Kritiken von "howardh" aus Schwabhausen

Nichts passiert

Er will Ruhe. Um jeden Preis.
Drama

Nichts passiert

Er will Ruhe. Um jeden Preis.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 05.07.2016
Der Film wirkt auf mich wie eine Langfassung einer der Stories aus dem hervorragenden Episoden-Film "Wild Tales": Aus einer wirklich eher harmlosen Situation heraus (kleine Ehe- und Familienkrise) entwickelt sich eine immer monströsere Handlung bis hin zu einem absolut üblen Ende. Hauptverursacher ist das sog. Familienoberhaupt (Devid Striesow wie üblich hervorragend). Er wirkt eigentlich sehr sympathisch, hat sich halt so seine kleinen Lebenslügen gebastelt. Als die nach und nach aufzufliegen drohen, versucht er die Situation durch immer neue und immer größere Lügen zu retten, bis ihm alles völlig entgleitet.

ungeprüfte Kritik

Penny Dreadful - Staffel 1

Die komplette erste Season
Horror, Serie, Fantasy

Penny Dreadful - Staffel 1

Die komplette erste Season
Horror, Serie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 12.06.2016
Optik und Atmosphäre - und auch die Darsteller-Leistungen - sind ganz ansprechend, die Grund-Idee ist allerdings haarsträubend banal. Wenn den Drehbuch-Schreibern zum Thema "gepflegter Horror" (ich meine jetzt keine Splatter-Filme) nichts mehr einfällt, dann nehmen sie alles, was die Geschichte dieses Genres hergibt (Frankenstein, Jack the Ripper, Dorian Gray, Dracula und Co.) und werfen es in einen Handlungs-Eintopf. Es gibt Filmemacher, die kommen mit einem solchen Rezept ganz gut zurande (z.B. Quentin Tarantino), bei Penny Dreadful kommt ein merkwürdiges Mischmasch heraus: Nicht völlig ungenießbar, aber auch kein wirklicher Genuss. Für mich Grund genug, nach der ersten Disc mit den ersten drei Episoden auszusteigen.

ungeprüfte Kritik

Ich und Kaminski

Drama, Deutscher Film

Ich und Kaminski

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 04.06.2016
Der Film ist viel zu lang geraten. Er beginnt zwar sehr kurzweilig, amüsant und witzig mit einem höllischen Tempo, doch dann geht ihm ziemlich schnell die Luft aus und er schleppt sich mühsam dem Entde entgegen. Endlose Zwie-Gespräche über Gott und die Welt jeweils in Schuss-/Gegenschuss-Nah-Aufnahmen haben im Kino wirklich nichts verloren.

Es liegt definitiv nicht an Hauptdarsteller Daniel Brühl (ohne ihn wäre der Film wahrscheinlich unkonsumierbar) und seinen Mitstreitern, sondern an Regie und Drehbuch, evtl. auch an der literarischen Vorlage von Daniel Kehlmann (bereits die Verfilmungen von "Erfolg" und "Die Vermessung der Welt" waren ziemlich daneben). Vielleicht eignen sich die Kehlmann-Romane einfach nicht zum Verfilmen, aber dann muss ich als Regisseur und/oder Drehbuch-Autor halt die Finger davon lassen.

Zwei Highlights sollen nicht unerwähnt bleiben: Vorspann und Abspann sind vom Allerfeinsten und strotzen vor Witz und visueller Kreativität! Da fallen die minderen Qualtiäten des Hauptfilms dann allerdings um so mehr auf.

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Bridge of Spies - Der Unterhändler

In einer Welt am Rande des Abgrundes machte den Unterschied zwischen Krieg und Frieden nur ein Mann.
Thriller, Drama

Bridge of Spies - Der Unterhändler

In einer Welt am Rande des Abgrundes machte den Unterschied zwischen Krieg und Frieden nur ein Mann.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 29.05.2016
Tom Hanks spielt jetzt seit rd. 20 Jahren die Rollen, die in den 1950er- und 1960er-Jahren James Stewart und Gregory Peck spielten, und Tom Hanks macht das wirklich gut. Leider waren James Stewart und Gregory Peck wesentlich glaubwürdiger, und das liegt nicht an Tom Hanks, sondern daran, dass man den US-Amerikanern die "Good-American-Guys" einfach nicht mehr abnimmt. Vielleicht gibt es sie ja wirklich noch: Die Männer (und Frauen), die um ihrer Prinzipien und Selbstachtung willen "ihr Ding durchziehen", und zwar ohne Rücksicht auf daraus resultierende private oder berufliche Probleme. Aber was so in der letzten Zeit aus den USA zu uns dringt, lässt wirklich Schlimmes befürchten.

