Kritiken von "Sweettooth" aus Berlin

A Sound of Thunder

Manche Regeln sollte man besser nicht brechen.
Science-Fiction, Fantasy

A Sound of Thunder

Manche Regeln sollte man besser nicht brechen.
Science-Fiction, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 19.06.2020
Heike Makatsch in einem Saurierschocker? Da muss man doch zugreifen:)
Was sie wohl in diesen Film verschlagen hat? Diese Frage könnte man gut auch Ben Kingsley stellen... Der hat hier aber wenigstens mal eine Frisur. Ein weiterer Pluspunkt, neben Heike und den Sauriern, ist der Zeitreiseaspekt. Die Grundstory ist eigentlich gar nicht so schlecht. Aber die technische Umsetzung führt dann doch eher zu unfreiwilliger Komik. Da wäre ein höheres Budget, vor allem für die Spezialeffekte hilfreich gewesen. Die Saurier spielen übrigens nur anfangs eine Rolle... Das Ganze ist aber irgendwie angenehm schräg, so dass es für Trashfreunde doch zumindest für ein Mal auf knappem 3 Sterne Niveau sehenswert ist.

ungeprüfte Kritik

Maleficent 2 - Mächte der Finsternis

Das Böse war noch nie so gut.
Fantasy

Maleficent 2 - Mächte der Finsternis

Das Böse war noch nie so gut.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 17.06.2020
4 Sterne!? Das ist nicht euer Ernst:)
Die optischen Qualitäten gehen leider völlig im klischeehaften Kitsch und weichgespülten Disney-Schmalz unter. Und wieder mal leuchtet die Magie neongrün... Die ganzen entzückenden kleinen Kreaturen, die da so rumzwitschern, wirken fast schon wie eine Disney-Parodie. Und die vielen Flattermänner und -frauen sind auch eher lächerlich. Gerade unter dem sich aufdrängenden Avatar-Vergleich. Das ist alles viel zu dicke aufgetragen und vor allem altbacken. Und die Superhexe lässt sich einfach so mit nem kleinen Metallkügelchen aus dem Himmel schießen? Zum Showdown erscheint Maleficent dann auch noch viel zu spät, wohl weil sie ordentlich Zeit damit vergeudet hat, das passende Outfit für die Occasion mit ihrem Designer auszudiskutieren... Der interessanteste Aspekt bleibt, dass die böse Hexe die Gute ist. 2,4 Sterne.

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Fast & Furious 6

Alle Straßen enden hier.
Action

Fast & Furious 6

Alle Straßen enden hier.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 12.06.2020
Viel zu lang. Hier leben wieder Erwachsene Darsteller gnadenlos die pubertären Fantasien von männlichen Teenagern aus. Die Verherrlichung von ausschweifendem Machogehabe lohnt sich leider finanziell, ermuntert aber geistig Minderbemittelte immer wieder, dass im wirklichen Leben mit gefährlichen Folgen nachzuäffen. Da hilft auch der lächerliche, warnende 4zeiler am Ende nichts. Das hat ja dann Herrn Walker auch das Leben gekostet."Ride or die"...
Da muss man das Hirn wirklich komplett abschalten, oder eben versuchen, den Unsinn, die unglaublichen Plattheiten und Klischees am laufenden Band mit Humor zu sehen. Gal nimmt man die toughe Gangsterbraut kein Stück ab. Da ist sie einfach zu dürre. Für Gina und Michelle gilt, was die Toughness angeht, genau das Gegenteil. So ist das Gerangel zwischen den beiden der eigentliche Höhepunkt des Films. Dwayne ist ja immer schon durch seine Statur beeindruckend. Daneben wirkt Vin fast wie ein Hämekin. Die Story ist nicht erwähnenswert. Den zweiten Stern bringen Johnson, Carano und das Handwerk bei den Actionszenen. Aber auch nur, wenn man den Film als Persiflage sieht.

