Kritiken von "StevenKoehler"

Good Time

Wettlauf gegen die Zeit.
Thriller, Krimi

Good Time

Wettlauf gegen die Zeit.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 24.10.2018
"Good Time - Wettlauf gegen die Zeit" erzählt eine gelungene Story. Sie ist weitestgehend nicht vorhersehbar, nur gibt es eine Szene, bei dem man sich schon seinen Teil denken kann. Leider funktioniert der Film nicht so, wie man es eigentlich haben wollte und es liegt daran, dass Robert Patenson es nicht schafft, die komplette Handlung auf seinen Schultern zu tragen. Wenn es spannend sein soll, schafft er es nicht, die so rüber zu bringen, auch schafft er es nicht, andere Gefühle zu zeigen. Es ist zu 98 % immer die selbe Mimik die wir bei ihm sehen und man musste sogar die entscheidende Szene aus der Luft filmen, weil man sich nicht zu helfen wusste, was dann doch wieder Bände spricht. Man hat hier eine gute Story, aber man hat einen schlechten Schauspieler, der dies auch wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Die schauspielerischen Leistungen außerhalb Patenson haben versucht, den Film so gut es geht zu retten, was nur in gewissen Rahmen gelungen ist. Die musikalische Begleitung ist spannend, aber wenn man halt einen schlechten Schauspieler hat, dann funktioniert die Musik nicht so wirklich. Die Kamera ist weitestgehend ruhig, aber man hat so oft Szenen, bei den sich die Beleuchtungen in der Linse spiegeln, was leider für eine nicht so gute Qualität spricht.

Von der Geschichte kann ich "Good Time - Wettlauf gegen die Zeit" empfehlen, aber wenn man einen Schauspieler hat, der dies nicht so umsetzen kann, hilft die beste Story nichts.

ungeprüfte Kritik

Singularity

Science-Fiction

Singularity

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 24.10.2018
"Singularity" verfolgt eine interessante Idee. Man hat schon so eine Art Geschichte gesehen, aber er kann mit dieser an sich überzeugen. Leider spoilert der Film andauernd und dadurch nimmt er jegliche Art von Spannung. Egal ob es die Off Stimme ist oder die Szenen, wo man die beiden Charaktere beobachtet, der spoilert was das Zeug hält. Des Weiteren wollen die Beobachtungsszenen überhaupt keinen Sinn ergeben. Man deutet zum Schluss etwas an, aber es fehlen eindeutig die Szenen, die eine Beobachtung gerecht fertigen. Die Begegnung am Anfang, wo sich die beiden Charaktere treffen, wird dahin gestellt, als wenn man das so wollte, aber es wie wusste man, dass sie gerade an den Punkt vorbei läuft? Das wird leider nicht im Ansatz erklärt.

Die schauspielerischen Leistungen reichen von geht gerade so in Ordnung bis gut. Die Special Effects hingegen sind leider schlecht umgesetzt worden. Es sieht alles nach CGI aus und man hat sogar vergessen, wenn Häuser einstürzen, den Rauch zu simulieren. Die musikalische Begleitung hört immer wieder gleich an. Hier wären unterschiedlichen Soundtracks besser gewesen, vor allem mit unterschiedlichen Instrumenten. Die Kamera ist mal in Ordnung und mal ist sie bei ruhigen Szenen derbe am wackeln, was nach einer Zeit doch auf die Nerven geht.

Von der Idee her, kann ich "Singularity" empfehlen, aber leider scheiterte dieses Werk an der Umsetzung. Schade, denn hier wäre mehr Potential drin gewesen.

ungeprüfte Kritik

Unsane

Ausgeliefert - Ist sie oder ist sie nicht?
Thriller, Horror

Unsane

Ausgeliefert - Ist sie oder ist sie nicht?
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 22.10.2018
"Unsane - Ausgeliefert" erzählt eine interessante Geschichte, aber leider hat diese Ecken und Kanten, die leider nicht rund gemacht werden. Die Idee, dass jemand unschuldig in die Psychiatrie eingewiesen wird, ist gut, aber das verdrängt er nach einer Weile komplett in den Hintergrund und erzählt etwas anderes, was man hätte viel besser aufbauen können. Aber nein, der Film nimmt stets den Weg, der am wenigsten aneckt, aber man hat dies auch schon nicht rund erklärt. Woher weiß derjenige, dass sie in der Klinik festgehalten wird? Warum kann man Kameras so einfach ausschalten? Woher weiß er, dass sie umgezogen ist oder wo die Mutter wohnt? Alles dies und viel mehr wird einfach nicht erzählt. Im Gegenteil, die Story fällt leider recht Mager aus und er zieht sich streckenweise extrem in die Länge.

