Wie weit würdest du gehen, um die Wahrheit zu enthüllen?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 07.08.2026
Die Musik ist wieder extrem nervig und unnötig.
Ist der spaceige Fahradhelm nicht zu auffällig für seinen Überwachungsjob?
Willa spielt eine von den Bösen. Frechheit! Aber Sam ist ja auch gegen den Strich besetzt, was ich grundsätzlich gut finde. Da werden die Gegenspieler ja auch erstmal nicht zu erzwungen unsympathisch dargestellt. Das ist ungewöhnlich.
Die lassen sich ganz schön Zeit, bis was aus dem Ruder läuft. Da machte sich bei mir irgendwie Langeweile und ein bisschen Spannung gleichzeitig breit.
Nach einer Stunde ist es dann (endlich) so weit.
Während der Film lange einen leicht originellen Vibe aufrechterhalten konnte, gleitet er zum Ende hin leider wieder in den Standard ab. Das sich die Problematik so entwickelt, habe ich von Anfang an befürchtet, hatte aber auch die naive Hoffnung, dass denen hier mal etwas Anderes einfällt. Da schleichen sich dann auch auffällig konstruierte Unstimmigkeiten ein, die zur gängigen Überdramatisierung benötigt werden.
Immerhin haben sie von den beiden vorhersehbaren finalen Verläufen den etwas weniger platten gewählt. Aber so oder so war das eben vorhersehbar, was immer ein entscheidendes Manko ist. 3,2 Sterne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.08.2026
Tja, das war "The Asylums" große Chance für den Durchbruch und endlich als hochwertiger Trashlieferant ernst genommen zu werden. Man klaute sozusagen den Universal Studios ihre Monster, und die Idee ein Dark Universe ähnlich dem Marvel Universum ins Leben zu rufen. Man hatte alle Mittel, für atmosphärische Kulissen und hochwertige Kostüme, bzw. Masken. Man baute eine witzige Bond-Hommage zu Beginn ein. Und dann beginnt die einfallsloseste Geschichte, die man sich vorstellen kann. Das müde Drehbuch fährt den Streifen komplett an die Wand. Hätte man mal lieber das bewährte "Sharknado" Team rangelassen. Das ist wenigstens kreativ. Den belustigenden Umstand, dass alle Monster praktisch auf Nachbarschaft wohnen und wie Normalbürger leben kann man leicht verzeihen. Aber das alle ständig nur reden und praktisch nichts passiert, das ist unglaublich dämlich und ermüdend. Da gehts dann darum, dass Draculas Tochter Frankensteins Monster Geschichten vorliest oder deren Vater eben ständig Monologe hält. Nie wirkte der Fürst der Vampire unfähiger und schwächer als in diesem Film. Alle Plotholes, alle Lächerlichkeiten und Filmfehler, sind zu verzeihen, da sie dazugehören. Aber wenn eine Bardame sich mit der Mumie über trockene Haut unterhält und überhaupt nur palavert wird...da wird großes Potenzial einfach weggeworfen. Man wusste absolut nichts mit den Monstern anzufangen und macht sie zu gesprächigen Kumpels. Den wahren "Monster Mash" hat man schon in den 80ern als "Monster Busters" gesehen. Dieser Film hier wäre mit gutem Drehbuch sicher super geworden, so ist er nur eines: Stinklangweilig!! Aber sowas von!!!
Bewertung und Kritik von Filmfan "runkel65" aus Burgkirchen am 05.08.2026
Ich verstehe nicht ganz die Beschwerden wegen der Gewalt in diesem Film. Auf dem Cover wird doch darauf hingewiesen, um was für einen Film es sich hier handelt... eben einen Splatter-Horror und genau das bekommt man auch.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" aus Ansbach am 05.08.2026
Für mich ein absolutes Meisterwerk.
Mad Max (die ersten beiden) trifft auf Helge Schneider treffen auf Clockwork Orange treffen auf Spiel mir das Lied vom Tod und für eine Handvoll Dollar und The Road.
Mit einfachsten Mitteln gedrehter, vollkommen irrer Ein-Mann-Rachefeldzug-Roadmovie im Westernstil. Ich habe selten so etwas trostloses und anarchisch-brutales gesehen. Humor, auf den man erstmal kommen muss. Die Geschichte, die Mimik und die Bilder sind auf das Wesentliche reduziert und es gibt einfach keine Hoffnung. Und auch keinen Sinn.
Bewertung und Kritik von Filmfan "jrhst" aus Stralsund am 03.08.2026
Das war so der langweiligste Film seit langer Zeit.
Spart euch diese verschwendete Lebenszeit.
