Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "StevenKoehler" aus

1212 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Angel Has Fallen
    Loyalität um jeden Preis.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 26.07.2020
    "Angel Has Fallen - Loyalität um jeden Preis" ist ziemlich spannend geworden und die Geschichte hat mir größtenteils gut gefallen. Es wird leider das Motiv nicht erläutert, was eine Figur angeht, was ich hier nicht spoilern werde. Des Weiteren kommen alle Plots schon sehr früh auf und der Film überrascht in keinster Weise, was ich sehr schade finde. Was soll eigentlich die Schlussszenen kurz vor dem Abspann? Das hat mal so gar nicht gepasst und zum Lachen war mir auch nicht zumute. Auch was die Entscheidung des Präsidenten im Krankenhaus angeht, ist das nicht wirklich gut ausgearbeitet worden. Es wird ein Argument vorgeschoben und auf alles andere, was die Agenten noch nicht wissen konnten, wird zur Seite geschoben, sodass man schnell mit der Story voran kommt. In der finalen Szene ist mir aufgefallen, dass ein Werkzeug auf einmal in der Hand war, obwohl nicht gezeigt wurde, dass "Mike" dieses heraus geholt hat.

    Die schauspielerischen Leistungen sind wirklich gut. Dies wurde wunderbar von Darstellern umgesetzt. Die musikalische Begleitung passt sehr gut zu den gezeigten Szenen. Bei der Kamera hätte man hier und das besser arbeiten können, denn bei so manchen ruhigen Szenen sind die Bilder etwas verwackelt. In Actionszenen wurde die Arbeit mit der Kamera hervorragend umgesetzt. Das CGI wird in Richtung Schluss ziemlich schlecht. Das wirkt eher billig, als hochwertig.

    Man kann sich "Angel Has Fallen - Loyalität um jeden Preis" anschauen, aber keine zu hohen Erwartungen haben.
  • Midway
    Für die Freiheit
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 25.07.2020
    "Midway - Für die Freiheit" ist ein interessantes Werk geworden. Er spielt mitten im 2. Weltkrieg, als das japanische Kaiserreich Midway angegriffen hat. Der Film versucht zum einen die japanische Sichtweise darzustellen, aber auch die Sicht aus den USA zu erfassen. Das ganze ist rein filmgeschichtlich gesehen gut gelungen, aber leider hat er keinen wirklichen Bezugspunkt zu Charakteren. Es sollen viele Charaktere beleuchtet werden, aber das ist auch gleichzeitig die große Schwäche des Filmes, denn als Zuschauer hat man leider keinen wirklichen Bezugspunkt. Die Inszenierung ist an sich spannend gestaltet, aber es möchte keine wirkliche Spannung in einem aufkommen, zumindest war es bei mir so. Des Weiteren startet dieser Streifen viel zu schnell in den Krieg, ohne das wir als Zuschauer die einzelnen Charaktere richtig kennen lernen durften, somit funktioniert die erste emotionale Szene nicht wirklich. Die Geschichte ist für meinem Geschmack auch etwas zu kurz geraten. Man hat viele kriegerischen Szenen eingebaut, aber man hätte hier und da an der Story noch etwas ausbauen können, zumindest ist dies meine Sichtweise.

    Die darstellerischen Leistungen sind vollends überzeugend. Man hat Schauspieler genommen, die Erfahrung haben und das tut diesem Werk sehr gut. Die musikalische Begleitung ist wunderbar und passt schön zu den einzelnen Szenen. Das CGI ist deutlich zu sehen, aber es sieht trotzdem gut aus.

    "Midway - Für die Freiheit" kann man sich anschauen.
  • Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks
    Nach dem Werk von René Goscinny und Albert Uderzo.
    Kids, Animation, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 25.07.2020
    "Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks" ist nach "Asterix im Land der Götter" wieder eine gute Verfilmung geworden. Die Geschichte ist extrem lustig geworden, aber er kann auch ernste Töne anschlagen. Diesen Mix bekommt er sehr gut hin und es wird nicht zu albern. Die Story hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Ideen sind sehr schön und man merkt, dass man aus dem letzten Teil gelernt hat.

