Kritiken von "ThomasKnackstedt"

Worldbreaker

Science-Fiction, Action

Worldbreaker

Science-Fiction, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 23.08.2026
Ein etwas anderer Endzeit-Film.

Brad Andersons große Erfolge als Regisseur sind schon ein paar Jahre her. 2004 lieferte er den überragenden -The Machinist- ab und 2008 folgte der ebenfalls erfolgreiche Streifen -Transsiberian-. Danach blieben die ganz großen Erfolge aus. Mit -Worldbreaker- hat Anderson einen etwas anderen Endzeit-Film gedreht, der seine Stärken, aber auch seine Schwächen hat.

Die Welt liegt am Boden. Die Erde hat sich geöffnet und Monster entlassen, die die Menschheit drastisch reduzieren. Vor allem Männer sind dem Gift der Monster schutzlos ausgeliefert. Der verletzte Ex-Soldat (Luke Evans) und seine kämpfende Frau (Mila Jovovich) wollen die Menschheit retten, aber vor allem ihre Tochter (Billie Boullet) in Sicherheit bringen. So führt die Mutter die letzten Streitkräfte an, während der Vater mit der Tochter auf eine Insel flieht. Doch auch dort gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Obwohl der Vater seine Tochter im Kampf ausbildet, besteht extreme Lebensgefahr als die Monster die Insel erreichen.

Zum einen ist das ein klassischer Endzeit-Streifen. Aber im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres stehen der Kampf und die Action nicht im Vordergrund. Anderson legt sehr viel Wert darauf, das Zwischenmenschliche und die Beziehung zwischen Eltern und Kind in den Mittelpunkt seines Films zu legen. Das ist aller Ehren wert und auch gelungen, verpasst dem Film allerdings Längen. Wer auf einen Action-Reißer hofft, wird enttäuscht. Für ein feinfühliges Drama ist der Film allerdings zu Action-lastig. Es bleibt schwierig…

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Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 27.07.2026
Beeindruckendes, emotionales und bildgewaltiges Weltraumepos.

Phil Lord und Christopher Miller haben ganz sicher an den Weltraum Klassiker -Lautlos im Weltraum- von Douglas Trumbull aus dem Jahr 1972 gedacht, als sie ihren Film -Der Astronaut- umsetzten. Ein Mensch allein in der Unendlichkeit zwischen den Sternen. Was Trumbull damals gelang, schaffen Miller und Lord heute erneut. Sie bringen ein beeindruckendes, emotionales, bildgewaltiges Weltraumepos an den Start, das den Zuschauer voll und ganz in den Bann schlägt. Dabei sind die Zutaten so einfach wie genial: Der drohende Weltuntergang, Heldentum, Freundschaft und Hoffnung. Selten wurde das besser in Szene gesetzt als hier. Jede der 157 Minuten ist absolut sehenswert.

Eigentlich ist Ryland Grace (Ryan Gosling) Lehrer, aber vorher war er Spezialist für Molekularbiologie. Dieses Wissen wird jetzt von der Nasa gebraucht. Eva Stratt (Sandra Hüller) will Grace für eine Mission gewinnen. Die Sonne verliert ihre Strahlkraft, weil sie von einer Art Parasit befallen wird, der im gesamten All wirkt. Die Lage scheint hoffnungslos. Doch seltsamerweise gibt es einen Planeten in der Galaxis, der nicht befallen ist. Dorthin soll Grace mit einem Raumschiff reisen, um das Geheimnis des Planeten zu lüften. Eine Rückkehr zur Erde ist auf Grund der riesigen Entfernung nicht vorgesehen. Tatsächlich gelangt Grace zu dem Planeten, doch dort stößt er zunächst auf ein fremdes Raumschiff und dann auf dessen einziges noch lebendes Crew-Mitglied. Was dann passiert, sollten sie sich unbedingt anschauen.

Das war so beeindruckend wie mitreißend. Starke Besetzung, noch stärkerer Plot und alles in einem altbewährten Hollywood Strickmuster, das den Zuschauer noch träumen lässt. Davon gibt es von mir die Höchstpunktzahl.

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Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action

Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.07.2026
Märchenstunde mit Action-Einlagen.

So leid es mir tut, aber bei -Greenland 2- scheint den Story-Schreibern nicht wirklich eine belastbare Idee zu einer guten Fortsetzung eingefallen zu sein. So spannend, emotional und teilweise auch wirklichkeitsgetreu Teil 1 daherkam, so aufgesetzt und wenig nachvollziehbar ist die Fortsetzung geraten. Neben guten Action-Szenen und starken Animationen ist es leider die Story, die, jedenfalls meiner Ansicht nach, komplett versagt. Da ist eher Märchenstunde als Action-Thriller angesagt. Aber sie wissen ja, das ist eine Einzelmeinung.

Obwohl es die Garritys in den sicheren Bunker auf Grönland geschafft haben, sind sie noch nicht in Sicherheit. Die Außenwelt ist auch Jahre nach dem Meteoriteneinschlag toxisch und feindlich gesinnt. Als dann auch noch der Bunker durch tektonische Beben zerstört wird, sind die Garritys wieder auf der Flucht. Sie wollen den Einschlagskrater des Meteoriten in der Nähe von Frankreich erreichen. Dort könnten die Lebensbedingungen besser sein. Eine Odyssee durch über einen zerstörten Planeten beginnt…

Das war für mich eher schlichtes Mittelmaß in Sachen Filmkunst. Regisseur Ric Roman Waugh konnte vermutlich nicht mehr aus dem dürftigen Drehbuch von Chris Sparling und Mitchel LaFortune rausholen. Da fehlte jeglicher roter Faden und die Story war derart konstruiert, dass ich persönlich eher an eine Märchenstunde als an einen starken „Endzeit-Thriller“ denken musste.