Die schauspielerischen Leistungen gehen gerade noch so in Ordnung, aber es wäre deutlich mehr drin gewesen. Die Kamera ist billig gehalten und auch die Bewegungen der Kamera sind selten recht flüssig. Es kommt einen so vor, als wenn kein Mensch die Kamera bedient hätte oder man hat einfach nur die Kamera irgendwo platziert, um ruhige Bilder zu bekommen, aber das ist nicht einfallsreich. Die Musik ist auch nur auf das einfachste herunter gebrochen. Klar, schafft er es zum Schluss etwas Spannung aufzubauen, aber nur, weil man die drastischen Szenen nicht vorher gesehen hat.

Der Trailer hat mehr versprochen gehabt. Ich kann Ihnen "Unsane - Ausgeliefert" nicht empfehlen.

ungeprüfte Kritik

Pokémon - Der Film

Du bist dran!
Anime

Pokémon - Der Film

Du bist dran!
Anime
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 17.10.2018
"Pokémon - Der Film - Du bist dran!" erzählt eine interessante Geschichte. Die erste Staffel startete, glaube ich, im Jahre 2000 in Deutschland und es war ein schönes Erlebnis. Man kennt vieles aus dieser Staffel hier wieder und teilweise hat man die Geschichte etwas übernommen, was nicht schlecht ist, aber was ich leider doch sehr schade finde, ist, dass Ash nie gealtert ist. Ash war damals schon 10 Jahre alt und 18 Jahre später ist er immer noch 10 Jahre alt. Was ich schön finde, dass man eine Geschichte erzählt hat, die es bisher in dieser Form noch nicht gab, aber sie ist leider etwas sprunghaft geworden. Es wäre besser gewesen, wenn man die Geschichte etwas später angesetzt hätte, um die Geschichte nicht so extrem sprunghaft zu erzählen. Warum Team Rocket (Jassie, James und Mauzi) hier auftauchen, wird nicht so richtig klar. Sie wirken in den 3 Szenen, wo sie auftauchen, etwas deplatziert und verloren. In der Serie hatten sie noch ein Motiv und auch in den anderen Filmen hatten sie eine Aufgabe, aber hier sind sie nur da, ohne irgendetwas zu machen. Schade, dass man an dieser Stelle Potential verschenkt hat.

Die Zeichnungen sehen nicht schlecht aus, aber es sieht so aus, als wären diese am Computer entstanden und man hat dabei unterschiedliche Stilmittel in der Zeichnung verwendet, was doch ab und zu komisch aussieht, aber man gewöhnt sich dran. Die musikalische Begleitung ist nicht schlecht, aber hätte besser sein können.

ungeprüfte Kritik

Paddington 2

Fantasy, Komödie, Kids

Paddington 2

Fantasy, Komödie, Kids
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 13.10.2018
"Paddington 2" ist ein schöner Film geworden. Man hat sich bei der Geschichte einige Gedanken gemacht und ist auch lustig geworden. Leider ist diese vorhersehbar bis zum Anschlag. Es gibt leider kaum Momente, wo der Zuschauer überrascht wird, was Teil 1 besser gelungen ist. Dafür sind einige Witze enthalten, die gut gelungen sind, aber je weiter der Film fortschreitet, desto weniger Witze tauchen auf. Des Weiteren wirkt das Ende etwas unfertig. Vielleicht ist es der Hinweis, dass ein 3. Teil kommen könnte.

Die schauspielerischen Leistungen sind sehr gut, aber sie sorgen auch dafür, dass dieses Werk vorhersehbar ist, was nicht an den Schauspielern liegt, denn das sie besser spielen können, haben sie auch schon in vielen anderen Filmen gezeigt. Die Special Effects sind nicht Perfekt, aber sie sind auch nicht schlecht. Die musikalische Begleitung hat mir gut gefallen und passt auch super zum Werk.