ungeprüfte Kritik

In a World - In einer Welt

Die Macht der Stimme
Drama

In a World - In einer Welt

Die Macht der Stimme
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 29.05.2016
Der Film wirkte auf mich wie einer der besseren Filme von Woody Allen - allerdings mit Lake Bell in der Funktion als Regisseurin, Drehbuch-Autorin und Hauptdarstellerin: Derb-bissige Dialoge und Selbstironie vom Allerfeinsten. Außerdem wird verdientermaßen und zu Recht eine meist völlig unbeachtete Berufsgruppe aus der Medienbranche in den Fokus gerückt: Die sog. "Voice-Over"-Sprecher, die vor allem in Werbeclips und bei Kino-Trailern maßgeblich dazu beitragen, wenn das Ganze ein Erfolg wird.

ungeprüfte Kritik

Eine neue Freundin

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 13.05.2016
Einen dermaßen unverkrampften und kurzweiligen Film über Geschlechter-Identitäten bzw. Nicht-Identitäten und daraus resultierende Problem(chen) bringen wirklich nur die Franzosen hin. Regisseur Francois Ozon wieder einmal in Bestform. Anais Demoustier ist in der Hauptrolle nicht zu toppen und spielt den wesentlich bekannteren Romain Duris schlicht an die Wand. Nicht einmal der (Schmunzel-)Humor kommt zu kurz.

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A Most Violent Year

New York, 1981.
Thriller, Drama

A Most Violent Year

New York, 1981.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 05.05.2016
Ein Thriller ist es definitiv nicht - auch wenn es in einigen Szenen nur um nackte Gewalt geht. Man taucht in das New York der 80er-Jahre ein, ohne Handy und ohne PC. Handlung und Figurenzeichnung sind sehr komplex, kein Schwarz-Weiß, alles grau in grau in verschiedenen Abstufungen. Nicht einmal Oscar Isaac als Hauptdarsteller ist ein reiner Sympathieträger. Er lehnt zwar offene Gewalt ab, doch ansonsten sind ihm schon viele Mittel recht. Am Schluss demaskiert er sich selbst, als er einem Staatsanwalt beteuert, wenn es mehrere Alternativen gegeben habe, habe er immer die "ehrlichste" gewählt - in Wirklichkeit meint er natürlich die am wenigsten illegale.

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The Unforgiven

Abenteuer, Drama

The Unforgiven

Abenteuer, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 23.04.2016
Wunderschöne Bilder und ein charismatischer Hauptdarsteller, die Story bringt allerdings nichts wirklich Neues (im Vergleich mit dem Eastwood-Film). Kann man anschauen, muss man aber nicht (vor allem, wenn man den Eastwood-Streifen schon kennt).

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Kon-Tiki

Abenteuer

Kon-Tiki

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 23.04.2016
Alles kommt sehr gut rüber und ist auch sehr gut aufbereitet (einschließlich zweier informativer 45-Minuten-Dokus im Bonusteil), doch krankt der Film an der schwachen Ausstrahlung des Hauptdarstellers Pal Sverre Hagen. Thor Heyerdahl muss ein wirklich außergewöhnlicher Mensch gewesen sein - mit allen Stärken und Schwächen. Diese faszinierende Ausstrahlung fehlt völlig. Deshalb leider nur eine durchschnittliche Bewertung.

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Der Sommer mit Mama

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 02.04.2016
Die Zuordnung zum Genre "Drama" ist daneben, es handelt sich eindeutig um eine Komödie. Allerdings kein Schenkelklopfer, sondern eine, die feinsinnig und auf Umwegen ihr Hauptthema (tiefe Kluft zwischen arm und reich) anreißt. Und Hauptdarstellerin Regina Casé ist einfach nur der Hammer - allein die Szene, als sie durch den nur knietief gefüllten Swimmingpool watet - einfach unvergesslich.

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Mädelsabend

Nüchtern zu schüchtern!
Komödie

Mädelsabend

Nüchtern zu schüchtern!
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 02.04.2016
Einfach nur unterirdisch und sterbenslangweilig. Wir sind durch einen Trailer auf die Idee gekommen, den Film auszuleihen. Leider tauchte keiner der Gags aus dem Trailer in den ersten 30 Filmminuten auf (das war der Zeitpunkt, als wir die "Auswurf-Taste" betätigten). Bezeichnenderweise waren in den einzigen Szenen, in denen wir wirklich lachen mussten, zwei Katzen im Mittelpunkt (die waren dann wirklich gut in Szene gesetzt).

