Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Talk to Me

Thriller, Horror

Talk to Me

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 29.07.2024
"Talk to me" ist mal wieder ein Film der Kategorie "Die ich rief, die Geister - werd ich nicht mehr los!" und hat mich ziemlich schnell genervt. Weder mochte ich die Musik, noch die labrige Fäkaljugendsprache. Das die Kiddies eine Seance als Partygaudi sehen, ist verständlich aber die Reaktionen bei den Beschwörungen sind äusserst unglaubwürdig, denn offensichtlich ist das nicht gespielt, sondern wirklich beängstigend und somit ist nichts zum Lachen an dieser Geisterbeschwörung. Die konfuse Story finde ich völlig unlogisch und auch wenig glaubhaft. Da gab es schon Todesfälle, wie uns der Vorspann zeigt, und trotzdem geht das "Spiel" immer weiter. Die Herkunft des Talismanns bleibt unklar, wird fahrig erklärt und woher die Jugendlichen die Gebrauchsanweisung haben bleibt fragwürdig. Wo liegt der Gruselfaktor? Die üblichen Erscheinungen, per Maskendesign gut in Szene gesetzt, vermögen kaum zu erschrecken und letztlich geht das Ganze Richtung Mindfuck und wird immer verworrener. Spätestens die Geistererscheinung des Vaters macht keinen Sinn, da der ja noch quicklebendig vor der Tür steht. Fazit: Sehr unlogisch hinkonstruierter Horrorfilm ohne Gänsehaut sondern mit mehr als nur einem Fragezeichen. Macht weder Spaß noch Angst sondern steckt voller Unsinn.

ungeprüfte Kritik

The Witness

Thriller, Krimi

The Witness

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.07.2024
"The Witness" reiht sich ein in die große Familie koreanischer Thriller, die wirklich großartig inszeniert sind. Als Zuschauer darf man sich ständig fragen, ob man so oder ähnlich wie der Augenzeuge auch reagieren würde und sich zudem über einen spannenden Suspense Thriller freuen. Dieser Film ist zwar dem Mainstream zugewandt, bietet also keine Schockmomente, Storykompositionen oder große Kinoerlebnisse, wie "Oldboy" oder "I saw the devil" aber er ist durchaus solide und niveauvoll und hält sein Level immer auf Spannung. Über manch konstruierte Situation muss man hinwegsehen, denn es ist schon auffällig, dass so viele Personen ein blaues Basecap tragen und die Regie uns so den Killer vorgaukeln will, der dann keiner ist. Übliche Klischees gibts auch: Da geht mal wieder ein Haustier flöten und es kommt zu einem unvermeidlichen Endkampf. Über diese leichten Vorhersehbarkeiten tröstet die schauspielerische Leistung und die Gesellschaftskritik hinweg, die uns alle als wegsehende Egoisten entlarvt. Fazit: Spannender Koreathriller der über die gesamte Lauflänge interessant und unterhaltsam bleibt.

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The Ministry of Ungentlemanly Warfare

Das Ministerium der unkultivierten Kriegführung
Kriegsfilm

The Ministry of Ungentlemanly Warfare

Das Ministerium der unkultivierten Kriegführung
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 27.07.2024
Zunächst einmal die gute Nachricht: Wir müssen Til Schweigers Genuschel nicht ertragen! Er wurde tatsächlich synchronisiert, was wohl daran lag, das Til selbst keine Zeit dafür hatte. Überhaupt gibt es mal wieder das Problem mit der deutschen Synchronisation, wenn englischsprachige Filme mit deutschem O-Ton eigentlich 2 sprachig sind aber für unsere Ohren aufbereitet wurden. So kommt es zu merkwürdigen Situationen, u.a. das Eisa Gonzales ein eigentlich deutsches Lied auf englisch singt, dies aber nicht synchronisiert wurde und Schweiger daraus deutsche Worte versteht. Ausgerechnet ein damals verbotenes Lied. Soviel zur Recherche und zum Realitätsgehalt. Was ist sonst zu sagen? Guy Ritchie hat ein überzogenes Actionspektakel aus den wahren Wurzeln dieser Geschichte gezaubert, das sehr an die "Inglorious Basterds" erinnert, ohne deren Klasse zu erreichen. "The Ministry..." ist mehr ein Funmovie, mit einigen Gags, unglaubwürdiger Handlung und teils auch nicht historisch akurat. Wer es nicht mag, wenn "die Deutschen" mal wieder als dämlich dargestellt werden, der sollte einen Bogen um den Film machen. Letztlich macht man sich aber über Nazis lustig und das darf man gut finden. Überwältigend fand ich den Film nicht, aber er ist doch eine gute Abwechslung vom Einheitsbrei des modernen Actionkinos und Henry Cavill hat mir sehr gut in der Rolle gefallen. Fazit: "Basterds Light" - Amüsante, etwas zu langatmige Actioncomedy für zwischendurch, die ich mir etwas cooler gewünscht hätte.

