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Kritiken von "StevenKöhler" aus Halle (Saale)

625 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Abgang mit Stil
    Jetzt beginnt der Unruhestand.
    Komödie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 20.10.2017
    "Abgang mit Stil" ist ein unterhaltsamer Film geworden. Die Geschichte ist interessant, aber auch etwas klein geworden. Es gibt in den Streifen ein paar Rückblenden, die man überhaupt nicht gebraucht hätte, denn wenn man eins und eins zusammenzählt, dann kommt auch schon auf die Lösung. Des Weiteren bietet der Streifen keine Überraschungen, obwohl er es versucht, aber es ist vorhersehbar. Es gibt Szenen, die sind gut und lustig geworden und es gibt Szenen, auf die man hätte verzichten können und diese Strecken diesen Streifen unnötig in die Länge. Der Cast ist mit bekannten Schauspielern besetzt und ich finde diesen interessant. Die Schauspieler machen ihre Arbeit gut. Die musikalische Untermalung ist gut gelungen, aber wirkt etwas aufdringlich. Die Kamera ist sehr gut gelungen und ich finde die Idee, diese aus mehreren Objektiven zu drehen, sehr interessant und gut umgesetzt.

    Man merkt, dass dieser Streifen für die gute und unterhaltsame Unterhaltung ist und wenn man keine hohen Erwartungen an "Abgang mit Stil" hat, ist es ein toller Streifen geworden, der es Wert ist, angeschaut zu werden.
  • The Birth of a Nation - Aufstand zur Freiheit
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 20.10.2017
    "The Birth of a Nation - Aufstand zur Freiheit" ist ein guter Film geworden, der das Thema Sklaven zum Thema macht. Die Geschichte ist gut, aber es gibt ein kleines Problem: Wenn man sich den Streifen anschaut, wird schon deutlich, wie damals "weiße Menschen" mit den "schwarzen Menschen" umgegangen sind, aber es gibt einen, der recht gut mit ihnen umgeht, wenn man das so sagen kann. Erst recht spät kommt das bissige hervor. Ich hätte mir diesbezüglich etwas mehr Hintergrund gewünscht. Ansonsten ist der Film stark und die Geschichte glaubhaft dargestellt. Des Weiteren sind die einzelnen Schauspieler sehr gut und spielen ihre Rollen glaubwürdig. Die Musik passt zu diesen Streifen und passt sich der Gefühlslage des Zuschauers an.

    "The Birth of a Nation - Aufstand zur Freiheit" ist ein interessanter Streifen geworden, den man sich anschauen kann, aber es gibt etwas bessere alternativen.
  • Die Hütte
    Ein Wochenende mit Gott.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 20.10.2017
    "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" ist ein starker Streifen geworden, der eine berührende Geschichte erzählt, bei der er sich auch die nötige Zeit lässt. Die Geschichte ist gut und ab ca. 45 Minuten wirkt er ziemlich skurill und driftet ab, aber das was am Ende dabei herauskommt, ist wichtig und er versucht unterschwellig eine Botschaft zu vermitteln, die wichtig ist. Dabei versucht er nicht, einen den Christentum an das Bein zu binden, auch wenn man hier und da den Eindruck hatte. Man sollte sich das gesamte Werk anschauen, um ein Urteil darüber zu fällen.

    Die schauspielerische Leistung ist sehr gut und glaubwürdig. Die Rollen haben gepasst und es gibt keine Rolle, die überflüssig ist. Bei der Musik versucht dieses Werk sanfte Töne schwingen zu lassen und dabei ist dies nicht übertrieben, sondern es passt immer wieder zu den einzelnen Szenen. Die Kamera hat mir gut gefallen, auch die Lichtsetzung ist ein entscheidendes Detail, was ich gut gelungen finde.