    Die Animation ist gut geworden und alles sieht recht plastisch aus. Jedoch, was die Haare angeht, war man nicht konsequent. Mal sehen sieht recht realistisch aus und mal plastisch. Das diese nicht reell aussehen, kommt an wenigen Stellen vor. Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass eine Szene nicht komplett zu Ende gerändert wurde, denn ich habe die Vermutung, dass dort am Schluss noch die eine oder andere Änderung vorgenommen wurde und dementsprechend fehlen die einen oder anderen Bilder. Es ruckelt in dieser einen Szene und verläuft nicht flüssig, wie es in dem gesamten Film der Fall ist. Die musikalische Begleitung ist sehr schön. Man nimmt die Musik auch mit aufs Korn, was ich wunderbar finde. Die passt so wunderbar und man hat sich vermutlich in der Produktion schon die Stellen herausgesucht, bei der diese auf Korn genommen werden soll.

    "Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks" sorgt für einen spaßigen Abend für Groß und Klein und ich kann ihn an dieser Stelle wärmstens empfehlen.
  • The Hole in the Ground
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 22.07.2020
    "The Hole in the Ground" ist an sich an vielen Stellen kreativ und die Story ist an manchen Stellen packend, aber leider hinterlässt dieses Werk einige unbeantwortete Fragen. Der Schluss will einen nicht wirklich einleuchten. Hier hätte man noch tiefer in die Story einsteigen müssen. Des Weiteren verliert der Film an vielen Stellen die Spannung und er fängt zu zeitig an, schaurig zu werden. Man muss in etwa den Zuschauer 20 Minuten Zeit geben, bevor man anfängt, denn er muss sich mit den Figuren identifizieren. Das baut er zwar aus, aber er hat schon einiges an Spannung liegen gelassen. Auch hätte man den Nebenstrang mit der Frau und dem Mann mehr ausarbeiten müssen, denn hier wird meiner Meinung nach die Story, in der dieser Streifen hin möchte, nicht genug ausgebaut, sodass die Fragezeichen am Schluss übrig bleiben.

    Die schauspielerischen Leistungen hätten an manchen Stellen besser sein können. Ich frage mich, warum man James Quinn Markey als jungen Darsteller genommen hat, denn man merkt, dass er die Geschichte nicht auf seinen Schultern tragen kann. Auch kommt von ihm ein bisschen zu wenig rüber. Klar, er ist noch ein Kind und woher soll er das gelernt haben, aber ich sehe den Regisseur hier in der Verantwortung. Die musikalische Begleitung möchte einen immer ein beklemmendes Gefühl aufzwingen, was größtenteils nicht funktioniert. Auch wird ein Soundtrack gefühlt 10 mal abgespielt und man kann diesen nicht mehr hören.
  • Pets 2
    Nicht lachen.
    Komödie, Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 22.07.2020
    "Pets 2" ist eine schöne Verfilmung geworden. Die Story ist in sich stimmig und ich finde die Entscheidung sehr gut, dass die Story in 3 Abschnitte geteilt worden ist, denn 1 bis 2 Abschnitte hätte der Story nicht gut getan, da zu wenig "Futter" gewesen wäre. Ich finde die Ideen wunderbar umgesetzt, nur lässt man auf dem Bauernhof etwas liegen, was man hätte verbraten können und die Charakterentwicklung von "Max" geht mir an dieser Stelle etwas zu schnell. Ich persönlich hätte mehr von den Bauernhof sehen wollen, aber das eher eine subjektive Betrachtungsweise. Sonst ist alles wunderbar erzählt worden und man kann viel lachen.

    Die Animation hat mir sehr gut gefallen, jedoch das Gesamtbild von New York sieht eher billig aus. Dort hätte ich mir mehr Details gewünscht. Es sieht auch sehr nach 2D, als nach 3D aus. Die orchestralische Begleitung ist wunderbar. Es gab eine Szene, bei der man sich an einem bekannten Soundtrack bedient hat, zumindest hat es sich sehr danach angehört. Die Musik mit den Sängern hat mir persönlich nicht gut gefallen und es hat meiner Meinung nach nicht zum Film gepasst. Die Kamerafahrten sind sehr schön und man sieht, dass man sich viele Gedanken gemacht hat, wie man was dem Zuschauer zeigen möchte.