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Beverly Hills Cop 4

Axel Foley
Action, Krimi

Beverly Hills Cop 4

Axel Foley
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.07.2024
Es ist Mode geworden, klassische 80er Jahre Filme nach Jahrzehnten fortzusetzen. Oft gelingt das nicht, doch ich nehme vorweg, dass "Beverly Hills Cop 4" seinen Vorgängern keine Schande macht. Er funktioniert auch als Einzelfilm prächtig, obwohl natürlich viel Fanfutter eingestreut ist. Das Axel auch in hohem Alter noch mit Highschooljacke rumläuft...wir erwarten das wohl. Es macht Spaß Judge Reinhold und John Ashton (sowie andere) wieder in ihren angestammten aber weiterentwickelten Rollen zu sehen. Etwas aufdringlich finde ich allerdings die Musik. Sie will mit Macht das alte Feeling heraufbeschwören, ob der Song nun gerade passt oder nicht. Oftmals wirkt das deplatziert. Die Story: Eigentlich eine Hommage an das Storytelling der 80er, denn sie ist vorhersehbar, praktisch bekannt und den Bösewicht erahnt man bei seinem ersten Auftritt. In diesem Fall kann man das nicht übel nehmen. Lobenswert ist auch, dass die Writer Eddie Murphy nicht zum Sidekick degradiert haben, wie bei Disneys Indiana Jones oder Star Wars geschehen. Zwar wird Axel seine Tochter zur Seite gestellt, aber die ist kein arroganter, alleskönnender Scenestealer, sondern fügt sich gut ein. Die 3 "Beverly" Filme habe ich nicht so sehr gemocht, wie "Lethal Weapon", deswegen habe ich die auch nicht so oft gesehen. Gleiches wird mir mit "Axel F" passieren. Er ist unterhaltsam und als späte Fortsetzung gelungen aber eher durchschnittliche Kost als ein überragendes Highlight, das man immer wieder sehen möchte.

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Die Nacht der Creeps

Die gute Nachricht ist, eure Freunde sind hier. Die schlechte Nachricht ist... sie sind tot.
Science-Fiction, Komödie, Horror

Die Nacht der Creeps

Die gute Nachricht ist, eure Freunde sind hier. Die schlechte Nachricht ist... sie sind tot.
Science-Fiction, Komödie, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.07.2024
Auch so ein Film, den ich zu seiner Zeit, also in den 80ern, zuletzt sah. Leider hatte ich ihn besser in Erinnerung, als er ist. Was haben wir hier? Eine Trashperle, die so ein bisschen in die  Kerbe der "Gremlins" oder John Carpenters "Halloween" schlägt und selbst eine Hommage an das phantastische Kino der 50er Jahre ist. Dort beginnt der Film auch in schwarzweißen Bildern, um später in Farbe weiterzugehen. Ich muss sagen, er verschenkt viel Potenzial und ist streckenweise etwas lahm. Der Humor ist oft platt und so mancher Splattereffekt sieht immer noch gekürzt aus, obwohl diese Fassung uncut sein soll. Der Film ist weniger blutig, als ich in Erinnerung hatte und er wirkt oft auch deutlich billiger als gleichrangige Streifen. Manchmal gibts unfreiwillige Komik, wenn die beiden gegen Ende im Schneckentempo in ein Gartenhaus flüchten oder auch Unglaubhaftes, wie die Szene in der Cindy ihren Ex nicht anschaut und deswegen nicht bemerkt, dass er bereits ein Zombie ist. Dazu gesellen sich Regiefehler und das ein oder andere Plothole. Unterhaltsam ist das aber ohne Frage, wenn auch mehr aus nostalgischen Gründen oder wenn man die Eastereggs deuten kann: Die meisten haben Namen bekannter Genreregisseure. Fazit: Ohne Frage 80er Kult. Jedoch ist vieles unausgegoren bis lächerlich und langweilig. Da hatte die Konkurrenz seinerzeit mehr drauf.

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Lottergeist Beetlejuice

...denn frisch verstorben lebt länger.
Komödie, Fantasy

Lottergeist Beetlejuice

...denn frisch verstorben lebt länger.
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.07.2024
Diese ganzen späten Fortsetzungen, von Beverly Hills Cop bis Star Wars gehen mir auf den Sack, weil ich sie überflüssig finde. Aber der Trailer zu "Beetlejuice 2" hat bei mir Gänsehaut verursacht und nun freue ich mich wirklich, Michael Keaton in seiner Paraderolle erneut sehen zu dürfen. Dazu bedurfte es eines Reviews, denn ich habe "Beetlejuice" 30 Jahre nicht gesehen. Er macht immer noch verdammt viel Spaß. Tim Burton hat hier eine morbide, witzige, teils auch infantile Komödie geschaffen. Das hat so in den 80ern gut funktioniert und ist jetzt schön nostalgisch anzusehen. Was mich verwundert hat, ist das die Titelfigur gar nicht sonderlich viel Screentime hat. Daran sieht man auch, wie Mr. Keaton den anderen die Show gestohlen hat. Unvergessen auch der Schrumpfkopfmann und die Musik von Harry Belafonte. Fazit: Ein Tim Burton Klassiker. Skurril, besonders, witzig, einfallsreich und ein bisschen kindisch. Klasse.