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Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie

Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.07.2026
Lustig, traurig, kitschig, schön.

Ich verbessere das Ende meiner Überschrift: Wunderschön! Fast jeder kennt die Schaf-Krimis von Leonie Swann. Ihre Bücher sind seit 2005 Erfolgsgaranten. Die jetzige Verfilmung von Kyle Balda wird dem Buchstoff absolut gerecht. Trotz klar erkennbarer Animation der Tierfiguren nehmen einen die Tiere, aber auch die menschlichen Darsteller, schnell für sich ein. Seit -Ein Schweinchen namens Babe- hat mich kein Film dieser Machart derart berührt. Ich kann nur sagen: Hervorragend umgesetzt.

Der Schäfer George (Hugh Jackman) liebt seine Schafherde. Er kennt jedes einzelne Tier und achtet es. Er nimmt den Schafen die Wolle aber nicht das Leben. Am Abend liest er ihnen Kriminalgeschichten vor. Vor allem die schlaue Schafdame Lily ist ihm ans Herz gewachsen. Eines Tages wird Jack ermordet. Der Dorfpolizist Tim (Nicholas Braun) scheint nicht in der Lage den Fall zu lösen. Doch schnell gibt es Verdächtige. Die Schafe Lily, Moppel und Sebastian beschließen, den Mörder zu finden. Dazu müssen sie ermitteln und Tim ein wenig Nachhilfe in Sachen Polizeiarbeit geben. Aber wer könnte das besser als Krimi-erfahrene Schafe?

Es wird hier nicht zu viel verraten, aber das war ein wunderbarer Film. Es geht um die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Freundschaft, Respekt, Liebe, Anstand, Moral und die Achtung vor dem Leben. All das transportiert der Schafskrimi unterhaltsam, spannend, humorig und teilweise zum Heulen schön. Wenn sie das nicht begeistert, und sie am Ende auch keine Taschentücher benötigen, dann sind wir grundverschieden. Soll es ja geben. Ich bin mir allerdings sicher, dass die meisten Menschen den Film so beenden wie ich: Mit einer Träne im Auge und fast vollkommener Zufriedenheit.

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Predator 5 - Prey

Action, Abenteuer

Predator 5 - Prey

Action, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 04.07.2026
Gute Idee, hervorragend umgesetzt.

Die gute, alte Predator-Reihe hat ihre Fans. Gar keine Frage. Aber wie soll man die Geschichte weitererzählen, ohne zu langweilen? Dan Trachtenberg hatte die zündende Idee dazu. In seinem Prequel zur Story kehren wir ins Jahr 1719 zurück. Dort wird ein Predator in den Great Plains abgesetzt und beginnt sofort Menschen und Tiere zu jagen. Die junge Comanchin Naru (Amber Midhunter) ist die Einzige, die das Ungeheuer in Aktion gesehen hat. Sie will unbedingt Jägerin werden. Doch zunächst glaubt ihr Bruder Taabe (Dakota Beaver) ihr nicht. Erst als der Predator weiter tötet, versuchen die Comanchen ihn zu töten. Doch ohne die Cleverness von Naru sind sie chancenlos.

Das hat mir richtig gut gefallen. Die Kampfszenen mit dem Bären erinnerten an -The Revenant-. Naru und ihr Hund sind ein Team, dem man in jeder Szene des Films die Daumen drückt, denn die Leben der Beiden hängen an seidenen Fäden. Letztendlich stehen sich hier überlegene Technik auf Seiten des Predators und die Fähigkeit mit der Natur eins zu werden auf der Seite der Comanchen gegenüber. Das die Natur am Ende siegen wird, dürfte keine Frage sein.

Das war mal wirklich überraschend gut gelungen. Was sich als Story hanebüchen anhört, funktioniert im Film einwandfrei. Eine vielleicht abwegige, aber wunderbare Idee, nämlich einen Western mit einem Science-Fiction Thriller zu verbinden, hat hier von A bis Z funktioniert. Davon könnte ich mehr vertragen…

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Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film

Das Kanu des Manitu

Western, Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.06.2026
Klamauk pur.

So will ich das mal bezeichnen. Gleich vorweg: Eine Fortsetzung vom -Schuh des Manitu- auf Augenhöhe ist -Das Kanu des Manitu- nicht. Eigentlich ist es, jedenfalls was die Handlung angeht, gar kein wirklicher Film, sondern eher eine Zusammenreihung klamaukiger Szenen, die an die Karl May Romane und Indiana Jones angelehnt sind. Ein roter Faden ist da nur mit sehr viel Wohlwollen zu erkennen. Natürlich ist das auch lustig. Bully Herbig ist und bleibt ein verdammt guter Humorist. Wobei seine Gags, die ich noch immer fantastisch finde, bei der jungen Generation vielleicht eher betretenes Empörungs-Kopfschütteln hervorrufen als brüllendes Gelächter.

Eine Verbrecherbande sorgt dafür, dass ihre Überfälle Abahachi und Ranger in die Schuhe geschoben werden. Dafür landen die Beiden schnell am Strick. Doch natürlich werden sie befreit und machen sich auf die Suche nach den Ganoven. Als sie wieder in Schwierigkeiten geraten, kommt ihnen ihr alter Freund Dimitry zur Hilfe. Jetzt stellt sich heraus, dass die Verbrecher das berühmte Kanu des Manitu suchen, das angeblich Unsterblichkeit verleihen kann. Logisch, dass der Ölprinz Santa Maria hinter der Geschichte steckt.

Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian und Co. sind einfach lustig. Da beißt die Maus keinen Faden ab. -Das Kanu des Manitu- reißt aber bei weitem nicht so mit, wie sein Vorgänger. Hier und da wurde ich eher an Folgen von Sketch History erinnert als an einen Kino Film. Es ist halt Klamauk pur. Aber sie wissen ja: Das hier ist eine Einzelmeinung. Sie können und dürfen das gern komplett anders sehen.

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Kung Fu in Rome

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 22.06.2026
Auch Italien kann Kung Fu.

Ich war skeptisch, als ich den Trailer von -Kung Fu in Rome- gesehen habe. Ein Kung Fu Film aus Italien? Wie sollte das denn gehen? Was soll ich sagen: Es geht! Und sogar ziemlich gut. Bis auf ein paar überflüssige „Musik-Einspieler“ die irgendwie so gar nicht zur Handlung passen, war das ein vortreffliches B-Movie. Unterhaltsam, spannend, witzig, halt gute Unterhaltung.

Die Chinesin Mei (Yaxi Liu) sucht ihre Schwester Yun. Sie hatte China verlassen und ist in Rom verschwunden. Schnell stellt Mei fest, dass Yun in dunklen Kreisen von Kriminellen gelandet ist. Um ihre Schwester zu finden, muss sich Mei mit den Triaden und der Mafia anlegen. Doch das ist für Mei kein Problem. Sie ist eine hervorragende Kämpferin. Wie ihr dann aber trotzdem der harmlose, liebenswerte Koch Marcello (Enrico Borello) helfen muss, ihren Weg zu Ende zu gehen, das ist eine wirklich gute Story.

Gabriele Mainetti hat seinen Film voll und ganz an die Blockbuster des Genres angelehnt. Ein roter Handlungsfaden, der überschaubar ist. Hervorragende Kampfszenen und jede Menge Action. Eine Heldin, die das klassische Gute verkörpert. Und ein paar Fieslinge, denen man nicht im Dunkeln begegnen will. All das hat aus -Kung Fu in Rome- einen sehenswerten Film gemacht.

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Rosie & Frank

Wiedersehen auf vier Pfoten.
Drama

Rosie & Frank

Wiedersehen auf vier Pfoten.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 15.06.2026
Sperrig schön erzählte Geschichte.

Wie wäre das? Rosies (Brid Ni Neachtain) Mann Frank, ein erfolgreicher Hurling-Trainer ist seit zwei Jahren tot. Rosie ist nie über den Verlust ihres Mannes weggekommen. Plötzlich sitzt ein Hund vor ihrem Haus. Den wird sie nicht mehr los. Und nach und nach hegt Rosie den Verdacht, dass es sich bei diesem Hund um ihren verstorbenen Gatten handelt. Rosie blüht wieder auf, der Hund, der jetzt Frank heißt, lebt mir ihr zusammen, und ganz nebenbei bringt er dem Nachbarsjungen und Schul-Nerd Mikey (Ruadhan de Faoite) auch noch Hurling bei und macht ihm zum Star des Schul-Teams. Okay, Rosies Sohn hält sie zunächst für verrückt und der Nachbar spielt ein böses Spiel mit dem Hund. Aber am Ende… das sollten sie sich dann doch selbst anschauen.

Rachael Moriarty und Peter Murphy haben diese herzerwärmende Story am Anfang etwas sperrig und irgendwie laienhaft erzählt. Aber vielleicht macht gerade das einen Teil des Reizes dieses Films aus. Die Drehorte in Südirland sind traumhaft schön und die Menschen im Film versprühen den ländlich-kauzigen Charme des Landbewohners. Die Geschichte entwickelt sich dann nach und nach, findet ins Fahrwasser der Erzählung und hält den Zuschauer bis zum Ende „an Bord.“ Und dieses Ende, ja das muss ich wirklich sagen, hat mich nicht nur überrascht, sondern ist sozusagen das Sahnehäubchen auf der Torte.

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Muzzle 2 - City of Wolves

Revenge Has a New Breed
Action, Krimi, 18+ Spielfilm

Muzzle 2 - City of Wolves

Revenge Has a New Breed
Action, Krimi, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 09.06.2026
Viel Action, keine Handlung.

Aaron Eckhart hat sich in den letzten Jahren voll und ganz auf Action-Filme spezialisiert. Die funktionieren mal mehr und mal weniger gut. Im ersten Teil von -Muzzle- lief das noch ganz gut. Teil 2 jedoch lässt jegliche nachvollziehbare Handlung vermissen. Es bleibt ein Wirrwarr an seltsamen Story-Wendungen, verbindungslosen Rückblicken und mehr Fragen als Antworten. Dagegen hält Regisseur John Stalberg jr. knallharte Action und ein paar sehenswerte Polizeihund-Einsätze. Für einen hervorragenden Film reicht das leider nicht.

Jake (Aaron Eckhart) ist nicht mehr bei der Polizei. Er bildet jetzt Polizeihunde aus. Doch das Drogen-Kartell hat ihn nicht vergessen. Es will Jake, seine Familie und seinen Hund. Um jeden Preis. So dauert es nicht lange, bis sich Jake in lebensgefährlicher Lage wiederfindet. Um zu überleben, muss er kämpfen. Zusammen mit seinem Hund Argos stellt er sich dem Kampf.

