Kritiken von "billy44"

Ein Kind zu töten...

Tödliche Befehle aus dem All
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller

Ein Kind zu töten...

Tödliche Befehle aus dem All
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 03.04.2009
"Ein Kind zu töten" stand 24 Jahre auf dem Index. Nun hat sich das kleine Label Bildstörung der Sache angenommen und eine Listenstreichung des Films erwirkt. Somit konnte "Ein Kind zu töten" nun erstmals ungekürzt in Deutschland erscheinen.

Der Film ist sorgfältig aufgebaut und erstklassig inszeniert. In einer gemächlichen Erzählweise wird einem das Unheil nach und nach näher gebracht. Dabei verstand man es vorzüglich, sich einem Tabuthema anzunehmen ohne dabei moralische Grenzen zu überschreiten. "Ein Kind zu töten" ist ein beklemmendes, schockierendes und herausforderndes Filmerlebnis für Anspruchsvolle.

ungeprüfte Kritik

Martyrs

Das Original
Horror, 18+ Spielfilm

Martyrs

Das Original
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 02.04.2009
"Martyrs" ist ein intelligenter und harter Horror-Schocker, welcher eine unglaublich intensive Wirkung auf den Zuschauer hat. Auch wenn der erste Teil des Films ein wenig einem klassischen Revenge-Slashers ähnelt, wird einem doch nach kurzer Zeit bereits klar, dass es sich hier nicht um eine typische Genreproduktion handelt. "Martyrs" lässt sich grob in zwei Hälften unterteilen. Pascal Laugier inszeniert den ersten Teil des Films schonungslos und extrem brutal. Die Härte, die einem hier serviert wird, zeichnet sich durch gnadenlose Kompromisslosigkeit und blutige Gewalt aus und dürfte zartbesaiteten Gemütern bereits auf den Magen schlagen. Dabei wirkt das Gezeigte aber nie selbstzweckhaft oder gar inszeniert. Und dort, wo die meisten Filme aufhören, da fängt Laugier erst richtig an und der Film wird in eine andere Richtung gelenkt. Mit diesem Wechsel wird zudem der finale Part von "Martyrs" eingeleitet. Es werden unvorstellbare Szenen aufgezeigt, die das zuvor Dargestellte nicht unbedingt an graphischer Gewalt übertreffen, aber ungleich härter und verstörender sind. Dabei werden alle Schmerzgrenzen einfach ignoriert und diese Bilder rufen unweigerlich ein äußerst unangenehmes körperliches und seelisches Gefühl hervor. Die immense Intensität des Films ist natürlich auch den ausgezeichneten Hauptdarstellern zu verdanken. Sowohl Mylène Jampanoï als Lucie, als auch Morjana Alaoui als Anna, spielen ihre Rollen beeindruckend.

"Martyrs" tut weh, ist intensiv, radikal, verstörend und wirkt nach. Der Film ist abstoßend und faszinierend zugleich. Hier wird dem Zuschauer durchschlagskräftiges Terrorkino serviert und die Messlatte, welche sich in diesem Genre durch die französischen Beiträge ohnehin schon sehr weit oben befindet, wurde jetzt mit "Martyrs" noch ein Stück höher gelegt.

Die deutsche SPIO/JK-Fassung (Verleih) ist ungeschnitten!

ungeprüfte Kritik

Jack Ketchum's The Lost - Teenage Serial Killer

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 30.03.2009
„The Lost“ ist ein drastisches und schonungsloses Psycho-Drama. Der Film beginnt derb und man schafft es durchaus mit diesem Anfang den Zuschauer gleich mal zu schocken und zu fesseln. Was dann folgt ist gewissermaßen eine Charakterstudie des Psychopaten Ray und ein Einblick in sein Verhalten gegenüber seinem Umfeld. Dabei werden auch die anderen Charaktere ordentlich in Szene gesetzt und das Gezeigte ist durchaus interessant. Leider zieht sich der Film dann aber etwas zu sehr in die Länge und auch so mancher Auftritt von Mark Senter wirkt doch etwas unfreiwillig komisch. Somit dauert es also seine Zeit bis man sich zum Finale heranarbeitet. Dieses hat es dann, wie bereits der Anfang, in sich und wird dem Zuschauer nüchtern und erschreckend serviert.