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Plane

Absturz im Dschungel - Gemeinsam überleben oder alleine sterben.
Action, Thriller

Plane

Absturz im Dschungel - Gemeinsam überleben oder alleine sterben.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.07.2024
Was soll man schon groß zu einem Gerard Butler Action Film sagen? Es verhält sich ähnlich wie mit Liam Neeson: Alles handwerklich gut gemachte, packend inszenierte, sich ähnelnde, typische US-Actionfilme mit leichten Übertreibungen. Die Story ist austausch- und vorhersehbar doch will sie auch gar nichts anderes sein. Der Film unterhält und gehört zu den Beiträgen, die nicht komplett over the top sind, so dass man nicht oder nur selten mit dem Kopf schüttelt. Man ahnt alles voraus, wird aber unterhaltsam und kurzweilig berieselt. Nach einer Woche weiß man nur noch, dass man den Film "ganz gut" fand, erinnert sich aber kaum noch an Details, außer, dass die Kamera manchmal zu sehr gewackelt hat. Fazit: Solide Konfektionsware die zu den besseren Actionkrachern gehört, weil sie nicht dümmlich oder zu unlogisch aufgebaut sind. Über Zufälle und physikalische Kräfte, die aufs Flugzeug einwirken darf man nicht zu sehr nachdenken.

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Freaks Out

Fantasy, Kriegsfilm

Freaks Out

Fantasy, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.07.2024
Eine Überraschung! "Freaks Out" ist endlich mal wieder ein besonderer Film, der mich vom ersten Augenblick an gepackt hat. Austattung, Ambiente, Farbgebung und Ausleuchtung deuten bereits auf einen hoch qualitativen Film hin und da es vor dem Vorspann bereits dermaßen rummst und kracht, kann man sich schon von tadellosen Special Effects überzeugen. Die Story ist skuril, erinnert in der Tat ein klein wenig an "Tod Brownings Freaks" und ist eine perfekte Mischung aus Drama und dezentem Humor, so dass man wirklich von einer "Dramedy" sprechen kann, die nicht nur oberflächlich bleibt. Wie moderne Popsongs perfekt in die Nazizeit passen, wird der fantasyaffine Zuschauer ohne meine Spoiler herausfinden müssen. Es gibt eine Menge verrückter Ideen (Stichwort: Zauberwürfel) und Schauwerte. Die Ausstattung ist enorm. Deutsche Soldaten wurden auch mit deutschen Darstellern besetzt. Das Gesamtpaket überzeugt. Auch wenn es, gerade im Finale, schon gewisse Längen gibt, vermag die Geschichte zu rühren, zum Lachen anzuregen und doch auch den Horror des Nationalsozialismus darzustellen. Zu verdanken ist das u.a. einer famosen Darstellerriege, die sympathisch bis abartig ist, so wie es die Rolle vorgibt. Fazit: Bekannt und doch neu. Innovativer, mutiger und skuriler Fantasyfilm, der indirekt von Superhelden handelt aber doch so viel besser als Marvel nach "Endgame" ist.

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Lake Placid - Legacy

Abenteuer, Horror

Lake Placid - Legacy

Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.07.2024
Zur " Lake Placid" Reihe gehört eine Portion Humor, absurde Todesfälle, nett anzusehende Damen, Summerfeeling, schlechte Tricks, um einen Wiedererkennungswert zu haben und um spaßiger Trash zu sein. Hier wollte man etwas wie "Dark Water" machen, also einen ernst gemeinten Survivalhorror, der auch (fast) nichts mit den Vorfilmen zu tun hat. In einem Easteregg-Nebensatz wird plump ein Bezug hergestellt und erklärt, wie das Krokodil aus dem ersten Film in den See kam. Alles ist völlig anders: Hier treibt eine Gruppe hysterischer Twens ihr Unwesen. Dabei hätten wir gern Yancy Butler und Robert Englund erneut in ihren kultverdächtigen Rollen wiedergesehen. Es beginnt recht spannungsvoll, doch mit Betreten des Bunkers läufts eindimensional ab. Man latscht durch austauschbare, düstere Gänge, doch die Bedrohung taucht allenfalls sporadisch für einen kleinen Happen auf. Dies geschieht häufig im Halbdunkel oder aus merklicher Distanz, was Schwachstellen billiger Effekte kaschiert. Da hat man schon Afrika zum Drehort und verzieht sich dann unter die Erde und ins Dunkel. Als 6. Teil kann man das nicht anerkennen, sonst wäre dies der bislang Schwächste der Reihe, zumal der Stoff null Charme versprüht und die teils unlogischen Handlungsweisen kaum Kurzweil mit sich bringen. "Legacy" erscheint beliebig. Kann man als Horrorfilm gucken aber als Fan der Reihe getrost auslassen.
Fazit: Dies ist kein "Lake Placid" Film. Zwar bekommt man ordentliche Krokoaction aber Fans werden massiv enttäuscht.