    Ich kann Ihnen "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" wärmstens empfehlen und finde, dass es ein gelungenes Drama geworden ist.
  • Die Hollars
    Eine Wahnsinnsfamilie
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 15.10.2017
    "Die Hollars - Eine Wahnsinnsfamilie" ist ein sehr schöner und authentischer Streifen geworden, bei der wir eine mehr oder weniger verrückte Familie kennen lernen. Wir erleben ein Wechselbad der Gefühle und wenn es ernster zugeht, wann wird die Situation ein bisschen aufgelockert. Die Geschichte ist ziemlich gut gelungen, auch wenn man ab und zu den Kopf schütteln muss, weil man nicht glaubt, was man gerade sieht, aber er schafft es, gut zu erklären. Auch wenn etwas erst einmal offen im Raum steht, wird es später wieder aufgelöst. Die schauspielerische Leistung ist hervorragend und die Schauspieler schaffen es, die Figuren glaubwürdig an den Zuschauer zu vermitteln. Die musikalische Untermalung hat zu jeder einzelnen Szene gepasst. Die Kamerafahrten sind gelungen und die Kamera wirkt hochwertig. Der Film versucht eine Botschaft zu vermitteln, die nicht verkehrt ist.

    Wer einen Film sucht, bei dem man sich gut unterhalten fühlt, der ist bei "Die Hollars - Eine Wahnsinnsfamilie" richtig aufgehoben. Das gesamte Paket passt sehr gut.
  • Stadtlandliebe
    Deutscher Film, Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 15.10.2017
    "StadtLandLiebe" ist ein durchschnittlicher Streifen geworden, der zum einen eine recht schöne Geschichte erzählt, aber zum anderen wenig lustige Elemente in sich vereint, obwohl er es versucht. Es gibt hier und da ein paar lustige Szenen, aber es gibt Szenen, die nicht lustig geworden sind. Die Geschichte ist recht interessant, aber man weiß von Anfang an, wohin die Reise geht. Des Weiteren schneidet er etwas an, aber man weiß nicht, wie das angeschnittene zu Ende geht (Onlineshop). Die schauspielerische Leistung ist mal gut und mal nicht so wirklich gelungen, da man die Szene, die gespielt wird, nicht abnimmt. Die unterschiedlichen Drehorte sehen interessant aus und bringen viel Abwechslung für das Auge. Die Kamera ist gut geworden. Man hat sich Mühe gegeben, dass die Bilder gut aussehen.

    Man kann sich "StadtLandLiebe" anschauen, aber man sollte seine Erwartungen etwas senken.
  • Albert Schweitzer
    Ein Leben für Afrika
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 14.10.2017
    Die Geschichte von Albert Schweitzer ist hoch interessant, aber schafft es dieser Streifen, diese wieder zu spiegeln? Er schafft es nur bedingt, denn er setzt viel zu spät ein und überspringt das was ihm ausgemacht hat. Es gibt nur ganz kurze Rückblicke, aber diese sind zu wenig und er versteift sich auf ein Thema, was ihm auch ausgemacht hat, aber ihm war etwas anderes wichtiger, was er nur bedingt darstellen konnte. Man muss wissen, dass Albert Schweitzer in der Anfangszeit sein privates Vermögen geopfert hat, nur um in Afrika den Menschen zu helfen. Die Spenden kamen erst viel später dazu.

    Die schauspielerisch ist der Film sehr gut besetzt und die Rollen werden glaubwürdig an den Zuschauer transportiert. Die Kamera ist sehr gut geworden. Wir haben viel Abwechslung, denn mal spielt der Film in New York und mal wieder im Dschungel. Die Aufnahmen der unterschiedlichen Landschaften sehen beeindruckend aus. Die Musik ist eher im Hintergrund und wenn sie im Vordergrund ist, hat es einen Sinn und passt auch zu den einzelnen Szenen.

