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Kritiken von "Musashi" aus

5 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Zatoichi
    Der blinde Samurai
    Action, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Musashi" am 25.11.2007
    Überzeugend
    Anfangs ein recht buntes Verwirrspiel. Gekonnt und schnell werden 3 Handlungssträne vorgestellt. 5 Menschen, die alle durch Zufall in einem kleinen bergdorf ihre orläufige Ruhe finden. Schon in der ersten Szene wird der charakter des Films deutlich. Mit stillem Witz und blutigen schnellen Kämpfen wird man durch die Handlung geführt, die sich sehr schön verwebt und partiell sehr an Seven Samurai erinnert. Immer wieder werden die eigenen Erwartungen aufds Glatteis geführt. Und bis zuletzt wurde ich nicht enttäuscht. Sehr schön waren auch die doch sehr tiefgehenden Erklärungen über die Antriebe der einzelnen Rollen, leider war zuwenig davon von Zatoichi vorhanden, bis zuletzt bleibt einem der talentierte Schwertkämpfer fremd. Obgleich der Film keine ambition hat zum nachdenken anzuregen, so bleibt doch der letzte Satz auch nach einigen Tagen im Kopf vorhanden.
    Wer über etwas zu cgi-lastige Blueffekte hinwegsehen kann und dem es sowieso nicht so sehr auf action kampfsequenzen wert legt, der hat hier 2 Stunden gute Unterhaltung.
    Wer cineastische Bildorgasmen ala Hero oder Tiger and Dragon erwartet, der sollte vorsichtig sein.
  • Pollock
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Musashi" am 25.11.2007
    Sehenswert aber kein Must
    Ein sehr schwer anlaufender Film über einen Künstler, der zu Beginn auf der Suche nach sich selbst ist. Ist der Charakter erstmal etabliert, so beginnt der Film einen zu fesseln und reisst einen trotz sehr ruhiger Töne immer tiefer in den Kopf von Jackson Pollock. Kameraarbeit wurde recht schön umgesetzt, auch Ed Harris Schauspiel war schön anzusehen, doch leider verliert der Film gegen Ende sehr viel an Tiefe. Man merkt, dass wohl zu wenig Zeit für den Film vorhanden war. Plötzliche Wendugen und ein noch viel abrupteres Ende enttäuschen doch zu sehr um 4 Sterne zu vergeben. Obgleich auch hier sehr schön umgesetzt.
    Ein Film der mit sachten Tönen doch eine schöne Komposition abgibt, aber leider nicht mehr...
  • Blade Runner
    Die Menschen schufen sich ihr Ebenbild, ohne zu ahnen, was sie damit heraufbeschwören...
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Musashi" am 02.11.2007
    Eine Wonne für das Auge - Genialer Ford
    Eigentlich ein sehr simpler Handlungsstrang. Deckard, ein sogenannter Blade-Runner wird aus dem Ruhestand geordert, weil eine Gruppe Androiden unschädlich zu machen. Vier an der Zahl. Diese befinden sich gerade auf dem Weg zu ihrem Schöpfer. Eine Jagd nach den scheinbar bösen Replikanten beginnt, doch schnell stellt sich heraus, dass die Androiden etwas anderes im Sinne haben. Ein wirklich genialer Wendepunkt erwartet den Zuschauer. Und natürlich die moralische Frage, nach dem was sind wir in Wirklichkeit? Was macht den Menschen aus? Was definiert uns?
    Wirklich schön umgesetzt ist auch das lebendige Szenenbild des Films. Alles ist so durchdacht, dass man keine Sekunde an der Glaubwürdigkeit dieser Zukunftsvision zweifelt.
    Kann sicherlich auch noch mit heutigen Produktionen aus Hollywood mithalten, vorallem da nicht alles aus dem Computer generiert wurde. Sehr sympathisch.
    Gute Action und ein sehr überzeugender, weil noch junger und unverbrauchter Harrison Ford.
    Fesselnd von der ersten Minute bis zum sehr überraschenden und bewegend tiefgründigem Ende.
    5 Sterne für einen zeitlosen Klassiker!
  • Pi
    System im Chaos
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Musashi" am 02.11.2007
    Genie und Wahnsinn genial inszeniert
    Wiedermal ein echter Aronofsky.
    Max Cohen, ein revolutionärer Mathematiker stößt bei seinen Forschungen über Euklid und die Zahl Phi auf eine interessante Entdeckung.
    Alles in der Natur ist mathematisch berechenbar und muss demzufolge auf eine Gleichung reduzierbar sein.
    Seine Investigationen fruchten schnell, er beginnt Börsendaten vorhersagen zu können.
    Eine genial inszenierte Reise in den Kopf eines Genies beginnt. Doch Max Genialität schlägt schnell in Wahnsinn um, als er plötzlich auf die Formel stößt, die der Urpsung allen Lebens sein soll. Zudem soll die 216stellige Ziffer auch den wahren Namen Gottes beinhalten und somit die komplette Welt auf den Kopf stellen. Ein psychotischer Trip, welcher so eindrücklich aufgelöst wurde, dass man schnell vergisst einen Film zu sehen.
    Zudem ist die Musik u.a. von Clint Mansell wie immer perfekt und drückt genau das aus, was die Bilder erzählen.

