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Kritiken von "Sandfox" aus

25 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Sindbads fünfte Reise
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 05.01.2017
    Shahin Sean Solimon, der Regisseur und Hauptdarsteller dieses Streifens, ist ganz offensichtlich ein großer Fan des großen Stop-Motion-Pioniers Ray Harryhausen, der bis in die frühen Achtziger Jahre in seinen Filmen die Geschichten von Sindbad und anderen Mythologien erzählte.
    Die Machart dieses Streifens von 2014 erinnert an diese bunt-naiven Filme, doch leider fehlt dem sicherlich abitionierten Filmemacher das Talent, die alten Meisterwerke wiederzubeleben.
    Wo Ray Harryhausen mit liebevoll detaillierten Figuren arbeitete, die man trotzdem immer klar als Trick erkennen konnte, sind die Kreaturen hier krude und wenig detaillierte Computeranimationen, die in ebenso künstliche Computer- und Studiowelten projiziert werden.

    Dazu kommen noch Schwächen in der Inszenierung. War der Kampf gegen die sechsarmige Kali in "Sindbads gefährliche Abenteuer" noch ein wundervoll choreographiertes Meisterwerk, so ist der gleichartige Kampf in diesem Film ein wüstes Herumstochern in der Luft, von beiden Seiten.

    Ich wollte diesen Film wirklich mögen, aber in der vorliegenden Form ist er leider wirklich nur für Sindbad-Komplettisten anschaubar.
  • Porn Horror Movie
    Wenn Du siehst, wie es kommt, bist Du schon tot!
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 07.12.2016
    Dieser Film hatte ein Budget von vielleicht 50 $, so wie er aussieht. Sein Hauptzweck dürfte gewesen sein, verschiedenen Pornostars die Gelegenheit zu geben, auch mal einen "richtigen" Film zu drehen.
    Es gibt fast kein Blut zu sehen, und auch der Porno-Anteil beschränkt sich auf relativ jugendfreie Busen- und harmlose Sex-Szenen. Über weite Strecken ist das eher öde bis seltsam anzusehen, aber man spürt doch immer wieder, wie viel Spaß die Darsteller bei den Dreharbeiten hatten.
    Das ist nicht verwerflich, aber ein wenig mehr Spaß hätte man auch dem Zuschauer gönnen können... zum Beispiel mit einem Drehbuch, bei dem man nicht sofort erkennt, aus welchem Film jetzt gerade wieder geklaut wurde, udn ein wenig mehr Sorgfalt und Einfallsreichtum bei der Inszenierung.
    Eigentlich also nur ein bis zwei Sterne, aber einen gebe ich großzügigerweise noch dazu wegen des Bosnumaterials, das aus einem Interview mit dem "Dick Wrangler" des Films und einem launig-versauten Dialog zwischen den beiden Porno-Altstars Ron Jeremy und Veronica Hart besteht.
    Und insbesondere letzterer ist fast schon allein die Leihgebühr wert!
  • Chrysalis
    Tödliche Erinnerung
    Science-Fiction, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 07.12.2016
    Irgendwie verstehe ich diesen Film nicht.
    Es passiert zwar ständig etwas, und es werden scheinbar auch scheinbar immer wieder neue Handlungsstränge eröffnet, die dann am Ende doch zusammenhängen, aber der ganze Film mäandert ziellos zwischen seinen Plot-Elementen hin und her, ohne wirklich zu fesseln.
    Man hat immer wieder das Gefühl, dass es jetzt gleich los geht, auch bei den seltsam gleichförmigen und uninteressanten Action-Szenen, aber dann passiert doch wieder nichts Besonderes.
    Dazu kommt, dass der ganze Film mit einem seltsamen grau-blauen Filter aufgenommen wurde, der jeden Ort gleich aussehen lässt.
    Somit bleibt mir leider nur das Urtel: stylish, aber eher öde...
  • Ghost Train
    One Way Ticket to Hell
    18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 09.01.2014
    Für viele hat Japan-Horror einen guten Ruf... manchmal zu Recht, manchmal eher zu Unrecht.