Das war leider nur Action und nicht mehr. Diese Story hätte durchaus mehr Potential gehabt, wäre sie mit mehr Logik und Detailverliebtheit an den Start gegangen. So bleibt ein Film für Fans von Aaron Eckhart und Action-Junkies. Mehr ist es leider nicht geworden.

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Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller

Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 16.04.2026
B-Movie mit Unterhaltungswert.

Arnaldur Indriðason ist einer von Islands führenden Krimi-Autoren. Sein gleichnamiger Roman erzählt die Geschichte eines Geheimnisses aus der Kriegszeit. Ein deutsches Flugzeug ist kurz vor Kriegsende auf einem Gletscher in Island abgestürzt. Jetzt bringt der Klimawandel das Wrack wieder zum Vorschein und damit auch all seine Geheimnisse. Eine Gruppe von Freunden findet das Wrack zufällig und Elias (Atli Oskar Fjalarsson) schickt seiner Schwester Kristin (Vivian Olafsdottir) Bilder aus dem Wrack. Dann erscheint der amerikanische Geheimdienst auf dem Plan. Das bringt Elias und Kristin in Lebensgefahr. Kristin muss nach Island, um ihren Bruder zu retten. Dabei ist ihr der Killer Simon (Wotan Wilke Möhring) dicht auf den Fersen.

Ein klassischer Krimi ohne große Überraschungen wurde vor spektakulärer Kulisse unterhaltsam gefilmt. In -Gletschergrab- gibt es nichts, was wir nicht so, oder so ähnlich, schon einmal gesehen hätten. Aber die Spannungsschraube funktioniert. Der Film lebt dabei vor allem von der starken Schauspielleistung von Vivian Olafsdottir. Aber auch Wotan Wilke Möhring gibt einen wirklich guten Killer ab.

Für einen unterhaltsamen Abend vor der Glotze ist -Gletschergrab- nicht die schlechteste Wahl. Wer auf isländische Krimis steht, der wird hier ganz sicher gut bedient werden.

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The Life of Chuck

Jedes Leben ist ein ganzes Universum. Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.
Drama

The Life of Chuck

Jedes Leben ist ein ganzes Universum. Nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.03.2026
Lebe dein Leben!

„Das ist nur ein Sinnspruch“ werden sie jetzt sagen. Aber ich versichere ihnen: Je älter sie werden, je mehr Wahrheiten werden sie in Sinnsprüchen erkennen. Ich kennen nur zwei Menschen, die eine Geschichte wie -The Life of Chuck- erzählen können. Der eine ist Stephen King, der andere Steven Spielberg. Geschichten (oder in diesem Fall Filme) wie dieser nehmen einen mit. Sie berühren uns tief, bringen Gefühle hervor und lassen uns träumen. Regisseur Mike Flanagan hat es geschafft diesen Zauber auf die Leinwand zu bringen. Es werden sicher ein paar Zuschauer von fehlender Logik sprechen, aber ich weiß, dass jeder Stephen King Leser dem roten Faden der Geschichte problemlos folgen wird. Vor allem muss man sich mitnehmen lassen.

Die Welt steht vor dem Untergang. Und es geht schnell. Die Natur macht dem Menschen den Garaus. Wie das geschieht, das sehen wir in den Leben des Lehrers Marty Anderson und der Krankenschwester Felicia Gordon. In diesem Untergang taucht urplötzlich und scheinbar ohne Zusammenhang, der Name Chuck Krantz auf. Wer war dieser Mann? Das erzählt uns der zweite Handlungsstrang der Story. Er berichtet vom Leben des Chuck Krantz und zeigt uns, dass alles zusammenhängt und jeder Faden an irgendeinem anderen befestigt ist. Zu dieser wunderbaren Geschichte gesellen sich mit Tom Hiddleston, Chiwetel Ejiofor, Mark Hamill und anderen hervorragende Schauspieler. Ich sage nur: Magisch!

Am Ende zeigt -The Life of Chuck- das unser Leben, deines, meines, jedes Leben, so banal und alltäglich es uns auch vorkommen mag, ein magisches Geschenk ist. Ein Geschenk, mit dem wir gewissenhaft umgehen sollten. Ich glaube, ich weiß genau, was Stephen King uns mit dieser Geschichte sagen wollte. Was? Na ja, das sollten sie am besten selbst herausfinden…

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Max

Bester Freund. Held. Retter.
Drama

Max

Bester Freund. Held. Retter.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 21.02.2026
Boaz Yakin hat seinen -Max- als Jugendfilm mit einem tierischen Hauptdarsteller der Extraklasse ausgestattet. Irgendwie mutet das an, als ob Lassie aus dem Krieg heimkehren würde. Filme mit vierpfotigen Hauptdarstellern funktionieren, wenn sie gut gemacht sind, eigentlich immer. -Max- ist genau so ein Film. Kein absolutes Filmhighlight mit nie gesehenen Bildern, aber ein ordentlich produzierter Film mit einer guten Story, Herzschmerz und jeder Menge Gefühl. Die Besetzungsliste kann sich ebenfalls sehen lassen, aber ganz ehrlich: Max kann niemand der Darsteller auch nur ansatzweise das Wasser reichen.