ungeprüfte Kritik

Die Farbe aus dem All

Horror, Science-Fiction

Die Farbe aus dem All

Horror, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 12.06.2020
Der Film plätschert erst mal relativ unspektakulär dahin. Dann gibt es einige der üblichen poltergeistartigen Effekte, ein paar Jump Scares und natürlich rätselhafte, sich langsam steigernde Vorkommnisse und Verhaltensweisen, untermalt mit der obligatorischen, mystischer Geräuschkulisse.
Die Figuren und die Grundsituation sind eigentlich ok. Nur passiert eben leider nichts, was man nicht irgendwie erwarten würde oder schon zig mal so gesehen hat. Cage spielt seine Rolle allerdings ganz lustig. Der erste interessantere Aspekt kommt erst nach über einer Stunde Laufzeit, ist jetzt aber auch nichts Neues, wurde eben nur noch nicht ganz so oft verbraten. Ab da bekommt der Film aber etwas mehr Drive, mit viel genretypischem Showdown-Lichtgeflackere (hier mal zur Abwechslung in lila), jedoch weiterhin ohne irgendwie innovativ zu sein. Das Ganze an den richtigen Stellen auf die klassischen 90 Minuten gestutzt, würde ihn vielleicht auf 3 Sterne bringen. So sind es nicht mehr als 2,6.

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Black and Blue

Überlebe die Nacht. Enthülle die Wahrheit.
Krimi, Action

Black and Blue

Überlebe die Nacht. Enthülle die Wahrheit.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 10.06.2020
"Murder is a murder, no matter who you are." Wie aktuell...
Der Film zeigt wieder mal, wie sich das rassistische US-Polizeisystem verselbständigt hat und mehr als Besatzungsmacht agiert, als seine eigentlichen Aufgaben zu erfüllen. Das wird allerdings noch hollywoodesk glatt gebügelt, unter anderem mit einer schwarzen Polizeichefin(!)...
Die kritischen Aspekte dienen aber nur als Grundgerüst für die daraus resultierende Menschenjagd.
Sehr gut, wie in einer Szene die Spannung nicht durch aufgesetzte Musik, sondern durch das Geräusch der Scheibenwischer unterstützt wird. Leider ist das nur eine kurze Ausnahme, und in anderen entsprechenden Situationen wird, wenn auch dezent, wieder auf das übliche Gebrumme auf der Tonspur zurückgegriffen.
Technisch ist das sonst alles, bis auf die unsäglichen digitalen Blutspritzer, gut gemacht.
Mit ein bisschen mehr Sorgfalt beim Drehbuch wäre da viel mehr drin gewesen. Einzelne Szenen sind leider zu unglaubwürdig und einiges ist mir zu platt und vorhersehbar. So dürfen z.B. auch hier der finale Boxkampf zwischen den beiden Hauptkontrahenten und die ganz knappe Rettung nicht fehlen.
Nach einem vielversprechenden Anfang orientiert sich der Film dann doch zu sehr an den alt bewährten Erzählstrukturen des Genres. Da haben die vielen 4 und 5 Sterne Bewertungen viel zu hohe Erwartungen geweckt. Ich sehe hier noch ordentlich Luft nach oben und zu wenig Innovationen für eine höhere Bewertung als 3,2 Sterne.

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Jojo Rabbit

Komödie, Kriegsfilm

Jojo Rabbit

Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 05.06.2020
Da hat Waititi mit der Übernahme der Adolf-Rolle und deren Interpretation seinem Film keinen Gefallen getan. Ein Darsteller, der sowohl vom Aussehen wie auch vom Verhalten her wenigstens annähernd dem "Original" entsprochen hätte, wäre hier definitiv eine Bereicherung gewesen. Ansonsten gibt's an der Besetzung nichts zu meckern. Ganz im Gegenteil...
Angenehm gewagt finde ich es, die Nazi-Bilder am Anfang mit der vergnügt optimistischen Beatles-Musik zu unterlegen. Das Gleiche gilt ganz allgemein für den klamottigen Stil des Films. Aus Deutschland ist bei dem Thema ja meist nur verkrampfte Ernsthaftigkeit zu erwarten. Da hat der zeitliche und kulturelle Abstand dieser Produktion doch sehr erfrischende Auswirkungen, ohne dabei die zugrundeliegende ernste Problematik zu kontaminieren.
Auch wenn manchmal etwas zu albern, ist das eine gute Mischung aus Humor und Tragik. Die viel gepriesene, lobenswerte, humanistische Aussage des Films sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein... Jojos "Abnabelung" zum Ende hin ist mir zu plakativ und effekthascherisch. Aber alles in allem ein gelungener, unterhaltsamer 4,2 Sterne Film.

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Die Vögel

Thriller, Horror

Die Vögel

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 01.06.2020
Eine weitere Hitchcock Perle. Der erste A-Movie Tierhorror-Streifen von einem Spitzenregisseur. Könnte mir vorstellen, dass sich früher nur wenige an solch einen Stoff gewagt haben, weil sie einfach nicht wussten, wie sie es realisieren sollten.
Auch hier sind wieder einige klassische und kultige Szenen der Filmgeschichte zu sehen. Schöner Film!