    "Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika" ist an sich ein guter Streifen geworden, aber wer sein Werk wirklich erleben möchte, sollte auf ein anderes Medium zugreifen, denn dieser schafft es nicht, wie schon beschrieben, alles darzustellen, obwohl er die Zeit gehabt hätte.
  • Boston
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 14.10.2017
    "Boston" zeigt die Ereignisse auf, die im April 2013 und danach beim Boston-Marathon passiert sind. Die Bilder gingen durch alle Medien und es war schlimm, was damals passiert ist. Man merkt, an wen der Film gerichtet ist und man wird am Schluss bestätigt. Was dieser Streifen leider nicht geschafft hat, was das Motiv der Täter richtig und gut nachvollziehbar heraus zu arbeiten. Es wird zwar in einem Satz ein Motiv erwähnt, aber das dies alles gewesen sein soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. Des Weiteren kann er sich nicht entscheiden, welche Geschichte er erzählen will. Wir haben die eine Seite der Polizisten und zum anderen auch die der Attentäter, aber wir haben auch zeitweise diese mancher Opfer, aber für die Bindung ist dies etwas zu viel geworden. Meiner Meinung hat hätte man eine kleine Zahl nehmen sollen, sodass der Zuschauer sich binden kann. Was die schauspielerische Leistung angeht, ist er gut besetzt, aber man hat teilweise das Gefühl, dass die Schauspieler etwas unterfordert sind und dass man mehr aus ihnen herausholen hätte können. Die Kameraarbeit ist mal gut und mal sind die Bilder verwackelt, obwohl es in den jeweiligen Szenen keinen Grund gibt. Das man zeitweise auch Originalbilder genommen hat, ist gut. Die musikalische Untermalung ist passend zum kompletten Thema gewählt und spielt sich eher im Hintergrund ab, was ich für eine gute Entscheidung halte.

    "Boston" wird den Anschlag zwar gerecht, aber bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück.
  • Tötet sie!
    Wenn du nicht weißt, wem du vertrauen kannst...
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 12.10.2017
    "Tötet sie!" ist ein interessanter Streifen geworden, bei der die Story viel zu kurz kommt. Fangen wir beim Opening an: Als der Vorspann kommt, werden schon viel zu viele Szenen im Vorfeld gezeigt, die erst einmal zusammenhangslos da stehen, die erst im Laufe des Streifens einen Sinn ergeben. Des Weiteren verrät er, wie er enden wird. Des Weiteren sind die einzelnen Szenen unglaubwürdig inszeniert worden und wenn man mit einen Titel prahlt und dann im Kampf zeigt man nichts davon, ist das ganze eher schwach. Des Weiteren geht es irgendwann auf den Keks, wenn die Szenen unterbrochen werden und es kommt bei der Unterbrechung kaum etwas dabei herum. Der Hintergrund ist zwar wichtig, aber hätte an anderer Stelle viel besser gepasst. Der Film schafft es erst zum Schluss die Katze aus dem Sack zu lassen und dann zeigt er die einzige Überraschung in diesen Streifen. Die Schauspieler machen ihre Arbeit soweit solide, aber es fehlt der wichtige, aber bedeutsame Feinschliff. Die Nahkämpfe sind sehr gut inszeniert worden und sehen zeitweise beeindruckend aus. Die Musik ist soweit in Ordnung, aber nichts, was im Gedächtnis bleibt.

    Wer auf Action steht, bei dem man sehr wenig Story geboten bekommt, für den kann "Tötet sie!" etwas sein, aber für mehr reicht es nicht aus. Der Streifen hätte mehr Potential aus sich herausholen können, aber dies wird rechts und links liegen gelassen.
  • Der Junge im gestreiften Pyjama
    Zäune trennen, doch Hoffnung vereint.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 12.10.2017
    "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist eine authentische Geschichte, die unter die Haut geht. Das man die Geschichte aus der Sicht des 8-jährigen Jungen Namens Bruno erzählt, finde ich sehr gut. Die Art, wie diese erzählt wird, ist Perfekt und macht die Story glaubwürdig. Es ist heftig, was Menschen damals anderen Menschen angetan haben. Was ich positiv finde, dass man viele Themen angerissen hat, wie zum Beispiel die Propaganda. Es ist teilweise heftig, wie Menschen sich die Taten schön reden. Ich finde das Ende richtig für die Geschichte gewählt. Die Einleitung des Abspanns habe ich sehr passend gefunden. Die Art, wie die Schauspieler ihre Rollen verkörpert haben, finde ich sehr stark und sie zeigen es bis auf das äußerste. Die musikalische Untermalung hat zu jedem Zeitpunkt in dieser Story gepasst.