Kyle Wincott(Robbie Amell) stirbt beim Auslandseinsatz. Er war Hundeführer in der Army. Sein Hund Max überlebt traumatisiert und kehrt in die Staaten zurück. Als Max eingeschläfert werden soll, nimmt ihn die Familie Wincott auf. Max ist ein schwieriger Fall. Er lässt nur Kyles Bruder Justin(Josh Wiggins) an sich heran. Doch der jüngere Bruder von Kyle hat keinerlei Interesse an dem Hund. Erst mit Hilfe von Carmen(Mia Xitali) schafft es Justin mit Max zurecht zu kommen. Dann taucht Kyles Kriegskamerad Tyler(Luke Kleintank) auf. Max kann ihn nicht leiden und das beruht auf Gegenseitigkeit. Tyler erschleicht sich das Vertrauen von Justins Vater Ray(Thomas Haden Church) und setzt Max in ein schlechtes Licht. Doch Justin und seine Freunde haben schon erkannt, dass Tyler undurchsichtige Geschäfte macht.. Ohne die Hilfe von Max, gäbe es keine Chance auf ein gutes Ende.

Wie gesagt: So etwas funktioniert fast immer. Ein toller vierbeiniger Darsteller, eine gute Geschichte, ein Schuss Pathos und die Erkenntnis, dass ein Hund in jedem Fall ein vertrauensvollerer Freund ist, als die meisten Menschen. -Max- stellt das eindrucksvoll unter Beweis und genau deswegen macht das Anschauen des Films verdammten Spaß.

ungeprüfte Kritik

Cleaner

Thriller, Action

Cleaner

Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 19.01.2026
Nichts Neues im Action-Film-Genre.

Martin Campbells -The Cleaner- zeigt uns einen Plot, den wir so, oder so ähnlich, schon Dutzendmal gesehen haben. Eine Terrorgruppe (dieses Mal radikale Umweltschützer) stürmt ein Gebäude, nimmt Geiseln und sieht sich am Ende einer einzelnen Kämpferin gegenüber, die im Alleingang die Fieslinge besiegt. In -The Cleaner- sind die Kampf- und Actionszenen gut gelungen. Wer allerdings Hauptdarstellerin Daisy Ridley bei ihrem Job zusieht, der muss vermuten, dass sie noch nie ein Fenster geputzt hat, aber okay, das sind Details. Für Freunde des Genres ist -The Cleaner- sicher Anschauens wert. Alles in allem ist der Plot jedoch recht vorhersehbar.

Joey ist Fensterputzerin an Hochhäusern. Als ihr autistischer Bruder Michael mal wieder aus einem Pflegeheim fliegt, muss sie ihn mit zur Arbeit nehmen. Dort wird sie Zeuge, wie eine Terrorgang Geiseln nimmt und das Hochhaus besetzt. Die Gang ist so gut vorbereitet, dass die Polizei keine Chance hat ins Gebäude zu kommen. Also nimmt Joey, eine Ex-Soldatin, das Heft des Handelns in die Hand.

Überraschend im Film ist, dass Clive Owen als bekannter Darsteller nur eine recht kleine Rolle im Plot übernimmt. Der Gang der Geschichte ist da weniger überraschend. Die Story verläuft und endet so, wie man sich das von Anfang an vorstellt. Mein Fazit: Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.

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Muzzle - K-9 Narcotics Unit

Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.01.2026
Stark konstruiert, aber okay.

So will ich das mal stehen lassen. Aaron Eckhart hat sich in den letzten Jahren auf das Action-Kino spezialisiert. Das läuft gar nicht mal schlecht. Mit -Muzzle-, unter der Regie von John Stahlberg jr., liefert er wieder eine seiner Paraderollen ab: Der ehemaligen Marine, der gegen ein Verbrechersyndikat antritt. Anders als sonst ist lediglich, dass Eckart Unterstützung von einem Hund erhält.

Polizist Jake (Aaron Eckart) verliert während eines Einsatzes seinen Hund Ace. Dessen Tod verkraftet er nur schwer. Um wieder in den Dienst zu kommen, muss Jake in Therapie und entscheidet sich dann für einen neuen Diensthund. Er findet die Schäferhündin Socks, die mindestens so traumatisiert ist wie Jake. Wieder im Dienst hat Jake nur ein Ziel: Aces Mörder zu finden. Schnell kommt er einer Fentanyl-Gang auf die Spur. Doch um die zur Strecke zu bringen, braucht Jake mehr als nur Glück.

Die Story ist verdammt stark konstruiert. Nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ sind einige Sprünge und Brüche im Plot. Aber: Es bleibt trotzdem spannend und unterhält. Vor allem ist das dem Schauspiel Eckarts und seiner vierbeinigen Begleiterin zu verdanken. Für Freunde des Genres „Amerikanischer Polizeifilm“ ist -Muzzle- in jedem Fall sehenswert.

ungeprüfte Kritik

Karate Kid - Legends

Legenden sind unsterblich.
Action

Karate Kid - Legends

Legenden sind unsterblich.
Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 26.12.2025
Alles auf Anfang!

Und das Ganze noch Mal von vorn. Ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, wie -Karate Kid- 1984 in die Kinos kam. Niemand ahnte damals, dass dieser Film zu einem Klassiker der Filmgeschichte werden würde. Natürlich gab es Fortsetzungen, und auch die waren erfolgreich. Jetzt, über 40 Jahre später, das alles noch einmal in einen Film zu packen, ohne den Plot großartig zu ändern, war riskant. Aber: Es hat funktioniert. Vermutlich auch deswegen, weil Jackie Chan (Mr. Han) mit von der Partie ist.

