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Kritiken von "StevenKöhler" aus

1025 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Sicario 2
    Day of the Soldado
    Krimi, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 19.01.2019
    "Sicario 2" ist sehr gut durchdacht. Die Geschichte ist gut und auch zeitweise spannend erzählt worden. Obwohl er immer wieder die Spannung verliert, bleibt er trotzdem interessant und der Zuschauer verliert nicht das Desinteresse. Wenn man meint, dass sich der Film in eine Richtung entwickelt, wird man doch recht häufig überrascht, dass sich die Story doch anders verläuft, als gedacht. Auch in Richtung Schluss hat dies sehr gut funktioniert und man wird auf mehreren Ebenen überrascht.

    Die schauspielerischen Leistungen sind wieder einmal top. Die musikalische Begleitung ist zwar einfach gehalten, aber sie zeigt Wirkung. Vor allem hat man es geschafft, dass sie nicht spoilert. Bei den Special Effects hätte man sich mehr Mühe geben können, denn sie sehen sehr nach CGI aus. Dafür ist die Kameraführung wieder einmal sehr gut geworden. Es sind immer interessante Blickwinkel und man hat nicht das Gefühl, dass man entweder zu wenig oder zu viel sieht.

    "Sicario 2" ist recht hart inszeniert worden. Der erste Teil ist ab 16 Jahren freigegeben, was ich schon kritisch fand, aber man wird das Gefühl nicht los, als wenn man genau die selbe Freigabe hier auch erzielen wollte. Er ist trotzdem hart inszeniert, aber da wo es kritisch wird, hält die Kamera weg. Ich finde die Freigabe ab 18 Jahren vollkommen berechtigt.

    Ich kann Ihnen "Sicario 2" nur empfehlen, auch wenn er zwischendurch etwas die Spannung verliert, ist er trotzdem sehenswert geworden.
  • Foxtrot
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 19.01.2019
    "Foxtrot" ist leider ein langweiliges Werk geworden. Die Story ist zwar an sich interessant, aber er steigt zum einen äußerst fragwürdig ein, denn man kennt die Charaktere nicht und schon ereilt ein Schicksalsschlag. Das dies nicht funktionieren kann, sollte eigentlich klar sein. Zum anderen ist er unfassbar in die Länge gezogen worden. Wenn man den Film auf die Storyrelevanten Szenen zusammenkürzen würde, würde man wahrscheinlich auf 35 - 40 Minuten Filmlänge kommen, der Rest ist einfach Füllmaterial, wo an sich nichts passiert. Damit der Zuschauer nicht einschläft, hat man hier und da ein paar Lichtpunkte gesetzt, sodass man hoffen könnte, dass der Film besser wird, aber leider ist der Gegenteil der Fall. Was ich bemerkenswert finde, dass die öffentlich-rechtlichen Sender, also ZDF und ARTE den Film mit finanziert haben und man fragt sich, warum sie das getan haben. Haben sie das Drehbuch nicht gelesen? Warum wurde der Film überhaupt von den Anstalten finanziert? Dies ist ein klarer Fall von Gebührenverschwendung.

    Die schauspielerischen Leistungen bleiben eher zu wünschen übrig. Die musikalische Begleitung ist zwar da, aber man hat das Gefühl, dass man diese nur als Alibi eingebaut hat. Des Weiteren ist die Kamera mal gut und mal wieder unfassbar schlecht.

