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Kritiken von "klute" aus

30 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Open Season - Jagdzeit
    3 Kidnapper auf dem Weg in die Hölle...
    Thriller, 18+ Spielfilm, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 23.06.2011
    Die Qualität der DVD ist allerdings eine Frechheit! Der Film liegt in drei Fassungen vor. Eine davon ist die Super-8-Fassung. Dass diese schwammig, verblasst und unscharf aussieht, ist ja noch nachzuvollziehen. Aber die beiden anderen Fassungen (europ. und US) haben diesselbe Bild- und Tonqualität. Insgesamt fühlt man sich an eine alte, abgenudelte VHS erinnert. Ich war sehr neugierig auf den Film und lasse mich nicht schnell von einem nicht ganz so tollen Bild abschrecken. Aber diese verunglückte Veröffentlichung kann man sich einfach nicht ansehen!
  • Der Zauberbogen
    Die Kraft des Bogens vernichtet selbst die dunkelsten Mächte der Finsternis.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 01.05.2011
    Als ich diese billige Fantasy-Produktion in den 80er Jahren als kleiner Stöpsel im TV gesehen habe, war ich von den gruseligen Schlangenmenschen, der düsteren Ausstattung und natürlich von Belinda Bauer tief beeindruckt. Davon ist heute nicht mehr viel geblieben. Die Tricks sind überholt, die Story altbekannt und George Kennedy, dessen Name groß auf dem Cover prangt, spielt nur eine Nebenrolle. Trotzdem: die Settings sind teilweise schön surreal, die Masken auch - und wer nostalgische Fantasy mag, ist hier genau richtig. Nicht vergleichbar mit aktuellen Produktionen, wenn man aber weiß, was einen erwartet, macht's schon Spaß - am besten im Doppelfeature mit "Der Drachentöter" anschauen ;-)
  • Terror 2000
    Intensivstation Deutschland
    18+ Spielfilm, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 11.02.2011
    Einer der besten Filme des leider viel zu früh verstorbenen deutschen Ausnahmeregisseurs Christof Schlingensief. Udo Kier ist brilliant. Ansonsten erwartet einen das bekannte schlingensiefsche Universum aus Satire, Brutalität, Hysterie und unglaublich viel Speed. Nicht jedermanns Sache, sicher - aber wer sich auch nur ein Stück für den deutschen Film interessiert kommt an diesem Ungetüm nicht vorbei.
  • Technotise
    Was wird aus dir, wenn die Maschine siegt?
    Science-Fiction, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 18.01.2011
    Die serbokroatische Produktion setzt nicht auf Disney-3D-Ästhetik sondern vielmehr auf einen ganz eigenwillige computeranimierten Look, der manchmal wie ein mehrdimensionales Papptheater wirkt. Die Story ist Science-fiction: philosophisch und sozialkritisch (ein mathematisches Genie entdeckt die Weltformel und wird zum Autisten, der in die Zukunft sehen kann; ein junges Mädchen wird zu einer Art schizophrenem Cyborg). Die deutsche Snychro ist nicht die beste, aber durchaus erträglich - bekannte deutsche Stimmen wechseln sich ab mit offensichtlichen Laiensprechern. Fur SF-Fans durchaus einen Blick wert - wer aber intelligente Action-Orgien à la Oshiis "Ghost in the Shell" erwartet, wird enttäuscht sein. Dazu ist der Film zu sehr kommerzialisiert (haufenweise Product-Placement) und richtet sich an ein insgesamt jugendliches Publikum. Hinzu kommt eine für mich störende Komik, die sich v.a. in derben Witzen äußert. Schade.
  • Predators
    Dieser Planet ist ein Spielfeld. Und sie sind das Spiel.
    Science-Fiction, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 02.12.2010
    Predator war seiner Zeit der volle Action-Einschlag, nicht zuletzt wegen Arnold Schwarzenegger. Und auch die Fortsetzung mit Danny Glover hatte einiges zu bieten und war in meiner Jugend der absolute Überknaller in Sachen Brutalität und Rasanz. Wenn man die Filme retrospektiv betrachtet, waren sie eigentlich nur verdammt gute B-Movies, die mit viel Phantasie und engagierten Schauspielern aufwarten konnten, tricktechnisch aber schon damals nicht zum Besten gehörten. Letztendlich enthielten die Filme kaum eigene Ideen und vieles war geklaut (der Soundtrack erinnert an Alien, das Dschungelsetting war schon aus zahlreichen Kriegsfilmen bekannt, die Alien-View stammt direkt aus dem leider viel zu wenig bekannten Genrefilm "Wolfen" von 1980 u.v.m.). So gesehem ist die letzte Fortsetzung nur konsequent: ein B-Movie mit wenigen eigenen Ideen, aber ganz viel Klau. Aber besser gut geklaut als schlecht erfunden, auch wenn man über manche Dinge im Plot einfach nicht nachdenken sollte. Und Fishburnes Charakter, der eine Mischung ist aus Glovers Rolle und dem verrückten menschenfressenden Überlebenden in "Pandorum" - alles halt geklaut ;-) - stirbt nach seinem jahrelangen Überlebenskampf viel zu schnell und unspektakulär. Und was ist eigentlich mit seiner Tarnausrüstung? Und warum landen schonwieder neue Predatoren am Ende des Films und nicht erst in einem Jahr, und wieso... naja, lassen wir's lieber.