    Ich finde, dass "Pets 2" besser geworden ist, als sein Vorgänger, denn der Vorgänger hatte sehr hohe Erwartungen und hat die guten Gags am Anfang schon verbraten, was hier viel besser gelungen ist. Man fühlt sich sehr gut unterhalten.
  • Willkommen in Marwen
    Dieser Held passt in keine Schublade.
    Drama, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 12.07.2020
    "Willkommen in Marwen" erzählt eine wunderbare, aber auch zugleich eine bedrückende Geschichte. Es geht im Groben um die Verarbeitung des traumatischen Erlebnisses von "Mark Hogancamp", welches ein heftiges Erlebnis in der wahren Welt erlebt hat. Es ist wunderbar in der Puppen- und realen Welt erzählt worden und ich finde es sehr gut, dass jeder Charakter auch in der fiktiven Welt einen Platz gefunden hat. Man weiß, welche Aufgaben die einzelnen Charaktere haben, bis auf eine Figur, welche aber auch aufgelöst wird. Es wird zwar nicht direkt gesagt, aber was man daraus gemacht hat, schließt nur in eine Richtung. Was mir leider nicht so gut gefallen hat, ist, dass ein Charakter in der realen Welt kaum Screentime bekommen hat und somit hat man als Zuschauer nicht wirklich die Möglichkeit, diesen auch kennen zu lernen. Die Aufgabe in der fiktiven Welt wird eher in die Geschichte hinein gepresst. Des Weiteren hätte ich am Schluss, als das reale Bild eingeblendet wird, gewusst, welche Strafe die Täter bekommen haben.

    Die darstellerische Leistungen haben mir außerordentlich gut gefallen. Die Schauspieler machen einen wunderbaren Job. Die Kamera ist sowohl in der realen, als auch in der fiktiven Welt wunderbar. Man hat auch in der Puppenwelt versucht, interessante Kameraperspektiven zu finden, welche auch gelungen sind. Die musikalische Begleitung ist ordentlich. Das Orchester macht seinen Job unfassbar gut.

    Ich kann Ihnen "Willkommen in Marwen" wärmstens empfehlen.
  • Men in Black 4 - Men in Black International
    Das Universum wird größer.
    Komödie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 09.07.2020
    "Men in Black International" ist ein interessanter Blockbuster und ich finde es gut, dass man das "Men in Black"-Universum vergrößert hat. Die Story in vielen Teilen ganz unterhaltsam, aber was mich persönlich gestört hat, dass man immer wieder versucht hat, witzig zu sein und das mit oberflächlichen Witzen, die immer und immer wieder vorbereitet werden. Es gab 2 Szenen im ganzen Film, die ich wirklich lustig fand, aber der Rest war billig. Des Weiteren ist die Geschichte nicht so richtig gut geschrieben. Alleine wie "Agent M" in die "Men in Black" kommt, ist doch extrem merkwürdig. Das hat man meiner Meinung nach zu wenig ausgearbeitet und hat es so gut wie möglich abgekürzt. Der Schluss ist meiner Meinung nach nicht gut gelungen. Es werden keine Motive genannt und es bringt überhaupt keine Überraschungen. Was überraschend sein könnte, wird alles schon vorweg genommen und ist oberflächlich gestaltet worden.

    Die schauspielerischen Leistungen haben mir an sich gut gefallen. Es gibt Schauspieler, die ihre Arbeit ordentlich machen, aber es gibt auch welche, die eher mittelmäßig ihre Rollen darstellen. Die musikalische Begleitung hat mir sehr gut gefallen und passt sehr gut. Die Special Effects sind im Großen und Ganzen sehr gut umgesetzt worden, nur beim Schluss hätte man besser arbeiten können. Die Kamera ist interessant umgesetzt worden.