    Der Trailer von "Foxtrot" hat mehr versprochen. Wenn Sie einen Film suchen, bei dem Sie sich langweilen wollen, dann kann man hier zugreifen, sonst sollte man die Finger davon lassen.
  • Ant-Man 2 - Ant-Man and the Wasp
    Ant-Man und die Wespenfrau
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 14.01.2019
    "Ant-Man 2 - Ant-Man and the Wasp" hat sehr viele gute Ideen und warum der Film erst 3 Jahre nach den Ereignissen von "Captain America 3" spielt, wird gut begründet. Die Geschichte ist spannend, aber auch, wie gewohnt, lustig erzählt, aber dieses Mal wollte nicht jeder Witz sitzen, da manche doch recht oberflächlich waren. Des Weiteren hätte es zum Schluss eine Begründung gebraucht, aber man begründet es einfach mit der Evolution, was ich doch für schwach halte. Zum Schluss tauchen leider einige Fragen auf, die nicht beantwortet werden, vor allem kurz vorm Abspann wird es interessant. Es werden Aussagen getroffen, wo man denkt, woher weiß sie das? Man kann es zwar begründen, dass es "Hank" gesehen hat, aber das stimmt auch nicht so ganz. Ansonsten hat mir die Geschichte gut gefallen.

    Die schauspielerischen Leistungen sind gut, aber bei einer Schauspielerin wollte der Schmerz, den sie fühlt, einfach nicht ankommen. Sie macht ihre Arbeit gut, aber dieses Gefühl zu transportieren, hat leider nicht funktioniert. Die Special Effects sehen einfallsreich und auch sehr schön aus. Sie sind auch sehr gut gelungen. Die musikalische Begleitung hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Kamera ist wunderbar geworden. Die Art und Weise, wie sie die Szenen einfängt, hat mir sehr gut gefallen.

    "Ant-Man 2 - Ant-Man and the Wasp" kann ich empfehlen, aber man sollte ein paar kleine Abstriche machen. Die Übergänge haben mir gut gefallen und passen auch.
  • Zuhause ist es am schönsten
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 14.01.2019
    "Zuhause ist es am schönsten" erzählt eine interessante Geschichte, die gut dramaturgisch durchdacht ist, aber meiner Meinung nach spielen zu viele Charaktere eine wichtige Rolle. Es fängt schon damit an, dass man sich nicht entscheiden kann, aus welcher Perspektive man die Geschichte erzählen möchte. Wenn man sich die 2 wichtigsten Charaktere und 1 Gegenpart herausgepickt hätte, um dann die Geschichte zu erzählen, hätte diese deutlich besser funktioniert. Leider kommt es vor, dass manche Charaktere eine zu kleine Story bekommen, obwohl die Charaktere interessant gewesen wären, erzählt zu werden. Die Anzahl hat mich selbst nicht gestört, aber es sind einfach zu viele Geschichten. Man hat versucht, einen Bruch zu erzeugen, der gleichermaßen für die meisten Charaktere betrifft, aber es führte dazu, dass manches unglaubwürdig inszeniert worden ist.

    Die schauspielerischen Leistungen sind eher durchwachsen. Mal spielen die Schauspieler gut und manchmal wirkt es so, als wäre man in einem Theater. Die musikalische Begleitung hat mir soweit gut gefallen. Die Kamera ist manchmal gut, aber in sehr vielen Szenen eher schlecht, denn die Bilder sind, obwohl es noch nicht zu der Situation passt, sehr unruhig.

    Die Idee von "Zuhause ist es am schönsten" finde ich nicht schlecht, aber die Umsetzung ist leider recht Mau ausgefallen. Schade.
  • Death Wish
    Thriller, Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 06.01.2019
    "Death Wish" ist spannend erzählt und er schafft es auch die Spannung zu halten, die er aufgebaut hat. Er baut sich super auf, aber macht leider ein paar kleine Fehler. Z. B. die Adresse ist recht unglaubwürdig inszeniert worden. Ansonsten funktioniert die Story richtig gut, auch wenn sie ein Stück weit mit Zufällen zu tun hat, aber manchmal passieren Zufälle und man hat es hier auch nicht übertrieben. Was mir nicht schlüssig ist, ist der Schluss. Man hatte eher das Gefühl, dass man noch einen guten Schluss braucht. Man hätte hier Zwecks des Waffenhandelns in Amerika richtig auf die Kerbe hauen können, aber die Chance nimmt er leider nicht war. Leider ist er auch vorhersehbar, sodass an sich keine Überraschung funktionieren wollte.