Li Fong (Ben Wang) ist ein Kung-Fu-Schüler von Mr. Han in Peking. Als seine Mutter mit ihn nach New York verzieht, scheint es mit dem Kung Fu vorbei zu sein. Doch als Li die Bekanntschaft von Mia (Sadie Stanley) macht, und Stress mit deren Ex-Freund Conor (Armais Knight) bekommt, muss sich Li seiner Haut erwehren. Conor ist der Karate Champ New Yorks und Li muss, ob er will oder nicht, bei einem Wettkampf gegen ihn antreten. Ohne die Hilfe von Mr. Han und Mister Miyagis ehemaligem Schüler Daniel La Russo (Ralph Macchio) hätte Li vermutlich keine Chance. Aber so? Alles scheint möglich.

So wie im allerersten Karate Kid arbeitet Regisseur Jonathan Entwistle mit starken Karate-Szenen, einer wunderbaren Prise Humor und einer funktionierenden „Teenie-Story.“ Für alle Karate Kid Fans ein Muss. Für Menschen, die bisher mit Karate Kid nichts anfangen konnten, eine Chance zum Kennenlernen.

ungeprüfte Kritik

Rememory

Wir sind nicht mehr als die Summe unserer Erinnerungen.
Science-Fiction, Thriller

Rememory

Wir sind nicht mehr als die Summe unserer Erinnerungen.
Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 05.12.2025
„Wir sind nichts weiter als die Summe unserer Erinnerungen.“

Das sind die Worte des Wissenschaftlers Gordon Dunn. Er glaubt zu wissen, dass wir uns nur über unsere Erinnerungen definieren. Dunn hat eine Maschine gebaut, mit deren Hilfe die echten, unverfälschten Erinnerungen unseres Lebens aufgenommen und gezeigt werden können. Eine Revolution. Sind doch viele Erinnerungen im Lauf der Jahre verändert, verfälscht oder wissentlich umgestaltet worden. Bei der Präsentation der Maschine scheint jedoch ein Schatten auf das Projekt zu fallen und kurze Zeit später ist Dunn tot. Jetzt taucht Sam auf. Er will wissen, wie George gestorben ist. Mit Hilfe der Gedankenmaschine arbeitet sich Sam Schritt für Schritt auf den Täter zu, ohne dabei auf seine eigenen dunklen Geheimnisse zu achten.

In diesen Krimi muss man sich langsam, aber sicher hineinführen lassen. Es dauert ein bisschen, aber dann gibt es kein Halten mehr. Der Plot hat es in sich und das Ende ist hervorragend ausgewählt. Peter Dinklage spielt Sam mit Herzblut und einer gewissen „Sherlock Holmes-Attitüde.“ In weiteren Rollen überzeugen Julia Ormond und Anton Yelchin (hier in seiner letzten Rolle). Neben den Spannungsmomenten sind es vor allem die moralischen und ethischen Fragen in Bezug auf die eigenen Erinnerungen, mit denen man sich selbst noch nicht auseinandergesetzt hat und die einem jetzt plötzlich extrem wertvoll erscheinen. Denn eines ist nach diesem Film klar: Manchmal ist es nicht schlecht, wenn man etwas vergisst. Und: Das Gehirn weiß genau, was es tut. In diesem Sinne wünsche ich ihnen viel Spaß beim Rätseln.

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Arthur der Große

Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer

Arthur der Große

Nach einer wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.11.2025
Wir sind EIN Team!

Das ist die Devise für das Team von Michael Light (Mark Wahlberg) bei der Adventure Racing World Championship in der Dominikanischen Republik. 5 Tage lang wird dort gerannt, geklettert, Rad gefahren und mit dem Kanu gepaddelt, um das beste Team der Welt zu finden. Michael ist ein alternder Champ, der noch nie gewonnen hat. Das will er jetzt nachholen. Doch er findet weder ausreichend Sponsoren noch räumt man ihm Chancen ein. Als er sein Team beisammen hat, startet der Wettkampf mit unbekanntem Ausgang. Nach der Hälfte des Rennens gesellt sich der Hund Arthur zum Team. Eine wunderbare Geschichte beginnt…

Nach einer wahren Begebenheit hat Simon Cellan Jones -Arthur der Große- auf die Leinwand gebracht. Die Geschichte hat alles, was ein großes Abenteuer braucht. Helden, Herzschmerz, Tragödien, Leid und Freude. All das ist hier und da vielleicht ein wenig zu hanebüchen und kitschig geraten, aber das ist in der Summe der Bewertung locker zu verschmerzen. Der Film berührt die Herzen und nimmt den Zuschauer mit. Ganz nebenbei gibt es herrliche Landschaftsaufnahmen und einen vierbeinigen Hauptdarsteller, der die Sympathien im Sturm erobert. Insofern gibt es von mir die Empfehlung zum Anschauen. -Arthur der Große- erzählt die Geschichte, dass man belohnt wird, wenn man niemals aufgibt. Allein das ist eine Botschaft, die vielen von uns gut tut.

ungeprüfte Kritik

Tulsa King - Staffel 1

Serie, Krimi, Drama

Tulsa King - Staffel 1

Serie, Krimi, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 25.11.2025
Er kann es noch immer.

Egal ob als Rambo oder Rocky, oder hier als Dwight Manfredi, Sylvester Stallone, mittlerweile 79 Jahre alt, kann es noch immer. In -Tulsa King- ist er wieder diese Urgewalt von einem Mann, der seinen Weg kompromisslos geradeaus geht. Die Serie lebt aber nicht nur von Stallone. Die Handlung, die Charaktere, der Witz und die Spannung überzeugen ebenfalls.