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Lake Placid vs. Anaconda

Horror, Abenteuer

Lake Placid vs. Anaconda

Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.06.2024
Dieser Film ist eine Besonderheit, ist er doch gleichzeitig der 5. Teil von zwei Filmreihen und führt sie in diesem Crossover zusammen. Wer also chronologisch gucken will, muss 8 Filme vor diesem ansehen. Sollte man denken. Denn die Anaconda Filme kann man sich schenken. Dies ist eine ziemlich direkte Fortsetzung von Lake Placid 4, in der auch dieselben Darsteller in ihren Rollen erneut auftauchen. Wie man die Schlangenstory mit dem Krokodilhorror verknüpft hat, macht nämlich gar keinen Sinn. Murdoch, der Bösewicht aus Anaconda 3 und 4 hat plötzlich eine Tochter, die nicht in Rumänien sondern den USA ihre Experimente macht. Von den selbstheilenden Würgeschlangen ist gar nicht mehr die Rede. Haarsträubend! Auch dicke Plotholes und nicht weitergedachte Szenen muss man ertragen. Das Verhalten der Leute ist grenzdebil. Jedoch macht das Ganze als Trashfilm wieder Spaß, weil Gags drin sind und kurzweilige Actionszenen und...ja, ich sollte es nicht explizit erwähnen, auch wieder Nackedeis. Wenn man bei dem Streifen nichts hinterfragt, auch nicht, warum eine nichts zur Story beizutragende Sexszene mit einem Kroko unterm Bett endet, dann macht dieses völlig bescheuerte Filmchen Spaß. Fazit: Mehr Lake Placid als Anaconda. Der Film ist so doof, das er schon wieder gut ist. Nichts passt zusammen, nichts macht logischen Sinn. Trash par excelence!

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Anacondas 4 - Trail of Blood

Tödlicher als je zuvor!
Horror, Abenteuer

Anacondas 4 - Trail of Blood

Tödlicher als je zuvor!
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.06.2024
Erstmals in der Anaconda-Reihe, die sogar inkonsequent mal als Einzahl, dann als Mehrzahl tituliert ist, wurde eine wirkliche Fortsetzung mit den Überlebenden des letzten Teils erschaffen und auch Rückblicke reingeschnitten. Somit bilden Teil 3 und 4 eine Einheit. Der Nachteil: Beide Filme sind auch die schlechtesten des Franchise. Diesmal wird die Trashschraube sogar noch nachgezogen, denn man gleitet in SF-Gefilde ab. Das titelgebende Vieh ist eine unverwundbare, sich regenerierende Super-Anaconda fernab des letzten Funkens Realität. Auch darf sich der Zuschauer über jede Menge herrlich absurder Unlogik freuen, ohne die so ein Billigheimer keinen Spaß machen würde. So zahlt Murdoch 1 Million Dollar um zu einem Geheimlabor zu gelangen, das ihm selbst gehört? Er bräuchte nur mal vorbeifahren. Sieht ein Wanderer eine Bewegung, wird grundlos die Knarre gezogen (warum ist die überhaupt dabei?). Das ein Pilzesammler im Wald unterwegs sein könnte, wird gar nicht erst angenommen. Man geht widerwillig in ein Lager, da dort Leichen liegen, lässt aber ein krankes Crewmitglied allein zurück. Regiefehler gibts auch: Mal ist eine Tür auf,  dann zu.  Achtet man darauf, wird man viel solchen Mumpitz entdecken. Der Streifen ist ziemlich humorlos und eintönig inszeniert und auf alle Fälle 20 Minuten zu lang, denn er zieht sich. Fazit: Der trashigste Teil des Franchise. Etwas unterhaltsamer als der Vorgänger aber nach dem gleichen, abgedroschenem, langweiligem Schema inszeniert.

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Anaconda 3 - Offspring

18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer

Anaconda 3 - Offspring

18+ Spielfilm, Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.06.2024
Nun sind wir doch noch in Heavytrash Gefilden angekommen. Das hier "The Hoff" mithasselt ist schon ein erstes Erkennungszeichen. Das man weder in Borneo noch am Amazonas verortet ist, sondern kostengünstig am Drehort Rumänien blieb, ist das zweite und wer das alles bis dahin glaubwürdig fand, schließlich ist eine Labor-Anaconda in Osteuropa realistischer, als eine freilebende in Asien, wie uns der Vorgänger weismachen wollte, der dürfte beim Anblick der üblen CGI dann endgültig Bescheid wissen. Wir haben hier wegen der Blutorchidee einen Anknüpfpunkt an Teil 2 aber im Grunde beginnt wieder eine neue Story. Tieferer Zusammenhang ist nicht gegeben. Die Schlangen und deren Physis sind jetzt wirklich nicht mehr schön zu reden. Sie sind völlig realitätsfern, ja lächerlich mit ihrem Gebiss und den Schielaugen und sollen wohl auch nur der anspruchslosen Unterhaltung dienen. Für den Originalfilm ist es traurig, solche Fortsetzungen zu erhalten. Das die Story stinkelangweilig und eintönig ist, versucht man mit computergenerierten Brutalitäten zu kaschieren und kam so auf FSK18. Fazit: Sehr billige Gurke, bei der auch Hasselhoff nichts mehr retten kann. Größtenteils langweilig und sogar zu blöd, um noch als Spaßfilm herzuhalten.