    Man kann sich "Men in Black International" anschauen, aber man sollte keine hohen Erwartungen an das Werk stellen.
  • Flight
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 05.07.2020
    "Flight" ist eine super Verfilmung. Die Geschichte ist schlüssig und auch der Schluss wirkt auch nicht zu plötzlich, da dies sehr gut passte. Es ist schrecklich, was passiert ist und nachdem der Flugzeugabsturz passiert ist, wendet sich die Geschichte rund um "Whip Whitaker" zu, denn er ist die Schlüsselfigur zu der kompletten Story. Man hat diese Story sehr gut umgesetzt und es wirkt alles passend.

    Die schauspielerischen Leistungen sind hervorragend. Besser hätte man die einzelnen Charaktere nicht spielen können, auch wenn der Hintergrund traurig ist. Die musikalische Begleitung ist hervorragend. Man hätte diese nicht besser schreiben und umsetzen können. Die Kamera hat einen sehr guten Job gemacht. Alles sind immer interessante Bilder und es wirkt auch nicht eintönig. Am Anfang kommen Special Effects vor, welche richtig gut umgesetzt worden sind. Es kann sein, dass man noch an andere Stellen diese Technik eingesetzt hat, aber man hat es nicht gesehen.

    Ich kann Ihnen "Flight" empfehlen. Er ist unterhaltsam geworden und es macht Spaß, sich dieses Werk anzuschauen, auch wenn der Hintergrund ein ernster ist.
  • The Prodigy
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 04.07.2020
    "The Prodigy" ist eine sehr gut durchdachte Geschichte, welche auch sehr gut funktioniert. Es gibt nur eine Szene, die nicht ganz passen möchte, wenn man die komplette Auflösung kennt. Um nicht zu spoilern, sage ich nur Reihenfolge. Die Story ist wunderbar geschrieben und ist auch sehr spannend erzählt. Es ist kein kompletter Horrorfilm, sondern ist eher ein Thriller mit Horrorelementen, welche sehr gut und nicht durchschaubar platziert wurden. Sie ist sehr packend erzählt.

    Die schauspielerischen Leistungen sind wunderbar. Man hat hier sehr gut gecastet. Ein großes Lob muss ich an Jackson Robert Scott los werden. Er verkörpert seine Figur extrem gut, obwohl er noch so jung ist. Er hat eine wichtige Aufgabe: Er muss seinen Part der Geschichte auf seinen Schultern lasten und das macht er so, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Die musikalische Begleitung ist extrem gut. Wenn Schockmomente kommen, weiß sie damit umzugehen. Die Kameraarbeit ist wunderbar. Sie fängt die einzelnen Szenen extrem gut ein und verrät nicht zu viel. Sie trägt einen ordentlichen Teil zur Spannung bei und man sieht, dass man einen erfahrenen Kameramann zur Seite hatte.

    Wer einen spannenden Abend haben möchte, der kann sehr gerne zu "The Prodigy" greifen. Er macht fast alles sehr gut, bis auf eine kleine Szene, die aber entscheidend ist. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.
  • Der Flohmarkt von Madame Claire
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 04.07.2020
    "Der Flohmarkt von Madame Claire" ist ein gutes Werk geworden, aber er lässt leider eine Frage offen, die nicht wirklich eindeutig geklärt wurde. Es geht hier um das kleine Mädchen mit zerzausten Haaren. Man kann sich ein bisschen die Story zusammenreimen, aber auch wenn man das tut, bleibt doch eine entscheidende Frage bestehen. Schade, dass der Film hier nur Andeutungen gemacht hat, aber nicht erklärt hat, warum das kleine Mädchen das machen würde. Sonst hat mir die Geschichte gut gefallen. Wir sehen sehr viele Flashbackszenen, die auch gut passen und die Story fasst rund machen.

    Die schauspielerischen Leistungen sind ok. Leider sind sie nach meinem Geschmack nicht optimal gewählt, denn die Story entwickelt sich zu einem Drama und irgendwie versprühen sie nicht das notwendige Feingefühl. Somit passiert es, dass mir das entscheidende Gefühl nicht über die Mattscheibe transportiert worden ist. Die musikalische Begleitung ist in Ordnung, aber sie kann leider an dieser Thematik auch nichts ändern, obwohl sie tatsächlich gut gemacht ist. Die Kamera ist zum einen gut, aber zum anderen ist sie fürchterlich. Sie ist in vielen Szenen stark verwackelt, was einfach stört und was den Zuschauer raus bringt, was nicht passieren darf.