Man kann sich "Paddington 2" anschauen, aber er bleibt leider etwas hinter den 1. Teil zurück, aber er ist trotzdem sehenswert geworden.

ungeprüfte Kritik

Downsizing

Wir sind für etwas Größeres bestimmt.
Komödie, Fantasy

Downsizing

Wir sind für etwas Größeres bestimmt.
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 07.10.2018
"Downsizing" ist eine schöne Geschichte geworden. Der Ansatz hat mir gut gefallen, aber ich wäre tiefer in die Materie eingegangen, denn er kratzt das Problem mit dem Klimaschutz nur an der Oberfläche an. Wenn man sich mehr für dieses Thema interessiert hätte, dann hätte man auch für das breite Publikum einen Anreiz geschaffen, sich mehr über diese Thematik auszutauschen. Leider verliert er dieses wichtige Thema aus den Augen und kommt kurz vorm Schluss noch einmal darauf zurück. Die Geschichte ist nicht schlecht, aber ist leider eher darauf ausgerichtet, die Thematik mit dem Klimaschutz nur am Rande zu erwähnen.

Die schauspielerischen Leistungen sind sehr gut und wir sehen hier einige bekannte Gesichter. Die musikalische Begleitung ist sehr gut und hätte besser nicht auf diesen Film abgestimmt sein können. Die Kameraführung sieht sehr schön aus und man hat einige sehr interessante Bilder mit hinein genommen, wo man auch eine schöne Landschaft sieht und man sieht, wie schön an sich die Erde ist. Die Kamera ist schön ruhig gehalten und man merkt, dass der Kameramann erfahren ist.

Der Ansatz von "Downsizing" ist gut, aber man sollte seine Erwartungen nicht so hoch ansetzen, denn er kann sie leider nicht ganz erfüllen.

ungeprüfte Kritik

Black Water

Gefangen in der Tiefe.
Action, Thriller

Black Water

Gefangen in der Tiefe.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 06.10.2018
"Black Water" ist spannend geworden. Die Geschichte ist soweit auch nachvollziehbar, aber sie ist leider etwas mager geworden. Man bekommt ein kleine Vorgeschichte spendiert, aber diese ist leider recht kurz, um sich über alle Charaktere ein Bild zu machen. Er versucht hier und da den Zuschauer zu überraschen, aber das will nicht so richtig gelingen, da entweder das Timing nicht stimmt oder wir zu wenig über den einen oder anderen Charakter wissen, um letztlich überrascht zu sein. Es kommt zwar ein "Aha"-Effekt auf, auf mehr auch nicht. Des Weiteren ist er doch etwas vorhersehbar geworden.

Die schauspielerischen Leistungen sind nicht überragend, aber sie machen ihre Arbeit ziemlich gut. Die Kamera ist zum einen gut gelungen, aber zum anderen sind manche Szenen recht billig gehalten. Auch gibt es eine Szene, wo ein anderer Kamerawinkel vom Vorteil gewesen wäre, um die Abstützung des einen Schauspielers, als er nach oben gezogen wurde, nicht zu sehen. Die musikalische Begleitung ist hingegen ziemlich gut gelungen und trägt einen wesentlichen Bestandteil der Spannung bei.

"Black Water" ist kein überragender Film geworden, aber wer einen Film erleben möchte, bei dem man nur zusehen muss, für den könnte dieses Werk etwas sein.

ungeprüfte Kritik

Gnomes & Trolls

Chloé allein zu Haus.
Animation, Kids, Fantasy

Gnomes & Trolls

Chloé allein zu Haus.
Animation, Kids, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 06.10.2018
"Gnomes & Trolls - Chloé allein zu Haus" ist ein Film, mit guten Ideen geworden. Die Geschichte ist nicht schlecht und man hat diese auch einfallsreich gestaltet. Was eher schwierig ist, ist die Wertevermittlung und die Art und Weise, wie man diese aufarbeitet. Man vermittelt zwar Werte, die nicht schlecht sind, aber manche Werte, z. B. Geschenk an "Freunde", arbeitet man etwas zu kurz auf. Er findet zwar einen Weg, um dies schnell abzuhandeln, aber es ist halt eher schwierig. Was man auch kritisch sehen muss, wir erfahren, dass Chloé in der Schule in der Unterstufe ist und muss man schon so zeitig ein Smartphone haben? Ich bin der Meinung, dass es schon viel zu zeitig ist. Des Weiteren wird am Anfang etwas vermittelt, was leider nicht wieder aufgegriffen wird und bleibt einfach nur im Raum stehen, was mehr als bedenklich ist. Ansonsten ist die Vermittlung der Freundschaft nicht schlecht umgesetzt worden.