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Liberal Arts

Drama, Lovestory

Liberal Arts

Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 21.03.2016
Eine leichtfüßige und amüsante Komödie über den Zusammenprall der "College-Käseglocke" mit dem wirklichen Leben. Jesse Fisher kehrt zwanzig Jahre nach seinem College-Abschluss wieder an "sein" College zurück und wird ziemlich desillusioniert. Spoilerwarnung: Spätestens als ihn seine Professorin, die früher ein wirklich heißer Feger war, nach einer kurzen Liebesnacht routinemäßig aus ihrem Bett wirft, merkt er, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann und kehrt rasch wieder in das wirkliche Leben zurück.

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Felony

Ein Moment kann alles verändern.
Thriller, Krimi

Felony

Ein Moment kann alles verändern.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 04.03.2016
Eine spannendes Psycho-Drama aus dem Polizei-Milieu mit einem hervorragenden Joel Edgerton, der die Zerrissenheit seiner Figur glaubwürdig rüberbringt. Großes Manko (deshalb nur eine durchschnittliche Bewertung) ist die Besetzung der zweiten Hauptrolle mit Tom Wilkinson. Den habe ich in vielen Filmen schätzen gelernt, hier ist er (im "wahren Leben" auf die siebzig zusteuernd) schlichtweg zu alt, um die Rolle glaubhaft verkörpern zu können. Auch bei der australischen Kriminal-Polizei dürften Opas keine große Rolle mehr spielen.

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A Royal Night Out

Ein königliches Vergnügen - 2 Prinzessinnen. 1 Nacht.
Drama, Komödie

A Royal Night Out

Ein königliches Vergnügen - 2 Prinzessinnen. 1 Nacht.
Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 04.03.2016
Eine interessante Moment-Aufnahme aus einem immens wichtigen Tag: am 08. Mai 1945 schweigen die Waffen. London im Ausnahmezustand: Alle feiern, jubeln und tanzen, in den Häusern, auf den Straßen und Plätzen, in den Kasernen - und auch im Puff. Der Alkohol fließt in Strömen. Und mitten drin die blutjunge Kronprinzessin Elizabeth, die zusammen mit ihrer Schwester (Prinzessin Margaret) für einen Abend "frei bekommt" - selbstverständlich nur in Begleitung von zwei seriösen Offizieren, derer sie sich aber rasch entledigen. Sie ziehen statt dessen auf eigene Faust um die Häuser. Margaret landet rasch im Halbwelt-Milieu, Elizabeth findet Hilfe beim kriegs-traumatisierten Bomber-Schützen Jack.

Eine amüsante Spekulation - ob es wirklich einen Vorfall dieser Art was gab, weiß - außer Elizabeth II. natürlich - wahrscheinlich kein Mensch. Auf jeden Fall eine herzerfrischende und gleichzeitig anrührende Geschichte. Sarah Gadon als Elizabeth ist nicht zu toppen.

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Small Island

Drama, TV-Film

Small Island

Drama, TV-Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 25.02.2016
Hervorragende zweiteilige Roman-Verfilmung mit einem Haupt-Thema: Rassismus im England der Nachkriegszeit. Die Schauspieler agieren glaubwürdig, insgesamt kommen allerdings - rein auf die Handlung bezogen - die Frauen besser weg: Irgendwie haben sie doch mehr Power und lassen sich einfach nicht unterkriegen.

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Entschuldige, ich liebe dich!

Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 06.02.2016
Zunächst eine Korrektur: Entgegen der videobuster-Inhaltsangabe ist der Film keine hinreißende Liebeserklärung an die Stadt Rom. Der Film hat mit Rom überhaupt nichts zu schaffen, er spielt in Barcelona. Einzige Verknüpfung zu Rom ist die männliche Hauptrolle (ein Römer in Barcelona), was aber für die Handlung völlig irrelevant ist. Vielleicht mussten die Filmemacher das deshalb machen, weil Hauptdarsteller Daniele Liotti ein waschechter Römer ist und sein Akzent in einem spanischen Film begründet werden musste, was aber in der deutschen Synchronisation sowieso untergeht. Vielleicht interessiert das aber außer mir auch niemanden so recht. Ist das wichtig, ob der Film jetzt in Barcelona oder in Rom spielt, und ob diese Städte jetzt in Spanien oder Italien liegen?