    Bei "Ghost Train" ist eher die zweite Aussage korrekt.
    Nach einem recht gelungenen Anfang, der durchaus einige Grusel-Momente zu bieten hat, verläuft der Film recht behäbig und stellenweise verwirrend.
    Menschen sterben in einer U-Bahn-Station, scheinbar, weil sie bestimmte Dinge an sich nehmen (eine Fahrkarte, ein Armband). Eine junge Schülerin wird in die bizarren Ereignisse hinein gezogen, als ihre Schwester verschwindet. Doch trotz ihrer Bemühungen sterben weitere Menschen, gerichtet von einem rachsüchtigen Geist, der letztlich auch die Heldin in seinen Bann zwingt.
    All das bleibt leider über weite Strecken erschreckend unaufregend, so dass die Hand oft genug in Richtung Fernbedienung zuckt, auf der Suche nach der Stopp-Taste. Warum der Film eine Freigabe ab 18 erhalten hat, ist mir absolut schleierhaft, da hier nichts wirklich jugendgefährdendes zu sehen ist. Selbst die zugegebenermaßen bizarren Schauwerte am Schluss des Streifens können dann nicht mehr viel retten, denn auch sie werden ohne wirkliche Spannung oder Grusel dargeboten. Alles nicht wirklich schlecht, aber irgendwie öde!
    Letztendlich bleibt also nur ein schaler Nachgeschmack und das Gefühl, dass man 90 Minuten Lebenszeit sinnvoller hätte verbringen können.
  • Hänsel & Gretel - Ein Märchen der Brüder Grimm
    Ein Märchen wird zur blutigen Wahrheit!
    18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 09.11.2013
    Das Asylum-Studio ist dafür bekannt, dass sie zu jedem Blockbuster die passende Billig-Antwort parat haben. So auch hier, denn dies ist garantiert nicht der Kino-Film "Hänsel und Gretel - Hexenjäger".
    Leider fiel den Machern nicht besonders viel dazu ein, und so mischen sie einige Grundideen der Grimm'schen Original-Geschichte mit jeder Menge Hillbilly-Kannibalen-Grütze, die irgendwie aufgepfropft und unpassend wirkt. Auch die Blut-Effekte sind nicht gerade vom Feinsten, sondern wirken eher wie etwas, was anderswo liegengeblieben ist.
    Nicht einmal Dee Wallace als Hexe Lilith (die eigentlich kaum mal etwas hexerisches anstellt) kann hier noch viel retten.
    Letztendlich nicht gut genug, um wirklich etwas zu reißen, aber auch nicht schlecht genug, um für die heimische Trash-Sammlung geeignet zu sein.
    Für jemanden, der einfach nur ein bisschen Blut und Kannibalismus haben möchte, vielleicht erträglich, aber wer etwas mehr erwartet (und sei es nur ein kleiner Hauch - von mir aus auch geklaute - Originalität), dürfte von diesem Film enttäuscht sein.
  • Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story
    Der Klassiker in modernem Kleid.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 08.11.2013
    Natürlich handelt es sich bei "Hexenjagd - Die Hänsel & Gretel Story" NICHT um den Blockbuster aus dem Kino, sondern um einen von vielen billigen Nachahmern.
    Wer also begnadete Schauspieler, aufwändige Kulissen oder nicht erkennbare Spezialeffekte sucht, der wird hier bestimmt nicht fündig.
    Trotzdem hat Regisseur david DeCoteau in der Vergangenheit schon beweisen, dass er auch aus geringen Mitteln einiges machen kann.
    Hier jedoch lässt ihn ein über weite Strecken ereignisloses Drehbuch gnadenlos im Stich, und wo sich wirklich so etwas wie Spannung oder Stimmung aufbaut, ersticken entweder die überforderten Schauspieler oder eine überraschend lahme und desinteressierte Inszenierung so gut wie jeden guten Ansatz im Keim. Plötzlich ist das Ende da, und man fragt sich irritiert: "Das war es also?"