Ich sag ja immer wieder: Wenn jemand Geld für einen Filmdreh in die Hand nimmt, dann muss er doch irgendwan beim Dreh merken, dass es ein absoluter Fehlschlag wird.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 03.08.2026
Hier wurden natürlich einige Ideen aus anderen Science Fiction Filmen (UND TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER, A.I. – KÜNSTLICHE INTELLIGENZ, ALICE IM WUNDERLAND, TRANSCENDENCE, MOON, FACULTY, etc.) und Serien (BLACK MIRROR, THE UMBRELLA ACADEMY, MANIAC, etc.) verbraten, was allerdings nur wenig stört. Die Kern-Thematik um die problematischen KI-Fallstricke werden überraschend anschaulich in GOOD LUCK, HAVE FUN, DON´T DIE präsentiert und zelebriert. Dabei kann der Zuschauer sogar zum Nachdenken animiert werden. Tolle Schauspieler und ein gelungenes Drehbuch runden den absolut positives Gesamteindruck des Werkes ab. 4,10 Sabbatical-Sterne in der Zeitschleife.
Bewertung und Kritik von Filmfan "832005" aus Steinau am 03.08.2026
Wer Western mag wird den Film gerne sehen. Eine gut gemachte Story und gute Typen. Die Dialoge und aus der Vergangenheit zu erzählenden Geschichten , was bei einem Großvater mit Enkel schon mal etwas zu lang geraten kann, halten sich in Grenzen. Ein guter Western.
Bewertung und Kritik von Filmfan "GrauerMausling" aus Allendorf am 03.08.2026
Mel Gibson - der war mal Max Rockatansky. William Wallace. Und jetzt so ein 08/15-Zeug.
Ok, „Hunting Season“ ist viel besser als das, was Bruce Willis am Ende seiner Karriere abgeliefert hat, keine Frage. Der Film hat einen gewissen Unterhaltungswert, man kann ihn durchaus ansehen - um ihn danach sofort wieder zu vergessen.
Das ist einfach Massenware von der Stange: Gut vs. Böse und aus allem kann sich unser Held herausschießen. Das war es, mehr steckt nicht dahinter. Die Inflation von 70-jährigen Action-Helden geht weiter.
Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "patmon76" aus Lampertheim am 03.08.2026
Wie Vorredner schon schrieben ist es ein super spannender Film mit vielen Plotttwists. Sweeney ist einfach eine Traumfrau. Da würde wohl jeder Mann verfallen :). ABER in, und deswegen von mir 2 Sterne Abzug, der 2ten Hälfte des Films wird mal wieder die Hollywoodtypische feministische Ader ( Männerhass auf Weiße, Frauenpower ) freien lauf gelassen. Mir perönlich geht das mittlerweile echt auf den Sack. Deswegen habe ich Netflix schon vor Monaten gekündigt, aber das Thema wird immer präsenter. Ich glaube so langsam ist für mich Hollywood TV gestorben. Bis auf wenige Ausnahmen ( Wokefrei ) sind die meisten Filme grundsätzlich Müll. 3 Sterne für ein guten Film mit zuviel Frauen/Feministen-Power Unterton
Bewertung und Kritik von Filmfan "GrauerMausling" aus Allendorf am 03.08.2026
Eddington, irgendwo in der Wüste von New Mexico. Auf diesen fiktiven kleinen Ort lässt Regisseur Ari Aster alle Probleme der US-amerikanischen Gesellschaft los. Es beginnt harmlos, ein alter Mann wird ohne Maske nicht in den Supermarkt gelassen, ein Großrechenzentrum und Windkraftanlagen sollen gebaut werden. Spricht man am Anfang noch miteinander, kumulieren die Probleme im Laufe des Films immer mehr und von außen werden zusätzliche Konflikte aufgebaut.
Manches davon bringt einen zum Grinsen, etwa wenn die Black-Lives-Matter-Aktivisten, die alle weiß wie Schnee sind, sich über Polizeigewalt beklagen und gleichzeitig versuchen den schwarzen Deputy-Sheriff auf ihre Seite zu ziehen, obwohl er sich gar nicht als Opfer fühlt.
Nachdem Sheriff Cross von Bürgermeister Garcia öffentlich geohrfeigt und gedemütigt wurde, eskaliert alles in einem massiven Gewaltexzess. Am Anfang hielt ich das für übertrieben, aber wenn man die Vorfälle in Minnesota, die Schüsse auf Trump, die Ermordung von Charlie Kirk betrachtet, dann sind die USA vielleicht gar nicht so weit davon entfernt.
Am Ende wird der Sheriff zum neuen Bürgermeister gewählt, obwohl er nur noch ein sabberndes Wrack im Rollstuhl ist und sich nicht einmal mehr artikulieren kann.
Bei der Eröffnung des neuen Rechenzentrums spricht seine Schwiegermutter für ihn und kündigt den Bau eines Windparks an - Dinge, die Cross eigentlich verhindern wollte - und schimpft gleichzeitig über die „bösen Taten“ der Regierung.
Egal wen ihr wählt, das Sagen haben doch andere.
In einem deutschen Film würde „eingeordnet“, dem Zuschauer würde klargemacht, welches die „richtige“ Seite ist. Nicht so in „Eddington“, der Film lässt den Zuschauer allein, versucht nicht, ihn in eine Richtung zu drängen. „Denk drüber nach!“ ist die Botschaft. Find ich gut.