  • Die Welt in 10 Millionen Jahren
    Animation, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 02.12.2010
    Warum gibt es für diesen Film eigentlich noch keine Rezension, wo doch Bakshis "Feuer und Eis" ordentlich damit bedacht wird? Während jenerlupenreine, ernstzunehmende Fantasy darstellt, haben wir es hier mit einem viel bunteren, anarchistischen Ausflug in die Fantasywelt des Ralph Bakshi zu tun, die mehr an den Humor und den Look von "Fritz the Cat" erinnert als an "Herr der Ringe" oder den zuerst genannten Streifen. Auch finden sich hier zahlreiche Science-Fiction-Elemente wieder, eine Mischung aus magischer und technischer Welt. Das Böse ist wie oft bei Bakshi mit dem Nationalsozialismus assoziiert, die Soldaten des Bösen bekommen mittels eines alten Filmapparates originale Wochenschaubilder und Kriegspropaganda zu sehen, um sich in Stimmung zu bringen. Gegen die Demagogie des Bösen steht die freie Liebe und die Naturmystik der Elfen und Zauberer, die auch schonmal einen Killerrobot umprogrammieren und ihn "Frieden" taufen. Frivol, unglaublich komisch und phantastisch zugleich. Und wer den alten Hippie-Zauberer am Ende die leichtbekleidete Feenprinzessin ehelichen sehen will und seinen letzen Satz hören will: "Ich bin doch noch gut bei-samen"... der sollte sich mal ganz schnell diesen schönen Ausflug in die 70er Jahre zu Gemüte führen.

    Der Film sollte damals zuerst "Wizards Wars" heißen, doch Bakshi änderte ihn auf Drängen seines Freundes George Lucas in "Wizards" ab, damit er nicht zu sehr nach "Star Wars" klang.
  • Salt
    Wer ist Salt?
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 02.12.2010
    Angelina Jolie ist das Salz in unserer mittelmäßigen Actionsuppe, auch wenn sie immer mehr wie ein Schatten ihrer früheren Filmrollen wirkt. Sie macht in diesem Film ein bischen auf Julia Roberts unter Adrenalin. Die Action ist ok, Liev Schreiber immer wieder ein schön schmieriger Bösew... äh: Nebendarsteller und der Film hat die nötige Kürze, um nicht zu langweilen. Wer die Jolie mal in blond und mit zugeschwollenem Auge bewundern möchte (immerhin nach einigen Monaten Folterhaft in Nordkorea...), dem wird hier ordentlich Gelegenheit dazu gegeben. Und auch schön, dass endlich wieder alte Feindbilder zurückkehren: ich habe die guten alten Kommis (v.a. die bösen Russen) im zeitgenössischen Actionfilm echt vermisst. Und auch schön, dass sie nach dem Fall ihrer Tarnung (nachdem sie von Kindheit an in Amerika als Schläfer aufgewachsen sind) wieder in ihren alten Russendialekt verfallen, damit wir auch merken, wer denn hier der Böse ist. Angelina natürlich nicht, wer konnte das denn wirklich glauben???
  • Splice
    Das Genexperiment
    Science-Fiction, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 02.12.2010
    Irgendwie hat man das Gefühl, dass der Film immer mal wieder sein Genre wechselt: zunächst ist er lupenreine Science-Fiction, in der endlich mal eine Frau der mad scientist sein darf (was sich allerdings erst recht spät herausstellt). Dann gibt der Film vor, ein Statement zur Genforschung sein zu wollen - genauso wie "Saw" wohl ein Statement für humane Resozialisierung sein soll - höhö. In der zweiten Häfte wechselt das Setting vom Labor in eine einsame Hütte im Wald - und hier kommt die volle Psychodynamik ins Spiel ("Antichrist", ich hör dir trapsen...): Beziehungsproblematik und Geschlechterkampf, die böse Mutter, der schwache Vater, Kindesmißhandlung und sexuelle Perversion. Am Ende macht er wieder einen Schwenk, und wir sind in einem beinharten Horrorfilm mit erschreckendem Finale. Insgesamt traut man dem Film zunächst nicht viel zu, weil er so behäbig und harmlos daherkommt, aber letztendlich steckt schon eine Menge drin. Vielleicht auch ein bischen zu viel. Sicherlich schwierig, für so einen multidimensionalen Film ein Publikum zu finden. Auf jeden Fall einen Blick wert!