Die Animation ist soweit in Ordnung, aber haut einen nicht aus den Socken. Sie ist eher schlicht gehalten. Die Musik ist nicht schlecht, aber man hätte sich entscheiden sollen, ob man Soundtracks nimmt, um den Film zu begleiten oder ob man ein ganzes Orchester beschäftigen möchte. Eine Kombination ist eher schwierig, was hier auch deutlich zu merken ist. Bei der Kamera hingegen hat man sich einiges einfallen lassen, wie man den Film animieren möchte und ist auch gut gelungen.

Man sollte sich nicht mit hohen Erwartungen "Gnomes & Trolls - Chloé allein zu Haus" anschauen.

ungeprüfte Kritik

Mum & Dad

Eltern können verflucht mörderisch sein.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller

Mum & Dad

Eltern können verflucht mörderisch sein.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 27.09.2018
"Mum & Dad - Eltern können verflucht mörderisch sein" ist leider kein guter Film geworden. Er hat Potential, aber dies wird immer wieder verschenkt. Des Weiteren ist die Story extrem oberflächlich und wenn man auf ein Motiv wartet, dann kommt nichts. Wir erfahren in diesem Film extrem wenig über die Hintergründe und wenn er mal etwas versucht, dann verschließt er sich gleich wieder. Auch beim Schluss hat man es sich sehr einfach gemacht. Ich finde, dass der Schluss nicht gut überlegt ist und man hat das Gefühl, dass man sehr schnell zum Schluss kommen wollte. Auch sind die Tricks deutlich zu erkennen.

Die schauspielerischen Leistungen sind leider nicht wirklich gut. Potential hat irgendwie jeder, aber ausschöpfen tut man dies leider nicht. Des Weiteren ist die Kamera sehr billig gehalten und die Art und Weise, wie man die "brutalen" Szenen inszeniert hat, wirken billig und man merkt, dass dieser Streifen kein hohen Budget hatte. Leider kommt die Musik viel zu kurz. Es hätte Potential gehabt, Spannung zu erzeugen, aber wenn keine da ist und die dementsprechenden Bilder fehlen, kann auch keine erzeugt werden. Wenn sie da ist, dann ist sie nicht wirklich passend gewählt.

Ich kann Ihnen "Mum & Dad - Eltern können verflucht mörderisch sein" nicht empfehlen, außer Sie suchen nach einem Film, bei dem Sie sich 82 Minuten langweilen wollen. Keine Tiefgründigkeit, keine Spannung, nur eine schlechtes Werk mit verschenktem Potential. Schade.

ungeprüfte Kritik

Maria Magdalena

Ihre Geschichte muss erzählt werden.
Abenteuer, Drama

Maria Magdalena

Ihre Geschichte muss erzählt werden.
Abenteuer, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 27.09.2018
"Maria Magdalena" erzählt eine bekannte Geschichte, nur aus einem anderen Blickwinkel und sie ist tiefgründiger. Man hat die Geschichte schon in anderen Film gehört, aber dort wurde sie angerissen. Die Geschichte ist äußerst interessant und es ist beeindruckend, dass man nicht alles, was überliefert wurde, in diesem Film zu sehen ist, aber die Art und Weise, wie er es darstellt, ist sehr gut. Er arbeitet auch mit viel Bildsprache, welche auch gewaltig und nachvollziehbar ist. Die Story ist sehr ruhig erzählt, aber die 115 Minuten fühlen sich dadurch nicht in die Länge gezogen an.

Die Leistungen der einzelnen Schauspieler sind stark und es ist ein sehr gutes Spiel mit einander. Die Figuren ergänzen sich super gegenseitig und werden auch etwas beleuchtet. Leider hat man bei der Kamera nicht ganz so gut gearbeitet. Sie ist toll und es gibt sehr schöne Aufnahmen, aber man hat einfach zu viel mit der Schulterkamera gearbeitet, was wackelnde Bilder verursacht, obwohl es nicht so richtig passen wollte. Das es besser geht, beweist der Film sich selbst, aber warum man bei den vielen ruhigen Szenen nicht die Kamera ruhig gehalten hat, ist nicht nachvollziehbar. Die einzelnen Soundtracks sind unfassbar gut gelungen, aber leider hat man vergessen, für das Heimkino die Lautstärke der Soundtracks und an die Dialoge anzupassen, aber die Musik strahlt ein besondere Stärke aus.