    Ich kann Ihnen "Der Junge im gestreiften Pyjama" nur ans Herz legen. Er verschönigt nichts und zeigt die einzelnen Szenen authentisch.
  • Allied
    Vertraute Fremde - Wem kannst du trauen?
    Thriller, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 11.10.2017
    "Allied - Vertraute Fremde" ist ein starker Streifen geworden, der seine Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Wir erfahren nach ca. 1 Stunde, was das eigentliche Ziel des Filmes ist, was in Ordnung ist, denn in der einen Stunde verwendet er die Zeit, um die Geschichte und die Charaktere zu erklären, sodass wir einen Eindruck bekommen. Nach dieser Zeit schafft er es, trotzdem nicht verräterisch zu sein und es bleibt bis zum Schluss offen, die der Film enden wird. Die Art, wie man den Abspann einleitet, hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist gut durchdacht, aber man hat es leider in der deutschen Übersetzung versäumt, manche Szenen zu untertiteln oder diese sind viel zu schnell wieder weg. Des Weiteren empfinde ich, wenn man fragt, ob man Englisch spricht, auf Deutsch den Dialog weiter zu führen. Die schauspielerische Leistung ist stark und die Schauspieler spielen ihre Rollen glaubwürdig und verraten über die weitere Handlung nichts. Die musikalische Untermalung ist auf den Punkt gebracht. Die Kamera wurde sehr gut und hochwertig eingesetzt.

    Ich kann Ihnen "Allied - Vertraute Fremde" empfehlen. Auch wenn sich der Film zeitweise etwas streckt, da er sehr ruhig erzählt ist, ist sehr stark geworden.
  • Prometheus 2 - Alien: Covenant
    Lauf.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 05.10.2017
    "Prometheus 2 - Alien: Covenant" ist eine gelungene Fortsetzung geworden. Die Geschichte ist packend und spannend erzählt worden. Die offenen Fragen, die aus dem ersten Teil entstanden sind, werden hier komplett beantwortet. Leider hat dieser Streifen etwas vorweggenommen, denn wenn es in Richtung Finale geht, zeigt er eine kurze Szene zu viel und man wusste, wie der Teil enden würde. Trotzdem blieb es, obwohl man es wusste, der Streifen bis zum Schluss spannend. Die schauspielerische Leistung ist sehr gut und überzeugend. Die Special Effects sehen sehr gut aus und man hat nicht das Gefühl, dass diese am Computer entstanden sind. Die einzelnen Kulissen sind sehr gelungen und bringen viel Abwechslung in die Handlung. Die Kamera ist in den einzelnen Szenen glaubwürdig.

    Man sollte sich den ersten Teil angeschaut haben, sonst versteht man nachher die Zusammenhänge nicht richtig. Es gibt zwar eine kurze Zusammenfassung, aber diese dient letztlich der Erinnerung. Ich kann Ihnen "Prometheus 2 - Alien: Covenant" ans Herz legen und wünsche einen spannenden und unterhaltsamen Kinoabend.
  • Jeder stirbt für sich allein
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKöhler" aus Halle (Saale) am 05.10.2017
    "Jeder stirbt für sich allein" ist ein starker Film geworden. Die Geschichte ist zwar klein geworden, aber gut. Der Film ist mir sehr starken und aussagekräftigen Schauspielern besetzt worden und man nimmt jede einzelne Rolle zu 100 % ab. Man weiß, aufgrund der Mimik und Gestik, was der Charakter gerade denkt. Was ich ein bisschen schade fand, dass die Karten teilweise etwas zu kurz in die Kamera gehalten wurden, sodass man den Taxt nicht lesen konnte. Einige Karten werden aus dem Off vorgelesen, was ich wiederum für eine gute Lösung halte. Die Musik passt hervorragend zu der gesamten Stimmung, die wir in diesen Werk erfahren. Die Kulissen sehen sehr stark aus und man hat auch an die Details geachtet. Die Kameraarbeit ist sehr gut und hochwertig.

    Ich kann Ihnen "Jeder stirbt für sich allein" ans Herz legen. Der Film hat eine sehr ruhige Erzählweise, die ich auch als passend empfinde.