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Anaconda 2 - Anacondas

Die Jagd nach der Blut-Orchidee
Abenteuer, Horror

Anaconda 2 - Anacondas

Die Jagd nach der Blut-Orchidee
Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.06.2024
Das dies tatsächlich die Fortsetzung des Filmes mit Jennifer Lopez sein soll, mag man kaum glauben. Einer alten Tradtion folgend hat er keine 2 im Titel, sondern man verpasste dem Streifen ein "s", was die Mehrzahl der Schlangen vorausnimmt. In einem Nebensatz wird ein Dokumentar-Filmteam am Amazonas erwähnt. Das kann man als Bezug zu Teil 1 sehen. Es gibt sonst keine Verbindung, nichtmal die Örtlichkeit. In Borneo, wo die Handlung angesiedelt ist, gibt es keine freilebenden Anacondas, also hätte man diese TV Produktion, die nur den "guten" Namen benutzt, besser "Pythons" genannt. Solch ein unsinniger Fehler macht zwar schon einen Teil des Trashappeals aus aber der Rest des Filmes ist durchaus ernst gemeint und somit weit weg von einer spaßigen Billigproduktion, wie sie die "Lake Placid" Fortsetzungen sind, die diese Filmserie bald kreuzen werden. Im Gegenteil, die Effekte wurden hier gut kaschiert und die Schlange kreischt nicht mehr, so dass "Anacondas" fast besser funktioniert als das Original, dessen Grundstory (Menschen fahren auf dem Boot und werden dezimiert) sich hier wiederholt. Das ganze auffallend unblutig und gewöhnlich. Fazit: Keine wirkliche Fortsetzung und auch kein Trash. Dieser Schlangenfilm will halbwegs ernst genommen werden. Geht als solide, nicht langweilig werdende Unterhaltung von der Stange durch.

ungeprüfte Kritik

Anaconda

When You Can't Breathe You Can't Scream
Abenteuer, Horror

Anaconda

When You Can't Breathe You Can't Scream
Abenteuer, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.06.2024
"Anaconda" ist ein herausragend besetzter Abenteuer- und gleichzeitig Tierhorrorfilm. Leider bekommt so mancher recht wenig zu tun. Danny Trejo und Eric Stolz sind verschenkt. Der Film ist ein Kind der 90er und man darf sich wirklich fragen, ob er ernst gemeint ist oder augenzwinkernd sein soll. Jedenfalls hat er keinen absichtlichen Humor, verursacht aber jede Menge Schmunzeln durch das Overacting von Jon Voight, der einen klischeehaften Bösewicht gibt und die Effekte rund um die Anaconda, die in ihrer animatronischen Form noch recht ansehnlich ist und sich realistisch bewegt, aber als computergenerierte Version blitzeschnell wird und auch mit ihrem Gekreische zum herzhaften Lachen anregt. Somit kann man "Anaconda" als trashiges Guilty Pleasure ansehen, das wie eine Geisterbahnfahrt aufgebaut ist. Der Film ist vorhersehbar und großteils unspektakulär. Fazit: Einfach gestricktes, solide unterhaltsames Abenteuer um eine Flussfahrt mit Schlange und anspruchsloses B-Movie, das noch ein paar ganz billige Fortsetzungen erhalten hat.

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She Came from the Woods

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.06.2024
Immer wieder befremdlich, wenn ein Film als Horror-Comedy angepriesen wird, dann aber nicht im Geringsten lustig ist. Mehr oder minder ernst gemeinte Genrefilme, wie "Freitag der 13. Teil 6" sind da viel humorvoller inszeniert. "She came from the woods" wirkt auf mich wie ein echter Horrorfilm, dessen sehr rar gesähter Humor absolut nicht meiner und eher unfreiwillig ist. Der Horror allerdings zieht auch nicht. Es gibt keinerlei Atmosphäre, nur billige Jumpscares und Goreeffekte. Vielleicht fanden die Macher es lustig, wenn Köpfe zerbersten...ich nicht. Es fehlt eine Pointe dazu, ein Spruch, den Freddy Kruger gerissen hätte. So ist das einfach nur doof. Die Story ist wild zusammengepfurcht, macht wenig Sinn und nervt eigentlich nur. Und zur Gänze verstanden hab ich sie auch nicht. Das es sich um Comedy handeln soll merkt man erst in der Schlussszene. Bis dahin hat man mordende Kinder, Blut und viel wirres Zeug gesehen, das eigentlich nur gelangweilt hat. Fazit: Komplett misslungen und weder gruselig noch witzig. 2 Sterne nur, weil es kein völliger Müll ist und ich nicht ausschalten musste...was aber fast passiert wäre.