    Die schauspielerischen Leistungen haben mir sehr gut gefallen. Bruce Willis als Arzt zu sehen, ist mir neu, aber die Rolle passt gut zu ihm. Die musikalische Begleitung passt sehr gut. Man hätte vermuten können, da die Musik im Hauptmenü ziemlich laut wird, dass es auch so im Film passiert, aber zum Glück ist dem nicht so. Die Kamera ist wunderbar. Es sind schöne ruhige Bilder. Nichts hat mich an den Aufnahmen gestört. Sehr gute Arbeit.

    Wer Actionfilme mag, der sollte auch einmal ein Blick auf "Death Wish" riskieren. Er ist interessant gemacht, auch wenn ein paar Fehler enthalten sind, ist er trotzdem unterhaltsam geworden.
  • Das Etruskische Lächeln
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 06.01.2019
    "Das Etruskische Lächeln" ist ein wunderbares Werk geworden. Die Story gute nachvollziehbar und ist gut durchdacht worden. Auch als sich die Geschichte etwas aufbricht, passiert es nicht unglaubwürdig, sondern es ist immer gut durchdacht worden und das Verhalten der Charaktere ist glaubwürdig.

    Die schauspielerischen Leistungen sind einfach nur Klasse. Die musikalische Begleitung passt unfassbar gut zu der Thematik, aber sie hält sich eher bedeckt im Hintergrund auf, sodass die Geschichte auf einen wirken kann. Die Kameraarbeit ist hervorragend. Es sind schöne ruhige Bilder entstanden, was auch zu dieser Thematik auch sehr gut passt.

    Ich kann Ihnen "Das Etruskische Lächeln" nur ans Herz legen. Es ist zwar ein Drama geworden, aber ab und zu schafft er es, die Geschichte mit ein paar kurzen schmunzlern aufzulockern. Es ist eine sehr gute Arbeit entstanden.
  • Frozen Ground
    Auf der Jagd nach dem grausamsten Serienkiller Alaskas.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 31.12.2018
    "Frozen Ground - Auf der Jagd nach dem grausamsten Serienkiller Alaskas" ist zwar ein interessantes Werk geworden, dessen Geschichte auf jeden Fall berichtenswert ist, auch in Form einer Verfilmung, aber hier sind einige Szenen dabei, die leider nicht ganz rund sind. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, aber man hätte einiges anders machen müssen. Zum einen erfahren wir recht zügig, wer der Täter ist und der Zuschauer bekommt schon vorab zu viele Informationen, obwohl die Polizei noch nicht auf den Kenntnisstand ist und zum anderen ist es der Charakter "Cindy". Sie ist mir immer wieder ein Rätsel und es wird auch nicht klar, warum sie immer wieder so handelt. Ich vermute, obwohl es diesen Menschen tatsächlich gibt, dass man die Rolle ein klein wenig verändert hat, aber das ist nur eine Vermutung, zumindest macht es so den Eindruck. Auch wird das Motiv des Täters in keinster Weise erwähnt, obwohl wir zum Schluss eine wichtige Info bekommen und man fragt sich, warum man dies nicht in den Film eingearbeitet hat.

    Die schauspielerischen Leistungen sind soweit in Ordnung. Die Kamera ist leider nicht wirklich gut gelungen. Immer kommen Wackler, die unbegründet sind. Ab und zu passt dieses Stilmittel, aber halt nicht immer. Die musikalische Begleitung fand ich angemessen.

    "Frozen Ground - Auf der Jagd nach dem grausamsten Serienkiller Alaskas" ist ein informativer Film, der leider einiges rechts und links liegen lässt. Man sollte seine Erwartungen senken.
  • Noah
    Das Ende der Welt... ist erst der Anfang.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 31.12.2018
    "Noah" ist ein recht gelungener Streifen geworden. Die Story hat mir gut gefallen, aber sie hat leider auch ihre Längen. Man hätte hier und da ein paar Szenen weg kürzen können und man hätte das Werk trotzdem verstanden. Die Geschichte ist, auch wenn er etwas lang geworden ist, interessant, auch wenn die Grundthematik schon häufig verfilmt wurde, zeigt er doch interessante Aspekte auf.