    Man kann sich "Der Flohmarkt von Madame Claire" anschauen, aber man sollte keine hohen Erwartungen an diesem Streifen stellen. Des Weiteren hat er zwar eine FSK 0 Freigabe bekommen, jedoch ist dieser nicht für Kinder geeignet.
  • Vom Ende einer Geschichte
    Nach dem gleichnamigen Bestseller von Julian Barnes.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 28.06.2020
    "Vom Ende einer Geschichte" ist ein passender Filmtitel, denn er erzählt tatsächlich vom Ende einer Geschichte. Wie in welcher Form wird natürlich hier nicht verraten, aber die Geschichte ist sehr gut gelungen, nur ein Punkt hat mich etwas gestört: Es ist die Ende kurz vorm Schluss, als die komplette Auflösung erfolgt. Die Auflösung wird kurz unterbrochen, aber man knüpft leider nicht mehr an sie an. Man kann sich sein Teil denken, aber ich hätte mir eine komplette Auflösung gewünscht. Ansonsten hat man dramaturgisch die Story wunderbar erzählt. Man verrät nicht zu viel und man arbeitet sich Stück für Stück voran. Er springt viel in die Vergangenheit, aber das ist notwendig, um die Story komplett erfassen zu können.

    Die schauspielerischen Leistungen sind wunderbar. Die charakterliche Entwicklung ist fühlbar und man hat darauf geachtet, dass diese nicht plötzlich erfolgt. Die musikalische Begleitung passt wunderbar. Sie passt sich immer den Gefühlen des Zuschauers in der jeweiligen Situation an. Einmal war diese etwas zu lang gezogen, als wir vom Traum ins Hier und Jetzt gebracht werden, war die Musik vom Hintergrund immer noch zu hören. Warum man dies so gemacht hat, verstehe ich nicht, da es auch nicht wirklich zu der Situation gepasst hat. Die Kameraarbeit muss gelobt werden. Es sind schöne ruhige Aufnahmen und es sind keine Wackler zu sehen, die einen stören.

    Ich kann Ihnen "Vom Ende einer Geschichte" wärmstens empfehlen. Er ist wunderbar geworden.
  • Mister Link
    Ein fellig verrücktes Abenteuer.
    Animation, Abenteuer, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "StevenKoehler" am 28.06.2020
    "Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer" ist ein schönes Werk geworden. Er ist zum einen interessant gestaltet und hat einen schönen Spannungsbogen und zum anderen funktionieren sehr viele Witze sehr gut. Sie werden nicht vorbereitet, sodass man diese kommen sehen könnte, sondern sie passieren einfach, was ich sehr gut finde. Die Geschichte hat im Großen und Ganzen Hand und Fuß, aber wenn man die Böse Seite betrachtet, ist das nicht gut aus erzählt worden, sodass die Wege zum Teil keinen Sinn ergeben. Die Erklärung für das erste Treffen wurde leider sehr einfach gestaltet und möchte so, wie es im Raum steht, keinen Sinn ergeben.

    Die Animation hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Man hat leider zum Teil einzelnen Bilder vergessen, sodass manche Szenen etwas abgehackt sind, aber wahrscheinlich ist dies der Zeit geschuldet. Des Weiteren fehlen manche Elemente, wie z. B. Wasserblasen, wenn "Sir Lionel Frost" unter Wasser ist. Auch beim Weitwinkel, wenn man das Schiff von oben sieht, fehlen die Wellenbewegungen. Die musikalische Begleitung hat mir außerordentlich gut gefallen, nur das die Musik etwas zu laut ist, wenn man es im Verhältnis zum Dialog betrachtet. Die Kamerafahrten sind interessant gestaltet.

    Ich kann "Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer" empfehlen. Er ist sowohl für Groß, als auch für Klein gemacht und es macht Spaß, sich diesen Streifen anzuschauen.