Dwight Manfredi, Mitglied eines New Yorker Mafia-Clans, hat 25 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt kommt er raus und muss feststellen, dass seine „Familie“ ihn loswerden will. Sie schieben ihn ab nach Tulsa. Dort soll er das Geschäft aufbauen und Geld nach New York überweisen. Doch Dwight Manfredi macht sein eigenes Ding. Er baut in Tulsa schneller ein Netz von Mitarbeitern und Geldbeschaffern auf, als man sich das vorstellen kann. Aber er sorgt auch dafür, dass es in seinem Sinne von Gerechtigkeit zugeht. Das funktioniert prima, bis sich die „Familie“ aus New York einmischt und dazu noch eine knallharte Rocker-Gang aus Tulsa Dwights Leute angreift. Dwight muss zeigen, was in ihm steckt.

Das waren 9 Folgen richtig gute Unterhaltung. Stallone ist sein Geld wert. Auch für die jüngeren Zuschauer, die den alternden Star vielleicht gar nicht kennen, ist -Tulsa King- das Anschauen wert. Man kann sich in jedem Fall deutlich schlechter unterhalten lassen.

ungeprüfte Kritik

Elyas

A Mission Without Mercy
Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Elyas

A Mission Without Mercy
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.11.2025
Dreißig Jahre nach Bessons -Leon der Profi-…

…dreht Florent-Emilio Siri Elyas-A Mission without Mercy-. Auch das Drehbuch stammt von Siri (so wie seinerzeit auch Besson für das Drehbuch verantwortlich war) und ist, was Idee und roten Faden angeht, fast eine 1zu1-Kopie von Bessons Kultfilm. Jetzt könnte man meinen, dass so ein Cover nicht gerade lobenswert erscheint. Hier ist das jedoch der Fall. Siris Plagiat ist wunderbar gelungen und ehrt Bessons Arbeit, ohne sie einfach nur billig zu kopieren. Die Story, die Besetzung, die Action und ja, auch die FSK, stimmen. Roschdy Zem sucht sich als Elyas so bretthart, gnadenlos und zielgerichtet seinen Weg, wie das dreißig Jahre vor ihm auch Jean Reno getan hat.

Der ehemalige Elite Soldat Elyas wird als Leibwächter einer reichen arabischen Familie eingestellt. Schnell merkt er, dass vor allem die Ehefrau und Tochter seines neuen Arbeitgebers in großer Gefahr schweben. Als ein Killerkommando versucht die Tochter zu entführen, versucht Elyas alles, um das zu verhindern. Doch seine Gegner scheinen übermächtig. Aber egal, wie sehr sie Elyas auch in die Enge treiben, sie ahnen nicht, mit wem sie sich angelegt haben.

Es geht um Rache, Menschenwürde, Anstand und Freundschaft. Das alles eingefasst in eine harte Handlung. Wer Bessons -Leon-Der Profi- mochte, der wird hier ganz schnell eingefangen werden. Ich war jedenfalls begeistert.

ungeprüfte Kritik

Elevation

Thriller, Science-Fiction

Elevation

Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.11.2025
Solider Endzeitfilm ohne große Überraschungen.

George Nolfis -Elevation- behandelt ein Thema, das schon Dutzende andere Filme beschrieben haben. Ein Endzeit-Szenario, bei dem die Menschheit durch einen übermächtigen Gegner fast auf Null reduziert wurde und um ihr Überleben kämpft. Hier sind es undefinierbare Geschöpfe, die Reaper, gegen die jede menschliche Waffe nutzlos ist. Es gibt nur einen Schwachpunkt der Geschöpfe: Sie können sich nicht über eine Höhe von über 2500 Metern über Null bewegen. Genau dort sind die letzten Rückzugsrefugien der Menschen. So auch in der Nähe von Boulder, wo Will (Anthony Mackie), Nina (Morena Baccarin) und Katie (Maddi Hudson) um ihr Überleben kämpfen. Will braucht Medizin für seinen kranken Sohn. Die gibt es nur im Krankenhaus, das in der Todeszone liegt. Doch Will, Nina und Katie machen sich auf den Weg, um das Unmögliche zu schaffen.

Ja, das war unterhaltsam und solide gemacht. Überraschungsfrei geht -Elevation- seinen Weg bis zum Ende. Für Freunde des Genres ganz sicher das Anschauen wert. Was mir fehlte, war eine neue Idee oder ein Plot, der deutlich unvorhersehbarer gewesen wäre. Insofern war -Elevation- für mich ein durchschnittlicher Endzeit-Thriller. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

ungeprüfte Kritik

Flight Risk

Thriller

Flight Risk

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 12.11.2025
Spannend und witzig zugleich.

Mel Gibson hat es mit seinem -Flight Risk- nicht auf Auszeichnungen und Preise abgesehen. Er hat sich voll und ganz dem „Unterhaltungskino“ hingegeben. Nicht unbedingt sein Ding. Dazu hat er dann auch noch Mark Wahlberg in einen Charakter gesteckt, der eigentlich auch nicht sein Ding ist. Aber: Beides funktioniert prächtig und macht aus -Flight Risk- 91 Minuten gute Popcorn-Kino Unterhaltung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Agentin Harris (Michelle Dockery) soll den Kronzeugen Winston (Topher Grace) von Alaska nach Seattle überführen. Dort soll er gegen einen Mafia-Boss aussagen. Harris schafft es mit dem Zeugen bis in eine Chartermaschine, doch dort schlägt die Mafia knallhart zurück. Das sorgt für jede Menge Action in der Luft, flotte Sprüche, einen fiesen Mafia-Killer und eine Geschichte, die eigentlich nicht gut ausgehen kann. Ob sie es doch schafft? Lassen sie sich überraschen.