    Die schauspielerischen Leistungen sind extrem gut. Russell Crowe hat seine Rolle unfassbar stark gespielt und man nimmt seine Rolle und Entscheidungen zu 100 % ab. Die musikalische Begleitung ist extrem stark. Sie wird vom Orchester gespielt und es passt extrem gut. Es gibt kein Stück, was ich störend fand. Die Special Effects sind zum großen Teil sehr gut gelungen, nur gab es hier und da ein paar Szenen, die eher nach CGI aussahen. Des Weiteren nimmt die Kamera die einzelnen Szenen sehr ruhig auf, was ich sehr schön fand, aber es gibt leider ein paar ruhige Szenen, wo die Haltung der Kamera nicht so ruhig ist und warum man sich bei den Szenen für die Kamera auf der Schulter entschieden hat, leuchtet mir nicht ein.

    "Noah" ist stark und sehenswert geworden, den ich an dieser Stelle Ihnen weiter empfehlen möchte, auch wenn man ein bisschen Geduld mitbringen muss. Er schafft es auch ein klein wenig Spannung in die Geschichte zu integrieren.
  • Der Auftrag
    Für einen letzten Coup ist es nie zu spät!
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 31.12.2018
    "Der Auftrag - Für einen letzten Coup ist es nie zu spät!" ist unterhaltsam und die Story ist sehr gut durchdacht. Es ist ein eher ruhiger Film, der aber den Fokus auf die Story gelegt hat und die ist gut und meist nachvollziehbar. Es gibt nur zwei Szenen, die nicht ganz glaubwürdig dargestellt worden sind. Zum einen die Szene mit den Tastenfeld bei der Tür des Museums und zum anderen die Szene mit dem Wachmann, als der Alarm ausgelöst wurde. Ansonsten hat alles soweit Hand und Fuß und ist gut erklärt worden.

    Die schauspielerischen Leistungen sind wunderbar. Die Rolle von John Travolta ist ihm auf dem Leib geschnitten. Diese passt sehr gut zu ihm. Die musikalische Begleitung passt ziemlich gut zum gesamten Werk. Es "tanzt" kein Stück aus der Reihe. Die Kameraführung ist schön ruhig und passt auch zu der ruhigen Story. Auch die einzelnen Blickpunkte sind interessant aufgenommen worden.

    Für alle, die nicht so viel Action sehen wollen, aber eine gute Story erfahren möchten, den kann ich "Der Auftrag - Für einen letzten Coup ist es nie zu spät!" ans Herz legen.
  • Kidnap
    Leg dich nicht mit der Falschen an.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 30.12.2018
    "Kidnap - Leg dich nicht mit der Falschen an" ist interessant. Der Film besteht aus ziemlich viel Action, aber doch recht wenig Story. Man hat versucht, kurz vor der Hälfte ein Motiv zu kreieren, aber man merkt sehr zügig, dass es dieses Motiv nicht sein kann und man sollte Recht behalten. Leider wird überhaupt kein Motiv aufgearbeitet. Zum Schluss erwähnt die Nachrichtensprecherin etwas, was eher mehr Fragen aufwirft, als beantwortet. Des Weiteren ist er recht unrealistisch und mich wundert, dass eine Reihe von Unfällen nicht einmal in den Nachrichten erwähnt werden. Das rote Fahrzeug sieht zwar verschmutzt aus, aber dafür das es so Kollisionen hatte, sieht es so aus, als wenn es nie welche gegeben hätte.

    Die schauspielerischen Leistungen sind gut. Die musikalische Begleitung hat mir gut gefallen und untermalt die einzelnen Szenen ziemlich passend. Die Kameraarbeit ist soweit in Ordnung, nur gibt es eine Szene, wo die Kamera zu lange drauf hält und es passiert in dieser Szene so gut wie nichts.

