Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror

Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 16.08.2026
„Dracula – Die Auferstehung“ – Liebe, Blut und sehr viel Pathos

Frei nach Gerhard Polt: ja, mei, brauchts des? (brauchts es das? / muss das sein?)

Luc Besson macht aus Bram Stokers Dracula keine neue Horror-Ikone, sondern eine 500 Jahre andauernde Liebeskummer-Therapie mit gelegentlichem Blutverlust. Wer hier „Nosferatu“ erwartet, sollte besser die Knoblauchknolle wieder einpacken. Gebissen wird zwar auch, aber hauptsächlich ins Taschentuch.

Caleb Landry Jones spielt Vlad als gebrochenen Liebhaber, der den Tod seiner Elisabeta einfach nicht akzeptieren will. Verständlich. Andere Männer schreiben vielleicht ein Gedicht oder trinken einen Schnaps – Vlad entscheidet sich für die Unsterblichkeit und wird nebenbei zum Fürsten der Finsternis. Man muss seine Probleme eben konsequent angehen.

Besson inszeniert das Ganze gewohnt bildgewaltig: Burgen, Nebel, Kostüme, Kerzen, finstere Wälder – Gothic-Kitsch auf französische Art. Sieht verdammt gut aus. Leider erzählt der Film seine große Liebesgeschichte mitunter so dick aufgetragen, dass selbst Dracula irgendwann Nasenbluten bekommt. Christoph Waltz darf derweil als Gegenspieler ein wenig Würze in die romantische Blutpudding-Masse bringen. Immerhin einer im Film scheint zu wissen, dass man beim ewigen Leiden auch mal einen flotten Spruch raus lassen muss.

Das eigentliche Problem: „Dracula – Die Auferstehung“ ist deutlich mehr Liebesdrama als Horror. Wer Gänsehaut und Schrecken sucht, bekommt vor allem große Gefühle, große Bilder und große Gesten. Wer damit leben kann, bekommt ein opulentes Gothic-Märchen.

Fazit: Kein neuer „Dracula“-Klassiker, dafür ein visuell prächtiger Ausflug in die Welt von Liebe, Tod und tollen Bildern.
3 Sternen, annehmbar .

Polts Antwort auf die eigene Frage: "Na, des braucht koa Mensch" (Nein, das braucht kein Mensch.)

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Immer wieder Dienstag

Ein Erlebnis für alle Sinne - großes Kino aus Schweden.
Komödie, Lovestory

Immer wieder Dienstag

Ein Erlebnis für alle Sinne - großes Kino aus Schweden.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Immer wieder Dienstag" hält sicherlich keine großen Überraschungen hinsichtlich Inhalt, Entwicklung und nahezu ultimativen Happy-End parat, unterhält jedoch erstaunlich gut und läasst sich wunderbar in nahezu jeder Stimmungsausgangslage anschauen.

Mag sein, dass das Zielpublikum überwiegend weiblicher Natur ist, die story irgendwie schon x-mal da war und viel zu viel konstruiert wirkt - dennoch (oder gerade dadurch?) fühlt sich "Immer wieder Dienstag" wie ein notwendiger Wohfühlfilm an, den ich nicht zuletzt Dank der überzeugenden darstellerischen Leistungen und dem Wechselbad der Emotionen gerne gesehen habe.

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Bernadette will töten

Thriller, 18+ Spielfilm

Bernadette will töten

Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
Dass eher niedrige Budget ist "Bernadette will töten" gewiss anzusehen, dessen ungeachtet empfand ich den Film durchaus als gelungen und zugkräftig.

Naturgemäß muss der Zuschauer ein Faible für diese nicht ganz ernstgemeinten, schwarzhumorig angehauchten und etwas überzogenen Filme haben, versteht "Bernadette will töten" zweifellos zu unterhalten und wie nebenbei ein wenig (bis viel) Gesellschaftskritik zu äußern.

Die Wendungen sind nicht unbedingt vorhersehbar, der Splatter-Aspekt nicht zu überbordernd und die Story gewissermaßen glaubwürdig und glaubhaftig - mir persönlich hat das Werk zur einmaligen Sichtung durchaus gefallen.

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Good Luck, Have Fun, Don't Die

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Good Luck, Have Fun, Don't Die" hält meiner Meinung nach, was der Trailer verspricht - ein wenig (bis viel) absurd, temporeich, schwarzhumorig, spannend und actionreich hat mich das Gesamtwerk von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen. Den eigenwilligen bishin schwarzen Humor muss man mögen, überdies sollte auf der Hand liegen, dass man nicht nach jedem kleinen Logikloch akribisch suchen muss ."Good Luck, Have Fun, Don't Die" bietet eine eigenwillige Story an, die somit zwangsläufig die ein oder andere Überraschung bereit hält und lediglich in Maßen vorhersehbar sein darf.

