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Kritiken von "ManfredoverMatter" aus

697 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Cleaner
    Sein Geschäft ist der Tod.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 09.12.2018
    Überdurchschnittlicher Krimi mit komplexer Hintergrundgeschichte zum Mitraten. Leider enttäuscht Renny Harlin im Finale, daher nur knappe 3,5 Sterne für die Starbesetzung.
  • Sieben Minuten nach Mitternacht
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 01.12.2018
    Trotz starker Leistung der Darsteller kann das halbherzige Drehbuch kaum überzeugen. Es besteht aus einer Aneinanderreihung alltäglicher Vorgänge welche sich mit Tagträumen eines Jungen vermischen, der im Begriff ist seine Mutter zu verlieren.
    Auf eine Quintessenz oder einen tieferen Sinn darf man vergebens warten. Aus diesem Buch hätte man mehr machen können (müssen) als dieses einfach gestrickte Drama - schade drum!
  • Oldboy
    15 Jahre eingesperrt. 5 Tage Zeit für Rache. Einer von uns muss sterben.
    Drama, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 01.12.2018
    Im Gegensatz zu der 10 Jahre jüngeren amerikanischen Neuauflage ist 'Oldeuboi' deutlich emotionaler und glaubwürdiger. Leider macht Chan-wook Park viele Szenen durch eine etwas unglückliche Schnittechnik kaputt, und durch die stellenweise erhebliche Raffung der Zeitachse verliert der Zuschauer schon mal den roten Faden.
    Empfehlung: erst die Neufassung von Spike Lee ansehen, danach diese Fassung - sehenswert sind sie beide!
  • Jackass - Bad Grandpa
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 01.12.2018
    Im O-Ton zählt dieser Blödsinn so ziemlich zu dem besten, was eine versteckte Kamera zu bieten hat. Im Vergleich zu dem verkorksten Klamauk aus Jackass und Wildboyz haben Jeff Tremaine und John "Knoxville" Clapp diesmal das Hirn eingeschaltet und sich dabei selbst übertroffen. Die deutsche Übersetzung kann man leider getrost vergessen.
  • Jackass Nummer Zwei
    18+ Spielfilm, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 01.12.2018
    Es gibt wenige lustige Einlagen. Die meisten Gags sind hingegen nicht witzig und irgendwann nerven die verwaschen wirkenden Aufnahmen nur noch. 'Pain in the Ass' wäre hier der passende Titel.
  • Halloween 6
    Der Fluch des Michael Myers - Terror ruht niemals in Frieden.
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 12.11.2018
    Inhaltlich tut sich hier im Vergleich zu den vorangegangenen Teilen nichts. Die Regie setzt auf ein paar wiederkehrende filmische Stilmittel um die Odyssee des schwarzen Stehaufmännchens noch dramatischer wirken zu lassen. Klaren Fall von Daumen runter, wie kann ein Drehbuch derart einfallslos sein?
  • Hail, Caesar!
    Kein Film ohne Hauptdarsteller.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 11.11.2018
    Wie in den meisten Filmen der Coen-Brüder präsentiert sich auch hier wieder eine Milieustudie mit viel Prominenz vor der Kamera und akkurat ausgearbeitetem Soziolekt.
    Über diese sprachlichen Feinheiten kann man jedoch wenn überhaupt im O-Ton lachen und Prominenz alleine macht das Drehbuch auch nicht rund. Somit ist 'Hail, Caesar!' nicht mehr als eine Ideensammlung geblieben, deren Komponenten nicht zu einem filmischen Ganzen zusammenfinden.
    Ein weiterer Vertreter der "Ein Tag im Leben des..." Filmgattung. Kann man ansehen, oder eben auch nicht.
    2,5 Sterne für die künstlerische Komponente und die tollen Darsteller.
  • Halloween 5
    Die Rache des Michael Myers.
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 03.11.2018
    Mit 'Halloween 5' (eigentlich die vierte Episode) bringt Dominique Othenin-Girard den ersten "spruchreifen" Teil auf die Leinwand - ein Umstand der fast ausschließlich der begabten "scream queen" Danielle Harris zu verdanken ist.
    Durch geschicktes Taktieren gelingt es Girard, den Spannungsbogen konstant hoch zu halten; das ansonsten inhaltsschwache Drehbuch profitiert davon jedoch nur marginal. Auch das eintönige Geklimper des John Carpenter-Originals wurde zwischenzeitlich nicht abgelöst.
    Am Ende bleiben fünf Sterne für Danielle - und zwei für das Drumherum.
  • Shape of Water
    Das Flüstern des Wassers
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 14.10.2018
    Beziehungsdramen zwischen Über- und Unterwasserwesen gibt es schon seit der kleinen Meerjungfrau (1837). Wer kennt z.B. noch 'Swamp Thing' aus den frühen 80'ern? Man könnte 'The Shape of Water' als die Guillermo-del-Toro Version desselben ansehen, und es gibt sogar ein Happy Ending.
    Einzig die Badezimmer-Szene hätte man besser lösen müssen, ist es doch sehr unwahrscheinlich daß man einen Raum mit ein paar Handtüchern in ein Aquarium verwandeln kann, aber vielleicht zählt das zur künstlerischen Freiheit des Regisseurs.

