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Kritiken von "JamesByron" aus

7 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Y tu mamá también - Lust for Life
    ...mit deiner Mutter auch!
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JamesByron" am 20.07.2008
    Y tu mamá también ist ein Roadmovie mit einer starken Mischung aus Sexueller Spannung, Mexikanischem Lebensgefühl und nett verpackten, jedoch voraussehbaren Filmklisches. Die Handlung ist etwas banaler als erwartet, überzeugt jedoch durch eine Vielzahl ausdrucksstarker Bilder und origineller Zusatzinformationen, die im Stil von "die Fabelhafte Welt der Amelié" in Form von Kommentaren an allen nur erdenklichen Stellen eingefügt wurden. Gerade die klischeehaft übertriebene, teils großkotzige, teils emotionale Freundschaft der beiden Haupthandlungsträger, die recht witzig (für manch einen Geschmack vielleicht zu sexistisch) ausgelebt wird, machen den Film trotz eines bereits zu Beginn erahnbaren Endes noch sehr sehenswert.
  • Im Namen des Vaters
    Unschuldig angeklagt. Zu Unrecht eingesperrt. Er kämpft um Gerechtigkeit für seinen Vater.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JamesByron" am 20.07.2008
    Es handelt sich hier um "den" Standart-Lehrfilm zum Thema Irisch-Brittische Verhältnisse. Er ist sicherlich recht beeindruckend gehalten und sehr überzeugend gespielt (nicht nur von Daniel Day Lewis). Dennoch schafft es der Film nicht wirklich, den Bogen zwischen Unterhaltung und schwerwiegendem Inhalt zu finden: Das persönliche Leid der Hauptprotagonisten überschattet die politischen Hintergründe, reicht jedoch wiederum nicht aus, um einen wirklich guten Film auszumachen. Der Film hält sich über weite Strecken zu sehr in den immer selben Bildern auf.
  • Sissi
    Die zauberhafte Liebesgeschichte der jungen Elisabeth!
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JamesByron" am 20.10.2006
    Ich kann der unteren Kritik nur wiedersprechen, auch wenn ich ähnlich wenig Punkte vergebe. Mit Sichheit handelt es sich hier um einen der schlechtesten Romy Schneider Filme. Wer Sissi als einen ihrer besten Filme bezeichnet, vergisst, was Romy Schneider in Frankreich zum wahren europäischen Kino beigetragen hat (Eben jenem Kino, das es heute leider nicht mehr gibt). Im Vergleich zu ihren späteren, ernstzunehmenden Filmen ist dieser Film nur ein Sprungbrett in ihrer Kariere. Wer auf Herz und Schmerz und Schmalz steht sollte sich den Film anschauen, wer wirklich gutes Kino haben möchte, sollte lieber zu "Die Unschuldigen mit den Schmutzigen Händen" greifen.
  • Ein Zuhause am Ende der Welt
    Leben, lieben, zu dritt.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JamesByron" am 19.08.2006
    Ich kann hier nur eine sehr subjektive Kritik schreiben, da ich nicht genau beurteilen kann, ob meine Faszination für diesen Film nur vom dazugehörigen Roman rührt. Alle Charaktere abegesehen von Jonathan stellte ich mir exakt so vor und auch die Handlung blieb im Wesentlichen (abgesehen von einigen, den Schluss betreffenden Details) unverändert. Ich vermute jedoch leider, dass die Emotionalität bei all denen, die das Buch nicht gelesen haben, nicht vollständig ankommen kann und der Film so etwas inhaltslos und lang gesteckt erscheint. Gerade im Buch kommen die Beziehungen zwischen Alice, Bobby, Jonathan und Claire durch die vier verschiedenen Erzählperspektiven besonders gut zum Vorschein. Dass dies filmisch nicht derart überzeugend umzusetzten war, war schon im Vorraus zu vermuten. Für Lesefaule ist der Film in jedem Fall zu empfehlen, allen anderen auch, doch wer gerne liest sollte in jedem Fall zunächst das Buch lesen.
  • Große Erwartungen
    Laß Verlangen Dein Schicksal sein.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JamesByron" am 19.08.2006
    Eine bildgewaltige Geschichte die einen sehr zu faszinieren vermag. Sowohl die Handlung, die Charaktere als auch die filmische Umsetzung sind durch aus schlüssig und fesselnd. Der Film spielt mit Realität als Stilmittel. Schon zu Beginn stellt der Erzähler Finn (--> Ethan Hawke) fest, dass er nicht erzählen wird, was geschehen ist, sondern lediglich, was ihm in Erinnerung blieb. Genau so wirkt der Film. Als wäre er einem kunterbunten gefühlsintensiven Traum entsprungen, der auf faszinierenden inhaltlichen Wendungen, einer Handvoll Kunst, guter Musik, einer Alten Ruine und vielen Luftwurzeln aufbaut. Für alle, die nicht gerade auf das Niveau von "Terminator" stehen ein wirklich sehenswerter Film.
  • Lord of War
    Händler des Todes - Er handelt mit Waffen... und macht einen tödlichen Deal.
    Thriller, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JamesByron" am 19.08.2006
    Sicher ein potentieller Kult wie auch Lehrfilm. Zwar sehr turbulent und actionreich (-->unterhaltend eben) gehalten, aber dennoch irgendwie autentisch und vorstellbar. Nicolas Cages eiscoole "Nur noch 60 Sekunden"-Ader passt hervorragend zum Waffenhändler Yuri Orlov und bei all der unterhaltenden Ballerei kmmt doch auch der politische Aspekt des Filmes einigermaßen zum Vorschein. Man bekommt einen recht netten Einblick darin, wie organisiert und grotesk Waffenhandel international funktioniert.
  • Hautnah
    Wenn du an Liebe auf den ersten Blick glaubst, hörst du nie auf zu suchen.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "JamesByron" am 08.08.2006
    Ein sehr gelungener Film. Die "Gossensprache", wie sie unten genannt wird (imho ein recht unpassender Ausdruck) dient hier als Stilmittel, das in wohlgewählten Szenen angewandt wird. Den gesamten Film auf dieses eine Stilmittel zu reduzieren und ihn deshalb als nicht sehenswert zu beschreiben ist doch recht gewagt. Die Handlung des Filmes mag gerade im Zusammenhang mit seiner Besetzung für manchen etwas Überraschend oder Ungewohnt scheinen, doch weswegen kann eine Natalie Portman kein Gefühlsfrack spielen, das eine durchtriebene Stripperin miemt, oder was ist so abartig an einer Julia Roberts, die Ihrem Gatten obszön von ihrer Affäre mit einem Schriftsteller erzählt? Wurde sie nicht als Hure ind Pretty Woman berühmt?
    Alles in allem einer der besten Filme, die Hollywood in den letzten 3 Jahren zu bieten hatte, imho wohlgemerkt.