Auch traumhafte Aufnahmen von Barcelona sowie überaus sympathische Schauspieler können dem Film nicht zu einer Durchschnitts-Bewertung verhelfen. Wenn ein 37-Jähriger eine - über eine Affäre hinausgehende - ernsthafte Liebesbeziehung zu einer Siebzehnjährigen hat (in der Realität war Hauptdarstellerin Paloma Bloyd während des Drehs allerdings bereits 26), dann muss da schon was Besonderes dahinterstecken. Im Film findet sich keine Erklärung dafür. Paloma Bloyd ist in ihrer Rolle weder besonders hübsch, noch besonders charmant noch anderweitig herausragend. Sie ist halt eine "normale" Siebzehnjährige, die sich mit ihren Freundinnen noch über das "erste Mal" austauscht. Die Handlung ist daher völlig unglaubwürdig.

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Copenhagen

Wenn das Mädchen Deiner Träume nur halb so alt ist wie Du, ist es Zeit erwachsen zu werden.
Drama, Lovestory

Copenhagen

Wenn das Mädchen Deiner Träume nur halb so alt ist wie Du, ist es Zeit erwachsen zu werden.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 02.02.2016
Es ist ein Liebesfilm, allerdings weitab der üblichen Mainstream-Schmonzetten. Das liegt überwiegend am männlichen Protagonisten (im Film 28 Jahre alt, aber hinsichtlich seiner Persönlichkeits-Entwicklung irgendwo zwischen 14 und 16 anzusiedeln). Dessen Reifeverzögerung hat allerdings auch Gründe, für die er absolut nichts kann. Das Tolle am Film ist, wie man Schritt für Schritt Näheres erfährt und langsam Verständnis für die Probleme von William gewinnt. Und irgendwie ist er ja auch lernfähig ...

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Codename U.N.C.L.E.

Die Welt retten kommt nie außer Mode.
Krimi, Action

Codename U.N.C.L.E.

Die Welt retten kommt nie außer Mode.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 26.01.2016
Über einige Kritiken muss ich mich doch sehr wundern. Es ist doch von der ersten Sekunde an klar, dass das kein ernsthafter Agenten-Thriller ist, sondern eine Parodie. Und wenn jemand James-Bond-Filme ernst nimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Regisseur Guy Ritchie hat es wirklich voll drauf, das ausgelutschte Genre der Agentenfilm-Parodie wiederzubeleben. Über die Dialoge habe ich mich kringelig gelacht, und eine derartige fast ballett-artig inszenierte Autoverfolgung (zwischen einem Trabi und einem Wartburg!) kriegt man auch nicht alle Tage zu sehen.

Die extrem stylishen 60er-Jahre (inkl. Kleidung, Mobiliar, Frisuren und Autos) wurden liebevoll wieder-erweckt. Ich habe mich zwei Stunden lang köstlich amüsiert, und mehr habe ich von vorneherein nicht erwartet.

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Große Erwartungen

Basierend auf dem Klassiker von Charles Dickens.
Drama, Lovestory

Große Erwartungen

Basierend auf dem Klassiker von Charles Dickens.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 16.01.2016
Die Roman-Vorlage von Charles Dickens gilt zwar als Meisterwerk der englischen Literatur, doch gelang es nicht, diese Qualität filmisch umzusetzen. Die reine Handlung ist haarsträubend hanebüchen und erinnert stark an Hedwig Courts-Mahler (Heile-Welt-Literatur für Dienstmädchen und andere "niedere Chargen").

Trotz des großen Aufwandes an Star-Schauspielern und Ausstattung (Interieur, Kostüme, Massen-Szenen) schafft es der Film leider nicht einmal in eine durchschnittliche Bewertung.

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Wild Tales

Jeder dreht mal durch!
Komödie, Drama

Wild Tales

Jeder dreht mal durch!
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 16.01.2016
Obwohl ich an sich kein Freund von Episodenfilmen bin, muss ich diesem Film höchste Anerkennung zollen. Er schildert extreme Ausnahmesituationen, in denen Menschen - offensichtlich, weil man ihnen vorher übel mitgespielt hat - völlig ausrasten. Dieses Ausrasten wird in jeder Episode übertrieben, und zwar jeweils nur um einen kleinen Schritt über die Grenze, bis zu der man es noch für realistisch annehmen könnte. Diese minimale, aber für jeden Zuschauer offensichtliche Überschreitung ins Irreale bewirkt, dass man darüber lachen oder zumindest schmunzeln kann. Weil es aber eben nur eine minimale Überschreitung ist, kommt man dann doch ins Grübeln und Nachdenken.