    Einige akzeptable bis gute Ideen, eine Handvoll netter Momente, einigermaßen professionell in Szene gesetzt, so dass ein Stern sicher zu wenig wäre (da gibt es ganz andere Kandidaten), aber insgesamt einfach nur belanglos.
  • Sundown - Rückzug der Vampire
    Der Tod im Morgengrauen
    Horror, Western, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 21.10.2013
    "Sundown" zählt leider zu den Kultfilmen, die ihren Kultstatus vor allem daraus ableiten, dass sie lange Zeit nicht erhältlich waren.
    Die Idee einer Vampirkolonie irgendwo in der Wildnis ist nicht unbedingt neu, und sie auch schon deutlich besser umgesetzt worden. Hier erwartet den Zuschauer eine merkwürdige Verquickung von Western, Vampir-Film und Komödie, deren einzelne Bestandteile sich jedoch nie wirklich zu einem Ganzen vermengen. Der Westernanteil ist so überzogen und unglaubwürdig, dass er eher störend als originell ist, der "Horror" ist zu desinteressiert eingebracht und völlig ohne jede Atmosphäre, und die humoristischen Anteile sind zu wenig ironisch oder sonstwie über bloßen Klamauk erhoben, als dass man wirklich darüber lachen könnte.
    Da kann auch der Auftritt von Genre-Favorit Bruce Campbell als "Van Hell" (Aua!) nichts mehr retten.
    Schade, da hatte ich mehr erwartet...
  • Castle Freak
    18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 21.10.2013
    Ein Film von Stuart Gordon, mit Jeffrey Combs und Barbara Crampton in den Hauptrollen? Da erwartet zumindest der B-Film-Kenner ein wenig mehr, als der "Castle Freak" bietet.
    Letztendlich bleibt hier nur eine krude Geschichte um ein im Keller eines Schlosses lebendes Menschmonster, das nach seiner Befreiung fröhlich metzelnd durch das Gebäude zieht.
    Die Szenen um den "Freak" strotzen dabei vor Geschmacklosigkeit, ohne dass auch nur eine Spur von Spannung oder Atmosphäre aufkommt. Aufgesetzt wirkende "Charakter-Momente" und absurd gestelzte Dialoge komplettieren ein erbärmliches Drehbuch, das sich nur auf eklige Schauwerte verlässt.
    Noch dazu spielen sowohl Combs als auch Crampton so desinteressiert, wie man sie selten sieht.
    Gepaart mit einer geradezu erbärmlichen Bild- und Ton-Qualität (noch dazu ohne Originalton) kann man diese DVD wirklich nur Hardcore-Gore-Fetischisten oder sehr leidensfähigen Horror-Fans empfehlen.
  • Gruesome
    It's time to face your past.
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 11.10.2013
    Ein junges Mädchen wird ermordet, nachdem sie von der Arbeit nach Hause fährt. Dann erwacht sie plötzlich wieder und durchlebt den gleichen Tag erneut, bis zu ihrem erneuten Tod... und dann wieder und wieder, wenn auch jedesmal etwas anders...
    Ein Film, der immer wieder eine ähnliche Handlung durchläuft? Da war doch mal was mit Bill Murray? Aber mit "Und täglich grüßt das Murmeltier" hat dieser Streifen nun wirklich gar nichts zu tun, auch nicht bei der überraschenden bis unverständlichen Auflösung am Ende.
    Ich gebe zu, ich habe erst nach einiger Zeit und unter Einsatz einigen Gehirnschmalzes verstanden, was hier wirklich passiert ist... glaube ich zumindest.
    Doch im ersten Moment ist man versucht, dem Charakter, der am Ende fragt "Versteht du jetzt endlich?" ein verwirrtes bis wütendes "NEIN!" entgegen zu schmettern.
    Leider kann der Film auf dem Weg dorthin seine Spannungskurve nicht aufrecht erhalten, und auch die Veränderungen der verschiedenen "Tage" sind nicht immer nachvollziehbar. Auch technisch schwankt die Qualität der Aufnahmen zwischen professionell und bemühtem Amateur. Darum bleibt "Gruesome" letztendlich leider hinter seinen Möglichkeiten zurück.

