Drama, Fantasy
Bewertung und Kritik von
Filmfan "tinasusanne" am 07.07.2009Modernes Märchen (mit liebevoll ausgestatteten Interieur), denn der Fluch wird ganz anders gebannt, als man denkt. Auch der „Prinz“ ist zunächst gar nicht so edel. Die Figur der bösen Mutter ist dagegen anscheinend nicht aus den Köpfen zu bekommen (und die Strafe folgt prompt zum Schluss). Auch wenn die Vaterfigur besser wegkommt, bleibt doch der übliche Beigeschmack : hat er einfach nichts „falsch“ gemacht, weil er schlicht abwesend war!? Er hat nie seine Tochter in den Arm genommen und ihr das Gefühl gegeben, dass sie liebenswert ist, wie sie ist. (Und prompt sitzt sie in der Traumprinzfalle!). Wie ihr Elefantenrüsselchen sie zu einer einmaligen, liebenswerten Person macht, merkt man erst, als man sich an ihrem normalen niedlichen Nässchen fast stört.
Die Nebenrollen sind hervorragend besetzt: eine gar nicht so geschäftsmäßige Partnervermittlerin, ein klischeehafter Sensationsreporter, der als Zwerg Skrupel bekommt oder ein hysterischer, besessener Heiratskandidat der höheren Gesellschaft.
Produzentin Reese Witherspoon wirkt nicht nur wg. ihres American English exotisch.
ungeprüfte Kritik