Die Grund-Fabel in jeder Episode ist vergleichbar mit der Handlung des Films "Falling Down" mit Michael Douglas aus den 90er-Jahren. Der überschreitet diese Grenze zum Irrealen allerdings nicht und ist todernst gemeint (hat mir zwar auch gefallen, aber "Wild Tales" ist aufgrund seines extrem schwarzen Humors weit besser).

Spoilerwarnung: Durch den Germanwings-Flugzeug-Absturz (Frühjahr 2015) wirkt die erste Episode natürlich extrem grenzwertig (der Film wurde allerdings bereits 2014 produziert). Hier hat die Realität auch die irrsten Phantasien überholt.

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Im weißen Rössl

Wehe, du singst!
Deutscher Film, Komödie, Musik

Im weißen Rössl

Wehe, du singst!
Deutscher Film, Komödie, Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 31.12.2015
Gottseidank wurde das in den letzten Jahren auf den deutschen Theaterbühnen wiederentdeckte "Weisse Rössl" auch fürs Kino völlig neu aufbereitet: und zwar dermaßen klamaukig, überdreht, übergeschnappt und schrill-schräg, dass es nur so quietscht. Allein die Farbgestaltung der Hotel-Fassade verursacht bereits Augenkrebs. Alle Darsteller - allen voran die wunderbare Diana Amft - geben dem Affen richtig Zucker. Und die Melodien sind dermaßen unverwüstlich, dass sie auch im Rap-Rhythmus noch ganz gut rüberkommen. Tolle Tanz-Einlagen inkl. Massen-Choreographien runden alles ab.

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Es ist kompliziert...!

Komödie, Lovestory

Es ist kompliziert...!

Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 31.12.2015
Simon Pegg einmal in einer völlig anderen Rolle als die der hyper-cholerischen und völlig übergeschnappten Nervensäge. Das muss man erst einmal verdauen. Lake Bell ist ihm eine hervorragende Partnerin in dieser romantischen Komödie, bei der der deutliche Schwerpunkt auf romantisch liegt, der Film ist eher ernst- statt klamaukhaft angelegt. Der Film ist einen Tick zu lang geraten, daher nur eine Durchschnittsbewertung.

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City of McFarland

Sieger gibt es überall.
Drama

City of McFarland

Sieger gibt es überall.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 14.12.2015
Wie aus den Bonus-Informationen ersichtlich ist, hat sich der Film wohl sehr an tatsächlichen Begebenheiten orientiert. Das "wirkliche Leben" läuft aber eher selten entsprechend dramaturgischen Erfordernissen ab mit der Folge, dass Drama und Spannung in diesem Film eher untergeordnet sind, was aber kein Nachteil sein muss.

Kevin Costner bietet eine gewohnt solide Leistung als in die Jahre gekommener "All-American Guy". Besonders aufgefallen ist mir, dass der Film - obwohl aus der Disney-Traum- und Unterhaltungs-Fabrik stammend - bemerkenswert realistisch und sozialkritisch die ärmlichen Lebensbedingungen der meist hispano-stämmigen Einwohner eines von der Entwicklung abgekoppelten süd-kalifornischen Orangenpflücker-Städtchens zeigt.

Doch spätestens beim Abspielen der Nationalhymne wird - Hand aufs Herz - alles klar (Ironie-Modus an): Die USA und ihre Bewohner sind wirklich die Allergrößten !!!.

ungeprüfte Kritik

The Spectacular Now

Perfekt ist jetzt.
Drama, Lovestory

The Spectacular Now

Perfekt ist jetzt.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 21.11.2015
Der Film bewegt sich weit abseits der üblichen Teeniefilm-Trampelpfade (das übliche Spektrum reicht vom Fäkalhumor a la "American Pie" bis hin zu romantisch-keuschen Vampir-"Biss"-Filmen) und ist daher auch für ältere Zuschauer sehenswert. Miles Teller gibt den coolsten Highschool-Typen aller Zeiten, einen netten Kerl, den wirklich alle (Lehrer + Mitschüler) mögen, der aber mit seinen Problemen (u.a. wurden er und seine Mutter schon vor langer Zeit vom verantwortungslosen Vater verlassen) nur mit einem gehörigen Alkoholspiegel zurechtkommt. Besonders gut ist das unverkitschte offene Ende des Films, man wäre wirklich gespannt, wie die zärtlich begonnene Liebesgeschichte weitergeht ...

ungeprüfte Kritik