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Ferris macht blau

Während wir nur davon träumen... leiht Ferris sich einen Ferrari und macht wirklich blau.
Komödie

Ferris macht blau

Während wir nur davon träumen... leiht Ferris sich einen Ferrari und macht wirklich blau.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 16.06.2024
"Ferris" stammt aus einer Zeit, als Komödien für Jugendliche noch zahm und ohne Fäkalhumor waren. Zugegeben, heutzutage wirkt das Ganze etwas lahm aber zum Lachen ist diese Hymne aller Schulschwänzer immer noch. Ich mag altmodisch sein, aber dieser Art Film heftete auch noch gewisse Intelligenz an und keine albernen Kalauer, die man am besten ohne Einsatz grauer Zellen erträgt. Mich störte schon immer das Durchbrechen der vierten Wand, also das Ferris mit uns, dem Puplikum, direkt geredet hat. Abgeguckt hat sich das "Deadpool", der auch ein Easteregg zu "Ferris" parat hält. Womit wir beim Thema wären. Regisseur John Hughes hat etliche Insider eingebaut. Sei es ein Simple Minds Poster, das auf den "Breakfast Club" hinweist oder eine Tanzeinlage als Hommage auf die "Blues Brothers". Musik ist ein Stichwort: Der Soundtrack ist perfekt. Der Film ist durch und durch witzig und hat mit Ed Rooney auch eine Kultfigur erschaffen. So sind auch Nebencharaktere gut herausgearbeitet worden. Eigentlich hätte man ein Spinoff mit Cameron machen müssen, Ferris' Freund, der von ihm schamlos ausgenutzt wird. Fazit: Zeitloser Kult! Vielleicht nicht der beste Film von Hughes, aber er wusste, wie Jugendliche ticken und hat eine besondere Handschrift, die seinen Filmen Wiedererkennungswert verschafft.

ungeprüfte Kritik

Yakuza Princess

Thriller, Action, 18+ Spielfilm

Yakuza Princess

Thriller, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 13.06.2024
Wirr, schnell geschnitten und igendwie nicht neu.
Eine typische Rachegeschichte, bei der man schon nach der kurzen Eingangsszene ahnt, bzw. weiß, wie es weitergehen wird. Wer nicht mehr als Schwertkämpfe, und zwar einen nach dem anderen, sehen will, dem könnte das sinnlose und bluttriefende Gemetzel gefallen. Ich habe mich trotz gespaltener Schädel und abgeschlagener Körperteile gelangweilt, denn es mangelt an Coolness, Ideen, sinnvollem Storyaufbau und sehenswerter Choreografie. Viel Gerede, viele Phrasen "Du musst eins mit dem Schwert werden". Alles schon x mal gehört. Nicht wahr, Obi Wan? ;-). Wer ist auf welcher Seite, wer gehört zu wem? Wer ist Verräter, wen hatten wir falsch eingeschätzt? Alles überraschungsfrei und unspektakulär in Szene gesetzt. Dazu noch etliche Fragezeichen, die nicht beantwortet werden, z. B. warum Jonathan Rhys Meyers Charakter im Krankenhaus war. Fazit: Auch Action kann langweilen. Eine Abfolge von immer gleichen, brutalen Fights unterbrochen von Pseudoweisheiten und Expositionsgequatsche und nicht zu Ende gedachten Szenen. Ermüdend.

ungeprüfte Kritik

Godzilla Minus One

Action, Fantasy

Godzilla Minus One

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 11.06.2024
Spätestens wenn die Original Melodie ertönt bekommt jeder Godzilla Fan feuchte Augen. "Godzilla Minus One" ist ein richtig starker Teil des Franchise, der trotz einiger Längen wesentlich besser unterhält als "Shin Godzilla" und sein US Pendent. Das Design des Monsters lehnt sich an das altbekannte Gummikostüm an, sieht also nicht allzu fremd aus. Die Tricks sind seit "Shin" natürlich nicht mehr aus der Puppenkiste sondern recht gute CGI. Was fast schade ist. Mir gefällt die ganze Optik des Filmes, sowie das Setting in der Nachkriegszeit. Wie man es findet, dass der Film ein leicht angekitschtes Drama ist, das seinen menschlichen Darstellern viel (zu viel) Screentime bietet, ist Geschmackssache. Dafür sind sie keine seelenloses Statisten.
Die spaßigen Zeiten mit Außerirdischen und Riesenrobotern sind in Japan vorerst vorbei. Wer mehr Wert auf die in den 70ern etablierte Monsterkloppe legt, muss wohl oder übel zum US Godzilla greifen. Tatsächlich hat mir auch mehr Action gefehlt. Das Finale ist etwas hinkonstruiert mit seinen merkwürdigen Zufällen aber man spürt die Hommage an den ersten Film von 54 und dessen Ernsthaftigkeit. Wirklich Jubeln mag ich nicht, da ich den Atomstrahl zu drüber finde und mich mit einer neuen Eigenschaft nicht anfreunden kann. Dennoch: Godzilla ist Japaner und der Film deshalb besser als die Konkurrenz von Übersee. Fazit: Optisch starker Genrefilm der nicht zu 100% überzeugt aber eher die Fans des Originals abholt als das Lager der US Befürworter.

ungeprüfte Kritik

Return of the Living Dead - Verdammt, die Zombies kommen

Die Rückkehr der lebenden Toten - Sie stehen aus ihren Gräbern, bereit zu neuen Orgien.
Horror, 18+ Spielfilm