    Ach ja, noch was: solltet ihr diese Kritik zuerst lesen, seid vorsichtig bei den anderen Rezensionen, denn diese sind teilweise absolut spoilerbelastet. Ansonsten wisst ihr direkt schon, worum es hier wirklich geht, und das wäre schade um die Auflösung.
  • Dead Before Dawn
    Horror, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 07.10.2013
    Was hatte ich mich gefreut, endlich mal wieder Christopher Lloyd zu sehen.
    Und was war ich entsetzt, in was für einem Machwerk er hier in einer Mini-Rolle auftritt.
    Eine verfluchte Urne erzeugt Zombie-Dämonen, sogenannte "Zämonen" (AAAAAARRRRGGGHHH!!!), und eine Gruppe von Highschoolern, die wie üblich etwa Mitte 20 sind, versucht den Fluch, den sie selbst heraufbeschworen haben, wieder zu beenden.
    Leider wird bei der Umsetzung dieses Streifens so ziemlich alles falsch gemacht. Geschrei und Gezappel ohne jedes Timing wird mit Humor verwechselt, dümmliches Chargieren ohne Talent mit Schauspielerei und eine Wiederholung abgenudelter Standardszenen ohne jeden Zusammenhang mit einem Drehbuch.
    Gepaart mit wirklich schlecht gemachten Effekten entsteht daraus ein Film, der leider seine Leihgebühr nicht annähernd wert ist.
  • Asylum
    Schlimmer als der Tod ist nur der Alptraum davor...
    18+ Spielfilm, Horror, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 07.10.2013
    Rein technisch betrachtet ist "Asylum" besser gemacht als so mancher Billig-Müll aus dem Horror-Genre, mit halbwegs anständigen Schauspielern und einigen gelungenen Aufnahmen.
    Leider hat er jedoch darüber hinaus wenig zu bieten, denn das Drehbuch stirbt einen belanglosen Tod.
    Am Anfang scheint ein Studentenheim, das aus einem nach sechzig Jahren wiedereröffneten Sanatorium umgebaut worden zu sein, zu einer Art "Geisterhaus" stilisiert zu werden. Danach werden unglaublich plump einige Geständnisse in den Film eingebaut, die den Studenten wohl so etwas wie "charakterliche Tiefe" geben sollen.
    Und als der Mörder auftaucht, entpuppt er sich als eine wenig gelungene Mischung aus Schmalspur-Freddy-Krüger und tumbem untotem Slasher, der letztendlich auf eine wenig überzeugende Art besiegt wird.
    Nein, sorry, aber das ist einfach zu wenig und über weite Strecken einfach nur langweilig und vorhersehbar.
    Kinder, ihr braucht nicht viel Geld und keine überdrehten Effekte, das verlangt ja keiner bei einem billigen Film wie diesem, aber vielleicht solltet ihr wirklich mal ein oder zwei Stunden länger an eurem Drehbuch arbeiten.
  • Yellow Brick Road
    Diese Straße führt zu keinem Happy End.
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Sandfox" am 17.09.2013
    Wichtige Nachricht an den Regisseur dieses Streifens: Eine interessante Grundidee reicht nicht aus, um einen ganzen Film zu tragen.
    "Yellow Brick Road" sieht am Anfang gut aus, auch die Charaktere und die Planung ihrer Gebirgstour scheint über das übliche Maß an Drehbuchlogik hinauszugehen.
    Doch der Moment, in dem die selbsternannten "Geisterjäger" erstmals auf die gruselige Musik im Wald treffen, die von nirgendwo zu kommen scheint, ist leider das letzte Highlight des Streifens, dann kommt eigentlich gar nichts mehr, außer wirren Handlungsselementen ohne Zusammenhang, fehlender Spannung und praktisch nicht vorhandenem Drehbuch.
    All dies eiert auf ein erschreckend schwaches Ende zu, das man trotzdem herbeisehnt, damit das Grauen des Films (oder eher der grausige Film) endlich ein Ende hat.