Die Besetzung überzeugt, die Dialoge sind gelungen, das Ende auf eigene Art perfide - mir hat das Ganze tatsächlich besser gefallen, als ich eingangs erwartet hätte.

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Pillion

Drama

Pillion

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 16.08.2026
"Pillion" mitunter als "Komödie" zu bezeichnen trifft mitnichten; wenngleich es durchaus Szenen gibt, die freiwillig oder unfreiwillig komisch anmuten. Collins erste sexuelle Begegnung mit Ray wirkt sich auf den Zuschauer irritierend, verstörend oder gar fremdschämlastig an - nach der ersten filmischen Viertelstunde bekommt "Pillion" jedoch die Kurve und sorgt für ein durchaus spannendes Szenario. Die dringend notwendige Tiefe erählt das Gesamtwerk durch den Umstand, dass Collin noch bei seinen Eltern wohnt und seine Mutter sterbenskrank ist. Die Szenen, in denen alle vier gemeinsam zu sehen sind, sind im Grunde die besten, die "Pillion" zu bieten hat, gehen diese unter die Haut und bieten den Tiefgang, der sich im übrigen Werk nahezu vermissen lässt. Leider nimmt man Collin seine Rolle nur bedingt ab; vermisst überdies ein paar mehr Informationen, was Ray eigentlich tatsächlich im Alltag macht, außer Colin zu seinem Besitz zu erklären. Zwar ist die Faszination und Neugierde, die Collin verspürt, ist durchaus nachvollziehbar dargeboten, während man hinsichtlich Ray gewisse Ahnungen hegen darf - doch alles in allem reicht dies nicht aus, um ein vollkommen rundes Werk zu schaffen. "Pillion" fehlt irgendwo der letzte Feinschliff; wenn nicht gar etwas mehr Dialog, im Idealfall zwischen Collin und beliebigen Dritten, um seine Liebe zu Ray besser (er)fassen zu können. "Pillion" mag interessant sein; erotisch oder gar lustig ist hier jedoch nur äußerst bedingt etwas.

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Operation: Kabul

13 Tage, 13 Nächte
Kriegsfilm

Operation: Kabul

13 Tage, 13 Nächte
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "tomneu66" aus Fürth am 15.08.2026
Fesselnd und Aufreibend von der ersten bis zur letzten Minute über die Evakuierung der französischen Botschaft in Kabul! Absolut Sehenswert!!

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Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action

Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "MMMMMMM" aus Dachau am 15.08.2026
Diesen Teil 2 hätte man sich sparen können....
Ist erstaunlich wieviele Waffen, Autos und Sprit die Menschheit noch über hat, nachdem ein Metor die Welt großflächig zerstört hat und daß wir - wieder mal - nichts besseres zu tun haben als zu töten.
Die Handlung ist lächerlich und damit mein ich nicht das Zerstörungsszenario, sondern daß der Einschlagskrater zum "Gelobten Land" wird.
Allen ernstes? Nach FÜNF Jahren ist eine solche Kaldera ein grünes Paradies, mit Seen, Flüssen, Landwirtschaft und großen Bäumen (müssen welche von Miraculix sein).
Was für ein Witz! Den 2ten Stern gibts nur für Gerald Butler, der Rest ist nur gehetze, geflüchte und gemorde.
Die Naturkatastrophenmomente haben noch Spaß gemacht, aber das wars dann auch schon.

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Shelter

Action, Thriller

Shelter

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 14.08.2026
„Wenn du glaubst, du bist in Sicherheit, dann warte einfach auf Jason Bum-Bum Statham.“

Ach ja, Jason ist schon wieder da. Und natürlich hat er diesmal etwas ganz Besonderes mitgebracht: sich selbst. „Shelter“ ist jene Sorte Actionfilm, bei der man nach ungefähr zehn Minuten das Gefühl bekommt, man hätte ihn schon gesehen. Und wahrscheinlich stimmt das sogar.

Einsamer, wortkarger Ex-Irgendwas lebt zurückgezogen in der Einöde, plötzlich taucht ein Schutzbedürftiger auf, böse Menschen wollen ihm ans Leder und unser Held muss widerwillig feststellen, dass seine Vergangenheit noch nicht ganz vergessen hat, dass sie existiert. So weit, so Wurst.

Statham spielt das natürlich mit der gewohnten mimischen Bandbreite zwischen „Ich habe schlechte Laune“ und „Jetzt habe ich so richtig schlechte Laune“. Dazu ein paar finstere Blicke, ordentlich Dresche und fertig ist der nächste Action-Kracher(?!). Immerhin: Der Mann kann das. Die Action ist professionell gemacht, der Film angenehm kurz und Regisseur Ric Roman Waugh versteht sein Handwerk. Ganz so erbärmlich wie manch anderer Fließband-Klopper ist „Shelter“ also nicht.