Die Verleihfassung (SPIO/JK) ist ungeschnitten. Bei der Kauffassung (KJ) fehlen gut 2.30 Minuten. Hier wurde das ganze Ende zerschnitten, was dem Film natürlich viel von seiner einprägsamen Wirkung nimmt. Man sollte sich somit ausschließlich die ungeschnittene Fassung zu Gemüte führen.

ungeprüfte Kritik

The Unborn

Das Böse will leben.
Horror, Thriller

The Unborn

Das Böse will leben.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 30.03.2009
„The Unborn“ ist ein ziemlich einfallsloser Horrorfilm, der sich an sämtlichen Szenen von Filmen dieses Genres bedient. Die Story dümpelt meist belanglos vor sich hin und der Film schafft es nicht mal ansatzweise für Spannung oder Gruselmomente zu sorgen. Die mäßigen Schockeffekte sind meist vorhersehbar und erreichen beim routinierten Zuschauer wohl kaum Wirkung. Einzig allein von optischer Seite her kann man dem Film nichts vorwerfen und für die männlichen Zuschauer dürfte dann noch die Hauptdarstellerin Odette Yustman mit ihrer Unterwäscheschau für einen kleinen Lichtblick sorgen. Darüber hinaus kann aber auch sie keine erwähnenswerte Performance bieten.

ungeprüfte Kritik

Hellraiser 8 - Hellworld

Das Böse geht online!
Horror

Hellraiser 8 - Hellworld

Das Böse geht online!
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 27.03.2009
"Hellraiser - Hellworld" geht nun in eine andere Richtung als die letzten drei Teile. Der Film bewegt sich hin zum Teenie-Slasher und es werden immerhin mal wieder neue Ansätze präsentiert. Allerdings macht der Film dabei auch nicht unbedingt große Sprünge und am Ende reicht es dann doch nur zu einem recht unspektakulären Teen-Horror.

ungeprüfte Kritik

Saw V

Mein ist die Rache.
Horror, 18+ Spielfilm

Saw V

Mein ist die Rache.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 27.03.2009
Vorab sei gesagt, dass ich ein großer Sympathisant der Saw-Reihe bin. Ich fand bislang, bis auf kleine Abstriche, alle Teile und die Entwicklung der Geschichte genial. Entgegen vielen Kritiken sah ich auch „Saw IV“ als äußerst gelungen an, da die Reihe unerwarteter Weise auch nach dem Tod von Jigsaw mit interessanten Rückblenden, Überraschungen, dem zeitgleichen Ablauf zu „Saw III“ und dem dadurch erneuten Gänsehaut-Schlusstwist gekonnt umgesetzt wurde.

„Saw V“ knüpft direkt an den Vorgänger an und kann dieses Niveau nun nicht mehr ganz halten. Der Film ist eigentlich in drei Teile aufgegliedert. Zum einen wird dem Zuschauer die Jagd von FBI-Detective Strahm auf den ja bereits im Vorgänger entlarvten Jigsaw-Helfer Hoffmann gezeigt, ein weiterer Teil zeigt fünf Opfer die in einem Fallen-Parcours um ihr Überleben kämpfen und es wird erneut in Rückblenden das Geschehen der vorangegangen Teile ausgeleuchtet. Die Idee mit den Flashbacks ist hier nahezu ausgereizt. Der Zuschauer bekommt wieder neue Erkenntnisse, welche einigermaßen logisch präsentiert werden aber nicht unbedingt von Nöten gewesen wären und zum Teil zu konstruiert wirken. Außerdem werden viele mysteriöse Aspekte aus den Vorgängern aufs ausführlichste erklärt, was ganz klar die Faszination der ersten Teile mindert. In Sachen Todesapparaturen hat man sich wieder einiges einfallen lassen, die Fallen sind wieder einmal äußerst hübsch anzusehen und fallentechnisch konzentriert sich fast alles auf den Todeskampf fünf unterschiedlicher Leute. Das funktioniert auch ganz gut, da alles bestens durchdacht ist. Leider werden die Bilder dieser Szenerie lediglich eingestreut und es wird ihnen zu wenig Beachtung geschenkt. Dadurch lässt die Charakterzeichnung der Opfer auch sehr zu wünschen übrig und ein Mitleiden kommt gar nicht erst in Frage. Anfangs scheinen diese Leute auch noch genau zu wissen wo der Hase lang läuft und verhalten sich dann doch falsch und zum Teil primitiv. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Verfolgung von Strahm und Hoffmann, welche dann doch sehr unspektakulär und ohne große Überraschungen ausfällt. Der heiß erwartete und traditionelle finale Twist ist dadurch dieses Mal wirklich vorhersehbar und läuft nahezu ins Leere. Zwar ist alles schlüssig und endet recht passend, doch der Aha- und Gänsehauteffekt stellt sich nicht ein und der Fan wird sich hier wohl doch etwas mehr erwartet haben.

