erhellendes oder gar eine Neuinterpretation, die auf den modernen Menschen anwendbar wäre, sondern nur ein künstliches, lose auf Goethes Handlung basierendes Konstrukt, indem Faust und der "Teufel" in gut zwei Stunden die von ihnen als bedeutend empfundenen Weltprobleme eins nach dem anderen thematisieren ohne je zu einem Schluss oder zu einer Handlung zu kommen. Das mag zwar als Metapher für die heutige Gesellschaft durchgehen, in der es durch Informationsflut und Schnellebigkeit immer schwieriger wird, einen Standpunkt zu finden und länger als einen Mausklick zu vertreten, ist aber schlichtweg langweilig und überflüssig. Hinderlich ist auch, dass das Setting dieser sogenannten Neuinterpretation das tiefste Mittelalter zu sein scheint, das mit hohem Ekelfaktor graphisch präsentiert wird (mißgebildete Gestalten, sezierte Leichen, Kot, Blut, Dreck, Finsternis, zerlumpte Kleidung...), was nicht so richtig zu den modernisierten und veränderten Faust-Dialogen passen will. Wenn dann eine Hannah Schygulla in einem mittelalterlichen Witwenkopfputz durchs Bild geistert, ohne dass ihre Rolle nur die geringste Bedeutung für die ewig monologisierenden Protagonisten hat, wirkt das schlichtweg lächerlich. Lieber den alten Film mit Gustav Gründgens ansehen. Der bringt einen wenigstens heute noch zum Nachdenken.
  • Cowboys & Aliens
    Erster Kontakt. Letzter Widerstand.
    Science-Fiction, Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "6697mn" am 22.02.2012
    Hanebüchenes Plot, langweilige Umsetzung, unterforderte Schauspieler. Was will man mehr zur völligen Zeitverschwendung?