    "Kidnap - Leg dich nicht mit der Falschen an" verschenkt leider recht viel Potential. Wer einfach mal einen Actionfilm sehen möchte, der kaum Handlung hat, für den könnte dieses Werk etwas sein, aber für welche mit Anspruch, sollte man doch die Finger davon lassen.
  • Orbiter 9
    Das letzte Experiment
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 30.12.2018
    "Orbiter 9 - Das letzte Experiment" ist ein spannender Streifen geworden, der gute Ideen verfolgt. Die Story kann in einigen Zügen überraschen, aber es gibt hier und da ein paar Szenen, die keinen Sinn ergeben wollen. Für die Dramaturgie passen die Szenen, aber vom Verhalten von "Helena" will es einfach nicht passen. Zum Beispiel durchforstet sie geheime Dokumente und stößt auf ein Begriff, den sie nicht kennen kann, aber weiß trotzdem was es zu bedeuten hat. Das will keinen Sinn ergeben. Auch das plötzliche Verhalten von "Alex" will nicht ganz passen. Ich finde, dass die einzelnen Motive, die die Figuren zu einer Handlung bewegen, sind nicht gut durchdacht worden. Auch das man zum Schluss ein paar Geheimnisse für sich behält, passt nicht, denn ein paar Minuten später wird dieses sowieso entlüftet. Es hatte auch zu dem Zeitpunkt auch nichts mehr mit der Dramaturgie zu tun.

    Die schauspielerischen Leistungen haben mir sehr gut gefallen. Es wird glaubwürdig vermittelt. Die oben genannten Punkte haben nicht mit der schauspielerischen Leistung zu tun, denn wenn die Story so vorgegeben ist, kann man so viel Leistung aufbringen wie man möchte, aber es will trotzdem von der Geschichte nicht passen. Die Kamera ist in einigen Szenen schön ruhig, aber es gibt leider genug Szenen, wo die Kamera herumwackelt und dabei gibt es keinen Grund dafür. Die musikalische Begleitung hat mir hingegen gut gefallen.

    "Orbiter 9 - Das letzte Experiment" ist trotzdem recht sehenswert geworden.
  • Suburbicon
    Willkommen in der Nachbarschaft.
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" am 30.12.2018
    "Suburbicon - Willkommen in der Nachbarschaft" ist spannend geworden. Die Geschichte ist gut durchdacht, aber so lustig, wie es im Trailer dargestellt wird, ist er nicht, sondern er macht sprachlos. Die Szenen, die im Trailer lustig sind, sehen im Kontext wieder ganz anders aus. Es gibt eine Szene, die wirklich lustig ist, aber dann von einer Komödie zu reden, finde ich doch ziemlich überzogen. Es ist ein Drama mit Krimi-Elementen. Die Story geht meiner Meinung nach nicht weit genug. Es gibt Figuren in der Geschichte, die ihre Existenzberechtigung haben, aber dessen Motiv nicht ganz so gut ausgearbeitet worden sind. Es gibt zwei Theorien, wobei eine mehr Sinn ergibt, aber auf den Punkt gebracht, hat man das kaum. Des Weiteren kennt man die Familie am Anfang noch nicht so gut, als eine wichtige Szene passiert, sodass diese Szene auch nicht seine Wirkung entfalten kann.

    Die schauspielerischen Leistungen sind stark und man nimmt den Schauspielern jede Szene komplett ab. Die musikalische Begleitung trägt dazu bei, dass der Film spannend ist. Die Kamera ist eine sehr gute Arbeit geleistet. Es sind äußerst interessante Aufnahmen entstanden, die dieses Werk auch spannend gestaltet haben.

    Alles im Allen kann man sich "Suburbicon - Willkommen in der Nachbarschaft" anschauen, aber man sollte keine hohen Erwartungen an diesen Streifen stellen.