Wie gesagt, das ist kein Film für Oscar-Auszeichnungen. Es ist knallhartes Action-Kino mit einer Prise Spaß und jeder Menge haarsträubender Szenen. Mir hat das gut gefallen. Ob das bei ihnen auch funktioniert, müssen sie allerdings selbst herausfinden.

ungeprüfte Kritik

Venom 3 - The Last Dance

Bis dass der Tod sie scheidet - Erlebe das epische Finale.
Fantasy, Action

Venom 3 - The Last Dance

Bis dass der Tod sie scheidet - Erlebe das epische Finale.
Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 07.11.2025
Gelungener Alien-Klamauk.

Wer die ersten beiden Venom-Filme gesehen hat, der weiß, was in -Venom The Last Dance- auf ihn zukommt. Wunderbarer Alien-Klamauk mit einem Tom Hardy als Eddie und seinem Symbionten Venom, der in Sachen Benimm nicht immer auf dem Laufenden ist. Flotte Sprüche, Party bis zum Abwinken und das Brechen aller Konventionen ist das Programm.

Jetzt ist es leider so, dass Venom gejagt wird. Der böse Herrscher des Universums braucht einen geheimen Code, den nur Venom in sich trägt. Nur mit ihm kann der Herrscher seine Gefangenschaft beenden, in die ihn die Symbionten gezwungen haben. Als Venom auf der Erde aufgespürt wird, beginnt die Jagd auf den Code. Und das gegen übermächtige, unbesiegbare Gegner. Das Militär und Area 51 spielen dabei ebenso eine Rolle, wie die liebenswerte Alien-Fan-Familie von Martin (Rhys Ifans). Es gibt keinen Ausweg. Aber war das bei Venom nicht schon immer so?

Das war ein gelungener Abschluss der Trilogie. Hoch unterhaltsam und in bester Marvel-Qualität. Ich kann mir gut vorstellen, und hoffe natürlich auch, dass wir das Team Eddie-Venom irgendwann wiedersehen werden.

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Schwarz wie Schnee 2 - Tod auf dem Gipfel

Der eiskalte zweite Teil des Crime-Thrillers Schwarz wie Schnee!
Thriller, Krimi

Schwarz wie Schnee 2 - Tod auf dem Gipfel

Der eiskalte zweite Teil des Crime-Thrillers Schwarz wie Schnee!
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.11.2025
Auch der zweite Teil überzeugt.

Sie sind wieder da. Das Ermittlerteam Constance (Clementine Poidaz) und Andreas Meyer (Laurent Gerra). Die französische Bergspezialistin, wie immer hochaktiv und manchmal auch ein wenig naiv. Dazu der Schweizer Stoiker, der ein geradezu perfekter Polizeiermittler ist. Die Beiden sind dieses Mal einem Trio aus Juwelendieben auf der Spur, die nach dem Überfall die Flucht in die Berge angetreten haben. Ihr Weg wird von Leichen gesäumt. Was genau passiert ist, können die Ermittler schnell nachvollziehen. Aber es bleibt eine Frage: Wo ist die Beute? Und wie bekommt man all die Hinweise und Indizien so zusammengepuzzelt, dass sie am Ende ein passendes Bild abgeben? Es bleibt in jedem Fall spannend.

Auch der zweite Teil von Schwarz wie Schnee -Tod auf dem Gipfel- hat mich überzeugt. Ich fand ihn, von der Story her, sogar noch interessanter und besser aufgebaut als Teil 1. Das Duo Constance und Andreas ist absolut sehenswert. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Eine Nebenstory wird geschickt in die Haupthandlung mit eingebaut und sorgt für weitere Spannung. Mir hat das richtig gut gefallen.

ungeprüfte Kritik

Schwarz wie Schnee

Krimi, Thriller

Schwarz wie Schnee

Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 02.11.2025
Solider französischer Krimi vor alpiner Kulisse.

Als im französisch-schweizer Grenzgebiet bei Morzine-Avoriaz die Leiche eines jungen Mannes aufgefunden wird, ruft das die Französische und Schweizer Polizei auf den Plan. Die emotionale, energiegeladene französische Ermittlerin Constance (Clementine Poidaz) soll den Fall zusammen mit dem stoisch-sachlichen Schweizer Ermittler Andreas Meyer (Laurent Gerra) bearbeiten. Ein Duo, das so gar nicht zusammen zu passen scheint. Doch kaum sind die Ermittlungen gestartet, findet sich schon die nächste Leiche. Weitere Leben sind in Gefahr. Nach vielen Ermittlungen steht fest, dass der Ursprung der Mordserie in der Vergangenheit liegt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

-Schwarz wie Schnee- ist kein atemberaubender, ultraspannender Thriller. Nein, es ist ein solider Krimi mit guter Ermittlungsarbeit. Vor allem aber mit zwei Hauptdarstellern, die schnell dafür sorgen, dass man in der Geschichte ist. Dazu gibt es traumhafte Bilder aus den Bergen und man darf als Zuschauer getrost mitraten, wer denn wohl für die Morde verantwortlich ist. Mir hat Teil 1 gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich mir auch den 2. Teil der Geschichte angeschaut habe.

ungeprüfte Kritik