Return of the Living Dead - Verdammt, die Zombies kommen

Die Rückkehr der lebenden Toten - Sie stehen aus ihren Gräbern, bereit zu neuen Orgien.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 09.06.2024
Noch so eine 80er Jahre Perle, die man nur kurze Zeit auf VHS sehen konnte, bevor die Zensur und Beschlagnahme zugeschlagen hat. Ich hatte den damals gar nicht als Komödie empfunden, da er recht brutale Szenen enthält. Auch heute macht es teilweise eher den Eindruck, als wäre der Streifen auf unfreiwillige Art komisch, denn auf platte Gags und Witze ist er gar nicht aus. Er wirkt eher ernst gemeint, soll aber sicherlich eine satirische Hommage an den Klassiker "Die Nacht der lebenden Toten" sein, auf den er Bezug nimmt und wohl deshalb auch ein "Return" im Filmtitel hat. Man spielt in einer Liga mit "Fright Night", nur auf ein älteres Puplikum zugeschnitten, und hat einen wirklich unterhaltsamen Vertreter des Jahrzehnts geschaffen. Mit Augenmerk auf Blut, nackte Haut und unterschwelligen, schwarzen Humor. Allenfalls das Ende kommt irgendwie abrupt und wirkt wie unfertig, da man sogar eine Szene wiederverwendet. Womöglich ist man mit den Dreharbeiten nicht fertig geworden und musste es irgendwie enden lassen. Ganze 4 Fortsetzungen folgten, die ich aber bislang noch nicht gesichtet habe. Fazit: Typischer Eighties Horror mit komödiantischen Elementen und kurzweiliger Story, der zum Kult erhoben wurde und das irgendwie sogar verdient.

ungeprüfte Kritik

Die Dämonischen

Invasion der Körperfresser
Horror, Science-Fiction

Die Dämonischen

Invasion der Körperfresser
Horror, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.06.2024
Ein Klassiker des Paranoia Kinos, der sich einreiht in die Reihe schwarz-weißer Science-Fiction und Horrorfilme der 50er Jahre, die man früher im Gruselkabinett der dritten Programme ansehen konnte. Kurz und knackig erzählt in noch nicht mal anderthalb Stunden. In meiner Erinnerung schon verschmolzen mit seinem ersten Remake von 1978, denn ich hätte schwören können, dass die Hundeszene auch im Original vorkam. Das ist natürlich eine andere Art Film, als sie heute gemacht werden aber man darf schon anerkennen, dass die Story gruselig und mit der Darstellung der Samenzellen auch leicht gewagt war. Ganz logisch geht es nicht zu, denn was mit den echten Körpern passiert bleibt offen und gerade die Verwandlung am Ende macht keinen Sinn. Charmanten Filmen aus der Anfangszeit, die andere Filmemacher beeinflusst haben, sei dies aber verziehen. Fazit: Ein Vorreiter in Sachen Invasionshorror, der oft kopiert wurde und auch schon etliche Remakes erfahren hat, kann gar nicht schlecht sein.

ungeprüfte Kritik

Deep Fear

Tauch um dein Leben!
Abenteuer, Thriller

Deep Fear

Tauch um dein Leben!
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.06.2024
"Deep Fear" wirbt auf seinem Cover mit den messerscharfen Zähnen eines Hais. Doch letztlich ist dies kein "Haifilm", sondern ein waschechter Thriller, in dem die possierlichen Tierchen eine Nebenrolle einnehmen. Die Story erfindet das Rad keineswegs neu. Man hat solche "Boatinvasion" Filme schon häufiger gesehen. Vorhersehbar ist das Ganze auch aber irgendwie soll ja auch kein Filmpreis verliehen werden, sondern der Streifen soll sein Puplikum unterhalten. Und das macht er solide und gut. Über manche Logikfehler (u.a. eine Unterhaltung unter Wasser ohne Funkhelm oder das die Wrackteile nicht abtrieben) kann/sollte man hinwegsehen. Dabei hilft die attraktive Hauptdarstellerin, deren Vorzüge die Kamera einzufangen weiß. Die Haie sind einigermaßen gut animiert und gewisse Spannung ist auch vorhanden. Leider stören extremste Moireeffekte bei nahezu sämtlichen Unterwasseraufnahmen. Sie erzeugen den Eindruck eines Tunnels und das hat mich völlig rausgerissen. Die Frage ist, ob das an meinen Geräten liegt, da das immer häufiger vorkommt oder doch an der Umsetzung auf Bluray. Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller der eine kurzweilige Geschichte erzählt. Obwohl nichts Neues über die Mattscheibe flimmert gebe ich großzügig 4 überbewertete Sterne. Vielleicht auch, weil ich vorher eine Reihe von Schrottfilmen geguckt habe, die "Deep Fear" locker in den Sack steckt.