Insgesamt zeigt sich „Saw V“ wieder blutig und düster und ein gewisser Spannungs- und Atmosphäregrad ist nicht zu übersehen. Der Goregehalt ist nicht mehr ganz so hoch aber immer noch knackig. Alle offenen Fragen der Vorgänger werden geklärt, dafür werden aber wieder neue Fragen aufgeworfen. Die Qualität liegt hier ganz klar noch weit über dem Durchschnitt, es ist aber der bislang schwächste Teil der Reihe.

Die Verleihversion (SPIO/JK) enthält diesesmal doch tatsächlich die Unrated-Fassung ist somit ungeschnitten.

ungeprüfte Kritik

Hellraiser 7 - Deader

Zurück aus der Hölle.
18+ Spielfilm, Horror

Hellraiser 7 - Deader

Zurück aus der Hölle.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 26.03.2009
"Hellraiser - Deader" ist bereits der siebte Teil der Reihe. Der Film geht den gleichen Weg wie die unmittelbaren Vorgänger, kopiert diese auch teilweise und bietet somit natürlich nichts Neues. Die Kulisse ist hier ganz klar positiv hervorzuheben, die Atmosphäre wirkt teilweise dreckig und düster. Kari Wuhrer als Hauptdarstellerin weiß ebenfalls zu gefallen. Die Auftritte von Pinhead sind minimal und die Cenobiten sind dieses Mal wirklich nur noch zur Dekoration der Szene gedacht. Die Horrorelemente und der Goreanteil wurden auch hier immer weniger.

ungeprüfte Kritik

MISSING PCF Placeholder

My Name Is Bruce

Komödie, Horror

My Name Is Bruce

Komödie, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 26.03.2009
"My Name is Bruce" besteht aus einer witzigen Idee und allein durch diese kann der Film auch fast durchweg einigermaßen gut unterhalten. Der selbstironische Streifen ist eine One-Man-Show von Bruce Campbell, der sich hier selbst auf die Schippe nimmt, wie immer seine Sprüche klopft und sichtlich Spaß an der Geschichte hat. Leider schwankt die Trefferquote der Gags, welche aus sehr vielen Insidern bestehen, doch erheblich und die Horroranteile des Films fallen etwas fade aus.

Für satirische Unterhaltung ist hier jedenfalls gesorgt und Fans von Bruce Campbell werden bei dem Film ihren Spaß haben. "My Name is Bruce" wird aber sicherlich nicht jedermanns Sache sein.

ungeprüfte Kritik

Bad Boy Bubby

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 24.03.2009
"Bad Boy Bubby" ist ein sehr intensiv gespieltes und raffiniertes Drama um einen Mann, der 35 Jahre von der Mutter eingesperrt wurde und nun die Welt kennen lernen muss. Der Film besitzt anfangs eine sehr beklemmende Atmosphäre. Mit zunehmender Laufzeit wechselt sich dann Tragik mit beißendem Humor ab. "Bad Boy Bubby" ist ein unbeschreiblicher und außergewöhnlicher Film, der sich unmöglich in eine Schublade stecken lässt und definitiv nichts für den Mainstream-Zuschauer ist.

ungeprüfte Kritik

Sterben für Anfänger

Komödie, Drama

Sterben für Anfänger

Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 24.03.2009
"Sterben für Anfänger" ist eine sehr britische und schwarzhumorige Komödie. Der Film ist gut besetzt und symphatisch gespielt. Die Charaktere sind schräg und sorgen immer wieder für peinliche Situationen. Diese Ereignisse werden auch weitestgehend amüsant und kurzweilig geschildert, für richtige Lacher reicht das Gezeigte jedoch nicht aus. Somit läuft der Film vergnüglich und leicht vor sich hin, ohne aber mächtig Funken zu versprühen.

ungeprüfte Kritik

Hellraiser 6 - Hellseeker

Teuflisch. Tödlich. Unsterblich.
Horror

Hellraiser 6 - Hellseeker

Teuflisch. Tödlich. Unsterblich.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "billy44" am 19.03.2009
"Hellraiser VI - Hellseeker" geht stilistisch in dieselbe Richtung wie sein Vorgänger. Der Film hat viele Ähnlichkeiten mit dem fünften Teil der Reihe und unterhält fast auf gleichem Niveau. Es werden viele Visionen mit realen Erlebnissen vermischt und dadurch wird für viel Verwirrung gesorgt. Pinhead und die Cenobiten kommen wie beim Vorgänger wieder nur auf eine sehr kurze Spielzeit. Dafür kehrt aber Ashley Laurence als Kirsty Cotton zurück.

"Hellraiser VI - Hellseeker" ist ein halbwegs anständiger Thriller geworden, der sich jedoch zu stark an den Vorgänger anlehnt und dem sehr viel von der Hellraiser-Atmosphäre fehlt.

ungeprüfte Kritik