  • Testflug zum Saturn
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 22.11.2010
    Okay, ich habe den Film in meiner Kindheit im ZDF gesehen und kann daher nicht objektiv bewerten. Ich freue mich riesig, dass er hier endlich wieder greifbar ist. Aus heutiger Sicht natürlich in Tricks als auch in Tempo und Aktion total veraltet. Ansonsten klassischer SF-Stoff nach Stanislaw Lem. Leider geht es erst recht spät in den Weltraum - dann wird es allerdings schön schaurig und dramatisch. ''Hallo Commander Pirx, hier spricht ein Besatzungsmitglied, das kein Mensch ist...''
  • Jules Verne - Box 3
    Das Geheimnis der Burg in den Karpaten - 20.000 Meilen unter dem Meer - Mathias Sandorf
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 19.11.2010
    Diese DVD-Edition ist natürlich nicht gerade der Hammer und beinhaltet zwei weniger bekannte Verfilmungen mehr oder weniger frei nach Jules Verne. Meine Kritik bezieht sich nur auf die erste DVD mit dem Film "Das Geheimnis der Burg in den Karparten". Bei diesem Film handelt es sich um eine tschechislowakische Produktion aus dem Jahre 1981 von Oldrich Lipský. Von Jules Vernes Roman übernimmt der Film nur das Handlungsgerüst und ist ansonsten als unheimliche Komödie inszeniert. In seinen besten Momenten erinnert der Humor an Polanskis "Tanz der Vampire", aber auch nur in seinen besten... Ich liebe diesen Film, weil ich ihn seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen habe und er mich damals im sonntäglichen Nachmittagsprogramm unheimlich beeindruckt hat. Für alle, die nicht auf alte phantastische Filme osteuropäische Prägung stehen (wie z.B. auch der wunderbare "Das Geheimnis der stählernen Stadt", soviele Geheimnisse...), ist es vermutlich nicht das richtige, man muss solche Filme schon mögen. Die DVD ist ok, die Bildqualität geht bei so einer seltenen Veröffentlichung völlig in Ordnung und widererwartend präsentiert man uns hier auch neben der alten deutschen Synchro auch den Originalton. Ich freue mich jedenfalls riesig, ich hoffe es gibt noch ein paar Menschen da draußen, die so lange auf diesen Film gewartet haben ;-)
  • Lourdes
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 19.11.2010
    Was ist besser: durch ein Wunder von seinen (körperlichen) Leiden erlöst zu werden
    und damit zum Außenseiter zu werden oder sein Leiden zu ertragen und damit die von der Gesellschaft zugewisene Rolle zur Befriedigung aller als behinderte Mensch einzunehmen? Der Film stellt diese Frage in einer ruhigen, fast hypnotischen Erzählweise, wirkt aber trotzdem nie langweilig, wenn man sich auf das Thema einlassen mag. Außerdem erhält man einen Einblick in den ausbeuterischen, bürokratischen und "ungläubigen" Umgang der Kirche mit dem Phänomen Wunderheilung. Ein toller leiser Film, bei dem man trotz der schwierigen Thematik nie das Gefühl hat, belehrt zu werden. Durchhaltevermögen muss man allerdings schon mitbringen. Kirchentaggänger braucht man aber nicht zu sein...
  • A Nightmare on Elm Street
    Willkommen in deinem neuen Albtraum.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "klute" am 10.11.2010
    Okay, ich sag es mal so: neeeee, der geht gar nicht. Aber ich bin wahrscheinlich nur ein alter Sack, der sich einfach über die Jahre an den guten alten Freddy ala Englund gewöhnt hat, dem die subtile Psychologisierung eines Wes Cravens mehr zusagt als die Holzhammermethode eines Michael Bays und der findet, dass die alten Filme einfach viel phantasievoller waren (und der Phantasie noch mit "ph" schreibt...) - hoffnungsvoll zurückgeblieben eben. Und was waren das noch für Zeiten, als Alice Cooper seinen Auftritt als Freddys Daddy hatte. Der hängt heute auch nur noch als Schatten seiner selbst im Saturnmarkt herum... In diesem Sinne: viel Spass mit dieser Neuverfilmung, die mal kurz so tut, als hätte es die letzten 20 Jahre Horrorfilmgeschichte nie gegeben.