Ich kann Ihnen "Maria Magdalena" weiter empfehlen. Er ist in sich stimmig und interessant.

ungeprüfte Kritik

Jackass - Bad Grandpa

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 27.09.2018
"Jackass - Bad Grandpa" ist ein Film, mit einem einfachen, aber wirkungsvollem Konzept. Man hat versucht, eine Geschichte drumherum zu kreieren, um eine Daseinsberechtigung zu haben, aber diese wirkt eher künstlich. Man sollte den Titel dieses Streifens auch erst nehmen, denn es wird schmutzig und man geht teilweise auch unter die Gürtellinie. Leider hat man es für meinem Geschmack etwas übertrieben, aber in Richtung Schluss wird der Film besser und man setzt sogar noch einen drauf. Das man erst im Abspann die versteckten Kameras den unterschiedlichsten Leuten vorführt, finde ich gut, da man den Film abrundet und wieder ins hier und jetzt zurückkommt.

Die Arbeit an diesem Werk ist nicht schlecht, aber man sollte keine hohen Erwartungen haben, vor allem nicht bei der schauspielerischen Arbeit, aber darauf setzt das Werk sowieso nicht. Die Kameras sind zum Teil richtig gut, aber leider hat man auch Kameras verwendet, die schon veraltet sind und dadurch wirkt auch das Bild ziemlich blass. Es gibt hier und da ein paar kleine musikalische Begleitungen, aber man setzt hier auf die Atmosphäre, sodass man die Musik auch nicht vermisst.

Wenn man mit der Erwartung herangeht, dass man unterhalten werden möchte, dann kann man sich "Jackass - Bad Grandpa" anschauen, aber wenn man einen gut produzierten Film erwartet, dann wird man enttäuscht. Meiner Meinung nach finde ich die Freigabe ab 12 Jahren etwas zu niedrig angesetzt, da dieser Streifen doch ziemlich derb ist.

ungeprüfte Kritik

The King's Speech - Die Rede des Königs

Man braucht Größe, um eine Nation zu führen. Und Freundschaft, um Größe zu erlangen.
Drama

The King's Speech - Die Rede des Königs

Man braucht Größe, um eine Nation zu führen. Und Freundschaft, um Größe zu erlangen.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 21.09.2018
"The King's Speech - Die Rede des Königs" erzählt eine interessante Geschichte, die es Wert ist, erzählt zu werden. Sie ist tiefgründig und ist auch gut durchdacht worden. Man hat sich bei der Geschichte ein paar Gedanken dazu gemacht, wie man diese erzählen möchte und sie beruht auch auf eine wahren Begebenheit. Man hat in der zweiten Hälfte auch ein paar Originale Bilder gezeigt, welche auch gut passten, ohne etwas bildlich zu untermauern.

Die schauspielerischen Leistungen sind sehr gut, wobei ich Churchill mit einem anderen Schauspieler besetzt hätte, denn dieser schafft es nicht ganz, die Figur auf den Punkt zu bringen, obwohl dieser Schauspieler bekannt ist. Ich finde, dieser Schauspieler passt nicht zu dieser starken Persönlichkeit. Bei der Kamera hat man leider in einer Szene nicht darauf geachtet, wie die Sonne steht, denn die Sonne scheint deutlich in die Kamera und spiegelt dadurch das Licht. Wenn man die Szene zu einer anderen Uhrzeit gedreht hätte, wäre viel besser geworden. Auch wackelt die Kamera in sehr wenigen Szenen unnötig und hätte viel besser sein können. Das er es kann, beweist der Film sich selbst. Die Musik hingegen fand ich völlig in Ordnung und hat auch sehr gut gepasst.

Im Großen und Ganzen kann ich Ihnen "The King's Speech - Die Rede des Königs" nur ans Herz legen. Er wird den Erwartungen, die man nach der Sichtung des Trailer hat, gerecht und hat auch viel Potential, was er auch ausschöpft.

ungeprüfte Kritik