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Kritiken von "Segafredo" aus

270 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Notorious - Berüchtigt
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 25.02.2013
    Guter Thrillerklassiker von Altmeister Hitchcock, das Duo Grant/Bergman agiert grandios. Was mich allerdings an Hitchcock immer schon ein bisschen störte und auch hier wieder bis zum "geht-nicht-mehr" ausgereizt wurde ist der massive Studioeinsatz. Alles: Autofahrten, Balkonszenen, Szenen in der Stadt, in Cafés,... alles wurde im Studio vor einer Leinwand gedreht, was man natürlich auch sieht. Naja, das war eben damals so und A.H. war happy damit und...es tut der Spannung keinen Abbruch! Ach ja: die DVD hat keine Untertitel, wäre schön gewesen sie zu haben, denn man kann den Film eigentlich nur im Original ansehen, die dt. Synchronfassung ist grauenvoll!
  • Reservoir Dogs
    Wilde Hunde
    18+ Spielfilm, Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 25.02.2013
    Grandioser erster ganzer Kinofilm von Quentin Tarantino. Mit Ausnahme einiger Rückblenden eigentlich mehr ein Kammerspiel, das in einer Lagerhalle stattfindet. Das Zentrum der Handlung, ein Überfall auf einen Diamantenhändler, wird nie gezeigt und man erfährt nur aus den Dialogen der Protagonisten was eigentlich passiert ist. Alles was gezeigt wird ist das davor und vor allem das danach. Sehr gut skizzierte Charaktere und geniale Kameraeinstellungen machen den Film zum Genuss. Natürlich fehlt die Tarantino-typische extreme Gewaltdarstellung nicht und die Folterszene in der Mitte des Films geht schon arg an die Grenzen des Erträglichen (Django aus den 60ern lässt grüßen)...
  • Full Metal Jacket
    Eine epische Geschichte des Vietnam-Krieges.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 11.02.2013
    Einer DER Vietnamfilme der Kinogeschichte. Die erste Hälfte des Filmes (Ausbildung der Marines) stiehlt dem eigentlichen zweiten "Vietnamfilm-Teil" fast ein bisschen die "Show". Aber das macht nix, diesen Part decken dafür Werke wie "Apokalypse now" oder "Platoon" gut ab. Die im ersten Teil gezeigte Ausbildung der jungen Soldaten unter permanenter Demütigung durch ihren Drillinstructor ist in die Leinwandgeschichte eingegangen. Bemerkenswert ist übrigens der Umstand, dass nahezu alle Szenen (einschließlich die, die in Asien spielen) in der Nähe von London gedreht wurden - davon merkt man im Film selbst aber nichts, Kubrick hat die perfekte Vietnamkulisse nach England geholt, Respekt!
  • Der Profi
    Action, Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 11.02.2013
    Klar, der Film ist angestaubt aber dennoch immmer noch schön anzusehen. Ein Actionthriller seiner Zeit: Hart und direkt, klischeehaft und vorhersehbar. Die Rollen sind klar verteilt, der machoistische Hauptdarsteller halt noch ein "echter Kerl". Bitte nicht zu viel Tiefgang erwarten, einfach nur zurücklehnen und eine kleine Zeitreise in die frühen 80er genießen. Die zeitliche Distanz sorgt auch für einiges an unfreiwilliger Komik: alleine die nahtlose Solarien-Schokobräune von Belmondo ist zum Schreien!
  • Edward mit den Scherenhänden
    Die wundersame Geschichte eines jungen Mannes, der ganz anders war... und eines schönen Mädchens.
    Fantasy, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 05.02.2013
    Mensch, war das Zweigespann Burton/Depp mal gut! Mit extremer Liebe zum Detail inszenierte, bizarre Variante des alten Beauty and the Beast Themas. Hier stimmt einfach alles: die Story, die Ausstattung, die Besetzung, der Humor, die Dramatik! Ein modernes Märchen in psychedelischen Pastelltönen. Ansehen!!!
  • Das Meer in mir
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 05.02.2013
    Gute, wenn auch stellenweise fast ein bisschen zu ruhig/dahinplätschernd inszenierte Verfilmung nach einer wahren Begebenheit, die das heikle Thema passive Euthanasie behandelt.
  • Die Fremde in dir
    Wie weit würdest du gehen, wenn du alles verlierst?
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 29.01.2013
    Handwerklich gut gemachter Rachethriller mit einer sehr gut agierenden Jodie Foster. Nichts wirklich neues, alles schon mal dagewesen aber dennoch sehenswert. Lediglich ein paar sehr unglaubwürde Wendungen im Film (v.a. am Ende) schmälern den Gesamteindruck ein bisschen - schade eigentlich, hätte der Streifen nicht notwendig gehabt.
    Ach ja: die Szenen in der Notaufnahme zu Beginn des Films sind extrem realistisch in Szene gesetzt (meine ich wirklich so, komme selbst aus der Branche)!