    PS: wer den sympathischen Froschmann noch mal erleben möchte, sollte sich 'Hellboy' nicht entgehen lassen, ebenfalls von Guillermo del Toro.
  • Oldboy
    Finde die Wahrheit und räche dich.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 07.10.2018
    In den 70'ern wäre dieser Streifen wohl als skandalöser Affront auf den Index gekommen. Mittlerweile darf man dem Kinopublikum so einiges mehr zumuten. Seine Vorliebe für Drehbücher mit schlagkräftigem Überraschungsmoment hat Spike Lee bereits mit der Umsetzung von 'Inside Man' eindrucksvoll bewiesen. Die für Hollywood zugegebenermaßen sehr untypische Drehbuchvorlage stammt eigentlich aus Japan und wurde im Jahre 2003 von einem südkoreanischen Autorenteam filmisch aufgegriffen und dramaturgisch stark ausgebaut.
    Das Remake von Lee ist handwerklich nicht immer perfekt, insbesondere die unglaubwürdigen Kampfszenen lassen Erinnerungen an die 'Transporter' Filme aufkommen und auch die lange Gefangenschaft ohne Sonnenlicht scheint an 'Joseph' kaum körperliche Spuren zu hinterlassen.

    Davon abgesehen, gelingt es auch der Neufassung von 'Oldboy', die Spannung dank zahlreicher Wendepunkte konstant auf dem Maximum zu halten.
    Es ist beinahe unmöglich den Ausgang zu erahnen, und das ist gut so, denn das verhängnisvolle Ende ist nichts für zart besaitete Naturen.

    Fazit: Das Remake von 'Oldboy' ist nicht perfekt, aber auf einzigartige Weise dramatisch und verstörend zugleich.

    Alternativen: ähnlich fiese Psycho-Kost gibt es z.B. in 'Saw' (2004), Dead Silence (2007) oder 'The Uninvited' (2009) und natürlich 'Inside Man' (2006).
  • Ein (un)möglicher Härtefall
    Scharf auf alles, was der andere hat!
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 03.10.2018
    Was könnte besser zusammenpassen als George Clooney und die Coen-Brothers? Im Gegensatz zu den meisten Klassikern der Brüder wie z.B. 'No Country for Old Men', 'Burn After Reading', 'True Grit' usw. geht es hier jedoch erstaunlich unblutig, ja beinahe komödienhaft zu. Dafür darf man sich auf Catherine Z-J in einer ihrer besten Rollen freuen.
    Fazit: Gelungene familientaugliche Romanze nach Coen-Art und ausnahmsweise auch in der deutschen Fassung mal nicht langweilig.
    Die Sopranstimme, welche George Clooney für die deutsche Übersetzung verpaßt wurde, stört jedoch etwas.
  • Real Steel
    Manchmal bekommt man eine zweite Chance.
    Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ManfredoverMatter" am 23.09.2018
    Über Logik läßt sich nicht streiten, und daß Roboter bewußtlos und müde werden können muß man in diesem Film als gegeben hinnehmen.
    Abgesehen von diesen kleinen Logiklöchern bringen die Beteiligten "Real Steel" in einer Emotionalität und Hingabe herüber, welche unweigerlich Erinnerungen an Allzeitklassiker wie E.T. und Rocky aufleben lassen.
    Sorgsam ausgesuchte Talente vor der Kamera, die hervorragende Regie von Shawn Levy und ein Finale welches an Dramaturgie kaum zu überbieten ist, machen "Real Steel" zu einem Filmklassiker für die ganze Familie. Sogar die Spezialeffekte sind perfekt gelungen. Für die vollen fünf Sterne reicht das Drehbuch leider nicht, dennoch läßt sich diese Zusammenarbeit von Dreamworks und Disney als "rundum gelungen" bezeichnen.