    Ein Beispiel, wie man auch ohne Millionenbudgets ( gerade mal 16.000$ ) ein Meisterwerk an Film produzieren kann.
    Einer der besten Filme seit je her.
    Aber man sollte schon etwas Allgemeinbildung haben, ansonsten werden die theoretischen Gespräche über die Kaballah sowie über die Mathematik schnell verwirrend.
    Daher erst ab 16.
    Ansonsten uneingeschränkt empfehlenswert. Ein echtes Filmjuwel!
  • The Fountain
    Fantasy, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Musashi" am 26.10.2007
    Nichts für Zwischendurch - Alles für Cineasten!
    Ich kann ehrlich gesagt vielen meiner Vorrednern nicht zustimmen.
    Dieser Film ist an Genialität, Bildgewalt und Tiefgang kaum zu überbieten.

    Der Kern dieser Geschichte ist eine simple tragische Liebesgeschichte. Ein ambitionierter Forscher ( Hugh Jackmann ) erforscht Gehirntumore an Affen. Durch einen Zufall kommt er einem wundermittel auf die Spur, welches allem Anschein nach ewiges Leben verleiht. Seine Frau, eine Izzy ( Rachel Weisz ) ist eigentlich das genaue Gegenteil ihres Mannes. Für sie zählen die kleinen besonderen Augenblicke im Leben. Sie schreibt momentan an einer Geschichte über Spanien im 15. Jhd, als die Spanische Königin unter der besetzung eines Inquisitors leidet.
    Beide Geschichten verbinden sich fließend mit einer weiteren dritten geschichte, in der Tommy ( Hugh Jackmann ) als Erleuchteter in einer isolierten »Blase« zur Entstehung eines neuen Planeten reist.

    Darren Aronosky hat mit diesem Film einmal mehr unterstrichen, dass er ein Großmeister des Kinos ist. Sicherlich nichts für Leute, die seichte Berieselung von einem Filmabend erwarten.
    Wer von einem guten Film jedoch mehr erwartet, als 2 verstrichene Stunden, der wird The Fountain Lieben. Nirgends sonst wird die Frage nach dem Sinn des Lebens, dem Leben selbst und die bedeutung des Todes schönes behandelt.
    Metaphern und Bilder sprühen nur so vor Ideenreichtum und geben zwar keine Antworten, jedoch jede Menge Anregung über die Themen.

    Widermal bewies er auch ein unglaubliches Gespür für die Komposition von Bild und Ton. Beide gehen Hand in Hand und direkt ins Herz.
    Wer sich selbst einen Filmliebhaber nennt und diesen Film nicht in den Regalen stehen hat, hat sich soeben selbst disqualifiziert.

    Alterseinschränkung eigentlich 18, da man vorher sicherlich die Bilder nicht interpretieren kann, bzw sich mit dem sehr schweren Thema des Films nicht identifizieren kann. Jedoch stehen die imposanten Bilder für sich und erzählen neben der eigentlichen Geschichte eine ganz eigene.
    UNEINGESCHRÄNKTE EMPFEHLUNG!