  • Kagemusha
    Der Schatten des Kriegers
    Abenteuer, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 29.01.2013
    Der Film ist ein "Eastern" seiner Zeit (80er) und kann sicher mit der digital nachgebesserten Bildgewalt fernöstlicher Streifen neueren Datums (Hero, Tiger&Dragon,...) nicht mehr mithalten. Wenn man das mal mit ins Kalkül zieht, dann ist Kagemusha ein interessantes Stück asiatischer Filmkunst, das ich Liebhabern ans Herz legen möchte. Wer sich jedoch nicht gern auf die Andersartigkeit japanischen Schauspiels (und in Kagemusha ist dieses definitiv sehr klassisch-japanisch angehaucht) einlassen möchte, der wird vom Film sehr enttäuscht, ja gar gelangweilt und angenervt sein.
    Alles in Allem interessanter Eastern für Genrefreunde.
  • Django
    Western, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 18.01.2013
    Habe mir den Film als "Vorbereitung" zu Django Unchained angeschaut. Ich vergöttere die Italowestern von Sergio Leone und Django war nun mein erster Nicht-Leone-Italowestern. Was soll man sagen? Django ist kein Leone Kopie, sondern etwas eigenständiges. Der Film hat Kultcharakter, ein Meisterwerk ist er jedoch nicht. Zu B-Movie-artig erscheinen viele Details (die Maske, die braun angemalten Mexicaner, die teils stümperhaften Filmschnitte, die Kulisse, das viel zu rote Kunstblut, der "billige" Sumpf in dem der Sarg versinkt, die sinnlose "Hängebrücke" über ein kleines Bachbett,...). Aber der Film strotzt dennoch vor Szenen, die Kult sind bzw. wurden und es hat Spaß gemacht ihn anzusehen. Die Gewalt hat sicher 1966 viel mehr schockiert als heute, wirkt aber so finde ich immer noch. Und die letzte Einstellung mit dem blutigen Colt im Vordergrund ist einfach nur grandios!!
    Also liebe Genrefreunde, immer ran an Django - Mainstream Cineasten können aber auch ohne Django weiterleben, glaube ich.
    Ach ja: Franco Nero sah (sieht noch immer) unglaublich gut aus. Meine Freundin war ganz vernarrt in Ihn, als wir uns den Film ansahen. Gab es damals eigentlich in Italien eine Terence Hill Klonanstalt? Eine gewisse Ähnlichkeit kann man nämlich nicht leugnen.
  • Die Klavierspielerin
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 18.01.2013
    Wer Haneke kennt, weiß was er/sie erwaren darf/muss, wenn man seine Werke ansieht. Aber ansehen lässt einen der Regisseur die Filme eigentlich gar nie, das wäre zu banal. Er versucht und schafft es immer wieder den Zuseher aus dem bequemen und sicheren Fernsehsessel heraus- und in die Story hineinzusaugen - und bereitet einem damit immer wieder höchste Schmerzen.
    So ist auch die "Die Klavierspielerin" wieder ein grauenvoll-genial realitätsnah in Szene gesetztes Stück Filmkunst, das den Zuseher (wie auch in seinen anderen Filmen) immer wieder an die Grenzen des Erträglichen führt. Man blickt abgrundtief in die Seele der grandios gespielten Hauptfigur, in eine Welt, die einem womöglich sehr fremd und abartig vorkommen mag, die aber, da bin ich mir sicher, zumindest als unausgelebte Phantasie gar keine Seltenheit ist.
    Fazit: Knallhartes Kunst-Kino auf höchstem Niveau; nichts für Freunde der seichten Amiseifenoper oder von M. Schweighöfer. Und: das ist KEIN Erotikfilm!
  • In ihren Augen
    Ein Verbrechen. Ein Geheimnis. Eine Liebe.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 07.01.2013
    Ganz gute Story, im Tatort-Stil erzählt und verfilmt. Leider leidet der Film sehr an der unglaubwürdigen Maske der Hauptdarsteller (Handlung springt zwischen mehreren Jahrzehnten hin und her). Wenn man jemanden auf alt schminkt, dann muss es schon sehr gut gemacht werden, sonst wirkt jeder Film unauthentisch. Einige Wendungen im Film sind auch unglaubwürdig (allem voran die offensichtliche Provokation der Richterin beim inoffiziellen Verhör des Hauptverdächtigen). Hinter diese billige Show muss auch der debilste Verbrecher blicken (im Film fällt er jedoch darauf herein)!
  • Alien 4 - Die Wiedergeburt
    Science-Fiction, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Segafredo" am 04.01.2013
    Handwerklich akzeptabel ausgeführter, aber unnötiger vierter Teil der Aliensaga, der von der Stimmung her nicht annähernd an die 3 ersten Teile heran kommt. Kann man sich ansehen, muss man sich aber nicht ansehen...