ungeprüfte Kritik

Willkommen in Siegheilkirchen

Der Deix Film
Animation, Komödie

Willkommen in Siegheilkirchen

Der Deix Film
Animation, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.06.2024
Der Film ist ein wenig schwer zu bewerten. Er will einerseits den Karikaturisten Manfred Deix ehren und ist sozusagen in seinem Zeichenstil ausgeführt worden, erzählt aber auch gleich 2 Geschichten. Nämlich zum einen die Kindheit des Künstlers, zum anderen ein satirisches aber nicht ganz unwahres Kapitel aus dem Nachkriegsösterreich. Am Titel unschwer zu erkennen, dreht es sich um den braunen Sumpf, der noch nicht ausgetrocknet ist und im ewig gestrigem verharrt, während nur wenige aus der Spießigkeit erwachen. Somit bewerte ich den Animationsstil erstmal als gut. Das der Hauptakt sich um pupertäre Jungs dreht, hat mir nun weniger gefallen, dafür ist die Bevölkerung gekonnt beobachtet worden und bekommt den Spiegel vorgehalten. Regie hatte der geschätzte Marcus H. Rosenmüller, was nochmal wieder ein besonderer Aspekt an diesem ungewöhnlichen Film ist. Die Geschichte scheint für ihn gemacht, der trockene Humor ist sein Stil. Die Spitzen und Seitenhiebe sind gut verteilt und laden zum Schmunzeln ein. Richtige Lacher bleiben aber aus und ich kann mir vorstellen, dass einige den Film langweilig finden. Er richtet sich schon eher an ein erwachsenes Nischenpuplikum und ist keineswegs ein disneyesker Animationsfilm. Fazit: Hätte vielleicht als Realfilm auch funktioniert. Unterhaltsame, gemächliche Animationssatire der ein echter Höhepunkt fehlt, die aber gezielt austeilt und dem Zeichner Deix in vielerlei Hinsicht die Ehre erweist.

ungeprüfte Kritik

Sharkansas Women's Prison Massacre

You Can Never Truly Escape
Action, Horror

Sharkansas Women's Prison Massacre

You Can Never Truly Escape
Action, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.06.2024
Nix für Alice Schwarzer, soviel steht fest. Ich würde sagen: Kumpels einladen, Chips aufreißen und den Kronkorken abziehen. Der politisch inkorrekte und spaßige Männerabend ist gerettet. "Sharkansas" fehlt zwar einiges, ist aber besser als erwartet. Selbst die Haiszenen sind (so lange sie im Wasser sind) qualitativ gar nicht mal so schlecht. Ansonsten ist dies natürlich Sharkploitation Trash der Sonderklasse. Keiner behauptet, der Film wäre gut. Er zelebriert seine weiblichen Darsteller als overactende und überzogene sexy Ladies, von denen ja zumindest eine auch mal im horizontalen Filmgeschäft tätig war und bietet jede Menge Blödsinn und auf spaßige Weise Haarsträubendes. Allerdings hätte es etwas lustiger, "blanker" ;-) und kurzweiliger zugehen können. Die 2. Hälfte flacht etwas ab und Traci Lords...tja, die Rolle macht gar keinen Sinn, die ist "nur da". Leider hat das Budget nicht für eine gute technische Ausrüstung gereicht. Das Bild ist manchmal verwaschen und ruckelig. Auch die deutsche Synchro ist nicht perfekt. Sei es drum, das gehört wohl zum Genre dazu. Fazit: Der Filmtitel ist Programm. Billiger Trash im Stil von "Sand Sharks" und ähnlichen Gesellen, der sich leider trotz seiner vielversprechenden Besetzung und auch in Sachen Blut sehr zurückhält.

ungeprüfte Kritik

The Batman

Die Masken werden fallen. Vergeltung ist nah.
Action, Fantasy

The Batman

Die Masken werden fallen. Vergeltung ist nah.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 01.06.2024
Da sieht man mal wieder, dass überbordend gute Meinungen von renommierten Filmkritikern nicht immer den Allgemeingeschmack treffen. Wir haben "The Batman" mit 5 ausgewachsenen Männern geguckt. 2 fanden, dass dies der schlechteste Batman war, den sie je gesehen hätten. Ich habe sie an die Kilmer und Clooney Filme erinnert, aber die Erinnerung scheint verwaschen zu sein. 2 waren enttäuscht und es fielen Sätze wie:" Also mein Film ist das nicht!". Und ich? Ich war extrem gelangweilt. Zwar finde ich den Realismus und düsteren FilmNoir Stil anerkennenswert aber ich wäre fast eingeschlafen. Und dann ist das Ding auch noch endlos lang. Wenn Sie außerdem das Lied "Ave Maria" nicht mögen, werden Sie es nach dem Film hassen. Es spielt unentwegt in verschiedenen Variationen. Die Dunkelheit und der Regen gehen einem irgendwann auf den Sack und das Tempo des Filmes ist wirklich lahmarschig und ermüdend. Die Befürchtung, dass Robert Pattinson den Film versauen würde, hat sich nicht bewahrheitet. Es ist einfach nur die eintönige, ermüdende Inszenierung. Es ist keine Comicheldenverfilmung mehr. Ich finde, auch Anspruch kann man unterhaltsam verpacken. Doch Kurzweiligkeit geht anders. Selten bin ich im Sessel so hin und hergerutscht. Fazit: Zäh, laaaangatmig und einschläfernd. Wer auf Autorenkino steht, dem könnte dieser düstere und dialogreiche Batman gefallen. Der passiert mir aber kein 2. Mal.

ungeprüfte Kritik