Aber mein lieber Schieber, wie oft soll man diese Geschichte eigentlich noch aufwärmen? Ex-Killer, Ex-Soldat, Ex-Agent, traumatisierte Vergangenheit, unschuldiges Opfer und eine Organisation, die selbstverständlich genau dann auftaucht, wenn unser Held gerade versucht, seine Ruhe zu haben. Überraschung? Wo?

Fazit: Solide Statham-Kost für Leute, die beim Einschalten bereits wissen möchten, was in den nächsten 90 Minuten passiert. Keine Katastrophe, aber auch kein Grund, den Abend freizuhalten. Handwerklich ordentlich, erzählerisch ungefähr so frisch wie Brot vom letzten Dienstag. 3 Sterne annehmbar– für Fans wahrscheinlich sehenswert.

„Ich wollte nur meine Ruhe.“
....ja Jason, das währe großartig....

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Shelter

Action, Thriller

Shelter

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Tizian1308" aus Viernheim am 14.08.2026
Gut, authentisch und halt ein echter Jason. Die Stimmung ist englisch gut, die Stunts überzeugend und die Dramatik fast glaubhaft. Sehr guter Film

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Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter

Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" aus Schwabhausen am 14.08.2026
Keine Komödie, nicht mal eine Tragikomödie (das "Komödiantische" muss man mit der Lupe suchen). Genau genommen schwebt über allem das Stichwort "assistierter Suizid". Warum Oma Marie ihren Sohn Bruno und ihre Enkelin Anna über ihre Ziele, die sie mit einer Reise in die Schweiz verknüpft, nicht einweiht, sondern ihnen was von einer Erbschaft weismacht, bleibt nebulös. Die beiden lassen sich dementsprechend auch nicht abwimmeln, sondern machen sich mit auf die Reise, zusammen mit Maries Pflegehelfer Rudy, der als einziger einen Führerschein hat.

Besonders negativ fällt Sohn Bruno auf als Super-Loser auf, der finanziell völlig abgebrannt ist und deshalb das Bankkonto seiner Tochter pländern muss. Die hat gerade zum ersten Mal ihre Periode und fühlt sich völlig alleingelassen (ihre Mutter, Brunos Ex-Frau, hat sich anscheinend nach Brasilien abgesetzt, ohne dass man Näheres erfährt).

Was an dieser Personen-Konstellation (eine absolut dis-funktionale Familie) und der skizzierten Handlung witzig sein soll, erschließt sich nicht. Für Gags sorgt allein die von Rudy heftigst verwöhnte Haus-Ratte.

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Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" aus Berlin am 14.08.2026
Ich gebe den Kritikern hier recht - „Kleine Dinge wie diese“ ist ein stiller, atmosphärisch dichter und hervorragend gespielter Film. Vor allem Cillian Murphy überzeugt mit einer sehr zurückgenommenen Darstellung: Blicke, Pausen und kleine Gesten reichen aus, um Bills innere Unruhe sichtbar zu machen. Auch die Inszenierung funktioniert stark. Die winterliche Enge, das Schweigen der Umgebung und die allgegenwärtige Macht des Klosters erzeugen eine bedrückende Atmosphäre, ohne das historische Thema plakativ auszuschlachten.

Mein Problem liegt eher in der Dramaturgie. Bill Furlong ist von Anfang an fast zu makellos: fleißig, fürsorglich, empathisch, bescheiden und moralisch sensibel. Er besitzt kaum unangenehme oder egoistische Seiten. Dadurch ist relativ früh klar, dass gerade er irgendwann das Richtige tun wird. Die zentrale Frage lautet also weniger, ob er handelt, sondern nur noch wann.

Spannender wäre die Figur für mich gewesen, wenn Bill zunächst selbst stärker Teil des Wegsehens gewesen wäre – aus Angst, Bequemlichkeit oder wirtschaftlichem Eigeninteresse. Dann hätte seine spätere Entscheidung eine echte Entwicklung dargestellt. So bestätigt das Ende vor allem das, was wir längst wissen: Ein guter Mensch tut etwas Gutes.

Das schmälert weder Murphys Leistung noch die Qualität des Films insgesamt. Aber gerade bei einem Thema über gesellschaftliches Schweigen hätte eine widersprüchlichere Hauptfigur die moralische Dimension deutlich unangenehmer – und damit wirkungsvoller – gemacht.

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Keeper

Wenn du nur tot wärst.
Horror, Thriller

Keeper

Wenn du nur tot wärst.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "a26653sw" aus Bernau/OT Ladeburg am 13.08.2026
Der mit Abstand schlechteste Film den ich (und meine Frau) je gesehen habe. 1 Stern ist noch viel zu viel für diesen Film.
Wie man auf so eine kranke Geschichte kommen kann, erschließt sich wahrscheinlich nur dem Regisseur. Habe den Film nur geliehen, weil er von dem Macher von Longlegs stammt. Nicht zu vergleichen.

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