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Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 31.05.2020
Das war damals neu, den Film gleich mit einem Showdown anzufangen. Klassische Abenteuergeschichte mit teils haarsträubenden Unstimmigkeiten (U-Boot Szene…). Komisch, manchen Filmen nimmt man sowas nicht so übel, wie anderen…
Mich hat erst “The Big Bang Theory” darauf aufmerksam gemacht, dass Dr. Jones eigentlich gar keinen Einfluss auf den Ablauf der Handlung hat. Er stolpert nur so durch die Geschichte und erschwert, bzw. erleichtert den Nazis ihr Vorhaben hin und wieder ein bisschen. Aber wo ist denn vorgeschrieben, dass die Hauptfigur Einfluss aufs Geschehen haben muss?
Ich kann den immer noch hin und wieder mal gucken, ohne gelangweilt zu werden. Mit Nostalgiefaktor wegen des damaligen großartigen Kinoerlebnisses, gibt es noch 4,5 Sterne.

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Der mit dem Wolf tanzt

Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 31.05.2020
Einer dieser Filme aus der Zeit, wo Kevin Costner auf diesem etwas penetranten Selbstdarstellungstrip war (Waterworld, Robin Hood, Postman...). Dieser hier ist aber wohl der Beste aus der Reihe. Ein ganzes Stück weniger Kitsch und Theatralik hätte ganz gut getan. Die Geschichte ist gut und es gibt auch nicht das - ACHTUNG SPOILER - für Produktionen dieses Kalibers übliche schmierige Happy End. Schöne Landschaften, gute Ausstattung... 3,5 Sterne.

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20.000 Meilen unter dem Meer

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 31.05.2020
Ein schöner klassischer Abenteuerschinken mit ansehnlichen 50er Hollywood Sets in Farbe und lustigen Trickaufnahmen. Hat zwischendrin mal ein paar Längen, aber ist doch unterm Strich auf 3,6 Sternelevel unterhaltsam. Erstaunlich, dass keine Maid für Kirk zum Retten zur Verfügung steht...
"It may contain outdated cultural depiction"... It definitely does ;)

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Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag

Stell Dir vor, Du steckst im Körper Deiner Mutter... und sie in Deinem.
Komödie, Fantasy

Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag

Stell Dir vor, Du steckst im Körper Deiner Mutter... und sie in Deinem.
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 31.05.2020
Wieder ein eher unnötiges Remake.
Jamie Lee Curtis und Lindsey Lowen geben sich zwar viel Mühe, können aber Jodie Foster und Barbara Harris aus dem Original nicht das Wasser reichen. Hier wirkt jetzt vieles einfach zu albern. Was in den 70ern noch ging, erscheint heute etwas piefig. Zum Ende wirds auch noch schmalzig.

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Aufbruch zum Mond

Das größte Wagnis der Menschheit. Die gefährlichste Mission aller Zeiten.
Science-Fiction

Aufbruch zum Mond

Das größte Wagnis der Menschheit. Die gefährlichste Mission aller Zeiten.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 31.05.2020
Ruhig erzähltes Biopic ohne die üblichen Übertreibungen und Angebereien.
Die Kamera ist für meinen Geschmack zu oft zu nah dran am Geschehen. Das wirkt sehr aufdringlich und anstrengend. Man hat irgendwie immer das Bedürfnis, sich weiter weg zu setzen. Im Laufe des Films gewöhnt man sich etwas daran.
Das 60er Ambiente funktioniert gut.
Und man, was für ein stressiger Job so als Astronaut:) Für seine Frau übrigens auch...
Der große Pluspunkt des Films ist, wie schon oft erwähnt, der weitgehende Verzicht auf das sonst unvermeidliche Patriotismus/Helden-Spektakel. Das ist wirklich sehr erfreulich. Obwohl die eigentlich Mondlandung ohne die effekthascherische Musik auch besser funktioniert hätte...
Was mir etwas zu kurz kommt, ist die Darstellung der unglaublichen Größe der Saturn 5 Rakete. Sie verkörpert eigentlich sehr schön die Gigantomanie des ganzen Projekts. Wundert mich, das diese Gelegenheit nicht genutzt wurde. Sollte es irgendwann mal wieder möglich sein, kann ich nur empfehlen, das Monster mal im Kennedy Space Center zu besichtigen.

ungeprüfte Kritik