Eine völlig neue Art von Block-Buster.
Fantasy
Eine völlig neue Art von Block-Buster.
Fantasy
Bewertung und Kritik von
Filmfan "Gnislew" am 07.07.2026Immer wenn man glaubt schlimmer kann Kino nicht werden, kommt ein Film um die Ecke, der beweist, dass es doch schlimmer geht. Traurig, dass dies ausgerechnet einem Film gelingen muss, der auf einem seit 16 Jahren erfolgreichen Videospiel basiert, welches ein Paradies für Kreativität ist. Wo es The LEGO Movie gelungen ist aus einerstoryfreien Spielzeugwelt mit viel Liebe zum Detail und einem Blick dafür was LEGO auszeichnet einen Film zu machen, den man ins Herz schließt, ist Ein Minecraft Film seelenloser Fanservice. Die vielen Anspielungen an die Minecraft-Welt, das auftauchen bekannter Charaktere und in vielen Teilen der Look der Welt lassen das Fanherz höher schlagen. Und auch die Chemie zwischen Black und Momoa sorgt für gelungene Momente. Und doch ist der Film ein Totalausfall! Gerade wenn echte Schauspieler in der Minecraft-Welt gezeigt werden, sieht die Platzierung oft aus wie aus eine B-Movie, eine Geschichte lässt der Film fasst gänzlich vermissen und warum es eine völlig aufgesetzte Liebesgeschichte zwischen einer alternden Schulleiterin und einen Dorfbewohner, ständig sexuell anzügliche „Sprachwitze“ und einen subtilen Drang zu homoerotischen Witzen braucht, weiß vermutlich nur das fünfköpfige Drehbuchteam. Erschreckend ist dabei für mich nicht nur die Qualität des Films, sondern, dass vermutlich nicht wenige Minecraft-Fans die lose Ansammlung von Spielelementen feiern werden und wirklich meinen gutes Kino gesehen zu haben. Zumindest ist Warner Bros. vom finanziellen Erfolg überzeugt und teasert mit der After Credit Szene einen zweiten Teil an. Ein Minecraft Film könnte Ende des Jahres der für mich schlechteste Kinofilm des Jahres sein, aber vielleicht überrascht mich ja in den kommenden Monaten ein Film noch negativer! Es wird schwer! [Sneakfilm.de]
ungeprüfte Kritik